Celestron Origin Bilder Thread

  • Skychaser


    Steffen ... das sieht richtig gut aus, gefällt mir sehr !

    Kompliment :thumbup:


    Gruß

    Peter

    Teleskop:        Celestron C8 Edge HD mit Celestron Finder Scope für's visuelle, ein Origin für die Bilder

    Montierung:   Celestron AVX auf Eigenbau-Säule für das C8

    Kamera:          Nikon D5300a mit Samyang 135mm f/2

    Behausung:    Pulsar 2m Dome

  • Leider ohne, dass ich neue Darks aufgenommen habe, was dem MasterStack direkt aus dem Origin nicht zugute gekommen ist (Stichwort WalkingNoise).

    Hi Steffen,


    dann bin ich mal auf die Ergebnisse mit neuen Darks gespannt.

    So finde ich es noch nicht prickelnd.


    Im Oktober geht es für mich in eine Bortle 4-Region. Nur kann ich dort wegen fehlenden Wlans nicht dithern. Wenn die FW bis dahin nicht passt, bleibt das Origin halt daheim.

     Du bist ja für mich hier der Meister des Edits. Insofern finde ich den ausgebrannten Nebel schon bedenklich. Damit meine ich nicht Deine Fähigkeiten. Gepaart mit Peters Erfahrung lasse ich zunächst die Finger vom Update.


    Denk doch bitte nochmal an die Screenshot im Batch-Prozess…


    Viele Grüße


    Bettina

  • Moin zusammen!


    Ich finde das Ergebnis von Steffen sehr gut.

    Die Kalibrierung scheint zu passen. Der Nebel ist (soweit ich das am Handy beurteilen kann) nicht ausgebrannt, ich denke, da kann man bei der Bearbeitung einfach die Lichter etwas zurücknehmen.

    Nur kann ich dort wegen fehlenden Wlans nicht dithern.

    Warum brauchst Du zum Dithern WLAN? :/

    Gruß, Jochen

  • Moin Zusammen,


    Gestern war es endlich mal wieder über eine lange Strecke klar und ich konnte die 13. Nacht in Folge an meiner Fledermaus belichten.

    Danach habe ich das Origin auf den Emissionsnebel Sh2-132 "Löwennebel" im Kepheus ausgerichtet. Leider kamen nach nur 2 Stunden die Wolken und die

    Aufnahme wurde abgebrochen. Mit mehr Licht geht da sicher noch mehr.


    Belichtet habe ich 481x15s = 2 Stunden mit dem Celestron Nebelfilter.


    Sh2-132_NB_03092025_1200.jpg


    Aufnahmedaten:

    Datum: 02./03.09.2025

    Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 481x15s = 2 Stunden mit dem Celestron Nebelfilter | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS


    Sh2_132_NB_03092025_1200_Annotated.jpg


    CS, Jochen

  • dass ihr den Kasten langsam unter Kontrolle bekommt, oder?!

    Meins war bisher IMMER unter Kontrolle! *hüstel* 8o

  • Moin, ich beobachte den Origin Thread ja nur mit einem Auge und hab das Gefühl, dass ihr den Kasten langsam unter Kontrolle bekommt, oder?! Die Bilder werden von mal zu mal besser. JogiNet

    ... ich sorge für das Gleichgewicht ( nach unten ) - hier ist noch gar nichts unter Kontrolle ! ;)

    Aber ich arbeite dran ...


    Gruß

    Peter

    Teleskop:        Celestron C8 Edge HD mit Celestron Finder Scope für's visuelle, ein Origin für die Bilder

    Montierung:   Celestron AVX auf Eigenbau-Säule für das C8

    Kamera:          Nikon D5300a mit Samyang 135mm f/2

    Behausung:    Pulsar 2m Dome

  • Mein Origin initialisiere ich immer mit Klarglas und danach geht der LPara rein.


    Mit Schmalbandfilter selbst versuche ich das nicht, da mir gefühlte drölfzehn Anläufe zu doof dafür sind.


    Und eine Garantie, dass es mit dem Antlia geht, gibt es auch nicht. Weil das scheint auch ein Schmalband zu sein.

  • könnt Ihr sagen, ob dieser Filter keine Probleme mit der Initialisierung macht.

    Der Celestron Schmalbandfilter (aka "Nebelfilter") initialisiert sofort. Der Trick ist: man muss die (Klarglas-)Initialisierung abbrechen und dann auf "Nebelfilter" tippen.

    Dann fokussiert das Origin neu, danach kann man die Initialiserung ohne Probleme machen.

    Mit meinen Omegon-Filtern initialisiert das Origin gar nicht.

    Einen L-Para habe ich nicht, der hat aber ganz ähnliche Transmissionsbereiche (beide >85%) wie der Origin-Nebelfilter:


    Origin Nebelfilter: Hα 656nm, Hβ 486nm, OIII 496/501nm

    L-Para: Hα 656,3nm, OIII 500,7nm


    Gruß, Jochen

  • Guten Morgen,


    ich wurde gestern Nacht doch tatsächlich von klarem Himmel samt Mondschein überrascht.

    Daher habe ich fix das Origin raus in den Garten gepackt und mangels Kreativität den bereits von Jochen vorgestellten Löwennebel aka SH2-132 mit L-Para abgelichtet.

    DANKE JogiNet für die Inspiration!


    Entsprechend Jochens Idee/Vorschlag bei einer neuen Firmware habe ich noch neue Darkframes aufgenommen und es kamen exakt 132 x 180 Sekunden, also 6,6 Stunden oder oder 396 Minuten, zusammen.


    Ich habe dieses mal keinerlei Walking Noise, keine blauen / roten HotPixel im MasterStack, der damit entsprechend sehr gut ausschaut.


    Ich habe daher "nur" den MasterStack in PI mit GraXpert, Blur- und NoiseXterminator bearbeitet, die Sterne etwas reduziert und noch ein wenig über die CurveTransformation am Kontrast gedreht. Anschließend ein minimales Feintuning in AffinityPhoto.




    Gruß

    Steffen

  • Hi Steffen,


    der ist perfekt!! Große Klasse!


    Welche Variante der neuen Darks hast Du gewählt?


    Im Netz taucht auch die Ansicht auf, dass man immer nur den Masterstack aus dem Origin verwenden soll.


    Hattest Du den SSAG drauf und OLV gedithert?


    VG


    Bettina

  • Moin Bettina,


    ich habe für die DarkFrames diese Mal nur die Option "Dunkle Bilder neu aufnehmen" gewählt, ISO 200 mit der geplanten Belichtungsdauer von 180 Sekunden.


    Ansonsten habe ich den SSAG drauf und alles andere mit der Standard APP gemacht. Sprich kein OLV.


    Den MasterStack ausschließlich verwenden ist so eine Sache für mich: Bei der letzten Aufnahme mit der neuen Firmware vom Hantelnebel ohne neue Darkframes war der MasterStack nicht zu gebrauchen, da er mit blauen Hotpixeln übersäht war. Da hat nur der PI-Stack geholfen.


    Im aktuell Fall war der MasterStack allerdings so gut, dass ich ihn ohne Probleme verwenden konnte.


    Gruß

    Steffen

  • Uiii - der ist toll geworden! :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Da muss ich wohl nochmal nachlegen bei meinen 2 Stunden. Wenn nur die vielen Wolken nicht wären... ;(

  • Hallo die Herren,


    während die Herren auf dem Rasen nicht ganz so überzeugend performten, habe ich mit dem L-Para experimentiert.


    Die OIII-Anteile kommen schon deutlicher raus.


    FlamingStar mit 450 a 15 sec


    Morgen teste ich ihn nochmal intensiver.


  • Hallo Bettina,


    beim "Flaming Star" (IC405) kommt das Blau vom jungen Stern AE Aurigae. Das blaue Sternenlicht wird vom Staub im Nebel reflektiert.

    Das Blau ist bei diesem Nebel also KEINE OIII-Emission sondern ein Reflexionsnebel-Anteil. Der L-Para bringt für den Blauanteil also nichts.


    Hier ein Aufnahme nur mit Klarglas:


    18597-ic405-flaming-star-nebula-mit-dem-celestron-origin


    Aufnahmedaten:

    Datum: 19./20.02.2025

    Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 1528x10s = 4,24 Stunden|bearbeitet mit PI und PS


    Gruß, Jochen

  • Das liegt einfach an der Transmission vom Celestron-Nebelfilter.

    Abseits von Hα (656nm), Hβ (486nm) und OIII (496/501nm) lässt der ja nicht viel durch, daher ist der für den blauen Reflexionsanteil nicht geeignet (ist ja wie gesagt kein OIII).


    Der EMISSIONS-Anteil (also das "Rot") kommt bei Deinem Celestron-Filter Bild aber sehr gut, da macht der Filter genau was er soll.

    Ideal für diesen Nebel wäre also eigentlich eine Kombi aus Celestron Nebelfilter und Klarglas für das Blau, aber der L-Para lässt scheinbar genügend blaues Licht durch.


    Gruß, Jochen


    PS: die Sterne gefallen mir bei dem Bild mit dem Nebelfilter viel besser, das mag aber evt. an der Bearbeitung liegen und nicht am Filter.


  • Moin Jochen,


    gibt's Literatur oder Internetquellen, wo man solche Infos rausziehen kann ?

    Ich denke, Wiki ist da zu wenig aussagefähig ... oder hilft nur, sich Vergleichsbilder zu suchen :/

    Im Falle des "Flaming Star" dürfte das noch recht easy sein ... aber es gibt sicher unbekanntere

    Objekte, wo man sich vorher mal schlau machen sollte, was da wie strahlt.


    Gruß

    Peter

    Teleskop:        Celestron C8 Edge HD mit Celestron Finder Scope für's visuelle, ein Origin für die Bilder

    Montierung:   Celestron AVX auf Eigenbau-Säule für das C8

    Kamera:          Nikon D5300a mit Samyang 135mm f/2

    Behausung:    Pulsar 2m Dome

  • Moin Peter,


    ...


    Bettina

    ... Danke ... klar, der auf jeden Fall !

    Ich dachte mehr an etwas online-mäßiges ... bin ein moderner Rentner ( und habe schon genug andere Bücher ) ;)


    Gruß

    Peter

    Teleskop:        Celestron C8 Edge HD mit Celestron Finder Scope für's visuelle, ein Origin für die Bilder

    Montierung:   Celestron AVX auf Eigenbau-Säule für das C8

    Kamera:          Nikon D5300a mit Samyang 135mm f/2

    Behausung:    Pulsar 2m Dome

  • Im Falle des "Flaming Star" dürfte das noch recht easy sein ... aber es gibt sicher unbekanntere

    Objekte, wo man sich vorher mal schlau machen sollte, was da wie strahlt.

    Ich gucke meistens bei wikipedia und ChatGPT.

    Wikipedia gibt manchmal in anderen Sprachversionen etwas mehr her.

    Vergleichbilder suchen hilft auch - und gucken, welche Filter verwendet wurden.


    Beim Flaming Star bin ich selber reingefallen - aber genau andersherum. ^^

    Ich hatte mit Klarglas-Filter aufgenommen und mich gewundert, wo das viele "vermeintliche OIII" herkommt.

    Die Auflösung kam damals von Seraphin / astrophin ,der hatte den Nebel schonmal mit seinem 6" f/5 Newton aufgenommen.


    Gruß, Jochen

  • Hallo Zusammen


    Bei IC405 ist es tatsächlich etwas gemein. Man erwartet einfach OIII, wenn man nicht gezielt danach forscht, findet man auch nicht wirklich sofort, dass der blaue Anteil eben ein Reflektionsnebel ist.

    Wenn man sich der Nebel aber genauer anschaut, könnte man aber schon stutzig werden, mir ist kein OIII Nebel bekannt, der auch nur Ansatzweise so aussieht. Meist ist das OIII und Ha überlagernd oder ineinander verlaufend. Die klaren Kanten sprechen hier schon für einen Reflektionsnebel.

    Es lohnt sich oft auch etwas zu recherchieren über die Objekte. IC 405 beschreibt eigentlich "nur" den diffusen Nebel. Der Reflektionsnebel hat den Namen vdB34.

    Ich nutze sehr oft die Pretty Deep Maps, da man hier auf einen Blick sofort alle Objekte aus den Unterschiedlichsten Katalogen erkennt:

    Man sieht auf einen Blick: IC 405 / Sh 2-229 und eben VdB 34 -> VdB = Reflektion -> also kein Schmalbandfilter

    Bis jetzt habe ich keine App gefunden die auch nur Ansatzweise an den Detailgrad herankommt. Am ehesten wahrscheinlich Guide 9.1 (nur Windows), das habe ich aber jetzt nicht angeschaut.


    Aha, dann schmeiße ich den Origin Nebelfilter in die Tonne.

    Nebelfilter sind Emissionslinienfilter und funktionieren daher nur an Emissionsobjekten ;) Von daher, hat der Filter perfekt funktioniert! Seine Aufgabe ist es Kontinuumstrahler zu blocken, das hat er beeindruckend geleistet. Von daher eigentlich als positiv zu werten!


    CS, Seraphin

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