IC 59+63 kurzbel. mit Tele+ASI

  • Hallo Forum, im OKtober kam noch die folgende Aufnahme mit dem Samyang 135mm F2 und ASI 178mc-cool (color, gekühlt) auf der StarAdventure zustande:



    IC 59+63, 250x30s RGB -20°C + 50x30s Ha, F2.4, Gain360



    Größer:https://cdn.astrobin.com/thumb…QT0Zc_1824x0_wmhqkGbg.jpg



    Da es sich hier um einen Emmissions-und Reflexionsnebel handelt, habe ich mich für eine Farbaufnahme und nicht für Schmalband entschieden.
    Doch das war nicht so einfach, denn auf den Rohbildern ist vom Nebel trotz F2.4 nach 30s so gut wie nichts zu sehen...
    Nach dem Stacken und kräftigen Hochziehen zeichnete sich dann ein schwaches Wölkchen ab, das auch in der Weiterbearbeitung sehr zart blieb.
    Ich entschied mich dann für die Einbringung zusätzlicher Ha-Aufnahmen mit der ASI 183mm (mono). Auch hier war der Anblick nach 30s sehr ernüchternd.
    Der Nebel ist wirklich sehr schwach und benötigt eine lange Gesamtbelichtung, er ist eher etwas für Marathon-Belichter.[:D]
    Die EBV fand ich schwierig wegen der vielen Sterne, dazu leuchtet der helle Stern Gamma-Cassiopeia wie ein Scheinwerfer.
    Letztendlich freue ich mich über die IC's, aber auch über die anderen Nebelstrukturen, die schon nach 125 Minuten sichtbar wurden.
    Danke fürs Anschauen!


    VG
    Christian

  • Moin Christian,


    ist prima geworden... das Objekt erscheint sehr natürlich, da es dezent herüberkommt, gefällt mir sehr gut! Die Bildbearbeitung ist Dir sehr gut gelungen!


    P.S. vielleicht wäre es einmal ein Versuch wert, das Tone-Mapping Verfahren anzuwenden... dort werden die Sterne entfernt und der Nebel hochgezogen, die Sterne danach wieder "implementiert". Ich bin kein Freund davon, aber so könnte man im PC-Fotolabor etwas herum experimentieren.


    cs
    Peter


    http://www.pixlimit.com

  • Hallo Christian,
    Glückwunsch zu dem schönen Bild. Das Objekt ist tatsächlich sehr schwach. Hatte es selber mal versuch und wegen "Schwäche" abgebrochen. Mit dem Samyang ist es offensichtlich möglich und deine Belichtungszeit ist für meine Verhältnisse moderat :-).
    Die vielen Sterne sind, -mit so einem Objektiv, und in mitten der Milchstraße-, natürlich ein Problem. Stören tut mich das hier aber nicht. Ich selber arbeite mit Masken um die Sterne klein zu halten, dieses Tone-Mapping ist im Grunde auch nicht viel anders, nur brutaler und über die Stern-(Lücken) weich gezeichnet.
    Im Hintergrund scheint es noch Staub zu geben, sehr interessant.
    Viele Grüße,
    ralf

  • Hallo Peter und Ralf,


    sorry für die Verspätung und herzlichen Dank für eure Rückmeldungen und Tipps!


    Ton-Mapping und Masken sind mir bekannt, jedoch kann ich noch nicht damit umgehen. Wenn nötig habe ich die Sterne bis jetzt mit Straton entfernt.
    Hier war ich ehrlich gesagt auch etwas faul und habe auf eine separate Bearbeitung verzichtet. Die Sterne wurden am Ende mit StarTools nur etwas verkleinert.
    Das geht ganz bestimmt noch besser und ich freue mich, dass Euch das Bild auch so gefällt.

    Viele Grüße
    Christian

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