Vor 20 Jahren: 24 Zoll Kyklopas

  • Ziemlich genau 20 Jahre ist es jetzt her, als der einäugige Riese, den ich "Kyklopas" taufte, auf dem ITV 2001 das erste Licht erblickte.

    Die Jüngeren unter euch werden sich jetzt sicher fragen: Warum muss er uns jetzt hier Geschichten aus der Steinzeit auftischen? Die älteren können sich sicher noch genau erinnern: "Das war doch als wir noch auf Dinosauriern zu den Teleskoptreffen geritten sind!" Doch, ihr müsst es lesen - und sei es nur als ATM- Geschichtsunterricht.


    Dieses DING aus Glas, Alu, Carbon und Holz war für mich nämlich nicht nur irgendein weiterer Photonensammler zum Sterne schauen, es war eine "Kommunikationsmaschine" zur Bildung unschätzbar wertvoller Begegnungen und Freundschaften. Er diente sogar irgendwie als "Pfadfinder" für das weitere Berufsleben. So kehrte ich der noch so spannenden Kältetechnik den Rücken, gründete "Stathis-Firstlight" und wurde fortan zu den exotischten Plätzen dieses Planeten geschickt, um Teleskope für die Wissenschaftler aufzubauen.


    Vielleicht wäre das alles ohne dieses DING auch so gekommen, einfach weil die Zeit dafür reif war? Vielleicht, war es auch nur etwas zur richtigen Zeit am richtigen Ort? Die Minimalismus Dobson Revolution war ja schon eine Weile in vollem Gange mit Pionieren wie Klaus, Ralph, Timm, Martin, Rüdiger,... aus Frankreich, USA,... es entstanden immer leichtere, dünnere, kompaktere, größere, schnellere, raffiniertere Kunstwerke (hier einige wenige Beispiele), die 16 bis 24- Zöller wurden zum Standard der engagierten ATM-ler und Deep Sky Beobachtenden. Da war mein Zyklope nur ein Baustein der Bewegung. Rüdiger, Ralph, Ralf, Frank, Hermann, Raphael, Yves, Achim, Peter, Jörg, Erhard, Bernd, Werner, Michael, Reiner, Gundula, Petra, Alois, Alfredo, Kurt, Martin, Tassilo, Kai, Daniel, Gerhard, Christian, 3xStefan, Harry, Norbert, Gabi, Christoph, Manfred, Uwe, Friedl, Max, Winnie, Andi, Hajü, Matze, Marine, Matthias, Norman... und alle anderen, die ich hier lieber weglasse, bevor der Server schmilzt..., hätte ich euch auch so kennengelernt?


    Übrigens... zeitgleich meldete ich mich in einer eigenartigen virtuellen Begegnungsstätte namens "Astrotreff" an, fremdelte jedoch anfangs so sehr damit, dass es über ein Jahr dauerte, bis ich meinen allerersten sinnfreien Beitrag schrieb :whistling: . Seitdem bin ich hier gefangen, spätestens seit der neuen Forensoftware ist auch jede Hoffnung dahin, irgendwie von diesem Forum loszukommen... und so müsst ihr weitere sinnfreie Beiträge von mir ertragen.

  • Auch von mir liebe Gruesse an Dich, Stathis.

    Es ist für uns alle ein Glücksfall, dass Du hier gelandet bist.


    Ach, und ... "Mitglied seit 24. Mai 2002" ... Du hattest letzte Woche 19. Forengeburtstag :beaming_face_with_smiling_eyes: :beaming_face_with_smiling_eyes: :beaming_face_with_smiling_eyes:


    Herzlichen Glückwunsch :zany_face: :partying_face: :dizzy:


    matss

  • Hallo Stathis,


    alles Gute zum 20. Geburtstag von Kyklopas. :-) Ohne die Inspiration durch wegweisende ATM-Projekte wie dieses, wären in der Folge sicher so einige Dobsons nicht entstanden. Auch Deine Rohlinge haben ganz entscheidend dazu beigetragen, dass viele Projektideen Realität geworden sind. Für meinen 12“ Spiegel und Dobson, gilt das auf jeden Fall. Von Deiner Expertise, die Du hier im Forum unermüdlich teilst ganz zu schweigen.


    Vielen Dank und Grüße,

    Matthias

  • Hallo Stathis


    Ist das nicht das Ding welches du mit dem Fuß aufgefangen hast😁

    Bald kann man ja wieder Nacht am Teleskop kommunizieren, oder am Tage auf Teleskoptreffen mit Raphael Schach spielen......


    Gruß Frank

  • Vielen Dank für die netten Reaktionen und Kommentare.

    Hepp, ich habe mich in der Zeit vertan. Die Anmeldung im Astrotreff war ja im Mai 2002, während der Zyklope im Mai 2001 fertig wurde. Oh, das Hirn wird alt und kommt durcheinander. Hätte mich bei meiner Geschwätzigkeit auch gewundert, dass es über ein Jahr braucht, um hier den ersten Beitrag zu verfassen.


    Der mir auf dem Fuß gefallen ist, war ein anderer 24-Zöller, den ich für einen Freund machen wollte - dicker und schwerer - damit es sich auch lohnt :foot_medium_skin_tone: . Das war der absolute Tiefpunkt auf der nach unten offenen Spiegelschleif- Katastrophen- Skala. Dazu mehr später in diesem Jahr - mit dieser Glasscherbe hab ich nämlich noch eine Rechnung offen :flexed_biceps_medium_skin_tone:


    Der abgebrannte 30 Zöller von Raphael war ein mobiles Dobson Denkmal. Jedes Mal, wenn es am Horizont auftauchte (und es war immer bereits von weitem sichtbar, wenn ich auf dem Platz kam) war es wie alte Freunde wieder treffen. Die Erlebnisse mit Raphael waren Kult und werden mir immer in Erinnerung bleiben.

  • Stathis,

    schade, dass Rafaels 30er leider verbrannte.

    Moin Kalle & Stathis,


    ja bitter ist das mit dem 30er. Aber alles hat für irgendwas seinen Zweck ... und der liebe Raphael lebt ja nun in Spanien und kann da - mit sicher wieder gutem "astronomischem Geläuf" - noch besser den Südhimmel geniessen (wenngleich er wohl auch von seinem Wohnort n Stück fahren muss; aber ca 38° Nord // 10-15 Grad tiefer in den Südhimmel ... das hat auch was).


    Greetzle Hannes


    (der heute und die nächsten Tage - so einen das Wetter nicht f*ckt, was es ja gerne tut :-( ) seinem im Janaur gekauften 18"er endlich mal Licht gönnen möchte - in der schwäbischen Alb ;-)

  • Hallo Stathis,

    Schönes Jubiläum und Post, danke :-)


    Dir müsste man aber schon die Ohren langziehen,dass du den Dob hast ziehen lassen ;)

    Hoffentlich bekommt er genug Sternenlicht. Was macht Dein 14er String-Dobson-Projekt, bist da noch dran?


    Schöne Grüße

    Norman

    12" f/4,5 mit Nauris-Spiegel - 72mm Lacerta Apo - 12x42 NL Pure
           

    - who stands the rain deserves the sun! -

  • Der ist ja nicht aus der Welt - nur ausgelagert. Er musste halt Platz machen für den neuen 600 mm Meniskus (der allerdings auch immer wieder ins stocken kommt).

    Zum ultrardünnen 14":

    Ich hatte zwei davon gemacht. Den einen hatte JoergP übernommen und damit diesen wunderschönen Reisedobson gebaut. Das war noch die Zeit, als Jörg die Spiegelschleiferei als Vodoozauber abtat. Er ahnte damals ja noch nicht, das ihn der Schleifvirus so hart treffen würde, wie kaum einen anderen.


    Beim zweiten hatte mir Alois bei einer Messung am Normaski Interferometer eine sehr hohe Glätte und in Autokollimation gegen seinen Planspiegel eine ziemlich gute Parabel, aber Asti diagnostiziert. Ich verlor das Interesse daran, er liegt bei mir immer noch im Schrank - vom Stringscope gibt es nur Skizzen auf Papier. Spätere Auswertungen zeigten, dass der Asti zwar vorhanden, aber doch recht kleine ist - Alois war halt ein strenger Lehrer.

  • Hi Stathis,

    achsoooo! Dachte, hattest den verkauft!


    Ja, hatte mich vor einigen Jahren für Jörgs 14er gar interessiert als er ihn anbot, kam aber kein Deal zustande.


    Dann hoff ich mal, dass der Kyklopas irgendwann wieder von Dir unter guten Himmel gezottelt wird :-)

    Schöne Grüße + CS

    Norman

    12" f/4,5 mit Nauris-Spiegel - 72mm Lacerta Apo - 12x42 NL Pure
           

    - who stands the rain deserves the sun! -

    Edited once, last by NormanG ().

  • Alois war halt ein strenger Lehrer.

    Hallo


    Ja, alles was Alois macht war irgendwie Referenz Klasse,

    Er war nicht einfach gebildet sondern auch intelligent, konnte sich in alles reindenken und fast jedes Problem lösen, sein Keller war schon genial,

    Wir vermissen ihn wohl alle irgendwie 7nd den Spiegelschleifern fehlt er wirklich.

    Man sollte im ein eigenes Kompendium zum nachschlagen ma machen


    Gruß Frank

  • Hallo Stathis,

    danke für diese schöne Erinnerung.

    Aber du weißt schon, dass du auch einen Teil der Schuld auf dich nehmen musst, dass viele in das Schleiffieber gefallen sind, mich eingeschlossen.

    Die Zeitschrift, in der du dein Teleskop vorgestellt hast hab ich noch und das wird auch so bleiben. Ich hatte kleiner angefangen und zuerst einen 10" von dir bestellt. Dann 18", 24" und nun hänge ich am 30er.

    Und du bist Schuld😀👍

    Also danke nochmal das du den Beitrag damals geschrieben hast.

    Und zu deinen sinnfreien Antworten...

    Die darfst du auch weiter von dir geben. Wo kämen wir den sonst hin.

    Jedenfalls wäre ich oftmals nicht weiter gekommen.

    Danke👍👍👍

  • Hallo Stathis

    Quote

    Die Zeitschrift, in der du dein Teleskop vorgestellt hast hab ich noch und das wird auch so bleiben

    Jawohl, diese Zeitschrift...... Am Bahnhof -Kiosk zufällig diese Zeitschrift gekauft und dann dieser Artikel. Beinahe hätte ich den halt verpasst bei der Zugfahrt vor lauter Lesen. Tägliche Klo-Lektüre vor Arbeitsbeginn wurde zur Gewohnheit, Satz für Satz immer wieder alles mehrfach gelesen, bis ich reif wurde für ein 50cm f4.3 Projekt. Vor allem der Schluss blieb hängen: 'haben Sie Lust so einen Spiegel selber zu machen...'

    Im nachhinein darf ich sagen, es hat sich gelohnt. Danke Stathis für diesen Schubs.


    Grüsse Emil

  • Moin Stathis,

    das waren schöne Zeiten, und wir hatten auch noch unser volles Haupthaar.

    Ich hatte gerade meinen 18"F 5,5 mit Zeltstangengitterrohrtubus fertig. Die Konstruktion und handwerkliche Ausführung war gegenüber Deinem 24"er ungefähr so wie die Laubsägearbeiten eines Grundschülers.

    Er hat mittlerweile ein Gewand aus Alu von Raffael erhalten und wird immer noch durch Marko in Ehren gehalten.

    Dein Projekt war natürlich auch die Motivation für meinen 24" er.


    Viele Grüße

    Rüdiger

  • Hallo Stathis,


    schöne Erinnerung, danke dafür!


    Ich weiß noch genau, wie ich mir besagte Zeitschrift am Bahnhof vor einer Dienstreise gekauft habe. Als ich nach Hause zurück kam habe ich Deinen Artikel meiner Frau gezeigt mit den Worten "Guck Mal, da gibt es einen verrückten Griechen. Schau Mal, was der Irres gebaut hat!". Damals hatte ich mir gerade meinen ersten gebrauchten 8"-Dobs gekauft und war gerade frisch angefixt. Selbst geschliffen habe ich nicht, aber Deine Seiten habe ich oft besucht und mir Inspirationen für meine eigenen Selbstbauten geholt.


    Ich glaube, Kyklopas ist eines der einflussreichsten Teleskope der deutschen Astro-Szene geworden, Chapeau ;-)


    Viele Grüße

    Andreas

  • Hallo Stathis,

    ja, seit der Einweihung deines 24 Zöller ist einiges Wasser die Isar hinabgeflossen! Hier ist ein Rückblick auf die Zeit, wo wir erstmals größere Fernrohre bauten, angemessen. Das waren die Maschienen, mit denen wir als Amateure so viele tiefer ins Universum schauen konnte, als zuvor. Das war ein große Triebfeder, sich beim Bauen ins Zeug zu legen.

    Deine Betrachtung des Fernrohres als Kommunikationsmaschiene ist für mich zwar neu, aber letztlich ist das bei mir ganz ähnlich. Und jetzt, wo ich schon eine ganze Weile im Ruhestand bin, stellt sich das als sehr erfüllend heraus. Aus dem Spiel mit den Sternen entstehen motivierende Kontakte Kontakte und wunderschöne Unternehmungen.

    Um so gespannter bin ich auf deinen neuen, leichten Meniskus. Ich denke, das könnte sehr schön werden, nicht zuletzt wegen des geringen Gewichtes!

    Bleib weiter so kreativ. Ich wünsche dir gutes Gelingen für alle deine Projekte!

    Ralph

  • Hallo Stathis,

    auch für mich war dein 24“ Kyklopas die Inspiration, selbst einen Spiegel schleifen zu wollen: ebenfalls einen 24“er, als Erstlingswerk. Es gab damals einige Stimmen die sagten dass das ohne Spiegelschleiferfahrung an kleineren Spiegeln unmöglich sei, aber Du warst einer derjenigen die Mut machten und sagtest es würde gehen. Und dank deiner ausführlichen Erklärungen auf stathis-firstlight.de tat es das letztlich auch. Mir klappte echt die Kinnlade runter, als ich die Website das erste mal sah, da ich vorher als Anfänger nicht ahnte, dass Selbstbau überhaupt möglich sei, geschweige denn so verbreitet ist. Danke auch für den Material-Bestell-Service, mach weiter so. Die Welt braucht noch mehr „Kyklopasse“.

    Viele Grüße und „happy birthday“!

    Stefan

  • Hallo Stathis,


    meinen Glückwunsch zum Jubiläum! An das ITV erinnere ich mich auch noch gerne und an eine Schere um das Gras zu schnippeln damit das tiefer gelegte Teil nicht an den Füßen gekitzelt wird ;-)

    Das waren tolle Zeiten voller Innovationen.
    Richard Berry hat die Tage auf FB einen Artikel aus dem TM#17 von 1982 gepostet. Da stellt der Schwede Ivar Hamberg auf zwei Seiten einen transportablen Dobson vor.

    Das Ding war der erste Dobson (17,5") mit Gitterrohr. Richard schreibt " The idea took off and building Dobs was never the same again."
    Ohne dich und die vielen Leute die in der Zeit unglaubliche Innovationen geleistet haben, hätte ich heute meine 18" nicht.


    Ps: An deinen "Beipack" als Schutz für den Rohling habe ich im letzten Jahr sehr oft gedacht. Es gab da Zeiten, da hätte ich ihn dringend gebraucht ;-)


    viele Grüße

    Dirk

  • Hallo Stathis,


    ich kann mich noch gut erinnern an den Tag, als ich im Internet Deinen Bericht über den Kyklopas las. Das hat bei mir auch das Feuer entfacht, auch wen ich einige Nummern kleiner geblieben bin - mir ging es ja um ein für Mond- und Planetenaufnahmen optimiertes Gerät. Der Prozess, aus einer runden Glasscheibe eine hochwertige Optik zu formen, übt eine unerklärliche Faszination auf mich aus und beeinflusste auch die Wahl, welchen Spektrografen ich baue. Ein Czerny-Turner hat Spiegeloptiken und die konnte ich selber schleifen, das war eine Ehrensache.


    Viele Grüße

    Oskar

  • Hallo Stathis,


    wie die Zeit vergeht!

    Trotzdem habe ich die Faszination von damals noch plastisch vor Augen :)

    Dein Kyklopas ist ganz sicher die inspirierendste Vorlage für jeden Dobsonbauer - allein schon wegen der vielen kleinen aber feinen Details. Danke dafür!


    Viele Grüße

    Kai

  • Servus Stathis,


    beim Namen Kyklopas kommen schöne Erinnerungen hoch, wau, schon 20 Jahre! Wie die Zeit vergeht. Damals wie heute ein fantastisches Teleskop. Dank Volker ist Kyklopas weiter auf Treffen zu finden, hatte ja bei einem der letzten BTM meinen Standplatz in seiner Nähe und hab mir da auch die Netzhaut im Sternenlicht gewärmt. Mei, des war 2017, auch schon wieder 4 Jahre her. Gleich mal ein kleiner Auszug aus dem Beobachtungsbuch, was wir da gesehen haben: "Da spechteln wir am Kyklopas mal eine Weile mit. Es wird M57 gereicht. Im 24“ ist der Ringnebel natürlich brachial, mit etwas gutem Willen ist blickweise der Zentralstern zu erhaschen. Interessant ist die Suche nach IC 1296. Nach einer Weile bin ich mir sicher, an der richtigen Stelle einen ganz schwachen Schimmer gesehen zu haben. Dies kann ich dann auf dem Rechner nachrecherchieren und bestätigen. Dann gibt es im Kyklopas den bombastischen M27, natürlich wie immer voller Sterne. Es wird auch der 6905 (Blue Flash) im Delphin gegeben. Eine Andeutung von 2 shells und ein zarter Zentralstern sind zu sehen. Sehr hübsch."

    Na dann mal Prost auf die nächsten 20 Jahre!


    Gruß, Haley

  • Hallo Stathis,


    auch von mir noch eine Gratulation zum 20-jährigen Jubiläum von Kyklopas :) - ja, die Zeit vergeht ! Ich möchte Haley's Beitrag noch ergänzen: Beim letzten ITT 2020 hatte unsere Münchner Gruppe ja die Gelegenheit, Kyklopas unter hochalpinen Bedingungen zu genießen. Hier nochmal einige Ausschnitte aus meinem Bericht:


    "Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand diesmal Kyklopas, und hier hat vor allem Stathis prächtige Astroschmankerl kredenzt. Der Kugelhaufen M13 musste sein, eine funkelnde Krake voller Einzelsterne - großartig; die Galaxie NGC 6207 daneben zeigte Struktur. Dann ein guter Ringnebel M57, den Zentralstern hab ich indirekt blickweise aufblitzen sehen - Stathis hat den Eindruck bestätigt. Wunderbar auch das 'Epsilon' des Crescentnebels NGC 6888 mit OIII-Filter, 'ist so deutlich wie auf Bildern' (Johannes). Genial gut der Cirrusnebel mit OIII-Filter, da waren alle begeistert - Johannes notiert: 'der ist unverschämt schön' ... Haley ist nicht minder angetan: 'Das artet zu einer Orgie aus, die allen Anwesenden Verzückung ins Gesicht zaubert. Mit dem 21er Ethos werden hier alle Highlights in überbordender Pracht abgefahren. Kralle, die Knochenhand mit DNS Struktur, Pickerings Triangle stehen gleichzeitig zart und feist definiert im Okular. Dazu kommen noch zarte Rauchschwaden von weiteren Strukturen zwischen den Hauptkomponenten. Ein epischer, terafeister Anblick. Abschnallinger!!!!' ... Das klassische ITT-Highlight am Morgenhimmel ist natürlich der Orionnebel M42: Mit Kyklopas auch in noch recht tiefer Position wunderbar, sehr strukturiert, hohe Flächenhelligkeit, intensive Farben - türkis oder rostrot je nach Areal."


    Den ganzen Bericht auch mit (Kyklopas-) Bildern gibt es unter:


    http://cougar.bakonyi.de/~ben/astro/202009-itt/index.html


    Servus

    Ben

  • Servus Ben, Stathis,


    danke fürs Erinnern ans letzte ITT, das hatte ich heute Nacht gar nicht aufm Schirm, war in Gedanken noch bei den alten Zeiten, dem CHAT und dem BTM. Auf der Alm letztes Jahr war schon toll und wir haben uns alle am Kyklopas erfreut und gestaunt, Stathis, Volker und die ganze VSW Truppe noch dazu. Diese Erinnerungen machen schon wieder Lust aufs heurige ITT.


    Gruß, Haley

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