Ying-Yang Zeichen

  • Hallo Leute,


    nach dem ich nun mit meinem 10"er Erstschliff zufrieden bin, habe ich mich mal mit dem Foucault-Tester vor den gekauften 12 Zöller gesetzt.


    Das Teleskop hat mich vom ersten Tag an enttäuscht.
    Darum habe ich mich ja auch dazu entschieden den 10"er selber zu schleifen. (Die beste Entscheidung überhaupt)
    Jetzt da ich weis wie es geht, will ich den gekauften 12"er überarbeiten.


    Den Spiegel habe ich ausgebaut und im Teststand mit dem Foucault-Tester mal in 3 Stellungen abfotografiert.


    Ich denke man kann sich gut vorstellen was für eine Leistung der Spiegel am Himmel erbracht hat.


    Hier mal 2 Bilder.




    Meine Fragen an euch:


    Das Glas ist 3,8 cm dick.
    1. Lohnt es sich das fette Ding noch zu überarbeiten?
    Und wenn ja.
    2. Reicht es wenn ich ihn erst mal Plan mache und anschließend Sphärisch, um ihn dann erneut zu parabolisieren?
    3. Oder soll ich ihn noch mal Schleifen und ganz neu auspolieren?


    Viele Grüße,
    Otto

  • Hallo Otto,
    wow, das sieht ja nach einem heftigem Asti aus.
    da ich vor kurzem ebenfalls einen gekauften Spiegel korrigiert habe kann ich Dir hierzu ein bischen weiterhelfen.
    Zunächst mal: Hat der Spiegel auch am Stern Asti gezeigt? Auch wenn das jetzt kein Dünnspiegel ist, kannst du Teststandasti ausschließen?


    Für eine Korrektur wäre eventuell ein Interferometer hilfreicher. Hier könntest Du gezielt dem Asti auf den Zahn fühlen ohne zwangsweise zur Sphäre zurückzukehren.
    Bei der Korrektur von meinem gekauften Spiegel (10" F/4,5) habe ich den Unterschied von den Glassorten gehörig unterschätzt. Bisher hatte ich nur die Borofloatrohlinge von Stathis. Das Fensterglas(?) der fernöstlichen Optiken ist schon wesentlich schwieriger zu bearbeiten. Ich hatte mit Verformung durch Wärmeausdehnung zu kämpfen (vor der Messung den Spiegel nur mit Handschuhen angefasst und mind. 1h warten) Auch empfand ich, war des Verhalten bei der Politur anders. Die Pechhaut wollte einfach nicht 100% greifen.
    Solltest Du dich für die Korrektur entscheiden würde ich definitiv den ersten Weg wählen. Die Aluschicht bekommst Du mit HCl + Kupfersulfat relativ leicht runter (Vorsicht beim Arbeiten mit der Säure!!)Anschließend Tool gießen und dem Asti auf den Zahn fühlen.
    Meine Meinung hier aber ist, dass es ohne Interferometer schwierig wird. Je nachdem wie Du dich entscheidest kann ich zur Vorgehensweise etwas konkreter werden. [;)]
    Grüße, Matze

  • Hallo Otto,


    so einen Ying Yang kann man auch rein fotografieren. Asti kann, muss aber nicht unbedingt sein. Hast Du mal die Schnittweiten ermittelt? Vielleicht liegt der Hase ja woanders im Pfeffer.


    Ansonsten ist, wie Matze schon sagt, ein Interferometer die bessere Methode was Asti anbelangt.


    Gruß
    Kay

  • Hallo Matze,


    leider war der Spiegel am Stern nicht zu gebrauchen.
    Extrafokal und intrafokal nur wenig vom Fokus abgewichen, waren längliche Striche zu sehen.
    Wenn es wenigstens Eier gewesen wären, aber nein Striche.
    Das einzige was geholfen hat war eine Offaxisblende von 90 mm welche ich vorne auf dem Tubus befestigt habe.
    Teststandasti kann ich ausschließen.
    Wenn ich den Spiegel in der Zelle gedreht habe ist der Asti mitgewandert.
    Im Fokus war ich ständig am fokusieren.
    Damals als ich mir das Teleskop gekauft hatte dachte ich das es am Seeing liegt.
    Mit meinem heutigen Wissensstand hätte ich das Teleskop wieder zurück gegeben.


    So jetzt ist es passiert.
    Jeder der mich schon kennt weis wie es jetzt weiter geht.




    Ich habe mich entschieden!


    Nachdem ich nun mein altes Tool vom 10"er mit einer Pechhaut versehen habe, war der erste Schritt zu einer scharfen Optik auch schon getan.


    Leidensfähigkeit habe ich schon bewiesen, so sehe ich dem kommenden gelassen entgegen.


    Der Spiegel steht auf dem Tester und jetzt wird eine Sphäre gemacht die sich gewaschen hat.


    Viel Spaß noch, denn es geht wieder los.


    Viele liebe Grüße,
    Otto

  • Hallo Leute,


    Die ersten Foucault-Bilder.
    Zwischen Bild 1. und 2. sind ungefähr 60 bis 90 Minuten vergangen.
    Auf dem zweiten Bild sind leider noch Verunreinigungen, da habe ich das Tool vom Spiegel abgezogen.
    Morgen Abend mache ich noch mal eine Stunde.


    Bild 1.



    Bild 2.



    Viele Grüße,
    Otto

  • Hallo Leute,


    heute habe ich das Tool noch einmal neu gemacht.
    Nachdem ich mit einer Aluminiumschiene ein paar Rillen gemacht hatte, legte ich ein Moskitonetz zwischen Tool und Spiegel.
    Nach Anpassen und Auskühlen habe ich gleich mal eine Stunde poliert.
    Ich denke das sich da schon was getan hat.




    Viele Grüße,
    Otto

  • Hallo Otto,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">...Ich denke das sich da schon was getan hat.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Asti mit Foucault unter Kontrolle zu bekommem scheint mir ziemlich aussichstlos zu sein. Ich rate dir deshalb dringend zu einem PDI. Die relativ umständliche Foucault<b>messung</b>wird dadurch überflüssig. Zur Kontrolle der Polierqualität reicht dann der Foucault<b>test</b>.


    Gruß Kurt

  • Hallo Leute,


    heute habe ich noch mal eine Stunde in Richtung Sphäre poliert.
    Die Messerschneide schlägt innerhalb eines Millimeter Schnittweitendifferenz von links auf rechts um.
    So langsam kann ich mich nun mehr um die abgesunkene Kante kümmern.
    Mit einer Fliese werde ich noch die Rückseite plan machen.
    Zudem werde ich noch auf Keilfehler prüfen.
    Ich denke das ich am Sonntag wohl erste vernünftige Ergebnisse haben werde.
    Der Asti steckt immer noch drin, aber ich gebe nicht auf.


    Hallo Kurt,


    Das mit dem PDI werde ich mir mal von dir zeigen lassen.
    Aber bis ich mich da eingefuchst habe, probiere ich mein Glück mit den Mitteln die mir schon vertraut sind.


    Ich werde voraussichtlich ab Mai etwas mehr Zeit zur Verfügung haben.
    Ich hoffe das wir uns dann mal kennen lernen.


    Viele Grüße,
    Otto



  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Glasquaeler</i>
    <br />Hallo Leute,


    heute habe ich noch mal eine Stunde in Richtung Sphäre poliert.
    Die Messerschneide schlägt innerhalb eines Millimeter Schnittweitendifferenz von links auf rechts um.
    So langsam kann ich mich nun mehr um die abgesunkene Kante kümmern.
    Mit einer Fliese werde ich noch die Rückseite plan machen.
    Zudem werde ich noch auf Keilfehler prüfen.
    Ich denke das ich am Sonntag wohl erste vernünftige Ergebnisse haben werde.
    Der Asti steckt immer noch drin, aber ich gebe nicht auf.


    Hallo Kurt,


    Das mit dem PDI werde ich mir mal von dir zeigen lassen.
    Aber bis ich mich da eingefuchst habe, probiere ich mein Glück mit den Mitteln die mir schon vertraut sind.


    Ich werde voraussichtlich ab Mai etwas mehr Zeit zur Verfügung haben.
    Ich hoffe das wir uns dann mal kennen lernen.


    Viele Grüße,
    Otto




    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Hallo,
    was ist ein PDI ?

  • Hallo Theo,<blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">



    ... was ist ein PDI ?


    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    PDI = Point Diffraction Interferometer, siehe:
    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=143437


    Gruß Kurt

  • Hi Otto,


    wie sieht es denn mit der Spannungsfreiheit des Spiegels aus? Am Ende polierst du dir noch nen Ast. Ich hab zwei solcher 8" Scheiben aus Fernost. Die zeigen sich beim Test auf Spannungen kunterbunt.


    Grüße,


    Harry

  • Hallo Leute,


    heute noch mal die Sphäre ausgedehnt.
    Bilder habe ich auf die schnelle gemacht.
    Kante ist noch rund.
    Spiegel Rückseite habe ich noch mal plan geschliffen.
    Spannungstest werde ich morgen machen.
    Eine Stunde poliert.
    Wenig Fortschritt.
    Bin müde und gehe jetzt zu Bett.


    Viele Grüße,
    Otto


  • Hallo,


    hier noch ein Bild mit der Pentax aufgenommen.
    Aber da traue ich eher meiner kleinen Kompakt-Kamera.
    Das gute an der billigen sind die Graustufen und die einfachste Bedienung.
    Der Versuch die Kamera zu wechseln ist gescheitet, weil ich nicht die Zeit habe mich lange mit ihr zu beschäftigen.
    Zeigt aber das die verwendete Kamera nicht schlecht für Foucaultbilder geeignet ist.



    Gruß,
    Otto

  • Hallo Leute,


    ich freue mich gerade wie ein Christkind.
    Zwar schaut der Spiegel jetzt schlimmer aus als jemals zuvor, aber ich bin auf dem richtigen Weg.
    Die Kamera ist super.
    Der Asti hat verloren.
    Die abgesunkene Kante bekomme ich weg.
    Die leicht vertiefte Mitte macht mir keinen Kummer.
    Jetzt mache ich mir gerade eine neue Pechhaut und eine Möglichkeit habe ich mir auch schon ausgedacht wie ich eine größere Pechhaut realisieren kann, so das auch mal der Spiegel oben liegen kann.
    Jetzt geht es aufwärts.



    Viele Grüße,
    Otto

  • Hallo Leute,


    Der Asti-Test den ich mir einfallen lassen habe, soll nun vorgestellt werden.


    Wenn ihr euch die ersten Bilder in diesem Beitrag anseht, dann werdet ihr bemerken dass immer das linke schwarze c eine Verbindung zu der rechten kleinen schwarzen Niere hat.
    Das gleiche gilt für das rechte weise c, welches eine Verbindung mit der linken weisen Niere hat.


    Als ich auf dem Weg zur Sphäre die Messerschneide in der intrafokalen Einstellung genau senkrecht hatte, sah alles erst mal aus wie gewohnt.
    Beim Durchfahren der Schnittweiten in Richtung extrafokal habe ich mich immer wieder gewundert das die Schneide diagonal von rechts oben nach links unten stand. Also schräg.


    Dieses Problem muss also vom Asti verursacht sein.
    Wenn die beiden großen c (Schwarz und weis) am Rand sich sauber gegenüber stehen und die kleinen Nieren eine Drehung in Richtung Diagonale machen, kann keine rotations symetrischer Spiegel vor einem liegen.


    Bei diesem Spiegel der gerade von mir bearbeitet wird, habe ich durch das planen der Rückseite und dem rückpolieren zur Sphäre den Asti auspoliert.


    Sehen kann man das im Tester durch die immer senkrecht stehende Messerschneide von intrafokal bis extrafokal.


    Um dieses Ergebnis noch zu verifizieren, habe ich mir schnell grob einen Mexikanerhut gezüchtet.


    Wenn ihr euch die folgenden Bilder mal in ruhe anschaut, so werdet ihr feststellen das es keinen Kontakt zwischen Niere weis zu großes c weis gibt.
    Gleiches gilt für die schwarze Seite.
    Ein weiteres Indiz sind die kleinen Nieren des Zentralhügelchens.
    Alles steht in der Waagrechtet an seinen Positionen.



    So das war erst mal viel Text.
    Bitte in ruhe lesen und sacken lassen.
    Bilder anschauen und genießen.


    Jetzt da ich wieder bei meinem Mexikanerhut bin, weis ich das ich schon gewonnen habe.
    Der Rest geht wie bei meinem 10"er.
    Ich hoffe nur, nicht so lange.


    Beste Grüße und danke für euer Interesse.


    Otto




  • Hallo Otto,
    Machst du auch zusätzlich einen Test mit einem künstlichen Stern? Würde ich unbedingt empfehlen, wenn du sonst nur mit Foucault testest. Dazu brauchst du nur ein Stück Alufolie mit Nadelpunkt vor der Lichtquelle und statt der Messerschneide ein Okular. Dann siehst du ganz deutlich ob dein Spiegel noch Asti hat oder nicht. Sonst sieht das schon ganz toll aus,
    Viel Spass, marty

  • Hallo Otto,
    das was Marty schrieb kann ich voll bestätigen.
    Dazu gab es vor Jahren, vor der allgemein verfügbaren Interferometrie, lange Threads.
    Fazit: Mit Foucault kann man Asti weder sicher feststellen, noch quantifizieren und schon gar nicht rauspolieren.


    (Es gibt einen Spezial Setup wo das halbwegs geht, dennoch ist der Aufwand nicht der Mühe wert)


    Mit einem künstlichen Stern kann man Asti gut feststellen. Aber das Rauspolieren ist damit nicht gerade intuitiv. Das macht niemand freiwillig.

    Du kannst das drehen und wenden wie Du willst, am Ende hast Du doch ein PDI. Alles andere ist doch nur Schätzerrei.

    Mein erster künstl. Stern sah so aus.


    Viele Grüße
    Kai

  • Hallo Kai!


    Guter künstlicher Stern, immer wieder beeindruckend wie man mit "einfachen" Mitteln einen Spiegel prüfen kann. [;)]



    Grüsse Robert

  • Hallo Leute,


    danke für die Hinweise mit dem Sterntest am künstlichen Stern.
    Dabei drängt sich mir die Frage auf, ob dazu der Spiegel sphärisch sein soll.
    Die Sache mit der Alufolie scheint leicht zu verwirklichen.
    Reicht dieser Test aus?
    Meine Sphäre ist noch am werden.
    Wie man aber sehen kann scheine ich mit dem etwas kleineren 10 Zoll Tool einigermaßen zurecht zu kommen.
    Die Kante beginnt bereits rundum zu Leuchten.


    Gruß,
    Otto


    Hier der kurze Werdegang.
    Jeweils ca. eine halbe Stunde poliert.




  • Hallo Otto,


    Löcher in Alu pieken funktioniert schon. ist etwas Fummelei.
    Aber schwache Laserdioden kosten fast nix mehr. Es reicht ja 1mW.
    Damit bekommt man einen super Stern.

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Dabei drängt sich mir die Frage auf, ob dazu der Spiegel sphärisch sein soll.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Ja.
    Es geht aber (zur Not!) auch in der Parabel. Dazu extrafokal beobachten.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Reicht dieser Test aus?<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Wenn mit größter Sorgfalt bei kleineren Spiegeln angewendet - ja.

    Die klassische Spiegelschleif-Methode, zB nach Texereau, geht von einem eher dicken Spiegel aus und versucht durch sorgfältiges Schleifen und Polieren gar keinen Asti erst aufkommen zu lassen.
    (Ich hatte in kleinen Sphären bis 8" tatsächlich noch nie einen Asti. Selbst per Interferometr nicht einen Hauch davon)

    Rauspolieren war also selten ein Thema und wenn doch, wurde geraten zum Feinschliff zurückzukehren.
    Was Du jetzt vorhast, also Asti rauspolieren, das kann man effektiv nur mit Interferometrie schaffen. Letztlich ist der Weg das Ziel und vielleicht ist der Asti ja tatsächlich schon draussen?
    Folge Deinem Stern - in diesem Fall einem künstlichen[;)]


    Viele Grüße
    Kai

  • Hallo zusammen,


    ich grüble grad so vor mich hin.
    Im Foucault-Test sehe ich keinen Asti?


    Also, wenn ich meine ersten Bilder so ansehe, dann ist der Asti im parabolischen Spiegel doch sehr gut zu erkennen.


    Jetzt wird es aber kniffeliger.
    Je sphärischer der Spiegel schon ist, desto weniger wird Asti sichtbar.


    Warum?


    Die Referenz zwischen den inneren und äußeren Zonen fehlt.


    Ihr habt also mit recht Zweifel an dem was ich gerade tue.
    Ich schließe mich voll und ganz eurer geschätzten Meinung an.
    Ein PDI würde Klarheit bringen.


    Aber.


    Ich habe kein PDI.
    Außerdem bin ich neugierig, ob es nicht mit meiner umständlichen Methode doch vielleicht auch geht.


    So schlecht wie der Spiegel vorher war, kriege ich ihn jedenfalls wieder hin (ist also nix kaputt).
    Also, wird erst mal experimentiert.
    Weil, beim Experimentieren lerne ich immer was dazu.

    Wenn ich mich nicht völlig irre und ein rotations-symetrischer Spiegel
    im Foucault-Test jeweils links und rechts das gleiche zeigt, dann muss es egal sein ob es sich um eine Parabel handelt oder um einen Mexikaner-Hut.
    Das einzige was man braucht ist eine Referenz, welche sich über die gesamte Spiegelfläche zeigt.


    Darum habe ich mich für die Methode Mexikaner entschieden.
    1.Es ist schnell gemacht.
    2.Er zeigt mir genügend Referenz von innen nach außen.
    3.Der Schritt zurück zur Sphäre ist nicht weit.
    4.Die Kante kann man nicht leicht versauen.
    5.Das Parabolisieren kann sehr schnell begonnen werden, weil die Grundform schon in die richtige Richtung geht.






    Noch mal der letzte Stand, mit etwas weiter geöffneter Messerschneide.
    Der Ringwall zum Spiegelrand, muss noch weiter nach außen verschoben werden.
    Der innere Teil ist schon sehr zufriedenstellend.
    Die mittlerweile auch auf der linken Seite schon sichtbare Kante zeigt das ich nur noch geschätzte 25 nm abtragen muss.


    Viele Grüße,
    Otto

  • Hallo Otto,


    Du hast doch schon das Teleskop für diesen Spiegel. Damit kannst Du ja auch am echten Stern testen. Wenn der Asti raus ist sollten Sterne vielleicht unscharf, aber zumindest rund sein.


    Gruß
    Kay

  • Servus Kay,


    Deine Idee gefällt mir.


    Ich möchte einfach mit gegebenen Mitteln auskommen.
    Je einfacher, desto besser.


    Danke.


    Gruß,
    Otto

  • Servus,


    heute habe ich das Tool in der Mitte aufgelegt und angepresst.
    Anschließend zu mir hergezogen und mit einer Drehbewegung wieder in die Mitte schwimmen lassen.
    Beim zu mir herziehen, habe ich das saugende Tool über den Punkt wo es sich schwergängig ziehen lies, noch ein kleines Stück weiter bewegt.
    Dadurch wurde der hochstehende Bereich abgetragen.
    Die wellige Oberfläche kann ich glätten wenn die Grundform erreicht ist.
    Nach ca. drei solchen Runden habe ich noch ein wenig chaotische Striche gemacht.
    Als ich bei den Chaosstrichen bemerkte das sich das Tool auf der gesamten Oberfläche gleichmäßig bewegen lies, habe ich beschlossen erst mal Fotos zu machen.
    Jetzt ist der Randbereich so weit ganz brauchbar.
    Um die Kante beurteilen zu können, habe ich auch noch den Lineal-Test gemacht.
    Noch ist alles im grünen Bereich.
    Insgesamt betrachtet ist der Spiegel jetzt mehr Sphäre als Parabel.
    Aber hat immer noch eine leichte Übervertiefung.
    also noch nicht ganz knallsphärisch.
    Ich weis nicht wie ich das beschreiben soll.


    Gruß,
    Otto




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