Hallo liebe Mondfreunde,
kurz vor Neumond hatte ich wieder zwei Möglichkeiten, den abnehmenden Mond schön in Szene zu setzen.
Die erste Gelegenheit bot sich dabei am Samstag früh (11. Juli), als er zusammen mit den Plejaden aufging:
Auf der Wasseroberfläche unseres nahen Kiesteiches entstand dabei eine schöne Spiegelung:
Mein Ziel war es an den letzten Tagen, die Mondsichel gemeinsam mit leuchtenden Nachtwolken zu fotografieren.
Dies gelang mir an diesem Morgen nur bedingt:
Man erkennt zwar die zarten Wolkenstreifen knapp über den Bäumen. Aber so richtig gut kommen sie dabei nicht zur Geltung.
Zum Abschluss noch einmal der Mond mit M45 und der gleichen Brennweite wie im ersten Bild (400 mm), jedoch gut anderthalb Stunden später:
Sehr gut ist dabei die Wanderung unseres Trabanten über den Zeitraum zu erkennen.
Dann hatte ich einen Tag Pause, da sich am Sonntag früh ein Wolkenband über den Osthimmel zog. So konnte ich mich noch einmal im Bett umdrehen und alle Energie für den heutigen Montag sammeln.
Da klingelte der Wecker nämlich schon um 3 Uhr, um mich rechtzeitig zum Aufgang der schmalen Sichel letztmals vor Neumond aus dem Bett zu schmeißen.
Kam ich am Samstag noch etwas zu spät am Beobachtungsplatz an, so war ich heute pünktlich vor Ort und konnte die aufsteigende Sichel hinter den Bäumen fotografieren:
Die Hoffnung auf ein gemeinsames Bild "Mondsichel + NLC" erfüllte sich leider nicht, wie diese Übersichtsaufnahme zeigt bzw. nicht zeigt:
Zum Schluss noch einmal die Sichel mit ihrem Spiegelbild im Wasser mit etwas höherer Brennweite:
Nun heißt es wieder ab Mittwoch: auf zum anderen Beobachtungsplatz mit Sicht nach WNW, um die Sichel nach Neumond wieder in Szene zu setzen.
Dabei sollte sich der Freitag am besten eignen, wenn Mond und Venus in der Abenddämmerung nahe beieinander stehen.
Schöne Grüße!
Stefan