Kurzblick: mit 63mm am Doppelstern ...

  • Nachdem ich vorgestern den 63/840mm-Telementor mit dem - sehr hilfreichen!! - 6x30er Sucher ausgerüstet habe .. (siehe hier Dem alten Telementor einen Sucher gegönnt ...) gings vorm Heia-machen wg. morgendlichen Früh-Aufstehen-Müssens nochmals schnell an den Himmel (wird ja erst spät dunkel ...) an zwei Doppelsterne; diese natürlich im von mir immer wieder gerne "angefahrenen" Dawes-Grenzbereich (der für 63mm Öffnung bei ca. 1"79 liegt):


    STF 1639 AB Com (siehe https://www.stelledoppie.it/index2.php?iddoppia=53754): 6m7 & 7m8 bei 1“81: die hoch im Süden stehende Coma Berenice war recht seeingfrei. Und so gab es mal wieder einen Qualitätsbeweis einer ca 50 Jahre alten Optik: mit dem 0"96er 6mm Celestron Ortho bei 140 fach diesen bis auf 0"02 am theoretischen Limit liegendes Doppelten problemlos getrennt und das mit einem schwarzen "Zwischenraumsstrich". Ich bin dann noch mit dem 5er Vixen Ortho auf 168fach hochgegangen, aber der Anblick im 6er war einfach besser. Ist ne Empfehlung!!


    My Librae - aka BU 106 AB (siehe https://www.stelledoppie.it/index2.php?iddoppia=60915): 5m7 & 6m7 bei 2“0 Distanz klingt der eigentlich - aufgrund der größeren Distanz leichter. Weit gefehlt: durch den tiefen Stand machte sich das Seeing deutlicher bemerkbar und - wenngleich die Trennung glückte - eine Ecke problematischer (als beim DS in COM vorangehend). Das Gewabbel und die wenigen "lucky moments" liessen das dann echt zu einem "Job" werden, der aber glückte.


    Gerade nach der Beobachtung von STF 1639 kann man wirklich sagen: diese ollen "DDR-Hauer" aus Jena sind/waren ganz was Feines und machen eben auch bei der Beobachtung von Doppelsternen viel Freude.


    Greetzles Hannes

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