Woran hast du heute gebastelt?

  • Hallo Bastelfreunde,


    der Thread hier heißt "Woran hast du heute gebastelt?" und nicht "woran hast du die letzten Monate gebastelt". Ich sehe hier diverse geniale Großprojekte, die locker ein eigenes Thema verdient hätten.

    ...

    Ist natürlich nur eine Anregung von mir. Wer sich hier wohler fühlt, nur zu... ist immer noch besser als gar nicht berichten. Man könnte natürlich auch beides machen: Z.B. erst hier ein paar abgesägte Carbonstangen zeigen und später das Bino im eigenen Beitrag.

    Hallo Stathis,


    dss leuchtet ein und ich fühle mich auch direkt angesprochen, übrigens, es sind Carbon-Rohre und keine Stangen, so klein wird das Bino nun auch nicht :) und werde darüber einen extra Beitrag starten.


    beste Grüße


    Thomas

  • Moin Leute,


    lang ist’s her, dass ich hier gepostet habe. Es ist seit immerhin 2014 das ich aus dem Hobby und vielen anderen Dingen gesundheitsbedingt aussteigen musste und die Kontakte leider abbrachen.
    Mein letztes Treffen war damals das DSM und seitdem hatte ich den Kontakt in die Szene komplett verloren. Es ging aber auch nicht anders. Dauernd immer wieder Wochen oder Monate im Krankenhaus, da vergeht einem nicht nur die Lust aufs Hobby, da stellt man vieles grundsätzlich in Frage. Nun bin ich, noch nicht lange, nach erneut 3 Monaten wieder zuhause und es scheinen die Bösewichter beseitigt und ich schaue langsam wieder nach vorne.


    Zwischenzeitlich habe ich immer mitgelesen und bei den vielen schönen Projekten immer wehleidig ans Hobby gedacht.


    Vor ein paar Wochen habe ich mich dann aufgerafft und gesagt „Es braucht wieder ein Hobby“ und zwar das, was immer am meisten Spaß gemacht hat.

    Die eingemotteten Projekte wurden kritisch über Wochen durchgegrübelt und nach positiver Entscheidung für eines beim Glasdealer meines Vertrauens in München ein paar Sachen geordert.


    Hier mal als erstes Häppchen, was heute so aus dem Drucker "quoll"…



    Mal sehen, ob ihr erratet, was es werden könnte.


    Das ganze Projekt ist/wird in CAD entworfen, da ich so viel simulieren und vorab testen kann.

    Ich benutze übrigens FreeCAD, was für unser Hobby großartig ist.


    2D, 3D, FEM, Optik...doch dazu ein anderes Mal mehr.


    Ich bin auch großer Fan vom 3D Druck, da man komplexe Teile einfach herstellen kann.


    Hier der heutige Test, ob die Lager auf den Wellen gleiten…



    Und wer sagt’s denn…“schmatzzzzzz“...


    Das Projekt wollte ich früher konventionell fertigen aber daran scheiterte es immer.

    Mit 3D Druck wurde es realistisch und das hier ist die restliche Ausbeute von heute…



    Na, schon Ideen?

    Das Teil mit dem Lager ist nur ein "Teststand" zur Funktionsprüfung und muss nun einem komplexeren Teil mit Blenden, der auch eine optische Komponente enthält, weichen.


    Ich werde in den nächsten Tagen noch ein paar Häppchen servieren und das Projekt dann im Selbstbauforum posten, wenn die Machbarkeit bei 80% liegt. Aktuell schätze ich auf jeden Fall über 50% und bin guter Dinge.


    In den anderen Themen gibt’s auch noch zu antworten…ach ja, habe ich das hier vermisst.


    Ich hoffe, dass ein paar alte Kontakte und Freundschaften wieder zu Tage kommen und freue mich auf den Austausch.


    So nu ratet mal…


    Gruß, Marcel

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  • So, Tagesziel ist erreicht!


    das sollte es werden...


    und Schicht für Schicht (in "Entwurfsqualität", quick & dirty)...


    und leichter Füllung aber dennoch saumäßig stabil...


    und Deckel drauf...


    Befreit von den Stützstrukturen...


    und mal ein Motörchen eingeklipst...


    die Lagerwellen (10x1 Alu eloxiert) passen auch noch...


    Dann kann es morgen an etwas komplexeres gehen...


    Was das wohl wird und, viel wichtiger, OB das was wird...wir werden sehen.


    Gruß, Marcel

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  • Moin zusammen,

    Hallo Marcel,


    Die Lagerwellen haben es verraten: Das ist ein automatisch längenverstellbares Tauwasserableitrohr, ich sehe oben rechts sogar den Feuchtesensor :/


    nicht ganz, aber so einer ist bei Fertigstellung als "nice to have" geplant.


    Mit Sensor hast du aber für heute ein Stichwort gegeben.

    Dieser Hall-Sensor kommt in das zweite Teil, welches heute gedruckt wird...


    Winzig klein aber sehr interessant. Im meinem Fall ist die Anwendung eine Alternative zu einem Endschalter.

    Vorteil: keine mechanische Justage nötig. Es wird im gestrigen Teil ein kleiner Magnet eingeklebt (Neodym 6x2) und der Sensor kommt in das größere Teil von heute.

    Er gibt einen Wert aus, abhängig vom Abstand zum Magneten, solange der Magnet nah dran ist. Verschleißfrei und ich kann die Endposition per Software festlegen.


    Ach ja. Ein Mikrocontroller und ein kleines Display, dimmbar mit roter Schrift, liegen auch schon hier.


    Gruß, Marcel

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  • Hallo Marcel,


    nachdem Stathis das ganze Tauwasser abgeleitet hat und alles wieder trocken wird, erkenne ich einen "sich selbst kolimierenden" Dobson ^^ --> Die Druckdateien hierfür bitte umgehend über meinen häuslichen Tauwasserzulaufanschluss zu mir schicken 😁😁😁.


    Ich wünsch dir viel Spaß mit dem Projekt und lass es dir gut gehen :thumbup:


    Schöne Grüße

    Markus

  • Hi Marcel,


    die Druckteile sehen unglaublich sauber aus, zumindest aus der Ferne am Bildschirm. Das es ein PRUSA ist, kann man erkennen. Welches Material verwendest Du?

    Sieht nicht nach PLA aus.


    Grüße

    Hartmut

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  • Hallo Markus,


    leider nein. Aber die Daten zum Projekt, stelle ich zur Verfügung, wenn es funktionieren sollte.


    Gruß, Marcel

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  • Hallo Hartmut,


    sauber? Eigentlich nicht. Liegt sicher am Licht und dem hellgrauen Filament. Du kannst es an der unsauberen Schichtung im "großen Loch" erkennen.

    Ich hatte etwas Probleme, da ich beim Düsenwechsel den PTFE Schlauch nicht richtig in der Heatbreak sitzen hatte. Schichthöhe ist hier 0.2mm mit 5% Füllung.


    Ja, PLA. Ist ja nur ein Prototyp für den Schreibtisch. Ins Feld geht's mit PETG und wenn's funktioniert, lasse ich die Finale Version, die auch die Verkleidung beinhaltet mit ASA raus.

    Ich habe auch Zugang zu SL-Maschinen, was ich vermutlich noch brauchen werde, da, wenn final der Staubschutz (1mm Blenden) rankommt, Schichtdruck schwierig wird.

    Zumindest braucht's dann viel Stützmaterial.


    Der Drucker ist ein Prusa Mini+. Warum? Weil er klein und leise ist und damit für Prototypen am Schreibtisch super geeignet.


    Übrigens werden diese Prototypen, von denen ich schon einige gedruckt habe, nicht weg geworfen, sondern recycled.

    Dazu und zum 3D-Druck im ATM aber später auch ein separater Beitrag.



    Gruß, Marcel

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  • Ahhh, ok, die Fotos hübschen auf jeden Fall die Druckqualität mächtig auf, vielleicht ist auch das PLA-Material sehr fototauglich. ;)


    Ich dachte, dass währe schwieriges Material, da wäre meine nächste Frage nämlich gewesen, wie Du was anderes auf dem offenen Drucker druckst. Ich habe einen Artillery-Sidewinder X1 seit 2 Jahren. Drucke aber nur PLA und PETG, zumal der offen ist und ich auch die Druckdüse nicht tauschen möchte. Er ist da sehr sensibel. Auch das PTFE Inlay gibt nach ca. einem jahr sehr intensiven Druckens auf (zerbröselt). Ich überlege daher, ob es einen Dritt-Drucker geben soll (habe noch einen sehr guten winzigen Monoprice Select Mini).

    Der Dritte sollte aber umschlossen sein...


    Auf jeden Fall Dir weiterhin Erfolg, spannende Sache...



    Grüße

    Hartmut

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  • Moin,


    für das heutige Türchen bekam erstmal der Drucker eine neue Düse. Die war überfällig und ein Tütchen voll brachte vorhin der Bote.

    Dann zur Kontrolle auf Maßhaltigkeit ein Testdruck, ob dir Passungen für die Lager und Wellen stimmen...


    Jupp, 1a.


    Dann ging das etwas kompliziertere Teil für das heutige Tagesziel an die Reihe...

    Es muss zwei igus Gleitlagereinsätze aufnehmen und 2 igus Trapezgewinde-Spindelmuttern TR8x1.5.

    Man kann hoffentlich die Nut für die Lagerhalterung und den "Löse-Pin" erkennen.


    Ich frage mich, wie ich sowas konventionell mit Drehbank und Fräse...ach vergessen wir das...ja es würde gehen aber das hier fängt richtig an Spaß zu machen.


    In den Slicer (Software, die aus dem CAD die Daten für den Drucker aufbereitet) zeigt sich dann folgende Vorschau...

    Ja, vorsichtshalber ein bisschen Stützmaterial, das druckt er "lose" und kann man später rausreißen wie eine Ziehharmonika.


    Man kann sich auch vorher jede einzelne Schicht anschauen und gegebenenfalls Verstärkungen oder andere Änderungen vornehmen.

    Hier bei 50%...


    Und das zieht er durch...


    Na dann warten wir mal ab, was bis heute Abend aus der Düse kommt.


    Gruß, Marcel


    PS: Jetzt müsste man aber langsam dahinter kommen ;) .

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  • Hallo Marcel,


    mal unabhängig davon was es wird ( ein Motorfocusser ?), es beeindruckt mich schwer was für komplexe Formen du konstruierst und druckst, besonders auch die raffinierten Versteifungen. Leider ist vermutlich eine lange, intensive Lernphase notwendig um es soweit zu bringen. Ich bin gespannt wie es weitergeht!


    Thomas

  • Hallo Marcel,


    mal unabhängig davon was es wird ( ein Motorfocusser ?), es beeindruckt mich schwer was für komplexe Formen du konstruierst und druckst, besonders auch die raffinierten Versteifungen. Leider ist vermutlich eine lange, intensive Lernphase notwendig um es soweit zu bringen. Ich bin gespannt wie es weitergeht!


    Thomas

    Moin Thomas,


    nah dran und fokussieren tut's auch. Aber geht schon in die Richtung. Wenn man die schräge Kante genauer betrachtet, müsstest gerade du am ehesten drauf kommen ;).


    Lernphase...eigentlich nicht, aber du hast recht, hier liegt schon ein ganzer Haufen "Tests", die aufs Recycling warten.

    Es ist eigentlich nicht kompliziert und ich werde auch ein separates Thema in Bezug auf ATM aufmachen. Die Möglichkeiten, die man früher nur mit Drehbank, Fräse + Zubehör, was nochmal so viel kostet hatte, rücken nun für fast jedermann in Reichweite. Die Arbeit wandert halt vom fertigen zum vorher durchdenken und damit auf den PC.


    Gruß, Marcel

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  • Hab mal nebenbei eine "digitale" Sonnenuhr gedruckt. Ehrlich gesagt nur, weil ich wissen wollte, ob das ein fake ist oder wirklich geht.

    Aber Hut ab, was man so alles berechnen kann...


    Ist parametrisiert, heißt man kann neben der Sonnenuhrfunktion, die im 20min Takt anzeigt, auch Texte je nach Tageszeit projizieren.

    Das ist es glaube ich wert mal mit Marmor-Effekt-Filament (hab ich noch da) mal in groß für draußen zu drucken.

    Hat auch einen schönen Bezug zum Hobby.


    Wer es nicht kennt, findet hier die Vorlagen und jede Menge Remixe mit verschiedenen Sockeln...


    Digital Sundial


    Gruß, Marcel

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  • Tja, die Tür heut klemmt und das Tagesziel ist verfehlt :thumbdown: .


    Hab ich mich doch bei der kleinen Wartung heute vertan und eine wichtige Schraube am Extruder nicht beachtet 8) .


    Da hab ich mich gefreut, dass er die Aufnahme für das Lager ohne temporäre Stützstruktur (leicht nach dem Druck entfernbar) hinbekommt...


    aber der Druck an sich sah irgendwie komisch aus. Verzogene Schichten, schlechte Kanten, Flächen schlecht gefüllt.

    Und dann wurde es richtig komisch :/ ...


    Man sieht links, dass er vertikale Flächen völlig schief macht.

    Das Filament wurde ungleichmäßig zugeführt, was zu einem gruseligen Druckbild führte.

    Ich hab bei ca. 30% abgebrochen.


    Den Fehler zu finden dauerte halt auch...naja morgen ist auch ein Tag und da drucken wir das einfach nochmal.


    Ist ja das schöne am 3D-Druck. Hat man die Daten, kann man es so oft reproduzieren, wie man will.



    Gruß, Marcel

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  • Fehlerquellen gibts viele... schau Dir mal an, ob die Soll-Menge des geförderten Materials noch dem IST entspricht ("e-steps" anpassen).

    Mußte ich kürzlich nach einem Düsenwechsel auch mal wieder machen. Dann gleich noch einen Testwürfel gedruckt und die e-steps für x, y, z angepasst.

    Wenn ein Drucker mal lange in Betrieb war, dann muß so eine Wartung und EInstellung ab und zu mal durchgeführt werden.


    Wir wollen hier ja alle, dass es bei Dir weitergeht. ;)


    Grüße

    Hartmut

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    METEORCAM (RPi4) (https://globalmeteornetwork.org/weblog/DE/index.html) DE000Q

  • Moin Hartmut,


    war zum Glück wirklich nur die blöde Schaube.


    Heute ist er wieder willig und dank neuer Düse, siehts auch jetzt gut aus.


    Hier der Stand bei 13%...


    Ich habe diesmal ein paar mehr Stützverstärker eingefügt.

    Das Rohr müsste er zwar oben auch so schließen können aber man weiß ja nie...


    Die druckt er dann so mit ein...


    Damit sollte der Fixierring in der Lagerbuchse mit dem Loch für den Pin auch sauber werden.


    Wer das nicht kennt...man zieht einfach mit der Maus Stützverstärker (Form wählbar) grob an die Stelle.

    Die können auch größer sein, wie im Bild 2. Die Software errechnet dann, wo gestützt werden muss (Bild 3).

    In der Lagerbuchse macht er das dann z.B. bis zur halben Höhe im den innenliegenden Ring zu Stützen.


    Wenn das Fertig ist, nimmt man die Zange, sticht rein und zieht das Zeug einfach raus. Er druckt es als lose Ziehharmonika in Wellenlinien.

    Das kann man hier im Bild 1 schön sehen, in dem Loch wo dann von unten die Spindelmutter rein kommt.

    Mit dem Stützverstärker kann er dann nach 12mm schön einen massiven Deckel drauf machen, der wiederum ein Loch für die Spindel enthält.


    Heute Abend wissen wir mehr. Mehr als abwarten muss man beim 3D-Druck ja nicht 8).


    Wenn jemand interessiert, wie das Ding wächst, kann ich gerne später noch 2-3 Bilder nachreichen.



    Gruß, Marcel

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  • So, der kritische Anschnitt ist diesmal erfolgreich durchschifft und die Chancen stehen gut, heute Abend wieder ein Türchen zu öffnen.


    Man erkennt schön, wie die Stützen gelegt wurden und er das Loch für die Deckschicht laminiert...


    Übrigens kümmert sich die Drucksoftware automatisch darum in welche Richtung und wie laminiert wird.

    Das sieht man hier schön an der Stelle, wo die beiden Buchsen von der Wandung her ineinander laufen.

    Da laminiert er in eine andere Richtung und verstärkt diese Stelle...


    Generell kann man auch einstellen wie viele Decklagen und Füllung in % man will.

    Ich drucke die horizontale und vertikale Rühre auch als Sandwich.

    Das ist extrem stabil, spart Material und damit Gewicht und wäre in Alu auch nicht leichter.

    Sogar die Deckschicht für die Aufnahme der Spindelmutter macht er als Sandwich...


    Das war der kritischste Punkt. Und zwar der innen liegende Ring für das Lager mit dem Loch Richtung vertikale Röhre für den Löse-Pin...


    Jetzt heißt es einfach nur warten bis heut Abend.



    Gruß, Marcel

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  • mmm...heut bastle ich ganz allein hier...na dann...


    Moin zusammen,


    mein Tagesziel an Basteleien habe ich erreicht und bin einen Schritt weiter.


    Die 0.4mm Düse war fleißig und brauchte heute endlich dieses Teil in gewünschter Form und Qualität für einen Schreibtischtest hervor...


    Dann habe ich nach die besagten Stützstrukturen raus "gerissen"...




    und



    Ein wenig muss ich noch Stützreste aus den Nuten in den Lagerbuchsen friemeln aber das mach ich morgen in Ruhe.

    Diese Konstruktion wiegt 60! gr., da als Sandwich (jeweils 5 voll gegensätzlich laminierte Deckschichten) ausgeführt,

    hat, je nach Bereich, 3-4mm Materialstärke und ich kann mich dennoch drauf stellen :thumbup:!


    Und das mit einfachem PLA. Später aus PETG oder ASA für den Feldeinsatz wird das nochmal stabiler.

    Es gäbe auch CFK-Fasern beinhaltende Filamente, aber das hier reicht schon voll.

    Ich bezweifle das konventionell gefertigt und mit Alu auch nur annähern so hinzubekommen.


    Erste Stellprobe der beiden Teile von gestern und heute ohne Lager, Spindeln und Spindelmuttern...


    Hier sind nur die beiden 10x1mm Alu-Wellen eingesteckt, damit es aufeinander steht.

    Im hinteren Bereich des oberen Teiles kann später eine Abdeckung geklippst werden.

    Die entsprechenden Schlitze und ein Falz sind ja schon vorhanden.

    Wenn der "elektromechanische" Test funktioniert, verschwinden auch die Spindeln und Wellen im unteren Teil hinter Kunststoff.

    Das obere Teil bekommt dann auch noch eine dünne Schürze als Staubschutz nach unten um das untere Teil angedruckt.


    und...


    Zusammen sind das ca. 150gr. und mit Spindeln, Abdeckungen, Staubschutz - ohne Optik - werde ich so bei 300-350gr. landen.


    So, sagt jetzt mal jemand was das werden soll, damit ich endlich ein Thema im Selbstbauforum aufmachen "muss" und hier nicht mehr alles überschwemme ^^ ?



    Gruß, Marcel

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  • Hallo Marcel,


    das geringe Gewicht ist beindruckend, welche Werkstoffe sich verarbeiten lassen ist ein wichtiger Punkt. Du erwähnst, dass auch 'CFK fasern beinhaltende Filamente' möglich sind. Was meinst du mit 'Filamenten'? Heisst dies, dass es möglich ist ein CFK Rohr zu drucken, oder eine Struktur die einen Prozentsatz Carbon enthält? Wie hoch kann der sein?


    Zu deinem Projekt, es könnte etwas in Richtung Binoviewer oder Binokulartelekop sein,


    beste Grüße


    Thomas

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