Newton Justage - Best Practice

  • Bleibt mir nur noch:


    - total verstellte Spiegel

    - es ist noch ein Koma-Korrektor im Auszug und der Arbeitsabstand stimmt nicht


    - Okular defekt :P


    Alles Beides seeeehr unwahrscheinlich...da bin ich raus.

    EQ6R-PRO | OMEGON PUSH+ | SW Allview | Unistellar eQuinox | Seestar S50 |  ASKAR FMA 135

    SW 200PDS/1000 | SVBONY 503 80/560 (448) | SkyMax 102/1300 MAK | TS 61EDPH II

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    METEORCAM (RPi4) (https://globalmeteornetwork.org/weblog/DE/index.html) DE000Q

  • ...Leider konnte ich nicht scharf stellen bzw. kaum was erkennen und ich bin mir nicht sicher an was es genau lag.

    Aufgestellt wurde das Teleskop in der (dunklen) Wohnung (davor im 7°C kalten Keller). Mir ist klar, dass sowas wie (Tubus-)Seeing und Fensterscheiben die Qualität nicht gerade verbessern. Aber selbst 2h Akklimatisation brachte keine Besserung.

    Versucht habe ich's mit dem 30mm Okular und testweise mit meiner EOS 40d. Bei beiden kein Fokus erkennbar.

    Lichter wurden beim Fokusieren in die Breite oder in die Höhe gezogen.

    Das Sucherfernrohr 8x50 bildete sehr klar ab......

    Hallo coisarica ,

    bevor hier die Vermutungen ins Kraut schießen, gib uns und auch dem Teleskop mal eine realistische Chance.

    Entferne bitte die Fensterscheiben zwischen Telekop und Beobachtungsobjekt.


    Gruß

    Günther

    Jeder macht sich die Probleme die er haben möchte,

    sei es um sie zu lösen oder um sie zu pflegen.

  • Vor dem "(unscharfen) Schärfepunkt" werden Lichter in die Breite gezogen, nach dem Punkt in die Höhe.

    klingt ein wenig nach Asti (beim Sternentest). Oder die Augen!!!


    Wie weit weg ist die Leuchte überhaupt und wie klein im Okular (im besten Fokus)? Fast sternförmig - oder grober leuchtender Klotz?

    (weil besagte Asti Charakteristik sieht man natürlich nur an sternartigen Lichtquellen). (Asti-gmatismus ist ein Optik Fehler kein Justage Fehler.)


    CS,

    Walter


    NB: wenn der Gute das Fenster öffnet, haut ganz gewaltig das Zimmer Seeing rein...also Öffnen und eine Stunde auskühlen lassen :cold_face:

  • War eine Stableuchte oä. in ca. 1km Entfernung würde ich schätzen.


    Das Okular ist hochwertig: ES 30mm 82°. Ich hab es aber auch mit der Kamera probiert - rein interessehalber - und da war auch nicht besser.

    Das Teleskop hat mit dem Okular bereits gut am Sternenhimmel abgebildet. Seit meiner Justage (mit der Filmdose) gab es allerdings keinen wolkenfreien Himmel mehr - daher die Fragen.


    Ich kann natürlich auf die nächste schöne Nacht warten und testen - lieber wär mir aber, wenn ich einen Justagefehler vorher schon ausschließen bzw. korrigieren kann. Habe mit der Filmdose natürlich nochmal nachgeprüft - FS rund, die HS-Halterungen sind gleichmäßig erkennbar und die HS Markierung passt auch.

  • Na Stableuchte hat jetzt aber nix mit Sternähnlich zu tun, vergessen wir den Asti.

    Vergessen wir auch die ganze Ungeduld und Hochwissenschaft.


    Warte doch bitte ab, und berichte uns nachdem Du die Gelegenheit hattest, einen Stern (mit ausgekühltem Hauptspiegel) zu beobachten. Idealerweise nicht in einer durchschnittlichen Nacht, sondern einer mit recht gutem Seeing (ruhigen Luftschichten).


    Wie ist das Motto von Syrius Cybernetics Corporation? "Greif zu und genieße!" ;)


    CS,

    Walter

  • da der Wink mit dem Zaunpfahl von mir und Cateye anscheinend immer noch nicht gereicht hat, lege ich jetzt mit dem Baumstamm nach:


    Natürlich kann man so Sachen wie Ausleuchtung, Sucher parallel stellen, oder gucken, wo ungefähr der Fokus sein könnte, durch das Fenster machen. Aber doch bitte nicht, um die Justage oder gar die allgemeine optische Leistung einer Astrooptik zu überprüfen.

    Vor dem "(unscharfen) Schärfepunkt" werden Lichter in die Breite gezogen, nach dem Punkt in die Höhe.

    Das ist klassischer Astigmatismus.


    Modernes Fensterglas wird auf flüssigem Zinn gegossen (Floating), das macht erstaunlich ebene Oberflächen im Vergleich zu den früheren gotischen Kirchenfenstern, sodass man schön schlierenfrei durchgucken kann, partiell reicht es sogar zur flüchtigen Vogelbeobachtung mit dem 8x40 Fernglas. Aber sie sind natürlich nicht in der nötigen feinoptischen Genauigkeit planparallel poliert und somit viel zu ungenau. 2-fach Fenster ergeben 4 Glas Luft Flächen, 3-fach Fenster sogar 6 Glas Luft Flächen, jede für sich um ca. Faktor 20-100 zu ungenau und auch zueinander viel zu ungenau montiert. Jetzt guckt man eventuell auch noch schräg durch 8| .

    Das Sucherfernrohr 8x50 bildete sehr klar ab.

    Bei 8- facher Vergrößerung auf einer Fläche von 5 cm Durchmesser (Sucher) mag das noch auf den ersten Blick funktionieren, aber sicher nicht bei 30-fach durch die weit größere Fläche von 20 cm Durchmesser. Das stelle ich mir vor, als würde man durch eine Glasbausteinwand beobachten wollen, welchen Wurm der Spatz draußen auf dem Baum im Schnabel hat.

    Seit meiner Justage (mit der Filmdose) gab es allerdings keinen wolkenfreien Himmel mehr

    Ja, hier seit vielen Wochen dasselbe Drama. Momentan schneit es wie wild und das weiße Zeug bleibt auch noch liegen.

  • Brauchst nicht auf eine gut Nacht zu warten, Du kannst auch an einem glitzernden Regentropfen, der an einem Blatt oder einer Dachrinne hängt, einen Sterntest machen (oder vielleicht sogar an einer glitzernden Schneeflocke; hab ich im Gegensatz zum Regentropfen noch nicht getestet), ... wenn es mal kurz ein Wolkenloch gibt und die Sonne durchscheint.

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