26 Zoll F3,6 Ein neuer Lowrider-Dobson

  • Hallo beisammen und schöne Vorweihnachtszeit Euch allen hier,


    spätestens seit Kais Weihnachtsbäckerei sollte doch jetzt der Ofen bei mir laufen, aber zuvor muss ich noch einen Dobson bauen....Auch nicht schlecht und nach der ganzen

    Schleiferei doch auch mal etwas, wo man ganz ohne Messmittel sieht, was geschieht.


    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Aber nun ist immerhin mal der obere Hut so einigermaßen zusammengedengelt. Wie man sieht, grübele ich noch etwas über die Blenden am oberen Hut. Und ich Frage mich, ob es nicht vielleicht doch besser ist, den oberen Hut ganz zu schließen. Das könnte gegen Taubeschlag helfen und der Fangspiegel wäre besser geschützt. (Die Pappatrappe wird freilich noch ausgetauscht 8) ). Mit Blick auf die Windangriffsfläche habe ich mich aber nun erstmal so entschieden. Die Spinne ist aus 0,8mm Alublech.




    Der Fangspiegel ist um 20 Grad geneigt. Es wird also ein Lowrider. Die "Spange" kann ich einfach wegmachen. Habe mich hier an Timm orientiert. Das spart viel Platz beim Transport. Damit sollte ich bei dem F3,6 Spiegel im Zenit ohne Steighilfe auskommen.




    Als nächstes kommt die Hauptspiegelzelle dran, um den 26 Zoll Spiegel aufzunehmen und die Kiste. Damit das Teleskop in meinen Bus passt, darf es nicht breiter als 81cm sein.

    Es wird knapp. Bei meinem 20iger Dobson habe ich rings um den Spiegel 3cm Platz gelassen bis zur Spiegelkiste, 12mm Birke-Multiplex für die Kiste verwendet und hatte 3cm breite Höhenräder. So hätte ich das nun hier auch bauen wollen. 66cm (Spiegel) + 6cm (Luft) +2,4cm (Birke) +6cm (Höhenräder) ergibt bei mir 80,4cm. Die Höhenräder muss ich aber anschrauben. Also kommt noch was oben drauf. Außerdem müssen noch außen Halterungen für die Gitterrohre angebracht werden und die sind auch einen Tick breiter als 30mm.


    Die Frage ist nun wie bekomme ich das schmäler hin?


    Kleinere Spiegelzelle mit nur 2cm Luft für links und rechts? Ist bestimmt zu knapp (Thermik und auch Sicherheit für den Spiegel). Wie habt ihr Eure Kiste dimensioniert?

    Der Spiegel wiegt gerade 8,9KG und da könnte es auch möglich sein, einfach auch dünneres Multiplex mit 9mm zu verwenden. Bin aber nicht sicher, ob die Kiste noch ausreichend steif ist.

    Ein Kombination aus beidem würde ich dann machen wollen. Spiegelzelle um 1cm in Summe schmäler und 9mm Birke-Multiplex. Dann gewinne ich 1,6cm Breite und dann bin ich sicher, dass das Teil mit ein wenig Luft in den Bus passt und vielleicht noch eine Ausgabe SuW dazwischen geht.


    Da sind so Entscheidungen...


    Schöne Grüße

    Gerhard

  • Hallo Gerhard,


    schaut sehr chic aus! :thumbup: Wie hast Du den Fangspiegel geplant? Ein normaler oder von der Ellipse her an den Auslenkwinkel angepaßt?


    LG,

    Rüdiger

  • Hallo Gerhard,


    gefällt mir!


    Wenn du auf 9mm gehst und Verstärker-Leisten in den Ecken setzt, so wie Timm das früher bei seinen Multiplex-Boxen gemacht hat, müsste es eigentlich bei dem Spiegelgewicht reichen.

    Die hatte ich bei meinem 24er auch rein gemacht und das hatte für sie Steifigkeit der Box noch mal richtig was gebraucht. Die war aber auch auf gut 20Kg Glas ausgelegt.


    Gruß, Marcel

  • Hallo Gerhard,

    Ein tolles Projekt!

    Bei dem Lowrider wird sich die Streulichtproblematik ja nach oben über den Hut ausdehnen. Wie wäre es mit leichten aber formstabilen Kydexplatten, welche es in 600x300x1,5 gibt. Die könnte man an den Hut anklicken ( wie z.B bei Modem- Geräten, welche man über zwei Holzkopfschrauben einrastet).

    Zur Reduzierung der Rockerbreite habe ich die Höhenräder als Seitenteile der Spiegelbox genutzt. Das spart nochmal 2x Windstärke mit dem Nachteil, das es vom Schwerpunkt alles passen muss, wenn man nicht mit Zusatzgewichten hantieren will. Ich musste bei meinen 32er auf 98cm Breite kommen, sonst hätte er nicht in den Kombi-Kofferraum gepasst... war trotzdem noch mm-Sache. Mit Anbau von Goto-Motoren musste dann trotzdem ein größeres Auto (Familienvan) her.

    Viel Erfolg und Grüße

    Bernd

  • Wie man sieht, grübele ich noch etwas über die Blenden am oberen Hut.

    Hallo Gerhard,


    was mir da gerade noch einfällt...


    Bei Lowrider hilft es sehr, wenn du schon im Zentrum der Spinne über der Fangspiegelhalterung eine kleine Blende aufsteckst.

    Du kannst die Spinne dafür nutzen. Das reduziert die Größe der dem OAZ gegenüberliegenden Blende extrem.


    Gruß, Marcel

  • Hallo Gerhard,

    Wow- das ist innovativer Teleskopbau !

    Gefällt mir bisher sehr gut!

    Ich bin gespannt wie es weiter geht.


    LG von Gerd

    LG von Gerd

    ein Backnanger Sterngucker

  • Hallo Gerhard,


    schön, dass du endlich ein Behältnis für den tollen Speigel baust!

    Bei meinem gleich schweren 20“ Spiegel hatte ich erst 9mm Multiplex für die Kiste, dann aber noch einmal gemacht mit 12mm.

    Das war eindeutig besser.


    Für den Blendschutz beim Lowrider ist eine Blende auf der Spinne optimal.

    Schau mal auf meiner Website, wie ich das gelöst habe.


    Eine Blende zwischen OAZ und Fangspiegel (Kai nannte das ein Vogelhäuschen) bringt auch viel.


    Bei meinem 28-Zöller sitzt der Spiegel sehr knapp mit nur 10mm Platz dazwischen.

    Reicht mir, da meine Kiste ja nur ein Rahmen ist.

    Weiter viel Erfolg beim Bauen und versuche deine Konstruktion mal mit einem Zwischenring zu machen.

    Das ist deutlich stabiler, sogar bei dünnen Stangen. Und die sind dann auch nur sehr kurz.

    Alles zu sehen auf der Website.


    cs

    Timm

  • Hallo Gerhard,


    Da baust du aber ein feines Teleskop :)


    Ich werkele zurzeit an einem kompakten 18er. Die Spiegelkiste ist ein Rahmen aus 25x25x1,5 Aluquadratrohr. Die Innenbreite ist kleiner als der Spiegeldurchmesser. Perspektivisch gesehen liegt also der Spiegel über/ auf dem Rahmen. Weiterhin ist der Rahmen rechteckig. Die montierten Höhenräder, an die außen die Stangen befestigt werden, ergänzen den Rahmen zu einem Quadrat.


    Viele Grüße und weiterhin frohes Basteln,

    Stefan

  • Hallo Gerhard,

    der Einstieg sieht toll aus, bin sehr gespannt auf das fertige Teleskop.

    Bin extrem neugierig wie Dein Spiegel funktioniert und was für Restfehler noch erkennbar sind.

    Meine Verschlimmbesserungsaktion konnte ich erfolgreich beenden. Details möchte ich hier ersparen

    Durch schnelle Striche und wenig Druck beim Parabolisieren konnte ich die Durchdrückeffekte ordentlich reduzieren, sie kommen aber immer noch etwas durch.

    Der letzte Sterntest bei mäßigem Seeing verlief positv, so dass ich den Spiegel für fertig erklärte.

    Er liegt schon in Bergedorf und wird Anfang des Jahres beschichtet.


    Viele Grüße

    Rüdiger

  • Hallo beisammen,


    danke für die vielen Rückmeldungen. Das hat mir geholfen. Über solche Fragen könnte ich tagelang grübeln, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Erst wenn man selber einen Dobson baut merkt wieder deutlich, wie ausgeklügelt viele Selbstbauten in zwischen sind.


    Entsprechend dem was Stathis und Timm nun geschrieben haben, werde ich die Spiegelzelle und damit die Kiste schmäler machen und nur noch 2cm Luft zum Spiegel lassen. Außerdem werde ich 12mm Birke-Multiplex verwenden, wegen der Stabilität. An den Innenseiten der Multiplexplatten, es sind nur 4 kleine Stellen, trage ich mit der Oberfräse etwas Material ab, so dass ein etwas größere Abstand zum Spiegel dort wieder entsteht.


    (Rein theoretisch könnte ich später mit dieser Option immer noch auch dünneres Material verwenden, wenn die Zelle schmäler ist. Dann wird einfach zwischen Zelle und neuer Spiegelbox ein Streifen dünnes Multiplex angeleimt, so dass die Kiste nach Außen zur Rockerbox hin gleich breit bleibt)


    Der Fangspiegel ist kreisrund, 165mm Durchmesser und ist 18mm dick.


    Bei den Blenden werde ich schauen, wie groß eine Blende, die auf der Spinne "reitet", noch notwendig sein wird. Ebenso kann ich mir vorstellen, in das Auszugsrohr noch eine Ringblende einzusetzen.


    Dann werde ich mal losziehen und Multiplex bunkern :)


    Ein Frage treibt mich auch noch um: Komakorrektor. Ich hatte noch nie mit so etwas an einem meiner Teleskop zu tun. Wie ist das mit den Gitterrohrstangen, muss man die u.U. dann kürzen oder gar verlängern, falls ich doch den unbedingten Wunsch verspüre einen solchen Korrektor später nachzurüsten.


    Hallo Rüdiger bald muss ich auch ans beschichten denken. Da hat sich in der letzten Zeit bei mir einiges angestaut. Ich hoffe Bergedorf gibt so eine Art Mengenrabatt... :whistling:


    Schöne Grüße

    Gerhard

  • Hallo beisammen,


    da habe ich nun tagelang über Spiegelzellen gebrütet. Klassische Zelle nach Kriege/Berry. Dreieckskonstruktionen mit versenkten Wippen und mitbewegenden Rollenlagern. Y-Förmige Konstruktionen. T-Förmige aufbauten. Unglaublich, was sich da in den Jahren so getan hat. Meine PLOP-Ausdrucke habe sich schon begonnen im Kreis zu drehen.. Habe das auf Dreieckskonstruktionen und Y-förmige Rahmen für mich runtergebrochen. Ich hatte mehrere Anforderungen. Justagekonstanz, einfach zu bauen und einfach zu bedienen, relativ leicht, flachbauend und "schick":-). Letztlich bin ich bei der 28 Zelle von Timm hängengeblieben. Eine Y-Konstruktion, so scheint es hat über allen Lastpunkten nahezu die gleiche Durchbiegung. Man kann sie flach bauen (als 18 Punkt-Zelle) und man benötigt (wenn man nicht schweißen kann) keine Vielzahl an Knotenblechen wie bei den Dreieckskonstruktionen. Allerdings will ich das Y so stellen, entsprechend der Skizze, so dass die beiden Justagepunkte "oben" zu liegen kommen damit man es leichter bedienen kann. Bei den Dreieckskonstruktionen kommen die Justagepunkte fast immer "unten" zu liegen.


    Hier mal mein Entwurf zum Quercheck:



    Das "Problem" hierbei nun könnte die Bauhöhe sein. Bei der klassischen Kriege/Berry Zelle ist die Vorderseite der Spiegelbox abgeschrägt. Weil dort der Rahmen der Zelle nicht bis zur Spiegelkante reicht. Man kann so eine flachere Rockerbox bauen. Heute hat man aber überwiegend eine Rockerbox mit kreisförmig offenem Boden. Ich meine das "meine" Konstruktion dann ebenso mit einer flachen Rockerbox verträgt, da die Vorderseite durchschwingen kann.


    Kompliziertes, Spezialthema...wie immer bei mir


    Aber ich hoffe das funktioniert so. Was meint ihr?


    Schöne Grüße

    Gerhard

  • Moin Gerhard,


    da würde ich lieber die Art der Justierung nochmal überdenken.

    Ich Stand damals bei meinem 24er vor dem gleichen Problem und wenn die die Zelle gedreht habe,

    ragte die Strebe über den Spiegel hinaus und nahm mir Bodenfreiheit.

    Ich wollte bequemer von hinten oben justieren.


    Wenn die die breite Seite des Dreiecks, bzw. deines Y unten ist, hat man an der Vorderkante nur das Glas und nix drunter.

    Ich hatte die Dicke des Materials an Bodenfreiheit gewonnen minus ein kleines Angst-Schutz-Holz für den Spiegel.


    Die Justage (manuell) habe ich dann einfach durch die Box gelegt und von der Oberseite der Spiegelbox gemacht.

    Das hatte ich mir bei Reiner Vogel abgeschaut und wenn man eh eine Blende zur Verstärkung in der Box hat langt man auch nicht an den Spiegel.


    Wenn's dich nicht stört, mach dir einfach zwei kleine Getriebemotoren rein ohne viel Schnickschnack, eine Kabelbox mit zum Anstecken und du kannst bequem vom Okular aus justieren.

    Das immer gucken/bücken/drehen fand ich immer nervig.


    Nur so als Vorschlag.


    Gruß, Marcel

  • kleiner Nachtrag...


    wenn die Justierschrauben durch die Oberseite der Spiegelbox gehen und du eine Flügelmutter oder was ähnliches drauf machst,

    kannst du mit einer Stange/Rohr alternativ zu Motoren auch bequem Auge am Okularauszug justieren.

    Da bietet sich dann auch an das die Schauben vorne und nicht hinten liegen.

    Edited once, last by Marcel_S ().

  • Hallo zusammen...


    ich würde da Marcel rechtgeben, Gerhard.

    Neue Zellen werden hier auch nur noch mit Justierung von vorne gebastelt werden... das mit Motoren wäre natürlich Luxus.

    Hatte Rainer die nichtjustierbare Aufhängung nicht an der Oberseite des Spiegels? ... bin mir da aber nimmer sicher...


    lg

    Winni

  • nichtjustierbare Aufhängung

    Hallo Winni,


    schon justierbar. Timm hat das auch schon mit Stange/Stab von oben umgesetzt gehabt.

    Ich hatte bei meinem Lowrider sogar überlegt, per Zahnriemen, die Schraube der gegenüberliegenden Seite rüber auf die, wo der OAZ ist zu holen.

    Die beiden Justageschrauben lässt man dann nach oben durch die Blende in der Spiegelbox gehen.


    Muss mal gucken, ob ich irgendwo noch ein Bild finde.


    Gruß, Marcel

  • so, nun hab ich auch meine alten Bilder gefunden. Ich glaube ich hab die ganze Mechanik nie veröffentlicht.


    Hier kann man sehen, was ich mit dem "Angst-Shutz-Holz" meinte und wie tief man runter kommt, wenn das Spiegelzellendreieck vorne die lange Seite hat...


    Die Bohrungen für die Justierschrauben habe ich dann da in der Blende gesetzt...

    #


    So kann man dann im Stehen, mit dem Auge am Okular, justieren.

    Die Gegenüberliegende schraube wollte ich dann noch per Zahnriemen mit auf die Okularseite holen, was ich aber nicht mehr gemacht habe.


    Bei diesem 17,5", den ich für einen Kumpel umgebaut habe ist es auch so gemacht.


    Gruß, Marcel

  • Moin Gerhard,


    ich finde die Justierung von vorne auch sehr praktisch und würde das immer wieder so machen.
    Als Anregung meine Umsetzung.


    Der schematische Aufbau meiner Aufhängung ist so:



    Die Muttern/Drehknöpfe sind so ausgeführt, dass ich da Verlängerungen einstecken kann, so dass sich das bequem vom Okular aus betätigen lässt. Motoren oder/und Umlenkungen halte ich persönlich für unnötig kompliziert. Eine motorische Einstellung wäre sicher bei fotografischer, ferngesteuerter Nutzung schön.


    In der Praxis funktioniert das für meine Ansprüche sehr gut. Es gibt kein fühlbares Spiel. Es lässt sich leicht bedienen ohne sich selbsttätig zu verstellen. Nachteilig ist bei dieser Lösung, dass die Montage der Spiegelzelle etwas fummelig ist. (Die Federn sind entspannt rund doppelt so lang. Entsprechend müssen auch die Stehbolzen lang sein. Ergibt einen Schraub-Weg von über 4cm.)


    Und das Ganze in echt:



    CS

    Harold

  • Hallo Gerhard, hallo Marcel,


    die Justage von oben habe ich ja schon mehrfach gebaut.

    Das Nonplusultra sind allerdings bei meinem 28-Zöller die beiden Getriebemotoren.

    Wie ich das gelöst habe, kann man auf meiner Webseite sehen.

    Mit einem Taster als Fernbedienung geht das Justieren blitzschnell mit dem Auge am Okular.

    Das funktioniert sehr gut an Polaris, aber auch an anderen hellen Sternen.


    cs

    Timm

  • Moin,


    alternativ geht auch eine rein mechanische "Fernbedienung". Entspannt mit Auge am Okular zu bedienen. Elektrisch hat sicher den Vorteil, dass man nichts anfassen muss, also nichts wackelt bzw. schwingt.


    (M)Eine Variante in Bildern:

          

    CS

    Harold

  • Hallo beisammen,


    zunächst mal vielen Dank für die ganzen hilfreichen Tipps. Ich habe jetzt entsprechend die Zelle doch nochmal um 180 Grad gedreht, also so wie von Euch vorgeschlagen. Jetzt liegen die Justierschrauben wieder unten. Das ist so aber einfacher zu konstruieren und ergibt, wie schon angemerkt, mehr Bodenfreiheit. Bei der Justage bin ich aber noch ein wenig "konservativ" dh. von hinten wird justiert. Wie ist das denn, wenn man eine Socke oder Teilsocke dann drüber hat? Eventuell kann ich dann später mal mit einem Riemen die Einstellung nach oben verlagern. Vorgesehen ist das schon, aber noch nicht umgesetzt. Ich muss sagen, der Bau der Zelle war schon einiges anspruchsvoller, als der einer klassischen Zelle nach Kriege/Berry. Habe es etwas unterschätzt.


    Gestern war es dann endlich soweit. Es wurde dann mal überprüft, ob der "Hintern" in die neue "Hose" passt. Ein wenig mulmig ist es schon, mit einem 17er Gabelschlüssel in der Nähe eines Teleskopspiegels für eine gutes Anzugsmoment wichtiger Schrauben zu sorgen....Sowas macht man besser ausgeschlafen, bei hellem Licht.


    Hier mal ein Foto bei der Anpassung des kinderleichten Spiegels.



    18 Punkt Zelle aus Aluminium. Kantenlagerung über astatische Wippe im 90 Grad Winkel.



    Wenn das funktioniert, dann habe ich wohl den schwierigsten Part bei der Mechanik nun endlich gemeistert. Uff. Die Option, das allein mit Kugellagern zu machen wäre wohl denkbar. Ich wollte aber etwas realisieren, wo ich das Gewicht der Brücke (50g) kompensieren kann. Da kam mir die Idee, das mal mit so einem astatischen Hebel zu machen.


    Schöne Grüße

    Gerhard

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