Aufnahmen mit Celestron 14'' EdgeHD Schmidt-Cassegrain-Teleskop, 355mm Öffnung, 3910mm Brennweite

  • Hallo Sternfreunde,


    Das Celestron 14'' EdgeHD ist unser Sternwarten Teleskop. Es ist eigentlich für Beobachtung gedacht, ich werde aber mal meine Atik 314L + mono anschrauben und schauen was rauskommt. Da ich in nächster Zeit leider wenig Zeit habe, vorab einmal eine Frage. Ist dieses Teleskop so Fototauglich, oder benötigt es dafür optische Hilfsmittel, wie Korrektoren, Reducer, Field Flattener, etc.?


    Gutes Seeing

    Gruß

    Günther

  • Hi!


    Das EdgeHD hat einen Bildfeldebner bereits eingebaut; da brauchst du nichts weiter als den richtigen Abstand (146,05mm ab dem 3,3" SCL Gewindeende außen / 133,3mm ab dem 2" SC Gewindeende außen, siehe auch das EdgeHD-Whitepaper – PDF) und einen Autoguider oder eine entsprechende Montierung. Große Brennweite braucht's zum Guiden nicht mehr, unser normales C14 konnte ich mit 130mm Brennweite schön nachführen.


    Für das C14 EdgeHD bietet Celestron einen eigenen Reducer an, wenn du weniger Brennweite willst: Reducer 0,7x EdgeHD 1400 # 825270.


    Clear Skies,

    Alex

  • Hi!


    Das EdgeHD hat einen Bildfeldebner bereits eingebaut; da brauchst du nichts weiter als den richtigen Abstand (146,05mm ab dem 3,3" SCL Gewindeende außen / 133,3mm ab dem 2" SC Gewindeende außen, siehe auch das EdgeHD-Whitepaper – PDF) und einen Autoguider oder eine entsprechende Montierung. Große Brennweite braucht's zum Guiden nicht mehr, unser normales C14 konnte ich mit 130mm Brennweite schön nachführen.

    Danke Alex.


    Da Sternwarte, haben wir auch die entsprechende Montierung dazu. Heute werde ich einen Versuch starten :grinning_face:.


    Gutes Seeing

    Gruß

    Günther

  • Hallo Günther,


    kommt darauf an, was die entsprechende Montierung ist. Wir haben das normale C14 auf einer Alt 7 - die ist massiv und hat 30 Jahre Schulbetrieb überlebt, aber sie braucht einen Guider. Ich war sehr angetan, dass das mittlerweile mit einem Mini-Leitrohr geht. Sucher-Guiding hat was.


    Ohne Guiding braucht es eine Montierung mit Absolutencodern in der 10Micron-Klasse und einem guten Himmelsmodell.


    Viel Erfolg,

    Alex

  • Hallo Alex.


    Montierung und Autoguiding siehe hier:


    Heute werde ich als Guiding Scope aber meinen Askar 135 mm f/4.5 APO, verwenden.


    Gutes Seeing

    Gruß

    Günther

  • Hallo Sternfreunde.


    Ich dachte mir ich halte euch am Laufenden. Erster Versuch ging komplett in die Hose ;(.

    Ich bin noch am späten Nachmittag zur Sternwarte gefahren, um am Tag schon mal die Kameras (Guiding und Aufnahmekamera) an einem Berg in den Fokus zu bringen, damit ich dann im Dunkeln nur mehr die Feinfokussierung durchführen muss.


    Da wir am C14 aber einen Zusätzlichen Okularauszug montiert haben, habe ich bemerkt, das ich mit der DSLR in Verbindung mit dem SKM (hat ja ein Auflagemaß von 55mm) gar nicht in den Arbeitsabstand komme.

    Okularauszug ganz eingefahren 92mm von der Referenzfläche. Laut Celestron ist diese ist ja die glatte Abschlussfläche der Aufnahmegewinde.

    DSLR in Verbindung mit dem SKM 55mm

    2" Hülse mit Gewinde um SKM zu befestigen nochmals 5 mm ist Total 152 mm. Laut Celstron sollte das ja 146,05 +- 0,5 mm betragen.

    Da ich aber schon auf der Sternwarte war und alles vorbereitet hatte (die Kameras am Berg Vorfokussiert), dachte ich was solls, ich versuche es trotzdem.


    Es wurde Nacht und ich wollte es mit M82 versuchen. Kamera am Stern fokussiert, M82 zentriert, dann aus versehen das USB-Kabel aus dem Laptop gezogen. Wieder angeschlossen, Guiding gestartet, jetzt kam von PHD die Meldung Kamera reagiert nicht, Kabel anschließen. USB-Kabel am Lap Top raus, wieder rein, was ich auch versucht habe, immer wieder die gleiche Meldung. Jetzt habe ich bemerkt, dass ich beim APT beim Live View, M82 nicht mehr sehe, egal welche Belichtung ich auch eingestellt habe. Kamera raus, Okular rein, fokussiert (komplett anderer Fokus) und siehe da M81 war im Zentrum. Kamera rein Fokus nicht mehr gefunden. Jetzt Capella angefahren und Fokus, im Live View APT gesucht. Stern hat komisch ausgesehen, auch einige Aufnahmen gemacht, auch dort komisch. Trotzdem M82 angefahren und wieder nichts gesehen. Kamera raus Okular rein, Okular fokussieren, Galaxie im Zentrum. Irgendwann habe ich dann bemerkt, dass mir das APT (wahrscheinlich beim USB-Kabel rausziehen und wieder einstecken) die Guiding Kamera als Aufnahme Kamera genommen hat. Jetzt war es aber schon spät (am Morgen muss ich zur Arbeit) und ich bin komplett frustriert abgezogen.


    Eine Nacht zum Vergessen ;( :/ X(.


    Gutes Seeing

    Gruß

    Günther

  • Hallo!


    Autsch! Ärgerlich! Trotzdem bleib am Ball ich bin schon sehr gespannt was der großer Eimer in die Datei bringt! Viele Erfolg beim nächsten Mal! MünchenBeiNacht - Ewald

    Hallo Ewald.


    Natürlich geht es weiter :flexed_biceps:. Kennst ja den Spruch, aufgebn tut ma an Brief :beaming_face_with_smiling_eyes:. Geduld ist halt bei unserem Hobby gefragt. Jetzt passt das Wetter aber der Mond nicht, dann ist wieder mal das Wetter schuld und dann würde alles passen aber die Zeit fehlt :sleepy_face:, so ist es halt. Aber ich bleib auf jeden Fall am Ball und informiere hier.


    Gutes Seeing

    Gruß

    Günther

  • Hallo Sternfreunde.


    Hier mal der zweite Versuch:

    Kamera Canon 550DA. Es ging über 2 Tage. Ich habe zuerst in der Abenddämmerung an einem entfernten Berg fokussiert und dann Flats aufgenommen. Am ersten Tag habe ich hinterher die Karma nochmals rausgenommen, da ich das Objekt nicht gefunden habe und am 2 Tag, habe ich die Kamera hinterher leicht verdreht, um das Objekt in den gleichen Blickwinkel zu bringen wie am Vortag, was mir trotzdem nicht ganz gelungen ist. Dies wurde sichtbar als ich die beiden Summenbilder Bilder kombiniert habe. Ich musste am Stern aber auch noch stark nachfokussieren. Somit war die Kameraposition bei den Flat-Aufnahmen nicht gleich wie bei den Light-Aufnahmen. Ich habe trotzdem einige Falts dazu genommen. Bildbearbeitung nur mit Siril und etwas Kosmetik mit dem Standard Foto Programm.

    1. Tag, 30 x 300 sec. Ligths, 30 Bias, 30 Darks 10 Flats.

    2. Tag, 18 x 300 sec. Lights, 30 Bias, 30 Darks 3 Flats.



    Gutes Seeing

    Gruß

    Günther

  • Hallo Sternfreunde,


    jetzt habe ich es bei NGC 3628 versucht, aber es ist nichts Gescheides dabei rausgekommen. Anscheinend viel Zuwenig Belichtung.

    Lights 20 x 300 Sekunden, je 30 x Bias, Flats, Darks.


    Was würdet ihr als Total-Belichtungszeit vorschlagen?


    Gutes Seeing

    Gruß

    Günther

  • Hallo, Günther,


    ich bin überrascht, dass Du bei f/11, also ohne Reducer bei dieser großen Öffnung immer noch solch eine starke Vignettierung hast.

    Die Flats waren anscheinend wirkungslos, die Vignettierung wurde nicht beseitigt. Da kann ich selbst Dir auch nicht sagen, wie lange Du belichten müsstest.

    Als Voraussetzung sollte das Bild erst einmal gleichhell sein. Hast Du das Bild schon geschärft? Das leichte Rauschen ist ja o.k., aber längere Gesamtbelichtungszeiten sind immer gut, um mehr strecken zu können (für mehr Details) und leicht schärfen zu können.

    Bei dieser großen Brennweite ist das Seeing übermächtig. Viele Kollegen mit großer Öffnung bei den SC-Systemen (14") benutzen wohl einen Reducer und machen mehr Belichtungen bei kürzerer Belichtungszeit (so 3 min bei f/6.7; z.B. der Kollege JSchmoll hier)...


    viele Grüße und cs

    Andreas

  • ich bin überrascht, dass Du bei f/11, also ohne Reducer bei dieser großen Öffnung immer noch solch eine starke Vignettierung hast.

    Die Flats waren anscheinend wirkungslos, die Vignettierung wurde nicht beseitigt. Da kann ich selbst Dir auch nicht sagen, wie lange Du belichten müsstest.

    Als Voraussetzung sollte das Bild erst einmal gleichhell sein. Hast Du das Bild schon geschärft? Das leichte Rauschen ist ja o.k., aber längere Gesamtbelichtungszeiten sind immer gut, um mehr strecken zu können (für mehr Details) und leicht schärfen zu können.

    Bei dieser großen Brennweite ist das Seeing übermächtig. Viele Kollegen mit großer Öffnung bei den SC-Systemen (14") benutzen wohl einen Reducer und machen mehr Belichtungen bei kürzerer Belichtungszeit (so 3 min bei f/6.7; z.B. der Kollege JSchmoll hier)...

    Hallo Andreas.

    Vorerst Danke für die Antwort.

    Ja das mit den Flats ist so eine Sache. Wir haben keine Flatfield Box oder Folie und beim C14 einfach ein T-Shirt (eher ein Tischtuch ^^) drüber spannen ist auch nicht optimal und einfach. Somit habe ich versucht in der Abenddämmerung Flats zu machen. Dazu habe ich zuerst an einer Bergspitze fokussiert und dieser Fokus ist nicht gleich wie dann am Stern. Also hinterher Fokus verstellen.


    Hat jemand Erfahrung mit Flats in der Abenddämmerung? Wann genau sollen diese gemacht werden? Kann man das mit der Kamera (Canon EOS 550 DA) im AV Mode eruieren? Welche Belichtungszeit sollte dort aufscheinen, wenn man den Auslöser halb durchdrückt?


    Wie oben geschrieben, handelt es sich um unser Sternwarten-Teleskop. Da möchte ich Privat nicht investieren und einen Reducer kaufen. Ich versuche einfach mal so Aufnahmen zu machen. Gibt es da irgendwo eine Tabelle (Liste), welche Objekte (sicherlich Lichtstarke, oder?) für diese Brennweite am Besten geeignet sind?


    Gutes Seeing

    Gruß

    Günther

  • Hallo


    Kannst du ja mal bei astroveto nachsehen, Edmund arbeitet ab und zu mit 12" bei voller Brennweite, mit oft sogar kürzeren Einzelbelichtungszeiten.

    Sicher die bessere Kamera, mehr Effizienz, weniger Ausleserauschen.


    Da stellt sich die Frage ob du bei der Canon überhaupt Hintergrundlimitiert Einzelbelichtungen hast? Wenn ja ist dein Himmel vielleicht auch zu hell.

    Aber eigentlich sind die Kamera Pixel zu klein, da brauchst du wohl eher 11my Pixel

    Reducer auf F/7 wäre auch ab und zu ratsam.

    Flats gehen vielleicht auch besser bei definiert hellem Himmel der sich nicht ändert, hab ich auch schon mit schwarzem T-Shirt gemacht.


    Gruß Frank

  • Hallo, Günther,


    die Flats müssen die gleiche Fokussierung wie die Lights haben! Also n i c h t den Fokus gegenüber den Lights verstellen. Du erhältst eine sehr weiche, unscharfe hellgraue Fläche, in der Bildmitte hellgrau, an den Rändern immer dunkelgrauer, wegen der Vignettierung.

    Ich mache die Flats am nächsten Vormittag, in dem ich das Teleskop vor eine weiße Wand (Rauhfasertapete) lege und mit einer DSLR bei ISO 400 32 Flats mache.

    Die Spitze des Histogrammbergs ist bei mir geringfügig weiter rechts als die Spitze bei den Lights. Entsprechend muss die Belichtungszeit ausprobiert werden, meistens um die 1/30 sec oder etwas Ähnliches...

    Hast Du keine weiße Wand in der Nähe?


    Was ist besonders geeignet für Dein Teleskop: ich würde mal meinen: bei kurzen Einzelbelichtungen: Planetarische Nebel, die hellen Galaxienkern- Regionen,

    bei längeren Einzelbelichtungszeiten: schwache Sternhaufen, schwache kleine Galaxien.

    Wenn Du mal sehen willst, was bei einem Meade 14", f/10 und langen 10 min möglich ist, aber bei einem dunklen Himmel, dann hier "die große Liste", ca. 1600 Objekte, die der Kollege Richard Johnson alle aufgenommen hat, mit einer alten CCD-Kamera mit 9 µm Pixeln und 2x2 Binning, eine riesige Auswahl:


    Mantrapskies.com Catalog Search


    viele Grüße und viel Erfolg

    Andreas

  • Hallo Günther

    Zu der Frage der Belichtungszeit.

    Ich würde auf jeden Fall kürzer Belichten, so 60 oder 120sek.

    Das ganze bei ISO 800 oder auch 1600.

    Damit reduziert du zumindest etwas den Seeingeinfluss.

    Auch kleine Nachführfehler nicht mehr so wichtig.

    Die Gesammtbelichtungszeit natürlich so viel wie möglich.

    2-3h wären so das Mindestmaß.

    Bei deinem Bild von der Hamburger GX könntest du ja mal das neue Programm "GraXpert" zur Gradienten Entfernung testen.

    Das hatte der frasax ja hier als you tube Video vorgestellt.

    Ich finde das Bild ist es wert noch mal aufbereitet zu werden.

    MfG

    Andreas

  • Hallo Günter 9


    M51 war ja schon ganz gut, kann da keine Nachführ oder Seeing Probleme sehen.

    Aber farblich? Bildbearbeitung ist nicht so deins.

    Beim Hamburger hast du noch unpassende Flats und weniger Bilder obendrauf.

    Vielleicht doch erst mal die Atik? SW ist auch entspannter zu bearbeiten und größere Pixel.

    Irgendwie sieht die Hamburger aus wie im Nebel abgesoffen, oder Saharastaub


    Gruß Frank

  • Hallo Sternfreunde.


    Vorerst einmal ein Herzliches Dankeschön an alle für ihre Tipps und Ratschläge.


    In Bezug auf Falts. Dank Frank Sackenheims wertvollen Tutorials (ein Danke an Frank) glaube ich zu wissen wie man Flats macht. Aber wie schon geschrieben, handelt es sich um ein Sternwarten Teleskop und da kann ich nicht über Nacht die Kamera am Okularauszug lassen. Kann ja sein das am Morgen jemand Planeten beobachten geht. Somit versuche ich mit dem zu arbeiten was möglich ist


    In Bezug auf meine Canon 550 DA, ja ich habe auch eine Atik 314L mono. Aber aus Zeitgründen ( lrgb alles separat und dann noch für alle Filter Flats) und da ich Farbaufnahmen machen will, versuche ich mal das Beste was mir gelingt mit der Canon heraus zu holen.


    In Bezug auf die Belichtungszeit, meinte ich die optimale Abenddämmerung für Flats zu finden. Ob jemand sagen kann, wenn dir die Kamera (Kamera natürlich auf AV und Auslöser halb durchdrücken) dann eine Belichtungszeit von z.B. 0,5 Sekunden angibt, dass wäre jetzt die Beste Abenddämmerung für Flats. Wegen Frank weiß ich da auch, wenn mir der AV Mode 0,5 Sekunden angibt, dann soll ich für Flats die Doppelte (also 1 Sekunde) Belichtungszeit nehmen.


    "GraXpert" habe ich bei der obigen Aufnahme verwendet. Wieder mal ein Danke an Frank und in seinen Beitrag habe ich auch Beispiel Fotos reingestellt.


    Und ja, in Bezug auf Bildbearbeitung bin ich eine Banause. Da ich bei der Arbeit schon 8 Stunden vor dem PC hocke, habe ich keine Lust auch noch in der Freizeit Stundenlang davor zu verbringen. Nichts desto Trotz, habe ich heute, nachdem ich die PixInsight free trial license eher erfolglos getestet habe, die comercial licese gekauft :/.


    Hier etwas nachbearbeitet. Aber noch nicht mit PixInsight.

    astrotreff.de/index.php?attachment/24112/


    Gutes seeing

    Gruß

    Günther

  • Hallo Frank,


    Danke und ja, PixInsight ist nicht so einfach 😲😪🤔. Ich habe mich da schon Stundenlang durch Frank Sackenheims Tutorials gekämpft. Ein Dankeschön auch an Frank Sackenheim.


    In Bezug auf NGC 3628. Ja, diese Aufnahmen möchte ich auch mit PI bearbeiten, aber das wird noch etwas dauern.


    Gutes Seeing

    Gruß

    Günther

  • Hallo Sternfreunde.


    Ich habe jetzt mal auf M13 draufgehalten. Ist aber nur mit Siril bearbeitet und hinterher noch etwas Kosmetik mit dem Standard Foto Programm.


    Werde das auch noch mit PixInsight machen. Mal schauen was dabei rauskommt.


    Gutes Seeing

    Günther

  • Hallo Sternfreunde.


    So jetzt mit PixInsight bearbeitet.


    Das war viel Zeitaufwändiger. Es geht aber sicher einiges schneller und besser, wenn man das Programm gut kennt.


    Hat sich der Aufwand geloht? Was meint ihr?


    Gutes Seeing

    Gruß

    Günther

  • Hallo


    Das haloartige Farbwirrwar um den Kern ist jetzt besser bzw. weg.

    So deutlicher aufgelöst.

    Solltest du an PI dranbleiben, dann wird es auch besser von der Hand gehen.

    So Quick und Dirty Bearbeitung mit anderem Programm wird es wohl immer mal wieder geben wenn es dann wirklich schneller geht.


    Gruß Frank

  • Hallo Sternfreunde.


    Ich hoffe jemand von euch hat, oder kennt zumindest den C14. Ich habe eine Frage zur Fokussierung am C14 siehe hier.


    Auf unserer Sternwarte haben wir beim C14 außen noch einen Okularauszug montiert und visuell wird praktisch nur mit diesem Fokussiert.


    Fotografisch:

    Damit ich mit meiner Canon EOS 550 DA, in den richtigen Arbeitsabstand komme muss ich denn Okularauszug bis auf den Anschlag reindrehen und fokussieren du ich dann am Hauptspiegel, siehe Bild dort die Fokussierung. Diese Einstellung hat aber recht viel Spiel. Das heißt, wenn ich mal ganz leicht überschossen habe, passiert bei ganz leicht zurückdrehen lange gar nichts und dann geht es so schnell, dass ich gleich wieder überschieße. Dann muss ich gleich mehr ihn die andere Richtung gehen um von dort denn Fokus zu suchen. Falls ich von der anderen Richtung wieder ganz leicht über fokussiere, geht das gleiche Spiel von der anderen Seite los. Am Mikrofokussier, leicht hin und her fokussieren kann man gleich vergessen.

    Wenn ich zwei Verschiede Objekte anfahre die etwas weiter voneinander entfernt sind (beim Umschwenken sowieso) dann ist das Teleskop hinterher sehr stark aus dem Fokus.

    Ist das bei euch auch so, oder ist bei unserem Teleskop etwas lose?


    Gutes Seeing.

    Gruß

    Günther

  • Hallo Günther,


    Ich habe ein C11. Die Fokussierung dürfte sich nicht unterscheiden.

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du den falschen „Schärfe-einstell- Workflow“:

    Gehe so vor: Stelle den OAZ auf deinen bevorzugten Bereich. Suche dann den Fokus mit der HS Verstellung. Wichtig: zum Schluss immer gegen den Uhrzeigersinn drehen. Dann hat der Verstellmechanismus „Druck“ und bleibt stabil.

    Erst dann nur noch mit dem OAZ fokussieren.

    Es ist normal, dass das Gerät zwischen visueller und fotografischer Nutzung komplett neu einzustellen ist.


    VG und CS

    Thomas

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