Komet C/2022 E3 (ZTF)

  • Hallo Jürgen,


    Keine Ahnung, nur die Vermutung, dass der Komet quasi im Erdschatten des Sonnenwinds sein könnte.

    Ich fands interessant und es passte zu der Beobachtung, dass der Ionenschweif nicht erkennbar war.

    Im Zweifelsfall vertraue ich aber Deiner Expertise.


    CS,

    Henning

  • Hallo zusammen,


    für gestern Abend waren sich die Wetterberichte uneinig, aber glücklicherweise riss die Wolkendecke dann doch auf.

    In Richtung Zenit sah die Transparenz ok aus, aber in Bodennähe gab es ziemlich starken, variablen Dunst.

    Am Anfang meiner Beobachtung war der Komet nur 18°, später immerhin 27° über dem Horizont.

    Da ich jederzeit mit Nebel oder Hochnebel rechnen musste, hatte ich nur zu Hause durch ein Fenster beobachtet.


    Hier meine Zeichnung:



    Der Staubschweif war relativ gut zu sehen, der Gasschweif nur schwach zu erahnen.

    Der Gegenschweif war am Rand der Koma als kleine Beule angedeutet.

    Die Koma erschien mir in Richtung Westen etwas heller, in Richtung ONO etwas schwächer/kleiner.


    Als sich der Komet etwas aus dem Horizontdunst gelöst hatte, war mir eine schwache, kaltgrüne Farbe aufgefallen. Bei 50x etwas deutlicher als bei 74x.


    Im 10x56 Fernglas war keine Farbe erkennbar, den Kometen hatte ich damit etwa 6,1 mag hell und 9' groß geschätzt.


    Viele Grüße

    Ronny

  • Hier ein Nachtrag mit Pixeinsight ... das Kometenstapeln funktioniert nun, nach einem Softwareupdate. Es ist so ein tolles Gefuehl, herauszufinden, dass ein Softwarebug das Problem war und nicht wieder der Depp an der Tastatur! Also hier nochmal vom 21. Januar mit dem 300er Tele bei f/5.6, 5x3min+ 1x1min und danach Wolken.


  • Hallo zusammen,


    ich nutzte die Nacht von Freitag, den 20. Januar auf Samstag, um diesen Kometen mit der CCD-Kamera zu erwischen. Leider stand er genau über unserem Haus, und ich musste warten, bis er eine akzeptable Höhe über dem Dach erklommen hatte. Ich fertigte zwei Aufnahmeserien an mit 60 mal 20 Sekunden und 60 mal 30 Sekunden. Länger traute ich mich nicht zu belichten, weil der Komet mitlerweile eine recht hohe Eigenbewegung erreicht hat und ich keine verwischten Einzelaufnahmen riskieren wollte. Auf eine dritte Serie mit der Spiegelreflexkamera und dem Teleobjektiv verzichtete ich zugunsten eines weiteren Kometen, nämlich C/2022 A2 (Panstarrs), der mit 9 mag ebenfalls am Nordhimmel stand.

    Hier nun die erste Serie mit der kürzeren Belichtungszeit; die zweite Serie werde ich erst morgen bearbeiten.


    Aufnahmedaten:


    21.01.2023 00.04h bis 00.35h (MEZ)

    60 x 20s sowie Darks und Flats etc.

    Teleskop: Vixen VC200L Cassegrain (D = 200 mm, bei f = 1240 mm)

    Kamera: Atik 383L+ Schwarzweiß-16-Bit CCD-Kamera bei -10°C Kühlung

    Kein Autoguiding

    Die Durchsicht erschien mir an diesem Abend relativ schlecht.


    Bild auf 30% der Originalgröße verkleinert.



    Hier eine Anwendung des Larson-Sekina-Filters in Fitswork, Bild auf 30% verkleinert:




    Und noch eine invertierte, stark kontrastgesteigerte Version, auf 30% verkleinert. Hier sieht man den verbliebenen Gasschweif deutlicher:



    Schöne Grüße
    Christian

  • Hallo miteinander,


    das Tiroler Hochplateau um Seefeld war schon in der Vornacht wolken- und nebelfrei geblieben. So haben sich Ralph und ich gestern entschlossen, es dort zu probieren: Meine Motivation war - wenn auch mitten in der Arbeitswoche - hoch, da ich den Kometen bisher ja noch gar nicht gesehen hatte. Wir fanden südlich von Scharnitz einen geeigneten Parkplatz, und wurden belohnt. Der Himmel blieb trotz erheblicher Feuchtigkeit klar, die Temperatur lag um -8 Grad.


    Den Komet konnte ich mit bloßen Augen - vor allem indirekt - gut erkennen, und er zeigte im Spektiv einen deutlichen Schweif; der Staubschweif erschien mir leicht gelblich, und ich meinte auch einen kurzen Gegenschweif ausmachen zu können. Da das Gerät jedoch zunehmend eineiste, verlegten wir uns später vor allem auf die Beobachtung mit Ralph's 15x50-Feldstecher - Ralph schreibt: " Visuell ist uns erst mal unklar, welche Schweifteile wir sehen. Neben der ausgedehnten Koma kann ich am westlichen Rand des Schweifgebildes einen kurzen Strahl erkennen. Sehr viel länger ist ein diffuser, eher gerade erscheinender Schweif, der gegenüber dem Horizont bei ca. 1h30 steht, die Verbindungslinie der Sterne Hd132890 und 133206 passiert und etwa 1.7 Grad lang erscheint und dabei den Stern 131494 in der Richtung östlich leicht verfehlt. Da wird uns klar, dass wir damit den Gasschweif gesehen haben, welcher den Staubschweif mittig verlässt. Erstaunlich, dass der Gasschweif so gut entwickelt und vergleichsweise hell ist."


    Sein Fazit: "Jetzt haben wir unseren Job, trotz schwierigen Wetters perfekt erledigt und etwa um 1h fahren wir wieder heim. Gegen 3h sind wir bei mir zuhause und Ben quartiert sich unter dem Dach ein. Jetzt ist Schlaf dringend nötig und sehr verdient."


    24.1.2023, 23:06 - die Lage des Kometen links vom Großen Wagen:




    Ralph's Aufnahme - "Asakar 180mm f4.5 an MFT, 10x20 sec., mit diversen Programmen sehr stark bearbeitet" :




    Servus

    Ben

  • Hier die Episode "Der verbotene Komet". Ich plante, die Nacht weidlich zu nutzen: M1 im 14" (Binning-Experiment) und die beiden "Kleinen" 102/660ED und 300er Tele auf den Kometen.


    Dann kam alles anders, und ich sah den wunderschoenen Abenddaemmerungshimmel aus dem Fenster eines Krankenwagens. Vertigo-Attacken sind eine interessante Erfahrung, aber nicht empfehlenswert. Als das Taxi mich um 23:30 wieder zuhause abwarf, war es sternenklar. Allerdings kamen Wolken aus dem Norden. Ich konnte es nicht lassen und die EQ6 anwerfen. Never stop chasing!


    Hier also 15x120s mit den beiden kleinen Optiken. Auswertung wieder mit DSS, da Pixinsight wieder nicht funktioniert (seufz ...).


    Auch visuell kurz geschaut mit dem 257/1140er Newton. Aber wenig detail visuell. Vielleicht noch medizinisch bedingt, ich war noch nicht wieder 100%. Im 10x50 easy auffindbar.


    300mm f/5.6 L-Serientele, Canon EOS40D, 1600 ISO, 15x120s, Mittelwert und Median:



    Vixen ED102SS 102/660mm mit Canon EOS 60D, 1600 ISO, 15x120s, Mittelwert und Median:


  • Vertigo-Attacken

    Hallo Jürgen...was sind den Vertigo-Attacken? :/ Ich hoffe nichts schlimmes!

    Mich hat dieser Komet ja auch schon einmal geärgert und mir einen Sturz beschert...neben den körperlichen Schmerzen musste ich die Tage auch feststellen das mein 10x50 Fernglas seit dem "Doppelsterne" erzeugt was mich nun veranlasst hat ein neues 10x50 zu bestellen. Ich hoffe das ich es am Sonntag mal schaffe den Komet endlich mal beobachten zu können...bis jetzt war bei mir immer nur Nebel/Bewölkung :(

  • Hallo Sirius,


    Vertigo heisst Gleichgewichtssinn. EIne Vertigoattacke heisst, dass sich ploetzlich alles dreht - wohlgemerkt ohne assoziierten Alkoholgenuss. Nicht sehr nett, vor allem wenn nicht klar ist, was da gerade passiert.


    An den Sturz erinnere ich mich - der Blumenkuebel - ich hoffe, Du bist wieder genesen. Dein Feldstecher kann sicher wieder gerichtet werden. Manchmal muss nur eines der Objektivrohre ab- und gerade wieder aufgeschraubt werden. Sonst muss ein Prisma justiert werden. Insbesondere, wenn es ein hoeherwertiges Modell ist, lohnt sich das. Dass sich ein Prismenstuhl durch einen Stoss verstellt, kommt in den besten Familien vor. Auch wenn der Prismenstuhl bei billigen Fabrikaten nur aus einem Blob Silikon besteht.


    Ansonsten viel Glueck mit dem Kometen - "Hals- und Beinbruch" wuensche ich Dir explizit nicht! Im 10x50 ist er deutlich zu sehen, aber nicht spektakulaer. Zumindest nicht bei meinen Bortle 5-6 -Himmeln.

  • Vertigo hiesst Gleichgewichtssinn.

    Ah...ok. Diesen Ausdruck hab ich noch nicht gehört...na dann hoffen wir mal das es nicht öfters passiert!! Das alte 10x50 ist ein Steiner (Bayreuth) aus den 70/80er Jahren...das kann man sicherlich wieder richten...aber eine Neuanschaffung eines neuen 10x50 war eh geplant ;) Falls es am Wochenende mal mit dem Wetter passt werde ich auch aufjedenfall das 15x70 und das 25x100 nutzen....

  • Hier meine Ausbeute von letzter Nacht: 2023 Jan 27/28 ueber Mitternacht, 55x90s, bei leichtem Mondlicht des untergehenden Halbmondes.


    Tele Canon L 300mm f/5.6 + EOS40D bei 1600 ISO, 56x90s, Mittelwert links, Median rechts:



    Vixen ED102SS 102/660mm _ EOS60D bei 1600 ISO, 55x90s, Mittelwert links, Median rechts:



    Wegen der Probleme, die ich derzeit beim Kometenstapeln mit Pixinsight habe, habe ich die Daten schnell mit DeepSkyStacker ausgewertet. Levelbearbeitung in Canon Digital Photo Professional.


    Aufnahmeort West Cornforth Observatory, County Durham, UK.

  • Moin,

    hier ein Nachschlag vom Morgen des 18.01. hier in Bremen aufgenommen. Alles ein wenig stressig, weil zur Zeit meine Montierung meint das Tracking nach einiger Zeit unangekündigt einzustellen...

    27 LRGB-Bilder mit 120 Sec Belichtungszeit am 10" Newton mit ToupTec 2600 KMA und Nexus Reducer/Flatner.

    Kombination eines auf die Sterne registrierten und von "Kometenresten" befreiten Summenbildes und eines sternlosen Kometenbildes.


    C2022E3


    Viele Grüße

    Roland

  • Heute soll es vielerorts ab ca. 23:00 klar werden.

    Komet heute südlich von Kochab (Quelle: Wikipedia):


    TMB/LZOS 130/780 OK4-Triplet

    APM 107/700 FPL53-Triplet

    Intes Micro 127/1270 Rumak-Maksutov-Cassegrain



  • Ja leider ist es hier immer noch mit einer hochnebel artigen Bewölkung der Himmel verhangen. Mal sehen ob es im Februar doch noch mal aufklart.

    Nicht nur Menschen träumen, sondern Sterne auch.

    :telescope: 150/750 mm Skywatcher Newton | :camera: Canon EOS 600d + 14 mm Walimex, 24 mm Weitwinkel, 80 - 300 mm Tele, 16 - 55 mm Zoomobjektiv |

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    Gruß Manfred

  • Ich konnte Ihn heute erstmals beobachten, nach dem es in Köln ja seit 4 Wochen fast nur bedeckt oder sogar nass war. Heute sah der Himmel um 17:00 sonnig aus... aber dann pünkltich wieder zum Einbruch der Dunkelheit Wolkenfelder. Habe den Kometen sofort im 10x50 gefunden und dann mit dem Apo 70/535 weiter beobachtet. Fotos konnte ich nicht machen... mein Workflow dafür ist noch nicht stabil genug... wenn ich das zu fotografierende Objekt im Okular habe und dann auf die EOS umbaue, muss ich ja z.B. vom Komet wegschwenken, um mittels Batimov-Maske scharf zu stellen. Dann muss ich ja "blind" zum Kometen schwenken und da positioniert sich meine EQ-3 nicht so, dass ich den dann im Blickfeld habe... sicherlich eine Addition von Effekten. Keine saubere Position des Stativs im lehmigen weichen Gartenboden, keine perfekte Einnordung und erst recht keine perfekte Poistionierung (mittels Wega und Capella... sehr weite Schwenke der Montierung). Ich hatte die Koordinaten des Kometen aus HA eingegeben als nutzerdefiniertes Objekt und die Montierumg landete bestimmt 5 Grad abseits.... sonst habe ich diese Probleme nicht. Ich weiß noch nicht, wie ich das bei lichtschwachen Objekten am besten hinbekommen soll....


    Guido

  • Hallo,


    ich habe den Komet C/2022 E3 (ZTF) auch in der Nacht vom 27/28.01.23 aufgenommen.


    Die Bearbeitung hat mich den ganzen Samstag Nachmittag gekostet,


    da ich mit der Bildbearbeitung von Kometen noch sehr wenig Erfahrung habe.


    Insgesammt sind 125 Einzelbilder und ca. 1,5 Std. Gesamtnelichtungszeit in das Bild eingeflossen.


    C2023 E3 ZTF vom 27/28.01.2023


    Grüße und CS

    Karsten

  • Ich habe gerade auf Facebook gelesen, dass sich am 6. Februar die Kometen ZTF und ATLAS (welcher auch immer) sehr nah begegnen wuerden. Ich habe allerdings bei einer Internetsuche nichts Weiteres dazu gefunden. Auch finde ich den Post nicht wieder (Facebook halt, wo alles wieder verschwindet). Weiss jemand mehr?

  • Heute war es kurz klar oder es ist aktuell noch klar hier. Habe den Kometen mit 200 mm Tele 90 x 5 Sek. ISO 3200 belichtet. Leider nicht ganz optimal, weil Laternen hier deutlich das Licht sichtbar ist. Ist wohl aus dem Fenster nicht der optimale Standort. Nur in Siril gestackt und auf einen Stern SAO 1758 die Farben kalibriert. PS noch bearbeitet.


    Nicht nur Menschen träumen, sondern Sterne auch.

    :telescope: 150/750 mm Skywatcher Newton | :camera: Canon EOS 600d + 14 mm Walimex, 24 mm Weitwinkel, 80 - 300 mm Tele, 16 - 55 mm Zoomobjektiv |

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    Gruß Manfred

  • Servus beinand,


    endlich konnte ich mal wieder Sterne sehen. Und auch den Kometen! Bei mir hat es gegen 22 Uhr aufgerissen und ich habe erstmal kurz das Fernglas gezückt (9 × 42): trotz störendem Mond ein großer, auffälliger und sehr heller Nebelfleck. Farben waren allerdings nicht zu erkennen und auch kein Schweif. Laut theskylive.com soll er jetzt 5m2 hell sein. Mit bloßem Auge ging aber nichts, da der Mond doch stark reinleuchtete und ich eine sehr feuchte Luft hatte. Keine optimalen Bedinungen, aber viel viel besser als die Wolkensuppe, die ich bisher hatte. Morgen soll es dann wieder schneien.


    Ich habe dann gleich meine Kamera mit Teleobjektiv geschnappt und auf meine CEM40 gesetzt. Das Ergebjis wird noch auf sich warten lassen müssen, da ich wohl vor dem Wochenende keine Zeit für Bildbearbeitung habe. Bin aber schon gespannt, was rauskommt.


    Müsste ich nicht morgen früh raus und in die Arbeit, hätte ich noch mein Teleskop auf die Montierung gesattelt und hätte ihn visuell genauer beackert, bzw. würde dafür bis nach Monduntergang ausharren. Fällt aber aus wegen ist nicht, denn morgen früh klingelt der Wecker. Drum noch schnell a guads Nächtle in die Runde,


    liebe Grüße,

    Christoph

    Mein Verein: Astronomische Gesellschaft Buchloe e.V.

    Meine Ausrüstung: Teleskop: Omegon Ritchey-Chretien Pro RC 203/1624; Montierung: iOptron CEM40G; Kamera: Canon EOS 6D Mark II (Vollformat, unmodifiziert); Kameraobjektiv: meist Canon EF-200 mm f/2.8 Teleobjektiv

  • Hallo zusammen,


    ich könnte die Aussagen meines Vorredners Christoph mit kleinen Abwandlungen fast vollständig übernehmen ;).


    Gestern Abend war es endlich für kurze Zeit wieder einmal wolkenfrei. Aufgrund von Zeitmangel und Arbeit am Folgetag entschied ich mich für die schnelle Beobachtung mit dem Fernglas 20x80. Handgehalten und abgestützt auf einem Gartentisch war der Komet als großer und diffuser Nebelfleck zu erkennen. Eine kleine Ausbeulung könnte bei längerer Betrachtung als Schweif durchgehen. Der hochstehende Halbmond hat den Himmel stark erhellt. Ausserdem habe ich am frühen Abend um etwa 18 Uhr beobachtet, weshalb mein SQM nur einen Wert von 18,3 angezeigt hat. Farben konnte auch ich nicht erkennen. Bescheidene Bedingungen, dennoch war ich sehr froh, endlich mal wieder Sterne zu sehen - kurze Zeit später zog Hochnebel auf und der Himmel war bedeckt.


    Beste Grüße

    Christopher

  • Moin,

    ich kann heute auch meine erste Sichtung des Kometen vermelden. Um 6 Uhr am 30.1. hatte der Sturm den Hochnebel weggeblasen und es zeigten sich einige Wolkenlücken. Mit meinem 8x24-Taschenfernglas war der Komet leicht zu erkennen: ein großer, verwaschener Fleck. Mehr gab die Wolkenlücke nicht her.


    dass sich am 6. Februar die Kometen ZTF und ATLAS (welcher auch immer) sehr nah begegnen wuerden.

    Hallo Jürgen,

    es handelt sich um C/2022 U2 (Atlas) . Das ganze findet im Fuhrmann statt. Hier ein Screenshot aus CdC ( en:start [Skychart] (ap-i.net) für den 6.2. gegen 21 Uhr.

        

    Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

    Wolfgang

  • Hallo an alle,

    Auch bei mir war es gestern mal wieder soweit das es am späten Nachmittag aufklarte und ich endlich mal diesen Kometen beobachten konnte der mich schon so einiges an Nerven gekostet hat...

    Ich beobachtete zunächst Freihändig mit einem 15x70.Er war schnell und einfach zufinden jedoch sehr diffus und ohne erkennbaren Schweif. Weiter beobachtete ich dann mit einem 25x100 auf Parallelogrammontierung...auch damit war der Komet nicht wesentlich besser zu sehen...und natürlich hat auch bei mir das Licht des Mondes nicht dazu beigetragen das visuelle Erlebnis zu steigern ^^

    Gruß Thomas

  • Hallo Sternfreunde,


    bei der derzeitigen Wetterlage darf man ja nicht wählerisch sein und man nutzt jede Wolkenlücke.

    So bei mir geschehen am 28.01. gegen 22:00 Uhr

    C11 @f/2; 17 x 30sec; ASI 2600McPro


    Mit bloßem Auge war er nicht sichtbar. Mit dem NSG war ein kleiner, diff. Nebel leicht erkennbar. Im 10x70 Fernglas war er schon besser sichtbar, wenn auch ohne Schweif.

    cs eike

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