12" Bino Selbstschliff

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  • Hallo


    Vor ca. 10 Jahren hab ich zwei 8" Spiegel
    Geschliffen und Auspoliert.


    Vor ein par Wochen hab ich beim Umräumen
    diese beiden Spiegel wiedergefunden und plötzlich
    Lust bekommen sie zu Parabolisieren.


    Ich füge noch 2 Bilder ein, einmal Vorher und eins vom Ende


    Als ich Merkte wie interessant Parabolisieren ist
    und ich mir dachte das sich der Ganze Aufwand für ein
    8" Bino garnicht lohnt, hat der Öffnungswahn zugeschlagen
    und ich hab zwei 12" bei Stathis Bestellt.
    An dieser Stelle nochmal vielen Dank, das Material ist
    super Verpackt und natürlich unbeschadet angekommen.


    Nach einigen Tips von Stathis hab ich die Rohlinge gegeneinander
    Plangeschliffen, mit kurzen Strichen über die mitte
    und mal der eine oben , mal der andere, werde auch noch Bilder beifügen nach der ersten Charge 320er, das hab ich gemacht um mal
    zu sehen wie überhaubt die Oberläche aussieht.


    Nach dem Planschliff hab ich mal die Randstärke ringsum vermessen
    dabei Stellte sich heraus das ein Rohling 0,38mm Keilfehler hat,
    der andere nur 0,07mm.


    Muss ich den Keilfehler wegschleifen oder ist der noch zulässig?

    Wie ging das nochmal mit dem Bilder hochladen hier ?



    Grüße


    Michael





    [:D][:D]

  • Hallo Michael,


    bezüglich des Keilfehlers hatte ich auch schon ein Thema


    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=186320


    Das Ergebnis war das er bei 14" f5 kein Problem darstellt.
    Ich weiß jetzt nicht wie das beim Bino aussieht aber ich denke dort ist das ähnlich, da jeder Spiegel für sich justierbar ist. Auf der anderen Seite hast Du ja noch nicht begonnen und könntest den Keilfehler auch gleich beheben. Bei meinem nächsten Spiegel werde ich das nämlich so machen egal ob nötig oder nicht. Mit Keilfehler im Spiegel hast Du nachher im Teststand eventuell das Problem, das wenn der Spiegel nicht immer exakt in der gleichen Position ist, der Reflex an einer anderen Stelle ist. Dann muss jedesmal die Messeinrichtung neu auf den Reflex ausgerichtet werden.


    Das Hochladen von Bildern ist recht einfach und geht unter folgendem Link.
    http://www.astrotreff.de/upload.asp
    Dort ist dann alles beschrieben.


    Welche Brennweite strebst Du an?
    Beschreibst Du den Bau des Binos auch im Technikforum?


    Gruß Rudi

  • Hallo Rudi


    Der User "Glasquäler" hat wirklich Pech gehabt mit den 2mm
    Keilfehler, seit dem geistert der Begriff durchs
    Forum und sorgt für Angst und Schrecken.
    Ich werde ihn zumindest mal Reduzieren.


    Ich Strebe f/5.7 an, dann komme ich mit 75mm FS hin bei 25% Obstruktion


    Ja den Bau werde ich auch ins Forum Stellen
    Geplant hatte ich einen leichten Stahlrohr Grundrahmen
    worauf ich den Augenabstand einstellen kann.
    Aber den Rest dann wohl aus Holz.


    Mein Foucault Bilder vom 8" sind Unterwegs
    Stelle sie ein sobalt ich die Zulassung vom forum hab.



    Gruß


    Michael

  • Hallo


    Hier hab ich noch wie angesprochen die 2 Bilder vom
    Parabolisieren des 8" f/6


    Das Erst Bild ist nich genau der Anfang, ich hatte dort
    bereit 5 min mit dem daumen auf der 50% zone poliert,das
    war nur zum experimentieren, ich werde bei den 12"
    mir dann wohl ein sub oder/und mini tool machen.


    bis zum letzten Bild waren es dann ca. 10 sessions
    a 5-10 min entweder mit daumen oder TOT kurze striche und
    wechselnder überhang, leider hab ich vergessen die suspension immer
    weiter zu verdünnen und bin danach übers ziel hinaus geschossen
    das bild möchste ich lieber nicht zeigen :-)






    Ich hab nach jeder polier session den spiegel ne halbe stunde
    ruhen lassen und dann 2 mess durchläufe gemacht, die aber fast immer sehr gleich waren.



    Gruß


    Michael

  • Hallo


    Ich habe beide Spiegel ganz grob mit der flex geschliffen bis auf
    2-2.5mm Tiefe und dann MOT gelättet.


    Jetzt ist die angeschliffene Fläche ca. 2.5mm ausser der Mite vom Rohling, kommt natürlich vom ungenauen Flexen.


    Nach einigen Beiträgen studieren dachte ich mir das ich jetzt
    mit TOT und wenig überhang den schliff zur anderen seite rüberhole und dann weitermachen mit MOT , den Asti rausschleifen und die Mitte weitervertiefen, solange wiederholen bis alles zentrisch ist.



    Ich bitte noch um Meinungen der Schleif Experten.



    Falls Kalle66 hier mitliest, hast du deinen 12er jetzt ganz fertig?,
    ich würde da gerne mal durchschauen, ich hab auch lange nix mehr von
    Oliver kopp gehört, mit dem ich von anfang an immer spechteln war.



    Gruß


    Michael

  • Hallo Michael, deshalb habe ich meine 2 bisher geflexten Rohlinge beim flexen auf einen Drehteller gestellt. Da wirds rotationssymmetrisch.
    Ich würde das jetzt vermutlich mit F80 TOT mit lokalem Druck immer kräftig auf die zu hohe Seite ausbügeln, natürlich trotzdem immer beide Scheiben drehen.
    Und ab und zu mal die Pfeiltiefe messen, man kann den lokalen Druck mit etwas Übung auch so steuern, das man nur noch TOT arbeitet(ich mach das so).
    Wobei Rudi oben schon recht hat, eigentlich sind Deine 2,5mm außerhalb der Mitte überhaupt kein Problem!
    Wenn Du 2,5mm Differenz Randdicke hättest aber schon! ;)


    Beste Grüße, Henri

  • Hallo Henri


    Danke für die Hilfe, werde mich gleich an die Arbeit machen.


    Für mich hören sich 2.5mm Excentrizität schon sehr viel an.


    Eure Selbstbauten und die Sternwarte sind
    schon sehr Beeindruckend.



    Grüße


    Michael

  • Hallo Michael, beim schleifen, polieren und vermessen für's polieren wirst Du das nicht bemerken.
    Und im Teleskop wird der Fehler dann automatisch beim justieren rausgekickt.
    Wenn Du den Rohling bis zum Rand durchgeschliffen hast, wirst Du die Exzentrizität vermutlich nicht mehr lokalisieren können.


    Und noch etwas: Ich hatte mal das Glück in Australien (wirkich dunkler Himmel) mit einem 8" Bino beobachten zu dürfen.
    Ich kann nur sagen - bleib drann, die Arbeit ist es wert. Ich kann mir kaum ausmalen, wie M13 in Stereo das Hirn anregt!


    Viel Spaß beim Schleifen! :)


    Beste Grüße, Henri

  • Hallo


    Durch überstunden und Ruhezeiten in dem Mietshaus bin
    ich nicht so weit gekommen.


    Die excentrizität des einen Spiegel konnte ich auf ca. 1.5mm veringern
    aber bei dem anderen ist der schliff oval, ein durchmesser unterschied von 5mm , wenn ich mit dem messschieber die tiefe messe zeigt er in alle richtungen bis auf 0.1mm das selbe an,also müsste die oberfläche sattelförmig sein , ist sie aber laut randdicke aber nicht.
    Beide Spiegel sind jetzt 2.2mm tief ich werde estmal noch tiefer gehen auf 2.7 und dann auf TOT wechseln und gucken was passiert.


    Gruß


    Michael

  • Hallo


    Der Grobschliff ist nach 23 Stunden und 3.5 Kilo Karbo 80 Beendet.


    Pfeiltiefe ist jetzt 3.5mm, diese werde ich mit dem 180 wieder etwas
    Zurückholen auf 3.3 bis 3.4, muss da nochmal MyNewton Anschmeißen.
    Das sollte auch Gelingen mit den ca. 650g die ich insgesammt habe.


    Das Zentrieren des einen Spiegels ging sehr gut mit K80.
    Ich habe 5 chargen excentrisch Geschliffen ToT und dann wieder
    10 Chargen Rundherum, das 2-3 mal Wiederholt und dann war es Mittig.


    Kann man, wenn das 180er Ausgeschliffen ist und den Spiegel mit Öl
    Bestreicht schon mit dem Foucault Tester die Brennweite Bestimmen ?


    Die Rohlinge waren sehr schön glatt zugeschnitten von Schott,
    die 8" vor 10 jahren hatte einen deutlich rauheren Rand
    und die 12er haben auch schon eine Fase, die 8" hatten damals keine.



    Gruß


    Michael

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: MichaelD</i>
    <br />
    Kann man, wenn das 180er Ausgeschliffen ist und den Spiegel mit Öl
    Bestreicht schon mit dem Foucault Tester die Brennweite Bestimmen ?
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Ja, das funktioniert, macht aber ein ziemlich diffuses Bild. Besser geht es mit normalem Wasser. Einfach mit der Blumenspritze besprühen und den richtigen Moment abpassen, wo das Reflexbild am schärfsten wird.


    Wenn du beide Rohlinge wechselweise auf demselben Tool und mit gleicher Strichführung schleifst, wird der Krümmungsradius automatisch ganz genau gleich.

  • Hallo Stathis


    Ich bin mit der 180er Körnung fast durch.
    laut Messschieber sind beide Spiegel gleich
    soweit ich das genau Messen kann.


    Ich habe immer beide spiegel mit der gleichen Technik
    abwechselnd Geschliffen und alle 5 Chargen gewechselt.


    Ich muss jetzt den Spiegelhalter noch fertig machen und
    dann versuche ich mal die Brennweite mit Foucault zu bestimmen.


    Du sagtest ja, mit Wasser geht das besser als mit Öl,
    mann muss nur schnell sein.

  • Hallo


    Ich habe am ende von K180 die Brennweite
    mit einer LED gemessen, vorher schön mit wasser
    den Rohling "verspiegelt"


    Beide Spiegel waren annähernd gleich,
    nun bin ich fast mit dem 25my durch und
    werde morgen mal richtig mit dem
    Foucault tester messen.


    Können durch microgrid immer wieder neue
    etwas größere Pits entstehen ?
    ich dachte das wäre Unmöglich weil das ja keine
    Körner sind wie das karbo.


    Grüße


    Michael

  • Hallo Michael,
    Ich habe zwar noch kein Bino gebaut, aber dieses Jahr zum zweiten Mal "Spiegel-Zwillinge" geschliffen. Das hat in beiden Fällen gut geklappt.


    Immer schön abwechselnd beide Scheiben mit demselben Tool bearbeiten und dabei dieselbe, neutrale Strichführung wählen. Dann werden die Krümmungsradien nahezu perfekt gleich, und Nachmessen beider Spiegel ist überflüssig. Du hattest allerdings "unterwegs" bei einer der Scheiben noch einen Keilfehler korrigiert.Wenn der weg ist, kann es nicht schaden, noch einige Chargen mit neutralem Strich weiter zu schleifen. Ganz wichtig: Charge für Charge beide Scheiben immer abwechselnd, besonders bei den feineren Körnungen.


    Das Microgrit macht auch Pits, allerdins sind sie etwas feiner und deutlich gleichmäßiger in der Größe als die Pits vom Karbo.
    Es kann allerdings sein, dass sich auf deinen Oberflächen noch tiefere Pits "versteckt" hatten, die erst sichtbar werden, wenn die Umgebug immer glatter wird. Genau aus dem Grund schleife ich mit 320er Karbo und mit 25µm Mikrogrit besonders gründlich.
    Die Standardmethode ist: Markiere das fetteste Pit, das Du finden kannst, und schleife so lange, bis es weg ist. Dann zur Sicherheit noch mal 50-100% dieser Zeit mit derselben Körnung. Anschließend wechsle zur nächstfeineren Körnung.


    Gruß,
    Martin

  • Hallo


    Durch Kratzer musste ich nochmal zurück zum 320er
    bin jetzt aber wieder beim 15my, zurzeit Wechsele ich alle 3 Chargen
    die Spiegel, werde aber ab 9my noch öfter Wechseln.


    Schleifen tue ich auf einer Waschmaschine, Stabiler geht es nicht,
    dadrauf ein stück Küchenarbeitsplatte und unter den Spiegel
    ein stück Antirutschmatte die is nur 2-3mm dick
    Ich brauchte ausser beim 80er Karbo auch keine seitlichen Halter
    Aber bei Polieren müssen die sicher wieder dran.


    Wenn man das 5 und 3my sehr dünn Aufträgt und immer feucht hält
    dürfte es doch keine Probleme mit Kratzer geben.
    Wenn ich damit durch bin werde ich aber Berichten.


    =&gt;Martin
    Auch wenn es logisch ist das die beiden den gleichen Brennpunkt haben
    Messe ich gerne, auch weil es so schön aussieht.



    Schöne Weinachten !


    Michael

  • Hallo


    Die beiden Spiegel sind nun fertig Geschliffen.
    die letzten Stufen ab 15my hab ich jeweils
    20 Chargen pro Spiegel und das 3 my 25 Chargen Geschliffen,
    davor jeweils solange bis keine Pits mehr sichtbar waren.


    Die Spiegel haben keine Kratzer oder Muschelbrüche.
    Die Fase hab ich nach dem 15 my mit der Kante eines
    1000er Messerschärfsteines rundgeschliffen, ca.1.5mm breit ist sie jetzt und so fein das man durchsehen kann. Sehr ästetisch.


    Nächste Woche Gieße ich die Pechhaut. Ich hatte vor in mehreren
    Stufen das Pech auf das Tool zu Gießen damit es in der Mitte dicker
    ist und dann warm an den Spiegel anpassen. Danach im kalten Wasserbad
    Rillen und Kreise Reinritzen und diese dann wieder mit dem Fön oder Feuerzeug glätten, muss ich mal probieren.


    Ich hatte beim Grobschliff die Pfeiltiefe um 0.2mm tiefer gemacht und
    dann den Feinschliff Ausschließlich TOT, max 1/3 Strichlänge und 1/4 Überhang, beim 180er und 320er auch mal 1/3 Überhang zwischendurch.


    Die Brennweite beträgt jetzt genau die geplanten 1700mm.


    Hab jetzt beide schon je ne Stunde poliert und ich kann mich schon drin Spiegeln. Das Ceri-SKX mische ich ca. 1 teelöffel auf 80 ml wasser, is das ok ?, Ich poliere mit 28°C pech bei 20°C raumtemperatur
    ver dem polieren natürlich kaltpressen , ich stelle mich ca. 5 min
    drauf, das sollte reichen, das tool is schön griffig, mehr als eine stunde am stück geht meist nicht.


    Ubdate:


    Habe Mittlerweile beide Spiegel je 8 Stunden Poliert.
    der Laserreflex is schon deutlich schwächer geworden,
    ich kann aber nicht beurteilen wie lange es noch dauern wird.
    in der 60-70 Prozent zone bildet sich ein graben der schon ein par hundert nm tief ist. vielleicht sollte ich mal langsam anfangen da gegenzusteuern. werde nächste Woche nochmal genau messen.
    Ich poliere gerade nur ToT mit wechselndem Überhang W-Striche.
    Mitte und Rand sehen in etwa gleich aus von den Pits her.



    Grüße


    Michael

  • Hallo Michael, das geht ja super voran.
    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">der Laserreflex is schon deutlich schwächer geworden,
    ich kann aber nicht beurteilen wie lange es noch dauern wird.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Machst du keine Prüfung mit starker Lupe (bzw. umgedrehten Okular) im Gegenlicht einer Taschenlampe? Damit kann man die Pits viel besser erkennen und von Stunde zu Stunde beobachten, wie sie weniger werden. So ist man sehr sicher, wann der Spiegel auspoliert ist. Wichtig dabei ist ein sauberer Spiegel ohne Poliermittelreste.
    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">in der 60-70 Prozent zone bildet sich ein graben der schon ein par hundert nm tief ist.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Ist bei 60-70% der Umkehrunkt deines Striches? Da würde ich mehr variieren. Kürzere Striche, eventuell auch mehr Kreise und oder stärker rotieren, sodass das Tool nie stoppt und wieder anfährt, sondern ständig in Bewegung bleibt. Da der Rand scheinbar gleichschnell poliert, würde ich auch mal zu MOT wechseln. Je mehr die Arbeitsweise variiert wird, um so weniger Zonen können sich bilden.


    Bin gespannt, wie es weiter geht.

  • Hallo Stathis


    Ich fokussiere mit dem 9mm Okular den Rand und fahre dann auf den Spiegel bis zum nächsten Staubkorn stelle das scharf und suche die Umgebung nach pits ab aber ich finde nix, Pits z.b vom 3my sind aber viel kleiner als ein Staubkorn denke ich mal, mit dem laser sehe ich einen gleichmäßigen
    sehr schwachen reflex und wenn ich dann mal schmutz wegwischen will is alles voll schlieren so das ich nix mehr sehe, deswegen weis ich nicht ob es staub war oder ein pit.




    ich habe beide Spiegel immer gleich poliert, du hast recht der Umkehrpunkt liegt in dem loch bei 65%
    Bei dem einen Spiegel ist der Rand 100nm und die mitte 150nm hoch
    und bei dem anderen der Rand 150nm und die mitte 200nm.


    Ich werden jetzt mal mehr variation machen und beobachten wie sie
    sich verhalten.



    Gruß


    Michael

  • Hallo


    Ich bin noch auf der Suche nach Pits mit einer sehr hellen Taschenlampe und einem 32mm Okular, finde aber nur Staub den
    ich ohne okular garnicht sehen kann,Pits sollen ja wie Sterne funkeln.


    Kann der Spiegel schon nach 8 Stunden Auspoliert sein?, ich gehe
    davon aus das Die Spiegel auch ausgeschliffen waren nach je 25 Chrg. 3 my.


    Ich habe ein Bild von den Fullsize Tool beigelegt, es ist schön
    ungleichmäßig hat aber keine microstruktur, es ist auch anstrengend das in gang zu halten.


    Und noch ein Bild von der letzen Messung, einfach vom auspolieren ohne Richtung form zu arbeiten, Stathis meinte das loch bei 65% kommt von der gleichmäßigen Strichlänge, dagegen werde ich natürlich was tun.


    Zwischen dieser und der letzten Messung habe ich den Messaufbau komplett neu eingerichtet und die Reproduzierbarkeit lag bei 0,1mm
    was mich sehr gefreut hat, so genau messen zu können.


    So, jetzt weiter Pits suchen !




    Grüße


    Michael

  • Hallo


    Ich habe leider den Polierfortschritt nur mit dem Laser verfolgt und nicht mit dem Okular, jetzt weiß ich nicht wie ein pit aussieht und welche Vergrößerung die richtige ist.


    Reicht eine 5x Lupe um die pits des 3my, oder größere, im gegenlicht
    funkeln zu sehen ?


    ich kann mit der lupe und einem 30mm und 15mm okular nix finden.


    Habe aber auch nur je 8 Stunden zügig Poliert.


    Oder ich gehe mal hier zum Optiker mit dem Spiegel,
    vielleicht kann der helfen.




    Grüße


    Michael

  • Halo Michael,


    Laser ist schwierig zu interpretieren, der er erzeigt auch auf perfekt polierten Glas einen Peflex.
    Man baucht eine Vergleichsscheibe aus Fensterglas, oder besser Borofloat, direkt daneben.


    Hast Du eine LED Taschenlampe mit einem einzelnen Chip?
    Und ein einfaches Okular (Plössl etc) um die 20-30mm?
    Dann kann ich einen Test beschreiben.


    cs Kai

  • Hallo Kai


    Ich habe eine LED Lampe mit einem chip
    und Plössl mit 9,15,30mm, eig. müsste ich noch eins um 20-25mm haben, finde es aber gerade nicht.


    Auspoliertes unverspiegeltes glas refl. glaube ich 8%,hab ich mal gelesen.


    Das is auch echt schwierig zum testen den spiegel fusel und staubfrei zu halten.


    gruß


    Michael

  • Hallo Michael,


    - Plössl vor die Lampe halten oder mit Klebenband festmachen (Gummi in Richung Spiegel[;)])
    - der Fokuspunkt kommt auf den Spiegel
    - Fläche nach Grauschleier absuchen


    Der so projezierte LED-Chip ist eine der hellsten Quellen die man haben kann.
    Man darf nirgendwo einen Grauchschleier sehen. Auch nicht den allerkleinsten Hauch davon.


    Zusätzlich sollte mit einem anderen Plössl (20mm) die Fläche begutachten, dabei schräg mit dieser LED-Quelle rein leuchten.
    Die Fläche muss ständig angehaucht werden und mit Küchenrolle freigeputzt werden, das ist wirklich schwierig!
    Man kann den Staub aber nach einiger Übung von den Pits unterscheiden.
    Meistens sind am Rand noch die meisten Pits zu finden.


    cs Kai

  • Hallo Kai


    Zufällig past die Lampe ganz genau in die 1 1/4" Einsteckhülse
    gefühlte 0.1mm spiel.
    der fokuspunkt durch das okular ist wirklich extrem hell.


    Habe die Spiegel mit alcohol gereinigt und mit dem Küchentuch poliert.
    ich sehe jetzt mit blossem auge viele pits, bei dem 8" die ich damals poliert habe sind keine pits zu sehen, die hab ich auch je 20 stunden poliert. dann muss ich zu dem 8 Stunden wohl noch einige drauflegen, mich wundert nur das ich im Gegenlicht und mitOkular Garnichts erkenne.


    Danke für diese tolle Methode.

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