Menschen auf dem Mars

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Vallerin88</i>
    <br />Hallo zusammen


    Habe mir erst mal nur die Fragestellung angesehen. Wenn es möglich ist, dann recht Zeitnah. Wenn es heute bereits Milliarden kostet und die rohstoffe bald verschwinden sind, wird es in 100 Jahren nicht mehr gehen oder die Technik entwickelt sich um 1000 Jahre weiter. Aber mal im Ernst: Mit den Unsummen an Geld könnte man die Erde schützen und wir bräuchten keinen Lebensraum auf dem Mars!<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Raumfahrt an sich hat schon immer die Diskussion entfacht: ist das nicht zu teuer? Warum brauchen wir das? Könnten wir die Gelder nicht auf der Erde sinnvoller einsetzen?


    Hier gibt es regelrechte Glaubenskriege.


    Für mich ist klar: die Gelder würden NICHT woanders sinnvoll eingesetzt - oder glaubt jemand, die Gelder die zur Verfügung stünden würde man auf Raumfahrt (bemannt/umbemannt) verzichten, würden in soziale oder Umweltschutzprojekte gesteckt?
    Ganz sicher nicht. Bei den Russen und Chinesen sowieso nicht. Und bei den Amis sicher auch nicht. Die Gelder würden in Militär, Rüstung, Überwachung, etc. fließen oder sonstwo hin.


    Generell wird viel Geld verschwendet, siehe auch die Steuerschwarzbücher. Oder man schaue die Rüstungsausgaben an. Gerade dieser Posten verschlingt unglaubliche Summen, ist in beinahe jedem Staat der Welt unter den „Top 3“ der Haushaltsausgaben - wofür? Das Geld ist für die Katz, dann doch lieber forschen!


    Und der Mensch muss forschen und entdecken - das ist sein innerstes Naturell. Goethes Faust spiegelt das recht schön wieder - zu wissen „was die Welt im Innersten zusammenhält“ „ob mir durch Geistes Kraft und Mund nicht manch Geheimnis werde kund“.


    Forschung ist in vielen Bereichen zunächst einmal zweckfrei! Wenn man mit diesem Gedanken herangeht, ob man die Gelder nicht besser in Soziales oder Umwelt steckt, kannst Du wahrscheinlich mehr als die Hälfte der Lehrstühle der Unis dichtmachen - braucht kein Mensch! Wer braucht schon Archäologie? Über Jahrzehnte werden alte, vergammelte, verschüttete Stätten ausgebuddelt, mühselig und kostenträchtig. Auch die Gelder für Astrophysik und Astronomie könnte man sparen - wer braucht schon die riesigen Radioteleskope oder eine Hubble-Weltraumteleskop. Wer braucht schon die Voyagersonden und Nahaufnahmen von Neptun und Uranus - diese Liste ließe sich beliebig erweitern.
    Doch wird hierüber kaum geredet, sondern die Kritik richtet sich immer auf Raumfahrt, weil sie den Anruch auf Luxus und Spielwiese hat und weil sie anfangs vom Kalten Krieg getrieben wurde.
    Darüber hinaus ist sie Hightech und sie spektakulär - und daher steht sie meiner Meinung nach im Fokus, weil das so spektakulär ist, wenn da eine mächtige Saturn 5 oder ein fauchendes Spaceshuttle abhob. Wäre Raumfahrt still und unspektakulär (so wie Astronomie), würde niemand drüber reden.


    Aber im Vergleich zu olympischen Winterspielen (&gt; 30 Mrd. für was? Ist vorbei, keiner denkt mehr dran) und Rüstungsausgaben (Hunderte Milliarden) etc. muss die Raumfahrt sich keinem Vergleich scheuen zu stellen.


    Der Mensch muss aber forschen und entdecken und ausgraben und den Dingen nachgehen - das ist sein Naturell, und das ist wichtig für unser Selbstverständnis und für unsere Kultur.


    Und: Die Menschheit braucht Ziele. Das schweißt auch zusammen. Eine Marsmission mit Beteiligung von Amis, Europa, Russland, China und privaten Großsponsoren - das wäre doch ideal! Wie hat Apollo damals die Welt in Atem gehalten - und auch vereint. Ein Apollo-Astronaut sagte, dass die ganze Welt ein Wir-Gefühl hatte: WIR haben das geschafft! Und bei der Havarie von Apollo 13 bibberte auch wieder eine ganze Welt zusammen um das Leben der Astronauten.


    Raumfahrt fasziniert. Raumfahrt spornt an. Raumfahrt bringt Lebensqualität (Satelliten, Unterhaltung, Abenteuer). Raumfahrt wird vielleicht einmal die Erde vor einem Asteroiden retten. Raumfahrt bringt zusammen. In der Raumfahrt wird geforscht und erprobt, z.B. neue Materialien oder Medizintechnik.
    Die heute vielerorts eingesetzte Vibrationsstimulation (Muskelaufbau, zentrales Nervensystem) wurden von den Russen für die Kosmonauten entwickelt - und wird heute immer mehr in der Physiotherapie, in Fitnesszentren und in der neurologischen Rehabilitation eingesetzt.


    Ich finde daher: Raumfahrt und eine Marsmission lohnt sich! In vielerlei Hinsichten. Es sollte hier nicht noch mehr gespart werden. Dafür sollte vermehrt zusammengearbeitet werden.



    Eine bemannte Marsmission heißt noch lange nicht, dass man den Mars als Lebensraum besiedeln möchte. Eine bemannte Marsstation fände ich schon sehr reizvoll. Der Mars aber als Alternative zur Erde damit viele Menschen dorthin auswandern oder dort leben könne oder als Refugium oder Übergangsstation wenn unsere Erde kaputt ist („terraforming") - das wird es nicht geben. Das sagt auch Prof. Lesch. Der Mars hat kein Magnetfeld und die Anziehungskraft ist sehr gering. Würden auf dem Mars Kinder geboren, die würden zu entstellten Monstern heranwachsen aufgrund der geringen Schwerkraft.
    Bleiben wir auf der guten alten Erde, aber entdecken wir was das Universum rings um „im Innersten zusammenhält“. Gehen wir auf Reisen, aber kehren wir zurück. Errichten wir Stationen auf Mond und Mars, aber seien wir liebevoll zur Mutter Erde, damit sie nicht vorzeitig ins Pflegeheim muss!

  • Hallo Skysprinter,
    sehr guter Beitrag! Würde die Menschheit sich nur auf unmittelbare Bedürfnisse kümmern,wie Essen,Trinken und einigermaßen bequem durchs Leben kommen,dann wären wir als Urmenschen noch in den Höhlen geblieben.
    Kein Fleming hätte das Penicillin entdeckt,wir müßten bei Kerzenschein leben.Also kein Fortschritt überhaupt.Es muß und wird immer eine Speerspitze der Naturwissenschaft geben,auch wenn vieles dabei,teilweise nach rausgeschmissenem Geld aussieht(und manchmal auch ist).
    Zum Mars werden die Menschen fliegen,einfach weil er da und erreichbar ist.Diesen Spruch hatte ja Sir Edmund Hillary gemacht,auf die Frage,warum er auf den Mount Everest gegangen war.
    Gruß Armin

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AS-Fan</i>
    Würde die Menschheit sich nur auf unmittelbare Bedürfnisse kümmern,wie Essen,Trinken und einigermaßen bequem durchs Leben kommen,dann wären wir als Urmenschen noch in den Höhlen geblieben.
    Kein Fleming hätte das Penicillin entdeckt,wir müßten bei Kerzenschein leben.Also kein Fortschritt überhaupt.Es muß und wird immer eine Speerspitze der Naturwissenschaft geben,auch wenn vieles dabei,teilweise nach rausgeschmissenem Geld aussieht(und manchmal auch ist).<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> Sehr treffend! Forschung muss einfach sein, die Kosten rechnen sich anderweitig ums x-fache!
    PS - Kerzen waren dann schon die Weiterentwicklung der Fackel [:D]


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AS-Fan</i>
    Zum Mars werden die Menschen fliegen,einfach weil er da und erreichbar ist.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> *gefällt mir* [8D]

  • Hallo in die Runde


    Ich gestehe mich noch nicht durch den ganzen Beitrag gelesen zu haben.... jedoch ist mir das Wort Mars One noch nicht entgegen gekommen. Daher möchte ich noch dieses private Projekt erwähnen. Meiner Ansicht nach sicherlich sehr ambitiös, aber auch nicht völlig unrealistisch. So oder so, es bleibt spannend:


    https://www.mars-one.com/

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    Viele Grüsse,
    Sandro

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Sandro</i>
    <br />Hallo in die Runde


    Ich gestehe mich noch nicht durch den ganzen Beitrag gelesen zu haben.... jedoch ist mir das Wort Mars One noch nicht entgegen gekommen. Daher möchte ich noch dieses private Projekt erwähnen. Meiner Ansicht nach sicherlich sehr ambitiös, aber auch nicht völlig unrealistisch. So oder so, es bleibt spannend:


    https://www.mars-one.com/

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    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Hallo Sandro,


    ich bin sehr gespannt wie es mit dem Projekt weitergeht - da scheiden und streiten sich die Geister. Die einen finden es super, die anderen - vor allem die etablierte Wissenschaft - geißelt es als Marketing-Gag und TV-Event.


    Wie dem auch sei, der Initiator ist jedoch schon in Gesprächen mit dem privaten Raketenbauer SpaceX der schon für die Nasa eine Rakete baute.


    Ich glaube das Modell wird Zukunft haben! Siehe auch den Google Lunar XPrice.


    Von den nationalen Raumfahrtagenturen Enttäuschte tun sich zu Private Equity Aktionen zusammen und sammeln Geld über Sponsoren, TV-Medienrechte, etc. ein.
    Es ist auch bekannt, dass einige Milliardäre hier Geld reinpumpen in solche Missionen. Siehe den Gründer von SpaceX aber auch andere.


    Die NASA ist Pleite, Russen und Chinesen verfolgen nationale Interessen.


    Da ist das doch ein vielversprechender und erfrischend anderer Ansatz.


    Zudem ist privatwirtschaftliche Raumfahrt deutlich billiger als über die behördlichen Organe. Große Missionen gehen aber nicht über NASA und Co. - die haben das Knowhow. Beim Google LunarXPrice hilft ein ehem. Appollo-Astronaut einem Deutschen Team bei der Berechnung der Bahn. Und auch der günstig Transport zur ISS wäre über die Rakete von SpaceX ohne das KnowHow der NASA nicht gegangen.


    Guter Beitrag siehe hier: http://www.tagesschau.de/wirts…mfahrt-in-den-usa100.html


    Aber egal ob Google Lunar oder MarsOne - man sieht, es tut sich was! Die Zeit ist reif, die Menschheit hat eine Sehnsucht zu Mond und Mars während NASA und Co. schlafen.


    Das Ganze könnte dem Thema Raumfahrt und Mond- und Marsmissionen neuem Auftrieb geben - egal ob MarsOne funktionieren wird oder nicht.

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: James Keenan</i>
    <br />Hallo Leute!


    Ich habe heute wie immer die Nachrichten bei N-TV gelesen. Da stand in einem Artikel, dass die NASA bis 2035 einen Versorgungsgüter und ein Forschungslabor, und 2037 dann ein Astronautenteam auf den Mars schicken will.
    Ich frage mich ob das eurer Meinung nach bis dahin realistisch ist, also meint ihr das klappt wirklich? Wird die ESA beteiligt sein? Wie ist der derzeitge Stand der Raketentechnik, wird da bis dahin ein Durchbruch in der Hinsicht erwartet? Fragen über Fragen!


    Ich freue mich auf Antworten.


    lg
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Hi, ich hoffe doch dass dies nicht geschieht. Denn die Gelder dafür müssten ja bei begrenzten Budgets dann bei den sinnvolleren unbemannten Missionen weggenommen werden.


    Gruß,
    Jo

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Kreislauf</i>
    Hi, ich hoffe doch dass dies nicht geschieht. Denn die Gelder dafür müssten ja bei begrenzten Budgets dann bei den sinnvolleren unbemannten Missionen weggenommen werden.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Keine Angst, Obama hat doch der NASA die Budgets dafür zusammengestrichen.
    Aber wie kommst Du darauf, dass unbemannte Missionen sinnvoller wären?
    Hier eine Sonde zum Pluto, da eine zum Kometen: gut, ok, das ist sicher noch spannend da unbekannt.


    Aber die ?. Sonde zum Mars - was soll das? Zudem hinterlassen wir dort dann Müll und Schrott. Zum teil mit radioaktiven Nuklidbatterien. Wieviele Sonden haben wir heute schon ohne Rückfahrtschein auf Mars, Venus, Mond gelassen? Ein Problem, auf das schon Prof. Lesch hinwies.
    Wo der Mensch auftaucht hinterlässt er Müll, sogar im All, gehört anscheinend zu unserer Psychologie. Gut, Appollo gehört schon auch dazu, zugegeben.


    Deshalb fand ich das Constellation-Programm mit der neuen Ares-Trägerrakete nicht so toll, denn die hätte auf wieder viel Schrott produziert, ebenso die "neue" (oder doch eher alte?) Altair-Mondfähre.


    So kann bemannte Raumfahrt, egal ob bemannt oder unbemannt, nicht weitergehen. Es wird zuviel Schrott und Müll produziert und hinterlassen oder in der Atmosphäre verglüht.


    Von der riesigen Saturn V kam nur eine kleine Kapsel zurück. Beim Ares-Altair-Konzept wäre es wieder ähnlich gewesen.
    Auch die Russen juckeln mit 60er-Jahre-Sojus-Technik rum. Warum die ihren Raumgleiter "Buran" nicht realisierten weiß ich jetzt gar nicht.


    Aber es sollte schon in Richtung Wiederverwertbarkeit gehen. Das Shuttle-Programm lieferte einen ersten Ansatzpunkt, auch wenn es letztlich scheiterte. Ich meine, man hätte da anknüpfen und es weiterentwickeln sollen.


    Mit Dutzenden Sonden unsere Planeten zu bepflastern und dort teils strahlenden Schrott zu hinterlassen kann auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Dann lieber doch gleich eine gescheite bemannte Mission mit vernünftiger Rückführung. Beim Everest ist es doch ähnlich: mit viel Anstrengung hieven die Missionen sich und ihr Zeug da hoch, feiern dann den Erfolg und lassen alles zurück - zu gefährlich, zu umständlich, zu teuer wäre das Aufräumen. Und so machen wir es leider auch mit Mond und Mars und Co. Schade.

  • Hallo Skysprinter,
    na ja obs denn so schlimm ist, auf dem Mond und Mars Müll zurückzulassen,ist ja nun wirklich Banane.
    Ökologie in allen Ehren,aber das ist denn doch unerheblich.Klar,spätere,mögliche,feste Stationen mit Menschen müssen nicht direkt neben ner alten,strahlenden Sonde wohnen.
    Und die in der Atmossphäre verglühenden Teile,sind größtenteils auch zu harmlosem Staub zerfallen.
    Gruß Armin

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AS-Fan</i>
    <br />Hallo Skysprinter,
    na ja obs denn so schlimm ist, auf dem Mond und Mars Müll zurückzulassen,ist ja nun wirklich Banane.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> Ich finde wir müssen ja nicht alles zumüllen, rechne mal das hoch auf sagen wir mal 200 Jahre später was dann da alles an Schrott da auf unseren Nachbarn rumliegt. Gibt ja sowieso schon die Idee den Mond als Müllkippe zu verwenden für Atommüll und sonstigen Schrott. Und klar, die Chinesen und andere träumen auch davon, den Mond auszubeuten. Das war ja ein Grund für den Jadehasen. Ist natürlich noch unwirtschaftlich im Moment, aber eines Tages wird das kommen, spätestens wenn die Erde restlos ausgeplündert ist und Helium 3 für Fusionsreaktoren benötigt wird. Das was wir mit der Erde geschafft haben, schaffen wir auch noch mit Mond und Mars, todsicher, dauert nur noch ein bisschen.


    Bergbau und Müllkippe, ich finde, das hat unser guter alter Mond einfach nicht verdient.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AS-Fan</i>Und die in der Atmossphäre verglühenden Teile,sind größtenteils auch zu harmlosem Staub zerfallen.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Das habe ich nicht so gut rübergebracht, wollte damit sagen, dass es schade ist um die Tonnen an wertvollen Metallen die da immer in der Erdatmosphäre verglühen. Und für die nächsten hunderte und tausende Jahre haben wir ja noch den berühmten Weltraumschrott der da oben rumgeistert und eine Gefahr für die Raumfahrt darstellt.


    Ich bin uneingeschränkt für Raumfahrt, siehe meine Plädoyers - aber ich denke, es müsste technologisch ein Schwenk erfolgen damit weniger Ressourcen verbraten werden. Stell Dir vor wir würden wieder öfter zum Mond fliegen, und jedes mal würde von 2 riesigen Ares-Trägerraketen (Dual-Prinzip: eine für die Mannschaft, eine für die Nutzlast) nur eine kleine Kapsel zurückkommen - der Rest bleibt auf dem Mond oder verglüht. Sehr schlechte Bilanz. Große Verschwendung. Und der Mond wird immer mehr mit ausrangierten Einweg-Fähren zugekleistert.
    Für den Anfang wars genial mit der Saturn V, aber nun sollte man andere Möglichkeiten finden.


    ========= PS ==============================


    Heute Abend bei Spiegel TV: Drei Folgen "WETTLAUF ZUM MARS"!


    http://www.fernsehserien.de/we…termine/spiegel-tv-wissen

  • Hallo!


    Vorweg: Ich hoffe ich errege hier kein Ärgernis wenn ich einen etwas älteren Thread aufwärme. ;) Falls doch, bitte mein Posting einfach ignorieren.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Skysprinter</i>
    Das habe ich nicht so gut rübergebracht, wollte damit sagen, dass es schade ist um die Tonnen an wertvollen Metallen die da immer in der Erdatmosphäre verglühen.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Welche wertvollen Metalle? Der Großteil der Startmasse ist Treibstoff, was übrig bleibt und verglüht sind im Wesentlichen die leeren Tanks. Die Tanks so zu konstruieren, dass sie wiederverwendet werden und kontrolliert (!) landen können, ist aufwendiger und somit teurer als einfach einen Neuen zu bauen. Bleibt nicht viel übrig, was man prinzipiell wiederverwenden könnte. Und wenn man das tut wird es auch nicht billiger, sondern teurer, siehe Space Shuttle.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Stell Dir vor wir würden wieder öfter zum Mond fliegen, und jedes mal würde von 2 riesigen Ares-Trägerraketen (Dual-Prinzip: eine für die Mannschaft, eine für die Nutzlast) nur eine kleine Kapsel zurückkommen - der Rest bleibt auf dem Mond oder verglüht. Sehr schlechte Bilanz.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Nein, wieso? Wenn man alles Wiederverwendbar konstruiert und auch noch Treibstoff spazieren fliegt damit man das Zeug wieder zurück zur Erde schleppen kann, ist die Bilanz noch viel schlechter.

  • Hi,


    ich wünsche mir sehr, daß wir (die gesamte Menschheit) den Weg zum Mars, den Asteroiden und auch fremden Sternen gehen. Aber ich fürchte, es wird bei dem Wunsch bleiben.


    Wir verbrauchen seit 100 Jahren ungebremst das vorhandene Erdöl/Erdgas und Kohle, ruinieren die Ozeane, die grünen Lungen unseres Planeten, treiben durch wasserintensive Landwirtschaft in dazu ungeeigneten Regionen die Desertifikation unseres Heimatplaneten zusätzlich zu den natürlichen Schwankungen voran und ignorieren sehenden Auges die Gefahr durch Pandemien. Das Zeitfenster, innerhalb dessen wir durch <b>vernünftiges</b> Handeln diesen Prozess stoppen könnten, schließt sich in wenigen Jahren (max. 2-3 Jahrzehnte).


    Eine Welt, in der dann massive Migration von hungrigen Menschen in die ebenfalls zusammenbrechenden Industrienationen stattfinden wird, kann die logistische Aufgabe der bemannten Raumflüge schlicht nicht mehr stemmen.


    Der technisch machbare Vortschritt hat nicht mit dem ethischen Vortschritt Schritt gehalten. Im Gegensatz zu früheren Generationen wissen wir heute, daß die Überbevölkerung der Welt in eine menschliche Katastrophe mündet, doch statt Bildung für Jedermann als Ausweg aus der Teufelsspirale gibt es Waffen für jeden kleingeistigen Möchtegern-Staatsmann. Egal ob IS, Afrika, Putin, Lateinamerika, Asien... für Waffen und Soldaten ist immer Geld aufzutreiben. Bis irgendwann auch ein Diktator merkt, daß er Panzer nicht essen kann... Dann allerdings ist es zu spät, um in den Weltraum aufzubrechen...


    Es schaut düster aus, wenn man Wunschdenken wegläßt und die Fakten betrachtet.


    CS
    Silvia

  • Hallo Silvia,
    sooo schlimm siehts nun auch nicht auch![;)]. Die Menschheit steht vor
    Problemen, aber ganz so düster, kann man das nicht sehen. Martin Luther soll gesagt haben:" Wenn ich wüßte, daß morgen die Welt untergeht, würde ich trotzdem heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen". Weltuntergangsängste gabs schon immer und wirds immer geben. Ich hab sogar schon zwei Bäume gepflanzt, einen Süßkirschbaum(bin Kirschfan) und eine Eiche. Beide stehen noch[;)]. Und das, obwohl ich weiß, daß irgendwann mein persönlicher Weltuntergang(Tod) kommen wird.
    Mit optimistischem Gruß
    Armin (der hofft ewig zu leben[:)])

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Avier50</i>
    Was da alles für 2010 bis 2012 apostrophiert wurde! Kaum etwas ist realisiert worden!
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    tja und es wird auch so bleiben... peak oil, peak tech, peak dirt, peak everything. Frag dich lieber, warum Du genau jetzt lebst... ganz einfach, weil die Wahrscheinlichkeit dafür am größten war... früher=viel weniger Menschen, später=auch viel weniger Menschen. Nix da mit Weltraumbesiedlung!

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Silvia581</i>
    Es schaut düster aus, wenn man Wunschdenken wegläßt und die Fakten betrachtet.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Da hat Silvia schon recht, betrachtet man die nüchternen Fakten, sieht es gar nicht gut aus. Man schaue nur die Berichte der letzten Tage an: CO2-Ausstoß auf Rekordniveau, aber hat nicht erst vor ganz wenigen Jahren eine Wissenschaftskommission gefordert, den CO2-Ausstoß sofort zu stoppen, sonst ist das „Fenster“ vorüber? Passiert ist — völlig klar - wieder nichts … Wirtschaftsinteressen gehen vor, was interessiert uns das morgen, wenn wir heute hausen können …
    Gestern eine Sendung bei Servus TV über den enormen weltweiten Kupferhunger, über die steigende Nahrungsmittelproduktion um die weltweiten Mägen zu füttern, Regenwald hin oder her, die Welt braucht Nahrungsmittel, etc. ... die unglaubliche Verschmutzung der Weltmeere mit Blei und Quecksilber, ausweitende Desertifikation, prognostizierte 1. Mrd. Tote aufgrund des Klimawandels, atomare Verseuchungen, etc. - Nein, besonders gut sieht es wirklich nicht aus!


    Aber <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AS-Fan</i>
    Armin (der hofft ewig zu leben[:)])<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> das ist mein Trost, denn ich halte mich zum Glauben Martin Luthers (der Spruch ist wirklich gut und weise!), und durch die Astronomie (wow was da draußen alles ist!" Wie groß, wie riesig, wie perfekt das Zusammenspiel allein im Sonnensystem) habe ich sogar verstärkt zu diesem Glauben und Trost zurückgefunden. Soweit mein ganz persönlicher Eindruck hierzu.

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Silvia581</i>
    ich wünsche mir sehr, daß wir (die gesamte Menschheit) den Weg zum Mars, den Asteroiden und auch fremden Sternen gehen. Aber ich fürchte, es wird bei dem Wunsch bleiben.


    Wir verbrauchen seit 100 Jahren ungebremst das vorhandene Erdöl/Erdgas und Kohle, ruinieren die Ozeane, die grünen Lungen unseres Planeten, treiben durch wasserintensive Landwirtschaft in dazu ungeeigneten Regionen die Desertifikation unseres Heimatplaneten<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Ja klar, das Problem bezüglich Ozeane, grüne Lungen und Desertifikation können wir am Mars oder auf Asteroiden zweifellos besser lösen als hier. ;)


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Das Zeitfenster, innerhalb dessen wir durch <b>vernünftiges</b> Handeln diesen Prozess stoppen könnten, schließt sich in wenigen Jahren (max. 2-3 Jahrzehnte).<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Schon wieder? Das erzählen uns die Weltuntergangs-Propheten nun schon seit 3-4 Jahrzehnten...


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Es schaut düster aus, wenn man Wunschdenken wegläßt und die Fakten betrachtet.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Es schaut gar nicht düster aus, wenn man die Weltuntergangs-Propheten weg lässt und die Fakten betrachtet... Aber das gehört eigentlich nicht in dieses Forum.

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Skysprinter</i>
    Da hat Silvia schon recht, betrachtet man die nüchternen Fakten, sieht es gar nicht gut aus. Man schaue nur die Berichte der letzten Tage an: CO2-Ausstoß auf Rekordniveau,<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Das ist das Problem: Das sind "die Berichte der letzten Tage", und nicht "die nüchternen Fakten".


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">aber hat nicht erst vor ganz wenigen Jahren eine Wissenschaftskommission gefordert, den CO2-Ausstoß sofort zu stoppen, sonst ist das „Fenster“ vorüber? Passiert ist — völlig klar - wieder nichts<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Ja, sogar die angedrohte Temperaturerhöhung ist ausgeblieben. ;)


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">prognostizierte 1. Mrd. Tote aufgrund des Klimawandels, atomare Verseuchungen, etc.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Wenn Du solche Dinge tatsächlich unreflektiert glaubst stimme ich zu:


    Nein, besonders gut sieht es wirklich nicht aus!

  • Hallo Tusker, tut mir ja aufrichtig leid, dass ich dazu beitrage, dass es mit mir nicht so gut aussieht auf der Welt, aber was soll ich machen? Ich reflektiere halt so schlecht, schlechter noch als mein Spiegel.
    Aber – dem Himmel sei Dank – dafür haben wir ja Leute wie dich, die das mehr als kompensieren – so besteht noch Hoffnung, wie du eindrucksvoll darlegst:


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: tusker</i>
    Das ist das Problem: Das sind "die Berichte der letzten Tage", und nicht "die nüchternen Fakten". <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Ja nee, sind keine Fakten, sind Gutenacht-Geschichten vom Abendfernsehen, na dann schlaf mal schön weiter … und viel Spaß dann beim Aufwachen.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: tusker</i> <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">prognostizierte 1. Mrd. Tote aufgrund des Klimawandels, atomare Verseuchungen, etc.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Wenn Du solche Dinge tatsächlich unreflektiert glaubst stimme ich zu:
    Nein, besonders gut sieht es wirklich nicht aus!<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Schön, dass Du so furch… äh fruchtbar reflektiert bist, doch leider a) merke ich nix davon (eher im Gegenteil), b) Erklärungen/Gegenbelege bleibste schuldig (wird einfach nur was in den Raum reingerotzt), und c) wenn ich dann noch Bildzeitungs-Bemerkungen lese à la


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: tusker</i>Ja, sogar die angedrohte Temperaturerhöhung ist ausgeblieben. ;) <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> dann haste dich eigentlich selbst entlarvt: keine Ahnung! Aber wirklich keine, null-komma-null, dafür obergescheit daherreden und anderen ans Bein pinkeln „wie ein Elefant im Porzellanladen“.
    Ich würde dir ja gerne mal ein paar triviale Dinge überzählen über Klimawandel in Europa im Zuge der „Erderwärmung“, aber ich irgendwie fürchte ich, dass das an dir abprallt bzw. „reflektiert“ (da bist du ja so gut drin).


    Also daher: schön weiter die Augen verschließen und träumen von einer heilen Welt und stimmt ja alles nicht, dabei öfter mal eine Flasche gutes Tusker-Bier drinken, das hilft dabei. Prost!

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Skysprinter</i>
    Gutenacht-Geschichten vom Abendfernsehen, ...
    einfach nur was in den Raum reingerotzt ...
    Bildzeitungs-Bemerkungen ...
    keine Ahnung! Aber wirklich keine, null-komma-null, dafür obergescheit daherreden und anderen ans Bein pinkeln „wie ein Elefant im Porzellanladen“. ...
    Ich würde dir ja gerne mal ein paar triviale Dinge überzählen über Klimawandel in Europa im Zuge der „Erderwärmung“,<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Auf dem Kindergartenniveau kannst Du alleine diskutieren. Tschüss!

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: tusker</i>
    Wenn Du solche Dinge tatsächlich unreflektiert glaubst stimme ich zu:


    Nein, besonders gut sieht es wirklich nicht aus!<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Hallo Tusker,


    habe das in den falschen Hals bekommen gestern, tut mir sehr leid! Entschuldige mich ...


    Da ich aber seit 20 Jahren mit diesem Thema zu tun habe (schulisch, beruflich)bleibe ich dabei, dass es nach Faktenlage, etc. etc. und persönlichem Eindruck, nicht sehr gut aussieht. Das ist recht nüchtern betrachtet, auch keine unreflektierte Gutgläubigkeit, und dazu braucht es auch keine Weltuntergangspropheten, weil die mag ich auch nicht.

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Skysprinter</i>
    <br /><blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Kreislauf</i>
    Hi, ich hoffe doch dass dies nicht geschieht. Denn die Gelder dafür müssten ja bei begrenzten Budgets dann bei den sinnvolleren unbemannten Missionen weggenommen werden.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Aber wie kommst Du darauf, dass unbemannte Missionen sinnvoller wären? Hier eine Sonde zum Pluto, da eine zum Kometen: gut, ok, das ist sicher noch spannend da unbekannt....Aber die ?. Sonde zum Mars - was soll das? Zudem hinterlassen wir dort dann Müll und Schrott. Zum teil mit radioaktiven Nuklidbatterien....Dann lieber doch gleich eine gescheite bemannte Mission mit vernünftiger Rückführung.


    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Schilda lässt grüßen.


    Unbemannte Missionen sind bezogen auf den Aufwand und die Umweltbelastung erheblich vorteilhafter als bemannte Raumfahrt.
    Sie liefern auch am wirtschaftlichen Aufwand gemessen mehr wissenschaftliche Daten.


    Genau betrachtet sprechen Deine Argumente sogar gegen eine bemannte Mission, die zudem dann völlig sinnlos wäre, da Du ja den wissenschaftlichen Nutzen ohnehin in Abrede stellst (x-te Sonde, was soll das noch bringen). Ausserdem ist Deine Argumentation bezüglich der Rückführung rein willkürlich und zudem im Zusammenhang sinnfrei. Denn wozu sollte man dann den Krempel erst hinfliegen, wenn man den Krempel wieder wieder zurückholen muß, zudem noch wenn man dies unbemannt mit weniger Aufwand auch erreichen könnte. Dann baut man halt im Konzept ein automatisiertes Rückführungssystem mit ein. Und das würde auch gehen, dafür braucht man keine Menschen vor Ort.


    Es ist eher der Mensch im System Raumfahrt ein Problem, der den Aufwand multipliziert. Hier muß jedesmal in einer <u>absolut letalen Umwelt</u> mit einem Wahnsinnsaufwand ein kleines zerbrechliches Habitat auf Krücken erschaffen werden. Warum willst Du den Aufwand und Kosten multiplizieren und die Umweltbelastung erhöhen? Damit ein Mensch auch auf dem Mars für zig Milliarden Steuergelder in den Schutzanzug pupsen kann und für 8 Milliarden Menschen auf der Erde kurzfristig ein Spektakel erzeugt wird, auch wenn man Expermimente mit über Jahre auf engen Raum eingepferchten Menschen unter dem Einfluß der Schädigenden kosmischen Strahlung auch in einer Erdummlaufbahn machen kann? Ok, warum nicht. Das ist legitim. Aber dann sollte man nicht über die Umweltproblematik argumentieren, sondern mit Politik, Ideologie und Emotionen. So wie man das mit großer Geste beim Space Race gemacht hat.


    Gruß,
    Jo<u></u>

  • Hallo Skies,


    Auch ich habe mich schon haeufig in diese Frage hinein vertieft und habe aehnlich grosse Bedenken wie du. Denn bis es soweit ist muessen zuerst folgende Dinge erledigt werden:


    1. Fuer eine 6 monatige Reise zum Mars muss geprueft werden wie der Energiegehalt des Raumschiffes richtig verteilt wird, damit er bis zur Landung fuer alle Vorarbeiten und lebenswichtige Dinge ausreicht.


    2. Zuvor muessen Strahlensichere Schutzanzuege fuer die Astronauten hergestellt worden sein, damit die Forscher vor der Rafioaktiven Strahlung auf dem Mars geschuetzt werden, die auf Grund des fast zestoerten Magnetfeldes des Mars entstanden ist.


    3. Zuvor muss ein strukturierter Plan erarbeitet worden sein der das Leben auf dem Mars ermoeglicht. Also mehrere grosse Isolationskapseln mit Pflanzen uns Nahrungsanbau und zusaetzlichemSchutzfilter.


    4. Unter realen Bedingungen Tests durchfuehren mit denen festgestellt
    werden soll, ob ein Astronaut den psychischen Belastungen waehrend der Raumfahrt und dem Aufenthalt auf dem Mars standhalten kann.


    Das sind die wichtigsten Faktoren die auf jeden Fall bei dieser Mission
    beachtet werden muesseb, um dort erfolgreich wissenschaftliche Arbeiten durchfuehren zu koennen, z.b. neue Rohstoffe entdecken oder gar das Eis auf dem Mars in Sauerstoff umwandeln usw.


    Sonnengegossene Gruesse von Laura

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