Baader Morpheus - ein Testbericht

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  • Hallo,


    ich bin vor einiger Zeit vor der Entscheidung gestanden, welche neuen Okulare in meinen Okularkoffer wandern sollten. Der Grund war die Aufrüstung auf einen schnellen Newton, der sich mit meinen bisherigen Okularen nicht vertrug. Bis dahin beobachtete ich mit einem TS WA32mm Okular und verschiedenen TS Expanse Okularen. Der Newton machte allerdings einen Neukauf notwendig. Bisher habe ich immer nur Gutes von den Explore Scientific (ES) Okularen gehört. Aber auch die relativ neuen Baader Morpheus machten mich neugierig. Zu den ES Okularen kann man zwar recht viel an Erfahrungsberichten lesen, die Morpheus dagegen kommen in den Foren bisher kaum vor, obwohl sie auch schon einige Zeit am Markt sind. Grund genug für mich, die Morpheus mal testweise zu bestellen und ausführlich zu testen. Als Vergleich dienten übrigens die ES 82° Okulare eines Kollegen. Diesen Testbericht möchte ich hier mit euch gerne teilen. Eines gleich vorweg: Ich wurde weder beauftragt, diesen Test hier zu schreiben, noch stehe ich in irgendeinem Kontakt zur Firma Baader Planetarium. Der Test entstand rein aus Eigeninteresse und hatte – bis auf das Teilen hier mit euch im Forum – auch nur persönliche Vorteile.


    Der Test bezieht sich auf die Morpheus Okulare der Brennweiten 14mm, 9mm, 6.5mm und 4.5mm. Das ganz neue 17.5mm und auch das 12mm Morpheus konnte ich nicht testen. Getestet wurde an einem 8“ f/5 Newton von GSO.



    <b>Das Auspacken:</b>
    Voller Vorfreude packte ich die Morpheus Okulare aus. Jedes Okular kam in einem eigenen schwarzen Karton mit einem farbigen Etikett (je nach Brennweite). Der Lieferumfang ist sehr umfangreich: Eine zweite Augenmuschel mit Streulichtschutz, eine M43 Verlängerung, eine Okulartasche mit Brennweitenclip und ein zusätzlicher Deckel. Die Verarbeitungsqualität der Okulare ist typisch Baader sehr gut. Da gibt es nichts zu bemängeln. Im Vergleich dazu geben sich aber auch die ES 82° nichts. Der Lieferumfang ist hier zwar deutlich kleiner (nur das Okular), die Verarbeitungsqualität ist aber auf einem ähnlichen Niveau. Aufgefallen ist mir, dass bei den ES die Augenmuschel etwas stabiler wirkt. Beim Baader ist diese dünner. Ich lasse sie daher immer im ausgeklappten Zustand und verwende den 2. Okulardeckel. Dieser hat einen kleineren Durchmesser und passt so perfekt für die ausgeklappte Augenmuschel.



    <b>Der erste Test (Tageslicht):</b>
    Als erster Test am Taghimmel diente ein etwa 150m entfernter Baucontainer mit einem Schild der Baufirma mit kleiner Schrift und einigen Rissen. Das war ein gutes Testobjekt auch bezüglich der Schärfe und dem Kontrast.


    Das erste, was mir bei den Morpheus aufgefallen ist, war das sehr angenehme Einblickverhalten. Der Einblick ist ohne, aber auch mit Brille (ich bin Brillenträger, kann aber ohne beobachten) sehr angenehm, wobei ohne Brille die M43 Verlängerung verwendet werden muss, da man sonst mit dem Auge in der Luft schwebt. Mit Verlängerung kann man das Auge bequem an die Augenmuschel anlehnen. Der Einblick ist sehr ruhig, Kidney-Beaning Effekte konnte ich beim Test keine feststellen. Ich hatte keine Probleme, das Bild zu halten. Die ES 82° können hier im direkten Vergleich nicht mithalten. Der kürzere Augenabstand sorgt dafür, dass das Auge stärker an die Augenmuschel gepresst werden muss. Ein Einblick mit Brille war bei den ES 82° nicht mehr angenehm. Auch neigten die ES eher zu Kidney-Beaning.


    Das echte Gesichtsfeld der Okulare habe ich nicht vermessen. Beim Test am Tag stellte sich jedoch heraus, dass das Morpheus bei gleicher Brennweite nur das minimal kleinere Feld zeigt. Wenn die 82° des ES stimmen, dann dürften die Morpheus eher in Richtung 80° gehen, statt der angegebenen 76°. Besonders deutlich war dies beim 9mm Morpheus im Vergleich zum 8,8mm ES. Das ES sollte in der Theorie das etwas größere Feld zeigen, tat es aber nicht.
    Ein interessanter Effekt ist mir auch noch aufgefallen: Beim Blick durch das Morpheus hatte ich immer das Gefühl, mehr vom Feld ohne Kopfbewegung zu sehen, als beim ES. Als ich gezielt darauf achtete, war das Feld aber dasselbe. Das kann natürlich ein rein persönlicher Effekt bei mir sein oder es liegt an der größeren Augenlinse des Morpheus.


    Nun sicher zum interessantesten Punkt, zur Abbildungsqualität. Im Zentrum geben sich das Morpheus und das ES praktisch nichts. Beide erreichen hier eine sehr gute Schärfe und einen hohen Kontrast. Die Risse im Schild auf dem Baucontainer waren in beiden Okularen perfekt erkennbar. Zum Rand hin bildet das Morpheus dann doch deutlich schärfer ab. Also in den äußeren 25% des Feldes ist der Unterschied zu Gunsten des Morpheus klar erkennbar. Das Morpheus zeigt am Gesichtsfeldrand quer durch alle Brennweiten auch deutlich weniger Chromasie, die beim ES 82° am Rand schon sehr auffällig war. Die Farbwiedergabe ist beim Morpheus natürlicher. Das ES verschiebt die Bildfarben in etwas wärmere Töne.



    <b>Der erste Test am Nachthimmel:</b>
    Bisher hatte ich nur eine relativ kurze Wolkenlücke und da konnte ich nur das 9mm Morpheus gegen das 8,8mm ES 82° vergleichen. „Testobjekt“ war einfach eine sternreiche Gegend. Im Wesentlichen bestätigten sich alle Eindrücke vom Taghimmel auch am Nachthimmel. Im Zentrum geben sich beide Okulare nichts, zum Rand hin ist das Morpheus dann schon sichtbar besser. Das wahre Gesichtsfeld ist bei beiden Okularen bis auf Nuancen praktisch gleich. Der Einblick gestaltet sich beim Morpheus auch bei Nacht deutlich einfacher. Der Effekt des „Mehr auf einmal“-Sehens stellte sich bei mir beim Morpheus auch am Nachthimmel ein. Die Chromasie des ES fällt am Nachthimmel nicht so auf, wie am Taghimmel. Dazu müsste ich aber eventuell auch einmal hellere Objekte testen. Die Anfälligkeit auf Reflexe testete ich an diesem Abend nicht, das werde ich aber sicher nachholen.



    Für mich reichten diese Eindrücke, um mich für die Morpheus zu entscheiden. Der Unterschied zwischen beiden Okularen beträgt keine Welten, das Gesamtpaket des Morpheus ist für mich aber einfach besser. Auch in einigen Detailpunkten ist dieses Okular einfach eine Nuance besser als das ES 82°.


    Allerdings werde ich bei nächster Gelegenheit auch die anderen Brennweiten ausführlich am Nachthimmel vergleichen und auch die Reflexanfälligkeit untersuchen. Dann melde ich mich noch einmal.


    Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen damit ein wenig weiterhelfen. Sollten sich Fragen ergeben, nur her damit! :)


    cs
    Markus

  • Hallo Markus,


    aha, sieh her - schon ein erster Bericht :-). Ganz besonderen Dank, ich hoffe auf Fortsetzung :-).


    Sehr interessant für mich (ich warte natürlich mit einem Kauf...) war der erste Eindruck mit der Brille und daß die Performance anscheinend noch besser ist als die wirklich viel gelobten ES82N, die ja wirklich nahe an den Nagler T6 sein sollen.


    Auch freut mich besonders, daß Du am 8" f/5 Newton testest. Genau für den benötige ich ja ein 8-9mm Weitwinkel mit LE Fähigkeit.


    Ich würde mich wirklich freuen, wenn Du mal eine Super Seeing Nacht erwischst und dann die Feinheit der Abbildung, z.B. an einem KS beschreiben könntest. Gerne im Vergleich mit einem ES (wenn Du die noch mal ausleihen kannst). Und auch die Randabbildung (Koma erkennbar? Muss ja - aber eben klar Koma, nicht Bällchen).


    Vielleicht kannst Du auch ein Foto des 9mm aus einem unüblichen Winkel einstellen? Ich sehe im Netz nur Standard-Ansichten des Okulars, interessant wäre schräg oben, oder Durchsicht auf ein weißes Blatt.


    Ansonsten wenn noch mal tagsüber. Schwache Kontraste würden mich interessieren - hat das Bauschild Moos, Dreck, Rostnasen und der gleichen.
    Und nachts, wie macht sich ein M42? Wie die Mondmare bei Vollmond. Meine Orthos (auch 9mm) zeigen ihre volle Fähigkeiten erstaunlicherweise am Vollmond bei sehr gutem Seeing. was da an grau/blau/braun Tönen und scharfen Linien der Lavafelder zu unterscheiden ist, ist schon fantastisch.


    Warum ich frage - ich denke gebraucht kann ich noch lange auf ein Televu Radian 8mm warten. Das natürlich ein klarer Favorit wäre. Aber 76 Grad gegenüber 60 Grad bei brillenbequemen Einblick ist natürlich verlockend.


    Wenn ich so nachdenke - muss ich noch bis zum ITV warten und die Dinger einfach mal dort ausprobieren.
    Nur letztes mal war das Seeing nicht so doll, kein wirkliches Testwetter für die feinsten Unterschiede.



    Bitte berichte weiter, gerne nach einem halben Jahr. Solche Threads gibt es ja schon 2-3 mal im Netz, nur berichten die Leute über den Ersteindruck bei Ratz-Fatz-Wetter und vergessen den Thread nach einer wirklich guten Nacht zu vervollständigen mit dem endgültigen Eindruck, statt des ersten (noch begeisterten) Urteils.


    Grüße,
    Walter

  • Hi!


    Unter http://kerste.de/?p=2542 hatte ich mal was zum 9mm Morpheus geschrieben; damals im Vergleich mit TeleVue Delos und Docter 12mm. Am Sternenhimmel (Durchlaufsmessung) war ich auch auf ein etwas größeres Gesichtsfeld gekommen. Die Bildqualität in der Bildmitte finde ich den Baader Classic Orthos ebenbürtig, mit unseren Zeiss-Orthos aus den 80ern habe ich sie noch nicht verglichen.


    Im Augenblick habe ich zwei 17,5er Morpheus da, die bald zum Bino-Einsatz auf die Heilbronner Sternwarte wandern (sobald ich mich von ihnen trennen kann - es hat seine Vorteile, im Vorstand und für die Anschaffungen zuständig zu sein). Vielleicht kann ich sie Mitte April auf's TAN http://www.sternwarte-bellheim.de/t-a-n-2017.html mitbringen.


    Bislang konnte ich mit den 17er Morpheus nur ein wenig rumspielen, aber der erste Eindruck ist wie beim 9er sehr gut – die neue Augenmuschel gefällt mir auch sehr gut, passt jetzt besser zur Wertigkeit als die softe der ersten Generation. Einziger "Nachteil": Die geflügelte Augenmuschel für den Bino-Einsatz wird wie gewohnt aufgesteckt, während die neue, durchgehend runde Augenmuschel unverlierbar verschraubt wird. Ich habe dann auch erst verzweifelt versucht, die aufgesteckte geflügelte Muschel wieder abzuschrauben... Typischer Benutzerfehler, man gewöhnt sich schnell an so eine Schraubverbindung...[:D]


    Für uns (als Öffentlichkeitsarbeiter) ist das Einblickverhalten fast am wichtigsten, und das überzeugt: Man findet das Bild leicht, auch ein paar Gäste, die schon mal durchschauen konnten, hatten das Bild leicht gefunden. Man kennt diesen Dialog ja:
    - Sehen Sie den Mond?
    - ... Ja...
    - Und was sehen Sie?
    - [Schweigen]
    Mit den Morpheus ist das kein Problem. Durch den langen Augenabstand macht's auch nichts aus, wenn bei irgendeiner Veranstaltung mal wieder geschminkte Kinder ans Teleskop kommen, oder beim Weggehen nochmal in das Okular tatschen wollen. Brillenträger müssen die Brille dann halt abnehmen und nachfokussieren.


    Am Bino ist der Einblick angenehm, endlich mal großes Bildfeld binokular. Wir verwenden das Bino bislang vor allem an den Planeten (am 150mm/2250 f/15 Coudé-Refraktor und am C14), privat habe ich einen ED80/600 f/7,5. F/4 oder f/5 ist was für Fotoobjektive, und dafür gibt's ggf Komakorrektoren[:D] (Funny Fact am Rande: Ich habe bei der Gelegenheit auch nach Jahren mal wieder das 36mm Hyperion mit dem alternativen 1,25"-Anschluss ausprobiert und ans Bino gesetzt – es hat mir in der Konfiguration deutlich besser gefallen als beim letzten monokularen Test vor Jahren. Ich befürchte, damals hatte ich es an einem zu kleinen 1,25"-Prisma ausprobiert und deshalb einen unscharfen Bildrand, für den das Okular gar nichts konnte. Man lernt dazu, und 36mm am Bino hat echt was.)


    Das Gewicht ist schön niedrig, und Platz genug für die Nase ist auch. Randschärfe ist auch kein Problem an meinen Teleskopen. Das Bildfeld muss ich nochmal messen – auch bei 2250mm Brennweite dauert es immer noch einige Zeit, bis der Stern durch das Feld läuft, und ich hatte ihn bei der letzten Messung wahrscheinlich nicht richtig erwischt. Aber dafür muss ich auf der Sternwarte sein und nicht unterwegs... Der Bildrand ist bei rund 76° gerade noch zu sehen, stört aber nicht mehr. Und da bin ich Schwabe: Ich will das ganze Bildfeld sehen, das ich bezahle, ohne Verrenkungen[:)]


    Die gewünschten Bild von oben kann ich quick and dirty liefern:
    http://kerste.de/?attachment_id=8187


    Und for what it's worth in schräg:
    http://kerste.de/?attachment_id=8187

    Links 17,5mm Morpheus, Mitte 9mm Morpheus, rechts 36mm Hyperion Aspheric. Ja, meine Okulare sind dreckig...


    Am ED80/600 hat das 9mm Morpheus längst das Hyperion Zoom abgelöst, das ich vorher hatte, und bei unseren Beobachtungsexkursionen hat es ausreichend überzeugt, dass wir unseren Coudé mit ein paar Festbrennweiten und dem 17,5er-Pärchen für's Bino aufrüsten. Die aktuelle Preisaktion war da ein günstiger Zeitpunkt.


    Einen ausführlichen Test gibt's ja unter https://astronomyconnect.com/f…rpheus-17-5mm-eyepiece.71 , dem habe ich nicht viel zuzufügen. Bei unserem Wetter kann es eh dauern, bis ich damit mal arbeiten kann, und bei mir hat sich seit Oktober zu viel angesammelt, das mit dem ich noch intensiver rumspielen will... aber ich hoffe, morgen (wenn auch bei Tag und schlechtem Wetter) noch ein wenig am Binoansatz testen zu können.


    Beste Grüße,
    Alex

  • Hallo Markus,


    schöner Test und Vergleich. Zu dem Punkt hier- <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Beim Test am Tag stellte sich jedoch heraus, dass das Morpheus bei gleicher Brennweite nur das minimal kleinere Feld zeigt. Wenn die 82° des ES stimmen, dann dürften die Morpheus eher in Richtung 80° gehen, statt der angegebenen 76°<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Da hatte ich ja auch schon mal gestestet bzw. Alex (Kerste) ist auch bei dem 9mm Morpheus zu der Überlegung gekommen.


    Bei meinem Test der Morpheus bin ich aber zu einem anderen Ergebnis gekommen. Das 9mm Morpheus zeigt eine etwas größere Austrittspupille. Bedeutet, es hat etwas mehr als 9mm Brennweite und damit wird es mit den lt. Hersteller 76° eGF natürlich ein etwas größeres tatsächliches Feld zeigen als erwartet.


    Vergleich doch das auch nochmals mit dem 9mm Morpheus und dem 9mm ES und betrachte dabei die AP.


    Gruß
    Stefan

  • Hallo Alex, Stefan,


    Vielen Dank für die zusätzliche Info und die Links zu Euren ja sehr ausführlichen Berichten.


    Alex, man sieht es schlecht auf dem Foto, sind die Linsen tatsächlich so dicht an der Oberfläche?
    Knirscht da nicht das Brillenglas an Augenlinse?


    Und Stefan, danke für die "Warnung". Ich hätte wirklich gerne 9,0mm eher noch 8,0mm bis 8,8mm.
    Das ES 8,8 wäre ja ideal, aber ich brauche Brillentauglichkeit.


    Mir scheint auch mit Morpheus kommt viel Seitenlichtstreuung rein, man sollte nur mit Tuch beobachten? Ist das richtig so?


    Grüße,
    Walter

  • Moin Markus!


    Dankeschön für den Bericht! Ich bin auf Deine weiteren Eindrücke gespannt. Wenn ich darf, dann würde ich gerne ein paar meiner bisherigen Eindrücke zu dieser Okularserie anhängen. Systematische Vergleiche mit Edel-Okularen habe ich aber (noch) nicht unternommen, fühle mich dazu aber auch nicht wirklich kompetent.


    Auf der Suche nach brauchbaren brillenträgertauglichen Bequem-Weitwinkelokularen, die nicht grün beschriftet sind (der Geiz setzt da irgendwo doch eine Grenze), bin ich in dem in dieser Hinsicht doch recht übersichtlichen Angebot auf die Morpheuse gekommen.


    Auf Verdacht habe ich mir im Oktober als erstes Morpheus das 6,5 mm für den 5" f/7 Refraktor angelacht, ursprünglich dazu gedacht, um damit so an die 1 mm AP zu kommen und ein wenig Mond zu gucken. Mir macht das Okular einfach nur Spaß: Einblickverhalten mit Brille für mich absolut bequem (ungefähr wie ein Hyperion 10 mm), Bild scharf und kontrastreich. Besonders überraschte mich aber die empfundene fantastische Transparenz des Okulars, so daß ich das auch in ein paar Nächten an einigen Nebelchen und Galaxien erfolgreich ausprobierte. Im Vergleich zum geliebten 10er Hyperion empfinde ich die Abbildung einiger Objekte irgendwie als deutlich "leuchtender" (kann ich schlecht beschreiben). Mit dem Mond gerade außerhalb des Gesichtsfeldes konnte ich kein Streulicht feststellen. Ob da am letzten Rand irgendwelche Farbspuren zu erkennen sind hat mich bisher nicht interessiert, störend aufgefallen ist mir da nichts. Und ob die Okulare exaktestens randscharf abbilden, mögen diejenigen beurteilen, die weniger verbeult gucken als ich.


    Jedenfalls hat der Eindruck gereicht, daß ich mir kurz danach als "Standardarbeitsokular" das 12,5 mm dazugekauft habe. Das Einblickverhalten empfinde ich als gut, aber doch als ein wenig nervöser als beim 6,5 mm. Aber auch beim 12,5 mm bin ich mit der Abbildung rundum zufrieden, der Bildeindruck ist für mich genauso schön wie im 6,5 mm. Ich meine, im Vergleich zum Hyperion 10 mm an M 42 mit dem 12,5 mm am 5" mehr faserige Details und schwache Nebelausläufer erkannt zu haben. Um die Streulichtarmut abzuschätzen habe ich auch so einige Minuten in die Plejaden geguckt und meine, die Lichthöfe um die Sterne deutlich unterschiedlich hell gesehen zu haben, am hellsten waren die Höfe um Merope. Und die Aufhellung um Merope schien ein wenig "viereckoid".


    Um das Sortiment abzurunden und um etwas mehr AP zu erreichen habe ich dann die Sammlung neulich noch um das frische 17,5 mm ergänzt, das ich aber bisher erst einmal wenige Minuten am 72 mm f/6 am Mond ausprobiert habe. Diesen ersten kurzen Bildeindruck empfand ich als überwältigend gut. Im Dunst ein paar Sterne angesehen, um das Einblickverhalten zu erkunden: nach dem ersten Kurztest für mich ungefähr genauso angenehm wie das 6,5 mm. Bei diesem Okular meine ich (mit Brille beobachtet) aber so etwa in dem äußeren Viertel des Gesichtsfeldes bei den 432 mm Brennweite des Apos (wegfokussierbare) leichte Unschärfen durch die Bildfeldwölbung wahrgenommen zu haben.


    Auch wenn das natürlich ein völlig schiefer und krummer und unzulässiger Vergleich ist (weil völlig unterschiedliche Okulare und wegen Vergrößerung und AP und Hintergrundhelligkeit und so weiter...), egal: wenn ich nun am 5" nach dem Aufsuchen mit einem 27 mm Panoptic auf das 12,5 mm Morpheus wechsele, dann habe ich mit den beiden Okularen den gleichen Genuß am Betrachten des Objektes und den gleichen positiven Eindruck von der Abbildungsqualität und habe nicht den Eindruck, mit unterschiedlichen "Klassen" an Okularen zu beobachten.


    Und als sehr angenehm empfinde ich, daß ich nun kein Gehampel mit Reduzier-Adaptern mehr habe: durchgehend bis runter zu 1 mm AP direktes Einstöpseln in einen 2" Clicklock-Zenitspiegel und gut ist das. Geht auch bei Frost alles mit dünnen Handschuhen problemlos zu hantieren. Die unterschiedlichen Fokuslagen im Vergleich zu den Aufsuchokularen stören mich dabei (noch) nicht.


    Sowohl das 6,5 mm als auch das 12,5 mm haben sich bei mir in einigen Nächten als sehr gelungenes Werkzeug gezeigt, das man einfach und selbstverständlich benutzen kann, ohne irgendwie drüber nachzudenken oder durch Unzulänglichkeiten der Optik abgelenkt zu werden. Okular einstöpseln, Auge davorhalten, entspannt beobachten und sich auf das Objekt konzentrieren.


    Was mich aber an den Okularen stört: frisch und kräftig "aufgeladen" ist mir die eigentlich ja ganz pfiffige phosphoreszierende Beschriftung viel zu hell und blendend. Intensives Beobachten unter Lichtschutztuch fällt für mich dann aus. Die Phosphoreszenz hält dann für mich störend hell so etwa eine Stunde an, die kann man ja nicht löschen. Also überprüfe ich den Okularkoffer vor Abfahrt nicht bei praller Beleuchtung.


    Achso: meine Brillengläser knirschen auf den Okularlinsen nicht. Geht gerade eben so, es bleibt bei heruntergeklappter Augenmuschel vielleicht so 1 mm Luft. Und gegen Seitenlicht stülpe ich mir bei Bedarf sowieso ein dunkles T-Shirt über den Kopf, dann brauche ich das unbenutzte Auge auch nicht zuzukneifen.



    Viele Grüße von


    Marcus

  • Hi!


    Ich habe bislang noch keine Möglichkeit gefunden, die Austrittspupille gescheit zu vermessen, und bin für jeden Hinweis dankbar. Die Zeit von einem Sterndurchlauf kann ich einfach messen, aber die Schieblehre auf's Okular zu legen traue ich mich dann doch nicht – egal, wie hartvergütet moderne Linsen auch sein mögen.


    Baader konstruiert die Okulare ja auch für die Fotografie/Digiskopie, bei der das Kameraobjektiv möglichst nahe an das Okular soll, daher ist sie sehr gut zugänglich. Aber du hast ja Augenmuscheln en masse, um Abstand zu gewinnen [8D]


    Wenn du die runde Augenmuschel anschraubst und umklappst, ist die Linse geschätzte drei Millimeter tiefer als der Rand der Augenmuschel:

    Ist leider saublöd zu fotografieren, sollte aber mit keiner Brille Probleme geben, die nicht gerade Flaschenböden verwendet. Ich will da nur nicht mit meiner Metall-Schieblehre nachmessen, sorry[8D]


    Mit Streulicht habe ich (ohne Brille) auch keine Probleme – wenn ich die Augenmuschel aufklappe oder die M43-Verlängerung verwende und die umgeklappte Augenmuschel aufschraube, ist die Linse ja ziemlich im Schatten:

    Links die umgeklappte runde Augenmuschel, Mitte aufgestellte Augenmuschel, rechts umgeklappte Augenmuschel mit M43-Verlängerung (ca. 9mm bis zur Linsenfassung).
    So habe ich kein Streulichtproblem. Es gibt ja auch noch die flache geflügelte Augenmuschel, vielleicht ist die mit Brille hilfreich.


    Bei H-Alpha Sonnenbeobachtung würde ich auf jeden Fall (außer, ich beobachte in einer Kuppel) zu einem Beobachtungstuch raten, auch ohne Brille – Wahnsinn, was man da an Kontrast gewinnt, egal mit welchem Okular. Bei Weißlicht schaue ich ohne Tuch. Wenn die Sonne nicht direkt schräg von der Seite in das Okular reinleuchtet, sollte es mit den Morpheus kein Streulichtproblem geben – und das sollte jedes Okular überfordern. Selbst bei der Sonnenbeobachtung steht die Sonne ja schlimmstenfalls im rechten Winkel zum Okular, und die Linse ist im Schatten.


    Beste Grüße,
    Alex

  • Hallo Alex, und Marcus


    Vielen Dank, besonders für die Fotos. Jetzt ist es mir klarer mit diesen Muscheln, Gummiringen und Verlängerung.
    Dennoch werde ich das 9mm nicht blind bestellen. Ich glaube ich muss es mir mit meiner Brille und an meinem Teleskop
    ausprobieren.


    Aber alles in allem hört es sich nach einem recht gutem Okular an, in der Liga von den Explore Scientific.
    Aber klar, sie sind doppelt so teuer wie die Hyperions, etwas teurer als die ES. Ein Delos als Referenz ist nochmal
    doppelt so teuer. Da lohnt wohl der Preisaufschlag nicht mehr unbedingt.


    Aber ich muss mir das mal selbst ansehehen. Sind ja nur noch mehr zwei Monate bis Himmelfahrt :-).


    CS,
    Walter

  • Hi Alex, <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Ich habe bislang noch keine Möglichkeit gefunden, die Austrittspupille gescheit zu vermessen, und bin für jeden Hinweis dankbar.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Ich habe ein kleines Handmikroskop mit einer geätzten Strichplatte. Messbereich 0,1", Unterteilung in 0,001", also einem Strichabstand von 0,0254mm. Das im korrekten Abstand (Augenabstand) am Okular angesetzt könnte ich als eine AP von bis zu 2,5mm sehr genau vermessen.


    Leider ist mir diese Messmöglichkeit erst eingefallen, als ich die von Rudi (Fernrohrland) zum Test zur Verfügung gestellten Okulare bereits wieder an ihn zurückgeschickt hatte. Hmpf, dumm gelaufen, hätte ich ja eher dran denken können. [}:)]


    Abfotografieren und messen hatte sich als nicht so ideal rausgestellt. Aber dabei erkenabr, die AP des 9mm Morpheus ist größer als die des 9mm Nagler. Ein Vergleich mit weiteren 9mm Okularen anderer Hersteller wäre natürlich noch besser. Der Okulartyp ist dabei ja egal, ob Plössl, Erfle oder haumichblau, es gehtja nur um die Brennweite und die sich ergebende und zu messende AP.


    Wobei auch klar sein dürfte- das 9mm Morpheus im Vergleich mit Nagler und ES führt zum gleichen Ergebnis, das Feld des Baader scheint annähernd so groß wie die Kandidaten mit 82° eGF zu sein. Damit bestätigt sich der Verdacht, die 9mm des Baader sind nach unten abgerundete 9,xmm, weshalb auch immer. [:)]


    Gruß
    Stefan

  • Hallo Walter,


    da würde ich dir empfehlen, das Okular mal vom Händler deines Vertrauens zur Ansicht zu bestellen – die aktuelle Preisaktion gilt nur noch bis Mitte Mai:-) Es geht eh nichts über selbst anschauen.


    =&gt; Stefan: Mit Fotografie bin ich auch weitestgehend gescheitert. Aber ich habe noch ein digitales Handmikroskop, das unten einen nicht zu harten Plastikkranz hat – vielleicht krieg ich damit was hin. Vielleicht noch mit Filz polstern? Hm...


    Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass mich die exakte Vergrößerung nicht mehr so sehr interessiert – früher hatte ich neben dem Übersichtsokular nur zwei Zoom-Okulare im Koffer und gar keine Ahnung, welche Vergrößerung das jetzt ist. Und wenn ich daran denke, dass ich ganz früher die Barlow vor den Zenitspiegel gesetzt hatte. Die Teleskophersteller geben ja auch nicht an, mit welcher Genauigkeit ein Teleskop die Brennweite einhält, und wie viel beim Runden von Zoll auf cm verloren geht[:D]


    Vielleicht kann ich nächste Woche mal mit dem Mikroskop was erreichen. Danke für den Tipp, hab ich wieder was zum Spielen für schlechtes Wetter[:)]


    Beste Grüße,
    Alex

  • Hi Alex,


    es ginge ja weniger um die exakte Vergrößerung. Soweit ich mich erinnere, warst du der Erste, der mit der Aussage kam "zeigt fast das gleiche Feld wie das 9mm Nagler, hat also scheinbar mehr als die angegebenen 76° eGF".


    Das klingt natürlich verlockend und wird vielleicht auch vom Leser auf die restlichen Morpheus übertragen. Wenn der Grund aber eine etwas längere Brennweite ist... [:)]


    Daher wäre die Klärung wünschenswert. Und auch weitere Vergleiche der AP mit anderen 9mm Okularen, und wenn es auch nur rein per Auge ist. Für mich war die größere AP zu erkennen, nur messen gelang mir nicht richtig.


    Das als 6,7mm ES 82° hat lt. Datenblatt tatsächlich ja auch 6,8mm, das Morpheus wäre damit nicht ein Einzelfall.


    Gruß
    Stefan

  • Hallo Stefan,


    völlig d'accord. Ich schaue nächste Woche mal, ob ich da einen sinnvollen Testaufbau hinbasteln kann, um sowas reproduzierbar und günstig zu messen.


    Beste Grüße,
    Alex

  • Hallo Alex,


    Von "Sonder-"angeboten lass ich mich nicht nicht so leicht locken ;-). Zusenden lass ich mir das nicht, wenn die Wahrscheinlichkeit, es zu behalten &lt;70% ist. Und hier ist es 51%. Finde ich unfair gegenüber dem Händler (trägt ja 2x 7 Euro Postgebühr), Päckchen/Folie ist auf, etc...


    Nein ich schau es mir in Ruhe auf dem ITV an. Ich würde es auch gerne mit anderen vergleichen, idealerweise Delos als Referenz. Vielleicht auch das ES-8,8...


    Nur ein paar Tage nach der Rabatz Aktion kann man auf dem "heiligen Rasen" sicher mit den Händlern reden.


    CS,
    Walter

  • Hallo in die Runde,


    ich war jetzt die letzten Tage leider offline, aber da hat sich ja echt eine schöne Diskussion entwickelt, die glaube ich sehr hilfreich sein kann, wenn man sich über die Morpheus informieren möchte.


    Dass das 9 mm Morpheus in Wahrheit ein 9,x mm Okular sein könnte, daran habe ich bis jetzt gar nicht gedacht. Aber das ist natürlich möglich. Für kommende Woche kündigt sich bei mir seit langem wieder mal eine klare Nacht an. Vielleicht klappt es ja und ich kann die Morpheus endlich am Nachthimmel ausgiebig testen. Vielleicht kann ich die ES noch einmal auftreiben.


    (==&gt;) Walter: Mit den Morpheus hatte ich übrigens keinerlei Probleme mit der Brille. Also zur Okularlinse ist genügend Abstand. Wenn es rein um das Einblickverhalten geht, sind die Morpheus für mich der klare Gewinner. Das ES82° (8,8 mm) ist sehr knapp, was den Augenabstand betrifft. Mit Brille hatte ich mit diesem Okular keine Chance. Also es ging schon, war aber sehr unkomfortabel, da die Brille richtig fest an das Okular gedrückt werden musste. Da ist das Morpheus deutlich angenehmer. Der Komfort würde in meinen Augen hier die 0,2 mm (theoretisch)bzw. 0,x mm (praktisch) Brennweitenunterschied klar wettmachen.


    (==&gt;) Alex: Du schreibst was von einer neuen Augenmuschel. Ich gehe mal davon aus, dass ich auch die aktuelle habe. Mir kommen die aber immer noch sehr dünn vor ...


    cs
    Markus

  • Hallo Markus,


    die neue runde Augenmuschel wird verschraubt, die alte wird einfach nur aufgesteckt (so wie die geflügelte weiterhin). Sie ist relativ dünn, passt aber jetzt gefühlt besser zu einem Okular in der Preisklasse, und die M43-Verlängerung ist (für mich) Gold wert:-)


    Wenn Baader für die das selbe Material verwendet wie für die Hyperion-Augenmuscheln, habe ich da keine Bedenken – die halten bei mir schon ein rundes Jahrzehnt durch.


    Beste Grüße,
    Alex

  • Hallo zusammen,


    danke auch von mir für die ausführlichen Berichte - werde ich berücksichtigen, wenn mein Bino fertig ist und es mal an die kürzeren Brennweiten geht. Das Morpheus scheint ja von Augenabstand und Einblickverhalten her sozusagen der kleine Bruder der ES 92° zu sein, die ich sehr schätze, die aber leider nicht binotauglich sind. Mir ist aber heute bei APM folgendes Okular begegnet: APM HI-FW 12.5mm 90° 1,25" Weitwinkelokular, das ist von den Eckdaten her quasi identisch zum ES, aber mit 56 mm Durchmesser hoffentlich uneingeschränkt am Bino verwendbar. Das wird sehr interessant - im Moment ist es noch mit 1-2 Monaten Lieferzeit angegeben. Bin gespannt auf Testberichte, wenn es mal raus ist.


    Viele Grüße, Holger

  • Hallo,


    (==&gt;) Alex: Danke für den Input. Meine Morpheus haben auch die verschraubbare Augenmuschel. Da ich die M43 Verlängerung immer drauf habe und die Augenmuschel ausgeklappt lasse (so habe ich ohne Brille den bequemsten Einblick), mache ich mir da auch keine Sorgen. Die M43 Verlängerung ist wohl auch dazu gedacht, den Augenabstand ohne Brille richtig einzustellen. Die ist auch für mich Gold wert [:)]


    (==&gt;) Holger: Ich habe nie durch die 92° LER ES geschaut, aber rein von den Daten sind das Okulare mit sehr angenehmen (brillentauglichen) Augenabstand. Allerdings mit 2kg am Bino (2kg würden dann auch die APM wiegen), das finde ich schon heftig. 2 Morpheus wiegen da nur ein gutes Drittel [;)]


    Für morgen Abend war bei mir übrigens (irgendwann) mal klarer Himmel angekündigt. Das wird jetzt wohl nichts, obwohl es mir auch für Merkur und Venus gut gepasst hätte. Neue Chance am Mittwoch. Drückt mir die Daumen. [:D]


    cs
    Markus

  • Hallo Markus,


    die 92° LER haben leider 70 bzw. 72 mm Durchmesser und da bekomme selbst ich mit meiner großen Pupillendistanz die Nase nicht dazwischen. Ob man da etwas optimieren kann, so wie hier gezeigt, weiß ich nicht - bei den APM Ultra-Flat 30 mm, von denen eine Schnittzeichnung verfügbar ist, ginge es zum Beispiel nicht. Und einfach mal aufschrauben wollte ich die Okulare nicht, das überlegt man sich bei dem Preis doch zweimal...


    Bezüglich des Gewichts der APM HI-FW 12,5 mm gehe ich davon aus, dass die Angabe von 1 kg nur ein Platzhalter ist, bis die ersten Serienexemplare da sind und gewogen wurden. Aus dem Vergleich mit dem UF 30 mm (556g) würde ich sie mal auf 600-700 g schätzen. Ich werd jedenfalls schauen, dass meine Konstruktion damit klarkommt.


    Viele Grüße


    Holger

  • Hallo Markus,


    danke für den Link, kannte ich noch nicht. Da äußert sich ja der Chef persönlich dazu :-) - dachte ich mir schon, dass das eigentlich Entwicklungen zu den APM-Binos sind.
    Ich werde auf jeden Fall gegen das ES 92° testen, wenn kein anderer schneller ist damit!


    Viele Grüße, Holger

  • Hallo,


    also Mittwoch Abend war es wirklich klar und ich konnte trotz eisiger Kälte bei -10° die Morpheus ein wenig weiter testen. Heute Abend soll es wieder eine klare Nacht bei "nur" -5° geben. Da werde ich mit den Okularen mal den Mond anvisieren. Teil 2 vom Bericht dann demnächst an dieser Stelle.


    cs
    Markus

  • Hallo zusammen,


    damit der eine oder andere etwas besser planen kann: Morpheus Okulare werde ich mit zum ITV haben und können dann ausgiebig vor Ort getestet werden.
    Die Preisaktion hört übrigens nach dem ITV auf, reicht für ein paar schlaflose Nächte... [;)]


    Besondere Wünsche sollten dennoch bitte per Mail geschickt werden, denn dummerweise findet die ATT genau an dem Wochenende statt, wo ich eigentlich schon auf dem ITV sein wollte... - wäre sehr hilfreich.


    Viele Grüße
    Nils

  • Servus,
    kann mir jemand der Morpheusbesitzer die max. Dicke messen?
    Ich möchte diese an einem Bino nutzen und da ich einen engen Pupillenstand habe (ca. 58mm) wäre das sehr hilfreich. Bei meinen Naglers T6 ist mir mittlerweile der Augenabstand zu knapp.


    Gruß
    Ralf

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