Der Eismann aus der Rhön und 42 Zoll

  • Hallo Leute,


    Einer meiner äußerst seltenen Beobachtungsberichte, aber ich versuchs mal ... [:)]




    Der März war ein wahnsinnig toller Monat für Deep Sky Beobachtung der mich danach
    reichlich beschäftigt hat deswegen die Verspätung. Sicher habt ihr schon nach unten gescrollt aber
    das Zeichnen spielte für mich schon immer einer große Rolle und ist die beste Art das gesehene wiederzugeben
    und nehmen bewußt den meisten Platz ein. Um es etwas einzugrenzen wähle ich drei der insgesamt fünf Nächte die
    ich im März genutzt hab. An Teleskopen standen mir zunächst 10 Zoll dann 18 Zoll und ein auch ein 14 Zoll Teleskop
    zur verfügung also insgesamt 42 Zoll [:D] . Diese Nächte hatte ich auf meinem "Lieblingsberg" in der Rhön
    die Hohe Geba bei guter Transparenz und gutem Seeing. Es herrschten meist eisige -5 Grad bei noch eisigeren Ostwind
    der sich wie (viel zu eisige) -15 Grad anfühlte.


    Aber genau so mag ich das. [:D]



    "DER EISMANN AUS DER RHÖN UND 42 ZOLL"


    Los gehts...



    <font size="6">8. März (10 Zoll)</font id="size6">


    Die Nacht davor war ich zur Beobachtung noch im Westhavelland und hielt deswegen meine Liste bewußt kurz,
    da ich wußte das es nicht die letzte sein wird, und beschränkte ich mich auf 4 Objekte und einer Abreise noch vor der Dämmerung.
    Gegen 19:00 Uhr war ich an dem Platz den ich so lieb gewonnen hab. Ich mag einfach die vielen kleinen versteckten Stellen auf dem
    Berg wo man, wenn man will, völlig ungestört sein kann. Außerdem gibt es dort sehr dunklen Himmel.



    <b>NGC 1788</b>


    Ein kleiner mittelheller Reflektionsnebel um einen hellen Stern, platziert im Orion. Er wird schön dekorativ von hellen Sternen umgeben
    was das Objekt deutlich attraktiver macht. Er wirkt zur einen Seite scharf abgegrenzt während die andere Seite deutlich diffuser wirkte.
    Markant ist eine flächige Aufhellung in dem dezentral ein feines Sternchen aufblitzte. Von dort ist ein sehr schwacher Ausläufer
    richtung Nordost zu erkennen gewesen. Das Objekt wirkte indirekt leicht gebogen.




    <b>NGC 2440</b>


    Ein PN im Puppis dem Achterdeck des Schiffs was sich schonmal sehr exotisch anhört.
    Mein zweite Versuch dieses Objekt zu dokumentieren. Beim ersten mal hab ich es wegen grottenschlechtem Seeing aufgegeben.
    und ihn schon auf die Südhimmelliste für Juni notiert. Aber diesmal sollte es besser sein. Schon im 31mm deutlich
    als unscharfer heller "Stern" der bei zunehmender vergrößerung unförmig erschien. Bei 208x angekommen erkannte ich indirekt
    eine bipolare Struktur in form einer Dunkelteilung. Zu beiden seiten waren schwache ausläufer zu sehen, der nach Westen
    deutlich besser und heller zu erkennen war. Gern hätte ich noch mehr vergrößert aber dafür war das Seeing zu diesem
    Zeitpunkt noch nicht gut genug. Das Objekt selbst war noch sehr hell. Ich denke trotzdem gut eingefangen und streiche
    es erstmal von meiner Südhimmelliste.




    <b>C/2013 US10 Catalina</b>


    Wieder zurück in unserem Sonnensystem besuchte ich diesen Kometen der eindeutig zur falschen Zeit bei uns vorbei schaute.
    Aufgrund der Schlechtwetterphase in DE von Dezember bis Januar eher weniger beobachtet. Aber immerhin hatte ich ihn viermal
    vorm Okular, jedesmal mit komplett unterschiedlicher Schweifstruktur. In dieser Nacht zeigte er sich schlicht mit einem schwachen
    aber deutlichen schweif von mehr als 25 Bogenminuten länge. Die Koma war gut Kondensiert mit einem stellarer Kern aublitzend.
    Das war das letzte mal das ich den Kometen beobachtete, also quasi eine letzte Zeichnung zum Abschied. Ich wünsche eine Gute und ewige Reise.



    <b>M 97</b>


    Mein Wächter für die Nacht so möchte ich dieses "Eulengesicht" nennen. Hoch über mir nahezu am Zenit stehend beobachtete ich diesen PN.
    Selbst mit 10 zoll und bei guter Transparenz fande ich die Augenhohlen garnicht sooo leicht herauszuarbeiten. Das östliche
    Auge war deutlich einfacher zu erkennen. Ein paarmal gelang es mir beide zusammen wahrzunehmen. Dank UHC Filter
    herrschte um dem Nebel Sternarmut. Nur ein heller Stern knapp neben dem Nebel den ich zum fokussieren nutzte.





    Um 1:00 Uhr hatte ich ein Verabredung mit Jupiter. Ein "Jupiter-mit-GRF-im-Meridian" Rendezvous bei gutem Seeing bestimmt ein Genuss.
    Die Zeit bis dahin verbrachte ich mit hin- und herlaufen auf Schnee und Eisflächen in der Umgebung. Dem aufsaugen des tollen
    Sternhimmels über mir und diversen Standardobjekten im Okular aber ohne diese zu zeichnen. Nach der Erfolgreichen und beeindruckenden
    treffen mit Jupiter packte ich gegen 2:00 zufrieden zusammen und machte mich runder vom Berg und durchbrach dabei die Hochnebeldecke unter mir,
    zurück in richtung Heimat.




    <font size="6">9. März (18 Zoll)</font id="size6">



    Nach dem Ausschlafen war mein erster Gedanke ob die kommende Nacht ebenfalls solch wunderbare Bedingung bietet wie die letzte.
    Denn schließlich war heute mein Lieblingsteleskop an der Reihe und das auch noch auf meinem Lieblingsberg. Aber auf den Berg ist verlass.
    Gegen 18:00 Uhr war ich wieder am Platz, genug Zeit zum aufbauen und die 20kg schwere Scherbe auszukühlen. Die Zeit bis dahin verbrachte
    ich mit dem Besuch der Aussichtsplattform. Was für eine wahnsinns Blick über die hügelige teils Schneebedeckte Landschaft der Rhön !
    Und warum war ich hier oben allein ? Kein Mensch weit und breit zu sehen, der Berg gehörte diese Nacht mal wieder nur mir. Wieder zurück
    am Teleskop war es schon fast Dunkel. Das Zodiakallicht im Westen bescheinigte mir gute Bedingungen auf die ich so gehofft habe.
    Mit 7 Objekte die ich Zeichnen wollte sicher eine Nacht am Limit. Viele Pausen göhnte ich mir jedenfalls nicht.



    <b>NGC 2022</b>


    Mein erstes Objekt der Nacht war ein heller PN im Orion. Ich sah einen deutlich ovalen Ring in einem schwachen Halo .
    Richtung Westen blitzte ein stellare Knoten auf, der laut meiner recherche wohl tatsächlich zum Objekt gehört und kein Stern war.
    Der Ring wirkte von der Helligkeit und Dicke sehr unruig was jedoch nicht greifbar war und ich deswegen auch nicht gezeichnet habe.





    <b>NGC 2174</b>


    Weiter ging es zu einem Galaktische Nebel im Sternbild Zwilling, der auch Affenkopfnebel genannt wird. Mein 26mm Okular bestückte
    ich gleich mit einem OIII-Filter. Ich sah zunächst einen unförmigen sehr großen Nebel mit einem hellen Stern im Zentrum.
    Ein sehr diffuses Objekt. Nach kurzem Einsehen erkannte man Strukturen in form von Höhlen und Dunkelteilungen. Am deutlichsten
    war ein heller halboffenen "Ring" der vom hellen "Zentralstern" nach Westen verlief. Auf der gegenüberliegenden Seite bildet
    die Nebelmasse eine Bucht. Das Objekt steht in einem reichem Sternfeld. Einen Affenkopf konnte ich nicht erkennen,
    ich hatte eher das Gefühl eine Spiralgalaxie zu beobachten. Ein wirklich toller Nebel. Im nachhinein erinnerte mich das Objekt
    an das Chinesiche Schriftzeichen "Tian" was den Himmel symbolisiert. Klappe zu, Affe tot ![:D]




    <b>NGC 4005 Gruppe</b>


    Als nächstes ging mein Blick weit hinaus ins unendliche Universum wo sich aufgrund der immensen Entfernung Galxien zu einem
    scheinbaren Haufen formieren. Die NGC 4005 Gruppe ein gut abgesetzter Cluster im Sternbild Löwe. Beim Aufsuchen mit 26mm hätte
    ich eigentlich schon ein paar Galaxien erwartet doch ich sah nichtmal die hellste. Der Grund war wohl eine heller 8mag Stern der
    im Zentrum des Haufens stand der zunächst alles überstrahlte. Erst bei 158x konnte ich die 13 Galaxien erkennen. Eine bunte
    Mischung aus runden, ovalen oder länglichen Nebelchen. Die Galaxien reichten von 13mag bis fast 15mag und erschienen mir teilweise mit helleren
    oder stellar wirkendem Zentrum. Besonders schön war eine Gruppe aus drei länglichen Galaxien nordwestlich des 8mag Sternes, die bestimmt
    auch mit deutlich weniger Öffnung schön anzusehen sind. Später fiel mir auf das die Anordnung der Galaxien an das Sternbild
    Steinbock erinnert (wenn man die Zeichnung um 90 Grad im Uhrzeigersinn dreht).




    <b>NGC 3044</b>


    Das Sternbild Sextant eine sehr selten besuchte Gegend. Eigentlich kenne ich dort nur NGC 3115 die dort alles in Grund und Boden strahlt.
    Die Galaxie war schon im 26mm deutlich als "Riss im Universum" zu sehen. Hell und sehr langgestreckt (nahezu 1:10) erschien sie bei 112x.
    Die enden eher Stumpf als Spitz auslaufend. In Längsrichtung war sie in drei unterschiedlich helle Bereiche eingeteilt wobei
    das Zentrum nach Nordwest verschoben war. Eine echt wunderschöne Galaxie die das Zeug zum heimlichen König des Sternbildes hat.




    <b>M 51</b>


    Was soll man zu dieser Galaxie schon sagen. Sie ist wie ich finde die schönste Galaxie die man beobachten kann und Hobbyastronomen
    der Südhalbkugel dürfen zurecht neidisch sein über die bei uns bis zum Zenit stehender Welteninsel. Im Okluar meines 18 Zollers wirkte
    sie Gemäldehaft mit voll ausgebildeter Spiralform. Hellere Bereiche liesen sich in den Spiralen ausmachen. Das schwächste Detail war
    der "Gezeitenschweif" der von der Begleitgalaxie nach Westen verlief in der Zeichnung sehr schwach zu erkennen. Auch der äußere
    Spiralarm verlief sehr schwach weit in Richtung Süden. Gern wäre ich noch auf die suche nach einzelnen HII-Gebieten gegangen.
    Meine Leiter hatte ich allerdings nicht dabei. Styroporplatten hatten mir noch ausgeholfen.
    Fast auf den Zehenspitzen stehend konnte ich schwer loslassen, bevor mir das Objekt dann doch zu hoch stand.





    <b>NGC 5248</b>


    Eine helle Galaxie im Bärenhüter zeigte schon im 26mm erste anzeichen einer zu erwartenten Spiralstruktur.
    Mit zunehmender Vergrößerung wurde diese deutlicher. Der Nördliche Spiralarm war heller und besser abgesetzt
    und wirkte indirekt geknickt. Die Grundform der Galaxie war in einer Richtung deutlich "bauchig".
    Ein wirklich tolles Objekt das mich sehr begeistert hat.



    <b>NGC 4565</b>


    Mittlerweile schon 3:00 Uhr, wie die Zeit doch vergeht. Halb Bewegungssteif durch die Kälte und kaum noch in der lage
    ein Auge zu zukneifen hatte ich die berühmte "Needle-Galaxie" mir für diese doch recht unchristliche Zeit ausgesucht.
    Auch wollte ich zwei Galaxien in der Nähe mit erfassen. Einmal NGC 4562 (auch NGC 4565A) und IC 3546 (auch 4565B).
    NGC 4562 war recht deutlich zu sehen und länglich und gleichmäßig ausgeleuchtet und hing an einer hellen Sternkette.
    IC 3546 war als ein schwacher runder Nebel indirekt sicher aufblitzend. Ob es sich bei diesen Galaxien um echte Begleiter hantelt
    entzieht sich meiner Kentniss. NGC 4565 selbst war durch die immense Strahlkraft und Schärfe äußerst eindrucksvoll.
    Eine hellere obere Schale teilte die Galaxie in Längsrichtung in zwei teile. Das Dunkle Staubband stach fast plastisch hervor.





    Zeit aufzuwachen !! Gegen 4:30 Uhr knipste ich meine helle Weißlicht Lampe auf die stärkste Stufe was mich fast "erblinden" ließ.
    Ein wunderschöner Traum schien zu ende. Alles um mich Glitzerte und über mir waren dank der geraubten Dunkeladaption die Sternbilder
    viel deutlicher zu erkennen [:D]. Mit dem zusammenpacken ließ ich mir Zeit denn so eine komplette Nacht schlaucht schon etwas.
    Mit einem lächeln und wahnwitzigen Blitzen in den Augen schlängelte ich mich durch die Berge der Vorderen Rhön wieder in Richtung Heimat.



    Die folgenden Tagen schwelgte ich in Erinnerungen an die drei wunderschönen Nächte die mir Petrus geschenkt hat. Und er gewährte mir
    7 Tage pause bis zur nächsten "Schönwetterkatastrophe". Zwar ging der Mond dann immer erst um die 3:00 Uhr unter,
    aber mir doch egal "Kleinvieh macht auch Mist". [:D]





    <font size="6">17. März (14 Zoll)</font id="size6">


    Am noch frühen Morgen gegen 1:00 brach ich auf. Ich düste über einer nahezu freien A71 und durch eingeschlafenen Dörfer
    um meinen geliebten Berg zu wecken, für eine kurze aber prickelnte Starparty. Nur ca. 90min Dunkelheit standen mir zur Verfügung.
    Die kurze Zeit musste "Clever" gefüllt werden. Auf die Liste setzte ich mir Objekte die man per Starhopping schnell ansteuern
    kann und als letztes Objekt eine "Leuchte" das ich noch mit in die aufhellende Dämmerung nehmen konnte. Gegen 2:30 Uhr
    hatte mich der Berg wieder der inzwischen fast gänzlich von Schnee befreit war.
    Vorsichtig baute ich mein 14 Zoll Teleskop aus gefüllten tausend teilen zusammen. Danach ging es auch schon los.



    <b>NGC 5982 Gruppe (Draco Triplett)</b>


    Schon ein paar Minuten vor Monduntergang ging es zu dieser schönen hellen Dreiergruppe im Sternbild Drachen,
    die in einer Linie stehen und einzeln gesehen eine komplett unterschiedliche Morphologie aufweisen. Die hellste Galaxie war NGC 5982.
    Sie zeigte sich rund bis oval, die Ostseite war leicht besser ausgeleuchtet. Im hellen Zentrum war ein hellerer Kern zu sehen. NGC 5985 war oval
    und zur mitte heller, im Zentrum ein schwacher fast stellarer Kern. Die Galaxie wirkte leicht unruig (Hinweis auf eine Spiralstruktur ?).
    NGC 5981 war deutlich länglich und zur mitte nur leicht heller. Doch mein eigentliches Ziel war eine sehr schwache Galaxie die ebenfalls
    in der gleichen Linie leicht abgesetzt zu finden ist und aus dem Triplett ein Quartett machte. Gemeint ist NGC 5976. Mit 14,8mag Helligkeit
    sicher keine Leuchte aber ich konnte sie als sehr schwacher "glow" sicher halten.



    <b>NGC 6229</b>


    Ein sehr kleiner und sehr heller Kugelsternhaufen und mit 100000 Lj. ein weit entferntes Exemplar. Er wird geschmückt von zwei hellen
    8mag Sterne. Bei 283x hatte er ein sehr helles unförmiges Zentrum was leicht angelöst wirkte, ebenso eine längliche "Verdichtung".
    Der Halo wirkte Nebelig und hatte einen "ausgefranzten" Rand. Im Halo selbst blitzten einige sehr schwache Sterne durch, die aber schwer
    haltbar waren. Ein sehr niedlicher Kerl und wegen den großen Brüdern M13 und M92 oft vernachlässigt.



    <b>NGC 6543</b>


    Schon oft beobachtet habe ich diesen PN der auch Katzenaugennebel genannt wird. Meist aber mit 10 Zoll und nicht so optimalen Seeing.
    In dieser Nacht war er DER "Augenöffner" schlechthin. Bei mittlerer Vergrößerung sah ich zunächst ein ovales extrem helles Objekt.
    Schwach konnte ich einen ovalen Ring um den Zentralstern erkennen. Eigentlich war ich hoch zufrieden über dieses Detail.
    Aber das Bild im Okular war sehr ruhig so tauschte ich das 6mm Okular gegen ein 3,7mm was mich auf 459x katapultiert hat.
    Und von da an musste ich mich anschnallen ! Der Ovale Ring war wie ausgestanzt und direkt zu halten dazu der Nadelfeine Zentralstern.
    Indirekt waren zwei Ausläufer zu beiden Seiten gut zu erkennen. Ich muss wohl ein Moment von perfektem Seeing erwischt haben.
    Auf Meteoblue war für den Zeitpunkt 0,6 Bogensekunden vorhergesagt. Gut möglich das sie ausnahmsweise mal recht hatten.





    Bis weit in die helle Dämmerung beobachtete ich dieses fazinierente Objekt.
    Gegen 5:15 Uhr baute ich vorsichtig ab. Noch völlig hin und weg vom Katzenauge trat ich die Heimreise an.



    In der nächsten Nacht, wieder am gleichen Platz, liess ich es ruhig angehen und beobachte auf der Aussichtsplattform die
    umliegenden Berge im hellen Mondlicht die über den Nebel herausragten. Was für eine tolle Anblick. Später sah ich mir noch den
    Mond selbst und Planeten im Teleskop an. Bevor es nach Monduntergang etwas "stressig" wurde. Nichtmal eine Stunde
    war es dann noch dunkel und nutzt es für zwei weitere Deep-Sky Objekte.


    Am ende nahm ich mir noch kurz die Zeit einen Blick auf die tolle Sommermilchstraße zu werfen.
    Was für eine Wucht ! Was für ein toller März !





    So, das soll es gewesen sein. Sorry, für das lange "nach unten scrollen". Ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen [:)]



    Liebe Grüße
    Mathias

    Nauris Mirrage 21"

    Traveldob 14"

    Traveldob 12"

    Galaxy Dobson 10"

    Leica Ultravid 8x42 HD

    Coronado PST


    Freunde der Nacht

  • Hi Matthias,
    gefällt mir ausgesprochen gut, der Bericht und auch die Zeichnungen.
    CS

  • Lieber Mathias,


    wo fange ich an.
    Erst mal mit Schimpfen. Du Faulibär ... dass Du Dich jetzt erst aus der Deckung traust nach Deiner gefühlt fünfhundertsten Zeichnung [;)]
    Jetzt das Lob. Ich wollte eigentlich was anderes am PC erledigen, konnte mich aber nicht von Deinem Bericht lösen. Sehr kurzweilig und mit viel Esprit.
    Am besten gefallen mir natürlich Deine Zeichnungen mit 14" [:D].


    Zu den Objekten (naja, einige wenigstens):
    Deine Interpretation des Affenkopfnebels finde ich sehr interessant. Da werde ich nächsten Winter mal drauf achten.
    Das Draco-Triplett habe ich mir auf Deine Empfehlung hin im Spätherbst vorgenommen. Wirklich sehr schön anzuschauen. Ich war nur überrascht, dass NGC 5981 wirklich sehr schön zu erkennen war. Sie ist im DSA stellar eingezeichnet. Davon ist sie weit entfernt.
    Und NGC 3044 - das unterschreibe ich Dir gern. Die Galaxie habe ich Freitag auch zum ersten Mal beobachtet, sie taugt ohne Frage zum Highlight einer Beobachtungsnacht.
    Und und und ... aber andere wollen sicher auch noch etwas schreiben.


    Beste Grüße


    Rene

  • Hallo,
    wenn man liest:....und 42" denkt man gleich an die Öffnung = 1,06 m. Das wäre was....Man käme in Bereiche, "da träumen die Götter von".....


    Gruß Guenther

  • Hallo,
    Nachtrag = Augenpupille 6mm, bl. Auge Reichweite 6mag (punktförmige Helligkeiten). Bei 250fach = 17,1mag, 500fach = 17,7mag, 1000fach = 18,1mag


    Gruß Guenthrt

  • Hallo Mathias,


    vielen Dank für die schönen Beobachtungsberichte (denn eigentlich sind es ja mehrere).
    Sehr kurzweilig geschrieben. Sowas macht Spaß zu lesen.
    Auch deine Zeichnungen dazu illustrieren das gesehene sehr gut.


    Hochachtung besonders vorm Zeichnern bei solchen Minusgraden.
    Soweit würde mein innerer Schweinehund nie nicht gehen wollen .. haha.


    Gruß (aus dem völlig grauen, verregneten, Norden Schleswig Holsteins)
    Svend

  • Hallo Mathias,


    endlich mal wieder ein echter DS Bericht hier - super :-)! Rhön! da bin ich hellhörig geworden :-9 - was hab ich da eigentlich gemacht an diesen Tagen, dachte ich - aber das ist ja mitten in der Woche, wäre für mich nicht drin gewesen. Immerhin war ich aufm Balkon und hab ein paar Jupiter Zeichnungen gemacht. Am 17. steht in meinem Büchlein "Kaiserwetter" aber da Donnerstag auf Freitag, wars wieder nur der Balkon und Jupiter und Mond, bei miesem Seeing allerdings.


    Um so schöner, Deinen mitreissenden Bericht zu lesen und die schönen Zeichnungen zu betrachten :-). Irgendwann schaff ich es auch in die Rhön und wenn ich aufs ITV verzichten muss (letzte Gelegenhet, dann ist wieder Sommer).


    CS vielleicht an diesem Wochenende,
    Walter

    LLAP

  • Hallo Mathias,


    sehr schönes Werk hast du abgeliefert, super :)


    Die Rhön scheint mir langsam zum La Palma Deutschlands zu mutieren ... Respekt, wie Du jede Stunde genutzt hast und keinen Aufwand gescheut hast - da brennt aber einer! :-))


    Schöne Objektsammlung, und gleich zwei Fledermausnebel auf einmal :) Und klasse, dass Du mal Deine Zeichnungen herausrückst, wäre echt schade drum. Spannende Beobachtungen: bei 2440 sind die Details echt von Vergrößerungsfähigkeit abhängig. Ich hatte den ja erst einmal und trotz 340fach war der noch sehr klein. Die beiden Teile habe ich mehr oder minder gleichgroß/klein wahrgenommen - bist Du Dir sicher mit der unterschiedlichen Dicke? Interessant, dass bei Dir auch die Ausläufer gut gingen mit 10". War im 12er ähnlich - bei Bergbedingungen. Übrigens sehr grün - ist dir sicher auch aufgefallen?
    Der andere Fledermausnebel 1788 ist wirklich ein Tip. Ganz genau, die Sternumgebung macht das Objekt besonders schön. Zum ersten mal darübergestolpert sah es für mich kometenähnlich aus.


    2022 - klasse Beobachtung würde ich sagen - den Ring so deutlich zu erwischen... mit 12" war dieser bei mir nur als innere Abdunklung zu erahnen.


    Danke für die Erinnerung an 5248 <s>- kannte ich noch nicht glaube ich - sehr interessante Strukturen, muss ich unbedingt mal probieren.</s> muss ich unbedingt nochmal besuchen. Ich wurde gerade von der Tippgeberin dran erinnert und hab die Ohren langgezogen bekommen [:I][:o)] Auch in 12" waren die Spiralarme schön zu sehen... Wenn man nicht alles selber dokumentiert... heieiei :-))


    Tolle Bandbreite an Zeichnungen und sauber umgesetzt. Wirklich ein prima Gesamtwerk Mathias!


    Danke dafür und schöne Grüße + CS
    Norman

    „Imagination will often carry us to worlds that never were. But without it we go nowhere.“


    Carl Sagan.

  • Nabend Mathias,


    danke für die drei schönen Berichte. Freut mich, dass du den März so ausgiebig nutzen konntest. Aber wenn man so eine Bereitschaft zum Rausfahren besitzt wie du, kommt man eben auch in die Gebiete mit gutem Wetter. Die Rhoen liegt von Erfurt aus ja nicht gerade um die Ecke. Dein Einsatz ist vorbildlich, selbst für die paar Stunden nach Monduntergang. Bei deinem Pensum könntest du das Beobachterboard hier ganz im Alleingang rocken [;)]
    Und schön, dass du endlich mal deine Zeichnungen präsentierst! Ich habe schon mal über geheime Kanäle [;)] ein paar Sachen von dir sehen dürfen und war sehr beeindruckt. Ich hoffe, du setzt das auch weiterhin fort und es war nicht der letzte Bericht von dir.
    Dass der Affenkopf so viel hermacht, wusste ich gar nicht. Schaut jedenfalls gut aus. Und das Seeing bei 6543 scheint ja wirklich richtig übel gewesen zu sein - ich habe an dem Ding, trotz mehr Öffnung, immer weit weniger erkannt, als du es hier präsentierst.


    Vielen Dank und schönen Abend noch - Anne

  • Hallo Mathias,


    ein sehr schöner Bericht mit super Zeichnungen ! Die meisten deiner Objekte habe ich im Lauf der Zeit auch schon in verschiedenen Geräten im 16- bis 20 Zoll Bereich gesehen, und ich kann deine Eindrücke nur bestätigen. NGC 4565 ist natürlich ein Objekt ersten Ranges, und die Gruppe um NGC 4005 hatte ich in meinem 16-Zöller auch schon drin - aus meiner damaligen Mail: " ... sehr eindrucksvoll die Dreifachverdichtung um NGC 3987-NGC 4005-NGC 4015 und das "L" von fünf V=13 Galaxien in der [ gut 4 Grad südlich gelegenen ] NGC 4065 Gruppe ...". Bei NGC 5248 habe ich die beiden Spiralarme mit 16" auch gut erkennen können.


    Ein Blick auf die Karte zeigt mir, dass du es von Erfurt wohl so etwa 100 km zum Gebaberg hast, auf der schön ruhigen Autobahn A71: Zumindest war sie das, als ich letzten Oktober von Süden (Schweinfurt) her über Mellrichstadt zum Schwarzen Moor zum Spechteln fuhr. Ist ja nur 15 km Luftlinie vom Gebaberg weg, vielleicht schau ich da auch mal vorbei. Die Landschaftsbilder zeigen eine freie Hochfläche; ich vermute, dass die Kämme des Thüringer Waldes im Schnitt viel stärker bewaldet sind, und daher zum Beobachten i.A. weniger geeignet.


    &gt; Der März war ein wahnsinnig toller Monat für Deep Sky
    &gt; Beobachtung der mich danach reichlich beschäftigt


    Da hattet ihr Glück mit dem Wetter, denn ich kann das von Südbayern her nicht bestätigen; und letztes Wochenende wieder lauter Zirren - ich bin da eher im "Wettermeckerthread"- Modus [;)]. März und April sind halt sehr wertvolle Monate zum Beobachten, mit den vielen tollen Galaxien, aber das Wetter muss erst einmal mitspielen.


    Servus
    Ben

  • Vielen Dank an Armin, Svend, Walter, Ben und Rene (von dir hatte ich den Tipp mit den Affenkopfnebel) für die netten Kommentare.[:)]


    (==&gt;)Norman


    Auch dir Vielen Dank. Ja, bei NGC 2440 war ein Teil dicker und größer (und auch heller) und der andere kleiner
    und etwas dünner. Was die Farbe angeht ist mir da nichts aufgefallen bzw. nicht darauf geachtet.
    Bin was das angeht auch relativ unempfänglich. Am Orion sehe ich hin und wieder nur ein Farbstich.
    Nur beim Homunculus Nebel sah ich bisher Farbe dafür aber auch sehr intensiv.


    Bei NGC 2022 einen ovalen Ring zu erkennen ist mit 18 Zoll relativ leicht. Was mich echt nicht
    in ruhe gelassen hat waren die "Helligkeitssprünge" im Ring. Das Objekt hat ich am Anfang der Nacht
    vielleicht war das Seeing noch nicht optimal. Muss ich mir auf jedenfall nochmal vornehmen.


    (==&gt;)Anne


    Freud mich das dir meine Zeichnungen gefallen, vielen Dank dafür.[:)]
    NGC 6543 ist ein echter Glücksgriff gewesen. Kenne keine Zeichnung (unter 14")
    die diese Details so deutlich zeigen. Das macht es für mich zu einer wertvollen Beobachtung.
    Dabei hab ich nur ein Objekt gebraucht was ich in die Dämmerung hinein beobachten konnte.


    Ja, der Affenkopfnebel macht echt was her. War aber zunächst abgeschreckt da das Objekt recht ausgedehnt ist.
    Und beschreibungen von Visuellen Sichtungen wie z.b. "Der Affenkopfnebel könnte auch Tennisballnebel heißen"
    hatten mich noch mehr zweifeln lassen. Man sollte sich auf jedenfall erstmal Einsehen.


    Mein Pensum ist je nach Wetter sicher sehr hoch. Kenne das eigentlich nicht anders seitdem ich vor 3 Jahren
    angefangen hab. Bis jetzt zeigt sich keinerlei körperlichen Verschleiss. Auch meine Begeisterung hat nie nachgelassen,
    ganz im Gegenteil. Nur weiß ich nicht wie lange das mein derzeitiges Auto noch mitmacht. [:D]


    Liebe Grüße
    Mathias

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    Freunde der Nacht

  • Hallo Mathias,


    ein ganz toller Bericht mit tollen Impressionen von dem was Du gesehen hast und wie Du es durch die 3 unterschiedlichen Öffnungen gesehen hast. Deine Zeichnungen gefallen mir sehr sehr gut - ebenso die darauf angegebenen Beobachtungsparameter. Schön ist, dass auch 10" abgebildet wird - meist sind hier größere Öffnungen präsent und vorgestellt (was natürlich auch sehr interessant ist :-)) - für mich allerdings daher interessant ist, da ich mit 10" beobachte.
    Danke Dir für Mitnehmen auf Deiner Beobachtungstour. Selber habe ich gerade sehr wenig Zeit dafür das selbst zu stemmen.


    Freue mich auf Deine nächsten Berichte.

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: GMPat</i>
    <br />
    Schön ist, dass auch 10" abgebildet wird - meist sind hier größere Öffnungen präsent und vorgestellt (was natürlich auch sehr interessant ist :-)) - für mich allerdings daher interessant ist, da ich mit 10" beobachte.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Danke dir Patrick [:)]


    Mein 10 Zoll ist sogar das "meistbeschäftigste" Teleskop und wird es in Zukunft wohl auch bleiben.
    Damit mache ich die meisten Sichtungen/Zeichnungen. Es ist einfach sehr flexibel und schnell einsetzbar.


    Liebe Grüße
    Mathias

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    Freunde der Nacht

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Moonchild_27</i>
    Mein 10 Zoll ist sogar das "meistbeschäftigste" Teleskop und wird es in Zukunft wohl auch bleiben.
    Damit mache ich die meisten Sichtungen/Zeichnungen. Es ist einfach sehr flexibel und schnell einsetzbar.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    ...und vermutlich auch das Teleskop mit dem besten Preis/Beobachtungszeit-Verhältnis [:D]


    zu NGC 2022 wollte ich doch noch etwas schreiben. Der sieht wirklich gut aus. Was habe ich mir bei meiner ersten Beobachtung mit 14" einen abgebrochen, um etwas mehr als ein homogen helles Scheibchen zu erkennen. Dieses Jahr habe ich den PN leider verpasst.
    Da wirst Du wohl zum nächsten HTT mit Deinem 18"er anreisen (müssen) und wir schauen nochmal zusammen drauf.


    Beste Grüße


    Rene

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: mikuneko</i>
    <br />
    Da wirst Du wohl zum nächsten HTT mit Deinem 18"er anreisen (müssen) und wir schauen nochmal zusammen drauf.


    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    [:D] Ojee, Da musst du aber lange munter bleiben. Das Teil kommt erst am Morgen so richtig über den Horizont.
    Im Oktober um 4:00 Uhr bei ca. 40 Grad, eher halt ich da nicht drauf [;)]


    Meine Erstbeobachtung zu NGC 2022 war mit 10 Zoll im November 2014. Ich hab gewusst das das innere dunkler sein soll
    und hab deswegen über fast eine Stunde bei hoher vergrößerung verzweifelt danach gesucht. Irgendwie wurde das Seeing dann
    glaube ich besser und bin noch höher gegangen. Dann konnte ich das dunkle innere sicher erkennen (aber auch immer nur schwach indirekt).


    Liebe Grüße
    Mathias

    Nauris Mirrage 21"

    Traveldob 14"

    Traveldob 12"

    Galaxy Dobson 10"

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    Coronado PST


    Freunde der Nacht

  • Hallo Mathias,


    echt toll, deine Zeichnungen! Man denkt wirklich, dass man gerade durchs Okular schaut, besonders beim Eulennebel und NGC 4565. Der Ring von NGC 2022 ist bemerkenswert, da habe ich mit 12,5" nur erkannt, dass er innen leicht dunkler erscheint. Nach meinen kläglichen Zeichenversuchen u.a. bei NGC 7008, NGC 6543 und beim Eskimonebel habe ich mittlerweile aufgehört, die Objekte aufs Papier zu bringen und belasse es bei Beschreibungen. Zum Zeichnen gehört sicherlich Talent, das ich leider nicht habe, wenn ich mir diese Zeichnungen ansehe oder auch solche von Uwe, Anne und Norman. Respekt!


    Durch die neue Rockerbox ist nun auch mein Zwölfkommafünfer transportabel geworden und ich hoffe, 2016 auch noch einige Exoten unter optimalem Himmel zu beobachten, wenn auch bei wärmeren Temperaturen.


    Schöne Grüße, Volker.

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Specht</i>
    <br />
    echt toll, deine Zeichnungen! Man denkt wirklich, dass man gerade durchs Okular schaut
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Danke Volker, sowas höre ich besonders gern. Auf eine realistische Darstellung lege ich besonders viel
    Wert. Fürs Zeichnen nutze ich normale Buntstifte (dunkelgrau, grau, hellgrau und weiß). Noch bei der
    Beobachtung entscheide ich welchen stift ich nutzen werde (inkl. zwischentufen) dadurch habe ich über die
    zeit praktisch mein "Helligkeitsempfinden" auf die Stifte "Geeicht". Hört sich komisch an ist aber so[:D]
    Beim Zeichnen nutze ich eher eine "kreiselnde" Bewegung. Besonders an den Rändern der Objekte ist das wichtig
    damit ein diffuser Eindruck entsteht, denn scharfe kannten gibt es nicht so oft. Bei meiner NGC 1788 Zeichnung
    sieht man das gut. Die eine Seite scharft begrenzt die andere eher diffus weil es das gesehene so erfordert hat.


    Im Original sieht das ganze noch besser und natürlicher aus, der 600dpi Scan
    kommt da nicht ganz mit. Der Aufwand pro Zeichnung liegt übrigens bei 2h oder mehr.


    Liebe Grüße
    Mathias

    Nauris Mirrage 21"

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  • Servus Mathias!
    Wow, 14 Zeichnungen und fast alle hammermäßig gut. O.k. ich kenne nicht alle Objekte, aber die ich kenne bringst Du super rüber[:p]!
    Ich habe bisher, z.B. vor M51 einen gehörigen Respekt und immer geschoben, mal sehen ob ich es mal bald angehe.
    Deine Zeichnungen sind definitiv NUR für den Ordner zu schade[;)]!
    Schön dass der März für Dich so ausgiebig war, bei mir ganz im Süden, kurz vor Österreich wars fast eine Nullrunde, für eine Stunde hats gereicht, Bedingungen, naja! [V]
    Ich freue mich auf die nächsten Zeichnungen.


    Grüße aus dem Allgäu,
    Roland

    Was Du nicht willst was man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu!

  • Hi Mathias,


    Da ist wochenlang Nix los hier und dann geht es richtig ab. Superbericht! Die Zeichnungen sind noch besser! Man könnte meinen, man schaut beim Betrachten direkt durch das Teleskop. Ich wusste gar nicht, dass du auch so einen weiten Anfahrtsweg in die Rhön hast. Ich dachte du wärst von dort :) Hatte auch vor im März in die Rhön rauszufahren, aber die Wettervorhersage war fast immer schlecht bzw. zweideutig. Umso schöner zu hören, dass es doch einige Nächte gab, die man nutzen konnte. Und du hast sie genutzt.


    Vielleicht sehen wir uns mal wieder dort.


    Gruß


    Oliver

  • Habt ihr schon die Wettervorhersage angeschaut? Ich bin echt schwer am Überlegen, allerdings kann ich heute erst ab 20:00 los, d.h. das reicht nur zum Odenwald, sonst wäre ich mal hoch zur Rhön. Gestern war ich spontan für ca. 2 Std. auf dem Feld nebenan, ca. 15km von Fraport und selbst da hatte es 5mag. Spitzen Transparenz, aber laues Seeing, am Jupiter ging gar nix bis auf die zwei Hauptbänder.


    Freu mich auf heute abend - hoffentlich ganznächtiges* Spechteln nach ca. 7 Monaten Durststrecke*.


    Was ich noch fragen wollte, ist der P Fuldaquelle OK fürs Spechteln? Den Platz kenn ich vom Tag un das ist für mich die nächste anfahrbare Spechtelstelle. Ist man in der Nacht weitgehend ungestört? Ich müsste direkt auf dem Parkplatz aufbauen (8"f5 auf HEQ5).


    CS,
    Walter

    LLAP

  • Danke Roland und Oliver. Wohnen tuh ich in Erfurt und wenn ich alt bin ziehe ich nach Geba
    und düse mit dem Rollator den Berg hoch. [;)]


    (==&gt;)Walter


    Also heute würde ich das lassen. Zumindest schaut der letzte GFS und WRF Durchlauf Zirren an.
    Gester war die stelle von 22:30 bis 3:00 Uhr wolkenfrei und Top Transparenz nur das Seeing war
    diesmal eher mässig. Die Zirren gingen nur bis Meiningen. So war es auch vorhergesagt.
    Hätte aber auch schief gehen können. :) Walter ich hab dir ne PN geschickt.


    Liebe Grüße
    Mathias

    Nauris Mirrage 21"

    Traveldob 14"

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    Leica Ultravid 8x42 HD

    Coronado PST


    Freunde der Nacht

  • Hallo Mathias,


    toller Bericht mit tollen Zeichnungen! Insbesondere NGC 6543 ist ja ganz schön detailreich. Hattest Du da Glück mit dem Seeing oder ist das auf dem Hügel oft besonders gut wegen der erhöhten Lage? Auch die NGC 4565 mit den Umgebungsgalaxien gefällt mir sehr, auf die kleinen Galaxien hatte ich noch nie geachtet.


    Clear skies


    Robin

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Robin</i>
    <br />Hallo Mathias,


    toller Bericht mit tollen Zeichnungen! Insbesondere NGC 6543 ist ja ganz schön detailreich. Hattest Du da Glück mit dem Seeing oder ist das auf dem Hügel oft besonders gut wegen der erhöhten Lage? Auch die NGC 4565 mit den Umgebungsgalaxien gefällt mir sehr, auf die kleinen Galaxien hatte ich noch nie geachtet.


    Clear skies


    Robin



    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Dankeschön, keine Ahnung ob man bei 750m schon von einem Vorteil reden kann. So ein "alleinstehender" Berg ist
    da glaub ich recht dienlich was das angeht. Es gibt sicher auch Nächte, wie z.b. gestern, da ist das Seeing eher mäßig.
    NGC 6543 hatte ich kurz vor der Dämmerung.Die Wärmeabstrahlung vom Boden war da wohl nicht mehr so groß, das
    spielt vielleicht auch eine Rolle.


    Liebe Grüße
    Mathias

    Nauris Mirrage 21"

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  • Servus Mathias


    Wow! Bin beeindruckt! Da hast du ein sakrisches Wetterglück!
    Gratuliere! Dein Bericht ist klasse und mir gefallen vor allem deine zeichnerischen Ergebnisse! Da muß ich Anne rechtgeben! Schön das wir deine Zeichnungen hier betrachten dürfen!
    NGC 1788 gefällt mir gut, ich hatte da innerhalb noch mehr Helligkeitsunterschiede beobachtet, jedoch die Ohren des Fledermausnebels blieben mir verborgen!
    NGC 2440 ist dir überaus realistisch gelungen. Gratuliere!
    Hier meine Beobachtung:
    "Der PN ist bei guter Horizontsicht eine Augenweide. Er scheint bei hoher Vergrößerung aus zwei helleren kommaartigen Teilen zu bestehen, die zur Mitte hin nicht durchgängig gleich hell ist. Zentral und nach südosten hin scheint es eher diffus ein wenig heller. Der mit 14m6 Helligkeit angegebene ZS kann ich nicht ausmachen. Ein "Knoten "ist nordöstlich im Halo auszumachen. Jedoch sehr schwach."


    M 97 hast du mit 10 Zoll referenzmäßig beoachtet!
    NGC 2022 hast du hervorragend aufs Papier gebracht. Den Stern sah ich als knotige Aufhellung! Dein Seeing war besser!!
    M 51 ist immer eine zeichneriche Herusforderung! Habs schon öfters probiert, aber nie zufriedenstellend zeichnen können.
    NGC 2174 ist der Wahnsinn! Der fehlt mir noch! Danke für den Tipp!
    NGC 5248 steht auf meiner Liste!
    NGC 4565 ist Referenz! GratuliereNGC 5976 firl mit mir beim Draco Triplet nie auf! Danke auch für diesen Tipp!
    NGC 6543 ist für mich ein so bekannter Anblick! Sehr schön getroffen und aufs Papier gebracht!"
    Also meinen höchsten Respekt! Sehr interesannte und vor allem allesamt hervorragende Beobachtungsergebnisse!


    Viele Grüße Hajü
    http://www.astromerk.de

  • Danke Hajü fürs Lob [:)] Beim durchforsten deiner tollen Webside bin ich auf einen
    Link gestoßen der mich direkt wieder in diesen Thread katapultiert hat.[:D]


    NGC 2174 und NGC 5248 werden dir sicher gefallen. Schön eigenartig das ich
    bei NGC 5248 den einen Arm indirekt als "geknickt" gesehen hab. Auf einem
    Foto ist er das eigentlich weniger. Aber das ist ja das spannende.
    Beim Affenkopf solltest du aber nicht allzu hoch vergrößern.[;)]


    Liebe Grüße
    Mathias

    Nauris Mirrage 21"

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    Coronado PST


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