Richtiges Equipment gewählt?

  • Hallo zusammen,


    als Neuling im Forum möchte ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Nils, ich komme aus dem nördlichen Ruhrgebiet. Ich fotografiere seit vielen Jahren mit DSLR, immer auch mal wieder den Nachthimmel, aber bislang nur mit dem "normalen" Foto-Equipment das man halt so hat: normale Objektive, Tele-Objektive etc.


    Nun wollte ich den nächsten Schritt gehen und habe mir folgende Ausrüstung (mehr oder weniger auf gut Glück) gekauft:
    - Celestron C90 1250mm-Brennweite Maksutov Spektiv
    - Ein 7-21mm Zoom-Okular
    - Filter-Set für das Okular
    - Sämtliche nötigen Adapter für meine Spiegelreflex


    Als Kamera nutze ich eine EOS 750D.


    Jetzt wollte ich gestern vom Balkon aus mal den ersten Test starten und habe festgestellt, dass sich das alte Fotostativ, das ich bislang immer genutzt habe, dafür so gar nicht eignet. Das hat einfach viel zu viel Spiel im Drehgelenk-Kopf und ist allgemein viel zu ungenau einzustellen. Ich bekomme zwar heute von einem Freund noch ein sehr hochwertiges Kugelkopf-Stativ, fürchte aber dass da noch irgendwie aufrüsten muss.


    Daher zum einen meine Frage: Gibt es besonders gute Stative, die für einen Einsteiger auch einen angemessenen Preis haben?
    Und natürlich die zweite bange Frage: Ich hoffe, die o.g. Ausstattung war allgemein ein guter Griff für den ersten Einstieg in das Thema und kein kompletter Fehlgriff? #128515;


    Ich hoffe, hier auf eine hilfsbereite und aktive Community zu treffen. Mein erster Versuch in einer Facebook-Gruppe für Astrofoto-Anfänger endete mit der glanzvollen Zahl von 0 Antworten :-(


    Viele Grüße,
    Nils!

  • Hallo Nils,


    schade das du dich erst nach deinem Kauf zu uns verirrst.
    Ja, bei 1250mm Brennweite wird es nichts ohne Astromontierung, sorry.
    Der Himmel dreht (augenscheinlich) mit 15" Bogensekunden pro Zeitsekunde.
    Deine Kamera-Teleskop Kombination hat 0,61 Bogensekunden pro Pixel.... also Rast ein Stern in 1 Sekunde über 24 Pixel.
    Der einstieg in die Astrofotografie ist eher mit Objektiven und danach kurze Brennweiten am Teleskop.
    Hohe Brennweiten kommen erst wenn man genau weiß was man warum wie macht.
    Ich schreibe noch mehr, habe aber jetzt 2 Tage nicht wirklich Zeit, aber hier sind ja auch viele schlaue Laute für dich da.


    Lass den Kopf nicht hängen, Sven

    Anfänger seit 2019

    EOS 70 D & DA

    EFs 18-135 USM; EFs 18-55 FST

    114/900er Fotoumbaunewton, 200/800er Newton

    CEM25P + Guidingcam und PHD2

    Meine Ergebnisse

  • Hallo Nils,


    willkommen auf Astrotreff.


    Der Kauf nach mehr oder weniger auf gut Glück war eher weniger glücklich. Dafür gibt es mehrere Gründe.


    Visuelle Nutzung- zusammen mit dem Zoom hast du sozusagen einen Blick durch die Klopapierrolle. Das Zoom deckt zwar einen großen Bereich ab, aber bei 21mm hat es nur noch ein Eigengesichtsfeld von 40° und mit dem Mak zusammen hast du ein tatsächliches Sichtfeld von 0,67° am Himmel, also etwas mehr als Vollmonddurchmesser. Und die sich ergebende Austrittspupille ist mit 1,5mm auch nicht groß, du verlierst also viel Licht.


    Und fotografische Nutzung- mit f/14 ist der Mak sehr lichtschwach, das abgelichtete Feld ist mit 1°x0,7° mit deiner Canon auch recht klein. Das nur auf einem Fotostativ montiert wird allenfalls für ein paar Fotos vom Mond genügen.


    Irgendwas im Bereich Deepsky ablichten erfordert sehr lange Belichtungszeiten (da du mit Blende 14 fotografierst) und bei der hohen Brennweite werden Sterne im Nu oval bzw. zu kurzen Strichen. Selbst ein richtig stabiles Fotostativ ändert da nichts, da müsste eine ausreichend stabile und vor allem motorisch nachgeführte parallaktische Montierung drunter. Und die muss dann auch möglichst genau eingenordet werden.


    Als Montierung würde sich eine Skywatcher EQ5 Pro SynScan oder alternativ Skywatcher EQM-35 Pro SynScan anbieten, letztere ist aktuell sogar lieferbar, derzeit sind Astrosachen kaum lieferbar.


    Gruß
    Stefan

  • Hallo ihr beiden,


    danke für eure schnellen Antworten. Ja, ich war der irrigen Annahme erlegen, ich könnte mich ohne große Vorkenntnisse auf Angaben wie "perfekt für Einsteiger" bei den einschlägigen Teleskop-Shops verlassen. Ich weiß, war naiv, vor allem zu vorschnell gehandelt.


    Wenn ich das jetzt richtig zusammenfasse, hätte ich an meinem Kauf nur dann Freude, wenn ich nochmal extrem viel Geld für zusätzliche Ausrüstung, bspw. eine motorische Nachführung, in die Hand nehmen würde, oder? Für mich liest sich das schon fast danach, die Ausstattung zurück zu geben bzw. wieder zu verkaufen und nochmal "von vorne" zu beginnen :-(


    Was wäre denn eurer Ansicht nach gutes Einsteiger-Equipment, wenn man den "nächsten Schritt" von normaler Fotografie zur Astrofotografie machen will? Mein aktuell vorhandenes DSLR-Equip sind die EOS 750D, ein Sigma 17-50mm 1:2,8 EX HSM, ein älteres 70-210mm Soligor-Tele und ein Canon EF 70-300mm F4-5,6 IS II USM Teleobjektiv. Müsste ich dann quasi, bevor es irgendwann ein Teleskop wird, erstmal in bessere Objektive, eine bessere Kamera oder eine Astromontierung mit parallaktischer Führung investieren?


    Gruß, Nils

  • Hi Nils,



    Du koenntest mit dem Celestron-Maksutov per Fotoadapter den Mond fotografieren und viseull noch ein 1.25"-Weitfeldokular dazukaufen.


    Fotografisch, fuer Langzeitbelichtungen, waere eine nachfuehrende Montierung fuer Deine Objektive denkbar. Also keine Langzeitbelichtung durch das Teleskop, das zu langbrennweitig und zu "langsam" ist (Blende 14), sondern Langzeitbelichtung durch Deine vorhandenen Objektive, mit einer nachfuehrenden Fotomontierung wie beispielsweise eine "Star Adventurer"-Montierung oder anderer Fabrikate aehnlicher Bauart. Die sind fuer normale Fotostative konzipiert.


    Ich habe selbst eine AstroTrac TT320 (wird nicht mehr hergestellt), und die ist sehr schon fuer Expeditionen. Es lassen sich mit Teleobjektiven bis ca. 300mm Brennweite schoene Fotos gewinnen, wobei ich 2-5min am Stueck belichte und dann mehrere Belichtungen zusammenaddiere (das sogenannte "Stacken"). Diese Montierungen haben gewoehnlich ein kleines Fernrohr dran, um den Himmelspol einzustellen. Ansonsten brauchst Du kein Teleskop. Und zum Gucken, waehrend die Aufnahme laeuft, kann Dein kleines Maksutov auf einem separaten Stativ dienen.

  • Hi Jürgen,


    danke für die Tipps. Ich habe gerade nach dem Star Adventurer geschaut, der ist leider (wie so vieles im Astro-Bereich) aktuell fast überall ausverkauft. Siehst du bei http://www.teleskop-express.de zufällig ein verfügbares Produkt ähnlicher Bauart, das du mir empfehlen könntest? Ich würde dann nämlich morgen meine Sachen evtl. dort zurückgeben und im Gegenzug dann bspw. eine entsprechende Nachführungsmontierung bestellen, sofern lieferbar.

  • Ich habe dort gerade mal geschaut:


    Es gibt von Bresser den "Startracker" oder die "Foto-Reisemontierung".


    Die "Lighttrack II" von Fornax.


    Den Ioptron Skytracker Pro.


    Den Omegon Minitrack LX2.


    Diverse Astro Adventurer / Adventurer Mini von Sky-Watcher.


    Den Vixen Polarie.



    All diese Montierungen sind fuer das teleskoplose Nachfuehren von Kameras gedacht. Wie gut oder schlecht die einzelnen Modelle sind, kann ich nicht beurteilen. Auch weiss ich nichts ueber die Lieferbarkeit. Aber Du kannst diese Liste ja mal mitnehmen und schauen, was am Lager ist.

  • Hallo Nils,


    ich habe vor 1,5 Jahren mit der Astrofotografie angefangen und mir eine Sky Watcher Star Adventurer Pro gekauft (ist noch ohne WIFI). Dazu eine gebrauchte astromodifizierte Canon 700da, diverse Objektive, ein stabiles Stativ, Objektivheizung und Powerbank (damit die Linse nicht beschlägt) sowie einen Fernauslöser.
    Davon war ich dann so begeistert, dass ich mir das ganze nochmal gekauft habe und parallel betrieben habe bzw. auch weiterhin so nutze.
    Eine davon läuft gerade im Garten mit Blick auf die Plejaden und Mars.


    Ich kann die SA also sehr gut für Brennweiten bis 200 mm empfehlen und denke, das Warten würde sich lohnen. Sind ja nur noch knapp 1,5 Monate. Ich hab leider schon wesentlich länger auf manche Dinge warten müssen.


    Vor ein paar Tagen wurde auch hier im Forum eine gebrauchte angeboten.


    Viele grüße und klare Nächte
    Sabine

    Meine Ausrüstung
    Montierung: ioptron CEM40, Skywatcher Star Adventurer Pro

    Kamera: Canon EOS700Da

    Teleskop: TS Photoline 80 mm f6 (380/480 mm)

    Objektive: Canon 200 mm, Samyang 135 mm, Sigma 18-35 mm, Canon 60 mm

    Guiding: MGEN3

  • Hallo Nils,


    ich würde auch empfehlen, lieber auf die Star Adventurer zu setzen. Ich habe meine seit über 5 Jahren im Einsatz und bin sehr zufrieden damit.
    Gegenüber den meisten anderen Reise-Nachführungen hat sie zwei große Vorteile:
    1) Während die meisten anderen Reisemontierungen eine motorisierte Achse mit 3/8"-Fotoschraube zum Anschluss eines Kugelkopfs haben, ist hier bei der Star Adventurer eine Schwalbenschwanz-Klemme angebracht, für die es eine Schiene mit einer zweiten (manuell über einen Drehknopf beweglichen) Achse zu kaufen gibt. Das finde ich persönlich bei höheren Brennweiten deutlich bequemer auszurichten als einen Kugelkopf.
    2) Die Montierung hat einen ST4-Port, über den man zumindest in einer Achse Autoguiding betreiben kann


    Außerdem ist die Star Adventurer für ihre Größe ordentlich belastbar, außer der Kamera kann man sie z.B. auch für kleinere Refraktoren verwenden.


    Viele Grüße
    Jannis

    Lunt LS50 BF600 | Skywatcher Flextube 10" | 8" f/5 Newton | NEQ6 | Star Adventurer

  • Hallo Jannis,


    was ist das für eine Schiene die du hast?



    Hallo Nils,


    um dir die Zeit bis zur Lieferung zu verkürzen, kannst du ja mit kurzen Brennweiten schon mal schöne Weitwinkelaufnahmen von der Milchstrasse oder Orion machen.
    Und vielleicht noch ein Tipp aus eigener Erfahrung, was die langen Lieferzeiten angeht. Ruf beim Händler an und frag, wie viele Vorbestellungen es gibt. Mir ist es so ergangen, dass es mehr Vorbestellungen als Liefermenge gab. Ich mußte dann doppelt so lange warten. Du solltest also mit deiner Bestellung nicht unbedingt bis zum wahrscheinlichen Liefertermin warten.


    Gruß und schönen Abend
    Sabine

    Meine Ausrüstung
    Montierung: ioptron CEM40, Skywatcher Star Adventurer Pro

    Kamera: Canon EOS700Da

    Teleskop: TS Photoline 80 mm f6 (380/480 mm)

    Objektive: Canon 200 mm, Samyang 135 mm, Sigma 18-35 mm, Canon 60 mm

    Guiding: MGEN3

  • Hallo Sabine,


    die Schiene sieht man auf dem Produktfoto auf der Seite, die Nils verlinkt hat.


    Ich habe damals das komplette Set inkl. Gegengewichtsstange und Gegengewicht gekauft, aber ein Gegengewicht habe ich bisher nicht benötigt und bei meinen Ausflügen immer daheim gelassen.


    Viele Grüße
    Jannis

    Lunt LS50 BF600 | Skywatcher Flextube 10" | 8" f/5 Newton | NEQ6 | Star Adventurer

  • Hallo Sabine,


    danke für den Tipp. Da es vom Star Adventurer irgendwie so viele Varianten gibt, kannst du mir einmal einen Link zur richtigen Variante reinstellen, damit ich nix falsches bestelle? Oder ist mein Link oben schon der Richtige? Nach der Aktion mit dem Celestron würde ich gern weitere Fehlkäufe vermeiden :-D


    Grüße, Nils

  • Hallo Nils,


    die Star Adventurer ist ein zerlegbares, modulares System, das aus der eigentlichem Montierung, der Polhöhenwiege, der L-Schiene und der Gegengewichtsstange mit Gegengewicht besteht. Diese Teile kann man auch alle einzeln kaufen, im Paket ist es aber natürlich günstiger.
    Von der Montierung selbst scheint es nun eine Mini-Variante mit weniger Tragkraft und die normale Variante zu geben, die mechanisch etwa meinem älteren Modell entspricht.


    Dein Link ist die normale Variante mit allen Teilen außer der Gegengewichtsstange.


    Viele Grüße
    Jannis

    Lunt LS50 BF600 | Skywatcher Flextube 10" | 8" f/5 Newton | NEQ6 | Star Adventurer

  • Hallo Jannis,


    danke. Ich habe mir die "mini" gerade mal angesehen, da die aktuell noch verfügbar wäre. Vom Gewicht her würde das gehen, habe vorhin meine DSLR samt Tele mal auf die Waage gelegt, die ist 1340g schlank. Aber die Einschränkung "empfohlen bis 100mm Brennweite" macht mir schon wieder Sorgen, ich glaube da lohnt sich das Warten auf die preislich fast gleiche normale Variante am Ende schon, oder?


    Viele Grüße
    Nils

  • Hallo Nils,


    ich hatte die Mini-Variante zwar noch nicht in der Hand und kann daher nichts aus erster Hand dazu sagen, aber wenn du die geringere Größe und das geringere Gewicht nicht unbedingt brauchst, würde ich eher zur größeren Variante tendieren.


    Durch die längere Wartezeit hast du außerdem die Chance, dich noch weiter umzusehen und dir deine weiteren Schritte nochmal durch den Kopf gehen zu lassen. Vielleicht ist ja eine "richtige" Montierung eine bessere Option für dich und deine eventuellen Zukunftspläne.


    Viele Grüße
    Jannis

    Lunt LS50 BF600 | Skywatcher Flextube 10" | 8" f/5 Newton | NEQ6 | Star Adventurer

  • Ich habe gerade nach dem Tipp, das Mak für den Mond zu nutzen, das ganze nochmal ausprobiert, und zwar "nur auf die Schnelle" aus dem Schlafzimmerfenster auf dem hochwertigen Foto-Stativ meines Freundes.


    Hier zwei Beispielbilder:


    Direkt durch das Mak, ohne Okular:


    Mit dem 7-21mm Zoom-Okular:


    Ich finde das Ergebnis zumindest so gut, dass ich das Paket morgen noch nicht zurück schicken werde sondern angesichts einer angekündigten klaren Nacht damit nochmal raus aufs Feld gehe und es dort auch nochmal versuche. Evtl. behalte ich das Mak auch für diese Zwecke und nehme den Star Adeventurer als Ergänzung dazu.

  • Zum Thema "richtige Montierung": Natuerlich laesst sich auch eine normale parallaktische Montierung fuer diese Zwecke einsetzen. Sollte also keine dieser Fotomontierungen erhaeltlich sein, wuerde es auch beispielsweise eine EQ3-2 oder EQ5 von Sky-Watcher tun, sofern ein Rektaszensionsmotor und ein Polsucherfernrohr dabei sind. Etwas schwerer, aber dafuer auch mit Teleskop nutzbar.

  • Hi Nils,


    unsere Posts haben sich ueberschnitten. Deine Mondfotos sehen gut aus, und das kannst Du mit Deinen Teleobjektiven nicht! Die zweigleisige Methode, den Maksutov entweder visuell oder fuer Mondaufnahmen zu nutzen und andererseits eine Fotomontierung fuer Deine Kamera mit normalen Fotoobjektiven zu nutzen, ist ein gangbarer Weg.


    Solltest Du diesen Weg gehen, waere noch ein visuelles Weitfeldokular fuer das Maksutov sinnvoll, um das maximale Feld des Fernrohrs zu nutzen. Es hilft auch bei der Objektaufsuche.

  • Danke Jürgen. Ich nutze meine Urlaubswoche mal, und lese mich noch intensiver ein bevor ich wieder einen Fehlkauf mache. Wobei ich der Meinung bin, so ein Hobby darf auch wachsen und man darf am Anfang auch ruhig erstmal mit was kleinem starten, bevor man am großen Rad dreht :-D Ich finde es aber heftig, wie "ausverkauft" die Astronomie gerade ist. Im Lockdown brauchen wohl alle ein Hobby. Ich bin nebenbei auch als Keyboarder unterwegs und da merke ich das auch hin und wieder, dass sich im Moment scheinbar jeder ein Hobby sucht ... auch an den Preisen.


    Für morgen Abend ist eine klare Nacht angekündigt hier im Ruhrgebiet, da geh ich nochmal raus aufs Feld und mache nochmal ein paar Aufnahmen mit dem Mak.


    Auf jeden Fall ist dieses Forum hier echt genial, danke euch allen schonmal! Ich hatte mich in einer Facebook-Gruppe für Astrofotografie für Anfänger angemeldet und wurde komplett ignoriert. In einem anderen Forum warte ich auch 2 Tage später noch auf die Zulassung durch den Admin. Und hier: Anmeldung, Thread erstellen und zack, viele freundliche und hilfreiche Antworten. Echt top :-)

  • Hallo Nils,


    als Lektüre kann ich dir dieses Buch sehr empfehlen. Da steht alles drin, was man für den Anfang braucht.
    https://www.amazon.de/Astrofot…seidel%2Caps%2C213&sr=8-1


    Und das hier ist die SA mit allem drum und dran. Die ist lt. Angaben früher lieferbar als die Variante ohne Gegengewicht.
    https://www.teleskop-express.d…strofotografie-Paket.html


    Und solltest du merken, wieviel Spaß dir das ganze macht und später noch aufrüsten wollen in Teleskop usw., die kleine SA wird nicht durchfallen.
    Ich habe inzwischen auch eine größere Montierung mit GOTO, aber die kleine läuft immer noch zusätzlich.
    Achte auch unbedingt auf die Tragfähigkeit. Lieber erstmal zu viel als zu wenig, also nicht unbedingt die Mini-Variante.


    Ach, und zur Grundausrüstung gehört auch noch eine Stirnlampe, im besten Fall mit Rotlicht.


    Gruß und viel Spaß
    Sabine

    Meine Ausrüstung
    Montierung: ioptron CEM40, Skywatcher Star Adventurer Pro

    Kamera: Canon EOS700Da

    Teleskop: TS Photoline 80 mm f6 (380/480 mm)

    Objektive: Canon 200 mm, Samyang 135 mm, Sigma 18-35 mm, Canon 60 mm

    Guiding: MGEN3

  • Hallo Sabine,


    danke für die ganzen Tipps und Links. Die Stirnlampe ist das, was in meiner Ausrüstung schon am besten funktioniert :-D Da hab ich zu einer einfachen bei Amazon gegriffen, mit Rotlicht, das klappt super. War sogar ein 2er-Set, vielleicht nerve ich meine Frau ja mal lang genug dass sie mitkommt :-D


    Dann bestelle ich mir die SA mal vor! Ich hab mich entschieden das Mak erstmal doch zu behalten, sofern auch heute Abend der Test auf freiem Feld mit dem Mond erfolgreich ist, da ich von den Mondbildern schon sehr angetan bin. Das ging sogar mit meinem Fotostativ ganz gut. Da das Mak gar nicht soooo schwer ist, dürfte das die 5kg Traglast des SA auch nicht überfordern. Könnte also auch dazu passen.


    Das mit dem später aufrüsten ist eine gute Sache, man muss ja auch nicht zu Beginn schon das perfekte Equipment haben, weiter entwickeln macht ja auch Spaß :-)


    Wenn ich von heute Abend gute Bilder habe, stelle ich nochmal was rein.


    Lieben Gruß
    Nils

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