• Hallo zusammen ,


    zu den hier im Forum gezeigten Wahnsinnsbildern möchte ich noch gerne mein letztes angefangenes Galaxienwerk vorstellen , M51

    Dazu habe ich mit dem 16er nur 5 x 1100 Sekunden Weißlicht sammeln können. Farbe mit der ASI 178MC ist von solch schlechter Qualität , das ich das in einen Rutsch in die Tonne befördert habe. Alte Aufnahmen mit der Eos 1000d waren der einzige Bezugspunkt für ansatzweise buntes und ich sehe das erst einmal als chancenlos , damit weiter zu arbeiten.

    Dennoch möchte ich es gerne vorzeigen .


    Für mich jetzt ein Grund mehr , sich endlich dem "Kernsortiment" zu widmen .

    Den Planetarischen Nebeln .


    Schöne Grüße,


    Markus

  • Hallo Markus,


    warum so mutlos? ich finde, dass da durchaus noch Möglichkeiten gegeben sind das Bild erheblich zu verbessern!

    Warum hast du Belichtungszeiten von 1100 Sec durchgeführt, oder ist das ein Schreibfehler?

    Ich meine auch, dass der 16er noch nicht optimal justiert ist...


    Viele Grüße

    Roland

  • Hallo Markus

    Man da muß M51 zur Zeit ja oft alt Testobjekt herhalten ^^ .

    Aber es ist ja auch eine sehenswerte schön helle Galaxie.

    Deine Aufnehme mit dem 16" ist dir als Test doch auch ganz ordentllich gelungen.

    Meine Frage wäre auch die Belichtungszeit gewesen.

    1100 sek. sind sicherlich eine Herausforderung an die Nachführung.

    Ich finde das Bild auch nicht Chancenlos, eine weitere Bearbeitung würde sich bestimmt lohnen. Da steckt doch noch was drin.

    Bin gespannt was geht wenn du auf die PN's gehst.

    Dann gutes Gelingen.

    Gruß

    Andreas

  • Hallo in die Runde,

    und Danke für eure netten Kommentare. Ich Schussel Dussel sollte das verständlich erklärt haben, sorry ! :) 5 Stöme a 1100 Sekunden aus Kurzbelichtung , also jeweils 500 x 2,2 Sekunden.

    Von der Langzeitbelichtung bin ich erst einmal weg .

    In der Tat , das Setup mit dem ASA Korrektor ist mit diesem Öffnunsverhältnis immer etwas anspruchsvoller. Wenn der nicht 100%ig sitzt wird das sofort bestraft, der Korrektor reagiert auch äußerst sensibel auf Temperaturschwankungen. Ich habe schon mehrfach während einer 500x2 Sekunden Belichtung zwei mal die Aufnahme pausieren lassen um neu scharf zu stellen. Und die Justage wandert dann manchmal auch noch.

    Zu der Bildbearbeitung, ja , sicher geht da noch was. Ich bin halt nicht der perfekte Bildbearbeiter ,der das alles herauskitzeln kann.

    Aber, ich habe Zeit und- ich habe warten gelernt und stürze mich nun auf meine kleinen PN's, die schon fast ein Jahr auf mehreren Festplatten schlummern . 3 Objekte ,

    davon ein kleines Projekt aus dem letzten Sommer sowie zwei sehr große. Das sind insgesamt über 200.000 Bilder , die ich z.T. noch mit der Hand nach Bildstörungen durchmustern möchte. Im letzten Winter konnte ich zeitlich überhaupt nichts an Bildbearbeitung reißen, doch jetzt steigt für mich die Spannung. Ich möchte liefern .

    Viele Grüße

    Markus

  • Hallo Markus,


    Quote


    5 Stöme a 1100 Sekunden aus Kurzbelichtung , also jeweils 500 x 2,2 Sekunden.

    Ah, also "nur" 25000 Bilder! :huh:

    Quote

    In der Tat , das Setup mit dem ASA Korrektor ist mit diesem Öffnunsverhältnis immer etwas anspruchsvoller. Wenn der nicht 100%ig sitzt wird das sofort bestraft, der Korrektor reagiert auch äußerst sensibel auf Temperaturschwankungen. Ich habe schon mehrfach während einer 500x2 Sekunden Belichtung zwei mal die Aufnahme pausieren lassen um neu scharf zu stellen. Und die Justage wandert dann manchmal auch noch.

    Die Grundjustage muss sehr genau sein. Auch dürfen keine lageabhängigen Veränderungen auftreten. Abschließend schaue ich mir die Justage dann noch mit eingesteztem Korrektor an, so wie es Tommy Nawratil empfiehlt.

    Natürlich muss der richtige Abstand des Sensors zum Korrektor gefunden werden, das hat bei mir etwas gedauert und ich bin schließlich im 0,1 mm Bereich gelandet.

    Der Korrektor ist bei mir per Überwurfmutter nur am Flansch geklemmt, so wird das Gehäuse nicht "gequetscht" und dei Position im OAZ ist immer die gleiche. Eine Temperaturabhängikeit konnte ich beim Korrektor nicht feststellen, dank des Pyrex-Spiegels (aus einem alten Meade-Starfinder) und dem Holztubus bleibt das System sehr temperaturstabil.

    Es sieht manchmal so aus als würde die Justage wandern! Est wenn der optimale Abstand zum Chip und der richtige Schärfepunkt gefunden ist sehen bei mir die Sterne in den Ecken annehmbar aus. Daher orientiere ich mich auch an den Sternen am Rand, was bei größeren Sensoren auch empfohlen wird. Ist dann kein optimaler Schärfepunkt zu finden, muss man noch mal mit der Justage anfangen... :rolleyes:


    Viele Grüße

    Roland

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