Neowise, from dusk till dawn

  • Noch eine weitere Ergänzung:


    beim Versuch, ein Video zu finden, das sich mit der Schraubenbahn beschäftigt, bin ich bei dem Link weiter unten fündig geworden. Es behandelt ausführlich die Schaltung der Röhre und die Vorgänge in einem Fadenstrahlrohr über ca. eine halbe Stunde, gedacht als Abi-Vorbereitung.
    Ab ca. 11min wird ein Elektronenstrahl gezeigt, zunächst ohne eingeschaltetes Magnetfeld, und ab ca. 16min wird auch eine Schraubenbahn kurz im Foto gezeigt.
    Wichtig ist jedesmal, die Richtung des Magnetfeldes und die Bewegungsrichtung der Elektronen zu beachten. Dann wird nämlich deutlich, dass sich die Elektronen quasi um die Magnetfeldlinien herumwinden, wie Ranken um eine Kletterstange. Manchmal wachsen sie dabei nur im Kreis, wie ab ca. 12min gezeigt, manchmal gewinnen sie aber auch an Höhe bzw. seitlicher Abweichung in Form einer Schraubenbahn, um im Bilde zu bleiben.
    Und wenn man diese Schraubenbahn einmal in der Röhre gesehen hat, dann fällt die frappierende Ähnlichkeit mit der Bewegung im Gasschweif auf.


    Hier jetzt der Link:

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    Übrigens war das Foto eine recht lange Einzelbelichtung, weil die Negativfilme eher eine Rot- als eine Blauempfindlichkeiot hatten.


    Viele Grüße
    Manfred

  • Hey Ralf!


    Saubere Arbeit! Wirklich tolle Bilder und eine klasse Animation! Kann ich mir immer wieder angucken :)
    Ich glaube dir gern, das du da sehr viele Stunden am Rechner warst, aber es hat sich wirklich gelohnt. Sehr schöne Details im Schweif. Vielen Dank fürs zeigen!
    Grüße Piotr

  • Wow, ich dachte große detailreiche Bilder von Neowise mit blauem Gasschweif waren schon das beste was ich von Neowise gesehen habe. Die Animation toppt das Ganze nochmal, vielen Dank für die Arbeit und das Zeigen.

  • Hallo Andreas, Manfred, Piotr und Mavvy und alle anderen,
    ich wollte mich noch mal melden und Danke sagen für all eure netten Kommentare und das Anschauungsmaterial.
    Ein Astrokollege möchte u.a. die Geschwindigkeit des Gasschweifes vermessen und der kann meine Bilder hoffentlich gut nutzen. Ich habe das Gefühl ziemlich Glück gehabt zu haben. Einige Tage später war der Komet schon wieder recht schwach, einige zuvor zu nah am Horizont. Und man muss auch erst einmal eine ganze Nacht durchmachen können.
    Also: Danke!
    Wir hören uns beim nächsten hellen Kometen (oder früher),
    Viele Grüße,
    ralf

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