Der sinnlose Thread. Spaß am polieren

  • Hallo Otto,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">...Messen will ihn wahrscheinlich der Kurt.
    Hinterher sind wir alle schlauer und dann kann ich ihn immer noch gescheit machen...


    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    mein Angebot zur interferometrischen Prüfung steht selbstverständlich immer noch. Mach erst mal weiter so wie du es für richtig hältst.


    Frohes Gelingen wünscht dir


    Kurt

  • Hallo Otto


    so schnelle Änderungen beim Parabolisieren darf es eigentlich nicht geben, da schießt du immer über das Ziel hinaus, selbst wenn du die Korrektur mal triffst bleibt keine Zeit für Zonenkorrektrur, und selbst wenn es gelingt hat der Spiegel dann vermutlich eine Rauheit die ihn zur Gurke macht. So gesehen ist meine Hoffnung eher das du nicht messen kannst.
    Andernfalls solltest du die Methoden welche für das polieren einer guten Obefläche von Nöten sind einfach mal anwenden, das die Politur langsamer geht und man das Poliermittel verdünnter benutzt, und auch langsamere Striche macht usw...
    Was für ein Versuch? die einfachste Messung mit Coudermaske war vor sagen wir 3 Jahren noch der Standard und ist ausreichend, das kann auch nicht der Grund für deine merkwürdigen Oberflächen sein.


    Gruß Frank

  • Servus,


    Ich habe noch etwas geübt.


    Einige Versuche habe ich auch noch gemacht, wo ich den Spiegel mal absichtlich rau poliert habe.


    Dabei konnte ich sehen, das schon im Foucault-Test die Linie zwischen Schwarz und Weis, die Rauheit offenbarte.


    Die Linie war zerfranst und hatte keine saubere Abgrenzung zwischen Schwarz und Weis.


    Im Sterntest, konnte ich bei defokusiertem Stern, die unsauberen Donat-Ringe sehr gut sehen.


    Es war natürlich ein übertrieben rauer Spiegel, aber ich wollte mal den Unterschied sehen.


    Am Mond, waren keine hohen Vergrößerungen möglich gewesen, weil die Rauheit die feinen Details verwischte.


    Tatsächlich konnte ich bei niedrigen Vergrößerungen schon recht viel sehen, was ich gar nicht erwartet hätte.



    Ein Vergleich:





    Und noch 2 Bilder:





    Da ich ja noch lerne, konnte ich den Spiegel ohne weiteres mal für reale Tests zur Rauheit verwenden.
    Mit Mikrorauheit hat das allerdings nichts zu tun.
    Dazu werde ich aber auch keine weiteren Versuche machen.




    Nun noch ein Figure XP Surface.



    An diesem Punkt wollte ich einen ersten Sterntest machen.
    Ich konnte es fast selber nicht glauben, wie groß der Unterschied jetzt schon gegenüber der Ausgangssituation ist.
    Waren vor dem abploieren, nur wenig vom Fokus abweichend, lange Striche zu sehen, so hat sich der Spiegel schon in diesem Stadium um 100% verbessert.
    Es ist zwar noch nicht so, dass der Asti bei leichter Abweichung vom Fokus verschwunden wäre.
    Eine leichte Ovalisierung ist noch zu bemerken, aber ich sehe schon einen Fortschritt.


    Wie ich in meinem Ying-Yang Thread schon geschrieben habe.
    Striche hat er gezeigt, wenn`s wenigstens Eier gewesen wären.


    Nun sind`s schon mal Eier.


    Den Rest, kriege ich auch noch hin.


    Viele Grüße,
    Otto

  • Servus,


    Da ich heute doch noch gute Bedingungen zum beobachten erleben durfte, war ich noch ein mal draußen.
    Am Spiegel habe ich noch nichts gemacht.
    Er ist also immer noch rau.
    Das Figure XP Surface zeigt mit einem Fangspiegel von 70 mm schon einen recht brauchbaren Strehl, weshalb ich noch mal durch das Teleskop schauen wollte.



    Ich habe das Teleskop heute noch ein mal am Stern getestet und auch am Stern die letzten Korrekturen an der Justage gemacht.


    Die Überraschung war groß als ich anschließend Mars ins Visier genommen habe.
    Mit so vielen Details habe ich gar nicht gerechnet.
    Trotz dem das am Stern noch ein leichtes ovalisieren in Richtung Extrafokal und intrafokal zu sehen ist, kann der Spiegel jetzt schon mehr als jemals zuvor.


    Am Saturn habe ich leider nur den dunklen Ring gesehen der bestimmt einen Namen hat, den ich aber leider gerade nicht weis.
    Weitere Teilungen konnte ich nicht ausmachen.


    Einen kurzen Abstecher zum Herkules, um mal zu schauen ob ich M13 finden kann, habe ich auch gemacht.
    Bei niedriger Vergrößerung war er sogar leicht auszumachen, trotz des hellen Mondes.
    Leider aber keine Einzelsterne zu sehen.
    Nur ein milchiger Fleck.


    Am Mond habe ich dann nach langem warten bis er endlich zwischen den Bäumen gut sichtbar wurde, den Abschluss gemacht.
    Wenn er Formatfüllend im Okular steht, dann habe ich einen Schärfeunterschied zwischen der Mitte und dem Rand.
    Bei niedriger Vergrößerung, sind eigentlich schon sehr viele Details zu sehen, aber alles wirkt etwas verschwommen.
    Im Plato konnte ich am Kraterrand die Ausbuchtung nicht scharf stellen.
    Was mich aber gewundert hat, ist die Wahrnehmung von ein paar hellen Flecken im Plato selbst.


    Jetzt nachdem ich ein paar Tage Pause gemacht hatte, um etwas Abstand zu dem Spiegel zu bekommen, habe ich langsam wieder Lust weiter zu machen.
    Der nächste Schritt wird nun in Richtung Sphäre gehen, damit ich den Spiegel erst mal wieder glatt bekomme.
    Womöglich gelingt es mir dabei den Rest-Asti noch zu beseitigen.
    Dann werden wir weiter sehen.


    Ach ja, die Zielscheiben wenn ich unscharf stelle am Stern, sind nur bei geringer Abweichung leicht oval. (Aber keinesfalls Striche)
    Wenn ich darüber hinaus weiter unscharf stelle, werden sie wieder rund.
    Dann kommt aber auch schon gleich der Fangspiegelschatten.


    So, jetzt gebe ich auch schon wieder Ruhe und wünsche euch allen ein frohes Osterfest.


    Viele Grüße,
    Otto

  • Hallo Otto,


    den Test am Himmel mit unbelegtem Hs wie du ihn praktiziert hast kann ich nur dringend zur Nachahmung empfehlen, auch wenn das Seiing hier ganz lästig bis unerträglich sein kann. Wenn man dabei trotzdem Asti erkennt ist der schon recht ausgewachsen und natürlich sanierungsbedürftig. Dabei sollte man bedenken dass auch der Fs merklich bis ganz viel Asti haben kann. Das bekommt man durch Drehung des HS in der Spiegelzelle näherungsweise geklärt. Es wird nur ziemlich langwierig falls beide Spiegel Asti haben...Ich würde auf jeden Fall den FS vorher im RC -Test prüfen. Das geht auch ohne I-Meter nach Foucault, Ronchi und "Star". Man braucht dazu allerdings eine sphärische Referenzsphäre mit D etwas größer als kl. Achse FS.

    Ansonsten wolltest du ja deine eigenen Erfahrungen zum Parabolisiern sammeln. Deshalb verkneife ich mir weiterer Ratschläge und wünsche dir frohes Gelingen.


    Gruß Kurt

  • Hallo


    mit der FS Größe besch.. du dich nur selbst, beim messen solltest du den minimalen inneren Radius verwenden den du noch sicher messen kannst.
    M13 bloß Matsch kann natürlich dem Mond zuzuschreiben sein, der sollte schon besser gehen.


    Gruß Frank

  • Hallo Frank,


    Keine Angst, ich besch... mich nicht selber.
    Auswerten tue ich mit Figure XP mit Fangspiegel "0".


    M 13 war noch weit im Osten und von meinem Standort aus gesehen leider noch im Stadtlicht abgesoffen.


    Aber Danke für deine Hilfe.


    Dafür habe ich dir schnell mal einen Smiley gemacht.
    Ich hoffe du siehst ihn zwinkern.


    Viele Liebe Grüße,
    Otto


  • Hallo Otto,


    Einzelsterne in M 13 mit nicht verspiegeltem 12" sehen können ist ungefähr genau so unwahrscheinlich wie mit einem 2 1/2". Das hätte ich dir auch nicht geglaubt [8D]. Zu irgendetwas muss die Verspiegelung doch gut sein.


    Gruß Kurt

  • Hallo Kurt,


    Erst mal, frohe Ostern.


    Ein wenig, habe ich mich jetzt mit der Parabel beschäftigt.
    Es stellte sich dabei heraus, dass auf dem Weg zur Parabel, die Donat-Ringe nicht nur an der falschen Position liegen können, sondern auch die Form nicht rund poliert werden kann.


    Versuch 1, Horizontales Oval:



    Versuch 2, Vertikales Oval:



    Diese beiden Versuche habe ich mit W-Strichen gemacht.


    Nun muss ich mir nur noch eine Methode überlegen, wie ich die Ringe rund bekomme und an die richtige Stelle.


    W-Striche sind schon gut, haben aber auch ihre Tücken.


    Gruß,
    Otto

  • Hallo,


    Es ist zwar Ostern, aber in meinem Spiegel brauche ich keine Eier. [:D]


    hier mein Lösungsansatz.


    Ich habe gesehen dass die Ringe nicht rund sind, also ist die Parabel nicht zu gebrauchen.


    Meine erste Idee war, den Spiegel auf das Tool auf zu legen und darauf zu drehen.
    Dadurch bildet sich eine Zielscheibe.
    Diese darf aber nicht zu ausgeprägt werden.
    Nach einer Runde drehen, mache ich wieder ein paar Striche um etwas gegen zu steuern.
    Durch das drehen werden die Ringe wieder rund und mit dem Voll-Tool werde ich den Spiegel wieder glätten.


    Das sieht erst mal so aus.







    Wenn der Spiegel wieder geglättet ist, kann´s mit dem Zonentanz losgehen.


    Gruß,
    Otto

  • Servus,


    Heute habe ich den Spiegel mit Figure XP ausgewertet.
    Obwohl ich bis hier nur nach Gefühl gearbeitet habe, sehe ich schon eine brauchbare Auswertung.


    Das Surface:



    Ich will ja den Spiegel noch glätten und dazu habe ich folgende Optionen.


    MOT: Damit bekomme ich den mittleren Bereich noch runter und glatter.
    TOT: Damit bekomme ich den Randbereich noch runter und glatter.


    Laut Auswertung, fehlt es sowieso an allen Ecken.
    Somit, werde ich schön im Wechsel arbeiten.
    Wenn ich im Figure XP im weisen Bereich der Scala angelangt bin und der Spiegel einen guten Eindruck macht, werde ich sehen ob ich die Methode von Alois anwende.


    Hier noch die beiden Surface´s die die Möglichkeiten zeigen.



    (TOT) für den Rand:



    (MOT) für die Mitte:



    Gruß,
    Otto

  • Hallo


    ich würde nach dem unterem Bild polieren, die Chance beseht das die 20nm am Rand mitgeglättet werden, es trägt zwar MOT wenig am Rand ab, aber es ist ja auch wenig.
    Polierst du TOT hängt das Pech ja nach unten und wenn du damit über den Rand fährst muß dieser es erst wieder hoch drücken, wird an dem Rand nicht viel verbessern, größere Randwülste lassen sich damit in die Länge ziehen, da mag es effektiv sein, aber richtig scharf wird die Kante damit nicht.


    Deine Ostereier waren ja toll, so habe ich Asti auch noch nicht gesehen. Eigentlich dreht man den Spiegel ja bei jedem Strich etwa 5° da sollte sowas nicht entstehen.


    Gruß Frank

  • Servus Frank,


    Ich denke genau wie du.
    MOT ist die erste Wahl.


    Aber jetzt mal was anderes.


    Das mit den Eiern war nur mal ein Gag.(Ostern hat mich auf die Idee gebracht).
    Könnte aber tatsächlich mal passieren.
    Ich will bloß, dass die Leute nicht nur mit der Couder-Maske messen, sondern auch anschauen was sie da fabrizieren.


    Außerdem habe ich jetzt mehr als genug gezeigt dass man keine Angst zu haben braucht.
    Was man hinein poliert, bekommt man auch wieder heraus poliert.


    Lernen muss man beim polieren.
    Nicht nur andere fragen, sondern bereit sein, auch eigene Fehler zu machen und zu beheben.
    Daraus lernt man am meisten.


    Ich wollte niemanden verunsichern, sondern das Gegenteil.
    Dabei habe ich vehement versucht, mit allen Mitteln darauf hinzuweisen, wie wichtig Rotationssymmetrie ist!


    Alle erdenklichen Szenarien die mir eingefallen sind, habe ich jetzt in diesen beiden Threads behandelt.


    Asti; Schein-Asti; Kratzer; Rauheit; Zonen; Von der Parabel zur Sphäre und umgekehrt; Donat-Ringe wo sie sein sollten und wo nicht; Fehlerhafte Eingabe in Figure XP; Zielscheibe; Mexikaner-Hut; und was weis ich noch alles.


    Mir gehen schon langsam die Ideen aus.


    Ich denke es ist nun an der Zeit, diesen Spiegel einfach in Ruhe fertig zu machen.


    Das man am Schluss wenig macht und viel messen soll, werde ich jetzt nicht mehr darstellen und ausleben.
    Ich weise einfach mal hiermit darauf hin.


    Das die Pech-Haut vernünftig gemacht werden soll und wie man sie abändern kann, sollte eigentlich auch jeder begriffen haben.


    Nicht zu schnell polieren und nicht zu fett.
    Aufschlemmen ist angesagt.


    Mal Pausen machen.
    Sich die Bilder am Rechner anschauen.
    Viel Lesen im Forum.
    Es gibt sehr viele alte Threads.
    Eigentlich wurde alles im großen und ganzen schon behandelt.


    Nur die fehlenden Stücke, wollte ich noch beitragen.
    Wichtig ist mir, das jeder auch gesehen hat, was Asymmetrie bewirkt.


    Das daraus Schein-Asti entstehen kann, habe ich versucht darzulegen.


    Echten Asti erkennt man daran das die Nieren (der Strich zwischen den Nieren) in eine andere Richtung zeigen als die Stoßkanten der äußeren C´s.


    Ich denke das hat auch jeder gesehen und begriffen.


    Wenn nur Asymmetrie im Spiel ist, berühren die Nieren zwar die C´s, aber der Strich zwischen den Nieren geht durch die Stoßkanten der beiden C`s.


    Wie man Asti noch erkennt, habe ich versucht zu zeigen und zu erklären, aber das gebe ich auf.
    Da braucht man ein Auge dafür und ist von einem Laien kaum zu schaffen.


    Ich habe ca. 10 Jahre Optikforum nachgelesen.
    War zwar nicht von Anfang an dabei, aber weis mehr als ihr glaubt.
    Ich kann auch mehr als ich zeigen kann.


    Ich war gerade mit meinem 10"er Selbstschliff draußen.
    Extrafokal und Intrafokal exakt das gleiche Bild.
    Am Mars sehe ich Details die andere nicht mal aufs Foto bringen.
    Ich weis also, es ist möglich einen sehr guten Spiegel zu machen.


    Ich wollte eigentlich noch ein paar Szenarien durchspielen und Lösungen dazu anbieten, aber hier sind sehr viele Leute die das wesentlich besser können als ich. [;)]



    Ich hoffe das ich irgend einen nützlichen Beitrag in diesem Forum geschaffen habe und ein wenig den Respekt vor dem Glas nehmen konnte.


    Es gibt für mich nichts mehr weiter zu sagen.
    Außer, macht es.
    Es macht Spaß und ihr werdet immer etwas dabei lernen.
    Auch wenn´s mal in die falsche Richtung ging.
    Aber gebt nie auf.


    Ich will euch noch etwas verraten.
    Ich arbeite sechs Tage die Woche, zwölf Stunden am Tag.
    Wer jetzt überlegt, wie wenig Zeit ich noch habe und was ich trotzdem noch schaffe, der wird sehen das er selber eigentlich besser dran ist und wesentlich mehr Möglichkeiten hat.


    Leute das war eine schöne Zeit mit euch.


    Die Scherbe, bedeutet mir nichts, aber ich mach sie Morgen fertig.
    Am Dienstag beginnt wieder der Alltag und mir wird's langsam zu viel.
    Vor allem bekomme ich zu wenig Schlaf.
    Das kann in meinem Job das Leben kosten.


    Ich hoffe ihr hattet auch Spaß bei der Geschichte.


    Ich lasse es jetzt hier enden und verbleibe euer


    Sir Glasquäler. [;)]


    Viele liebe Grüße,
    Otto

  • Hallo "Sir Glasquäler",


    deine Vorstellung von der Glasquälerei und deren Nutzen finde ich originell. Jetzt, da du in die Endphase gehen willst biete ich dir eine Wette an: Du wirst es nicht schaffen den Spiegel mit einem full size Tool ordentlich zu parabolisieren und gleichzeitig zu glätten.

    Frohe Rest- Ostern


    Kurt

  • Hallo Kurt


    wenn man mit einem 166% Tool f/2,8 parabolisieren kann sollte 12" f/5 mit nur Volltool ein Klacks sein.
    Oh schon ein Bild,bin ich ja mal gespannt, eigentlich sollte 10h mehr als genug sein.
    Das Problem ist man muß es hintereinader durchziehen, mit 6h auskühlen und Interferogramm geht es in der Tat garantiert so nicht.


    Gruß Frank

  • Hallo Frank,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">...wenn man mit einem 166% Tool f/2,8 parabolisieren kann sollte 12" f/5 mit nur Volltool ein Klacks sein...<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    in echt? Wer, wo, wann und mit welchem Durchmesser? So etwas höre ich zum ersten Mal[:I]


    Gruß Kurt

  • hallo Kurt


    hab ich mal so gemacht, Tipp von anderem altem Glasquäler, waren 180mm Spiegel auf 12" Tool, auf C.C -1,1 poliert, sollte so.
    man darf das Tool nicht drehen und nur auf einer Toolseite arbeiten, dann passt sich das Pech schön an, längere Pausen oder Tool mal weglegen sind dabei unmöglich.
    Macht nebenbei eine schön scharfe Kante, in meinem Fall war das sogar die Hauptübung, sehr viel schneller und besser als mit 20mm Tool.
    Das größere Tool anzupassen und ohne Poliermittel einzupolieren ist aber allein schon eine tolle Nummer.
    Da hast du ja wieder Futter für deinen unbändigen Experimentiertrieb.


    Gruß Frank

  • Hallo Frank,
    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">...hab ich mal so gemacht,...<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    bevor ich mich dazu auslasse möchte ich noch abwarten was Otto zum Thema Parabolisierung praktisch herausgefunden hat.[8D]


    Gruß Kurt

  • Hallo Kurt,


    Heute nach der Arbeit habe ich mein neu erworbenes Wissen angewandt und mit dem Voll-Toll eine Parabel in den Spiegel poliert.


    Um es gleich zu sagen, die Schnittweite habe ich um das Doppelte überschritten.


    Jetzt weis ich das es mit dem Voll-Tool geht.


    Von Bild zu Bild, sind es jeweils ca. 0,5 mm Schnittweite.


    Diese Aktion hat gerade mal 10 Minuten gedauert.
    Ausgeführt habe ich nur den W-Strich.


    Erstaunlich finde ich dass die Figur von Innen bis Außen doch recht gut aus sieht.




















    Gruß,
    Otto

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Glasquaeler</i>
    <br />Hallo Kurt,


    Heute nach der Arbeit habe ich mein neu erworbenes Wissen angewandt und mit dem Voll-Toll eine Parabel in den Spiegel poliert.


    Um es gleich zu sagen, die Schnittweite habe ich um das Doppelte überschritten.


    Jetzt weis ich das es mit dem Voll-Tool geht.


    Von Bild zu Bild, sind es jeweils ca. 0,5 mm Schnittweite.


    Diese Aktion hat gerade mal 10 Minuten gedauert.
    Ausgeführt habe ich nur den W-Strich.


    Erstaunlich finde ich dass die Figur von Innen bis Außen doch recht gut aus sieht.


    ...<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    die Foucaults sehen tatsächlich sehr gut aus. Man könnte damit sogar mit Foucault XL von Horia nachprüfen ob deine Aussage:"...nach 10 Minuten mit Volltool...die Schnittweite um das doppelte überschritten..." passt oder nicht. Sinnvoller wäre wenn du die Parabel fertig polieren und uns dann die dazugehörigen Foucaults mit Auswertung präsentieren könntest. Ich will ja gar nicht ausschließen dass ich meine Wette verieren könnte [:I]


    Gruß Kurt

  • Hallo


    wenn das 15 Bilder sind mit jeweils 0,5mm verändertem Abstand, da sind das mit stehender Lichtquelle 7,5mm und mit bewegter 15mm Radiusunterschied, du hattest mal bewegte Lichtquelle eingetragen, eigentlich ist die Radiendifferenz des Spiegels zwischen der inneren und der äußeren Zone ca. 7mm. Dann bist du bei bewegter Lichtquelle auf das Doppelte gekommen.


    10 min? selbst wenn das so stimmt, um diese Abtragsleistung zu erreichen muß man wohl mit dem Winkelschleifer oder K80 polieren,
    da sollte man was Rauhigkeit betrifft dann wohl mal ganz aufwändig prüfen, das würde mich jetzt auch irgendwie interessieren,
    aber ehrlich gesagt glaub ich 10min auch eher nur wenn ich danebengestanden habe.


    Gruß Frank

  • Hallo


    ne das nicht, aber ist bei dir schon anders als bei den restlichen 99,9%
    Ich würde gerne verstehen wie das geht, deine Beschreibungen allein sind da sehr wenig aufschlußreich.
    ja man kann nicht alles haben.


    Gruß Frank

  • Hallo Frank,


    O.K. dann können wir ja wieder.


    Auf einer Seite verstehe ich euch ja sogar.
    Um die Sache etwas durchsichtiger zu machen, hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen, dass ich nicht von einer Sphäre gestartet bin.
    Ich dachte es ist bekannt das ich den Spiegel ja schon sehr weit in Richtung Parabel poliert hatte.
    Das war ja der letzte Stand vor meiner Arbeitswoche.
    Ziel war in diesem Fall mal zu schauen wie weit ich die Parabel mit einem Voll-Tool in den Spiegel hinein polieren kann.
    Kurt hat nicht Recht.
    Man kann mit einem Voll-Tool sehr tief rein gehen.
    Ich bin mir sogar 100% sicher, dass ich auch noch das dreifache der Zielparabel reinbringe.


    Ich kann also sagen, eine einfache Parabel mit einem Voll-Tool zu machen stellt kein Problem dar.


    Was die Sache mit den 99,9 % angeht.
    Der Trick ist das Tool.
    Ich kann in sehr kurzer Zeit ein Tool machen für genau den Zweck den ich anvisiere.


    Wie ich meine Tool`s mache?
    Das werde ich eines Tages vielleicht sogar verraten.


    Eines kannst du mir glauben.
    Ich probiere gern und lerne bei jedem mal was dazu.
    Ich gebe meine Erkenntnisse gerne weiter.
    Was ich ja auch mache.


    Frank:
    Hier zu lügen bringt niemandem etwas.
    Das habe ich nicht nötig.
    Das hättet ihr auch nicht verdient, nach dem ich durch euch auch so viel gelernt habe.


    Ich hoffe, dass wir weiter hin alle von einander profitieren.


    Gruß,
    Otto

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