Umfrage: Wie oft beobachtet ihr?

  • Hallo,


    da ich in den vergangenen Jahren eigentlich kaum noch zum Beobachten gekommen bin (und daher auch hier recht wenig geschrieben habe), wollte ich mal fragen, wie das bei euch so aussieht.


    Ich persönlich bin froh, wenn ich es 5 Mal im Jahr mit dem Teleskop auf die Terasse schaffe. An Rausfahren und eine Nacht durchbeobachten ist momentan leider nicht zu denken.


    Gruß


    Carsten


    <font color="limegreen">Aus dem OT verschoben von Caro [;)]</font id="limegreen">

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AstroCarsten</i>
    <br />Hallo,


    da ich in den vergangenen Jahren eigentlich kaum noch zum Beobachten gekommen bin (und daher auch hier recht wenig geschrieben habe), wollte ich mal fragen, wie das bei euch so aussieht.


    Ich persönlich bin froh, wenn ich es 5 Mal im Jahr mit dem Teleskop auf die Terasse schaffe. An Rausfahren und eine Nacht durchbeobachten ist momentan leider nicht zu denken.


    Gruß


    Carsten
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Hallo Carsten,


    die Frage müsste präzisiert werden!
    Versteht Du unter beobachten ausschliesslich mit dem Teleskop und das über mehrere Stunden?


    Tatsächlich beobachte ich fast immer wenn Sterne zu sehen sind, allerdings meistens mit dem Fernglas und da geht auch schonmal eine halbe Stunde.
    Mittlerweile schaue ich sehr bewusst ob sich der Aufbau des/der Teleskope lohnt (Himmelsqualität) ich baue nicht mehr wie früher bei den ersten blinkenden Stern auf, sondern wenn ich meine das es lohnt.
    Vondessen ist das teleskopieren bei mir auch rückläufig, man wird halt auch faul und träge.
    Das Hobby erfordert ja auch eine gewisse Robustheit, wer stellt sich schon freiwillig im Winter bei Minusgraden stundenlang in die Kälte?


    Andreas

  • Hallo zusammen,


    falls "Kamera rausstellen" auch zählt, komme ich 2017 auf 58 Nächte. Die waren zwar nicht immer sonderlich gut, aber immerhin deutlich weniger schlecht als die über 300 anderen.


    cs
    Jürgen

  • Hallo Carsten,


    Da noch nicht viele geantwortet haben, möchte ich dir gern mitteilen, das es bei mir ganz ähnlich ist, vllt. ist es dir ein kleiner Trost?


    Anfangs, noch mit nem kleinen 114er bin ich sogar mit den Kids im Winter aus dem Dorf weit herausgelaufen bei Minus 12° bis Minus 20° im extremen und habe fast jede Gelegenheit genutzt...
    Mit den Jahren werden aber meist, wie auch bei mir, die Teleskope größer und "die Beine schwerer", da reduziert es sich langsam.
    Zuletzt im 3. Stock eines Wohnblocks mit Spiegelkiste allein von 18Kg - da überlegt man es sich 3x oder öfter, ob es sich lohnt. Dazu das justieren, was mir nicht ganz leicht fällt, da es ein Selbstbau ist und am schlimmsten: das später wieder Abbauen und hochschleppen in den 3. Stock.
    Fazit: inzwischen sind es 3 Events, die ich daraus mache mit gemütlich Campen/Zelten, möglichst gleich nahezu eine Woche im Frühjahr, Spätsommer und Herbst. Das wars dann leider :O
    Für wirklich gute Abende, also wenn es wirklich knackig ist am Himmel, nehme ich inzwischen mein kleines Spektiv mal eben auf die Schulter und gut. Selbst einen geplanten kurzen 6"er würde ich schon nicht mal eben satteln. Aber son Spektiv geht immer:D
    Die Situation könnte sich nochmal ändern, wenn ich wieder einen Garten hätte: Plane vom Dobson und fertig)...Tja, wenn...


    cs
    Micha

  • Hallo Sternfreunde,


    mein Standort liegt auf 16º 23’N, 101º 15’E; unmittelbar am Tat Mok Nationalpark.


    Wenn zu Hause, wird gespechtelt so oft es die Wolken zulassen. Kaelte und Frost gibt's hier nicht.
    Beobachtet wird auf einer 8x5m Plattform mit Rundumsicht und nicht selten bei Bortle 2.
    Die Geraetschaft (C11 + Feldstecher(!)) muss max. 10m bewegt werden. Rotlicht ist fest installiert.


    Eigentlich optimale Bedingungen - aber das Ungeziefer ... Mosquito Repellants sind ein Muss!


    Auf Geschaeftsreisen habe ich mein Kenko 8x32, 7,8º (Mono) immer dabei; eine excellente Optik.


    Gruessle und immer CS,
    Steve

  • Hallo liebes Forum


    ich wohne derzeit in Berlin, da kann ich mit viel Glück gerade mal den Mond sehen.
    Aber ich habe auch ein kleines Ferienhäuschen mit Garten im Umland (so 100 km vor Berlin) und da ist der Himmel relativ gut (und manchmal auch das Wetter).


    Wenn wir am Wochenende draußen sind und es klar ist, schaue ich eigentlich immer. Aber mehr als 2 mal im Monat ist das eigentlich auch nicht, im Sommer vielleicht etwas mehr, obwohl das Häuschen jetzt einen Ofen hat. Wenn man erst mal da ist, ist der Aufwand natürlich minimal, einfach Dobson rausstellen und los.

  • Hallo Carsten,


    ich habe hier kleinere Linsenteleskope fertig stehen, nehme meisten den 80/600 ED auf Vixen New Polaris auf meine Terrassensäule, damit geht es immer auch nur in kurzen klaren Momenten, durchziehende Wolken spielen dabei keine Rolle!
    Im Gegenteil, da sieht man direkt ob mit der Luftruhe was geht, denn oft ist zwischen den geballten Wolken die Luft recht klar und Zeitweise ruhig, für Mond und Planeten!


    und so einen Zeichnung ist in 20 - 40 Minuten erledigt!
    mit 125/1300mm Lichtenknecker Refraktor


    mit 70/700 mm Lidl Teleskop

    Die Krater Cleomedes; Burckhardt, Peirce + Swift
    Mit Vergrößerung von 100 -194 Fach


    Früher während der Arbeit in der Woche, war weniger Zeit, da habe ich das dann oft nur so nutzten können!
    Dann nach Rentenbeginn, wird man bequem trotz der vielen Zeit, die man jetzt hätte, da hab ich das einfach wieder zur Regel gemacht, auch kurze Momente auszunutzen!
    Und wie früher auch, Samstags und Sonntags steht bei gutem Wetter, die Sonne auf dem Plan auch da reichen dann 20 - 30 Minuten, selbst für Sonnenflecken Zeichnungen reichen 30 - 50 Minuten!


    Hier mal eine Zeichnung mit 80/1200 ED durch 20 mm Mittenzwey auf den Tisch projiziert und grob angezeichnet,



    &gt; vom Juli 2016 &lt;


    dann die Projektion oberhalb des Blattes gesetzt und die Feinheiten eingezeichnet und verwischt!
    Hier mal mit dem Versuch, auch die Granulation mit einzuzeichnen.
    Sieht komplizierter aus als es war, das Ganze hat nur ca. 40 Minuten gedauert!

    Gruß Günter


    GSO 12"+ 8" Skywatcher Dobson, Celestron 8" Scmidtkamera; C8 Orange + 5,5" Comet-Catcher; MAK 100/1000 + 127/1500; ED 80 PRO,

  • Hallo Carsten,


    da geht es mir ähnlich wie Dir: für 2017 habe ich gerade mal 13 Sitzungen in meinem Beobachtungsbüchlein eingetragen ! In 2018 waren es bis jetzt immerhin schon 6 Beobachtungsabende[;)] Es hätten sogar schon 2-3 Abende mehr sein können, allerdings muss ich zugeben, dass mich da wirklich die Kälte abgehalten hat ( Weichei ).


    Gott sei Dank habe ich noch ein weiteres Astronomie-bezogenes Hobby, welches ich öfter ausüben kann - siehe Signatur[;)]


    MfG Michael

  • Hier in Nordostengland ist das Wetter so wechselhaft, dass ich selten wochenlang Wolkennaechte habe. Andererseits sind klare Naechte nicht sehr stabil, sowohl in Bezug auf Wolkendurchzug als auch auf Seeing (2" und groesser). Eine Schnellaufbauvariante oder eine Sternwarte erleichtern die Nutzung dieser spontanen, kurzen Perioden signifikant. Seitdem ich meine Sternwarte habe, beobachte ich deutlich mehr und ich komme auf typischerweise 2-3 gute Naechte im Monat, wo ich gute Bilddaten bekomme. Ich arbeite meist fotografisch, wobei das Teleskop einmal eingestellt autonom weiterarbeitet, und ich auch mal reingehen kann (soviel zum Thema Weichei).


    Also 2-3 Naechte im Monat, ABZUEGLICH (!) Ende Mai, Juni und Juli. Denn auf 54 Grad noerdlicher Breite haben wir dann "weisse Naechte". Eine schoene Zeit, um die Fernrohre zwecks Wartung zu zerlegen, neue Sternwarten zu bauen, oder auch mal in einer klaren Nacht ohne Gewissensbisse in den Pub zu gehen. [:I]

    Alles Gute aus Nordostengland wuenscht



    Jurgen

  • Hallo,


    Ich beobachte viel die Sonne, es kommen 60 bis 70 Beobachtungstage
    im Jahr alleine wegen der Sonnenbeobachtung zusammen.


    Am Nachthimmel ist es viel weniger.
    Wetter und Arbeitsbedingt kommen hier nur 15 bis 20 Nächte im Jahr
    zusammen.


    Dieses Jahr wird bei mir wahrscheinlich ein großer Ausfall, da ich
    gesundheitlich sehr angeschlagen bin.


    Viele Grüße
    Gerd

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