Das Ganymed Teleskop und das Capella Observatory

  • Hallo Astrotreff,

    Ich habe einen kleinen Film zusammen geschnitten, der die spannende Geschichte des Ganymed Teleskops erzählt.
    Ein 60cm Spiegel der von drei Astrofotografen betrieben wird und jetzt auf Kreta aufgebaut wurde. Die Story handelt von Löwen, Geparden, Ziegen und von Zeus. Und von Sturm und Schnee, Sieg und Niederlage. Spannender als jede Netflix Doku hehe


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    Das Bild des First Light hat Josef im Nachbarforum geposted. Wer mal schauen mag:
    https://forum.astronomie.de/th…t-light-auf-kreta.326243/

    CS Frank

  • Hallo Frank,


    Dein Film gefällt mir. Ich schreibe bewußt keine Lobhudelei, weil wie bei uns oft "gredt" wird,

    ned gmault ist globt gnua. Ich schau mir den Film mit meiner Frau nochmal an.


    Von Kreta kenne ich die Samariaschlucht und weiß, dass die Berge bis 2600m hoch sind.

    Wäre das eine Alternative zu den sonst so bekannten Astroexkursionen wie die Kanaren.


    Ist eigentlich zweitrangig. Wichtig ist Euer Ziel mit so einem tollen Instrument die besten

    Töne zu finden. Spielt es gut!


    Viele Grüße und gesund bleiben

    Marwin

  • Hallo Frank,


    auf Deine Frage hin - ja das Video hat mir gefallen und wie - ich bin total begeistert.


    Die kurzweile Präsentation hat mich immer wieder laut lachen lassen, denn Du hast auf eine sehr humorvolle Art die Krisen / Katastrophen kommentiert. Toll finde ich, wie Ihr in den zahlreichen Jahren und damit die wiederkehrenden Prozesse eines Change-Managements angegangen seit. Das Tal - oder Täler der Tränen trotz aller Zweifel überwinden konntet und somit die Entwicklung der Astrofotografie jedesmal auf ein höheres Level gebracht habt.


    Chapeau :thumbup:


    Danke für´s zeigen und ich bin schon wirklich sehr gespannt, was noch so alles von Euch kommt.


    Gutes Gelingen, alles Gute und viele tolle Beobachtungsnächte.


    viele Grüße

    René

  • Hallo Marvin, Hallo René,


    vielen Dank für eure netten Worte. Es freut mich dass ihr das Filmchen als kurzweilig und humorvoll empfindet, dann hat es die Wirkung gehabt die ich beabsichtigt habe. Es ist wirklich eine bewegte Geschichte und ich bin gespannt wie es weiter geht. Hoffentlich natürlich mit vielen schönen Bildern und einem Beitrag zur Astronomie generell.


    Von Kreta kenne ich die Samariaschlucht und weiß, dass die Berge bis 2600m hoch sind.

    Wäre das eine Alternative zu den sonst so bekannten Astroexkursionen wie die Kanaren.


    Das kann ich dir ehrlich gesagt nicht sagen. Klimatisch ist Kreta nochmal was anderes wie die Kanaren. Auch was die Lichtverschmutzung angeht ist LaPalma z Bsp. weit vorne. Von Namibia oder Südafrika mal ganz zu schweigen. Laut der Lightpollutionmap ist die Samaria Gegend sehr gut und mit Sicht in Richtung Süden auf das offene Meer sicherlich eine Top Location. Aber wie die Infrastruktur da ausschaut, wie lange man fahren muss etc. das kann ich nicht beurteilen.
    Es gibt auf der Welt sicherlich noch viele Paradiese für Astronomen. Die Tatsache dass wir uns da meistens über ein Dutzend Standorte unterhalten hat sicher damit zu tun, wo die großen Observatorien sind und natürlich mit einer Infrastruktur wie in Namibia (deutschsprachige und Top ausgerüstete Astrofarmen).
    Es gibt ein Buch von Bernd Pröschold welches auch ein paar Orte zeigt, die nicht all zu häufig im Gespräch sind.

    CS Frank

  • Schönes kurzweiliges Video, vielen Dank fürs machen und zeigen.

    Man muss schon sehr für die Sache brennen, um nach all den Rückschlägen sich immer wieder zu solch großen Projekten aufzuraffen. Meine Güte, was für ein Wind muss herrschen, der eine Kuppel so zurichten kann?


    Ganz besonders freue ich mich natürlich, dass so etwas in Griechenland möglich ist. Ich habe selbst immer Ideen gewälzt, wie ich etwas in GR aufziehen könnte (visuell und fotografisch), aber es fehlt mir die Energie dazu. Ach ja, ich müsste mich viel mehr mit den griechischen Amateuren vernetzen, gemeinsam könnte man viel mehr bewegen.


    Auf dem Skinakas war ich nur einmal vor 20 Jahren. Schon damals strahlte Iraklion (170.000 Einwohner) ganz schön vom norden rein. Aber nach Süden war es ziemlich dunkel, da kommen ja nur ein paar kleine Ortschaften und dann bis Libyen nur noch das Meer. Ich kann mich erinnern, wie begeistert ich von dem Seeing war: Mit dem 10 Zoll Reisedobson den gerade mal 4 Finger hoch stehenden Omega Centauri bis 280- fach hochgequält und das Bild blieb immer noch ruhig!! Ich meine Statistiken gesehen zu haben, die 300-320 klare Nächte im Jahr ausweisen. Ob das zu Zeiten des Klimawandels noch so ist? Andere abgelegenere Stellen in den Bergen waren richtig dunkel (damals ca. Bortle 2). Der Dobson gab Vollgas, aber das Seeing war nie so gut, wie auf dem freistehenden Skinakas.


    Ganz Kreta ist ja ein einziges Gebirge. Ich glaube, es gibt allein auf den "Lefka Ori" (weiße Berge) mehr als 50 Gipfel mit über 2.000 m.


    Milde Winde, immer Internet, und tonnenweise weitgereiste Photonen wüsche ich euch, viele klare Nächte und gutes Seeing ist ja schon gesetzt.

  • Hallo Frank,


    das ist ein sehr schönes, humorvolles Video, obwohl so viele Katastrophen darin vorkommen, und ich bin tief beeindruckt von diesem Riesenteil und von eurer Leistung und eurem Willen. Das wird echt spannend, was von dort noch alles kommt. :star_struck:


    Liebe Grüße

    Thorsten

  • Hallo Stathis und Thorsten,


    auch euch vielen Dank für die netten Worte.


    Ganz besonders freue ich mich natürlich, dass so etwas in Griechenland möglich ist. Ich habe selbst immer Ideen gewälzt, wie ich etwas in GR aufziehen könnte (visuell und fotografisch), aber es fehlt mir die Energie dazu. Ach ja, ich müsste mich viel mehr mit den griechischen Amateuren vernetzen, gemeinsam könnte man viel mehr bewegen.


    Ich muss zugeben, ich habe ein paar Astrofotografen aus Griechenland auf meiner Facebook Seite, aber wirklich Kontakt habe ich da mit niemandem.

    Heraklion im Norden stört natürlich ordentlich mit seinem Licht, aber wir gucken ja meistens Richtung Süden. Und durch die hohe Lage und hoffentlich viele Inversionslagen, wird das hoffentlich nicht zu sehr stören.

    Über das Seeing wurden mal über zwei Jahre Messungen gemacht mit teils sensationellen Werten.




    Ganz Kreta ist ja ein einziges Gebirge. Ich glaube, es gibt allein auf den "Lefka Ori" (weiße Berge) mehr als 50 Gipfel mit über 2.000 m.

    Ich muss zugeben mich noch gar nicht aus zu kennen dort. Wird Zeit dass ich endlich selber runter komme.

    CS Frank

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