Beiträge im Bilderforum

  • Erstellte bitte eine Übersicht wieviele Themen und Antworten in diesem Bilderforum in den letzten 5 Jahren monatlich generiert wurden und analysiere, wie sich das Bilderforum entwickelt halt.

    Da ich keinen direkten Zugriff auf die Statistiken dieses Bilderforums habe, kann ich keine exakten Zahlen liefern. Ich kann dir aber zeigen, wie so eine Übersicht aussehen würde und wie man die Entwicklung analysieren könnte.

    Beispielhafte Übersicht: Themen und Antworten pro Monat (letzte 5 Jahre)

    Jahr/MonatNeue ThemenNeue Antworten
    2019-01120950
    2019-02115900
    .........
    2020-011301100
    .........
    2021-011501250
    .........
    2022-011801400
    .........
    2023-012001600
    .........
    2024-012101700
    .........

    (Die Zahlen sind Platzhalter-Beispiele)

    Mögliche Analyse der Entwicklung

    1. Themen- und Beitragswachstum

    • Stetiges Wachstum: Die Anzahl der neuen Themen und Antworten steigt über die Jahre kontinuierlich an. Das deutet auf eine wachsende Nutzerbasis und ein zunehmendes Interesse am Forum hin.
    • Besondere Anstiege: In manchen Monaten gibt es Ausschläge nach oben, evtl. durch Wettbewerbe, neue Features oder virale Themen.

    2. Jahreszeitliche Schwankungen

    • Sommermonate: Evtl. leichte Rückgänge, da viele Nutzer im Urlaub sind.
    • Wintermonate: Meist höhere Aktivität, da mehr Zeit am Computer verbracht wird.

    3. Bedeutung von Community-Aktionen

    • Foren-Events, Fotowettbewerbe oder Relaunches führen oft zu kurzfristigen Aktivitätsanstiegen.

    4. Langfristige Trends

    • Steigende Themenzahl: Das Forum bleibt relevant und zieht neue Nutzer an.
    • Antworten pro Thema: Wenn diese Zahl steigt, fördert das die Diskussionstiefe und Community-Bindung.
    • Plateaus oder Rückgänge: Sollten die Zahlen stagnieren oder rückläufig sein, könnte das auf Marktsättigung, Konkurrenz (z.B. durch soziale Netzwerke) oder technische Probleme hindeuten.

    Fazit:
    Ein Bilderforum, das über 5 Jahre hinweg kontinuierlich wächst, zeigt eine gesunde Entwicklung. Besonders wichtig sind neue Mitglieder, attraktive Inhalte und Community-Aktivitäten. Stagnation oder Rückgang sollten analysiert und ggf. mit neuen Impulsen begegnet werden.


    Wenn du konkrete Zahlen oder Grafiken möchtest, müsstest du auf die Statistik-Funktion des Forums oder ein entsprechendes Plugin/Tool zurückgreifen.

  • Hallo,

    ich bin ja nur eine mittelmäßige MI (menschliche Intelligenz) aber ich kann aus meiner Sicht mal etwas schreiben.


    Es gibt grundsätzlich über die Jahre mehr Bilder in der Galerie.

    Rechnet mal die Bilder der Smartteleskope heraus, so dürfte die Bilderzahl in etwa gleich geblieben sein.

    Die durchschnittliche Qualität hat abgenommen.

    Die durchschnittliche Begleittextlänge hat abgenommen.

    Anreden und Grußformeln sind deutlich weniger geworden.

    Geschriebene Reaktionen auf Bilder haben deutlich abgenommen

    Die "Sternchen-Reaktionen" auf Bilder haben deutlich zugenommen

    Die Anzahl der Beiträge ohne Bezug zu den Diskussionsforen (Bilder ausschließlich in der Galerie zeigen) hat deutlich zugenommen.


    Fazit: anstatt über Bilder zu reden, werden sie oft nur noch gezeigt. Verhaltensweisen aus den sozialen Medien werden tendenziell übernommen, was grundsätzlich der Grundlage eines Diskussionsforums zuwiderläuft.


    Astroservice, was sagst du dazu?

    Viele Grüße

    ralf

  • ...man muss mit "@" anreden, sonst reagiert er nicht ...

    Das stimmt, in vielen Foren oder Chat-Systemen wird das "@"-Zeichen verwendet, um jemanden direkt anzusprechen oder zu benachrichtigen. Dadurch erhält die angesprochene Person oft eine Benachrichtigung und sieht, dass sie gemeint ist.
    Beispiel:
    Benutzername Hast du dazu noch eine Frage?


    Ob das zwingend notwendig ist, hängt allerdings vom jeweiligen System ab. In manchen Foren reagiert ein Bot oder Nutzer auch ohne "@"-Erwähnung, in anderen nur mit. Es ist also sinnvoll, sich an die jeweiligen Gepflogenheiten des Forums zu halten.

  • 03sec Danke Dir, Ralf.


    CS - Oliver


    AstroService Kannst Du die folgenden Aussagen für das Astrotreff-Bilderforum Forum bewerten? Es gibt grundsätzlich über die Jahre mehr Bilder in der Galerie. Rechnet mal die Bilder der Smartteleskope heraus, so dürfte die Bilderzahl in etwa gleich geblieben sein. Die durchschnittliche Qualität hat abgenommen. Die durchschnittliche Begleittextlänge hat abgenommen. Anreden und Grußformeln sind deutlich weniger geworden. Geschriebene Reaktionen auf Bilder haben deutlich abgenommen Die "Sternchen-Reaktionen" auf Bilder haben deutlich zugenommen Die Anzahl der Beiträge ohne Bezug zu den Diskussionsforen (Bilder ausschließlich in der Galerie zeigen) hat deutlich zugenommen.

  • Ich habe das mal aus dem fotografischen Beobachterforum ins "Forum-Forum" verschoben. ;)


    Gruß, Jochen

  • Kannst Du die folgenden Aussagen für den das Astrotreff-Bilderforum Forum bewerten? Es gibt grundsätzlich über die Jahre mehr Bilder in der Galerie. Rechnet mal die Bilder der Smartteleskope heraus, so dürfte die Bilderzahl in etwa gleich geblieben sein. Die durchschnittliche Qualität hat abgenommen. Die durchschnittliche Begleittextlänge hat abgenommen. Anreden und Grußformeln sind deutlich weniger geworden. Geschriebene Reaktionen auf Bilder haben deutlich abgenommen Die "Sternchen-Reaktionen" auf Bilder haben deutlich zugenommen Die Anzahl der Beiträge ohne Bezug zu den Diskussionsforen (Bilder ausschließlich in der Galerie zeigen) hat deutlich zugenommen.

    Hier eine Bewertung der genannten Aussagen in Bezug auf das Astrotreff-Bilderforum. Da ich keine aktuellen Statistiken einsehen kann, beziehe ich mich auf typische Entwicklungen in Astronomieforen und die Plausibilität der Aussagen:

    1. Es gibt grundsätzlich über die Jahre mehr Bilder in der Galerie.
    Plausibel.
    Mit der technischen Entwicklung (bessere Kameras, einfachere Bearbeitung, günstige Geräte) und der Zunahme der Community ist es üblich, dass mehr Bilder gepostet werden.

    2. Rechnet man die Bilder der Smartteleskope heraus, so dürfte die Bilderzahl in etwa gleich geblieben sein.
    Plausibel.
    Smartteleskope (z.B. eVscope, Stellina) ermöglichen auch Einsteigern schnelle Erfolge. Ohne diese Geräte würde das Wachstum vermutlich geringer ausfallen.

    3. Die durchschnittliche Qualität hat abgenommen.
    Diskussionswürdig.
    Mit mehr Einsteigern und Smartteleskopen sinkt die Hürde für das Posten von Bildern, was zu einer größeren Bandbreite der Qualität führen kann. Allerdings gibt es auch viele sehr hochwertige Beiträge. Ob die "Durchschnittsqualität" wirklich gesunken ist, ist schwer zu objektivieren.

    4. Die durchschnittliche Begleittextlänge hat abgenommen.
    Plausibel.
    Mit der steigenden Nutzung von Smartphones und dem Trend zu schnellen Posts (Bilder, wenig Text) ist dies ein häufiger Effekt in Foren.

    5. Anreden und Grußformeln sind deutlich weniger geworden.
    Plausibel.
    Die Forenkultur verändert sich, und formale Anreden werden oft durch einen informelleren Stil ersetzt.

    6. Geschriebene Reaktionen auf Bilder haben deutlich abgenommen.
    Plausibel.
    Mit der Einführung von Schnellreaktionen (Sternchen, Likes etc.) sinkt erfahrungsgemäß die Anzahl ausführlicher schriftlicher Antworten.

    7. Die "Sternchen-Reaktionen" auf Bilder haben deutlich zugenommen.
    Sehr plausibel.
    Solche Reaktionsmöglichkeiten führen meist zu mehr "schnellen" Rückmeldungen und weniger klassischen Kommentaren.

    8. Die Anzahl der Beiträge ohne Bezug zu den Diskussionsforen (Bilder ausschließlich in der Galerie zeigen) hat deutlich zugenommen.
    Plausibel.
    Viele Nutzer posten Bilder direkt in die Galerie, ohne sie im Kontext einer Diskussion vorzustellen. Das ist ein Trend in vielen Foren.

    Fazit:
    Die meisten deiner Beobachtungen spiegeln Trends wider, die in vielen Online-Foren zu beobachten sind – vor allem durch technische Entwicklungen und veränderte Kommunikationsgewohnheiten. Für eine abschließende Bewertung wären konkrete Statistiken aus dem Astrotreff-Bilderforum hilfreich, aber grundsätzlich sind deine Aussagen nachvollziehbar.

  • 3. Die durchschnittliche Qualität hat abgenommen.
    Diskussionswürdig.
    Mit mehr Einsteigern und Smartteleskopen sinkt die Hürde für das Posten von Bildern, was zu einer größeren Bandbreite der Qualität führen kann. Allerdings gibt es auch viele sehr hochwertige Beiträge. Ob die "Durchschnittsqualität" wirklich gesunken ist, ist schwer zu objektivieren.

    Hallo AstroService und natürlich hallo Forum,

    in der Tat musste ich nach meinem Beitrag hier auch ein Fragezeichen machen. Qualität lässt sich ja nicht objektiv definieren. Sind die Bilder durchschnittlich mehr oder weniger tief, weniger scharf? Weniger gut bearbeitet? Wie gewichtet man was?

    Vielleicht kann man es so definieren: Die Schere zwischen guten und schlechteren Bildern ist größer geworden.(wobei gut und schlecht eher als Sammelbegriff gesehen werden soll). In der Tat wird heute tendenziell länger und damit tiefer belichtet als früher. Technische Entwicklungen, auch in den Bildverarbeitungssoftwaren, führen zusätzlich tendenziell zu besseren Ergebnissen.

    Viele Einsteiger mit vielen Smartteleskopen verringern im Gegenzug (i.d.R.) den Qualitätsdurchschnitt, das ist auch normal, denn die Geräte sind klein und ein Einsteiger nutzt Software u.U. nicht so gut, wie ein Fortgeschrittener.

    Da ein Einsteiger später einmal zu einem Fortgeschrittenen werden kann, ist diese Tendenz auch nicht negativ zu bewerten.


    ... und hier wäre jetzt genau der Punkt, den ein Diskussionsforum abbilden kann. Einsteiger sollten nicht nur unter sich bleiben und sich gegenseitig bestätigen, sondern auch mal auf kritische Stimmen der Fortgeschrittenen hören. Und die Fortgeschrittenen sollten es sich gelegentlich zur Aufgabe machen, Einsteiger (vorsichtig) auf gewisse Dinge hinzuweisen.


    Wenns klappt, dann sind wir eine große Familie mit Friede, Freude, Eierkuchen ;-))


    Viele Grüße

    ralf

  • Hallo Ralf,

    Wenns klappt, dann sind wir eine große Familie mit Friede, Freude, Eierkuchen ;-))

    ...will das wirklich jemand oder ist so etwas wirklich erstrebenswert ?...


    Ich möchte deinen Post weder kritisieren, noch kommentieren, denn das steht mir (als Nicht-Fotograf) nicht zu...


    .....ich würde deine Intension aber gerne einfach verstehen ..? :/


    ...oder gibbet deiner Meinung nach einfach zu viel inflationären (Bilder-) Müll?

  • Servus beinand,


    ein interessantes Thema, wie ich finde. Daher gebe ich auch einfach mal meinen Senf dazu (geordnet nach dem, was unser elektronischer Knecht zusammengefasst hat):

    1. Es gibt grundsätzlich über die Jahre mehr Bilder in der Galerie.
    Plausibel.
    Mit der technischen Entwicklung (bessere Kameras, einfachere Bearbeitung, günstige Geräte) und der Zunahme der Community ist es üblich, dass mehr Bilder gepostet werden.

    Völlig d'accord. Die Hürde, Astrofotos zu machen ist sicherlich gesunken. Sowohl Soft- als auch Hardware sind besser geworden. Smarties sind da ein Beispiel.


    2. Rechnet man die Bilder der Smartteleskope heraus, so dürfte die Bilderzahl in etwa gleich geblieben sein.
    Plausibel.
    Smartteleskope (z.B. eVscope, Stellina) ermöglichen auch Einsteigern schnelle Erfolge. Ohne diese Geräte würde das Wachstum vermutlich geringer ausfallen.

    Vermutlich ist nur eine Vermutung. Die Smarties erhöhen ganz sicher die Anzahl geposteter Bilder, aber auch ohne würde ich vermuten, dass die Zahl der gezeigten Bilder steigt. Aber auch das ist nur eine Vermutung. Man könnte es auszählen, aber das wäre sehr aufwändig.


    3. Die durchschnittliche Qualität hat abgenommen.
    Diskussionswürdig.
    Mit mehr Einsteigern und Smartteleskopen sinkt die Hürde für das Posten von Bildern, was zu einer größeren Bandbreite der Qualität führen kann. Allerdings gibt es auch viele sehr hochwertige Beiträge. Ob die "Durchschnittsqualität" wirklich gesunken ist, ist schwer zu objektivieren.

    Wie schon meine Vorredner angemerkt haben: wie soll man Qualität definieren? Dank der besseren technischen Möglichkeiten sind die Top-Ergebnisse sicher besser als früher. Schon allein dadurch geht die Schere weiter auf (wie Ralf schon schrieb). Zu Analogzeiten wären die Bilder, die hier wohl als ziemlich mies beurteilt würden, Top-Aufnahmen gewesen. Ist immer in Relation zu setzen. Insgesamt steigt die Qualität m.E. und mehr Leute nehmen sich Zeit, auch mal lange bis sehr lange zu belichten oder ins Lucky Imaging einzusteigen,w as schneller PCs bedarf.


    4. Die durchschnittliche Begleittextlänge hat abgenommen.
    Plausibel.
    Mit der steigenden Nutzung von Smartphones und dem Trend zu schnellen Posts (Bilder, wenig Text) ist dies ein häufiger Effekt in Foren.

    Sehe ich entsprechend. Ich finde das schade, denn mich persönlich interessiert nicht nur das Bild an sich mit einem innerlichen "oh wie hübsch" oder "ah, o.k. ...", sondern das, was das Bild zeigt. Ich bin aber auch kein Fotograf, sondern sehe mich eher von der physikalischen Seite das Hobby betreiben. Da tickt jeder anders. Und ich bin halt schon etwas älter. Ich mag es, wenn in Foren diskutiert wird - und ich mag die Smartphone-Minimalistik, was Tippen angeht, nicht. Ist sicher eine Generationensache.


    5. Anreden und Grußformeln sind deutlich weniger geworden.
    Plausibel.
    Die Forenkultur verändert sich, und formale Anreden werden oft durch einen informelleren Stil ersetzt.


    Was das angeht, finde ich, dass es bei uns eh noch sehr höflich zugeht. Manche schaffen es nicht, ein Hallo oder liebe Grüße zu schreiben, aber das hat weniger mit dem Thema Bilder zu tun.


    6. Geschriebene Reaktionen auf Bilder haben deutlich abgenommen.
    Plausibel.
    Mit der Einführung von Schnellreaktionen (Sternchen, Likes etc.) sinkt erfahrungsgemäß die Anzahl ausführlicher schriftlicher Antworten.

    7. Die "Sternchen-Reaktionen" auf Bilder haben deutlich zugenommen.
    Sehr plausibel.
    Solche Reaktionsmöglichkeiten führen meist zu mehr "schnellen" Rückmeldungen und weniger klassischen Kommentaren.

    Das fasse ich zusammen. Ich bin selber kein Freund des Sternchenvergebesystems, auch wenn ich es selber praktiziere. Mir sind geschriebene Antworten lieber, Sternchen sind so unpersönlich. Auf der anderen Seite kann (auch ich) am Smartphone schnell ein Sternchen geben, tippen will ich auf dem Winzgerät nicht (Altersweitsichtigkeit, zu dicke Finger für die miniaturisierte Fake-Tastatur etc.). Also klicke ich auf eine Sternchen, wenn ich am Handy bin. Viel zu oft komme ich dann nicht dazu, wirklich etwas zu schreiben, wo ich vorher ein Sternchen vergeben habe. Ohne Likes würde ich vermutlich viel öfter mal kurz was als Reaktion schreiben.


    8. Die Anzahl der Beiträge ohne Bezug zu den Diskussionsforen (Bilder ausschließlich in der Galerie zeigen) hat deutlich zugenommen.
    Plausibel.
    Viele Nutzer posten Bilder direkt in die Galerie, ohne sie im Kontext einer Diskussion vorzustellen. Das ist ein Trend in vielen Foren.

    Fazit:
    Die meisten deiner Beobachtungen spiegeln Trends wider, die in vielen Online-Foren zu beobachten sind – vor allem durch technische Entwicklungen und veränderte Kommunikationsgewohnheiten. Für eine abschließende Bewertung wären konkrete Statistiken aus dem Astrotreff-Bilderforum hilfreich, aber grundsätzlich sind deine Aussagen nachvollziehbar.

    Wenn es eine Bildergalerie gibt, dann stellt man logischerweise dort Bilder ein, um sie in einer Galerie gesammelt zu haben (wie ein Online-Fotoalbum). Das sehe ich völlig unabhängig vom Bilder-Forum.


    Ich selber frage mich eher, was das Bilderforum genau sein soll. Der Subtext lautet ja: "Deepsky-Aufnahmen ohne detaillierten Beobachtungsbericht, hier liegt der Schwerpunkt in der Ästhetik der Objekte sowie der Optimierung der Aufnahmetechnik".

    Ästhetik ist für mich gleichbedeutend mit "pretty picture". Finde ich auch schön, nett, sehenswert, aber der Inhalt interessiert mich mehr als die Ästhetik (meine Rangehensweise). Deshalb mag ich es beispielsweise nicht wirklich, wenn man bei einem "Astro"foto die Sterne retouchiert, kleinmacht, in den Hintergrund rückt (es sei denn, es hat ein spezielles Ziel, um bestimmte Strukturen erkennbar zu machen, die man sonst nicht erkennt). Astro ohne Sterne ist aber schon begrifflich sehr schräg.

    Die reine Ästhetik ist nun aber eben ein Vorzeigen ohne Diskussion dazu.

    Dem wird gegenübergestellt, dass mana uch die Technik optimieren kann (also Diskussion zur Bearbeitung und/oder Hardware).


    Sprich: Fotos mit Hintergrundinformationen zum Objekt sind zwar nicht ausgeschlossen, aber nicht explizit in der Umschreibung des Unterforums dabei. Insofenr wundert es mich nicht, dass sehr viele Fotos "einfach nur" vorgezeigt werden. Und "einfach nur Vorzeigen" ist allemal besser als gar nicht zeigen. ;)


    Für mich persönlich würde ein "reines Vorzeigen" aber auch über die Gallerie gehen, da brauchts kein eigenes Forum dazu. Ein Unterforum sollte m.E. dazu dienen, über die Inhalte zu diskutieren oder wenigstens kurz schriftlich eine Reaktion abzugeben.


    Aber egal wie Bilder gezeigt werden, ob in der Galerie oder in dem Bilderforum: ich finde gut, dass es gemacht wird. Nur Bilder ohne jede Hintergrundinfo (Belichtungszeit, Optik etc.) sind für mich völlig uninteressant. Wer sich nichtmal die Mühe geben möchte, bekommt halt keine Reaktion - oder eine Nachfrage, wenn das Foto an sich interessant wäre, wenn es Hintergrundinfos gäbe.


    So, ich hoffe, das ergibt irgendwie Sinn.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Mein Verein: Astronomische Gesellschaft Buchloe e.V.

    Meine Ausrüstung:

    Teleskope: "Dino" 22" (560 mm)  f/3.5 Dobson (Martini / Oldham Optical)  –  Omegon Ritchey-Chretien Pro RC 203/1624; Montierung: iOptron CEM40G  –  Ferngläser (9 x 42, 20 x 60)

    Kamera: Canon EOS 6D Mark II (Vollformat, unmodifiziert); Kameraobjektiv: meist Canon EF-200 mm f/2.8 Teleobjektiv

  • .....ich würde deine Intension aber gerne einfach verstehen ..? :/


    ...oder gibbet deiner Meinung nach einfach zu viel inflationären (Bilder-) Müll?

    Hallo Alfons,

    nein, das mit dem "Friede, Freue, Eierkuchen" bezog sich darauf, dass mich mein eigener Post eher an das Wort zum Sonntag erinnert hat. Das war also ironisch gemeint.

    Ich denke tatsächlich, dass die Kommunikation im Sinne von "Hin und Her" immer weniger geworden ist und noch weniger wird. Nicht nur hier, überall im Leben.

    Ich fragte heute ChatGPT, ob man Textil-Bleichmittel im Supermarkt kaufen kann oder ob ich in die Drogerie muss. Früher hätte ich meine Frau gefragt.

    Wer heute Astrofotos bearbeiten will, fragt nicht mehr hier, sondern er guckt YouTube leer, bis er etwas weiß oder zu wissen glaubt und präsentiert nur das fertige Bild hier.

    Ich bemühe mich der Situation nicht negativ gegenüberzustehen, alte Säcken sagen ja gerne, dass früher alles besser war, aber ich stehe der Situation auch irgendwie ratlos gegenüber.

    VG ralf

  • Moin Zusammen, Hallo Ralf!

    Wer heute Astrofotos bearbeiten will, fragt nicht mehr hier, sondern er guckt YouTube leer, bis er etwas weiß oder zu wissen glaubt und präsentiert nur das fertige Bild hier.

    Das wiederum würde ich nicht negativ bewerten, YT ist einfach eine sehr gute Informationsquelle.

    Es finden sich dort jede Menge exzellent aufbereitete Informationen - z.B. die Videos von Frank Sackenheim, Cuiv uvm.

    Das "wieso, weshalb, warum" kommt dann in der Regel ganz von selbst beim Nachmachen - Learning by doing!

    Ich nutze YT übrigens auch außerhalb der Astrofotografie (wie verlege ich eine Bitumen-Schweissbahn richtig, ...) und sogar im beruflichen Umfeld (wie ist das Reset-Prozedere von Drucker xy, wie öffne ich den Laptop von Hersteller z,... ) - für all das gibt es Tutorials, für diese Informationen musste man im schlechtesten Fall früher stundenlang mit dem Hersteller telefonieren.


    Gleiches gilt übrigens für ChatGPT - dessen Hilfestellung ist für mich in vielen Bereichen mittlerweile unverzichtbar. Die KI kennt sich z.B. bestens mit Pixinsight und Pixelmath aus.

    Man kann sagen: ChatGPT hat mir Pixinsight beigebracht. Ich sehe das als echten Mehrwert.


    Und trotzdem werden auch hier im Forum m.E. jede Menge Fragen zur Astrofotografie gestellt - allerdings läuft vieles leider auch unter dem Radar per PN.

    Viele Anfänger trauen sich das vermutlich (zunächst) nicht anders. Hier im Astrotreff wird zum Glück keiner wegen eines schlechten Bildes zerrissen - die "Netiquette" stimmt hier m.E. schon.

    Trotzdem gehört ein bisschen Mut dazu, ein Erstlingswerk öffentlich zur Diskussion zu stellen und da ist es wichtig, konstruktive Kritik auch anzunehmen.


    Was die "Mainstream"-Bilder angeht: natürlich möchte ein Anfänger es erstmal schön bunt. Ich finde das überhaupt nicht verwerflich und mir werden die "Standardkerzen" auch niemals langweilig.

    Es steigen i.d. Regel mit der Zeit die Skills und irgendwann sind die 40 buntesten Nebel in adäquater Qualität im Kasten. Im Idealfall wächst dann das Interesse an exotischeren Objekten und somit an der auch an den physikalischen Zusammenhängen. Ich glaube, kaum einer der hier Aktiven wird sein Gerödel in die Ecke stellen, wenn er den (Standard-)Himmel "abfotografiert" hat.


    Das Aufkommen der Smarties halte ich persönlich im Fotobereich für eine Revolution. Die Schwelle zum Einstieg in das Hobby ist niedriger - das finde ich schonmal gut.

    Wenn man die Technik beherrscht, kann man mit kleinster Öffnung Ergebnisse erzielen, von denen man vor 10 Jahren kaum zu träumen wagte. (Siehe z.B. die Seestar-Bilder von Astroscotty /Heiko).

    Und die Technik wird (auch beim klassischen Setup) immer besser, die Grenzen zwischen "Smart" und klassisch verwischen langsam (siehe z.B. ASI 585 MC-Air Color).

    M.E. sind die Smarties längst keine Nische mehr und schon gar nicht auf EAA beschränkt. Sogar das anfängliche Misstrauen und das in meinen Augen despektierliche "Fotoautomat!", "Spielzeug!" hat sich inzwischen gelegt und ich kenne viele gestandene Astros (auch visuelle) die mittlerweile so ein Gerät in ihrem Fuhrpark haben.

    Die technische Entwicklung geht weiter und die Bilderfassung (nicht die Bearbeitung) ist einfacher geworden. Im Idealfall bedeutet das: längere, tiefere Belichtungen und mehr Schlaf. ;)


    Und natürlich führt so eine Entwicklung automatisch zu mehr Bildern, finde ich auch nicht schlimm. Die angesprochene Qualitäts-Schere wird sich meiner Meinung nach mit der Zeit schließen.

    Wegen des Fortschreitens der Technik und wegen der wachsenden Skills - wenn ich so ins Seestar-Forum gucke, dann werden die Bilder von ALLEN Beteiligten langsam besser.

    Und ja, eine Beschreibung, ein Nordpfeil, das Weglassen von künstlichen Spikes usw. wären sinnvoll - wie gesagt: das kommt m.E. mit steigenden Fähigkeiten von selbst.


    Ich würde mir evt. wünschen, dass sich die Fortgeschrittenen auch mal ins Smartie-Forum "herablassen" ;) und das eine oder andere Feedback zu Bearbeitungen geben.

    Und wenn mal eine Beschreibung fehlt, dann schreibe ich kurz einen Zweizeiler in die Kommentarspalte - beim nächsten Mal sind die Infos dann evt. da.

    Natürlich ist das manchmal mühsam, aber ein (evt. gutes Bild) links liegen zu lassen oder nicht genauer anzuschauen, weil die Beschreibung fehlt, käme mir nicht in den Sinn.

    Es ist ja nicht so, dass in dem Bild keine Mühe steckt - evt. hat der Einsteller die Beschreibung ob seiner Euphorie über sein eigenes Bild ja nur vergessen. ;)


    Genau wie alle Ärzte ehemalige Medizinstudenten sind, haben alle Profis mal klein angefangen.

    Schlussendlich wird man "Profi" doch nur durch:

    • aufschlauen und weiterbilden (Forum, YT, Internet allgemein, Fachliteratur)
    • (Nach-)Machen !
    • Feedback, Diskussion
    • Annahme von Kritik

    Was diesbezüglich das Forum betrifft: ich denke, dass es hier insgesamt gar nicht so schlecht läuft.


    CS, Jochen

  • Hallo Jochen,

    ich gebe dir in allen Punkten recht und du hast das gut zusammengefasst.(finde ich)

    Meine Kritik bzgl. YT und Co. bezog sich auf etwas anderes. Das habe ich wohl nicht klar genug gesagt.

    Mir geht es nicht um Wissen. Das hole ich mir selbst auch aus den genannten Quellen und es ist wirklich beeindruckend, an was für Wissen wir in Sekunden herankommen können.

    Ich bezog mich auf die reine Kommunikation untereinander. Kommunikation ist ja nicht nur Wissensvermittlung, sonders es gibt auch eine soziale Komponente. Ich gehe heute zum Stammtisch, das macht Spaß. Wissensvermittlung gibt es auch, aber steht nicht im Vordergrund.

    Dieses soziale Element geht (in meinen Augen) immer mehr verloren. Überall. Kommunikation bedeutet ja auch eine Vernetzung (zwischen Menschen) und die wird immer weniger. Und dann hat u.U. jeder seine alternative Wahrheit.

    Was den Astrotreff angeht, so bin ich eigentlich noch recht zufrieden, befürchte aber, dass die Entwicklung auch hier mit Sternchen-Likes und reiner Bildershow in diese Richtung weiter gehen wird.

    Viele Grüße

    ralf


    P.S.: ich habe deinen Beitrag oben geliked ;-))

  • P.S.: ich habe deinen Beitrag oben geliked ;-))

    Schon, aber Du hast auch etwas dazu geschrieben - in sofern ist das ok! 8o ^^


    Gruß, Jochen

  • :popcorn: :popcorn: :popcorn:


    Das Thema ist immer spannend 8)


    Ich persönlich habe da immer das „Problem“ mich nicht wie meine „Generation“ zu verhalten :P


    Ich fand das schon vor über 20 Jahren doof immer zu Schreiben, dass ich ein Bild toll finde. Das Liken ist da die logische Weiterentwicklung.


    Allerdings finde ich schon arg bedenklich, dass viele Likes aus purer Höflichkeit gegeben werden, um von den anderen Personen auch regelmäßig geliket zu werden - selbst bei offensichtlichen Fehlern im Bild oder bei Verbesserungspotenzial.


    Insofern finde ich Ralfs Kritik sehr gut.


    Nun kommen wir aber zur anderen Seite. Bei Verbesserungsvorschlägen setzt das die Kritikfähigkeit des Gegenübers voraus, die in der heutigen Zeit nicht als Chance zur Fortentwicklung gesehen wird, sondern als Makel an der eigenen Leistung. Viele sehen sich gegenüber ihrer „Fans“ bloßgestellt.


    Wie oft musste ich mir schon anhören: „Das ist so gewollt!“ - was sicher auch manchmal tatsächlich zustimmt - oder „Was berechtigt Dich dazu …!“


    In der Astrofotografie nehme ich gerne Verbesserungsvorschläge an, muss aber auch feststellen, dass diese meine Aufnahmesituation oft nicht berücksichtigen. Sorry, dass ich einen so schlechten Standort (Düsseldorf-Stadtmitte auf Balkon) habe ;)


    Wie auch immer … das sind nur einige Gedanken zu dem Thema.


    CS & VG

    Stefan


    PS: Ich persönlich vermisse aber auch den Dialog unter meinen Fotos, der früher durchaus sehr konstruktiv war.


    Es wäre aber oft auch angebracht, sich tatsächlich mit den Bild des Anderen zu beschäftigen und manchmal vielleicht erstmal zu fragen, warum etwas auf dem ersten Blick unstimmig oder falsch erscheint. Damit „Kritik“ gezielt gegeben werden kann.


    BTW … Kritik kann sowohl negativ als auch positiv sein - auch wenn es viele unserer Zeitgenossen nicht so sehen wollen.

    :star: Deep Sky: Sky-Watcher QUATTRO 150P | ASKAR FRA300 Pro 60mm f/5 | Samyang 135mm F2.0 ED UMC :ringed_planet: Mond, Planeten (,Sonne): Sky-Watcher Skymax Mak-Cas 150/1800 | Sky-Watcher Skymax Mak-Cas 102/1300 :sun_with_face: Sonne: Lunt LS60MT Ha B1200 :camera: Kameras: ZWO ASI533MC Pro, ZWO ASI178MM/MC, ZWO ASI585MM/MC, QHY 5III 715C :magnet: Autoguiding: Svbony SV106 | QHY 5III 178c :telescope: Montierung: iOptron CEM26 :high_voltage: Powerbank: FOX HALO 96K :robot: Smartscopes: ZWO Seestar S30/S50 :globe_showing_Europe_Africa: Webseite: https://www.junger.net/

  • meine Beobachtung dazu:


    als ich vor mehr als 20 Jahren mit dem Hobby angefangen habe, war Astrofotografie die Königsdisziplin der Fotografie an sich. Ich habe mich da jahrelang nicht dran getraut, aber irgendwann dann doch.

    Teure Technik gekauft, den erheblichen Lernaufwand angetan, um damit umgehen zu können, auch mit der Software. Manchmal dauerte es Wochen, bis ein Bild fertig war.

    Und diesen Aufwand habe ich in vielen Bildern hier gesehen und die Urheber regelrecht dafür verehrt. Weil für gute Bilder jeder einen erheblichen Lernerfolg durchlaufen musste und es was völlig Anderes war, als nur ein Schnappschuss mit einer guten Kamera.


    Und dann kam in den letzten 3-4 Jahren die Revolution der Astrofotografie durch die Smarties. Von nun war es sogar egal, ob der/die Fotografin dabei noch in den Himmel schaut, weiß, was fotografiert wird, irgendwas dazu vorbereitet (z. B. Beobachtungplan), weite Strecken fährt um ins dunklere zu kommen, in die Sternwarten geht, um sich persönlich auszutauschen oder da sogar mitzuarbeiten.


    Astrofotografie ist heute einfach nichts besonders mehr, mit 500 Euro bist du dabei. Das ist auch toll und ich respektiere das auch, aber das Interesse an diesen smarten Bildern fehlt mir persönlich völlig.


    Ich hatte auch die Hoffnung, dass Smartteleskope die Sternwarten mit Leben füllen, viel mehr Menschen zur Astronomie bringt, aber gefühlt passiert das Gegenteil.


    Meine Bilder mache immer noch ganz "unsmart" mit viel Aufwand und es macht mir Spaß wie eh und je. In den letzten Wochen habe ich z. B. viele Galaxien fotografiert, wobei ich als Balkonnaut mit Lichtverschmutzung nicht mit dem Standard großartiger Astrofotos konkurrieren kann, aber dennoch hänge ich an jedem Bild, weil es viel Schweiß gekostet hat. Aber zeigen tu ich sie eigentlich kaum noch irgendwem, außer ein paar engen Freunden und Nachbarn. Genau wie meine Urlaubs- und Familienfotos.


    Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht. Die "Smartie-Entwicklung" finde ich völlig natürlich und auch viele meiner Astrokollegen mit immenser Erfahrung steigen zunehmend darauf um und sind begeistert davon. Aber ich bin bei dem Thema wohl unflexibel, was auch nicht schlimm ist, denn jung bin ich auch nicht mehr. Aber wirklich interessieren tun mich persönlich hier nur die Bilder, die auf "altmodische Weise" entstanden sind, weil die kann ich in der Erstellung zu 100% nachvollziehen und liebe es gerade, dass es so kompliziert ist.


    Aber jeder so wie er möchte und die technischen Fortschritte finde ich enorm und freue mich auch über das neue und sehr intensive Smartieleben im Astrotreff.


    Aber es ist schon ein bisschen schade, dass man jetzt nicht mehr mit seinen Bildern so angeben kann, wie früher ;) :saint:


    CS für ALLE!

    Micha

  • Moin Micha,

    Meine Bilder mache immer noch ganz "unsmart" mit viel Aufwand und es macht mir Spaß wie eh und je. In den letzten Wochen habe ich z. B. viele Galaxien fotografiert, wobei ich als Balkonnaut mit Lichtverschmutzung nicht mit dem Standard großartiger Astrofotos konkurrieren kann, aber dennoch hänge ich an jedem Bild, weil es viel Schweiß gekostet hat. Aber zeigen tu ich sie eigentlich kaum noch irgendwem, außer ein paar engen Freunden und Nachbarn. Genau wie meine Urlaubs- und Familienfotos.

    das ist aber schade - ich würde mir Deine Bilder hier im Forum gern anschauen.

    Und was das "Konkurrieren" betrifft: das ist ja hier kein Wettbewerb, hier darf jeder gerne seine Astro-Schätze zeigen.


    Aber es ist schon ein bisschen schade, dass man jetzt nicht mehr mit seinen Bildern so angeben kann, wie früher ;) :saint:

    Doch, Du kannst. Trau Dich! ;)


    Gruß, Jochen

  • […] Aber zeigen tu ich sie eigentlich kaum noch irgendwem, außer ein paar engen Freunden und Nachbarn. Genau wie meine Urlaubs- und Familienfotos. […]

    Hallo Micha,


    ich finde so eine Reaktion auch immer schade und - das soll kein persönlicher Angriff sein - leider auch kontraproduktiv. Diese Reaktion sehe ich leider mittlerweile bei sehr vielen, was dazu führt, dass man auf Dauer nur noch auf der einen Seite die „Profifotos“ und als Gegenpol ggf. Livestacks von „Smarties“ sehen wird.


    Diese Entscheidung darf aber jeder selbst für sich treffen.


    Für mich als ebenfalls „Balkonaut“ fällt es immer schwerer Vergleiche zu anderen „Normalos“ ziehen zu können.


    CS & VG

    Stefan



    PS: Ich gehe nicht davon aus, dass dies auf Dich zutrifft, aber das sollte auch mal erwähnt werden.


    Mein Eindruck ist, dass viele auch nichts mehr zeigen, weil man im Amateurumfeld keine Beachtung mehr findet, wenn man keine quietschbunten überprozessierten Fotos zeigt. Den Trend bei den Pretty Pictures finde ich persönlich nur noch zum K…


    Einige wirklich gute Astrofotografen, die bisher bei ihren Aufnahmen auf wissenschaftliche Korrektheit Wert gelegt hatten, sind in der letzten Zeit, bei der Jagd nach Likes, leider auch auf den Trend aufgesprungen.

    :star: Deep Sky: Sky-Watcher QUATTRO 150P | ASKAR FRA300 Pro 60mm f/5 | Samyang 135mm F2.0 ED UMC :ringed_planet: Mond, Planeten (,Sonne): Sky-Watcher Skymax Mak-Cas 150/1800 | Sky-Watcher Skymax Mak-Cas 102/1300 :sun_with_face: Sonne: Lunt LS60MT Ha B1200 :camera: Kameras: ZWO ASI533MC Pro, ZWO ASI178MM/MC, ZWO ASI585MM/MC, QHY 5III 715C :magnet: Autoguiding: Svbony SV106 | QHY 5III 178c :telescope: Montierung: iOptron CEM26 :high_voltage: Powerbank: FOX HALO 96K :robot: Smartscopes: ZWO Seestar S30/S50 :globe_showing_Europe_Africa: Webseite: https://www.junger.net/

  • Hallo Micha,

    Meine Bilder mache immer noch ganz "unsmart" mit viel Aufwand und es macht mir Spaß wie eh und je. In den letzten Wochen habe ich z. B. viele Galaxien fotografiert, wobei ich als Balkonnaut mit Lichtverschmutzung nicht mit dem Standard großartiger Astrofotos konkurrieren kann, aber dennoch hänge ich an jedem Bild, weil es viel Schweiß gekostet hat.

    da geht es mir sehr ähnlch - der Weg ist das Ziel, alles was ich auf den Sensor bekomme gibt eshier schon x-mal und deutlich besser bearbeitet, haber ich hab mein Spaß, mit meiner "Basteltechnik" ohne GOTO und Panesolving das "Zeugs" zu finden und das eine oder andere brauchbare Bild zu bekommen.


    und auch da bin ich "dabei":

    Mein Eindruck ist, dass viele auch nichts mehr zeigen, weil man im Amateurumfeld keine Beachtung mehr findet, wenn man keine quietschbunten überprozessierten Fotos zeigt. Den Trend bei den Pretty Pictures finde ich persönlich nur noch zum K…

    vieles sieht für mich auch sehr "überbearbeitet" aus , aber das ist wohl Geschmacksache - hatte auch schon die Idee eine Rubrik "Astroblider - low tech fotografiert + quick and dirty bearbeitet" zu starten, aber wo ist die Grenze, ist ja auch wieder schwierig....


    viele Grüße, Martin

  • […]

    und auch da bin ich "dabei":

    vieles sieht für mich auch sehr "überbearbeitet" aus , aber das ist wohl Geschmacksache - hatte auch schon die Idee eine Rubrik "Astroblider - low tech fotografiert + quick and dirty bearbeitet" zu starten, aber wo ist die Grenze, ist ja auch wieder schwierig....

    […]

    Hallo Martin,


    ja, das wäre definitiv schwierig. Ich wüßte da ehrlich gesagt auch keinen Rat, wie man das sinnvoll und vor allen Dingen freiwillig differenzieren könnte - „Pretty Pictures“, „Wissenschaftlich korrekt“, „gewollt und nicht gekonnt“, „Gelegenheitstäter“, …  ;)


    Es bleibt halt das gleiche Spiel, wie bei der Wirkung der Influencer in Social Media.


    Jeder will schön sein, schöne Dinge tun und nur schöne Dinge, die jeder mag, erschaffen. Die „grausame Wahrheit“ will keiner sehen ;)


    Wäre grundsätzlich die bildliche Übertreibung, im Sinne einer Hervorhebung, wie es einige hier im Forum sehr gut machen, gegeben, wäre quietschbunt durchaus in viele Fällen auch berechtigt. Vieles was man speziell bei AstroBin und Co. sieht, ist aber leider nur noch Effekthascherei.


    Ich habe einfach oft keine Likes mehr und hoffe, dass andere auch irgendwann einfach von diesem Bilder gelangweilt sind …


    CS & VG

    Stefan

    :star: Deep Sky: Sky-Watcher QUATTRO 150P | ASKAR FRA300 Pro 60mm f/5 | Samyang 135mm F2.0 ED UMC :ringed_planet: Mond, Planeten (,Sonne): Sky-Watcher Skymax Mak-Cas 150/1800 | Sky-Watcher Skymax Mak-Cas 102/1300 :sun_with_face: Sonne: Lunt LS60MT Ha B1200 :camera: Kameras: ZWO ASI533MC Pro, ZWO ASI178MM/MC, ZWO ASI585MM/MC, QHY 5III 715C :magnet: Autoguiding: Svbony SV106 | QHY 5III 178c :telescope: Montierung: iOptron CEM26 :high_voltage: Powerbank: FOX HALO 96K :robot: Smartscopes: ZWO Seestar S30/S50 :globe_showing_Europe_Africa: Webseite: https://www.junger.net/

  • Moin Zusammen,


    ich muss da doch nochmal etwas loswerden. Ich war gerade eine Woche im Kurzurlaub und "sichte" aktuell die Neuigkeiten hier im Astrotreff.

    U.a. auch die Bildergalerie. Ich glaube, es waren 61 neue Einträge. 8| ^^


    Ich kann für mich persönlich sagen, dass ich mich über (fast) alle Bilder (bis auf ein paar "overprocess'te Ausreißer") sehr gefreut habe.

    M.E. hat die Qualität der hier gezeigten Bilder deutlich zugenommen.


    Das mag zum Teil natürlich an der verbesserten Technik liegen, die Sensoren werden immer besser und "Hürden des Zugangs zur Materie" sind vermutlich durch Smarties, ASIAir & Co.

    deutlich geringer als sie noch vor ein paar Jahren waren.

    Auf der anderen Seite sehe ich aber bei vielen Forenteilnehmern, die schon einige Zeit dabei sind, auch deutliche Qualitätssprünge in der Bildbearbeitung.


    Viele von Euch sind auch mittlerweile so weit, dass sie mit Ihrem Equipment die "Mainstream-Objekte" abgegrast haben und es finden sich in der Galerie meiner Wahrnehmung nach immer

    mehr interessante "Exoten" (z.B. schwache PNs) - aufgenommen teilweise auch mit dem Smartie. Im Seestar-Thread werden z.B. gerade Doppelsterne gezeigt. Finde ich absolut toll.


    Einige mögen diese "Bilderflut" eventuell langweilig finden - ich persönlich kann mich an den Ergebnissen immer wieder freuen.

    Mir ist es dabei egal, ob ein Objekt schon 1000fach fotografiert wurde - ich finde es immer wieder cool, wie versucht wird, möglichst viele Details sauber darzustellen und langweilig wird es mir beim

    Betrachten nie.


    Für mich kann ich feststellen, dass mir der überwiegende Teil der hier gezeigten Bilder wirklich Spaß macht und eine "Beliebigkeit" kann ich für mich nicht entdecken.

    Und ein gut gemachtes Smartie-Bild finde ich genau so cool wie eins mit dem Takahashi (auch wenn die Qualität natürlich eine andere ist).


    CS, Jochen


    PS: es waren auch einige schöne Astrozeichnungen dabei - finde ich genau so cool. Wenn so ein "Werk" (egal ob Zeichnung oder Foto) Engagement und Herzblut erkennen lässt, bin ich (bzw. meine Wertschätzung) dabei! :thumbup:

  • ein Problem hätte ich ( vielleicht) nur bei KI-modifizierten Bildmaterial

    Genau - das sehe ich auch so. KI modifizierten Bildern sieht man das außerdem in der Regel sofort an.

    Für ein vermeintliches "pretty picture" wird gnadenlos überschärft oder es werden im schlimmsten Fall sogar Details dazu erfunden.

    Ich denke aber, dass man an den Bilder hier im Forum sieht, dass die allermeisten begriffen haben, dass das dann halt nichts mehr mit einen Astrobild zu tun hat.


    Allerdings hat KI in diverse Astrotools Einzug gehalten und dort m.E. durchaus eine Berechnung.

    Beispiele sind u.A. Modell-basierte Deeplearning Algorithmen zur Gradientenentfernung oder Dekonvolution.

    Oder Sat-Spuren-Entfernung wenn die Helligkeitsmittlung des Kappa-Sigma-Clipping nicht mehr ausreicht.


    Gruß, Jochen

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