meine ausgleichsmontierung :D

  • hallo!


    ich hab eh nur 10 jahre daran herumgepfistert - aber jetzt steht mit einem kleine C6 auf meiner sternwartenbalkonsternwarte. meine ausgleichsmontierung :D



    lg wolfi

  • Hallo Wolfi,


    Eine tolle Montierung. Das war bestimmt eine Menge Arbeit. Fehlen da nicht noch zwei Gegengewichte?
    Sie erinnert mich sehr an die Ausgleichsmontierung des 1m-Spiegelteleskops der Sternwarte in Hamburg-Bergedorf.


    Bis dann:
    Marcus

    16" f/4 Dobson, 6" f/5 Dobson, C8, 80/560 ED, 70/700 PST-Mod "Sunlux"


    Zeige mir einen Dobson und ich zeige Dir eine Baustelle

  • hi!
    ja, ich denk auch dran die DSLR als gegengewicht zu verwenden. sie brauchts aber nicht, sie läuft bei 100x (das c6 hat ja 1500 mm) vollkommen ruhig. mit 200 mm und der DSLR kann ich 30 sek unguided belichten ...


    eine echte ausgleichsmontierung ist aufwändiger, die arme haben gelenke. aber ja, im prinzip ist sie der bergedorfer (oder der innsbrucker, oder der alten wiener urania montierung) nachempfunden.
    lg wolfi


    PS: echt ein bisserl stolz bin ich auf das skywatcher polsucherrohr und den lacerta winkelsucher. damit ist sie auch ganz schnell eingerichtet ...

  • Ja cool,


    diese Ausgleichmontierungen brachte Zeiss raus, als vor gut einem Jahrhundert die Astrofotographie mehr und mehr in Mode kam. Diese Montis benötigten zur Zeit des Meridiandurchgangs den "Meridial-Flip" nicht mehr; man konnte ungeniert weiterbelichten.


    Herzlichen Glückwunsch,


    Hubertus

  • Hallo!
    Dankeschön :)
    Im Englischen werden die Dinger auch als Inverted Fork Mounts bezeichnet. Ich glaube, für eine “echte” Ausgleichsmontierung fehlen eben die Gelenke an den Gegengewichtsarmen, und das Gewicht am Ende der RA-Achse. Das spielt aber beides bei der Grösse keine Rolle, glaub ich. Auch wären die Gegengewichte viel dezenter als bei einer GEM. Dass der Typ aber wenig gebaut wird überrascht mich. Sie kombiniert die Vorteile der GEM (kompaktes Achsenkreuz und leichte Montage des Rohrs) mit der geometrischen “Eindeutigkeit” einer Gabelmontierung...
    lg wolfi
    PS: ... sie ist - ohne wen kränken zu wollen - auf jeden Fall eleganter als jede Knicksäule :D

  • Hallo Wolfi,


    wunderbares Projekt. Herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung. So etwas hatte ich zusammen mit einem Sonnenteleskop auch mal im Einsatz. Einziger Wermutstropfen, die nicht Verwendbarkeit um die Polregion herum. Da es dort mit Beobachtungsobjekte eh nicht so dölle ist und sich da Planeten und Sonne eh nicht tummeln, macht das aber nichts.


    Grüße und cs,
    Thomas
    Thomas

  • Hallo Wolfi,

    interessante Konstruktion. Ich finde es eine gute Lösung, um das Umschwenken endlich zu vermeiden. Baue mir gerade deshalb eine Gabel, aber da hast du dann halt riesen Hebel. Wenn du den Foto hinhängst, stößt der dann an nach einiger Zeit?


    LG Gerald

  • interessante Konstruktion. Ich finde es eine gute Lösung, um das Umschwenken endlich zu vermeiden. Baue mir gerade deshalb eine Gabel, aber da hast du dann halt riesen Hebel. Wenn du den Foto hinhängst, stößt der dann an nach einiger Zeit?

    servus!

    sorry, hab dein posting erst jetzt gelesen. also nein, da stosst nix an, das geht sich aus. eine gabel hab ich mir auch gebaut, die tragt meinen 13" astrographen. sie würde bis 18" reichen. das problem mit gabeln ist halt die anbringung vom rohr, das ist bei den inverted forks viel eleganter. hab mir auch noch eine kleine gebuat, da ist allerdings die anbringung des deklinationsmotors ein bisserl ... vergackt :D ...

    lg wolfi

  • High Wolfgang,

    ich finde das ja ein recht interessantes Montierungskonzept. Insbesondere, da das lästige Umschwenken beim Meridiandurchgang entfällt. Man muss sich halt ein wenig Gedanken machen, dass die Gegengewichte um die Polachse herum freien Durchgang haben. Worin siehst Du die Vor- bzw. Nachteile gegenüber einer deutschen Montierung. Warum ist dies Konzept wohl so wenig verbreited? Ideal wäre es natürlich einen Schiefspiegler um die Deklinations achsenlagerung herum zu bauen (ich meie sowas habe ich schon mal auf nem Bild gesehen)

    Christoph

  • hi!

    das mit dem durchgang der gegengewichte muss halt entsprechend konstruiert sein. ein nachteil ist sicher, dass man - wie bei einer gabel - eher kurze tuben mit weit hintenliegendem schwerpunkt braucht. mit einem f15 refraktor in klassischer bauweise hat du mit jeder montierung ein problem, hier ist sicher eine deutsche montierung noch am einfachsten. warum der montierungstyp aber so selten ist, ist mir ehrlich gesagt nicht klar ...


    und zum thema schiefspiegler - da ist altmeister kutter wohl höchstselbst auf eine ähnliche idee gekommen :D

    https://www.facebook.com/stern…e/videos/2034887443468523

    lg wolfi

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