Was ist der beste Reisedobson (Grundgedanken, Konstruktionskriterien)

  • Hallo potentielle Reisedobson Interessenten,


    ich werde immer wieder gefragt, was "DAS BESTE" visuelle Reiseteleskop ist, wie man all die Randbedingungen gegeneinander abwägt und in welcher Reihenfolge man beim Selbstbau am schlauesten vorgeht. Aus den eigenen Erfahrungen sowie all der schönen Individualwerke anderer habe ich versucht einen Leitfaden aufzustellen, wie man zu seinem persönlichen idealen Teleskop kommt.


    Abgrenzung:

    Ein Reiseteleskop ist schwerpunktmäßig auf maximales Seherlebnis für die Deep Sky Beobachtung ausgelegt. Hingegen kann man Mond und Planeten auch von zu Hause aus der Großstadt beobachten.

    Anders formuliert: Wie kriege ich möglichst viel Öffnung mit möglichst wenig Aufwand unter möglichst dunklem Himmel? In dieser Disziplin ist für mich ein Newton in Dobson- Leichtbauweise das klar überlegene Konzept. Keine andere Bauart kann so viel Öffnung und damit verbundenem Deep Sky- Seherlebnis aus so geringem Gesamtgewicht und Packmaß herausholen. Die ebenfalls ultramobilen Geräte wie Fernglas, Spektiv, oder Miniapo haben eine etwas andere Zielsetzung und sollen nicht Gegenstand dieses Themas sein. Außen vor seien hier auch die großen Dobsons, die natürlich ebenfalls hochmobil sein können und als Reisedobson taugen können, jedoch in der Regel einen Transport per Auto erfordern, was die Auswahl der ultimativen Beobachtungsplätze schon wieder einschränkt. Die Überlegungen laufen somit auf einen Dobson in 6 Zoll bis 14 Zoll Spiegeldurchmesser hinaus. Solche Spezialgeräte gibt es - wenn überhaupt - nur von einigen Manufakturen in Kleineserie zu kaufen. Durch die teils konträren Randbedingungen, die hohe Konstruktionstiefe und die individuellen Präferenzen werden sie auch nie günstige Fernost Massenware werden. Also bleibt es die ideale Spielwiese des Amateur Teleskopbaus. Spiegelschleifende haben dabei die freie Wahl, ihr Instrument zu gestalten. Wer den Hauptspiegel kaufen will, muss nehmen, was der Markt bietet.


    Grundüberlegungen (Größe, Gewicht, Packmaß):

    1. Will ich das Gerät mühelos im Tagesrucksack auf den Berg tragen können? --> 6 bis 8 Zoll mit nur 1,25" Okularauszug

    2. Will ich maximale Deep Sky Power, höhere Standfestigkeit, Vielseitigkeit, Bedienungskomfort und bin bereit mehr zu schleppen? --> 10 bis 12 Zoll, vielleicht sogar größer? 2" Okularauszug für Weitfeldbeobachtungen.

    3. Will ich beides davon? ---> 10 Zoll, genau konstruieren, Sondermaterialien, jedes Gramm "abhungern"

    4. Muss es schnell und ohne Werkzeug aufbaubar sein? ---> Weniger Einzelteile, weniger Geschraube, dafür etwas sperriger

    5. Darf der Aufbau komplex sein, da ich es im Urlaub nur 1x aufbaue und Zeit dafür habe? ---> Hochgradig kollabierbar, minimales Packmaß, dafür mehr Geschraube

    6. Muss es robust und "idiotensicher" sein? ---> Alle Baugruppen müssen ineinander passen, durchdachtes Aufbaukonzept für einfachen Aufbau auch im Dunkeln.

    7. Wie will ich beobachten? Wie gelenkig bin ich? Im stehen, auf einem Anglerhocker, auf dem Boden mit Isomatte? --> Danach richtet sich die Brennweite und die Okulareinblickposition.

    8: Wie will ich das Gerät transportieren? ---> Kleiner Tagesrucksack, großer Reiserucksack, Rollkoffer, mobile Transportkarre, Teleskop selbst dient gleichzeitig als Transportkiste.


    Herausforderungen:

    1. Balance: Je kleiner und leichter der Dobson, um so schwieriger wird es, ihn mit allen Okularen und beim Okularwechsel im Gleichgewicht zu halten. Für die genaue Schwerpunktberechnung müssen alle Komponenten incl. Okularauszug, Okulare, Finder vorab bekannt sein.

    2. Je kompakter der Dobson, um so detaillierter muss die gesamte Konstruktion im Vorhinein geplant werden, da alle Baumaße voneinander abhängen.

    3. Je schneller und werkzeugloser der Aufbau erfolgen soll, um so cleverer müssen die Stangenverbindungen und Justierung ausgeführt sein.

    4. Je leichter und filigraner die Konstruktion, um so cleverer muss die Geometrie und Dimensionierung durchdacht werden, damit der Dobson stabil bleibt. Man muss ständig abwägen zwischen Stabilität und Gewicht.

    Aus 1-4 wird klar, warum ein gut durchdachter Reisedobson wesentlich anspruchsvoller zu bauen ist, als ein normaler Dobson. Deshalb gibt es sie auch nicht günstig aus Fernost Massenproduktion.


    Konstruktionsgrundlagen (exemplarisch für 10 Zoll durchgespielt):


    0. Mir sind keine fix und fertigen Konstruktionszeichnungen bekannt, die allgemein ohne Modifikation von jedem übernommen werden können. Zu individuell sind die Anforderungen, die persönlichen Geschmäcker, die eigenen Fähigkeiten, die Werkzeugmöglichkeiten. Daher sieht jeder Selbstbau- Dobson anders aus - ein Individuum.


    1. Nur auf 1,25" Okulare beschränken, oder auch 2"? Das ist wohl die wichtigste und schwierigste Entscheidung.

    Ein 2 Zoll Okularauszug erweitert die Nutzung Richtung größerer Gesichtsfelder bis zu ca. 2,5°. Man kann mit dem Öffnungsverhältnis auch Richtung f/5 bis f/6 gehen und somit auch mit günstigen Okularen eine gute Abbildung über das gesamte Feld erhalten. Der Spiegel ist etwas einfacher zu parabolisieren. Durch das große Okulargewicht wird der Dobson jedoch wesentlich kopflastiger, der Schwerpunkt wandert nach oben, die Balance schwieriger zu halten. Dadurch muss die Spiegelbox, Wiege und/oder Höhenräder größer ausfallen, alles wird insgesamt sperriger und schwerer.

    Beschränkt man sich auf die wesentlich leichteren 1,25" Okulare wird man das Öffnungsverhältnis eher Richtung f/4,2 - f/4,5 wählen, um mit einem 24 mm Weitwinkelokular die maximale Austrittspupille (AP) von 5-6 mm und das maximale Feld von ca. 1,3° erreichen zu können. Durch den leichteren Hut und den kürzeren Stangen wandert der Schwerpunkt tiefer, Spiegelbox, Wiege und Höhenräder werden kompakter, leichter, der Dobson ist auch mit leichten dünnen Spiegeln besser im Gleichgewicht. Die 1,25" Version ist reduziert auf das Wesentliche, quasi die Rennmaschine unter den Reisedobsons. Ein 10" f/4,4 mit 1,25" Fokusierer kann bei ca. 6-8 kg Gesamtgewicht landen, also in etwa so schwer wie ein Rennrad.


    2. Spiegeldicke: Bei kurzer f/4,5 Version kann der Spiegel dünner ausfallen, z.B. 255x21 mm (leichter, kühlt noch schneller aus). Bei längerer Version darf der Spiegel auch ruhig 25 mm dick sein, da etwas Gegengewicht am "Hintern" hilft, den Schwerpunkt nicht zu hoch werden zu lassen.


    3. Hut (oberer Korb): Oben am langen Hebel des Tubus zählt jedes Gramm. Je leichter der Hut, um so tiefer liegt der Schwerpunkt, um so kompakter und stabiler wird die ganze Konstruktion. Das ist der Schlüssel zum leichten Reisedobson! --> Leichter kurzbauender Okularauszug (OAZ), z.B. die Helical Crayford Focuser je nach Größe mit 62-180 g, leichter Peilsucher, leichte Okulare, leichte und trotzdem steife exzentrische Spinne, leichter flacher Hut. Die Hutringe werden meist aus Multiplex Birke gefräst, oder aus Alu gebogen. Alu ist bei gleicher Stabilität etwas leichter. Den Innendurchmesser so groß machen, dass keine Vignettierung stattfindet (ca. 25 - 35 mm größer als der Spiegeldurchmesser, entsprechend 12-18 mm rundherum Platz zum Spiegel).


    4. Fangspiegel: Die Größe richtet sich nach Punkt 1, 3 und dem Okular mit dem größten Feld. Richtwerte: Zu 100% ausgeleichtetes Feld von ca. 8-13 mm, Randabfall bis 30%. Details dazu siehe, hier oder hier oder hier und Berechnungstool von Mel Bartels. Befestigung: Kleben incl. passendem Offset mit 3 Silikonblobs von ca. 2 mm Dicke (Details hier).


    5. Stangenanzahl /Dimensionierung/ Stangenklemmungen: Ich habe schon 1, 2, 3, 4, 6, und 8 Stangen Designs gesehen oder selbst gebaut. Wenig Stangen müssen dicker ausfallen oder mit Zugseilen verspannt werden, dafür hat man weniger "Mikado". Das 8 Stangen Fachwerk (Truss Design) bietet die größte Steifigkeit und hat sich daher bei den großen Dobsons durchgesetzt. Lange Stangen kann man zum besseren Transport teilen, wenn es gelingt, stabile und trotzdem leichte Schnellverbinder zu bauen. Großer Durchmesser und dünne Wandung gibt deutlich mehr Steifigkeit als umgekehrt. Standard Material ist Alu, Carbon spart bei der Größe ca. 100-300 Gramm und erleichtert auch den Geldbeutel mehr. Alternativ gibt es auch das "Zugseil gegen Druckstange" Konzept (String Dobson).


    6: Spiegelzelle: Ideal ist eine schwimmende 6 Punkt oder 9 Punkt Axiallagerung mit 2 radialen Rollenlagern in 2x45° Anordnung (siehe 5-Ling Zelle). Bei dickeren Spiegeln kann man auch weniger ausgeklügelt bauen. Justiermöglichkeit von vorne erleichtert das justieren, ist bei kleinen Dobsons aber nicht essentiell. Berührungslose Spiegel Rausfallsicherungen gewährleisten, dass der Spiegel nicht gequetscht und verbogen wird.


    7. Spiegelbox: Wird meist aus Multiplex Birke gebaut. Eher dünnere Wandstärken wählen und dafür Diagonalversteifungen einkleben, damit es leicht und trotzdem steif wird. Übermäßiges Gewicht sparen auf kosten der Stabilität bringt hier am unteren Ende nichts, etwas Masse am "Hintern" verbessert die Schwerpunktlage und steht stabiler. Innenmaß mit rundherum min. 10-15 mm Platz zum Spiegel.


    8: Höhenräder: Werden meist mit der Oberfräse aus Multiplex Birke gefräst, aus Alu gebogen, oder seltener aus Carbon laminiert. Den Durchmesser wählt man möglichst groß, um ein hinreichend großes Haltemoment für die Okularlastunterschiede zu erhalten. Bei Ultraleichtdobsons sind Durchmesser von 2x Spiegeldurchmesser oder gar mehr durchaus üblich und sinnvoll (siehe Fünflinge), diese müssen dann jedoch separat transportiert werden. Alternative: Höhenräder teilbar ausführen (siehe Alfredos high End All in One 10" Dobson), oder klein genug, damit sie komplett in die Spiegelbox passen und zum Okularwechsel eine Bremse bauen (siehe mein 6" Reisedobson und mein 10" Reisedobson).


    9: Rocker Box (Wiege): Bevorzugt aus Multiplex Birke, da Holz die Schwingungen gut dämpft. Je tiefer der Schwerpunkt und je größer die Höhenräder, um so flacher und damit stabiler kann die Wiege ausfallen. Grammfetischisten, die es gleichzeitig stabil haben wollen, bauen dicke Sandwich Seitenbretter und dickes Sandwich Bodenbrett. Auf hartem Boden (Schotter, Fels) reichen einfache flache 3 Fußpads. Auf weicher Wiese längere Schrauben in die Fußpads schrauben, und wie Zeltheringe in den Boden drücken.


    10. Dobsonlager Paarung: Dies ist das A und O für die ruckfreie und präzise kontrollierbare Nachführung eines Dobsons selbst bei höchsten Vergrößerungen. Gefragt ist eine Lagerpaarung, die einen möglichst geringen Unterschied zwischen Haftreibung und Gleitreibung und damit ein möglichst geringes Losbrechmoment bietet. Der absolute Reibwert als solcher darf bei einem Reisedobson ruhig etwas höher sein, da das Gerät ohnehin sehr leicht ist. Der Gold Standard ist originales Ebony Star Laminat gegen Teflonpads. Statt dem kaum erhältlichen original Ebony Star funktioniert auch goldlackbeschichtetes Hammerschlag Alu, falsches "Ebony Star", Rollladengurt für die Höhenräder, Bürostuhl Bodenschutzplatte, oder sogar Backpapier für das Azimutlager. Braucht man noch mehr Haltemoment für das Höhenlager, kann man bei Extremleichtbau auch blankes oder eloxiertes Alu direkt auf dem Teflon laufen lassen und lebt mit einem etwas höherem Losbrechmoment.


    11. Gegengewichte. Falls die Balance aus Versehen oder absichtlich zur Packmaßreduzierung nicht gegeben ist, kann man sie mit Gegengewichten herstellen. Als Gegengewichte eignet besonders Dinge, was man ohnehin dabei hat (z.B. Kästchen mit Okularen, Wasserflasche) oder vor Ort verfügbar oder leicht zu beschaffen ist (Steine, Sack Schrauben, Flusswasser, Flasche Ouzo...). Alternative: Virtuelles Gegengewicht mit Gummis oder Federn, die über Umlenkrollen ein Aufrichtmoment am Höhenrad erzeugen. Das virtuelle Gegengewicht kann jedoch bei einem Ultraleichtbau nur eine moderate Kopflastigkeit ausgleichen, da sonst beim Nachführen oder bei Wind der ganze Dobson leichter umkippen kann.


    12. Feintuning und Blenden: Ein derart offener Minimalismus Dobson braucht richtig dimensionierte Blenden, um Streulicht zu blocken und so den maximalen Kontrast zu bieten. Zur Auslegung ohne Okular in die leere Okularhülse schauen und festlegen, wie groß die Blenden sein müssen, damit auch bei leicht schrägem Einblick außer dem Fangspiegel und den sich darin spiegelnden Hautspiegel kein Himmel oder andere Umgebung zu sehen ist. Am wichtigsten ist dabei ein geschwärzter Fangspiegelrand, sowie die Blende gegenüber dem OAZ. Falls normale Blenden nicht ausreichen, oder zu groß werden, Okularblenden passend für jedes Okular, eine Fokusiererblende, oder eine kleinere Blende direkt hinter dem Fangspiegel vorsehen.


    Sinnvolle Reihenfolge beim Bau:

    0. Sinn des Ganzen. Will ich das wirklich?

    1. Festlegen von Hauptspiegeldurchmesser, Brennweite und Spiegeldicke ---> Spiegel selbst schleifen 8), oder den besten Kompromiss kaufen :whistling:.

    2. Auswahl der Okulare mit möglichst ähnlichem Gewicht (oder wenigstens das Übersichtsokular), Fangspiegel, Fokusierer, Peilsucher.

    3. Konzept festlegen (generelles Design, Aufbau, Transport), Schwerpunkt ermitteln

    4. Hut bauen

    5. Spielgelzelle und Spiegelbox bauen

    6. Stangen + Stangenbefestigungen bauen

    7. Baugruppen nachwiegen und Schwerpunkt anpassen, bzw. Ausgleichsgewichte vorsehen.

    8. Entsprechend Punkt Nr. 7 die Höhenräder bauen

    9. Entsprechend Punkt 7+8 die Wiege bauen

    10. Dobson Lager anbringen


    Links zu Reisedobsons (etwas veraltet)


    Könnt ihr was damit anfangen? Habe ich was wichtiges vergessen?

    Ist der Begriff "Reisedobson" zu eng gefasst? Wir haben ja einen Münchener Leichtbau- Extremisten, der satte 18 Zoll in einen normalen Reisekoffer stopft und jede Schraube auf die Briefwaage legt. Umgekehrt habe auch schon einen 8" Dobson mit 800 g fettem Fokusierer und Binoansatz gesehen, der als Reisedobson gelten sollte.

    Was sind eure Präferenzen? Welche Reisedobsons habt ihr gebaut, baut ihr gerade, oder was plant ihr? (Bitte längere Projektvorstellungen im separaten Thread, sonst gehen sie hier unter. Hier soll es eher um das Prinzipielle gehen). Seit ihr so wie beschrieben vorgegangen, oder anders?


    Nachtrag 30.09.: Transportkonzept und Gegengewichte ergänzt

  • Hallo Stathis,

    V.a. in den Anfangsueberlegungen zu gewünschten Maximalgröße und Minimum-Power perfekt beschrieben / differenziert.

    Mir war maximale Leistung wichtig und dass ich es gerade so noch schleppen konnte.

    Was ich bei einem Reisedobson anders sehe: die Balance wäre für mich zweitrangig,die Kompaktheit für etwa Handgepäck wichtiger.

    Ein Gewicht kann man hinten immer noch ranbaumeln,v.a. wenn man keinen Okularwechsel vorsieht,etwa per Zoom oder Beschränkung auf nur ein Okular oder Verwendung einer Bremse.


    Beste Grüße

    Norman

    „Imagination will often carry us to worlds that never were. But without it we go nowhere.“


    Carl Sagan.

    Edited once, last by NormanG ().

  • Oder ein einfaches Friktionssystem mit Gummiseil. Normans 12er finde ich ziemlich perfekt als Reisedobson.

    Ich hab gerade den HTT Thread durchgeschaut, dieses gut durchdachte Telekop ist eindeutig zu kurz gekommen.

    NormanG : hast Du ev. noch ein paar Bilder dazu?


    Ich find ja, mein Dobson ist auch als transportables Teleskop konzipert, nur Flug- oder Rucksacktransport fallen devinitiv aus. Dafür ist er in wenigen Einzelteilen kompakt zu transportieren, Werkzeug (PH3 Schraubendreher) brauch ich (noch) für die Schrauben der Höhenräder und er ist schnell (unter 5min inkl. Justage) und einfach zu montieren.

  • Moing Jörg,


    danke Dir :) , das Prinzip meines Teleskops hat Stathis schon in seinem Link zu den Reisedobsons drin - Unterlink zu Pierre Strock.

    Alles andere von mir sind ja nur Optimierungen. In diesem Bericht hier sieht man ein paar Bildchen (die den heutigen Zustand zu 90% abbilden) ...zugleich mit einem der "Fünflinge".



    Aber das führt tatsächlich zu einem weiteren Punkt, den man beachten sollte bei der Planung: wie man das Teleskop schützen/verpacken/transportieren möchte. Das hat mitunter auch Einfluss auf das Design. Ich brauche zum Beispiel diesen Deckel vom Ursprungsdesign nicht, der klaut nur Platz: Klamotten drauf, Spanngurt rum, fertig.


    Schöne Grüße

    Norman

    „Imagination will often carry us to worlds that never were. But without it we go nowhere.“


    Carl Sagan.

  • Hallo ihr beiden,


    danke für die Rückmeldungen. Ich habe eure Punkte aufgegriffen und eingebaut (zum Transportkonzept unter Grundüberlegungen Punkt 8 und zu den Gegengewichten unter Konstruktionsgrundlagen Punkt 11).


    Das Transportkonzept muss natürlich von Anfang an in die Betrachtungen mit einfließen, wie konnte ich das vergessen.

    Gegengewichte finde ich dann attraktiv, wenn man sie ohnehin dabei hat oder vor Ort beschaffen kann. Muss man sie hingegen extra mitschleppen, sind sie strenggenommen zum Teleskopgewicht dazuzurechnen, da sie ja notwendiger Bestandteil des Gerätes wären. Ich persönlich mag virtuelle Gegengewichte nicht besonders, aber gut, es kann gute Gründe geben, doch darauf zu setzten. Man sollte es damit jedoch nicht übertreiben, sonst wird es zu kippelig.


    Jörg, dein 16" Dobson gefällt mir, fällt bei mir aber eher unter die Kategorie "erwachsener Dobson" (siehe Abgrenzung oben). Aber du hast schon Recht, die Grenzen sind ja fließend. Manche schicken auch 16 Zoll, 20 Zoll und mehr auf die Flugreise nach La Palma / Namibia / Südafrika...


    Weitere Kommentare?

  • Hallo Stathis, hallo zusammen,


    mein Reiseteleskop ist nicht auf minimale Größe und Gewicht optimiert, sondern auf maximale Robustheit im vollgepackten Kofferraum. Auch wenn es nur ein 6" f/5 ist, wäre das mit einem Volltubus, wie er sonst in dieser Größe üblich ist, entweder zu fragil (unverpackt) oder zu sperrig (im Koffer).


    Das ist m.E. auch etwas, was es abzuwägen gilt. Das "Autoreiseteleskop" kann auch ein Fall für den Selbstbau sein.

    Übrigens würde ich nie auf die 2" Okularauszug verzichten :)


    Herzliche Grüße, Holger

  • Hallo zusammen,


    das Projekt finde ich mega interessant.


    Ähnliche Überlegungen hatte ich auch schon vor Jahren, als ich noch in Lost Places - zum Teil mit Models - unterwegs war und es noch um portable Blitzanlagen samt Lichtformer ging. Zum Schluss war alles so kompakt, dass es immer mit in den Reisekoffer kam :D


    Visuelle Beobachtung steht bei mir noch etwas hinten an. Ich hätte auf Dauer aber auch gerne einen sehr kompakten Dobson, der zum einen in meiner kleinen Wohnung kaum Platz wegnimmt, zum anderen sehr portabel ist und schnell aufzubauen/zu verstauen ist. Hierbei sollte er auch sehr gut zu Fuß zu transportieren sein, inkl. Wanderung an abgelegene Orte. Die Größe von 10" oder 12" käme mir hierbei auch entgegen.


    Die bereits von Ralf erwähnten Vorschläge kamen mir beim Lesen von Stathis ursprüngliche Projektbeschreibung auch sofort in den Sinn.


    a) Warum sollte die Basis des Dobson nicht sogar selbst das Tragegestell sein?


    Bei Verwendung eines separaten Tragegestells hätte man ja zusätzliches Gewicht. Beim Rucksack hingegen könnte man aber ohne zusätzlichen Aufwand notwendiges Zubehör, zusätzliche Kleidung und Tagesproviant packen. Insofern muss man den Punkt zumindest zweimal überdenken.


    b) Beutel für Wasser oder Sand/Erde/Steine als Gegengewicht.


    Dies war auch bei obigem Projekt mein Gewicht zum beschweren der ultraleichten Lichtstative. Entsprechende Sandbeutel habe ich sogar noch in meinen Vorratsschrank ;)


    CS & VG

    Stefan

    :star: Deep Sky: TS PHOTOLINE 106/700 f6.6 | ASKAR FRA300 Pro 60mm f/5 | Samyang 135mm F2.0 ED UMC :ringed_planet:Mond, Planeten (,Sonne): Sky-Watcher Skymax Mak-Cas 150/1800 | Sky-Watcher Skymax Mak-Cas 102/1300 :sun_with_face: Sonne: Lunt LS60MT Ha B1200

    :camera: Kameras: ZWO ASI533MC Pro, ZWO ASI178MM, ZWO ASI178MC :magnet: Autoguiding: Svbony SV106 | QHY 5III 178c :telescope: Montierung: iOptron CEM26 :high_voltage: Powerbank: FOX HALO 96K Power Pack :globe_showing_Europe_Africa: Webseite: https://www.junger.net/

  • Hallo zusammen,


    ich gebe zu, dass bei mir ein Teleskop, egal ob für die Reise, oder als Hauptgerät, immer für beide Augen was bieten muss ;) Das ist auch der Grund, weshalb ich auf Reisen nicht mehr meinen Flugreisedobson mitnehme, sondern (Groß-) Ferngläser, denn einen Reisedobson zweiäugig nutzbar zu machen ist gerade bei kleinen Geräten fast unmöglich (ich kenne da nur eine Ausnahme).


    Ein praktischer Aspekt, der fast nie erwähnt wird: es ist, gerade bei kleinen Geräten, sehr schwer, eine angenehme Beobachtungsposition einzunehmen. Nicht jedem macht es Spaß, auf einer Isomatte neben seinem Teleskop zu knien oder zu hocken, um in das Okular blicken zu können. Also sollte man sich beizeiten Gedanken darüber machen, ob das Teleskop für stehende Beobachtung aufgebockt werden soll (Stativ, Campingtisch, Transportbox etc.) oder man für sitzende Beobachtung einen kleinen Dreibeinschemel zum Draufsitzen mit einpackt. Beides beansprucht ggf. Platz und wiegt etwas... Hier kann es u.U. auch helfen, wenn der Einblick nicht klassisch seitlich erfolgt, sondern von oben.


    Viele Grüße

    Andreas

  • Genial wär natürlich eine Lösung, die auch für Einsteiger zu realisieren ist - ein gewisses handwerkliches Geschick sollte aber trotzdem Vorrausetzung sein - und keine Hobbywerkstatt im Keller für den Bau erfordert -> ein Open Source "Reise-Dobson".

    Ich glaube aber nicht, dass dies Stathis Intension/Motivation ist ;)


    CS & VG

    Stefan

    :star: Deep Sky: TS PHOTOLINE 106/700 f6.6 | ASKAR FRA300 Pro 60mm f/5 | Samyang 135mm F2.0 ED UMC :ringed_planet:Mond, Planeten (,Sonne): Sky-Watcher Skymax Mak-Cas 150/1800 | Sky-Watcher Skymax Mak-Cas 102/1300 :sun_with_face: Sonne: Lunt LS60MT Ha B1200

    :camera: Kameras: ZWO ASI533MC Pro, ZWO ASI178MM, ZWO ASI178MC :magnet: Autoguiding: Svbony SV106 | QHY 5III 178c :telescope: Montierung: iOptron CEM26 :high_voltage: Powerbank: FOX HALO 96K Power Pack :globe_showing_Europe_Africa: Webseite: https://www.junger.net/

  • Die Idee mit Gurte an die Box hatte ich auch und dafür einen alten Trekkingrucksack aufgehoben,aber kürzlich entsorgt. Der Punkt: man braucht bei solchen Ausflügen auch mehr als nur das Teleskop... Solche Lösungen wären nur was für Kurzaktionen wo man ohne zusätzliche Kleidung und Proviant auskommt... Denn das Gesamtgewicht will keiner tragen,glaubt mir ;) Die "Fünflinge" sind da mit Proviant etc. schon die Grenze denke ich.

    „Imagination will often carry us to worlds that never were. But without it we go nowhere.“


    Carl Sagan.

  • Hallo zusammen,


    kann mich nur anschließen: zuerst sollte man überlegen wie man das Gerät transportieren möchte. Ich bin sogar so weit gegangen und habe zuerst den Rucksack gekauft und dann mit den Innenmaßen als gegebene Größen weitergeplant.


    Flugzeughandgepäckmaß war das Kriterium für mich, da gibt‘s spezielle Rucksäcke die so genäht sind dass sie jeden erlaubten cm ausnutzen. Dann hab ich das größtmögliche Teleskop konstruiert, das komplett da reinpasst. Rausgekommen sind 13“ mit f/4,5. Und ich bin bei Holger: auf 2“ Okulare würde ich auch auf Reisen nicht verzichten wollen.




    Ein paar Gedanken zur Konstruktion:


    + Hauptspiegel kann in einem „Geheimfach“ im Rockerbox-Boden gut geschützt transportiert werden. Die Rockerbox kann man auf ein „Rockerbrett“ reduzieren wenn man Schlitze für die Höhenräder reinfräst.


    + Zerlegbare Höhenräder in Sandwich-Bauweise, z.B. 3mm Holz, 20mm Schaumstoff, 3mm Holz, an Fügestelle mit Aluprofil verstärkt, können extrem leicht und robust sein


    + Einarm- oder Zweiarmkonstruktion spart Gewicht am Kopfende im Vergleich zu 8-Stangen-Design (darf natürlich nicht zu weit getrieben werden weil sonst Statik leidet, wie Stathis schon schrieb.)


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Wow Stefan, das ist ein echtes Reiseteleskop!

    Irgendwann bau ich mir auch noch einmal etwas richtig minimalistisches um den Spiegel.


    Schöne Grüße

    Norman

    „Imagination will often carry us to worlds that never were. But without it we go nowhere.“


    Carl Sagan.

  • Top! Minimalismus bei uneingeschränkter Nutzbarkeit finde ich immer toll! :thumbup:


    Ich bin nur zugegeben selbst gerade noch etwas unkreativ und hoffe hier den richtigen Schubs zu bekommen ;)


    CS & VG

    Stefan

    :star: Deep Sky: TS PHOTOLINE 106/700 f6.6 | ASKAR FRA300 Pro 60mm f/5 | Samyang 135mm F2.0 ED UMC :ringed_planet:Mond, Planeten (,Sonne): Sky-Watcher Skymax Mak-Cas 150/1800 | Sky-Watcher Skymax Mak-Cas 102/1300 :sun_with_face: Sonne: Lunt LS60MT Ha B1200

    :camera: Kameras: ZWO ASI533MC Pro, ZWO ASI178MM, ZWO ASI178MC :magnet: Autoguiding: Svbony SV106 | QHY 5III 178c :telescope: Montierung: iOptron CEM26 :high_voltage: Powerbank: FOX HALO 96K Power Pack :globe_showing_Europe_Africa: Webseite: https://www.junger.net/

  • Hallo Norman,


    Danke dir. Der Nachteil ist dann halt, dass man viele kleine Schräubchen hat und der Aufbau entsprechend ein paar Minuten länger dauert. Aber im entspannten Urlaub hat man ja meistens genug Zeit…


    Den Punkt von Stathis mit den großen Höhenrädern kann ich nur unterstreichen: weil ich mich zunächst gegen zerlegbare, aber dafür großradige Höhenräder sträubte, bedurfte es in meiner ersten Version höherer Seitenwangen bei der Rockerbox, die dann aber sehr wackelten und sich trotz wilder Holzbügel-Konstruktion nicht ausreichend aussteifen ließen, weil der Dobson ja zumindest an einer Seite dazwischen durchschwingen muss. Das sah dann so aus:



    Wackelig geht natürlich gar nicht und musste also neu. Daher Tipp: gleich möglichst große Höhenräder planen, oder den Schwerpunkt noch weiter runterbekommen. Ich wollte aber nicht auf vor Ort zu befüllende Sandeimergewichte o.ä. setzen, denn auf so manchem Berggipfel in Urlaubsgebieten ist Sand oder andere Füllmasse gar nicht so einfach zu finden, und das Füllgewicht mit hochzuschleppen kann‘s auch nicht sein…


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Guten Abend


    Guter Thread Stathis!

    Wichtig scheint mir der Punkt 0: Was will ich eigentlich genau und noch mehr: Was liegt realistisch betrachtet eigentlich drin, was bleibt mir noch übrig, bei all den Schranken denen man ausgesetzt ist.


    Aus diesem Grund habe ich das Fernrohr (40cm f:4,5) für den hiesigen Gebrauch und für die Flugreise konzipiert.

    Es hat im Citroën Nemo unzerlegt Platz, (Spiegel separat) und bleibt dort gelagert .Wenn der Wagen sonst beladen werden muss, schläft es kurz auf dem Garageboden.- Somit ist es ein gutes Scope, weil ich es oft ohne Aufwand brauche. (Das erste Bild ist frisch ab Presse). In der Koffer-Version ist es noch nie zum Einsatz gekommen, viel mehr als ein paar Mal wird das nie sein, realistisch betrachtet.

    Grüsse Emil

  • Hallo Emil,


    da sind sie ja schon wieder, die zerlegbaren Höhenräder! Die auch hier an den „Hörner-Enden“ mehrfach mit Stangen ausgesteift sind, weil sie sonst einfach zu labberig sind. Das scheint der Weg zu sein… Sehr cooles Teil hast du da gebaut!


    Eine Frage hätte ich: wie transportierst du den Hauptspiegel im Koffer wenn‘s auf ne Flugreise gehen würde? So rabiat wie das Bodenpersonal an den Flughäfen heutzutage mit den Koffern umgeht hätte ich Angst um meinen Hauptspiegel und würde ihn lieber im Handgepäck mitnehmen. Hast du dafür noch ne kleine HS-Verpackung/Polsterung? 40cm würde ja

    ins Handgepäck reinpassen, eine Flugreise mit deinem schönen Dobson wäre also nicht ausgeschlossen…


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Hallo Stefan,

    Super Sache, die Du da hast. Minimalistischer geht kaum mehr ohne Abstriche. Einzig der horizontale Einblick könnte einer anstrengenden Bergtour noch eins draufgeben....


    Der Spiegel ist hier auf dem Bild auch drin,verpackt in einer Holzschatulle. (Auch ein Sitz vom Typ Melchstuhl ist verstaut)- Aber ja in der Praxis wäre der Spiegel in einem separaten Koffer, eingewickelt zusätzlich in Klamotten.

    Hast recht das Gepäck wird recht strapaziert. Auch ein nervöser Mitpassagier kann dir das Handgepäck zu Fall bringen, wenn er das seine herausrupft.

    Gruss Emil

  • Sehr gut Jungs,

    faltbare Höhenräder, genau. Ich überlege auch in Richtung faltbare Wiege.

    Solange ich die nicht habe,ist der bequemste Modus der hier... Was nicht reinpasst,wird rangebaumelt :-))

    Ganze 12" inkl. Zubehör.


    Man sollte bei den engen Türen drinnen im Zug jedoch aufpassen,wenn der Lack dranbleiben soll...



    Ein Kofferrucksack,den man wie einen Koffer öffnen kann. Geniales Teil.


    Schöne Grüße und CS

    Norman

    „Imagination will often carry us to worlds that never were. But without it we go nowhere.“


    Carl Sagan.

  • Hallo Ihr Reisedobsonauten,


    Für ein Teleskop, das ich selbst einen Berg hoch schleppe, sind bei mir 250mm Öffmung definitiv das Limit.

    Und 2" Okular geht dann auch nicht, weil das schnell über 2 kg zusätzliches Gesamtgewicht bringt, denn auch die gesamte Konstruktion muss entsprechend stabiler werden.


    Unsere Fünflinge bringen unter 4,5 kg auf die Waage. Als Okulare für den Berg würde ich möglichst nur Televue Panoptic 24mm, Nagler 9mm und Nagler 4,8mm mitnehmen. 13mm und 7mm Nagler würden zusammen noch mal über 1/2 kg zusätzlich wiegen, das wär' mir dann schon zu viel.

    100° Okulare kommen für mich nur in Frage, wenn ich per PKW anreisen kann und das Teleskop entsprechend robuster gebaut ist.


    Gruß,

    Martin

  • Hallo Reisedobson Liebhaber,

    bei diesem tollen Beitrag möchte ich mich beteiligen dabei und meine Reiseteleskope der vergangenen 20 Jahre vorstellen.


    Der beste Reisedobon ist der, den ich zu meinen Reisen/Urlaube mitnehmen kann.

    Ob Flugreise oder in einer Ecke des Kofferraums, kein Urlaub mehr ohne Teleskop. Deshalb sind es nun 2 Geräte. 8" und/ oder 16".


    Hier steht der Zitronenfalter , das andere Gewand des Nachtgrabbs, ein 16" F4.5 flugtauglicher Dobson, 2011 gebaut, hier im September 2012 auf der Insel La Palma, unweit des Gipfels vom Roque des los Muchachos auf ca 2400m ü NN.

  • Der Zitronenfalter im Packmass.

    Spiegelfutteral, Stangen und Höhenräder kommen zwischen Klamotten in einen Hartschalenkoffer.

    Das Teleskop wird in einer Styrodurverpackung mit Folienumkleidung als Sperrgepäck aufgegeben.

    Der Okularkoffer, in dem sich auch Fangspiegel und Okularauszug befinden ist Handgepäck.



    @ Emil und Stefan: geniale Teile habt Ihr ersonnen und gebaut!


    Grüssle Gerd

  • 2 Generationen 8" Reiseteleskop


    Links ist mein erstes Reisegerät der Würfeldob von 2002.

    Alles passt in eine Box, die aus Rocker und Ständer besteht.

    Die Optik von einem käuflichen Skywatcher Dobson 8" F5.

    Nach Beobachtungserlebnissen auf der Insel Lastovo in Kroatien waren weitere Reisedobsons die Folge :)

    Es ging mir anfangs nicht darum des Fernrohr unbedingt ins Flugzeug mit zu nehmen. Alles rein in eine kleine Kiste,

    die immer irgendwo auf der Reise im Kofferraum ein Plätzchen findet.


    Der Wunsch das Instrumentarium ins Flugzeug mit zu nehmen entstand später.


    Rechts im Bild der Chiledobson, mein Reisefernrohr für Reise zur Sofi nach Chile im Sommer 2019 ein handgepacktauglicher Dob..

    Weil ich keine Zeit hatte freundlicherweise gebaut von Dieter Martini, dann noch etwas Gerdifiziert und gegilbt.



    8 " F5.7 Handgepäck Dob von 2019


    Der Würfeldob von 2002 im Packmass.


    Der Würfel geöffnet.

    Ich bin nun mit 16" und 8" Reisedobsons bestückt.

    Den 8"F5 Würfeldob hat vor 2 Jahren mein Freund Rainer von mir bekommen.

    Mir ist wichtig daß meine 2 aktuellen Reisegeräte komfortabel in Handling und Beobachtung sind , 2 Zoll Auszüge für maximal mögliches Gesichtsfeld mit meinen Okularen, steife und damit justierstabile Gittertuben haben, gut austariert sind und keine Gegengewichte benötigen, vorwiegend aus Holz, meinem bevorzugten Werkstoff und GELB sind! ^^

    Absolute Leichtbaugeräte und ausgeklügelte Konstruktionen die hier im Forum zu sehen sind bewundere ich.


    Liebe Grüsse Gerd

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