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  • Hallo Sabine,


    habe heute beim Samyang zugeschlagen, auf Amazon für 457€, das schien mir ein sehr guter Preis. Den Jan Bubela hab ich mal angetextet was er im Bereich 600D aufwärts anzubieten hat. Und beim 200mm Canon hab ich mich bei ReBuy auf die Warteliste setzen lassen.

    Gleich wieder CS nutzen, dann kommen die Plejaden nochmal dran mit euren Tips. Bin sehr gespannt :-)

    Gruß, Nils

  • Meine Aufnahmen von gestern sind leider nicht wirklich was geworden. Am Ende hatte ich 59 brauchbare zu 20s bei ISO 800 f7.1, aber leider waren selbst nach dem Stacking nicht mehr als ein paar Lichtpunkte vor dunklem Hintergrund zu erkennen, da half auch die Bearbeitung nicht. Scheinbar waren die Ausgangsbilder schon zu dunkel. Wie sollte ein Histogramm eigentlich bestmöglich aussehen, wenn ich die Bilder im Anschluss stacken will? In dem Buch "Astrofotografie" wird gesagt, der Berg sollte "in die Bildmitte ragen", allerdings bezieht sich das auf eine Einzelaufnahme bspw. der Milchstraße. Bei hohen Brennweiten direkt auf die Sterne bekommt man so viel Licht ja meist gar nicht zusammen für eine Aufnahme ...

  • Moin Nils,

    :/ :?:

    Also bei 59x20 sekunden bei ISO 800 und f7,1 nur Sterne?

    Das sind gerundet 20 Minuten, hast du das Bild gestreckt?

    Nur Stacking bringt nur ein kareres Signal-Rauschverhältnis.

    Wenn du irgendwo den Rohstack hochladen könntest gucke ich ihn mir gerne mal an.

    Welches Objekt hattest du im Visier?


    Solange der Histogrammberg etwas vom 0 Rand (links) abstand hat reicht es beim Einzelbild.

    Es kommt mir komisch vor das du nichts siehst, aber ohne den Rohstack kann ich nur raten.

    Ich selber habe ein 114/900er also grob f7,9 ich nutze ISO 800 (EOS 70DA) und belichte ca. 90 Sekunden.

    Dies hängt davon ab wie hell der Himmel ist (Bortel 4-5).

    Die Brennweite sagt übrigens nichts über die Lichtmenge aus, sonder der Blendenwert ist hier entscheidend.

    Wenn du ein 400/1600er Newton hast ist es fotografisch genau so Lichtstark wie ein 100/400er Newton, da beide f4 haben.


    Wo mit stackst du (Programm)?

    Dann mal sehen, Sven

    Anfänger seit 2019

    EOS 70 D & DA

    EFs 18-135 USM; EFs 18-55 FST

    114/900er Fotoumbaunewton, 200/800er Newton

    CEM25P + Guidingcam und PHD2

    Meine Ergebnisse

  • Guten Morgen Nils,


    ist immer wieder spannend am nächsten Tag zu schauen, was draus geworden ist :) .

    Wichtig ist, dass du aufs Histogramm schaust. und so lange Testbilder machst, bis das Histogramm da ist, wo es hin soll.

    Tja, wo soll es hin? Ich bin vom rechten Drittel über Mitte und inzwischen ist mein Wissensstand, dass es im linken Drittel sein soll.

    Die langjährigen Experten mögen mich bitte korrigieren, wenn das linke Drittel auch nicht richtig ist

    ISO 800 bei f7.1 sind def. zu wenig. Meine Werte zu den Plejaden hatte ich dir oben beim Bild schon angegeben.

    Der Histogrammwert hängt ab von der Blende und Belichtungszeit und wie hell der Himmel ist (Mond, noch nicht dunkle Nacht, Lichtverschmutzung). Die Brennweite hat da keinen direkten Einfluß drauf. Nur dass dein Objektiv mit der eingestellten Brennweite eben eine Anfangsblende schon vorgibt.


    Hoffe, es hilft dir etwas weiter.

    Viele Grüße

    Sabine

    Meine Ausrüstung
    Montierung: ioptron CEM40, Skywatcher Star Adventurer Pro

    Kamera: Canon EOS700Da

    Teleskop: TS Photoline 80 mm f6 (380/480 mm)

    Objektive: Canon 200 mm, Samyang 135 mm, Sigma 18-35 mm, Canon 60 mm

    Guiding: MGEN3

  • Hallo ihr beiden, danke für eure stete Mühe :-)


    Ich habe mal beide Dateien angehängt, den Rohstack aus 59 Einzelbildern und ein Einzelbild (leider geht das hier nicht in voller Auflösung). Die Plejaden hatte ich wieder aufs Korn genommen, die stehen aktuell von meinem Balkon aus günstig und eigenen sich durch ihre gute Sichtbarkeit für mich als Anfänger auch ganz gut.


    Ich denke auch einfach dass da Objektiv schlichtweg für den Zweck gar nicht geeignet ist, aber heute kommt ja das Samyang und damit kann ich dann am Wochenende nochmal auf Sternenjagd gehen. Gestacked habe ich diesmal nochmal mit DSS, mir scheint aber fast dass ich da einen Fehler gemacht habe, weil der Stack sogar weniger Sterne zeigt als das Einzelbild. Siril hab ich mir schon runtergeladen und wollte die Ostertage mal nutzen, mich damit zu befassen.


    Bei längerer Belichtung hab ich das Gefühl, dass bei 300mm die Nachführung nicht mehr genau genug ist. Trotz gewissenhafter Einnordung. Das wird sich mit dem Samyang 135mm und f2 ja vielleicht auch bessern.


    Einzelbild:


    Rohstack aus DSS ohne weitere Bearbeitung:

  • Hi Nils,

    nett, aber ich müsste die Orginale Datei haben. (Dropbox oder ähnliches.)

    Hier im Forum wird das Bild ja nicht voll gespeichter.

    Wenn ich das Orginal habe, kann ich es "bearbeiten" und gucken was drinsteckt.

    Hier sehe ich nur das was du sieht.

    Bei den Plejarden wirst du bei 20 Minuten auch nicht wirklich viel mehr sehen.

    Die Nebel sind recht "schwach" und man benötigt mindestens 1 Stunde bei ~f8.

    Hast du Darks und Flats gemacht?

    Ich tippe mal ohne Flats, denn die Vingette ist ja hier schon gut zu erkennen.

    Bis dann, Sven

    Anfänger seit 2019

    EOS 70 D & DA

    EFs 18-135 USM; EFs 18-55 FST

    114/900er Fotoumbaunewton, 200/800er Newton

    CEM25P + Guidingcam und PHD2

    Meine Ergebnisse

  • Hi Sven,

    ohne Flats und Darks. Mir wurde in der "Astrofotgrafie für Anfänger"-Facebook-Gruppe gesagt, die sollte man zu beginn weglassen, da man damit eher Bilder verschlimmbessern würde als Anfänger. Also ist das Quatsch?


    Ich probiere es am Wochenende mal mit dem neuen, lichtstärkeren Objektiv und nochmal deutlich mehr Gesamtbelichtungszeit. Falls ich dann noch Probleme habe, stell ich mal das Original der Stacking-Datei hier rein. Hatte dich falsch verstanden, sorry. Außerdem werde ich mich mal in Siril einarbeiten.


    Wünsche euch schonmal frohe Ostertage :-)

  • Hallo Nils,

    also das Korrekturaufnahmen das Ergebniss verschlimm bessern können stimmt nur bedingt.

    Darks sind nur Aufnahmen mit Deckel auf dem Objektiv und die Belichtungsreihe so fortsetzen wie die Lights.

    Dabei kann eigentlich nichts Falsch laufen, abgesehen davon du hast den Deckel nicht richtig drauf.

    Flats sind da kritischer, ABER wenn man die nicht übt kann man ja auch nicht besser werden.

    Korrekturaufnahmen würde ich immer jedem empfehlen sie von Anfang an zu machen.

    1. Verbesserst man dann ja seine Technik bei Flats.

    2. Wenn man dann einmal mit und einmal ohne Flats stacked kann man sehen ob es besser wird.

    3. Auch wenn man die Korrekturbilder hat muss man sie nicht einsetzen.

    4. BIAS (also Darks mit kürzester Belichtungszeit) gehen immer.


    Ich würde mich mal durch die Programmreihe DSS, Siril, Regim und so weiter mal drucharbeiten um das passende für dich zu finden.

    Meist benötigt man bei den frei erhältlichen Programmen mehr als eins um zu einem guten Ergebniss zu kommen.

    Wenn man sich mal durch Astrobin klickt fällt auf, dass meist 2-3 Programme genutzt werden, teilweise mehr.


    Ich würde dir statt FB-Gruppen Astrophotocologne Videos empfehlen.

    Frank ist da sehr gewissenhaft, warnt auch z.B. das falsche Flats das Ergebniss verschlechtern können, er erklärt was wie warum und und und.

    Bei interesse hier klicken.

    Die Playlisten sind recht gut sortiert und so findet man Videos zum eigenen Interesse/Thema sehr schnell.

    Hier kannst du z.B. bei Siril auch sehen was er wie macht, er erklärt warum und was dahinter steckt.

    Bei FB weiß man nie wer mit welcher Erfahrung und Einstellung schreibt.

    Hier im Forum hast du ja grob eine Übersicht und die guten legen eigentlich ihre Karten auf den Tisch (Dauer, Material, Bilder,...).


    Also einfach mal versuchen mit dem Ablauf:

    - Lights machen

    - Direkt im anschluss Darks erstellen

    - Fokus usw. halten und am Bildschirm mit weißem Bild und Papier/Laminierfolie als Diffusor Flats machen (hier hat Frank glaube ich 3-4 Videos zu Darks,Flats und Co.).

    - direkt am anschluss Flatdarks erstellen

    - BIAS kannst du dann noch machen wann du willst


    Alles nach z.B. Fanks Anleitung druch Siril ziehen und gucken was rauskommt.

    Dann einmal ohne jegliche Korrekturbilder und vergleichen.

    Wenn das ohne Korrekturen besser ist alles mal nur mir Darks machen und dann siehst du wo Fehler lagen.


    Ich hoffe es hilft dir weiter, Sven

    Anfänger seit 2019

    EOS 70 D & DA

    EFs 18-135 USM; EFs 18-55 FST

    114/900er Fotoumbaunewton, 200/800er Newton

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  • Hallo Nils,


    du kannst dir neben Franks Videos, die ich auch sehr hilfreich finde, auch mal die von Daniel Nimmervoll ansehen. Da habe ich mir auch schon so manche Bearbeitungstechnik abgeguckt.


    Gruß

    Sabine

    Meine Ausrüstung
    Montierung: ioptron CEM40, Skywatcher Star Adventurer Pro

    Kamera: Canon EOS700Da

    Teleskop: TS Photoline 80 mm f6 (380/480 mm)

    Objektive: Canon 200 mm, Samyang 135 mm, Sigma 18-35 mm, Canon 60 mm

    Guiding: MGEN3

  • Hallo ihr Lieben,


    ich habe heute den ganzen Tag genutzt und aus meinen gesammelten Daten von Samstagnacht versucht das Beste rauszuholen. Nachdem ich mit DSS + Lightroom schonmal ein ansehnliches Bild bekommen habe, was aber noch einen starken Gradienten hatte, wurde mir Fitswork als Zwischenschritt empfohlen. Das hat auch ganz gut geklappt. Allerdings war mir der Weißabgleich nicht schön genug und am Ende hatte das Bild für mich keinen "Wow"-Effekt.

    Ich hab mich dann an Svens Tipp mit Siril und dem Tutorial von Frank auf Youtube gewagt - was soll ich sagen? Ich bin begeistert (auch wenn ich als Anfänger vielleicht noch leicht zu begeistern bin). Aus meiner Sicht hat Siril aus meinen Aufnahmen ein sehr schönes Ergebnis rausgeholt, worin man selbst ohne AstroMod jetzt schon richtig deutlich den Herz- und Fischkopfnebel sieht.


    Falls ihr noch Anregungen zu dem Bild habt würde ich mich freuen :-)


    EOS 750D, Samyang 135mm, 39x 120s Lights, je 10 Darks/Flats/Bias, ISO 800. Bearbeitet in Siril, Lightroom und PSE (mit Astronomy Tools).


    Viele Grüße, Nils

  • Hi Nils,

    sieht gut aus, sehr gut für den Anfang.

    Den "Grün Rauschen Entfernen" von Siril oder "Hasta la vista green" in Photoshop drüber laufen lassen könnte noch etwas bringen (rechts unten ist es noch was grün.

    Sonst kannst du echt stolz sein, weiter so, Sven

    Anfänger seit 2019

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    CEM25P + Guidingcam und PHD2

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  • Hi Nils,

    sieht gut aus, sehr gut für den Anfang.

    Den "Grün Rauschen Entfernen" von Siril oder "Hasta la vista green" in Photoshop drüber laufen lassen könnte noch etwas bringen (rechts unten ist es noch was grün.

    Sonst kannst du echt stolz sein, weiter so, Sven

    Hi Sven,

    in Siril hab ich die Funktion schon drüber laufen lassen, die hatte Frank auch in seinem Video erwähnt. Ich schau in Photoshop nochmal. Ich hab leider nur Elements, da ich kein Abo wollte, da fehlen einige Funktionen und auch die Astronomy Tools sind nicht so umfangreich.


    Danke für das Lob, ich bin auch total begeistert und freue mich schon sehr drauf, wenn diese Woche meine Astro-Mod kommt. Dann wird der Nebel vielleicht noch deutlicher :-D

    Viele Grüße!

  • Moin Nils,

    ich habe auch nur Photoshop CS2 (kann man umsonst herunter laden).

    Hasta la vista Green muss du aber seperat herunter laden.

    Du kannst auch Siril agressiver eingreifen lassen oder zwei mal drüber laufen lassen.

    Liegt aber auch viel an den Monitoren in der Darstellung.

    Ich habe 2 Verschiedene Monitiore Samsung und Benq, auf dem Benq sehen die Bilder galtt aus,

    wenn ich das Bild rüber schiebe wird es auf dem Samsung sehr "unruhig" im Hintergrund.

    Ideal ist ein Monitior mit 100% Adobefarbraum und hohem Kontrast in der Darstellung.


    Mein Tip, versuche etwas was hoch am Himmel steht, Zenit nah.

    Gerade ist da zwar nicht so viel für Weitwinkel aber gerade Weitwinkel ist sehr Störlichtanfällig und die Gradienten raus zu bekommen ist schwer.

    Hier ist PixInsight mega gut, aber auch am teuersten. Aber wird hatten gerade in unserer Astrogruppe die Diskusion dazu.

    Eigentlich ist es eine Fehlwarnehmung dass ~300€ für das Programm viel ist, da ja nur mit dem Programm das Bildentsteht und jede einzelne

    andere Komponente (Teleskop, Kamera, Montierung, Guiding,...) teurer ist. Es liegt daran dass man für "nur" Software das Geld nicht ausgeben möchte.

    PixInsight solltest du (wenn du mehr Datenmaterial) hast mal testen, wirklich sehr gut.


    Sonst einfach machen, lernen und sein Ding finden.


    Dann viel Spaß, Sven

    Anfänger seit 2019

    EOS 70 D & DA

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    Meine Ergebnisse

  • Hallo Nils,


    auch wenn die Region rund um Antares leider nicht hoch am Himmel steht, so ist das doch ein sehr schönes Objekt für das Samyang.

    Du mußt allerdings früüüüüh aufstehen oder erst gar nicht ins Bett gehen :) .

    Ich hoffe in den nächsten Wochen auf klare Nächte und drauf, dass es keine Ausgangssperre gibt.


    Weiterhin viel Erfolg, das ist doch schon eine super Steigerung.

    Viele Grüße

    Sabine

    Meine Ausrüstung
    Montierung: ioptron CEM40, Skywatcher Star Adventurer Pro

    Kamera: Canon EOS700Da

    Teleskop: TS Photoline 80 mm f6 (380/480 mm)

    Objektive: Canon 200 mm, Samyang 135 mm, Sigma 18-35 mm, Canon 60 mm

    Guiding: MGEN3

  • Früh aufstehen oder spät ins Bett gehen werde ich bald zur Genüge haben, Ende des Monats kommt unsere Tochter zur Welt. Da kann ich dann immer schön mitten in der Nacht zwischen Wickeln und Fläschchen die Sterne bewundern :-D

  • Guten Morgen Nils,


    super schön, herzlichen Glückwünsch!!!

    Das passt ja :)


    Liebe Grüße

    Sabine

    Meine Ausrüstung
    Montierung: ioptron CEM40, Skywatcher Star Adventurer Pro

    Kamera: Canon EOS700Da

    Teleskop: TS Photoline 80 mm f6 (380/480 mm)

    Objektive: Canon 200 mm, Samyang 135 mm, Sigma 18-35 mm, Canon 60 mm

    Guiding: MGEN3

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