Billigschrott für Einsteiger...muss das sein?

  • Moin,


    da Ulrich meinte meine Frage würde in den AS vs. TS Thread nicht reinpassen und das Thema kuzerhand in den Orkus geschickt hat, hier nochmal meine renitente Frage...müsst ihr Händler wirklich mit solchen "Einsteigersets" die Leute über den Tisch ziehen?
    Kann man denen denn nicht was halbwegs brauchbares anbieten oder könnt ihr ohne den Verkauf dieser unsäglich schlechten Teleskop-Montierungssets nicht überleben, wenn das so ist solltet ihr euch wenigstens nicht als Fachhändler bezeichnen.


    Andreas


    P.S. Ulrich schau mal die Foren durch da kannste noch etliches dichtmachen, wenn schon dann richtig konsequent alles andere ist Willkür. [;)]

  • Hallo,


    mit der Frage habe ich mich auch oft beschäftigt... ich fürchte: Ja, sie müssen. Der Anteil an in unseren Augen "gescheiten" Geräten ist mit hoher Wahrscheinlichkeit verschwindend gering... auf jeden Tak werden 5000 Billigheimer verkauft, auf jeden Feld-Wald-Wiesen-Dobson wahrscheinlich immer noch 500...


    Genauso wenig wie ein REWE ohne ja! Produkte, Eigenmarken und 89 Ct Wein aus dem Tetrapak überleben könnte... da musst du dann eben zum Weinhändler [:o)] - und die gibt es ja auch unter den Astrohändlern.


    Schaut man sich an in wievielen deutschen Haushalten Teleskop stehen und was das für welche sind wird das schon plausibel - wer die Schwelle: "Vorher bei erfahrenen Leuten informieren" überwunden hat, der kann ja durch Vereine, enagierte Privatpersonen und eben die Foren auf den "rechten Weg" gebracht werden - ein Teleskop bleibt aber wie ein Radiowecker auch ein Unterhaltungsprodukt was eben auch im Vorbeigehen bestellt und gekauft wird - nicht umsonst gibts das Zeug auch immer wieder beim Discounter neben Sandalen und Salami[;)]


    CS Benny

  • Ich schließe mich Benny an...


    Einfach mal aus meiner Historie: Angefangen vor 15 Jahren mit irgend so einem Meade DS-keine Ahnung. Eine Einarm-Goto-Montierung mit einem Pluto mit sphärischem Spiegel etc. Hat natürlich so gut wie gar nicht funktioniert.


    Dann zuerst die Montierung getauscht, danach die Optik. Da war ich dann bei einem gebrauchten C8 auf einer HEQ5 (schwarz). Hat auch nicht funktioniert.


    Dann einen 10" Billig-Newton auf die HEQ5. War auch nix.


    Nun ja - dann über Jahre immer wieder neue Montierungen und Optiken (und natürlich Kameras, Filter, etc.). Zunächst immer größer - mittlerweile wieder immer kleiner (für Flugreisen).


    Langer Rede kurzer Sinn: Ohne das völlig bescheuerte Anfänger-Müll-Teleskop hätte ich wohl niemals Blut geleckt. Und hätte mir von Anfang an jemand verraten, dass ich mit der Zeit mehrere Kleinwagen in die Astronomie versenke - ich hätte es nie angefangen.


    Traurig aber war[8D]


    Gruß
    Klaus

  • Hallo,


    ist der Billigschrott nicht vielleicht doch je nach Anspruch auch für einen Einstieg geeignet? Haben wir wegen der immer besseren Teleskope das wesentliche dabei vergessen? Meinen 1. Wow Effekt hatte ich als ich mit meinem Tchibo 76/700 Newton Jupiter das 1. Mal gesehen habe. Das Teil kostete damals ca. 150.-DM. Es war aber ein längerer Lernprozess bis ich nach dem Mond Jupiter gefunden hatte. Für einen Einsteiger war die Bedienung schon etwas schwer, aber es ging. Das Tchiboscope benutzt mitlerweile mein kleiner Neffe, und auch er ist fasziniert.


    Die Händler hatte damit sicherlich auch Ihr Ziel erreicht, ich war mit der Astrodroge angefixt.


    Als die Lernkurve nach oben ging und ich endlich realisierte, dass ich mit der Öffnung nicht das sehen konnte, was ich wollte kam ein Skywatcher 150/750 auf NEQ3 nach. Diese Kombi wird gerne als Mogelpackung bezeichnet, ist aber für den weiteren Aufstieg hervorragend geeignet. Der Schwachpunkt an der Kombi ist nur dieses wackelige ALU-Stativ. Das Restliche Zubehör ist durchaus brauchbar, den Newton fand ich sogar sehr gut. Dazu einige Goldkanten und ein 2" Erfle und ich war damit lange glücklich.


    Mittlerweile ist auch der Newton weg (war ein Fehler) und andere, dem jeweiligen Einsatzzweck entsprechende Optiken mit entsprechendem Zubehör sind da. Das sind ein Dobson 300/1500, ein APO 80/480, ein Lunt LS35, ein C8, eine HEQ5 und dazu passende Okulare von ES, TV und TS zusätzlich noch einige Filter von Astronomik und Baader. Nach wie vor bin ich fasziniert, und die Lernkurve geht immer weiter nach oben. Videos und Bilder von Planeten und Sonne werden gemacht und die Einarbeitung in die Fotografie erfolgt trotz knapper Zeit gerade.


    Für mich war es also kein Fehler, den sog. "Astroschrott" zu kaufen. Alles hat seinen Markt.

  • Es ist schwierig, aus all dem Billigmuell die paar Perlen herauszufiltern.


    Ich habe gerade ein LIDLscope neuester Generation zuhause stehen. Eine Mutter mit ihrem 12-jaehrigen Sohn brachte es ins Planetarium, da ihr Sohn nicht damit umgehen koenne. Ich war erstaunt, wie schlecht dieses einst gepriesene preiswerte Einstiegsinstrument gemacht wurde, das ich selbst mehrmals kaufte um es weiterzuverschenken:


    2004: 70/700 mit 6x30 achro-Sucher, parallaktische Montierung mit Metallgetriebe, einigermassen sinnvolle Kellnerokulare. 49.95 Pfund.


    2007: Aehnlich wie zuvor, andere Montierung aber durchaus brauchbar, sogar Stahlrohrstativ, 49.95 Pfund.


    2014: 70/700 optischer Tubus unveraendert, 5x24-Einlinsersucher auf Wackelhalterung (dessen Federdruckbolzen 1mm Verfahrweg hat - schon im nagelneuen Zustand 100% unbrauchbar, hat das denn niemand ausprobiert ?!). Billige Huygensokulare. Ich habe das Teil erstmal mit einem Skywatcher 6x30 und drei Ploessls getunt. Der Hit kam aber erst, die neue "Montierung" ist azimutal mit Feintrieben. In Azimut ist der Feintrieb ein Metallzahnrad mit Schnecke, in Hoehe ein Plastikzahnrad mit Schnecke. Da das Teleskop nicht in der Drehachse montiert ist, entsteht eine Unwucht, die von dem bereits ausgeleierten Plastikzahnrad aufgefangen werden muss. Oeffnet man die Hoehenklemmung, faellt einem das Rohr entgegen, da es ja nicht im Schwerpunkt ist. Wenig troestlich, dass man diese Montierung mit einer Verkippung "parallaktisieren" kann. Das Stativ ist Kategorie billigstes Fotostativ, mit duennen Alubeinen und Plastik-Anlenkstuecken. In meinen Augen hat man alles, was an dem Geraet mal sinnvoll erschien, weggelassen und das Geraet kostet jetzt 69.95 Pfund.


    Vielleicht kommt es in der naechsten Runde mit nichtachromatischer Frontlinse und Blende daher, dann fuer 99.99 Pfund ?



    Doch nun zu den Perlen - es gibt sie!


    Waehrend mein meistempfohlenes Einsteigergeraet hier in England knapp 300 Pfund kostet (Skywatcher 150/750 auf EQ3-2), gibt es z.B. als Einstiegsgeraet fuer Kinder, wo man nicht gleich so viel Geld ausgeben kann, einen Dobson 100/400 (Heritage 100P) mit Parabolspiegel und brauchbaren Okularen. Das ist, was ich derzeit im unteren Preissegment empfehle, kostet in England 89 Pfund.



    Das Problem ist, dass solche Perlen nicht beim Discounter angeboten werden. Aldi hatte neulich einen 76/300er Dobson mit Kugelspiegel, was soll das ? Da werden selbst die Saturnringe schon zur Herausforderung.


    Wir hatten hier vor etwa einem Jahr mal die Diskussion ueber ein optimales Einsteigerteleskop. In meinen Augen waere das ein kleiner Dobson mit spartanischer aber solider Ausstattung. Etwa 100/900 (dann muss er nicht parabolisch sein), mit Crayford-Metallfokussierer, mindestens Kellnerokularen und einem achromatischen 6x30-Sucher in solider Fassung. Das Heritage 100P kommt dem schon recht nahe, der Rotlichtsucher ist deutlich besser als der 5x24 in Weingummihalterung.

  • Ich kann mit einem Billigfahrrad so viel Rad fahren, dass mir deshalb nicht die Lust vergeht. Ich kann mit Billig-Rollerskates so viel skaten, dass ich weiß, ob mir das Spaß macht, oder nicht.


    Inwiefern die absoluten Billigsets "Lust auf mehr" oder "Spaß" machen sollen, ist mir ein Rätsel.


    Klar, macht man das unproblematische, schnelle Geschäft.
    Die, die sich für Astronomie begeistern lassen, schreckt man damit vielleicht ab. Andererseits, sind "die" vielleicht auch intelligent genug, sich vorher mit dem Thema zu beschäftigen (wie man hier ja oft sieht) und kaufen sich so etwas erst garnicht.


    Mir persönlich, wird von den "Fachseiten" eher zum FALSCHEN geraten. Wenn jemand visuell beobachten will, soll er sich doch bitte ein 130er Heritage kaufen, damit lassen sich sogar Galaxien etc. wirklich gut beobachten, ohne dass es eine Wackelkiste ist.
    Warum Teleskope auf Montierungen, für Laien, zum visuellen beobachten verkaufen?
    Mir persönlich ein Rätsel.
    Wer fotografieren will, weiß in der Regel, was auf ihn zu kommt. Und der kauft sich keine Montierung für 150 Euro.


    Meiner Meinung nach werden die "Anfänger" von den Verkaufsseiten wissentlich auf eine falsche Fährte gelockt, und das mit Fleiß.
    DAS finde ich nicht in Ordnung.


    (P.S. gerade lese ich die Antwort von Jürgen. Genau so sehe ich das. Wenn man das Heritage um einen wirklich guten Sucher erweitert (Telrad?) ist es wirklich ein sehr sehr gutes (Einsteiger-)Teleskop, in meinen Augen.

  • Hi,


    da ja zumindest einige Händler ohne diese- ich nenne es einfach mal Astroschrottangebote- auskommen, scheint es doch auch anders zu gehen.


    In Augsburg steht seit Jahren ein Teleskop auf Wackeldackelmontierung im Eingangsbereicht- hätte vermutlich schon zig Käufer gefunden, dient aber eher nur als schlechtes Beispiel.


    Und brauchbare gute Einsteigergeräte um 100€ gibt es ja einige- man muss sich nur den kleinen Heritage 100-P Mini Dobson ansehen. Gut, es sind auch nur Kellner dabei, aber das Ding hat einen recht guten Parabolspiegel. Auch das Heritage geht hier als noch recht gut durch.


    Die schlechteren Einsteigersets haben meist eines gemeinsam- möglichst groß wirkendes Teleskop auf parallaktischer Minimontierung oder auf schlabberigem azimutalen Untersatz. Und noch schlimmer dann die Katadiopter und der zuletzt hochgeploppte 200 f/4 Kugelspiegel.


    Auf diesen Kram könnten die Händler durchaus verzichten, dafür den Kunden eben die brauchbaren Versionen anbieten. Würden keine schrottigen Einsteigersätze angeboten, würden auch keine gekauft. Das sollte jedenfalls so im "Fachhandel" gehandhabt werden.


    Ich kann z.B. auch nicht nachvollziehen, das Bresser auch Angebote in dieser Klasse hat- die sollten durchaus ohne das Zeug auskommen.


    Gruß
    Stefan

  • Hallo zusammen,


    von meinem Einsteigerset ist immerhin ein recht brauchbarer Sucher übriggeblieben [:D]


    Ich sehe zwei Ursachen für die Misere:
    - ein Dobson sieht einfach nicht aus, wie sich der Laie / Anfänger ein Teleskop vorstellt
    - der Mehrpreis für eine hinreichend stabile Montierung für einen Refraktor ist schlichtweg nicht vermittelbar


    Ich würde hier den Händlern keine böse Absicht unterstellen, sondern lediglich eine Reaktion auf die Nachfrage, die der eine mit seinem Gewissen vereinbaren kann, der andere eben nicht. Schaut euch mal um, mit was für Fahrrädern üblicherweise rumgefahren wird, da ist es genau das Gleiche. Warum soll das bei den Astronomen anders sein?


    Ich glaube leider nicht, dass man hier was ändern kann... finde es aber auch nicht so tragisch, denn die einigermaßen Interessierten werden sich nicht abschrecken lassen (s.o.) und sowieso was anderes kaufen, und bei den anderen ist es eh egal.


    Viele Grüße


    Holger

  • Hallo


    habe so ein günstiges Teil (Bressner 76/700) aus dem Metallschrott gerettet und vermessen. (keine Ahnung ob dies in diese Billig-Kategorie fällt)
    Siehe http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=163794


    Okulare waren beim Fund nicht dabei, ebenso fehlte die Montierung. Der Blechtubus hat lediglich ein kleiner Kratzer. Nebst dem Spiegel in bescheidener Qualität war die Justierung total daneben. Ob dies von einem Vorbesitzer derart schlecht justiert oder von Werk aus so war weiss ich nicht. Jedenfalls darf angenommen werden, dass ein Anfänger mit dem justieren der Spiegel überfordert ist.


    Erstaunt hat mich, dass wenn das Teil justiert ist, am Jupiter die Bänder zu erkennen waren.


    Gruss

  • Hallo,


    wer Schrott verkaufen will soll es nur tun. Das Problem sind die Atikelbeschreibungen mancher Händler. Da ist der Schrott nicht als solcher erkennbar. Das übelste Wackelgestell hat in solchen Beschreibungen nur Vorteile und ist für fast alles zu gebrauchen. Es wird zum Teil ganz offensichtlich gelogen und vertuscht. Hier sehe ich das Krebsgeschwür.


    Grüße


    Kurt

  • Niemand wird gezwungen ein "Kaleidoskop" zu kaufen.


    Es gibt keine Branche, wo nicht irgendwelcher Plastikmüll angeboten wird. Das ist nun mal die Schattenseite der "freien" Marktwirtschaft. Ob billige Scheibenwischer, die nur schmieren oder halt Plastiklinsen ...
    Aber ohne diese Schattenseite gäbe es auch keine guten Teleskope. Denn ohne Wettbewerb würden wir heute noch Trabbis als Teleskop bekommen und vielleicht 15 Jahre auf die Auslieferung warten.


    Ich kann auch Leute gut verstehen, die nicht mehr als 50 Euro für den Einstieg ihres 12-jährigen Sohnemanns ausgeben wollen und dann leider ein entäuschendes Erlebnis haben. Da ist Aufklärungsarbeit von Nöten. Und die kann man von Händlern nicht unbedingt erwarten. Warum sollen Händler besser sein als die Finanzberater? Sorry, wer mit Geld so naiv umgeht, dass er "Schrott" kauft, ist vor allem selbst schuld.


    Apropos Artikelbeschreibung: Was ist im Astrobereich denn schlimmer als im Lebensmittel- oder Kosmetikbereich, wo ständig mit Gesundheitsförderung etc. geworben wird. Und der Käufer, der sich darüber vielleicht aufregt, beschreibt seine Fremdsprachenkenntnisse in seinem Lebenslauf auch völlig übertrieben und macht aus einer Urlaubsreise eine Sprachschulung in "Wirtschaftsenglisch" (und kann dann immer noch nicht "billion" von "Billion" unterscheiden), wenn er sich auf eine interessante Stelle bewirbt. Man muss halt nicht alles glauben, was auf Papier steht.


    Gruß

    Alles wird gut!
    Kalle

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Kalle66</i>
    <br />Niemand wird gezwungen ein "Kaleidoskop" zu kaufen.


    Es gibt keine Branche, wo nicht irgendwelcher Plastikmüll angeboten wird. Das ist nun mal die Schattenseite der "freien" Marktwirtschaft. Ob billige Scheibenwischer, die nur schmieren oder halt Plastiklinsen ...
    Aber ohne diese Schattenseite gäbe es auch keine guten Teleskope. Denn ohne Wettbewerb würden wir heute noch Trabbis als Teleskop bekommen und vielleicht 15 Jahre auf die Auslieferung warten.


    Ich kann auch Leute gut verstehen, die nicht mehr als 50 Euro für den Einstieg ihres 12-jährigen Sohnemanns ausgeben wollen und dann leider ein entäuschendes Erlebnis haben. Da ist Aufklärungsarbeit von Nöten. Und die kann man von Händlern nicht unbedingt erwarten. Warum sollen Händler besser sein als die Finanzberater? Sorry, wer mit Geld so naiv umgeht, dass er "Schrott" kauft, ist vor allem selbst schuld.


    Apropos Artikelbeschreibung: Was ist im Astrobereich denn schlimmer als im Lebensmittel- oder Kosmetikbereich, wo ständig mit Gesundheitsförderung etc. geworben wird. Und der Käufer, der sich darüber vielleicht aufregt, beschreibt seine Fremdsprachenkenntnisse in seinem Lebenslauf auch völlig übertrieben und macht aus einer Urlaubsreise eine Sprachschulung in "Wirtschaftsenglisch" (und kann dann immer noch nicht "billion" von "Billion" unterscheiden), wenn er sich auf eine interessante Stelle bewirbt. Man muss halt nicht alles glauben, was auf Papier steht.


    Gruß
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Sorry Kalle,


    es gibt ja günstige Alternativen die auch o.k. sind, wie schon Jürgen, Manuel und Stefan schreiben, es ist ja nicht so das man für wenig Geld nix anständiges bekommen kann, stattdessen werden ständig zu große Teleskope auf zu kleine Montierungen angeboten und dann auch noch mit einer blumigen Beschreibung vermarktet!
    Ich nenn das einfach mal beschiss und es stellt sich hier die Frage was war zuerst das Huhn oder das Ei?
    Wenn ich eine neue Waschmaschine benötige und ich frage im Fachhandel, erwarte ich nach Erwerb eine der Beschreibung ensprechende Leistung und nicht das ich nach der ersten Wäsche die Schrauben aus den Unterhosen puhlen muss!
    Es kann auch nicht sein das sich der Konsument monatelang durch Waschmaschinenforen arbeiten muss um das passende Produkt zu finden, dass ist schließlich Aufgabe des Fachhandels, sonst können die ja gleich schreiben "Wenn Sie Fragen zu den Produkt haben wenden Sie sich bitte an entsprechende Foren...wäre in Sachen Teleskope gar nicht so dumm dann würde der Schrott bald vom Markt verschwinden![:D]
    Wenn die Händler nicht so ein Mist auf den Markt bringen würden, käme auch kein Einsteiger auf die Idee so'n Krams zu kaufen, oder meinst du das die Einsteiger bei Händler Vorschläge machen welches Teleskop auf welche Monti soll und die armen Händler so unter Druck sind das sie gar nicht anders können?
    Im Grunde genommen sind es immer die Verkaufsstrategen die den Markt mit Müll überschwemmen, ich habe noch keinen Verbraucher nach dem Chlorhünchen schreien hören und ich habe auch noch keinen Nutzer nach einem 8"er Newton auf einer EQ2 schreien hören, wer kommt denn wohl auf so ein Mist?


    Andreas

  • Also ich sehe es wie Kurt,


    Das Problem sind nicht diese Schenk-und-schmeiss-weg Teleskope die von Verwandten in der Geschenknot zu Weihnachten/Ostern/Geburtstag and Kiddies verschenkt werden (wer Kinder hat weiss wovon ich rede). Das sind Massen und auch ein Fachhändler soll diese Nachfrage zwecks Geschäftstüchtigkeit anbieten können. Warum Tschibo und Co. überlassen.


    Das Problem sind die Produktbeschreibungen, auch eben bei den Fachhändlern. Da klingt dann ein 150€ Setup viel besser, oder zumindest gleich toll wie ein 12" Dobson auf der "Forgeschrittenen" Seite. Und als Laie kauf ich doch dann happy eine 150€ Möhre, statt ein 750€ Gerät. Nur anhand der Beschreibungen kann man sich tatsächlich nicht entscheiden und orientiert sich natürlich am Preis - ist ja auch zu verführerisch. Ich meine für 15߀ ein "hochpräzises", "superstabiles", "okulare+barlow+umkehrlinse+zenitspiegel+5 Okulare", statt für 100€ ein Heritage mit nur zwei Okularen. Denn sehen tu ich damit ja "hunderte Galaxien, Saturnringe, Wolkenbänder beim Jupiter" auch!


    Ich wäre also sehr dafür, das die Beschreibungen bei den Billigheimern sich deutlich von den ernsteren Geräten unterscheiden (und zwar nicht erst im Kleingedruckten wie "achromatisch", "parabol", "Glas, Alu, Stahl, Plastik").


    Ich bin selbst darauf reingefallen, als ich mein erstes Teleskop für ca. 150€ geholt habe und beim Auspacken völlig erschrocken bin. Aber ich war schon "vorgebildet", daher ging das postwendend zurück und ich habe 350€ in die Hand genommen. Das ging auch zurück. Letztlich bin ich zwei Monate später bei 800+€ gelandet. Alle drei Teleskop Sets unterschieden sich "gefühlt" kaum in der Beschreibung. Das 150€ Teil klang sogar am besten und hatte die meiste Ausstattung.


    CS,
    Walter

  • Prinzipiell hat doch jeder von uns mit sowas angefangen.


    Also stimmt es nicht, das jeder der sowas kauft, daran den Spaß verlieren wird. Diejenigen, die den Spaß verlieren, hätte ihn auch mit was besseren verloren.



    Aber es stimmt, das Einsteigerzeug wird leider immer noch schlechter.


    Gruß Jogi

  • (==&gt;)vertigo


    Wenn du individuell Grenzen (quasi eine Produkterlaubnis) einbauen willst, dann landest du beim blass-grauen Einheitstelefon der Deutschen Bundespost (FeTAp 611), welches ein Jahrzehnt vorherrschend war. Dann geht's darum, welcher Händler den besten Draht zu dem Entscheidungsgremium (über die Erlaubnis neuer Produkte) hat und damit seine Konkurrenz benachteiligt. Genau das will ich nicht. Da nehme ich Stilblüten im Produktangebot gerne in Kauf. Übrigens sind Eingriffe in die freie Konsumentenentscheidung keineswegs besser, wie das Glühlampenverbot oder die Umweltplackette zeigen. Sie sind der Beweis dafür, dass immer sachfremde Aspekte in solche Entscheidungen mit einbezogen werden und sei es nur die Eitelkeit mancher, die sich verewigt wissen wollen.


    Die ganzen Differenzierungen mit Schaltknöpfen an der Waschmaschine, an der Hifi-Anlage etc. dienen nur dem Zweck, die Vergleichbarkeit mit Konkurrenzprodukten zu erschweren - und das in einem Markt, dessen Produkte nicht mehr innovativ sind. Wirkliche Profigeräte haben so wenig Knöpfe wie möglich um Fehlbedienung zu vermeiden.


    Sorgen machen würde ich mir, wenn die Goto mit Regionalcode versehen würde und an der Landesgrenze dann streikt, wie so manches Navi oder DVD-Player, oder wenn alle 2 Jahre die Adapter für Okulare ihre Spezifikationen ändern, so dass man diese neu kaufen müsste ... oder gar Geräte fest eingebaute Okulare haben; siehe Foto- und Videocams ... obwohl manchem damit sogar geholfen wäre, der 'ne Barlow nicht vom Okular unterscheiden kann.

    Alles wird gut!
    Kalle

  • Hallo,


    Eure Argumente sind alle in Ordnung und unterstützenswert - aber wir reden hier immer von "Einsteigern"... einen Einsteiger definiere ich als jemanden, der die Astronomie zu seinem Hobby auserkoren hat, egal ob mit oder völlig ohne Vorwissen und Ahnung. Ich bin aber nach wie vor überzeugt das der überwältigende Großteil aller Teleskope nicht an solche Menschen verkauft wird. Wenn ich mir morgen einen Bluraydisc Player kaufen würde (habe keinen) dann wäre ich sicher auch kein "Einsteiger in das Hobby Homecinema" sondern einfach jemand der sich "son Ding mal hinstellen will und 1x im Monat ein Filmchen guckt". Punkt. Genauso läufts mit Teleskopen, 95% aller Teleskopbesitzer (die niemals soweit vordringen, dass sie auch nur vom Astrotreff erfahren) kaufen sich das nicht in der Absicht ein neues Hobby zu starten, sondern um drei Mal auf den Mond zu halten, zwei mal auf die Nachbarin und dann wars das auch.


    Vor dem Hintergrund und vor allem mit dem mutmaßlichen Anteil solcher Käufer kann ich das durchaus verstehen, dass der "Müll" in den Shops der Astrohändler steht, sonst würde das eben alles über Amazon und Ebay verkauft werden - man will ein Stück vom Kuchen. Und von sagen wir mal 20.000 aktiven Sternfreunden deutschlandweit bei einem Dutzend Händlern kann man nicht leben und die Mitarbeiter bezahlen, selbst wenn jeder von uns sich jedes Jahr ein hochwertiges Teleskop kaufen würde.


    CS Benny

  • Hallo Jogi,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Prinzipiell hat doch jeder von uns mit sowas angefangen.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    es kommt darauf an, was du unter "sowas" verstehst. Es kann billig und brauchbar sein, dann gebe ich dir recht. Es kann auch billig und totaler Schrott sein, dann gehört das angeprangert. Der Gipfel der Frechheit ist erreicht, wenn vollmundig "Vorteile" genannt werden, die nur dazu dienen, den Unkundigen über den Tisch zu ziehen. Mir blieb Schrott erspart, da ich an einer Schulsternwarte mit vorbildlicher Ausrüstung anfangen konnte.


    Viele Grüße


    Kurt

  • Kalle,


    um Produkterlaubnis geht es mir gar nicht, ich erwate lediglich das ein positiv beworbenes Produkt auch das hält was versprochen wird und das ist bei den meisten Einsteigersets eben nicht so!
    Es gibt gerade noch das Problem beim Teleskopkauf das der geneigte Einsteiger eigentlich überhaupt nicht weiss auf was er achten muss und was ein Teleskop leisten oder eben nicht leisten kann, dass ist bei den meisten Alltagsgegenständen eben anders, mit einer Waschmaschine, Rasierer, Fernseher e.t.c. wächst man auf, in der Regel weiss jeder was da zu erwarten ist, beim Teleskop eben nicht!
    Ich erwarte von einem Fachhändler das er seine Produkte realistisch beschreibt und sich nicht was zusammenlügt um das Zeugs an den Mann/Frau zu bringen, dann können sie ja gerne diesen Billigschrott anbieten, ob dann aber wirklich noch viele kaufen...?
    Stell dir vor wir würden unsere Artikel die wir manchmal bei E-Bay verkaufen so verschönt beschreiben, ich glaub wir hätten ziemlich viele negative Bewertungen.


    Andreas


    P.S. Ja, ich bin für freien Handel, aber nur wenn der Käufer auch die ehrliche Chance hat korrekt beschriebene Produkte zu erwerben.

  • Schlechte Einsteigergeraete hat es schon immer gegeben.


    Ich habe ja eine Sammlung alter japanischer Klassiker, und darunter sind auch zwei Geraete aus den 1960ern oder 1970ern, die auf dem ersten Blick wie die hochwertigen Vorbilder aussehen, von denen sie kopiert wurden. Dann aber zeigen sich Plastikteile, ein unterdimensionierter rechteckiger Fangspiegel, ein viel zu langer (=vignettierender) Okularauszug, duenne Holzbeinchen, Galileioptik im Sucher (der deshalb natuerlich auch kein Fadenkreuz haben kann).


    Das Problem ist also nicht neu. Mein erstes Geraet (zugegeben aus der Spielzeugabteilung von Quelle, 29.90DM, um 1980 unterm Weihnachsbaum) war ein 40x40 mit Einlinser und Blende. Keplersches terrestrisches System, also Umkehrlinse in der Mitte, dann festes Huygensokular. Laut Anleitung liess sich das Tischstativ ausziehen - stimmte aber nicht. Da war dann immer Luftanhalten angesagt, wenn man irgendwas sehen wollte, was hoeher as 30 Grad am Himmel stand. Es hat mich zwar zur Astronomie gebracht (und vielleicht aufgrund des verbundenen Kindheitstraumas schlechter Optik in die Instrumentenkunde), aber dennoch wuerde ich es niemandem empfehlen.


    Was koennten Haendler tun ?


    Ich bekomme als Freiwilliger in verschiedenen Sternwarten und Planetarien sehr oft die Frage, welches Teleskop fuer mich/meine Frau/mein Kind ? Und wie wir ja alle wissen, haengt die Wahl von vielen Faktoren ab. Also machte ich eine Broschuere, die die Teleskopauswahlhilfe erleichtert. Das PDF-Dokument schicke ich bei solchen Anfragen. Kommen die Leute zurueck zu mir, ist die Auswahl bereits reduziert (Dobson zu schwer / ich will fotografieren / EQ zu kompliziert / eine Neunjaehrige soll damit umgehen koennen etc). Und dann kann ich sie in die Richtung von Teleskopen lenken, die fuer das angestrebte Budget ein Maximum an Leistung bringen.


    Die neunjaehrige Tochter sollte uebrigens ein Teleskop von bis zu 50 Pfund zu Weihnachten bekommen. Das waere der Skywatcherdobson 76/300 gewesen. Ich habe aber klar gemacht, wie stark begrenzt das sphaerische Geraet im Vergleich zum Heritage 100P ist, der aber 89 Pfund kostet und letztendlich haben die Eltern meinen Rat beherzigt.


    Nun zurueck dazu, was Haendler tun koennen - eine Broschuere entwerfen, die Einsteigern ehrlich zeigt, warum sie lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen sollten und worauf beim Teleskopkauf zu achten ist.


    In den 1990ern gab es mal von ICS so eine Infobroschuere, die Gold wert war. Sie wendete sich aber eher an schon aktive Aufsteiger, aber sie hatte Vorbildcharakter (keine Ahnung, ob es sie noch gibt).


    Und das wuerde ich als Haendler machen. Und zusaetzlich, wenn ich gross genug waere, wuerde ich auf Hersteller einwirken. Waere auch was fuers Image:


    "Bei der Konkurrenz gibts den 114/900 auf EQ1, bei uns auf EQ3 und mit achromatischem Sucher, damit Sie die Objekte auch finden !"

  • Hi Jürgen,


    diese Broschüre gibt es noch als pdf- unter Infomaterial- Astronomie_2006 (klick mich).


    Liest man da mal auf den Seiten 220-221 nach, dann findet man Beschreibungen wie sie wünschenswert wären. Hinweise auf vorhandenen Farbfehler, nicht ganz so stabiles Stativ oder ähnlich.


    Eben keine Werbetexte, wie z.B. für eine EQ-4 mit einem 200/800 Newton drauf: <i>Mit der ultrastabilen Montierung...</i> oder auch <i>Die equartoriale EQ-2 Montierung ist eine ultrastabile Basis für Ihr Teleskop...</i> (für einen 76/900 Newton).


    Wenn schon eine EQ2 als <b>ultrastabil </b>bezeichnet wird, welche Bezeichnung darf dann meine Atlux bekommen? Nehme gerne Vorschläge dafür an. [:D]


    Stefan

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"> ... aber nur wenn der Käufer auch die ehrliche Chance hat korrekt beschriebene Produkte zu erwerben.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">... und wer soll das beurteilen?
    ... und mit welcher Konsequenz?


    Das setzt genau diese Instanz (Gutachtergremium) voraus, die ich nicht will. Ansonsten gibt es bereits Regeln wie das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Herstellerprdoukthaftung, Händler-Gewährleistung oder Rücktrittsrecht im Fernabsatz.


    Der Käufer muss sich - verdammt nochmal - selbst informieren, wozu er sein Geld ausgibt. Ist er zu faul oder zu blöd dafür, kann ihm niemand helfen. Diejenigen, die einen wie Juergen fragen, haben doch das Problem nicht. Hilfsangebote sind heutzutage genau einen Google-Such-Klick entfernt.


    Dass Werbeaussagen nicht immer halten, was sie versprechen, ist kein Astroproblem. Im Lebensmittelhandel wird noch mit ganz anderen Auswüchsen gekämpft und entsprechende Grenzen gesetzt:
    Hipp-Werbung über "gesunde" Babynahrung
    Ist Schokotorte eine Diät?




    (==&gt;)Juergen:
    Du meinst sicher die Einführungsseiten aus dem 2006-ICS-Katalog. Damit sind m.E. absolute Neulinge regelmäßig überfordert. Formeln mit 2 Variablen sind 2 Variablen zuviel [:D]
    https://www.intercon-spacetec.…Astronomie_2006_72dpi.pdf

    Alles wird gut!
    Kalle

  • Hi Kalle,


    zu dem Satz- <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">aber nur wenn der Käufer auch die ehrliche Chance hat korrekt beschriebene Produkte zu erwerben<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Da ist doch kein Gutachtergremium dazu nötig- das kann und sollte jeder <b>ehrliche Fachhändler</b> selbst hinbekommen.


    Bei irgend einem Verscherbler auf ebäh oder Amazon muss man das nicht erwarten, aber wenn man auf die Seite eines Fachhändlers geht, darf man korrekte Beschreibungen erwarten, ansonsten verdient er nicht die Bezeichnung "Fachhändler". Und alle Teleskophändler würden ja gerne so gesehen werden.


    In den Aufbau eines Webshops wird jede Menge Zeit und Aufwand gesteckt, bei manchen sogar sehr viel. Leider zeigt sich- je besser und umfangreicher die Webseite gemacht ist, desto schlechter und schlimmer die nicht korrekten und häufig sogar (bewusst absichtlich?) falschen Werbeaussagen. [}:)]


    Stefan

  • Stefan,
    wenn die Werbung schon auf der Verpackung steht, hieße das, dass er diese Ware erst gar nicht handelt oder soll er sie überkleben? Außerdem setzt das voraus, dass der Händler selbst Ahnung davon hat. Gibt es etwa eine Fachprüfung für Händler, die das prüft? Selbst "Fachhändler" haben diese Art von Geräten meist nur deshalb im Sortiment, weil sie fachfremden Händlern (wie Tschibo und Co.) das Feld nicht allein überlassen wollen.

    Alles wird gut!
    Kalle

  • Hi Kalle, <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Außerdem setzt das voraus, dass der Händler selbst Ahnung davon hat<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Zitat eines Fachhändlers, unter "über uns"- <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">...einer der größten Teleskop-Fachhändler Europas. Unser Anspruch ist es, Ihr optimaler Partner für die Amateurastronomie zu sein.


    Lassen Sie sich daher von <b>unseren Fachleuten</b>...(hier folgen 6 Namen) unverbindlich beraten.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> Man hat also einen Anspruch und Fachleute. Diese Fachleute sollten aber wissen, das eine EQ2 nicht ultrastbil ist. Und selbst wenn es ab Hersteller so auf der Verpackug steht- der Händler kann diese Aussage relativieren, er muss sie ja nicht wortwörtlich übernehmen. <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Selbst "Fachhändler" haben diese Art von Geräten meist nur deshalb im Sortiment, weil sie fachfremden Händlern (wie Tschibo und Co.) das Feld nicht allein überlassen wollen.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Von mir aus gerne, wenn es den Laden am Leben erhält. Trotzdem erwarte ich von einem Fachhändler eine korrekte Beschreibung und keine absolut an der Realität vorbeigehende und teils falsche Beschreibung.


    Das gilt für die ultrastabile EQ2 ebenso wie für den 60mm Refraktor- wo auf der Verpackung mit 554-facher Vergrößerung beworben wird. Auch da kann der Händler auf seiner Seite ergänzen: sinnvolle Vergrößerung max. 120-fach


    Gruß
    Stefan

  • Hallo Stefan,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">wie für den 60mm Refraktor- wo auf der Verpackung mit 554-facher Vergrößerung beworben wird<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    nein Stefan. So wie ich Kalle verstehe, soll der FACHHÄNDLER auch "554fach" in seinen Werbetext aufnehmen. Wie soll er denn sonst gegen den Kaffeeröster bestehen?


    Grüße


    Kurt

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