Komakorrektor für 32" f/3 Kompakt Dobson

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Kurt</i>
    <br />Da wäre z. B. allein der Rohling für des HS. Bei f/2,1 komme ich auf eine Pfeilhöhe von 47,6 mm. <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Es sind "nur" 24 mm. Ich glaube, du hast einen Faktor 2 Dreher drin.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">
    Dann kommt der süße, schuckelige dreilinsige Korrektor. So grob geschätzt braucht man dazu mindestens 200 mm Durchmesser.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Laut der Rechnug auf der Webseite sind es "nur" 150 mm


    Trotzdem hast du natürlich recht mit der Realisierbarkeit. Das Ikarus Design http://members.tripod.com/mipan/IcarusHome.htm ist übrigens nie gebaut worden, wie ich inzwischen von der Ami ATM-Liste erfahren habe. Jemand hat sich an eine 26"- Version des Korrektors gewagt und mittendrin aufgegeben.


    Vielleicht sollte ich wirklich diese Korrektor Orgien sein lassen und erstmal den stink normalen 32" f4,/5 der hier rumliegt, gescheit parabolisieren und mit den Kumpels ferigbauen. Der kompromisslose Hardcore Deepskyer baut sowieso f/5 und klettert die Leiter egal wie groß: http://home.europa.com/~swayze/photo/40inchgm.jpg [8D]

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Es sind "nur" 24 mm. Ich glaube, du hast einen Faktor 2 Dreher drin. <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Hi Stathis
    ?! s=h²/2xR, h = 400, R bei f/2,1 = 800x2,1x2= 3360, s=400x400/2/3360=23,8, richtig!!!
    Ein Glück, dass ich noch keinen 90 mm dicken Rohling geordert habe[:I]!
    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Vielleicht sollte ich wirklich diese Korrektor Orgien sein lassen und erstmal den stink normalen 32" f4,/5 der hier rumliegt, gescheit parabolisieren und mit den Kumpels ferigbauen.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Wenn sonst nichts ist. Da wäre die Anwendung des Kompensationsverfahrens zusätzlich zur Schnittweitendifferenzmessung sehr hilfreich. Man kommt dann mit weit weniger Zonenmesserei aus und sieht auch sehr gut „Wolken“ sowie Daumenspuren.[;)]


    Lass knacken!
    Gruß Kurt

  • Hmm, wie wäre es mit einem 32+" Planspiegel, dann kann man das eigentliche Teleskop hinlegen und braucht keine Leiter mehr?

  • Vor die Öffnung einen 45° Spiegel? Das Ding müßte ja dann so etwas über 1m diagonale haben wo soll man denn eine Glasplatte in der Größe und der entsprechenden Qualität herbekommen? (vom Preis mal abgesehen [:D]) Und wie lagert man die dann so dass sie sich nicht verbiegt. Ich glaube das würde ganz schlecht funktionieren.

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Melchior vorm Walde</i>
    <br />Vor die Öffnung einen 45° Spiegel? Das Ding müßte ja dann so etwas über 1m diagonale haben wo soll man denn eine Glasplatte in der Größe und der entsprechenden Qualität herbekommen? (vom Preis mal abgesehen [:D]) Und wie lagert man die dann so dass sie sich nicht verbiegt. Ich glaube das würde ganz schlecht funktionieren.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Naja, wie lagert man einen 81cm Spiegel. Ich glaube, so groß ist der Unterschied in der Lagerung zum eigentlichen Hauptspiegel dann auch wieder nicht. Der Vorteil wäre halt, daß man keine Probleme mit der Lage des Fokus hat. Selbst f/30 wäre dann kaum ein Problem, auch wenn man zum Aufstellen dann schon einen <b> halben Fußballplatz </b> braucht ....

  • f/30 wäre dann kaum ein Problem.
    --------------------------------------------------


    Ja hallo !
    Da reißt es mich auch noch um die Ecke.
    Das gäbe ja einen wunderbaren Herschel.
    f 24,3 m und ein Okular f 0.1 m = V 243 x
    und eine AP 3,3 mm Obstruktionsfrei.
    Ein neues Tor am Fußballplatz, diesesmal aber zum Weltraumtereffer machen.
    Viele Grüße
    Alois

  • Hy Stathis,


    man das wäre es doch Du schlefst Dir ein Horinzontal Spiegelteleskop, so F/20, wird sicher ein schönes Teil. Beim nächsten ITV dann aber nicht die Absperrung vergessen[:D]. Sonst läuft Dir dauernd jemand durchs Bild[V].


    Bis dann

  • Hallo Stathis,


    Ich hae ein wenig mit OSLO gespielt. Ich habe mir vorausgesetzt das du enwieder ein corrector/extender als airspaced doublet, oder als verkitteter tripplet machen wurdest. Mehr elemente ware sehr aufwendig.


    Meine resultate waren nicht so gut. [V] ich habe nur eine stunde dran gesessen aber entwieder bekomme ich den Koma weg, aber dafür mehr astigmatismuss oder SA... oder ich bekomme einfach den Farb fehler nicht im griff. Ich glaube da muss ein echte profi dran. Selbs mit exotische (spricht teuere) glass bekomme ich es nicht beugung begrenst...


    Aber wenn du viel zeit hattest... Du konntest ein LH newton draus machen. [:p] Das ist ein 2 element korrector über die gesamte öffnung... (Die koennen aus ergend ein glass sein haupsachlich homogan)... und das beste ist... alle flachen sind Spherisch!!! [:D]


    Ich glaube wenn du das machen wurdest wäre das ein welt record. [:0]


    Also back to reality, sorry das ich dir nicht helfen koennte.


    -Matt

  • Hallo Stathis


    Von wegen Spiegelmasse: das Projekt würde ja ohnehin so teuer, dass man dank strukturellen Einsparungen evt. sogar billiger käme mit einem Wabenspiegel, den man sich auf die geforderte Krümmung nach Mass bauen lassen kann. Spart eine Menge Gewicht, und trotzdem liesse sich das Teil dicker und steifer bauen.
    Schau mal nach unter


    http://www.hextek.com


    hab allerdings keine Ahnung, was die sich für einen 80 cm Rohling bezahlen lassen. Aber vielleicht eine Anfrage wert?


    Gruss
    Daniel

  • Hi sven,


    auch ein Ross-Korrektor hat eine kriminell kleine Schmnittweite zum Fokus, so dass man Schwierigkeiten mit Filtern, CCD und sogar Okularen bekommt. Wir habe so einen im RC-Teleskop - allerdings afokal, d.h. ohne BRennweitenverlängerung.


    hi Statis,


    mir sind alloe so hoch geöffneten optischen Elemente ein Gräuel, weil (z.B. in Advanced Telescope Making, glaube bei Diane *** nachzulesen) die Summe aller Justierfehler kleiner sein muss als 0,0055 x N ^3 und das geht bei F:3 schon in die 100 my; die Summe aller Fehler !
    Kriminelll zu justieren und konstant zu halten !
    Scharfe Grüße und
    cs
    jorgos



    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Stathis Kafalis</i>
    <br />An die Optikdesigner,


    mal angenopmmen, man kriegt einen schnuckeligen 80 cm Spiegel mit f/3 anständig parabolisiert. Kann man einen Komakorrektor für visuelle Nutzung auslegen, der also auf der Achse knall scharf ist und am besten gleichzeitig auf f/5 verlängert, damit man vernünftige Vergrößerungen erreichen kann und die Okulare nicht gleich dicke Backen kriegen, was sie ja bei f/3 ohne Ausnahme tun würden.


    Wie müsste so ein Korrektor aussehen? 2 oder 3 Linsen? Wie weit vor dem Fokus müsste er positioniert werden? Daraus ergebe sich ja auch der notwendige Durchmesser, um das Feld eines 2" Okulars ausreichend auszuleuchen. Kann das jemand rechnen?[:X]


    <b>Der Hintergrund meiner Frage: </b>
    Die Idee, einen kompakten transportablen f/7 Nasmyth Cassegrain zu machen (siehe Diskussion in http://forum.astronomie.de/php…ew=&sb=&o=&fpart=all&vc=1) erscheint mir nach folgenden Überlegungen nicht sehr attraktiv:
    - ein hyperbolischer 300 mm Gegenspiegel ist sicher nicht mehr trivial zu machen. Er würde je nach Dicke und Lagerung über 6 Kilo wiegen und eine enorme Spinne erfordern.
    - Die große Obstruktion und die dritte Spiegelung schlucken so viel Licht, dass nur noch 28" übrigbleiben.
    - Das rumdobsen unten an der Box wird sicher nicht einfach. Da wird man wohl ohne Motorisierung nicht wirklich glücklich.


    Andererseits ist ja ein klassischer 32" f/5 Dobson mit dem Einblick in fast 4 Metern Höhe schon ein ziemlich langes Elend:



    Ich persönlich habe weniger Probleme so hoch oben auf der Leiter zu stehen (für einen fetzigen Cyrrus N. würde ich sogar Handstand da oben machen), aber das wird halt alles groß und schwer und wie transportiert man die riesige Leiter und die über 3 Meter langen Stangen?


    Ein 32" f/3 Dobson kommt hingegen bei flacher Bauweise auf ca. 2,35 m Zenithöhe - das ist soviel, wie ich bei meinem jetzigen 24" habe, eine gemütliche Höhe wie ich finde, die mit einer normalen Haushaltsleiter zu erreichen ist.


    Das Pikante an der Sache ist, dass ich so ein Projekt eigentlich gar nicht bezahlen kann und will, aber mir ist schon seit langem klar, dass ATM-ing nichts mit Vernunft zu tun hat.



    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">

  • Hallo Stathis, hallo Forum,
    als lange Zeit stiller Mitleser muss ich heute auch mal was beitragen.
    Um zu vermeiden, dass solch ein Projekt finanziell ins uferlose geht,würde ich zuerst einen Versuch mit einem f3 Spiegel aus einem Cassegrain machen, den Strahlengang wie im Newton 45° umlenken und mit verschiedenen Barlowlinsen oder auch Comakorrektoren experimentieren. Somit kann man erst einmal testen ob überhaupt eine annehmbare Abbildung zu erwarten ist.
    Jörg

  • Hallo Stathis,


    bau den Fangspiegel nicht im 45 Grad ein sonderm z.B. 20 Grad, so dass das Licht wieder zurück zu Dir fällt. Du umsegelst damit den ganzen anderen Schotter. Bei F 4,5, hast Du damit Einblickposition von F3, und das bei viel weniger Koma und die ganzen anderen Probleme (z.B. Kollimination).
    Das ganze ist vor allem noch praktikabel. Tobe Dich doch mal zur Abwechslung an einem kreisrunden (aufgrund des geringeren Kippwinkles wäre das sogar i.O) Planspiegels aus. Rohlinge hast Du ja, und zum Prüfen für so einen Planpspiegel benötigst Du nur einen entsprechen grossen Kugelspiegel (Für Dich ja wohl kein Problem. Vermutlich liegt sowieso bei Dir einer gerade herum [:)]) um den Foucoult-Test darauf anwenden zu können. Notfalls kauft Du Dir einen sehr guten. Der wäre noch bezahlbar. Jedenfalls zig mal billiger als all die diskutierten Diabolischen-Megaflächen.


    Ich verstehe die ganzen anderen Vorschläge hier nicht. Vielleicht denke ich zu einfach.


    Viele Grüsse


    Gerhard

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">bau den Fangspiegel nicht im 45 Grad ein sonderm z.B. 20 Grad, so dass das Licht wieder zurück zu Dir fällt. Du umsegelst damit den ganzen anderen Schotter.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Hallo Gerhard,
    das hört sich gut an, hat leider nur drei Pferdefüße:
    1. Es geht nur mit recht viel Obstruktion, d. h. großem Planspiegel und entsprechendem Lichtverlust.
    2. Das Gerät wird ähnlich "tagblind" wie ein Cassegrain ohne Blendschutzrohr. Die Annahme, nachts spielt das keine Rolle, gilt für lichtschwache deep sky Objekte leider nur bei extrem dunklem Himmel.
    Ich hab mal spaßeshalber an meinem 12" Cassegain den Blendschutz entfernt. Dann kann man das Gerät für deep sky knicken.
    3. Bei Beobachtung von zenithnahen Objekten mußt Du unter einem Winkel von ca 70 ° nach oben gucken oder mit einem zusätzlichen Umlenkspiegel arbeiten.


    Von dem exotischen Korrekturkram halte ich ebenfalls nicht viel, weil mit Amateurmitteln für mobile Großgeräte faktisch nicht realisierbar. Da steig ich als Opa lieber auf die Leiter eines 32" f/4,5 in "Standard" - Bauweise [:D].
    Gruß Kurt

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Gerhard_S</i>
    <br />bau den Fangspiegel nicht im 45 Grad ein sonderm z.B. 20 Grad, so dass das Licht wieder zurück zu Dir fällt. Du umsegelst damit den ganzen anderen Schotter. Bei F 4,5, hast Du damit Einblickposition von F3, und das bei viel weniger Koma und die ganzen anderen Probleme (z.B. Kollimination).
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Das klingt auf den ersten Blick recht attraktiv, ist aber in meinem Fall auch nicht machbar. So einen gefalteten Strahlengang hat Ed Taychert schon gebaut. Hier seine Webseite: http://www.irony.com/Ed/astro/18inch Er gewinnt in seinem 18" ca. 50 cm Höhe. In meinem Fall müste ich gut 1 m tiefer kommen, damit sich das lohnt und dann wird der Winkel so steil, dass die nötigen Blenden unrealistisch groß werden müssten, sonst wird das Teil tagblind, wie Kurt schon geschrieben hat. Beim Cassegrain kann man Blendrohre einbauen, beim gefalteten Newton stünden die alle im Strahlengang. Man bräuchte außerdem einen ca. 200 mm Planspiegel - auch nicht ganz trivial zu machen.

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">
    Ich verstehe die ganzen anderen Vorschläge hier nicht. Vielleicht denke ich zu einfach.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Ideen wie die mit dem Horizontalteleskop, oder vollflächige Schmittplatten können sicher nicht ganz ernst gemeint sein. Die Idee mit subapertur Korrektoren finde ich aber nach wie vor zumindest eine Überlegung wert.

  • Hallo Stathis..
    bei deiner Linkliste ist so ein 1 m F3 dabei, die verwenden nen parakorr...
    dir schwebt doch nicht so was vor oder?
    Mir schwebt schon lange sowas als 14" vor.. mit Newton/Faststar und Cass/Coude Focus.
    Vielleicht mit F3? aber Kurt meint das wär schon bischen schnell ( siehe sein QM )
    Jedenfalls wird mein Fernrohr dann fest aufgestellt, bin nämlich ziemlich faul was transportieren angeht :)


    gruß Bernd

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Mir schwebt schon lange sowas als 14" vor.. mit Newton/Faststar und Cass/Coude Focus.
    Vielleicht mit F3? aber Kurt meint das wär schon bischen schnell ( siehe sein QM )
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Hallo Bernd,
    bei 14" besteht noch die Chance, dass man öfters den Vorzug guter Korrektur nutzen kann. Aber wie prüft man eine f/3 Parabel mit Amateurmitteln ordentlich? Das wäre unabdingbar. Planspiegel mind. 14" ist für mich nicht mehr Amateurmittel, Kompensation mit einfachen Linsen höchtwahrscheinlich kaum realistisch. Die Wellenfrontabweichung der f/3 Parabel zur Sphäre beträgt 11,3 lambda entsprechend 0,0032 mm Oberfläche. Bei 16" f/4,7 "Pünkchen" sind die entsprechenden Werte 3,3 lambda und 0,00093 mm Oberfläche. Zu Ende der Korrektur liess sich ein 23 cm- Polierer nur noch mit Gewalt über die gesamte Spiegelfläche bewegen. Das heißt, bei f/3- Parabolisierung kannst Du nur noch mit Mini- Polierwerkzeugen arbeiten. Prüfung mit Schnittweitendifferezmessung und/oder Kaustik- Test erfordern deshalb viel mehr Zonenradien und noch häufigere Prüforgien. Möglicher Ausweg: Prüfung gegen einen etwas größeren Parbolspiegel, der weit weniger lichtstark sein darf. Das erfordert aber einen sehr präzisen gut reproduzierbaren Prüfaufbau. Schätze, am Ende hat man so etwas zoniges wie wie eine Fresnel- Linse weit weg von akzeptablem Strehl- Wert. Hat jemand schon mal ein I-Gramm eines &gt;=14" &gt;f/4 Parabolspiegels aus Amateurshops gesehen?
    Schlußfolgerung: 14" oder mehr in f/3 ist für Amateure nach meiner Einschätzung nur machbar wenn
    1. der HS annähernd sphärisch sein darf
    2. wenn bezahlbare Korrekturglieder zur vis. Anpassung verfügbar wären.
    Aber, sag niemals nie...
    Die Profis können ihre Riesen- Pizzi ja mit Aktuatoren nachträglich optimal zurechtbiegen.
    Gruß kurt

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Mir schwebt schon lange sowas als 14" vor.. mit Newton/Faststar und Cass/Coude Focus.
    Vielleicht mit F3? aber Kurt meint das wär schon bischen schnell ( siehe sein QM )
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Hallo Bernd,
    bei 14" besteht noch die Chance, dass man öfters den Vorzug guter Korrektur nutzen kann. Aber wie prüft man eine f/3 Parabel mit Amateurmitteln ordentlich? Das wäre unabdingbar. Planspiegel mind. 14" ist für mich nicht mehr Amateurmittel, Kompensation mit einfachen Linsen höchtwahrscheinlich kaum realistisch. Die Wellenfrontabweichung der f/3 Parabel zur Sphäre beträgt 11,3 lambda entsprechend 0,0032 mm Oberfläche. Bei 16" f/4,7 "Pünkchen" sind die entsprechenden Werte 3,3 lambda und 0,00093 mm Oberfläche. Zu Ende der Korrektur liess sich ein 23 cm- Polierer nur noch mit Gewalt über die gesamte Spiegelfläche bewegen. Das heißt, bei f/3- Parabolisierung kannst Du nur noch mit Mini- Polierwerkzeugen oder segmentierten Polierern arbeiten. Prüfung mit Schnittweitendifferezmessung und/oder Kaustik- Test erfordern deshalb viel mehr Zonenradien und noch häufigere Prüforgien. Möglicher Ausweg: Prüfung gegen einen etwas größeren Parabolspiegel, der weit weniger lichtstark sein darf. Das erfordert aber einen sehr präzisen gut reproduzierbaren Prüfaufbau. Schätze, am Ende hat man so etwas zoniges wie wie eine Fresnel- Linse weit weg von akzeptablem Strehl- Wert. Hat jemand schon mal ein I-Gramm eines &gt;=14" &gt;f/4 Parabolspiegels aus Amateurshops gesehen?
    Schlußfolgerung: f/3 Hauptspiegel ist für Amateure nach meiner Einschätzung nur machbar wenn
    1. der HS annähernd sphärisch sein darf
    2. wenn bezahlbare Korrekturglieder zur vis. Anpassung verfügbar wären.
    Aber, sag niemals nie...
    Die Profis können ihre Riesen- Pizzi ja mit Aktuatoren nachträglich optimal zurechtbiegen und dort stehen lassen, wo sie die Hütte dafür gebaut haben.
    Gruß Kurt
    Ps.: Wenn ich die Daten für "Paracorr" noch in Erinnerung habe, fängt der bereits bei f/4,5 auf der Achse an zu schwächeln.

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Berndi</i>
    <br />Hallo Stathis..
    bei deiner Linkliste ist so ein 1 m F3 dabei, die verwenden nen parakorr...
    dir schwebt doch nicht so was vor oder?
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Wie Kurt schon sagt, schwächelt auch der Parachorr bei solch schnellen Öffnungsverhältnissen. Außerdem Verlängert der Paracorr nur 1,2x das macht f/3,6. Das packt kein Okular.


    Ich muss mal mit den Franzosen Kontakt aufnehmen - mal hören wie sich das in der Praxis bemerkbar macht.

  • Kurt,
    vielen Dank für deine Mühe, aber die F3 war eher mehr Wunschtraum als wirklich realisierbar.Bei mir ist das Problem, das das Fernrohr in meine Hütte passen muss, und da ist bei 1,2 Meter Länge des Tubus einfach Ende der Fahnenstange.
    Und bei F4 hat man dann einen Durchmesser von 30 cm. So einen Spiegel bekomm ich Fertig mit Interferogramm für 1200E, aber 'nur' mit 1/16 RMS oder besser Garantiert. Die Frage stellt sich dann, ob man mit dem Spiegel noch einen Cassegrain hinbekommt, oder der Spiegel für die Lange Brennweite schon zu viel Fehler hat.
    Wie du auch schon erwähnt hast, ist es beim Selbstschleifen wohl nötig auch einen Planspiegel zu haben, bei 12" wär der vielleicht nicht soooo teuer, aber warscheinlich genauso teuer wie ein fertiger ausgesuchter Parabolspiegel.
    Oder wäre es vielleicht möglich einen Plan - und einen Parabolspiegel gleichzeitig zu schleifen? Durch rotieren könnte man ja evtl rausfinden, welcher Spiegel welchen Fehler hat und da entsprechend vorgehn. Aber ich stell mir das als Syssiphusarbeit vor;-) .


    Stathis
    Bei meinem 14" ( wohl eher doch 12" ) soll der Primärfokus nur zum photographieren verwendet werden.
    Grund: CCD Kodak KAF401, Brennweite 1200mm, Bildfeld ca 0,32 Grad.
    bei F12 Cass/Coude 3600mm Bildfeld 0,1 Grad ( ist bischen wenig, zumindest bei meinem Standort ist schon 2500mm schon recht unscharf durch das Seeing )
    mit einem 40mm Okular, gibt das eine Vergrößerung von 90-fach, und man hat keine probleme mit Randschärfe und Koma ( hoffentlich ).
    Ich denk aber 'mein' Teleskop nimmt immer mehr Formen an.


    Vielen Dank an Kurt und Stathis und alle anderen deren Beiträge ich immer als Anregung finde, unser schönes Hobby zu Intensivieren.


    -&gt; wünscht allen viele Sterne und wenig Kratzer ;)

  • Hallo Bernd,
    12" Planspiegel ist mit Sicherheit um ein Vielfaches aufwändiger herzustellen als ein 12" f/4 Parabolspiegel. Ich hab zwar in dieser Größe erst f/4,8 und bei 16" genau f/4,68 realisiert, halte f/4 aber für gerade noch machbar mit Amateurmitteln, auch ohne Hilfe eines Planspiegels. Ein 12" f/4 handelsüblich, mit mit mind. 1/16 wave RMS garantiert ist doch durchaus akzeptabel. Der wäre auch als HS für ein f/12 Cassegrain mit Nasmyth - Fokus geeignet. Der Aufwand für die Hestellung des passenden hyp. Fagspiegels ist wahrscheinlich auch noch mit Amateurmitteln beherrschbar. Das hängt auch von dessen Größe ab. Ein solches System hat annähernd so wenig Koma- Fehler wie ein f/12 Newton. Das dürfte also weder visuell noch bei CCD- Fotografie stören. Erst bei Einsatz von KB- Format müsste man über Bildfeldwölbung und Astigmatismus nachdenken.
    Gruß Kurt

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