ZWO SEESTAR S50 SMART-Teleskop

  • So hier habe ich noch eine Variante, wo einmal auf die Sterne registriert wurde, und das Bild von eben miteinander verheiratet.

    Das sieht dann so aus:

    VG Frank

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    Ein Blick in die Tiefen des Weltalls, ist immer ein Blick in die Vergangenheit.

    meine Website

    Edited once, last by Astrofan ().

  • Hi, besten Dank erstmal für Eure Hilfe.

    Frank,das sieht doch prima aus,denke das beste was man da raus holen kann.

    Rolf hatte ja leider auch kein Glück mit Siril. Denke, der Komet ist einfach zu schwach belichtet auf den einzelnen Bildern.


    Könntest Du mir vielleicht die einzelnen "results" zukommen lassen falls nicht zu groß, dann könnte ich da auch etwas rumspielen :)

  • Für Kometen muss man in Siril zuerst ganz normal auf die Sterne registrieren. Dann hat man eine neue Sequenz, die man zum registrieren mit der Kometenmethode verwenden kann. Sonst bekommt man zwar einen scharfen Kometen, aber die Sterne sind nur noch Matschflecken.

    Das Tutorial ist leider recht unübersichtlich.


    CS Erik

  • Horizontale Kalibrierung



    Servus in die Runde,



    die Tage hatte ich mir nochmals Gedanken zu dieser ominösen „Horizontal Calibration“ gemacht sowie auch, warum sie möglicherweise (meist) nicht erfolgreich abläuft.


    Letztlich dient diese Option ausschließlich einer möglichst präzisen Ausrichtung der Alt / Az Montierung hinsichtlich magnetisch Nord; also rein Azimut.


    Die präzise Ausrichtung in Elevation erfolgt durch die integrierte hochgenaue „elektronische Libelle“. Zudem ist diese vertikale Ausrichtung um den Faktor zwei unkritischer als der Azimut (Gesichtsfeld: 1,3° vs.  0,7°).


    Das Instrument soll angeblich nach beobachterseitig eingegebener Position des  Wunschobjektes weitere Positionen anfahren, um dort jeweils einen Referenzstern (?) zu erfassen und letztlich die scheinbare Position des Wunschobjektes in dessen reale Position zu überführen.


    Dieses stark vereinfachte Verfahren macht m.E. keinen Sinn, sobald die Abweichung in Azimut die Hälfte der Bildbreite (0,35°) übersteigt, da in einem solchen Fall auch die Positionen dieser software-definierten Referenzsterne außerhalb des Gesichtsfeldes liegen. Letztlich würde das Teleskop lediglich seine Suchschleife mehrfach durchlaufen und erfolglos beenden; wie durch zahlreiche Kollegen berichtet.


    Generell ist gegen die Strategie einer solchen horizontalen Kalibrierung nichts einzuwenden. Im hiesigen Fall des sehr kleinen Gesichtsfeldes ist jedoch zusätzlich eine kleine Suchspirale um die angepeilten Positionen dieser Referenzsterne erforderlich, um ein größeres Feld zu erfassen. Bei professionellen Instrumenten kenne ich ausschließlich dieses kombinierte Verfahren.


    Es hat den Anschein, dass dies in einem zukünftigen Update der Firmware zum Tragen kommen wird und dass aktuell lediglich die Basisfunktion implementiert wurde.


    Man kann sich jedoch zwischenzeitlich durch folgendes Verfahren gut behelfen:

    • Kalibrierung des Magnetsensors unmittelbar / kurz vor der vorgesehenen Beobachtung exakt am vorgesehenen Beobachtungsort (Distanz nur wenige Zentimeter). Auf diese Weise wird vermieden, dass sich zwischen der ursprünglichen Kalibrierung nach dem Auspacken (mit hoher Wahrscheinlichkeit ein anderer Ort im Haus, auf dem Grundstück …) und der aktuell vorgesehenen Beobachtungsposition ein Fehlwinkel gebildet hat, welcher letztlich zu einer störenden Abweichung im Azimut führt.
    • Es ist nun die Frage, welcher Magnetfeldsensor im S50 verbaut wurde (aktuelle „Massenware“ erreicht eine Genauigkeit / Präzision zwischen 0,1° und 0,5°: Wunschobjekt also ohne diese oft nicht funktionierende „Horizontal Calibration“ innerhalb des Gesichtsfeldes.

    Werde bei diesem Thema dranbleiben, sofern es die aktuellen eher miesen Beobachtungsbedingungen in Südspanien (jede Nacht Altocumuli / Cirren) ermöglichen.



    Derweil viele Grüße



    Volker

    Seestar S50, 500 mm Newton (Selbstbau), 300 mm Astrograph (Selbstbau), 110 mm Schiefspiegler (Kutter)

  • Solange der Bereich um die angefahrenen Referenzbereiche nicht abgeschattet war, hat bei mir die Horizontal Calibration bisher immer funktioniert. Es werden meines Wissens nach aber nicht einzelne Referenzsterne angefahren, sondern in dem angefahrenen Bereich wird ein PlateSolving durchgeführt, also identisches Verfahren wie im normalen Star Gazing Mode.


    Grüße

    Hartmut

    EQ6R-PRO | OMEGON PUSH+ | SW Allview | Unistellar eQuinox | Seestar S50 |  ASKAR FMA 135

    SW 200PDS/1000 | SVBONY 503 80/560 (448) | SkyMax 102/1300 MAK | TS 61EDPH II

    ASI 120MC-S & MM-Mini | veTEC533c / 571c | N.I.N.A.

    METEORCAM (RPi4) (https://globalmeteornetwork.org/weblog/DE/index.html) DE000Q

  • Guten Abend

    Das Instrument soll angeblich nach beobachterseitig eingegebener Position des Wunschobjektes weitere Positionen anfahren, um dort jeweils einen Referenzstern (?) zu erfassen und letztlich die scheinbare Position des Wunschobjektes in dessen reale Position zu überführen.

    ich denke es handelt sich hier eher um die Evaluierung des Restfehlers durch die eher ungenaue Libelle. Durch das Anfahren dreier Positionen auf der Achse, lässt sich die schräge ermitteln und als Korrekturfaktor für die Nachführung verwenden.


    Wie Hartmut schreibt, ist es auch meine Erfahrung, dass die Kalibrierung ohne Problem funktioniert, so lange der Gesamte berreich unverdeckt ist.


    CS, Seraphin

  • Moin Zusammen,

    Ich würde gern unsere Sonne mit dem Lichtverschmutzungsfilter fotografieren um zu sehen sie im H- und O-Licht leuchtet. Kennt ihr einen Weg den Filter zuzuschalten? Im Stargazingmodus kann man ja nur 10s -Fotos machen. Das wird sicher tu hell.

    Gruß Micha

  • Hallo Micha

    Moin Zusammen,

    Ich würde gern unsere Sonne mit dem Lichtverschmutzungsfilter fotografieren um zu sehen sie im H- und O-Licht leuchtet. Kennt ihr einen Weg den Filter zuzuschalten? Im Stargazingmodus kann man ja nur 10s -Fotos machen. Das wird sicher tu hell.

    Gruß Micha

    Der Filter ist sehr breitbandig, das funktioniert an der Sonne nicht. Da braucht es ultra schmalbandige Filter, die auch noch einstellbar sein müssen.

    Der LP Filter würde nichts verbessern, nur verschlechtern.

    Was Interessant wäre, wäre ein schmalbandiger OIII Filter, dann nur die Grünen Pixel verwenden, das könnte zusätzliche schärfe bringen, da man den Farbfehler des Refraktors umgeht.


    CS, Seraphin

  • Mit dem Seestar wie immer ein 30 Sec Viddeo machen mit dem mitgelieferten Sonnenschutzfilter. Aber halt mit zusätzlichem Filterhalter am Objektiv.

    Sprich eine Filterhalterung drucken, wo der Sonnenschutzfilter noch drauf kommt. Sollte dann aber 100% fest sitzen.


    Gruß Play

  • IC 4605 ein Versuch aus der Region der mich leicht zur Verzweiflung .


    Nach 60 Frames nicht ein Hauch eines Nebels der sich abzeichnet.


    Stacked_60_IC 4605_10.0s_IRCUT




    Selbiges gilt auch bei Alniyat und NGC 6144


    Der Bereich steht so tief am Himmel das bei einer Stunde im Stack das Rauschen die Infos übertrifft.

    Gibt es dafür einen Schlüssel für einen Sweetspot?

  • IC 4605 ist doch weit unterm Horizont :?: jedenfalls aus Berlin

    Ich habe das mal mit Stellarium geprüft , keine Chance .

    CS Ceule

    Celestron C8 Orange

    Celestron Evolution

    Dobson 10''

    Bader Morpheus , 3 x Pentax 7-40mm

    Baader Mark IV

    Sony Alpha 6000

    ASI 462MC Color

    SeeStar

  • 

    Versuchen Sie das Gebiet um p Oph - IC4602

  • Hier ist der Alniyat Stack aus einer Stunde Belichtungszeit im Prozess dargestellt.

    Das war eine wirklich schwere Geburt und es ist unglaublich was dabei an Bildinformationen im Material versteckt liegen =O ...

  • Hallo in die Runde. Kaum zu glauben, aber ich hatte gestern Abend, bzw heute Nacht, recht klaren Himmel hier im Münsterland. Da ich schlaftechnisch gerade im Nachtschichtmodus bin dachte ich mir ich stelle mal zügig das S50 raus bevor es wieder zu zieht am Himmel. Ich habe mir den IC 1396 als Ziel genommen da er gerade gut zu sehen war. Da ich ja eh vor hatte das Mosaikscript "...8e" mal zu testen habe ich nach knapp 300 Bildern eine zweite Serie gestartet etwas weiter rechts im Skyatlas und nach weiteren 300 dann nochmal links vom ursprünglichen Start auch noch einmal 300.

    Diese habe ich nun alle durch das Script laufen lassen, hat ewig gedauert. 8| Das Ergebnis zeige ich mal hier unbearbeitet, der Nebel ist also nicht zu sehen. Ich lade die Result.fit auch mal hoch falls sich die jemand anschauen möchte.


    Meine Fazit ist aber dass es falsch war die zweite Serie rechts von der ersten zu machen, und die dritte dann letztendlich links neben der ersten, oder? (wenn ihr versteht was ich meine) Die "Drehung" hat mir viel versaut im Gesamtergebnis, oder?


    Ich werde die Drei auch nochmal einzeln in Siril und Gimp bearbeiten.




    result.fit

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