Orion Trapezsterne E, F und G

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  • In den letzten beiden Nächten konnte ich mit dem 24" f/4,1 Kyklopas bei sehr gutem Seeing und guter Durchsicht das Trapez im Orionnebel wie in den Himmel gemeißelt beobachten.
    Skizze am 7 mm + 4,8 mm Nagler (360x bzw. 525x):



    Komponente E erschien deutlich orange. Schöner Kontrast zu den blauweissen anderen.
    Komponente F sehr nahe an C, aber mit viel Platz dazwischen
    E und F waren auch bei niedrigster Vergrößerung (80x) leicht auszumachen.
    Komponente G schwer, nur in ruhigen Momenten aufblinzelnd. Indirektes sehen hilft hier nicht, da die Hauptsterne alles überstrahlen. Den habe noch nie zuvor gesehen! Hat ihn sonst jemand schonmal gesichtet?


    Weiß jemand eine Quelle, wo die Helligkeiten die Sterne angegeben ist? Gibt's irgendwo physikalische Daten? Mich würde die Spektralklasse von E interessieren und warum dort bei so jungen Sternen dieser eine so dermaßen orange ist (Roter Zwerg?, Staubhülle?).


    In der weiteren Umgebung waren noch viel mehr zarte Sternchen, die durch die hellen Gaswolken des Zentralteils des Nebels durchgeschimmert haben. Diese konnte man zum Teil auch mit Martin's 12" ausmachen.

  • aus dem Kosmos Himmelsführer(Ausg. 2004, S. 196):


    "... Der Stern wird meist Trapez genannt, denn durch ein kleines Teleskop werden 4 Sterne erkennbar. 100mm Öffnung zeigen noch 2 weitere Sterne, die zur Größenklasse 11 gehören. Die vier Hauptsterne des Trapez gehören zu den Größenklassen 5.1, 6.7, 6.7 und 8.0. ..."


    Nach Deiner Zeichnung Stathis:
    C: 5.1
    A,D: 6.7
    B: 8.0
    E,F: 11.?


    Mit 100 mm dürfte wohl Refraktoröffnung gemeint sein [:D]


    Blieben noch die G Komponente sowie die Spektralklassen zu bestimmen.

  • hallo Stathis,


    Gratulation zur Sichtung der Komponente G!
    Die haben wohl noch nicht viele Amateure gesehen.


    Hier der Komentar von O'Meara in the Messier Objects:
    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">The other two members (G + H) shine at 16th magnitude and are challenges fpr the largest amateur instruments. Texas deep-sky wizard Barbara Wilson and I glimpsed "G" through a 36-inch Dobsonian at the 1994 Winter Star Party, though "H" remained elusive.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    elusive = schwer feststellbar


    clear skies


    Wolfgang

  • Hallo Stathis,


    G habe ich noch nicht gesehen, aber den Stern über dem F blitzte öfters durch, und zwar Anfang des Jahres in einer der ersten Beobachtungsnächte mit 18" Auge, da hatte ich auch einen Beobachtungsbericht drüber geschrieben.
    Am letzten WE war gutes Seeing, E&F waren schon mit 6mm AP locker zu sehen, bei 338X hatte leider niemand darauf geachtet, hoffentlich beim nächsten Mal
    Ich glaube in einer älteren Interstellarum schon eine hochaufgelöste Aufnbahme gesehen zu haben.


    Gruß

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