Qualitativ Hochwertiges Liebhaber Teleskop gesucht

  • Hallo Freunde,


    lasst uns jetzt alle mal etwas zur Ruhe kommen. Ullrich hat quilty ja jetzt erst mal zehn Tage Bedenkzeit verschafft. Ich denke wir sollten uns jetzt hier auf das eigentliche Thema des Threads konzentrieren. Vielleicht können wir dem Rockcrusher ja doch noch ein schönes (sic) Teleskop empfehlen und vielleicht berichtet er uns ja sogar mal über seine Erfahrungen damit. Hier jetzt noch andere Threads raus zu kramen und vielleicht sogar alte Rechnungen auf zu machen, halte ich nicht für sinnvoll.


    Wir bilden jetzt einen Kreis, halten uns an den Händen und singen gemeinsam „Highway to Hell“. :D


    Im übrigen ist niemand verpflichtet im Astrotreff seinen Vornamen preis zu geben, auch wenn das wünschenswert ist. Aber wenn jemand darauf aufmerksam gemacht wurde und es dennoch nicht tun möchte, sollte man das respektieren.


    Munter bleiben:

    Marcus

    16" f/4 Dobson, 6" f/5 Dobson, C8, 60/360 Apo, 70/700 PST-Mod "Sunlux"


    Zeige mir einen Dobson und ich zeige Dir eine Baustelle

  • Hilfe was ist hier los? Ich wollte hier keinen Ärger anzetteln... Eigentlich wollte ich ja nur eine Frage stellen was es so an tollen Refraktoren gibt.


    Der Baader 95mm ist toll! Aber lasst mich raten ein paar Jahre Lieferzeit wenn man überhaupt einen bekommt?
    Der TEC APO 140mm ist nun wirklich auf der teuren Seite und lasst mich raten, ein paar Jahre Wartezeit. 10. Nur für den Reflektor. Wenn man da 3 Okulare Montierung dazurechnet kommt man locker auf 15k-20k und das ist dann doch etwas viel. Bin zwar bereit einiges auszugeben aber das ist dann doch etwas viel.


    Ich habe mir das Uhrenthema jetzt nicht durchgelesen. Aber ich kaufe so ein Teleskop nicht zum angeben, bei mir kommen auch keine Kunden oder Freunde in den Raum. Ich kauf es weil es mit Freude bereitet. Es muss auch niemand vor Ehrfurcht erzittern weil ich so viel Geld ausgebe und Uhren von bekannten Schweizer Herstellen kaufe ich ebenfalls keine, da mir das Teleskop einfach mehr Freude bereitet. Könnte mir für das Geld sicherlich auch eine Uhr von einer bekannten Marke kaufen aber irgendwie reizt mich das nicht.

    Ich glaub ich muss mir mal die 60 76 und 100 selbst ansehen. Wenn man echt davorsteht ist der Größeneindruck sicherlich ein anderer.

    Noch ein anderes Thema, bei was sollte man beim Kauf einer Astro Montierung achten?

  • Quote Rockcrusher;


    "Der TEC APO 140mm ist nun wirklich auf der teuren Seite und lasst mich raten, ein paar Jahre Wartezeit. 10. Nur für den Reflektor. Wenn man da 3 Okulare Montierung dazurechnet kommt man locker auf 15k-20k und das ist dann doch etwas viel. Bin zwar bereit einiges auszugeben aber das ist dann doch etwas viel."


    Hallo Rockcrusher,


    er gefiel Dir aber, richtig? Jedenfalls ging ich davon aus, daß Dir der TEC 140er gefallen würde. Ich finde, dieser Refraktor ist ein Traumteleskop. Aber sicher, Wartezeit mind. ein Jahr und er kostet eine Stange Geld.


    Und Du brauchst Dich nicht zu rechtfertigen,, nur weil ein Nutzer hier meinte, er müsse Anspielungen tätigen. Steh drüber, niemand verdient solcherlei Anspielungen.


    Quote Rockcrusher:


    "Noch ein anderes Thema, bei was sollte man beim Kauf einer Astro Montierung achten?"


    Oberstes Gebot, Stabilität...



    Gruß,


    Samuel

  • Hallo Felsenbrecher (um’s mal zu entenglischen),


    mit dem Thema Montierung stellst Du ein (mindestens!) ebenso wichtiges Kapitel der erfolgreichen Teleskopbeschaffung in den Raum. Ohne hier auf bestimmte Marken oder Produkte einzugehen, will ich nur einen Grundsatz loswerden, den ich in mehr als 50 Jahren mühsam und teils nur über schmerzhafte Fehlentscheidungen gelernt habe:


    Eine Montierung kann niemals zu groß und zu stabil sein!!!


    Das ist natürlich überspitzt. Zwei Wahrheiten sind aber, dass erstens der größte Teil der Komplettteleskope mit einer zu schwachen Montierung verkauft wird, und zweitens der größte Teil der Kunden eher bereit ist an der Montierung zu sparen, als ein kleineres Fernrohr zu kaufen.


    Mal ein Beispiel. Auf meinem Balkon ist eine AP 900 GTO stationär aufgebaut. Auf ihr setze ich je nach Beobachtungsziel Refraktoren von 50 bis 180 mm Öffnung ein. Der leichteste wiegt 2 kg, der schwerste 26,5 kg. Mit dem Zeiss E 50/540 ist es ein Genuss, auf der schweren Montierung zu beobachten. Ich hatte ein solches Rohr als Jugendlicher auf einem primitiven Kinostativkopf mit Wackelstativ und habe damals nicht annähernd so viel gesehen wie heute. Setze ich den 110er TEC oder den 130er AP auf die AP 900, dann ist sie auch noch gut, aber schon nicht mehr so felsenfest und perfekt wie für den Minirefraktor. Und wenn ich den TEC 180 montiere, dann bin ich froh, dass ich einen Motorfokus habe, weil das Bild beim Fokussieren von Hand deutlich zittert. Und ich bin dankbar, wenn es windstill ist, weil jeder Windstoß das Teleskop trotz der massiven Säule unter der Montierung zittern lässt.


    Mir ist bewusst, das diese Aussagen nicht gerade ermutigend sind. Denn selbst für einen Vierzöller brauchtest Du schon eine Montierung, die sich kaum noch für grab and go eignet. Sie soll ja parallaktisch sein und nachführen. Die damit verbundene Masse ist der Grund, weshalb relativ viele Leute eine hochwertige azimutale Montierung vorziehen. Du wirst also Kompromisse eingehen müssen. Entweder ein kleineres Teleskop (~80 mm) und eine dazu passende Montierung. Oder ein größeres Teleskop (>100 mm) und eine nur noch eingeschränkt transportable – oder eben eine zu leichte Montierung, mit der die Bilder zittern und man die Lust verliert.


    Das beste Teleskop ist eines, das 1. so leicht aufzubauen ist, dass man sich nicht jedesmal dazu überwinden muss, das 2. eine so gute Abbildung hat, dass man nicht mehr darüber nachdenkt, sich ein besseres zu kaufen, und 3. das so stabil montiert ist, dass die gute Abbildung wirklich entspannt und verlustfrei genutzt werden kann.


    CS, Jörg

  • Danke für die TIpps! Bin in der Fotografie selbst sehr schnell darauf aufmerksam geworden. Ich selbst besitze mehrere große Teleobjektive von Canon (200mm f/2 300mm 2.8 mit x2 TC) und hab mir damals als Anfänger als ich diese Optiken noch nicht hatte ein Stativ gekauft. Motto war damals möglichst günstig und leicht soll es sein. Nach Hause gekommen ist dann ein Winziger Kugelkopf mit ultraleichtem Stativ mit dünnen Auszugsbeinen und ausziehbare Mittelsäule. Als dann eine größere Kamera kam musste ich sehr schnell alles austauschen. Hab jetzt ein Berlebach Report mit einem Berlebach Pegasus Stativkopf und das ist gleich ganz was anderes. Ich verwende es auch für mein Spektiv 115mm BTX Swarovski. Mich haben damals als Anfänger die Gewichtsangaben Irritiert. "Hält Kameras bis 4 Kilo" Halten tuts die schon, aber Sinn bei langen Brennweiten macht es einfach nicht.

    Mir ist bei Fotostativen auch aufgefallen das man nie alles haben kann.

    Entweder ist es Mobil und nicht wirklich Stabil oder es ist Stabil und nicht mehr wirklich Mobil.
    Nur ist es eben keine Astro Montierung sondern eine fürs "normale" Fotografieren.

    Hab mir jetzt ein paar Sachen zu dem Thema Astro Montierungen angesehen. Es scheint da 3 verschiedene Arten von Montierungen zu geben.
    1. Handgesteuerte. Man richtet einen "sucher" auf den Polarstern und dann kann man mit 2 Drehräder durch Muskelkraft das Teleskop schwenken.
    2. Motorgesteuert. Da scheint der Motor von selbst in der richtigen Geschwindigkeit nachzufahren wenn alles richtig ausgerichtet ist.
    3. GoTo Geräte mit GPS die man einfach hinstellt, einschaltet und den Namen des Objektes eingibt und es Schwenkt automatisch auf das Objekt.
    Ich finde Punkt 1 irgendwie am schönsten. Da kann man selbst noch ein bisschen Suchen, das Juhu ich hab es Gefunden Gefühl ist da und eine schöne Feinmechanik die man millimetergenau drehen kann ist ebenfalls eine Sache die ich total liebe. Vor allem die schöne Feinmechanik hat es mir angetan. In dem Video sieht man gut wie Feinfühlig sich die Montierung verstellen lässt:

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    Nur ich hab absolut null ahnung welche Firmen da gut sind.

    Übrigens, beendruckende Videos auf deinem Youtube Kanal!

  • Nimm Deine Erfahrungen aus der Fotografie und verdopple, besser verdreifache Deinen dortigen Aufwand für den Unterbau. Ein 300er Tele mit 2x Konverter entspricht vom Vergrößerungsfaktor einem 12x vergrößernden Teleskop. Wenn Du visuell höher vergrößerst – z. B . 200x – dann Ist eigentlich klar, dass ganz andere Anforderungen an die Montierung gelten. Die 200x entsprechen schließlich zehn Meter Brennweite. Das ist zwar eine Abschätzungsrechnung, die auf der Normalbrennweite (50 mm) des Vollformats basiert, aber zum Verdeutlichen der Anforderungen kommt es hin.


    Zu den Marken kann ich Dir aus eigener Erfahrung nur sagen, das Astrophysics und Zeiss gut sind. Und Ioptron zumindest nicht schlecht. Über die aktuellen Angebote sollten sich mal Leute äußern, die davon etwas besitzen. Es ist aber so, dass Qualität auch hier richtig Geld kostet und die Preise steigen und steigen…

  • Was spricht eigentlich dagegen das sich der Rockcrusher einen Vixen APO auf dazu passender weissen Vixen Montierung anschaft?

    Nach eigener Aussage hatte er sich ja damals direkt darin verliebt. Ob die Vixen Apo's jetzt an die bereits genannten TAK's und TEC's usw. rankommen weiss ich nicht wirklich, aber günstig sind die auch nicht und genießen glaub ich immer noch einen ganz guten Ruf.


    Gruß

    Rolf

  • Hallo Rockcrusher,


    ich glaube, die waren noch nicht in der "vielleicht" Liste (oder ich hab's überlesen)...


    Moonraker Telescopes
    telescope handmade unique classic professional beautiful gold made in the UK
    moonrakertelescopes.co.uk


    Ob man(n) das wirklich braucht? Ich will ja nicht wieder eine Diskussion über Dekadenz losbrechen, aber irgendwie cool sind die Dinger schon ;).


    LG Michael

  • Hi!


    Die Vixen-Montierungen sind immer noch sehr schön, auch wenn die Goto-Steuerung etwas eigen ist.

    Die voll-manuelle, azimutale Porta ist wunderbar z.B. für Teleskope bis 80/90mm (ich habe sie mit einem 80/600 ED-Refraktor, das passt perfekt. Sie passen auch alle auf Berlebach-Stative.


    Der Okularauszug der Vixen-Teleskope ist teils etwas rustikal, kann aber z.B. gegen einen Baader Steeltrack getauscht werden – da spricht nichts dagegen.


    Andere schöne azimutale Montierungen ohne Elektronik sind z.B. die TeleVue Gibraltar und ähnliche (gibt auch ähnliche Konstruktionen wie die APM Gabel, ggf. muss man noch eine Prismenklemme anschrauben). Eine Übersicht gibt's auf https://www.astroshop.de/monti…tal-ohne-goto/15_55_10_10


    Als einfaches Achsenkreuz, aber sehr hochwertig wären Giro (https://www.teleskop-express.d…o/Tele+Optik+Tecnica.html) und Ayo (http://www.aokswiss.ch/index_mont.html) – Nachteil ist, dass das Teleskop seitlich hängt und ggf. ein Gegengewicht braucht, aber dafür sind die Montierung sehr schön leichtgängig.


    Kommt drauf an, ob einem die Montierungsform gefällt; den Anspruch einfach, elegant und transportabel erfüllt sie.


    Beste Grüße,

    Alex

  • Stimmt, die Giro auch – wir hatten auf der Giro III meist einen schweren 10" Schmidt-Newton drauf (15kg?), daher habe ich die Gegengewichte als Standardausstattung verinnerlicht. Mit dem Vixen 90/1000 geht es auch problemlos ohne. Sieht nur etwas seltsam aus, wenn das Teleskop neben dem Stativ hängt.


    Beste Grüße,

    Alex

  • Einen sehr guten Foto Stativkopf hab ich schon. Berlebach Pegasus. Eine azimutale Montierung ist quasi das selbe. Ich hätte lieber eine Equatoriale und das Fernrohr am letzten Link ist VIEL ZU GROSS.

    Hab da eher an etwas in der größe gedacht: http://www.scopeviews.co.uk/TakFC-76.htm Bisschen größer oder kleiner wäre egal.


    Aber je mehr ich hier im Forum lese kommt es mir so vor als ob das alles viel zu klein ist. Das man bei einem Linsenteleskop mindestens 5-6" braucht und bei einem Spiegel mindestens 8-10" aber das ist mir leider einfach viel zu groß. Ich will ja nicht unbedingt Deep Sky machen. Ein bisschen Mond, Jupiter und Saturn.

  • Hi!


    Nicht irritieren lassen – ich bin auch mit 80mm unterwegs, das macht extrem viel Spaß, weil es eben schnell einsatzbereit ist, große Bildfelder zeigt und trotzdem an den Planeten nutzbar ist.


    Gute parallaktische Montierungen ohne Elektronik sind heute selten. Klassisch wäre es eine Vixen GP/GP-DX, die es auch mit einfachen Nachführmotoren gab; ich weiß nicht, ob die modernen parallaktischen Vixen-Montierungen auch noch so modular sind. Meist ist Goto mit drin.


    Beste Grüße,

    Alex

  • Ja, genau, bitte nicht irritieren lassen. Natürlich gehen Planeten schon ziemlich gut mit Öffnungen 100mm und knapp darunter. Wenn die Optik hochwertig ist wie ein TAK allemal.

    Ja die Planeten werden vielleicht klein sein - aber voller Kontraste und fein ziselierter Details. Man muss natürlich dafür gute Augen mit feiner Auflösung haben. Und Deepsky/Widefield geht damit sehr prächtig! Nach (finazieller) Möglichkeit würde ich aber wirklich auf >=80mm gehen - bei Planeten Interesse man will ja schon sich mit der Zeit (Stunden, Wochen, Jahre) ändernde Details beobachten, sonst wird es bald langweilig.


    Meiner ästhetischen Ansicht nach, passen das Blau der TAKs wunderbar mit dem Blau der jüngeren gebrauchten Vixen GP Montierungen zusammen:

    klar, "leider nicht lieferbar" aber schön (blau) ist sie ja - vielleicht mal irgendwo gebraucht ...

    Vixen GP parallaktische Montierungen - die Originale!


    CS,

    Walter

  • Hallo Rockcrusher,


    falls das in Frage kommt, denk bei der kleinen Öffnung mal über einen Doppelrefraktor nach, das dient der Detailerkennbarkeit ungemein.


    Könnte so aussehen wie der, den es gerade hier im Marktplatz gibt:


    EUR 2600


    Kannst Dich dann auch mal auf Matsumotos Homepage umsehen, das ist der Hersteller der Umlenkeinheiten:


    MATSUMOTO-EMS Innovation of Astronomical Telescope 天体望遠鏡革命 – 正立ミラーシステム(EMS)を開発した松本龍郎のサイト。 たった2回の反射で天体望遠鏡の像を正立像にします。Tatsuro Matsumoto; Inventor of the EMS, Erecting Mirror System. EMS offers non reversed upright image with no additional undesirable…


    Herzliche Grüße, Holger

  • Doppelt ist wieder größer. Aber egal, entschieden ist noch lange nichts, dafür brauch ich noch sehr viele Informationen.


    Sehe grad dass das Thema Okulare auch ein Riesenthema ist und nicht so einfach zu durchschauen. Ich hoff ich nerv nicht, ich brauch da aber noch ein paar Informationen.


    1,25" oder 2" Welche Firmen sind gut?


    Wenn ich das richtig verstanden habe: Die Vergrößerung berechnet sich aus Brennweite/Okularbrennweite. zb 1000mm Brennweite geteilt durch 10mm Okularbrennweite ist 100x Vergrößerung. Man sollte nicht über Objektivdurchmesser x2 gehen wegen Beugungserscheinungen. Also bei einer (guten) 100mm Optik wäre das 200x. Die Austrittspupille berechnet sich aus Öffnung geteilt durch Vergrößerung. Beim oben genannten Beispiel wäre das dann 100/100 =1mm und größer ist Angenehmer. So hab ich es halt von den Ferngläsern übernommen.

    Sind die Preisunterschiede merkbar? Ob ich jetzt eines um 50€ oder 500€ kaufe? Bin wie immer der Meinung lieber 1-2 gute als 10 schlechte. Nachkaufen kann man ja immer. Wenn ich zb ein Takahashi Teleskop kaufe, muss ich dann Takahashi Okulare nehmen oder funktionieren auch TeleVue und andere Hersteller? Solange die größe passt müsste es doch Funktionieren oder?

  • Hallo Rockcrusher,

    ich habe ehrlich gesagt den Eindruck wir kommen hier vom Teleskop über die Montierung und nun zu den Okularen- alles Themen einer klassischen Einstiegsberatung.

    Hierzu findest Du im Forum bereits sehr viele sehr fundierte Beiträge und sogar eigene Threads.

    Am Anfang dieses Threads habe auch ich gerne mit einer Empfehlung zu einem Zeiss Teleskop (Telementor) geholfen.

    Nun lade ich Dich ein, im Forum erst einmal in Ruhe selbst zu lesen und zu stöbern.

    Wenn dann spezifische Fragen bleiben findest Du viel fachliche und wohlwollende Unterstützung.

    Aber hier die typischen Fragen erneut der Reihe nach aufzubringen und sich so zusagen servieren zu lassen finde ich persönlich dann doch eine (Über)beanspruchung des Wohlwollens - nichts für Ungut

    Beste Grüße

    Thomas

  • „Imagination will often carry us to worlds that never were. But without it we go nowhere.“


    Carl Sagan.

  • Die Information geht vielleicht unter weil so selbstverständlich. Natürlich kannstDu vonjedem Hersteller die Okulare nehmen. Der Standard ist nur die Steckgröße. Entweder 1,25" oder 2". Bei vielen OAZ auch beides (über einen Reduzieradapter 2" auf 1,25". Zum Glück hat sich der Standard herstellerunabhängig gehalten :thumbup:!


    Welche Firmen/Label? Nun ja, sieht man in der Auslage der gängigen Astro Shops. Sortierung nach Preis ;) ... High End sind natürlich Televue, Pentax, (Takahashi findet man seltener) aber eigentlich diskutiert man Okulare *nachdem* man sich beim Teleskop entschieden hat. Ohne Teleskop Entscheidung ist die Diskussion im Thread etwas müßig, denn Generelles findet sich in jedem dritten Einsteiger Thread. Wir/Du brauchen Telekop, Montierung als Input.


    CS,

    Walter

  • Wenn ich mal gerade weiter machen darf ... :)


    'ne 'passende' Montierung nach Vorgabe habe ich zumindest nicht gefunden. 'Altmodisch' mit Drehrädchen ist nur noch olles Zeuch. 'Gute' oder prima Montierungen werden anscheinend nur noch mit Motoren. Tastensteuerungen und GOTO angeboten, vielleicht noch 'ne gebrauchte Vixen oder CZJ. Neuere anscheinend nur noch mit Computer-Gedöns. - Ich für mich würde sowas auch unbedingt bevorzugen. *gesteh* Insofern würde ich jedenfalls meine Entscheidung nochmal überdenken ... oder mir zumindest Zeit lassen.


    Wenn es nicht oder nur um's gelegentliche Fotografieren geht, eher um leichte Montage und Bedienung geht, hätte ich auch heute noch eine Gabel gerne mit Ultima-Wedge, allerdings nicht die Ur-Gabel der orangen C8 mit 110V oder 220V Steuergeräten. Die waren meiner Erinnerung nach schon extrem wackelig. Für visuell war die späteren aber ok ... selbst heute die einseitigen. *find* Drehknöppchen sind dann einige dran, sieht halt sehr 'amerikanisch' aus, aber mir gefällt sowas. Gibt ja auch schon Cx mit Flattener und Corrector. *gehörthab* Meine SCT sind noch mit R/C 6.3, finde auch in Ordnung. Für 'einseitige Gabel' fiele mir dann noch Avalon ein ... auch die brauchen anscheinend keine Gegengewichte ... (heißen vielleicht auch anders ,Z-Montierung'?).


    Waren nur -meine- Gedanken, keine Empfehlung ... :P


    Gruß

    Stephan

  • Hallo Rockcrusher,




    Alle hier vor und nach dem Questar 3.5 ETA genannten Teleskope sind entweder keine aufregenden "Hinkucker "


    außer Pentax, (Takahashi und Televue ein 85mm mit TeleVue Gibraltar Montierung, die kosten aber auch soviel wie das Questar 3.5 ETA bei doppelt bis dreifach so großem Platzverbrauch!


    Das Questar 3.5 ETA ist aber das optimale Teleskop, präsentiert in einem angemessenem Mahagoni Regal oder Glasvitrine, auf das man sofort nach eintritt ins Büro, angesprochen wird!

    Nimmt keine großen Platz weg, hat aber eines der größten Leistungen im 3,5“ Bereich zu bieten!


    Jeder hat schon mal davon gehört, kaum Einer hat es aus den Nähe gesehen, geschweige selbst durchgeschaut!


    Es hat unter den Teleskopliebhabern fast > Tutanchamun - Status < klein kompakt und bringt schon alles mit was man zu beobachten braucht!


    Ich konnte 1983 bei Dieter Lichtenknecker in Hasselt einen Abend neben einem MTP 200 und dem 125/1300 LK Refraktor, mal durch sein privates Questar 3.5 ETA schauen, als ich dort meine ganzen S64 Zubehörteile für mein LK Refraktor abholte!


    Dieses scharfe Bild am Saturn übertraf das meines LK nicht bei der Auflösung aber bei der Bildbrillanz um Längen, Planet und Ringe wie ausgestanzt!


    Der vermeintlichen DeepSky Schwäche, begegnete Er mit einem selbst hergestelltem 0,5 Reducer, was er mir dann extra an M81 / M82 vorführte, beide Galaxien waren in gleichen Okularbildfeld

    scharf erkennbar zu sehen!


    Erst der Kauf eines der ersten am Makrt auftauchenden MTO 100/1000mm MAK > astromäßig entspannt und justiert zeigte mir ähnliche Bilder und ist bis heute mein meist eingesetztes Reiseteleskop!

    Dieses MTO ist so gut, das ein Astrokollege seinen 90mm Fluorit APO überprüfen ließ, weil sich seine Sternabbildung nicht so nadelfein auf schwarzem Himmel zeigte!


    hier eine Zeichnung von >

    &thumbnail=1

    M104 mit MTO100 / 1000mm MAK bei 76 bis 125X Mauritius Juli_2004B3


    Ob vom Tisch oder von einem Stativ, sowas zeigt das Questar 3.5 ETA auch, da hier die Spiegel noch besser sind als im 4“ MTO MAK !


    Alle anderen Teleskope sieht man überall und Viele habe da durch geschaut!


    Ein echtes Questar 3.5 ETA live im Regal, ist eine Rarität erster Güte, das haben nur Wenige!



    Gruß Günter


    GSO 12"+ 8" Skywatcher Dobson, Celestron 8" Scmidtkamera; C8 Orange + 5,5" Comet-Catcher; MAK 100/1000 + 127/1500; ED 80 PRO,

    Edited 2 times, last by G2-Astro ().

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