Kamera-Auswahl mal wieder...

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  • Hallo Liebe Leute :)


    ich bin Dimitri aus Eisenach bin neu hier im Forum (angemeldet, ich lese seit ca. Dezember) und steige gerade, mit den typischen Fragen, in die Astrofotografie ein.


    Ich hatte ehrlich gehofft, euch diese Fragen ersparen zu können, wo ich doch sehe, wie viele Threads hier schon existieren, aber ich bin nach mehrtägigem Suchen hier und in der Weite des Internets einfach zu keiner Antwort gekommen und muss nun leider euch belästigen.
    Dafür liefere ich euch dann hoffentlich bald schöne Fotos ;)


    Meine Optik ist ein 110mm f/7 Apo, für welchen ich eine Pixelgröße von 5,6my errechnet habe.


    Achja, ich möchte hauptsächlich DSLR (wegen Mobilität) Deep Sky Fotografie betreiben. An Planeten habe ich kein Interesse.
    Die schaue ich mir lieber so an.


    Mir stehen nun eine EOS 1000D (5,7my Pixel) und eine EOS 600D (4,3my Pixel) zur Auswahl. Bisher (Sprich die letzten paar Wochen) fotografierte ich mit einer Samsung NX300, die aber was Komfort angeht viel zu wünschen übrig lässt. Das, und die Modifizierung, sind die Hauptgründe für meinen Wechsel, lieber früher als später.
    Auch weil ich kein Zubehör für die NX kaufen will, welches ich dann nochmal für eine geeignetere Kamera werde kaufen müssen...


    Wie wichtig sind diese Pixelgrößen? Würde ich den Unterschied zwischen der 600 und der 1000 merken? Falls nein, tendiere ich eher zur 600er, da <b>jünger</b> und mit Schwenkdisplay.
    Ich würde die Kamera dann auch mit Filtereinsatz, oder manuellem Weißabgleich für die Tagfotografie verwenden, wenn ich schon dabei bin.


    Und dann habe ich noch eine Frage zu Barlow Linsen. Werden die in die Adapter eingeschraubt, also ohne optisch wirksame Länge, oder kommen die nochmal als externes Teil zwischen Kamera und Teleskop/Flattener, sodass "Weg" entsteht?


    Nochmals sorry für die Redundanz meiner Fragen, ich weiß wie mühsam das sein kann, aber SuFu und Google haben mehr verwirrt, denn geholfen.


    Liebe Grüße
    Dimitri

  • Hi Dimi,


    herzlich Willkommen hier beim Astrotreff! :-)


    Ich würde auf die Schnelle was zu den Barlows sagen:
    Die haben den Zweck, die Brennweite zu verlängern. So könnte man sich z.B. den Kauf von zusätzlichen Okularen ersparen, wenn man eine Barlow in seinem Sortiment hat. Also hätte man z.B. bei einem 5mm Okular + einer 2x Barlow als Resultat 10mm Brennweite. Ein 15mm Okular + 2x Barlow würden 30mm ergeben usw. Du erkennst: es sind nur zwei Okulare, aber schon vier verschiedene Brennweiten und damit Vergrößerungen.


    Dann werden Barlows noch gern in der Planetenfotografie verwendet, wo man auf viel Brennweite Wert legt. Ziel ist es das Auflösungsvermögen des Teleskops voll auszunutzen und möglichst viele Details zu erwischen. Das richtet sich primär nach der Teleskopöffnung und der Pixelgröße der Kamera. Nach diesen Werten richtet sich meine Mindestbrennweite und die zu verwendende Barlowlinse um die Teleskopbrennweite entsprechend zu verlängern.

  • Also hätte man z.B. bei einem 5mm Okular + einer 2x Barlow als Resultat 10mm Brennweite. Ein 15mm Okular + 2x Barlow würden 30mm ergeben usw. Du erkennst: es sind nur zwei Okulare, aber schon vier verschiedene Brennweiten und damit Vergrößerungen.
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    Eine Barlow verlängert die Brennweite des Objektiv´s und nicht die des Okular´s. 900 mm Brennweite + 2 fach Barlow = 1800 mm Brennweite. Die Okularbrennweite bleibt gleich, aber die mögliche Vergrößerung steigt mit der Barlow.[;)]

  • Hallo


    wenn du mit einer DSLR mehr wie Mond und Planeten fotografieren willst ist F/7 schon schlimm genug was die Lichtsammelleistung angeht,
    eine Barlow ist eher unpassend.
    Für Planeten geht es gut mit Barlow, dann wäre die Kamera unpassend... das kannst du mit der Wahl der Guidecam aber noch abdecken.


    Gruß Frank

  • Hallo Luron,


    danke für die Berichtigung. Klare Sache, eigentlich. Manchmal schreibe ich einfach schneller, als ich denken kann...
    Kleines Trostpflaster für mich: Das Resultat bleibt gleich. :-)

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