Überwiegen Planetaries ...

  • Hallo, letzte Nacht war ich erstmals in diesem Monat draußen, anbei mei Bericht hierzu.


    Bericht vom 18.09.2020; 21.20h – 23.40h
    Ausrüstung:
    Newton-Teleskop, Öffnung 428mm, Brennweite 1830mm, (f/4,25) Adler auf Dobsonmontierung


    verwendete Okulare: 21mm (87-fach) ; 13mm (140-fach), 10mm (183-fach), 8mm (228-fach), 6mm (303-fach) – Ethos-Serie
    Ort: Freies Feld bei Beerbach, ca. 405m üNN
    Temperatur: 21.10h +14 C ; 23.45 +9 C
    Seeing: anfangs 2-3


    Wetter: Ab nachmittags wolkenlos aber recht diesig.


    Beobachtete Objekte:
    Kometen:
    Planetarische Nebel: M57, NGC6818, IC4997, NGC6905
    Gasnebel: -
    Quasar: -
    Planeten: Mars
    Kugelsternhaufen: PAL11, M15
    Offene Sternhaufen: H & Chi
    Carbonstern:
    Galaxien:
    PEG: NGC7479, NGC7814
    AND: M31, M32, M110
    Supernovae: -


    In dieser Woche war es mehrfach tags über wolkenlos, abends hat es dann doch öfters etwas zugezogen. Auffällig: es ist ungewöhnlich trüb. Das soll (u.a.) von den schon lang andauernden, großflächigen Bränden in Nordamerika kommen.


    Die Seeing-Pronose ist nach Meteoblue gut, so fahre ich gegen 21h los. Die Nächte werden merklich länger, vor allem auch die Dämmerungsperioden deutlich kürzer. Vor Ort angekommen bin ich positiv überrascht. Das angrenzende Maisfeld ist abgeerntet, nun auch in Richtung West wieder ein 0-Grad Horizont. Aufbauen, justieren. Ich erinnere mich daran, beim letzten Mal mit den 8er und 6er Oku nur gerade so in den Fokus gekommen zu sein, so drehe ich alle 3 Justageschrauben zusätzlich um 1 Drehung rein. In den letzten Jahren scheint ich den Spiegel Schrittweise nach unten ‚gewandert‘ zu sein. Das hat dann auch geklappt, nun komme ich auch wieder etwas intrafokal rein und kann sauberer justieren.


    Der Blick schweift: das Milchstraßenband geht durch den Horizont, ist nur wenig strukturiert, rundum ist es bis auf 20 Grad merklich leicht trübe, im Süden kann man Sagittarius nur undeutlich und unvollständig erkennen. Um 20.20h – beim Beobachtungsbeginn zeigt mein SQM nur 20,86 – für den Standort ein schlechter Wert. Von meinem Beobachtungsplan verabschiede ich mich gedanklich, so wird es mehr Freestyle werden.
    Zunächst ist es absolut ruhig, im Laufe der Nacht ist ein Käuzchen mehrfach zu hören. Ein Genuss. Zweimal fällt ein Schuss: der Jäger ist glücklicher weise nicht allzu nah ‚aktiv‘.
    Was nun? Ganz einfach, hoch peilen um den Dust zu entgehen, in Lyra zum prominenten


    M57 – PN – LYR (mag 9,4 – sbr 9,3; 1,4’ * 1,0’) SQM20,86
    Mit dem Rigel eingestellt unmittelbar im Okular. Sehr nett: Das Seeing ist hier oben recht ordentlich, ja gut. Schnell steigere ich die Vergrößerung und betrachte ohne Filter. Merklich ausgeprägt die ovale Außenkontur, der mehr rundliche innere, hellere Bereich. Im 6er bei 303-fach ist dann auch blickweise der Zentralstern zu erhaschen, als kleiner ‚Blob‘. Wie erwartet ist an flächenhellen Objekten das Seeing der entscheidende Faktor für erfolgreiches Beobachten, nicht ganz so die Transparenz. Ich kann es nicht lassen und fertige mein sicherlich 10+ Skizze dieses ca. 1400 LJ entfernten Objekts an.


    Motiviert peile ich viel niedriger, in den oberen Sagittarius, bleibe bei der Objektklasse treu



    NGC6818 – PN – SAG (mag 10,0 – sbr 7,0; 22“ * 14“) SQM20,90
    Nur 26 Grad über dem Horizont, aber doch über dem meisten Dunst. Oberhalb von Saturn. Mit Hilfe von e1 und e2 Sgr am Winkelsucher zügig eingestellt. Sehr hell mit deutlichem türkisen Farbeindruck. Dieser geht bei höheren Vergrößerungen dann mehr und mehr verloren. Es finden sich reichlich Feldsterne um den rundlichen PN. Im 13er bei 140-fach frage ich mich: ist der in der Mitte nicht etwas blasser? Im 6er bei 303-fach bin ich mir dessen dann sicher. Der PN ist von 3 ähnlich hellen mag 13,5 Sternen umfasst, auf 4h mit ca. 4‘ Distanz, nah 7h in ähnlicher Entfernung, nach 10 mit ca. 6‘ Abstand. Zentralstern konnte ich nicht ausmachen.


    An Barnards Galaxie in fast unmittelbarer Nähe versuche ich mich ob der Beobachtungsbedingungen erst gar nicht – dafür braucht es dunklen Himmel. Ich schwenke das Teleskop ca. 5 Grad nach oben, in Aquila zu


    PAL11 - GC - AQL (mag 9 – sbr )); 10‘ * 10‘) SQM20,92
    Mag9 – sollte doch einfach sein. Wer sich mit Objekten der Palomar-Katalogs schon mal beschäftigt hat weiß: die sind selten einfach. So auch hier. Es reicht aber für eine eindeutige Sichtung. Im 13er andeutungsweise, im 10er dann gesichert ist eine relativ große, rundliche Aufhellung dingfest zu machen, geschätzt ca. 3 Bogenminuten groß. Nur mit ganz leichter gradueller Helligkeitszunahme zur Mitte hin. Diffus, flächig hatte ich notiert. Meine Skizze zeigt einen ca. Mag9 Feldstern ca. auf 8h, mit GC-Durchmesser Entfernung. Auf 1h ein Mag 10 Stern am Rand des GC, noch ein 10er auf 3h auf halben GC-Radius innerhalb. Zusätzlich ein paar mag 13 und 14er Fünkchen. An- oder gar auflösen konnte ich den GC nicht.


    Die Angaben zu


    NGC6781 - PN - AQL (mag 11,4 – sbr 12,5; 1,9‘ * 1,9‘) SQM20,98
    Machen mich neugierig. Wow – ganz schön groß dieser PN! Recht hell – auch ohne Filtereinsatz. Nahezu rund, hin zu einem mag 12,5 Feldstern mit ca. 3‘ Distanz gen 5h mit einer Art ‚ Ausbeulung‘; in diesem Bereich die Flächenhelligkeit etwas geringer, auch ist hier – im Unterschied zu einem Segment von ca. 7h bis 4h der Rand nicht akzentuiert heller. Nehme mir viel Zeit zu Beobachten (im 6er bei 303-fach) und skizziere. Immer wieder kann ich kurz einen kleinen Lichtblop im PN erkennen, nicht ganz zentrisch, etwas hin zum 12,5er Feldstern versetzt. Nahe des PN-Randes, etwas außerhalb gen 5h ein mag 14 Feldstern. Sehr interessant.


    Jetzt wird hoch gepeilt, Zwischen Sagitta und Delphinus, fast 60 Grad über dem Horizont steht


    IC4997 - PN - SGE (mag 10,8 – sbr ?; 0, 1,6“ * 1,6“‘) SQM20,98
    Nach kurzem Starhop bin ich gesichert in der Zielregion, es zeigt sich … nichts auffälliges. Hmm … versuche es mit Filterblinking … hmm – ja – da ist ein Stern welcher weniger abdimmt, aber auch nicht übermäßig deutlich. Ich setze noch zweimal neu auf, lande immer wieder am gleichen Punkt. O.k. – dann ist das der PN. Vergrößere bis auf 303-fach. Nun leicht flächig, einen Ticken länglich. Ohne Kenntnis, dass es sich hier um einen PN handelt wäre der mir definitiv nicht aufgefallen. Unscheinbar und sehr klein. Die Nachbereitung zeigt nur 1,6 Bogensekunden Ausdehnung.


    Nochmals ein paar Grad höher, jetzt aber in Sternbild Delphinus gelegen ein ganz anders Kaliber:


    NGC6905 - PN - DEL (mag 11,9 – sbr 2,9; 0,7‘ * 0,9‘) SQM21,00
    Wow! – wieder ein Planetary, dieser mit der Bezeichnung „Blue Flash Nebula“. In sternenreichem Gebiet gelegen, innerhalb einer 3er Gruppe, die ein rechtwinkliges Dreieck bildet, im GF mit der Hypotenuse waagrecht. Auch im Aufsuchokular schon auffällig, rundlich mit Strukturen. Bei mittlerer Vergrößerung sind diese fast netzartig, deutlich heller hin zum Stern gegenüber der Hypotenuse. Im 8er blickweise, im 6er bei gut 300fach indirekt überwiegend erkennbar der Zentralstern, der für mich auch leicht versetzt zu diesem steht. Nicht einfach, aber doch etwas deutlicher als jener bei M57. Ein sehr lohnenswertes Objekt. Beinahe vergessen. Merklicher, bläulicher Farbeindruck trotz der nicht allzu hohen Flächenhelligkeit bei geringer Vergrößerung.


    Der Blick schweift. Es ist jetzt deutlich besser, Horizontnah ist es merklich dunkler. Dominant hell der im Osten aufgegangene Mars. Hoch im Norden Cassiopeia, darunter der prominente Offene Sternhaufen (besser gesagt Doppelhaufen) H&Chi, schon im Perseus gelegen.
    Hierhin wird kurz gepeilt, Bei Minimalvergrößerung (87-fach) passt nur etwa die Hälfte ins GF. Trotzdem eine Schau. Besonders hat es mit eine kleine Gruppe von Orangen Sternenfünkchen angetan, die im Zentrum von (chi?) stehen und einen kleine Bogen bilden. Wirklich auffällig hier die ebenmäßige Farbe. Alle Nadelfein bei merklich unterschiedlichen Helligkeiten.


    Mir ist nach Galaxien, nach all den PN‘s. Schnell schwenke ich in Pegasus, links unten knapp außerhalb des Vierecks auf


    NGC7478 - GX - PEG - (mag 10,9 - sbr 13,4; 4,0 * 3,1') SQM 21,02
    Eine GX in knapp 100 MioLJ Distanz. Zwischen einem mag 11 und mag 13 Feldstern zu finden, der 13er fast am Rand der GX. Die Ovale Kontur fällt direkt auf, mit etwas Geduld dann ein länglich-schmaler Zentralbereich, entlang der Hauptachse (auf Verbindungslinie der Feldsterne). Dieser biegt an beiden Enden in entgegengesetzte Richtung ab. Ansatz von zwei Spiralarmen? Falls ja sind diese für mich bei gegebenen Bedingungen unsichtbar.


    Die nächste GX dann innerhalb des Peg-Vierecks, nahe des Unten-Links Sterns Algenib (Gamma Pegasi)



    NGC7814 - GX - PEG - (mag 10,6 - sbr 13,2; 4,7 * 2,4') SQM 21,04
    Auch als UGC8 oder Caldwell43 bekannt. Eine Spiral-Galaxie in Kantenlage. Hier werde ich enttäuscht, hatte ich doch mehr erwartet. Dieses Objekt wird auch als Kleiner Sombrero bezeichnet, eine Anspielung auf Ähnlichkeiten zu M104. Ich selbst sehe nur eine deutlich ovale GX, symmetrisch. Entlang der Hauptachse einen Tick von geringerer Flächenhelligkeit. Hier will ich unbedingt bei besseren Bedingungen nochmals ran.


    Die Arbeitswoche fordert Ihren Tribut, bin müde, dabei wird der Himmel jetzt peu à peu besser. Nach der Enttäuschung bei NCG7814 erfreue ich mich kurz bei


    M15 – GC - PEG - (mag 6,0 - sbr 12,6; 18‘ * 18‘) SQM 21,04
    Hell! Deutlich fallen eine ganze Reihe leicht orange Außenbereichsterne auf, um die 12,5mag. Es prasselt vor Sternen. Bei höheren Vergrößerung wie Diamantstaub auf schwarzem Sattin.


    Dann geht es für einige Minuten in Andromeda, zu M31/32 und M110. Tausend mal beschrieben erspare ich euch die 1001e .


    Vor dem Abbau verblitze ich mir noch das rechte Auge an


    Mars – mag -2,3
    Es wabert im 8er bei 232-fach deutlich. Ebenso deutlich trotzdem die helle Polkappe. Ich kneife mein Auge zusammen, um nicht gar zu stark geblendet zu werden. Auf der Planetenoberfläche sind dunklere Bereiche, überwiegend in der Mitte und zum linken Rand hin erkennbar. Sehr nett! Selten habe ich bisher diesen Planeten ins Okular genommen – diesmal mit einigen Details, hat Spass gemacht.


    Nun abbauen und Heim fahren. Es ist deutlich kälter geworden. Bin ausgefroren, trotz Tee aus der Thermoskanne und einer (dünneren) Daunenjacke. Ab 22h war stetiger Ostwind aufgekommen, das wurde spürbar.


    Clear Skies und gute Gesundheit Euch und euren Lieben wünscht


    Achim

  • Hallo Achim,
    danke für den schönen Bericht. Respekt, dass du den so früh nach der Nacht zusammengezimmert hast. Ich war letzte Nacht auch draußen und obwohl 6 h danach gut geschlafen, bin immer noch platt und bisl am für mich nachbereiten.


    ERstaunlich: unser Programm ähnelt sich doch sehr, witzig, wie man in Anbetracht der Bedingungen dann doch die gleichen Sachen auch abseits der Messiers anpeilt.


    PN-technisch hab ich mich allerdings etwas woanders bewegt, den "Wedding-Ring"-Abell (Nr. gerade nicht parat) und CRL2688 den "Egg-Nebula". Letzterer ohne Filter viel besser als mit. Zweiteilung schön zu sehen, ein kleiner heller teil und ein blasserer länglicher oben dran. Braucht auch hohe Vergrößerung, verträgt die aber auch sehr gut bis in die hohen Bereiche.


    NGC 7479 hab ich auch angesteuert, aber die Bedingungen haben bei mir in 12" nur sehr schwach den bogigen Haken gezeigt, eher Einbildung.


    NGC 7814 hab ich auch probiert, und bin mangels Praxis schon beim Aufsuchen gescheitert ;-)) Allerdings hab ich noch sehr gut in Erinnerung, wie einfach und breit das Staubband darin ist, wie Keile an den Enden der Galaxie. Ganz anders als bei M104.


    M 15 war schon hinterm Baum bei mir, sonst wäre ich da auch hin ;)


    Selbst am BErg war es bei mir durchwachsen und bis weit in Mitternacht rein noch sehr feucht. Da hat aufkommender Wind (ich glaube ein Dämmerungseffekt) den Nebel aus dem Tal hochgeblasen.


    Seeing war aber oft prima - Mars hat da 450fach sehr gut vertragen, an den Monden beiß ich mir aber regelmäßig die Zähne aus bzw. die hängen immer im Spike oder so.


    M31 und hatschi hatte ich auch drin, da kommt man zu der Jahreszeit einfach nicht dran vorbei :-))



    der Webcam nach warens bei uns angeblich 15 Grad herum aufm Berg, aber dank Müdigkeit war doch die Winterklamotte essentiel [:D]


    Achso ich vergaß, der Blue flash ist wirklich sehr lohnenswert, hab den auch mit 12" sehr detailreich in Erinnnerung!


    Schöne Grüße


    Norman

    „Imagination will often carry us to worlds that never were. But without it we go nowhere.“


    Carl Sagan.

  • Hallo ihr beiden,


    hmm, die Brände in Kalifornien - Das war es also. Fand ich auch recht trüb oben rum, unten war eigentlich weite Sicht. Ich war gestern im Südhessen Hügelland unterwegs, eigentlich einen Steinwurf von Bayern weg ;-). Und aus oben von Euch besagten Gründen hab ich auch viel bei PN's verweilt - die ganzen Kleinen im Schwan oben, die so schwer aufzustöbern sind. Plus endlich mal den IC in Cassiopeia in der S-Kurve - yeah!


    Das Seeing war eine Katastrophe bei uns, mit Planeten selbst war nix zu wollen (wie immer :( eigentlich auf dem Feld). Mann war der Mars groß im 8er (300x), aber total hell/verwaschen. Da wäre viel drin gewesen.


    Hehe, volle Winter Montur war auch bei mir angesagt. Es war ganz schön windig dazu, bei so 8 Grad gen Ende (4:00 ca.). Aber trocken.


    Achim, Deine NGC-PN Liste nehm ich mal für nächstes mal mit, vielleicht die Nacht auf Montag. Herzlichen Dank also :-).


    CS,
    Walter

    LLAP

  • Hallo Achim,


    danke für den Bericht - die PNs sind bei mir auch mal dran, wenn ich gutes Seeing habe...
    Ich hatte gestern Transparenz an Barnards Galaxie (die hatte ich mir lustigerweise auch vorgenommen) und Seeing an Saturn (stand vielleicht doch zu tief) getestet und dann beschlossen, mich einfach im Zenit und bei niedrigen Vergrößerungen aufzuhalten. So kommt man bei ähnlichen Bedingungen zu völlig anderen Schlüssen... bei deinem <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Jetzt wird hoch gepeilt, Zwischen Sagitta und Delphinus, fast 60 Grad über dem Horizont<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> hab ich jedenfalls gelacht, denn bei mir war (wenn auch eher zufällig) keine Beobachtung unter 80° Höhe.
    Norman, Du hast da was falsch gemacht, wenn's bei Dir so warm und feucht war [:D] - aber auf die 450fach am Mars bin ich schon neidisch


    Viele Grüße


    Holger

  • Hallo Achim,


    vielen Dank für Deinen Bericht.
    Stellare Planetarische Nebel habe ich anfangs nicht gemocht, aber wenn man auf Anzahl/Quantität bei PN kommen will, dann kommt man zwangsläufig nicht um diese kleinen Scheißerchen herum. Du kennst das ja von den Quasaren ;)
    Irgendwann machen dann aber sogar die stellaren PN Spaß.


    NGC 7814 fand ich im Gegensatz zu Norman hammerhart. Nicht das Aufsuchen, sondern das Staubband. Daran habe ich mich schon mehrfach mit der gleichen Öffnung wie Normen probiert (jaja Norman, ich weiß, ich habe ein halbes Zoll mehr als Du :-D), aber bislang ohne Erfolg.
    Vielleicht eine Frage der Bedingungen ... und/oder der Augen ;)


    Viele Grüße


    Rene

  • Hallo,


    vielen Dank für die freundlichen Rückmeldungen.


    Ich war in der Folgenacht (Sa auf So) nochmals draußen, bei ähnlichen Bedingungen (bis Mitternacht), ab 0h wurde es gem. SQM besser - das Ausschalten der Straßenbeleuchtung in den Nachbardörfern brachte so um 0,15 SQM-Punkte. Meine Highliths waren NGC40 und Jones-1 ... wieder PN's. Bei Gelegenheit will ich diese beschreiben, bin auf dem Sprung zu einer Geburtstagseinladung.


    Noch kurz:
    (==&gt;)Norman: ich hatte nach Wedding-Ring Abell gegooglet, dabei A33 gefunden. Den kannst Du aber nicht gemeint haben, da in der Hydra und jetzt im September eigentlich nicht beobachtbar .... hmmm ...


    Viele Grüße


    Achim

  • Hallo Achim,
    das war Abell 78. So im ISDA bezeichnet, Seite 29.


    Ins google reingehämmert hab ich auch nix gscheits gfundn...


    Schöne Grüße und CS
    Norman

    „Imagination will often carry us to worlds that never were. But without it we go nowhere.“


    Carl Sagan.

  • Hallo Achim,


    danke für den eindrucksvollen Bericht!


    &gt;&gt; In den letzten Jahren scheint ich den Spiegel Schrittweise nach unten ‚gewandert‘ zu sein.
    Das hat meiner auch eine Zeitlang gemacht. Einer der drei Rändelmuttern habe ich schließlich einen tastbaren Ring aus Leukosilk verpasst und suche mir eine andere Schraube, wenn ich ihn spüre, seitdem steht der Spiegel :)


    Schönen Gruß und CS!
    Werner

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