NGC 1333

  • Hallo,


    auch bei mir kam bei dem schönem Wetter die Kamera nach draußen und durfte Licht von NGC1333 sammeln. Nach der ersten Nacht ist mir schnell aufgefallen, dass man wohl bei F/6.5 deutlich mehr Licht braucht und es kamen noch 2 weitere dazu. Trotzdem war die Bildbearbeitung eine Qual und es ist ziemlich "matschig". Interessanterweise hat sich über die Nächte der Fokus des TS65Qs verstellt obwohl es kaum Temperaturschwankungen(~5°C) gab und der OAZ eigentlich bombenfest sitzt. Am Ende kamen dann trotzdem 25,5 Stunden zusammen:

    https://flic.kr/p/Q8Fanm
    102x900sec, ISO400, Fuji X-E3, TS65Q, EQ6, MGEN, Lightroom, Photoshop, DSS, Fitswork
    Dunkelwolken haben es mir echt angetan aber ich glaube eine DSLM bei F/6.5 ist dafür nicht die beste Wahl. Die E3 hat auch deutliches Sensorglühen was den Vorgängern fehlt, vermutlich wird in Zukunft wieder die E2 zum Einsatz kommen.


    Gruß
    Stefan

  • Hi Stefan


    Das ist ein respektables Ergebnis geworden, du hast eine gute Tiefe erreicht
    und die Nebelschwaden kommen schön und farblich heraus.
    Selber hab ich mich da auch schon zwei mal, noch mit dem PDS 150/750 f5, dran versucht und nix zustande gebracht,
    kommt aber demnächst falls das Wetter mitspielt.
    Die Glättung und Schärfung könnte man eventuell etwas anders handhaben, ist aber ohne Rohmaterial
    gesehen zu haben schlecht zu beurteilen und die Sättigung vom Blau kann man verringern. Aber ansonsten Top.


    Viele Grüße Udo

  • Hallo,


    schön, dass es euch gefällt. Vielleicht bin ich durch die permanente 100% Ansicht beim bearbeiten von der schlechten Bildqualität vorgeschädigt, vielleicht geh ich auch noch mal an die Daten oder lege sogar noch mal nach. Vorher muss ich aber noch dem Fokusdrift auf die Spur kommen und passende Darks&Flats hin bekommen. Wie viel Spaß die Bearbeitung gemacht hat kann man vielleicht erahnen wenn man den grob gestrechten Rohstack sieht, abgesehen von der Belichtungszeit hat da gar nichts gepasst [:I]

    (==>)Udo Wenn ich an deine anderen Dunkelwolken denke sehe ich da großes Potenzial [;)]


    Gruß
    Stefan

  • Servus Stefan,


    wenn man den Rohstack anschaut verdienst gleich noch mal ein Mehr an Ehrerweisungen was du aus den Daten heraus geholt hast.
    Das Sensorglühen könnte man durch flippen der Montierung im Bild etwas aufteilen, ging aber wahrscheinlich schlecht
    da das Objekt noch nicht ideal stand und erst um drei Uhr durch den Meridian flog aber das kannst du noch nachholen.
    Vielleicht irre ich mich auch.
    Eine andere Kamera wäre natürlich besser.


    bis dann Udo

  • Hallo,


    Lightroom benutze ich eigentlich nur für das "Feintuning" von Farben und Kontrast oder für die Verlaufsfilter gegen Gradienten o.ä.. Wenn es darum geht die Dunkelwolken sichtbar zu bekommen macht PS die Hauptarbeit.
    Ich werde wohl bei der nächsten klaren Nacht mal den Sensor der T3 testen, die ersten 15min Test-Darks zeigen kein Sensorglühen.


    Gruß
    Stefan

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