Celestron Origin Bilder Thread

  • Ja ... hab ich! Und das Origin fragt auch danach ...


    Siehe Handbuch Seite 15, rechts oben ... steht eigentlich auch so dort!


    Peter

    Verstehe, was Du meinst.


    Ich habe den Anti Halo immer als Ersatz für den Glaseinsatz gesehen und daher nicht auf Nebelfilter in der App gewechselt. Eben weil er ein Breitbandfilter ist und ich keine längere Belichtungszeit möchte.


    Gruß

    Steffen

  • Hi Steffen,


    absolut nachvollziehbar ...

    Ich probiere morgen auch nochmal den Filter mit 10s oder noch weniger - ansonsten ist da wenig Anti Halo - Wirkung sichtbar!


    Gruß

    Peter

    Teleskop:        Celestron C8 Edge HD mit Celestron Finder Scope für's visuelle, ein Origin für die Bilder

    Montierung:   Celestron AVX auf Eigenbau-Säule für das C8

    Kamera:          Nikon D5300a mit Samyang 135mm f/2

    Behausung:    Pulsar 2m Dome

  • Jetzt habe ich mal die Bilder hier überflogen und muss bemerken, dass einige davon sehr entstellt aussehen (Sterne komplett farblos ausgebrannt, Nebelbereiche extrem überschärft und farbverfälscht, Hintergrund unnatürlich wolkig und farbstichig).

    Z.B. die Plejaden aus Beitrag #349, NGC 2903 aus #360, oder der Rosettennebel #368.


    Kommen die so aus der internen Bearbeitung der Maschine?

    Ich denke, es ist die Art der Nachbearbeitung.


    Direkt aus dem Origin kommen solche Bilder: Heute Abend, knappe 470 x 10 sek., Baum und Wolke im Weg aber trotzdem, ganz nett, die Walgalaxie 😀




    Ich hab in Pixinsight auch mal mit Skripten zur Hubblepalette gespielt, sagt mir aber nicht zu, da dann die Bilder für meinen Geschmack zu blaulastig werden.


    Der von dir beschriebene Effekt der Farbstichigkeit sowie der unnatürlichen Schärfung passiert z.b. bei mir, wenn ich in Affinityphoto oder Photoshop eines der HDR Templates nehme und dann kräftig an den Klarheit und Texturreglern drehe.


    Gruß

    Steffen

  • Jetzt habe ich mal die Bilder hier überflogen und muss bemerken, dass einige davon sehr entstellt aussehen (Sterne komplett farblos ausgebrannt, Nebelbereiche extrem überschärft und farbverfälscht, Hintergrund unnatürlich wolkig und farbstichig).

    Ich habe mir mal Deine Galerie angeschaut.

    Jetzt verstehe ich, was Du meinst.

    Du magst es mehr verwaschen und mit wenig Details.


    So ist das halt. Jeder mag es anders. Zum Thema Farben. Auch hier liegt es am Standpunkt des Betrachters.

    Und das ist gut so.


    Hauptsache man hat Spaß an dem, was man macht.

    Und den wünsche ich Dir.

    CS


    Bettina

  • Nun - ich bin mir nicht sicher, ob es, wenn mehr Personen das Nichterkennen von Details als noch nicht vorhandene Sehfähigkeit deuten, vielleicht an der Anwendung übermässiger und destruktiver Filtereinstellungen liegt. Wobei immer noch zu diskutieren wäre, ob diese Einstellungen vielleicht mehr Details abtöten als sie sichtbar machen.

  • Wobei

    Rhetorisch gesehen nett geschrieben.


    Inhaltlich eher Geschmacksache wie vieles

    Wenn jemand, wer auch immer, etwas gut findet oder postet, dann sollte man es respektieren. Vorausgesetzt es schränkt niemanden ein.

    Zudem: Lesen hilft.Bei einigen Fotos gab es auch Kommentare, die den Hinweis auf Probleme darstellen.Das hat die Fehlsichtigkeit anscheinend nicht erfasst.🙃

    Nice day.

  • Inhaltlich eher Geschmacksache wie vieles

    Servus Bettina,


    natürlich ist es Geschmackssache. Aber... Und das setze ich einen Link auf ich eins deiner Bilder:


    https://www.astrotreff.de/index.php?attachment/100500-ngc2903-jpg/


    Du siehst hier um jeden helleren Stern einen blauen Kringel. Ich bin mir sehr sicher, dass auch dir klar, ist, dass dieser blaue Kringel real nicht existiert. Unsere Sonne hat den auch nicht, andere Sterne ebenfalls nicht. So etwas nennt man Artefakt durch Bildbearbeitung. Und falls der Kringel schon auf den einzelnen Frames auftaucht, dann liegt es an der Optik, dem Sensor oder anderen technischen Problemen, ist aber physikalisch nicht vorhanden.


    Wenn du es magst, dass du in deinen Bildern Artefakte erzeugst, ist das eben deine Art, dein Hobby zu betreiben. Man kann aber dennoch objektiv von außen erkennen, dass es Artefakte sind. Ich habe jetzt mal einige deiner Bilder angeschaut und ich finde darauf Vieles, was real so nicht in der jeweiligen Region des Himmels existiert. Die meisten Astrofotografen und -fotografinnen versuchen, Artefakte zu vermeiden. Die Bearbeitung selbst ist natürlich immer eine - sagen wir mal - Dehnung der Datengrundlage. Es werden Kontraste verändert, helle Regionen abgeschwächt, schwächere angehoben. Die Strukturen an sich sollten aber real sein.


    Stathis und fast alle hier (mich eingeschlossen) wollen eben den Himmel darstellen bzw. dessen Objekte und nicht Bearbeitungsartefakte erzeugen. Daher sicherlich der Kommentar von Stathis.


    Man könnte dir Tipps geben, wie man Astrofotos bearbeiten kann, ohne so grobe Artefakte zu erzeugen. Aber wenn du so deutlich zum Ausdruck bringst, dass du nichts diesbezüglich lernen möchtest und es dir genau so gefällt, dann ist das natürlich so. Dir sollte, finde ich, aber zumindest bewusst sein, dass du nichtexistente Strukturen in deine Bildern "hineinmalst". Denn der Astrotreff ist ja kein Kunstforum, sondern ein wissenschaftlich orientiertes Forum. Kunst hat trotzdem seinen Platz, auch hier. Ein Gemälde, in dem aus der Phantasie heraus Sterne blaue Kringel bekommen, bleibt ein Gemälde. Würde der Künstler oder die Künstlerin das als reales Abbild der Natur bezeichnen, bekäme er oder sie hier zurecht Gegenwind.


    Beispiel Spikes: das sind auch Artefakte und sie kommen real nicht vor. Manche Optiken erzeugen aber diese Artefakte (Fangspiegelhalterung, Beugung an den Streben) und man kann sie nicht vermeiden. Folglich sind da auch Strukturen, die nicht existieren, zu sehen. Nur weiß man eben, woher diese Artefakte kommen und man denkt sie sich eben weg, da man weiß, dass sie nicht real sind. Wenn nun jemand in Astrofotos per Software Spikes einbaut, weil die "so hübsch" sind, dann ist das eben Kunst und keine reale Struktur. Würde die Person nun darauf beharren, dass Spikes dazu gehören, dann wäre das wieder schräg.

    Es gibt sogar Personen, die vor ihren Refraktor oder SC, der keine Spikes erzeugt, ein Drahtkreuz hängen, um diese Beugungsartefakte doch hervorzurufen. Ich schüttle da innerlich denKopf (auch bei der Softwarelösung, sie einzubauen) und für mich ist das künstliche, unnötige Erzeugen von Artefakten keine Astrofotografie im engen Sinn. Aber das ist eben Ansichtssache. So auch dein Erzeugen von Farbspielen im Hintergrund oder lustig eingefärbte Sternen. Für mich ergibt so etwas nur in Bezug auf Kunst Sinn, nicht in Bezug auf das Hobby Astronomie an sich.


    Kurz gesagt: du kannst natürlich dein Hobby ausleben, wie es dir gefällt. Die Aussage...

    Du magst es mehr verwaschen und mit wenig Details.

    ... ist aber faktisch falsch. Stathis veruscht, so viele Details wie möglich aus den Daten herauszuarbeiten, aber eben nur die, die in den Daten auch vorhanden sind. Das hat nichts mit "magst es mehr verwaschen" zu tun oder "weniger Details". Im Gegenteil. Das Verwaschene ist das Problem des Signal-Rausch-Verhältnisses. Das Signal liefert die Daten, das Rauschen nicht. Du verwechselst hier das Rauschen mit Daten und färbst Rauschen und/oder auch Gradienten, die an der Optik und an Streulicht liegen, bunt ein und tust so, als wären das Details (aus deiner Aussage schließend). Und da irrst du dich, das ist nicht Geschmackssache.

    Wie deine Fotos aussehen, das allerdings ist Geschmackssache. Mir gefallen sie nicht, dir schon. Und das passt natürlich so.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Mein Verein: Astronomische Gesellschaft Buchloe e.V.

    Meine Ausrüstung:

    Teleskope: "Dino" 22" (560 mm)  f/3.5 Dobson (Martini / Oldham Optical)  –  Omegon Ritchey-Chretien Pro RC 203/1624; Montierung: iOptron CEM40G  –  Ferngläser (9 x 42, 20 x 60)

    Kamera: Canon EOS 6D Mark II (Vollformat, unmodifiziert); Kameraobjektiv: meist Canon EF-200 mm f/2.8 Teleobjektiv

  • ... ist aber faktisch falsch. Stathis veruscht, so viele Details wie möglich aus den Daten herauszuarbeiten, aber eben nur die, die in den Daten auch vorhanden sind. Das hat nichts mit "magst es mehr verwaschen" zu tun oder "weniger Details"

    Hi Christoph,


    klar kann jeder seine Meinung kundtun. Und Tipps sind immer willkommen.

    Tatsächlich gefallen mir Bilder mit mehr Details besser. Und auch tatsächlich mag ich diese Spike-Artefakte, die eigentlich nur Newtons erzeugen.

    Ich habe für das Celestron sogar ein Gitterkreuz.😀

    Und da bestätigt sich, dass alles eben doch Geschmacksache ist.

    Ich bin als Anfänger froh, solche Resultate zu erzielen.

    Luft nach oben ist immer. Und ich lerne mit der Erfahrung.

    Es ist eben nur eines meiner Hobbies. Zu viel Zeit werde ich nicht investieren. Es gibt noch viele andere und wichtigere Dinge in meinem Leben.

    Aber danke für Deinen Input.


    VG


    Bettina

  • Moin zusammen,


    das Origin wird eine eigene Wegde erhalten.


    VG


    Bettina


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  • Hi,

    Die CPC Heavy Duty Wedge HD Pro wird die Standard Polhöhenwiege sein, die ich seit, keine Ahnung, 10 Jahren an meinem CPC nutze.

    Ich glaube die Nexstar Evolution Polhöhenwiege kam erst später raus, aber das ist nur eine Vermutung.

    Man sollte das Gewicht nicht außer acht lassen, deswegen steht die Polhöhenwiege fest auf einer Säule.


    Ich denke mal die passenden Verschraubungen werden alle am Origin vorhanden sein, wenn ihr wollt kann ich gerne die Maße geben.


    Bin jedenfalls erstaunt über den Preis, ich habe früher weit weniger als die Hälfte bezahlt, aber das ist ein anderes Thema.


    Viele Grüße

    Mira

  • ch denke mal die passenden Verschraubungen werden alle am Origin vorhanden sein, wenn ihr wollt kann ich gerne die Maße geben.

    Moin Mira,


    jetzt kommt so eine blöde Anfängerfrage.


    Die Montierung kommt auf die Wedge, welche auf den Breitengrad eingestellt wird. Läuft der Rest dann automatisch? Oder brauche die da noch den Guider oder sonst irgendwas?


    VG


    Bettina

  • Von mir mal ein kleines bisschen Affenkopfnebel. Leider habe ich absolut nicht mehr die Zeit wie früher mich einen ganzen Nachmittag hinzusetzen und nur Bildbearbeitung zu machen um das letzte Quentchen Photon aus einem Bild zu quetschen. Ich genieße einfach die Zeit mit Freunden draussen am Origin und das fachsimpeln. Bearbeitet wird am IPad mit Xasteria+


    Wünsche allen gute Jagd und immer clear skys :)

    Bist du sicher "Bearbeitet wird am IPad mit Xasteria+"? Ich hatte immer gedacht, dass wäre eine reine Astrowetter-App ... 🤔

    CS, Gerold

  • Bist du sicher "Bearbeitet wird am IPad mit Xasteria+"? Ich hatte immer gedacht, dass wäre eine reine Astrowetter-App ... 🤔

    CS, Gerold

    Du hast komplett recht. Die App heißt AstroEdit. Entschuldige das Versehen. Habe seit 2 Wochen eine eitrige Bronchitis und Influenza. Häng total durch deshalb.

  • .... Habe seit 2 Wochen eine eitrige Bronchitis und Influenza. Häng total durch deshalb.

    Noch ein Kranker ... gute Besserung auf diesem Weg :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Teleskop:        Celestron C8 Edge HD mit Celestron Finder Scope für's visuelle, ein Origin für die Bilder

    Montierung:   Celestron AVX auf Eigenbau-Säule für das C8

    Kamera:          Nikon D5300a mit Samyang 135mm f/2

    Behausung:    Pulsar 2m Dome

  • Moin Mira,


    jetzt kommt so eine blöde Anfängerfrage.


    Die Montierung kommt auf die Wedge, welche auf den Breitengrad eingestellt wird. Läuft der Rest dann automatisch? Oder brauche die da noch den Guider oder sonst irgendwas?


    VG


    Bettina

    Hi Bettina,


    genau die Montierung kommt dann da drauf, die Polhöhenwiege muss wie eine normale EQ Montierung ausgerichtet werden, welche Hilfsmittel es dazu dann am Origin gibt oder geben wird, weiß ich nicht. Ich vermute eine grobe Ausrichtung wird ausreichen, die Feineinstellung kann man dann bestimmt Software technisch mit Hilfe des Origin machen. Aber zum Origin hab ich gar keine Ahnung, wollte nur meine Meinung zur Polhöhenwiege dazu geben, da ich das gerade gesehen habe :)


    Mira

  • Hi Bettina,


    NEIN von meiner Seite ... aktuell alles mit 10s und ISO 200!


    Belichtungszeit größer = mehr Unsicherheit bei der Nachführgenauigkeit

    Belichtungszeit kleiner = hatte ich bei den Plejaden wegen der Halo probiert, funktionierte auch mit dem neuen Filter nicht

    ISO ... noch nichts geändert, bin aber dazu am überlegen ...


    Gruß

    Peter

    Teleskop:        Celestron C8 Edge HD mit Celestron Finder Scope für's visuelle, ein Origin für die Bilder

    Montierung:   Celestron AVX auf Eigenbau-Säule für das C8

    Kamera:          Nikon D5300a mit Samyang 135mm f/2

    Behausung:    Pulsar 2m Dome

  • Ich lasse die Nachführgenauigkeit außen vor und ändere die Belichtungszeit je nachdem was in Sachen Bildfelddrehung sinnvoll ist, das wiederum ist von Azimut und Höhe abhängig. Sobald Bildfelddrehung sich auf einem Einzelbild bemerkbar macht, ists blöd. Das hier läßt sich fast 1:1 aufs Origin übertragen


    Max Exposure Time Plot


    Viele Grüße

    Caro

  • Hi Caro,


    absolut logisch ... hatte in den letzten Tagen die entsprechenden Effekte bei hohen Objekten!

    Habe in den letzten Wochen dabei auch einiges richtig gemacht, weil ich versuche nach Osten

    zu fotografieren ... dort ist es bei mir am dunkelsten und passt natürlich in die Grafik ^^


    Danke + Grüße

    Peter

    Teleskop:        Celestron C8 Edge HD mit Celestron Finder Scope für's visuelle, ein Origin für die Bilder

    Montierung:   Celestron AVX auf Eigenbau-Säule für das C8

    Kamera:          Nikon D5300a mit Samyang 135mm f/2

    Behausung:    Pulsar 2m Dome

    Edited once, last by PeterG ().

  • Moin Zusammen,

    Caro :

    kommst Du bei geänderter Belichtungszeit denn mit den Darkframes klar bzw. müssten die nicht entsprechend angepasst werden? Oder ist das unkritisch?


    Gruß, Jochen

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