Sternwarte mit Badlüfter nachrüsten

  • Hallo,


    Alle bisherigen Maßnahmen meine Sternwarte endlich Taufrei zu bekommen

    (https://blick-ohne-grenzen.de/…-in-der-gartensternwarte/)

    Haben nicht 100% gefruchtet. Es ist zwar deutlich besser geworden, es tropft nichts mehr von der Kuppel und auch die Wände sind trocken, aber an sehr starke Temperaturwechsel kommt es manchmal vor das sich Tau auf dem Teleskop sammelt.

    jetzt bin ich am Überlegen ob so ein Badlüfter

    (Badlüfter mit Feuchtigkeitssensor 100 mm WC Lüfter Badlüfter mit Nachlauf Und Rückstauklappe 100 M³/h 32 db Ipx4 Weiss https://smile.amazon.de/dp/B07…PHYK?_encoding=UTF8&psc=1)

    für Abhilfe sorgen könnte oder zumindest die Situation in der Warte verbessern würde?


    Grüße Dimi

  • Der Badlüfter ändert ja nicht viel am Taupunkt. Temperatur und Feuchtigkeit bleiben erhalten.

    Der Badlüfter schiebt nur die Luft hin und her, er verändert weder Temperatur noch Luftfeuchtigkeit.

    Auch die ganze Isolation hilft nicht wirklich, da du ja im Temperatur Gleichgewicht zu Aussen bist.


    Da der Raum offen ist gegen die Atmosphäre, kannst du an den äusseren Bedingungen nicht viel ändern.


    Es bleibt nur die Tautemperatur an den gewünschten Flächen zu überschreiten, nicht viel, Hauptsache über Taupunkt.


    Eine Heizung am Teleskop über einen Taupunktwächter gesteuert könnte Helfen, ohne unnötig Wärme in den Raum zu bringen.


    CS Konrad


    Nachtrag:


    Wenn es darum geht, die Feuchte übers Jahr tief zu halten bei geschlossener Sternwarte, hilft ein elektrischer Luftentfeuchter mit Taupunktsteuerung.


    Nachtrag 2:


    Hab die Situation im Link angeschaut.


    Scheint die gleiche Situation zu sein, wie bei einem Auto, dass draussen steht.


    Neben dem erwähnten Taupunktwächter könnte man die Abstrahlung gegen oben versuchen zu begrenzen mit einem "Carport", oder einer sinngleichen Vorrichtung, welche die Kuppel gegen das kalte Universum abschirmt?

    CS Konrad

    Edited 2 times, last by fastride ().

  • Wie Konrad schon schrieb... ohne ein bisschen Physik kommt man mit dem Problem nicht als Ziel.

    Mein Mann hat jahrelang unter sehr trockener Haut gelitten- seine Kollegen im Büro haben es geschafft, die Luftfeuchtigkeit unter 30% zu bringen.

    Die Kollegen haben stundenlang die Fenster gekippt gelassen. Wenn die Außenluft 0°C und 100% rel. Luftfeuchtigkeit hatte wurde sie durch die Heizkörper im Büro auf 24°C erwärmt und hat dann nur noch 22,3% rel. Luftfeuchtigkeit. Das ist reine Physik.

    Du musst Deine Sternwarte so isolieren, dass innen immer eine (minimal) höhere Temperatur herrscht als außen.


    LG Phensri

  • Hallo Dimi,


    deine Antitaumaßnahmen für die Sternwarte mit Vlies und Holz sind schonmal gut. Zur weiteren Verbesserung des Klimas im Inneren gibt es zwei Möglichkeiten: Lüften oder Heizen.


    Belüftung. In meiner Sternwarte (Holzhütte) zieht es durch kleine Ritzen und Spalten im Bodenbereich und im Bereich des Schiebedaches. Ferner habe ich einen aktiven Lüfter an der höchsten Stelle des Schiebedaches installiert, der Solar betrieben wird und insbesondere bei sonnigem Wetter tagsüber automatisch die warme Luft nach außen bläst und die Temperatur in der Sternwarte senkt. Ich habe keinerlei Tau- oder Feuchtigkeitsproblem.


    Bei deiner Plastikkuppel müssest du durch Einbau von Belüftungsgittern und eines aktiven Lüfters, der tagsüber die warme Luft nach außen bläst, eine entsprechende Belüftung sicherstellen. Ob das bei der Plastikkuppel genauso funktioniert wie bei mir, weiß ich nicht. Wenn die Temperaturen innen und außen gleich sind ist alles gut und es gibt kein Feuchtigkeitsproblem. Den Rest nimmt das Holz auf.


    Heizung: Ein Bekannter aus USA hat in seiner Plastikkuppel eine einfache Heizung in Form einer freihängenden gewöhnlichen Glühbirne mit 60 W glaube ich. Die schaltet er bei feuchtem Wetter nachts ein und hat kein Problem mehr mit Feuchtigkeit. Wenn die Kuppel ausreichend isoliert ist, dann genügt das, um die Kuppel ein wenig zu heizen und Tau zu verhindern. Das könntest du ohne viel Aufwand ausprobieren (mit der Wattzahl experimentieren). Kostet halt etwas Strom ca. 25 Cent pro Tag.


    Gruß Robert

  • Eine Glühbirne ist ja nichts anderes als eine Heizung mit 99% Wirkungsgrad (A++++++) mit Leuchtfunktionsanzeige ;)


    Wenn schon, dann eine Infrarotlampe.


    Das mit der Lüftung alleine funktioniert bei nach aussen abstrahlenden und nicht von aussen Isolierten Räumen nicht, weil sich die Oberfläche durch Abstrahlung gegen den Himmel etwas mehr abkühlt, als die Luft im Raum.


    CS Konrad

    CS Konrad

  • Vielen Dank für die vielen Antworten.

    Ich sehe schon das wird eine harte Nuss ^^ . Aktuell sieht es so aus als ob sich bei mir zwei Möglichkeiten herauskristallisieren. Heizen oder Entfeuchten. In beiden Fällen müsste ich, um es einigermaßen "günstig" zu halten, mit einer Taupunktsteuerung arbeiten, sodass die Gerätschaften nur bei Bedarf laufen.


    Jetzt zur Physik und meinen Fragen 8o


    1: Wenn es in der Sternwarte 2° wärmer ist als außen, kann nichts beschlagen! Richtig? Das heisst selbst bei einer Außentemperatur von -10° reichen in der Kuppel -8°???


    2: Wenn ich. mich für einen Luftentfeuchter entscheide, was sich irgendwie nach weniger Folgekosten anhört, dann funktioniert dieser nur effektiv bis 15° und die Entfeuchtigkeitsleistung (sagt man das so :/ ) lässt bei jedem Grad weniger nach. Wie macht sich das in der Praxis bemerkbar? Reichen die +15° um den Großteil der Feuchte fern zu halten? Wenn es ein oder zweimal im Jahr etwas nässer ist, stört mich das (glaub ich) weniger.


    3. Was ist mit einer "Taupunktsteuerung" genau gemeint? Ich denke nicht das dass damit der eingebaute Feuchtigkeitsensore gemeint ist oder so etwas (link).


    Es tut mir leid, ich muss dumm fragen, da ich diesbezüglich dumm bin. Gebt mir Mörtel und Steine in die Hand, damit kann ich umgehen ;) .


    Grüße Dimi

  • 1. Nein, Die Taupunkttemperatur ist entscheidend nicht die Differenz!


    2. Wieso 15°, es gibt Luftentfeuchter bis zum Gefrierpunkt mit Frostschutzfunktion (Kondensatorprinzip, nicht absorber)


    3. Der Taupunkt hängt von Temperatur und Feuchtigkeit ab, entsprechende Sensoren messen die Werte und geben ein Steuersignal aus (Taupunktwächter)


    CS Konrad


    PS, die elektrischen Entfeuchter heizen automatisch über die prinzipbedingte Abwärme.

    (Gute Entfeuchter haben die Funktion bereits integriert)


    PSS: da Problem mit den kalten Temperaturen ist die Effizienz. Da braucht es schon "bessere" Geräte, die das aushalten.

    Umgekehrt ist der Wasseranteil in der Luft bei kühlen Temperaturen eh nicht so hoch, wie in den Tropen. Spätestens bei 0°C hast du kein Kondesationsproblem mehr, weil die Restfeuchtigkeit Reif bildet.

    CS Konrad

    Edited once, last by fastride ().

  • Hallo Konrad


    Also wenn ich das richtig verstehe brauche ich einen Taupunktwächter am besten mit externen Sensor. Bei auftretender Feuchtigkeit an der Montierung oder Teleskop (über den externen Sensor) wird bei Bedarf ein Luftentfeuchter mit Kühlflüssigkeit/Kompressor eingeschaltet.


    Ist das so ungefähr richtig?


    Quote

    PS, die elektrischen Entfeuchter heizen automatisch über die prinzipbedingte Abwärme.

    (Gute Entfeuchter haben die Funktion bereits integriert)

    Das verstehe ich wiederum nicht. Was meinst du damit?


    PS: Ich muss immer wieder auf den Thread schauen, anscheinend funktioniert die automatische Benachrichtigung, die ich eingeschaltet habe, nicht wirklich.



    Grüße Dimi

  • @Dimi


    Ja, entweder wird die Heizung, Lüftung aber bevorzugt Entfeuchtung über einen Taupunktwächter gesteuert.

    Du musst ja nicht, wie beim Wäschetrockner auf Knochentrocken trocknen, sondern nur unter den Taupunkt. Feuchtigkeit leicht runter, Tempertaur leicht rauf und gut ist.


    Gute bis sehr gute Entfeuchter haben ev. schon einen Taupunktwächter vom Werk aus verbaut (Die Funktion hab ich gemeint)


    Und ja, das Prinzip ist wie bei jeder "Wärmepumpe", etwas kühlt ab, und etwas anderes heizt dafür auf. Die Wärme muss ja irgend wo hin.

    (Wichtig wäre, den Entwässerungsschlauch nach draussen zu führen, und nicht das Wasser in einem Behälter im Innenraum zu sammeln, die trockene Luft holt sich das Wasser unter Umständen wieder.


    Hast du gegen den Boden eine Dampfsperre verbaut?


    CS Konrad

    CS Konrad

  • Hallo


    Das mit dem nachlassen der Leistung des Entfeuchters wird sich auf l/h

    Beziehen, wenn die Temperatur sinkt ist auch automatisch weniger absolute Feuchtigkeit enthalten. Doof wäre die heiße Wassergeladene Innluft zu halten während es draußen kälter wird, also Lüften solange die Außenluft weit weg vom Taupunkt ist, wenn das nichtt mehr geht Schotten zu und den Lufttrockner, die müssten eigentlich auch etwas Wärme abgeben.


    Gruß Frank

  • Hallo,


    hatte ja jetzt genügend Zeit um zu beobachten, über mein Vorhaben nachzudenken und mich mit ein paar Firmen auseinander zu setzen. Es gibt externe Feuchtigkeitssensoren mit einstellbarer Hysterese, welche dann bei Bedarf den Luftentfeuchter einschaltet.

    Allerdings habe ich damit ein kleines Problem, denn wenn der Feuchtigkeitssensoren am Metall/Teleskop Feuchtigkeit misst, dann ist da ja das Equipment schon Feucht/Nass. Und ich bezweifle das der Entfeuchter innerhalb von Minuten alles wieder Trocken bringt.


    Natürlich habe ich auch bei kleineren Sternwarten nachgefragt, hier bekam ich von der Sternwarte St. Ottilien, die für mich aufschlussreichste Antwort. Frei Interpretiert sagen sie das Sie einen guten Luftentfeuchter benutzen, der über einen Feuchtigkeitssensor aber sehr großzügig läuft. Das heisst vermutlich häufig, über den Stromverbrauch liegen ihm leider keine Daten vor. Schade eigentlich.


    In den bekannten Astro Stores empfiehlt man mir Lüfter, aber distanziert sich von der Garantie das alles trocken bleibt. Was ich verstehen kann, da dass doch ein heikles Thema ist.


    Ich für meinen Teil habe es mal mit dem klassischen Abdecken versucht. Bitte verzeiht die Bettwäsche, aber kurzfristig stand nix anderes zur Verfügung :D


    Allerdings sieht es darunter nicht viel besser aus als ohne Tuch! Im Gegenteil, ich vermute sogar das alles mit Tuch viel schlechter abtrocknet.



    So gesehen kann ich mir die Tücher sparen! Allerdings scheint das Kondensvlies an der Kuppel super zu funktionieren. Es tropft nichts! Ich sollte aber auch erwähnen, dass es heute früh so feucht wie selten war. Selbst mein WPC Boden schwamm geradezu in Feuchtigkeit, dass habe ich echt selten.

    Dennoch stehe ich so gesehen wieder am Anfang. Na gut, zumindest weiß ich das ich mir das abdecken sparen kann, mehr aber auch nicht.


    Grüße Dimi

  • Grüß dich Dimi,


    das Problem habe ich selbst hier in einer gut durchlüfteten Sternwarte aus Holz: wenn das Wetter "umschlägt", dann gibts einfach einmal Wasser auf den Geräten. Besonders halt Herbst und Frühjahr.


    Eine Lösung über Entfeuchter ist sehr kostspielig was den Stromverbrauch angeht, ich hatte sowas mal im Einsatz.

    Einfachste Methode ist wirklich großzügiges lüften, oder luftdichtes verpacken der Geräte damit sich die wassergeschwängerte Luft nicht am kalten Metall "trockenreiben" kann.


    lg

    Winni

  • Das mit dem Reifenbeutel ist vielleicht keine schlechte Idee. Ich hatte ein ganze Weile auch Probleme mit meiner "kleineren" Sternwarte ... sprich Allsky Kamera. https://sternenbasis39.prielpiraten.de/page02.php Das Ganze ist in einem KG Rohr und es bildet sich immer mal wieder Feuchtigkeit und Taubeschlag auf der Kamera. Ich habe dann am Ende zusätzlich in das Gehäuse ca. 400 g Entfeuchtergranulat in einer alten Socke mit in das Gehäuse getan. Was soll ich sagen es funktioniert. Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 20 und 30% und dank der Abwärme des Raspi in der "Tonne" gibt's keine Probleme mehr. Dieses Päckchen mit Entfeuchtergranulat gibt's ja auch für im Freien stehende Autos, um Feuchtigkeit im Inneren zu verhindern. Also die Idee solltest Du mal verfolgen. Der Ansatz mit dem Reifensack, dass zu entfeuchtende Volumen der Sternwarte zu reduzieren ist nicht schlecht.


    CS Thomas

    P.S. die Socke wurde vorher gewaschen :D

  • Wenn schon "nur" Abdeckung, dann aus einer hochwertigen Dampfbremse, mit der richtigen Seite nach aussen.


    CS Konrad

    CS Konrad

  • Hallo,


    vielen Dank für die Antworten und ein großes sorry für meine späte Antwort, aber irgendwie funktioniert die Benachrichtigung bei mir nicht.

    Das mit der Abdeckung inkl. Entfeuchtergranulat klingt ganz brauchbar. Ich denke das werde ich einmal testen.


    CS Dimi

  • Moin in die Runde,


    ich habe zwar keine Sternwarte, aber meinen Wohnwagen und meinen Keller trockne ich über Salz. Im Baumarkt gibt es Luftentfeuchter, das sind Plastikboxen, in die kleine Beutel mit Salz gelegt wird, das feuchte Salz tropft in den untern Bereich der Box. Das ganze ist preiswert. Das Salz muß ich zweimal pro Jahr erneuern,


    Im Winter kann man bei kalter trockener Luft mal kräftig durchlüften. Wenn es wieder wärmer wird, wird die Luft auch trocken. Da muß man aber am Ball bleiben und es geht nur bei bestimmten Wetter. Es ist als alleiniges Mittel nicht ausreichend, unterstützt aber.


    Es grüßt

    Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    deine Idee werde ich einmal probieren. Zumindest kostet es nicht all zu viel und daher ist es eine Idee wert.


    Grüße

  • Hallo an alle,


    Trockensalz soll nicht ganz unkritisch sein, was eventuelle Korrosion an Metallteilen und optischen Beschichtungen betrifft. Inwieweit bei der hygroskopischen Reaktion des Salzes Teile davon an die Luft abgegeben werden, kann ich nicht sagen. Aber mit wurde vor Jahren von einem Optiker ausdrücklich davon abgeraten. Er sah es auch kritisch, wenn in einem Raum optische Instrumente gelagert werden und dort eine Steinsalzlampe genutzt wird.


    Besser wäre ein elektischer Trockner. Der ist zwar keine kostengünstige Lösung, vor allem, wenn man an die steigenden Energiepreise denkt. Aber vielleicht ließe sich der nötige Strom über eine Solarzelle erzeugen.


    CS, Jörg

  • Hallo,


    ich verwende schon seit Jahren in den Wintermonaten so ein Trockensalz um die Luftfeuchtigkeit zu verringern und mir sind noch keine negativen Erscheinungen aufgetreten...

    Regelmäßiges Durchlüften ist natürlich das A und O bei der Geschichte :)

    Viele Grüße und CS


    hanswerner ;)

  • Hallo,


    zwar habe ich folgendes in meiner Gartensternwarte wegen der Größe des Equipments noch nicht probiert, aber zuvor, mit einer frei stehenden Betonsäule:


    Ohne jedes weitere Hilfsmittel wie Entfeuchtersalz, Lüfter oder Heizung habe ich lediglich einen wasserdichten Packsack über Säule und Elektronik gestülpt und unten mit einem Gurt fest zugespannt. Ziel war, das Lüften zu verhindern.


    Es passierte jetzt folgendes: Sobald die Außentemperatur niedriger war als innen, beschlug der von außen gekühlte Packsack innen und das Wasser lief unten aus der Verpackung. Die Innenluft wurde damit etwas entfeuchtet. Nach wenigen Tagen lag die Feuchtigkeit bei unter 20%, gemessen.


    Ich versuche das jetzt mal mit dem montierten Teleleskop samt Elektronik und Kamera in der Rolldachhütte mit einer Dampfsperrenfolie, muss nur irgendwie dafür sorgen, dass innen nichts tropft. Die Lösung hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm vor lauter Hütte - danke für die Anregung durch Eure Diskussion. Das mit der Abdichtung hat Winni weiter oben ja auch schon vorgeschlagen.


    CS

    Ralph

  • Hallo Ralph,

    falls du zu einer passablen Lösung kommst, könntest du dann bitte über das Ergebnis berichten. Insbesondere interessiert mich, wie es gelingt, das Tropfwasser von den Instrumenten fernzuhalten.

    Schöne Grüße

    Heinz

  • Hallo Heinz,


    mach‘ ich, gerne. Bei meiner früheren Packsack-Lösung



    war die Oberseite der Hülle eine „Kuppel“, deshalb gab‘s kein Tropfen. Das Kondenswasser lief außen runter. Unter dem Packsack ist hier eine Losmandy G11, nur die Motoren mit deren Elektronik, 365 Tage/Jahr.


    Jetzt werde ich versuchen, eine Art Dachstuhl auf die Instrumente zu setzen. Muss außer der Folie ja nichts tragen, hat keine Windlast und kann deshalb ganz leicht sein. Die Folie kann ich unten wieder zuspannen - wie gehabt.


    Bis zum echten Experiment dauert es noch ein paar Tage. In der Rolldachhütte wird’s aber nicht schlechter werden als im Freien. Bin gerade dabei, die Datenleitung für die Fernsteuerung mit Glasfaser zu verlegen, wegen Blitzschutz. Die Sachen haben teilweise lustige Lieferzeiten momentan. Danach kommt die Tüte.


    CS

    Ralph

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