Wetterballon im Zehnzöller

  • Moin,
    gestern startete in Pinneberg offenbar testhalber ein "Außer-der-Reihe" Wetterballon, ausgestattet mit einer GRAW DFM09 Radiosonde. Dieser Sondentyp ist in unserer Gegend eher selten unterwegs - allerdings war die Sonde, die an meinem Arbeitsplatz runterkam genau so ein Teil. Sehr praktisch, wie wir gleich noch sehen werden. Toll ist auch, dass diese Sonden sehr gute GPS-Positionen direkt herunterfunken, das macht es einfacher.
    Der Aufbau war wie üblich: 10" SCT auf GPDX mit Skywatcher-GOTO, 5-Elemene Yagi, DVBT-Dongle als RTL-SDR-Empfänger. Software: SDR-Sharp und Sondemonitor. Dann wurde die Monti auf die im Sondemonitor angezeigte Position gefahren und mit einem 40mm Erfle-Okular geguckt. Ich hatte mir vorher mit Verlängerungshülsen eine Lösung zum schnellen homofolkalen Austausch gegen eine DMK41 überlegt, und natürlich hatte ich das SCT vorher nachts am Stern fokussiert und die Montierung alignt und geparkt. Die DMK41 war mit einem IR-Pass-Filter versehen, dann kommt man besser durch Dunst und Cirren.


    Die Angaben in Sondemonitor waren etwas ungenau, aber mit etwas Gerühre und nach vielen Fehlversuchen war das Ding im Gesichtsfeld. Geht alles einfacher, wenn man a) das Tracking abschaltet und b) abwartet, bis das Ding in der Stratosphäre ist, weil es sich dann nur noch langsam am Himmel bewegt.


    Die Sonde bewegte sich zwichen Segeberg und Eutin, also ca. 66km von meinem Standort entfernt. Die Videos begannen, als die Sonde 19500m hoch war, geplatzt ist der Ballon in 25500m Höhe.


    Ich habe die Videos in PIPP flatfieldkorrigiert. Hier ein paar Einzelbilder:



    Was im Vergleich zum 75mm Pentax sofort auffällt, ist, dass man auf den Bildern, bei denen das Seeing nicht ganz so schlimm ist, die Radiosonde sieht. Die ist ca. 20X6X4cm groß, ist aber in einem weißen Styroporkasten, der ganz gut Licht reflektiert.


    Was mich dann mehrfach erstaunte waren extrem helle Blitze von der Sonde, von denen ich 5 oder 6 schwache und einige richtig helle in den Videos gefunden habe:




    Die sind leicht erklärbar: Die DFM09 hat einen metallisch verspiegelten kleinen Ausleger, an dessen Ende die Temperatur- und Feuchtesensoren hängen. Die Verspiegelung soll wohl garantieren, dass sich der Träger nicht in der prallen Sonne aufheizt und man wirklich Lufttemperatur misst. Der Ausleger kann, ähnlich wie die Antennen der Iridium-Satelliten, Sonnenlicht reflektieren. Hab es mal an meinem Sondenexemplar nachgestellt:

    links normal, rechts im richtigen Winkel mit einer Lampe bestrahlt.


    Im Gegensatz zur Vaisala SGP-Sonde zeigt der Träger nicht senkrecht nach oben, sondern schräg, und da der Ballon sich dreht und pendelt, wechselt die Geometrie Sonne-Ausleger-Beobachter ständig, was die Flares erklärt.



    Aber es geht noch mehr: Offenbar glänzt der Faden der Sonde manchmal in der Sonne, so ähnlich wie Spinnenweben im Sonnenschein. Ich konnte immer mal wieder Einzelbilder sehen, die eine schwache Linie zwischen Ballon und Sonde zeigten. Eine Serie von ca. 30 Bildern zeigten die Struktur in jedem Einzelbild



    Mit einem 2-Punkte-Alignment in Fitswork hab ich mal 20 Bilder gestackt:


    Ich find das schon erstaunlich, denn die Leine ist < 1mm dick und weiß. Und die Entfernung ist 66km.


    Das Platzen des Ballons war auch recht dramatisch, die abstürzende Sonde flaret noch einmal, und das wars dann:





    Hoffe dieser Offtopic-Thread zur Raumfahrt des kleinen Mannes ist interessant und regt zu eigenen Experimenten an.


    Cheers
    Hartwig

  • Sooo, heute kam FAST alles zusammen: Radiosonde aus Schleswig (RS92SGPL; M2143165) fliegt dicht östlich an Hamburg vorbei, blauer Himmel, prima Durchsicht und trotzdem gutes Seeing. Sondemonitor verriet mir wie schon neulich Azimut und Höhe. Mein 250/2500 Schmidt Cassegrain fährt auf die Position, und der Ballon ist sofort prima im Sucherfernrohr sichtbar - und auch, bei Kenntnis der Position als heller Punkt mit freiem Auge, deutlich heller als die Venus, also -6 bis -7mag . Zu Anfang bewegte sich die Sonde wegen der extremen Höhenwinde und der geringen Distanz (30km von mir zur Sonde) ziemlich schnell durchs Gesichtsfeld. Aber dann konnte ich die Sonde einigermaßen im Gesichtsfeld der DMK41-Kamera (Chipgröße 6.4X4.8mm, also am Himmel ca. 10' über die Bilddiagonale) halten und bis zum Platzen verfolgen.


    Ich habe die Videos jetzt eben durch PIPP gejagt (zentrieren auf Ballon, Flatfieldkorrektur), und hier gibts jetzt ein paar Resultate. Um es kurz zu machen: Alles, was ich neulich bei der DFM09 aus Pinneberg sehen konnte, war auch wieder zu sehen, nur wegen der geringen Distanz diesmal schön groß. Schon im Okular konnte man die Sonde erkennen, wie sie unter dem Ballon daherpendelt. Im Video gab passte immer wieder mal der Glanzwinkel, so dass man die Schnur sah:



    und auch bei den SGPs gibt es Flares am Instrumententräger - kannte ich bisher nur von der DFM.




    Hier mal ein Zusammenschnitt als Video, der alle Erscheinungen zusammen zeigt:


    Das Platzen habe ich nicht optimal erwischt, da fehlen ein paar Frames. Auch musste ich auf 3FPS runterschalten, weil die Festplatte voll zu werden drohte



    Obwohl ganz offenkunding die Hülle weitesgehend weggeflogen ist, hat sich der Fallschirm nicht optimal geöffnet. Die Landegeschwindigkeit war 14m/s, und das Ding dürfte nahe Stixe im Amt Neuhaus runtergekommen sein. Amt Neuhaus - der einzige Teil Niedersachsens, der bis zur Wende zur DDR gehörte - kein Witz. Für mich schlecht erreichbar - ich würde mir gerne mal eine der am Himmel fotografierten Sonden schnappen. In sofern wars nur FAST optimal.


    Hoffe es gefällt ein wenig.
    Cheers


    Hartwig

  • Hallo Hartwig,


    noch nie gesehen und damit hoch interessant! Klasse das du dich an so etwas heran wagst, ich wäre nie auf die Idee gekommen. Der platzende Ballon im letzten Bild ist mein Favorit. Genial!


    Gruss Sascha

  • Hartwig, der Ballonastronom. [:)]


    Das sind wieder tolle Bilder. Ich finde es fantastisch, was Du da heraus holst. Durch die Sonneneinstrahlung wirkt der Ballon sehr plastisch. Das Video mit der um den Ballon herum taumelnden Sonde finde ich klasse.
    Das ist ein sehr spannendes Beobachtungsfeld. Danke in diesem Zusammenhang auch noch mal für den tollen Artikel im Sternkieker zu deinen Erfahrungen in der Ballonastronomie.


    Bis dann:
    Marcus

    16" f/4 Dobson, 6" f/5 Dobson, C8, 80/560 ED, 70/700 PST-Mod "Sunlux"


    Zeige mir einen Dobson und ich zeige Dir eine Baustelle

  • Ja Wahnsinn Hartwig, ich wusste gar nicht, dass so etwas möglich ist.
    Im vorletzten Video sieht man übrigens auch den Punkt wo die Schnur am Ballon befestigt ist.
    Tolle Sache, auch schön präsentiert.
    Staunende Grüße,
    ralf

  • Servus Hartwig,


    klasse Aufnahmen und gut beschrieben, danke dafür!
    Hast du evtl. einen Link zu den Details des Empfängers? Das wäre schon spannend zu wissen, ob gerade ein Ballon in der Nähe ist.
    Ich wünsche dir viel Erfolg beim "Bergen" einer Sonde!


    Ich habe so einen Wetterballon dieses Jahr am Almbergtreffen beobachten können. Eine "zu frühe und zu hohe Venus" hatte unser Interesse geweckt, im 10" Dobson sah man einen weißen Kreis mit einem hellen Punkt darauf. Wir rätselten kurz, was das sein könnte, hatten dann aber die richtige Lösung. Wir wechselten uns ab mit Beobachten und als ich wieder an der Reihe war passierte das Unglaubliche: der Kreis verwandelte sich - nach einem Wimpernschlag, mir fehlen da auch ein paar Frames - in Einzelteile! Man konnte die Fetzen noch länger beobachten, insbesondere 2 Teile, die umeinander taumelten (Nutzlast und Fallschirm) sogar noch mehrere Minuten lang.

  • Hallo Hartwig,


    den hast du ja prima erwischt.
    Vor vielen Jahren hatte ich mal so ein visuelles Erlebnis. Ich sah steil über mir einen silbrigen Punkt am Himmel in dem sich wohl die
    tiefstehende Sonne reflektierte. Ich rannte ins Haus, holte den Feldstecher und weg war der helle Punkt. Im Feldstecher sah ich dann
    noch die einzelnen Fetzen auseinanderdriften.
    Sah richtig interessant aus.


    Gruß,
    Armin

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Ich wünsche dir viel Erfolg beim "Bergen" einer Sonde! <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Also Sonden geborgen hab ich schon mehrere.





    Was ich aber mal gerne machen würde, wäre folgendes: Sonde mit Scope fotografieren und dann hinfahren und einsammeln. Im vorliegenden Fall war der Landeort aber weit weg und dann noch im Wald.


    Hartwig

  • Heute flog die Schleswiger 12Z-Radiosonde ( M2043581) von Nordwesten auf Hamburg zu. Der Predictor sagte voraus, dass das Teil auf Höhe Norderstedt schnell nach Osten abgetrieben werden würde und dadurch in Reichweite meiner Balkonsternwarte gelangen würde.Also wurde nach der Jupiteraktion am Morgenhimmel das Fernrohr sorgsam vorfokussiert und in Home Position geparkt. Und kurz vor 12Z war wieder alles vorbereitet. Yagiantenne und RTL-SDR konnten die Sonde, sobald sie um die Dachkante kam, einwandfrei empfangen, und Sondemonitor verriet mir wie üblich Azimut und Höhe. Ich hatte das Ding auch schnell im Sucher und auch im Gesichtsfeld des 38mm Kuhaugen-Okulars (65X). Visuell war Radiosonde als auch sehr hell beleuchtet - Oppositionseffekt! - der Ballon zu sehen. Der sah aber merkwürdig aus, so ein flatterndes Etwas. Ein Blick auf Sondemonitor verriet, dass es bereits wieder rapide abwärts ging. Der Ballon war schon in 27500m Höhe geplatzt - aber nicht wie häufig in 1000 Stücke. Was da flatterte, war offenbar ein riesiger Ballonrest. Ich versuchte noch, das Okular gegen die Kamera zu tauschen - aber leider ohne Erfolg. Dann baute ich rasch alles Optische ab und packte schon mal meine Sachen. Denn die Sonde hatte eine sehr hohe Fallgeschwindigkeit, der Fallschirm war weitgehend unwirksam. Daher rechnete ich mit einer Landestelle in S-Bahn-Reichweite - sehr passend zu den kurzen Tagen derzeit. Währenddessen zeichnete SondeMonitor brav alles auf.



    Ich hatte die Sonde bis in eine Höhe von 104m erfasst. Das erwies sich als wesentlich. Denn die Sonde wechselte unmittelbar vor der Landung zweimal die Richtung um 90 Grad und flog statt Richtung SW auf dem letzten Stück ihrer Reise nach NNO.
    https://1.bp.blogspot.com/-98w…CLcB/s1600/kmoorfleet.jpg


    Nur mit der Bremer Radiosondenseite wäre es heute schwieriger gewesen, denn die zeigte den letzten Schlenker nicht. Der Einschlagpunkt war unweit vom S-Bahnhof Moorfleet. Die nächste S-Bahn in die Richtung war meine, und in der Bahn konnte man ein wenig die Aktion vor Ort vorplanen.



    An der Bahnbrücke Moorfleet war die Sonde gut zu empfangen. Da die SGP-Sonden im gelandeten Zustand keine GPS-Daten mehr liefern, hilft nur Peilen. Das Gelände war eine allgemeine Industriebraache mit zugeschütteten Fleeten und Gewerbegebieten, hohen Lagerhallen, Bürohäusern, Zäumen. Zuerst war der Plan, von Norden her zu peilen, aber da war ein hoher Erdwall und kein Empfang. Und zwischen mir und der Sonde lag ein Spülfeld ("Vorsicht, Lebensgefahr"). Also gehts nur von Süden. Habe mich an die extrapolierte Position gehalten und stand am Ende vor einem großen LKW-Parkplatz - offenbar ein Logisttikunternehmen. Der lange schlauchförmige Parkplatz führte mehr als 200m in Richtung erwarteter Landeposition. Vor dem Tor ein Peilversuch mit dem letzten Tropfen Akku-Power. Jawoll: Das Signal war nicht sehr stark - aber die Richtung, in der der Parkplatz orientiert war, zeigte optimal auf die Signalquelle. Das macht Mut, obwohl letzte Zweifel bleiben. Peilen zwischen LKWs in Häuserschluchten ist nicht optimal.


    Das Tor war offen. Da hing diese Überwachungscam. Weit und breit war aber niemand, den man hätte fragen können (Samstag eben), aber auch keinerlei Verbotsschild. Also fühlte ich mich herzlich eingeladen. Peilen konnte ich nicht mehr, Recherakku alle. Die Richtung war ohnehin klar. Also Augen aufgesperrt. Wer beschreibt meine Freude, dass nach ca. 150 Metern zwischen den LKWs sich folgender Anblick bot:



    Yess. Es ist erstaunlich, wie sich bei bei wenig Bodenwind eine 30m lange Schnur in sich selbst aufzwirbelt und komplett verschwindet. Der Fallschirm lag in der Ballonhülle - fein säuberlich zusammengefaltet. Ungewöhnlich. Normalerweise tragen die SGP-Sonden an der Programmier-Klappe eine Seriennummer, diese aber nicht. Öfter mal was Neues.



    Hab schon allerlei Radiosonden eingesammelt. Es ist immer spannend. Und auch mehrfach, wie berichtet, Radiosonden im Fernrohr verfolgt. Dies ist die erste, bei der mir beides gelang. Und die erste, bei der ich bestimmte Dinge aufgrund der visuellen Eindrücke vorher wusste, z.B. dass es einen riesigen Ballonrest geben wird. Irgendwie fügen sich Telemetriedaten (z.B. schnelle Landegeschwindigkeit), visueller Eindruck und das Bild am Boden zu einem Gesamtbild, und das find ich an der Raumfahrt des kleinen Mannes so spannend.


    Hartwig

  • Hallo Hartwig,


    sehr interessanter Bericht! Danke! Hatte im letzten Jahr das Glück, bei mir in Mittenwalde (Brandenburg) so einen Ballon im Teleskop zu sehen und das Platzen mit zu verfolgen. War im ersten Moment sehr verwundert, denn es war ein rundes Scheibchen in Jupitergröße, was ich an diesem Teil des Himmels, im Nordwesten, nie erwartet hätte.


    Viele Grüße,


    Micha

  • Hallo Beisammen,


    Tolles Thema mit den Ballons.


    Frage:
    Wem 'gehören' die Sonden eigentlich?
    Muss man die irgendwo abgeben, wenn man die findet?
    Kann man die 'einfach so' behalten?


    Clear Skies,
    Gert

  • Moin Gert


    Auf den DWD Sonden klebt ein gelber Label, der den Finder auffordert, die Sonden dem Abfall-Recycling zuzuführen [:)].



    Bei der Bundeswehr ist ein Zettel drangeklemmt, der gleiches aussagt. Die Absender legen also keinen Wert auf die Dinger. Auf dem Bundeswehrzettel steht noch: Wenn Du selbst zur Entsorgung nicht in der Lage bist, kannst Du die Sonde an die Bundeswehr zur Entsorgung zurückschicken; sie erstatten das Paketporto und entsorgen es dann selbst. Auch steht auf dem Bundeswehrzettel noch drauf, dass sie keine Schäden bezahlen, die bei der Bergung enstehen.


    Eine Ausnahme sind die Ozonsonden, die selten und begehrt sind und in Handarbeit einzeln angefertigt werden. Die werden nach Möglichkeit wieder verwendet. Daher bitten hier die Absender um Rücksendung und zahlen einen Finderlohn oder lassen einem eine Aufmerksamkeit zukommen.


    Ich hatte schon Fälle, dass mich ein Grundstückseigentümer fragte, wem die Sonde denn nun gehört. "Ihnen natürlich" war meine Antwort. In einem Fall meinte eine ältere Dame, die empört war, dass "so ein Dreck" auf ihrer Einfahrt lag, dass ich das gerne mitnehmen könne. Sie fand das auch ganz ok, hatte ich sie doch darüber aufgeklärt, dass es nicht die Nachbarskinder waren, die diesen "Drachen" da liegengelassen haben. In einem anderen Fall war der Typ so begeistert, dass er das Ding gerne behalten und seinen Freunden zeigen wollte. Das find ich schön - würd ich ja auch so machen. Ich durfte das gelandete Teil aber fotografieren, hab ihm die wesentlichen Sachen erklärt und war eigentlich genauso froh wie andersrum. Denn es kommt doch weniger auf das Mitnehmen an als auf das Suchen und Finden. Generell versuch ich, den Grundeigentümer zu fragen, bei öffentlich zugänglichen Flächen wird man bloß normalerweise niemanden antreffen.


    Ich denke, der Bauer freut sich, wenn das Ding nicht in seinem Mähdrescher landet. Und die Umwelt freuts auch, denn außer dem Elektroschrottaufkommen hat es schon Fälle gegeben, wo sich Vögel in der 30m langen Schnur verheddert haben. Es gibt auf Youtube sogar ein Video, wo ein Sondenjäger einen Vogel befreit.



    Hartwig

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