suche bild von planetenbahnen im verhältnis

  • ja, ich suche ein bild in dem man sieht wie groß als konzentrische kreise die bahnen der planeten in wahrer relation sind. es langt mir wahrscheinlich wenn es nur bis jupiter geht. das bild sollte aber groß genug sein, um die bahnen von erde, mars, asteroidengürtel und jupiter voneinander gut unterscheiden zu können. danke :)

  • hm, ja, sowas in der art. auf das bild war ich schon gestoßen. wer weis ob das exakt ist...


    hier ein link zu dem bild, das ich habe. ich wüsste blos gerne welche planetenbahnen darauf zu sehen sind (rote linien). daher wollte ich das bild mit dem gesuchten bild zur deckung bringen. aber vielleicht hat ja jemand ein idee was das sein könnte.


    http://otaku.onlinehome.de/ogo.png

  • Hi Folken,
    schlag in Wikipedia die Seiten mit den einzelnen Planeten auf, nimm die mittleren Bahnradien und vergleich sie doch einfach.
    Oder ruf die Seite "Sonnensystem" auf und klick Dich durch.


    Apropos Sonnensystem im Wiki, dort sind zwei Grafiken, in der die Bahnradien im Verhältnis zueinander dargestellt sind.


    Gruß

  • Morgen,


    Quote
    hm, ja, sowas in der art. auf das bild war ich schon gestoßen. wer weis ob das exakt ist...


    Ich unterstelle der NASA mal, dass sie genauere Planetenbahnen zeichnen kann als ein Esoteriker der über das Auge Gottes berichtet... Entschuldige aber es ist Unsinn zu versuchen mit wissenschaftlichen Mitteln irgendwelche Esoterikschmierereien zu verifizieren, da ist nichts deckungsgleich zu bekommen - eins wird auf der Strecke bleiben, und je nach mentalem Zustand evtl. nicht das richtige.


    Immerhin gibt sogar der Autor selbst einen Warnhinweis [:o)]


    Quote
    disclaimer


    No guarantee for truth here. Anybody may use this site at own risk only. What troubles, regard as fiction.


    CS Benny

  • du magst recht haben, ich begehe eine dummheit. der website ist aber schon einige jahre alt ... spiegelt nimmer den stand der vernunft. trotzdem ist meine frage natürlich fragwürdig. aber fragen kostet ja nichts, oder?

  • Hallo,


    nein fragen kostet nichts, denken ist auch umsonst, wenn du dich für tatsächliche Planetenbahnen interessierst (und das zu jedem x-beliebigen Zeitpunkt zwischen 10.000 BC bis 10.000 AC dann lade dir mal das kostenlose Programm Celestia herunter.


    Quote
    der website ist aber schon einige jahre alt ... spiegelt nimmer den stand der vernunft.


    Astronomisch gesehen spiegelt sowas nicht mal den "Wissens"stand von vor 500 Jahren wieder...


    CS Benny

  • ja, das programm kann ich brauchen, danke. ich hab inzwischen aber aufgegeben in meinen kreisen nach echten planetenbahnen zu suchen. dazu hätt ich nochmal ne frage: früher wurde doch angenommen, dass es eine weltharmonik gibt, von kepler:


    http://wiki.astro.com/imwiki/d…Kepler-solar-system-1.png


    seit wann weis man, dass die bahnen nicht so ideal verlaufen und ihre größenrelationen auch nicht dem goldenen schnitt entsprechen (außer vielleicht der titus-bode regel).

  • aha, na das ist ja schonmal was. aber seit wann (genau) wissen menschen dass die planeten nicht gleichweite voneinander entfernt sind, bzw dass die entfernungen zwischen ihnen auch keinen goldenen schnitt bilden?

  • Hi,

    Quote
    aber seit wann (genau) wissen menschen dass die planeten nicht gleichweite voneinander entfernt sind, bzw dass die entfernungen zwischen ihnen auch keinen goldenen schnitt bilden ...

    Vorweg mal eines: Dass die Planetenbahndurchmesser bzw. Umlaufzeiten einen golden Schnitt {= irrationale Zahl (1+Wurzel(5))/2} bilden wurde niemals ernsthaft vertreten. Das ist eine Mär. Im Zusammenhang mit Musik und Harmonielehre spielt der "goldene Schnitt" auch keine Rolle, da Obertöne (Terz, Quart, Quint, Oktave) ganzzahlige Brüche als Teilungsverhältnis der Saitenlänge/Frequenz haben und gerade nicht eine irrationale Zahl sind)


    ... und dass die Planeten nicht alle gleich weit entfernt sind, dass wussten die Astronomen eigentlich schon immer, zumindest seitdem ihnen klar wurde, dass die Erde nicht der Mittelpunkt der Welt ist (Geozentrisches Weltbild) sondern dass es die Sonne (heleozentrisches Weltbild) bzw. gar kein Mittelpunkt des Universums gibt.


    Von Harmonie sprach man im Rahmen der Sphärenharmonie, quasi die mystische Seite des geozentrischen Weltbildes. Viele glaubten zwar der geometrischen Vorstellung, aber nicht, dass dabei mystische Töne entstehen. Dahinter verbirgt sich die Vorstellung, dass die Himmelskörper auf ineinanderliegenden "Hohlkugeln" angebracht sind, die sich drehen. Im Innern die Erde, darum als erste Kugel die des Mondes, der Venus, der Sonne, des Mars, Jupiter, Saturns und ganz außen der Fixsternhimmel. Kometen galten als Unglückszeichen, flogen sie doch genau durch quer durch den "Porzellanladen". Die Theorie stammt übrigens aus der Antike, wurde vom Christentum ursprünglich nicht kritiklos gesehen.


    Kopernikus hat übrigens in der Christenzeit mit der geozentrischen Vorstellung aufgeräumt (De Revolutionibus Orbium Coelestium, 1543) und die Sonne in die Mitte der Kugelschalen gestellt. Weil man auch ohne Fernrohr schon die retrograde "Schleifen" der äußeren Planeten kannte (beim scheinbaren Überholen der Erde auf ihrer Bahn erscheint es immer so, als ob Mars, Jupiter, Saturn kurz rückläufig drehen, quasi eine Schleife machen).
    Desweiteren war den Astronomen schon Anfang des 16. Jahrhundert bekannt, dass das Jahr nicht gleichmäßig verteilt auf die Jahreszeiten aufgeteilt wird. Immerhin ist Kopernikus mit seinem heliozentrischen Weltbild (und dass die Erde eine Kugel ist) Teil der Diskussion im Vorfeld der gregorianischen Kalenderreform gewesen (1582).


    Die Entfernung der Planeten konnte man erst vermessen, als man ausgehend von Keplers Erkenntnissen und der Erfindung des Fernrohrs (Galileo 1609) diesbezüglich vernünftig messen konnte. Ein Meilenstein bei der Entfernungsbestimmung war der "Venustransit" 1769, der gezielt genutzt wurde um die Entfernung Erde-Sonne zu berechnen.


    Erstaunlich muss daher die Leistung von Aristarchos von Samos anmuten, der um 250 vor Christus(!) schon anhand von Erdschatten auf dem Mond (Mondfinsternis), Winkelberechnungen bei Halbmond und unter Verwendung der Erdradiusberechnung von Eratosthenes von Kyrene (auch so um 250 v.Chr.) die Entfernung Erde-Sonne berechnete (Im Ergebnis sehr ungenau). Dieses Wissen ging zwischenzeitlich leider verloren, widersprach es doch dem Weltbild der Kirche (und anderer Religionen).


    Gruß

  • das war sehr aufschlussreich, danke. also die entfernungen wurden nie als gleich angesehen, außer in der mystik? ich meine mal nicht dass alle planeten gleichweit von der sonne entfernt sind (oder hat das schonmal jemand behauptet) sondern dass die abstände zwischen den sphären gleich sind.

  • Danach hatten entsprechende Anhänger nicht gefragt. Die Frage nach Abständen impliziert ein mechanistisches Weltbild, was schon ein Widerspruch zur Sphärenmystik ist. Schlimm genug, dass zur Erklärung bestimmter Beobachtungen weitere Kugeln eingeführt werden mussten, die auf den erstgenannten abrollten. -> Epizyklentheorie

  • es gehört zwar nicht hierher, aber ich möchte los werden, dass ich bemerkt habe, dass die roten ringe im bild von mir zueinander tatsächlich im goldenen schnitt stehen. wenn es keine planentenbahnen sind, was dann. tut mir leid dass ich frage, natürlich kann es hier keiner wissen aber evtl evtl evtl hat jemand einen geistesblitz... als donner sende ich dann meinen dank :)

  • Goldene Schnitt (1,6180) oder vielleicht 8:5=1,6 oder gar 16:9 (Verhätlnis zweier Quadratzahlen)?
    Ersteres ist eine "krumme" Zahl (irrational, d.h. lässt sich nicht als Bruch darstellen.)


    Nenn mir eine Zahl, und ich liefere Dir eine mystische Story, warum diese Zahl ganz besonders ist... wie z.B. 13; 42; 17&4 oder 08/15 [:D][:D]


    Gruß

  • den goldenen schnitt Phi kann man aus zwei aufeinanderfolgende zahlen der fibonacci reihe (sind natürliche zahlen) berechnen, das ist zwar nicht 100% genau, aber je weiter man in der zahlenreihe geht, umso genauer wird es. es liegt mir fern irgendeine zahl als besonders hervor zu heben. zeig mir wenn du kannst und magst ein beispiel wo der goldene schnitt <u>zufällig</u> vor kommt und zwar gleich dreimal hintereinander wie im "ogo"-bild. das täte mich interessieren.

  • ok, das ist nicht zufällig. das ist mathematik bzw naturharmonie. das pentagramm kommt außerdem in verbindung mit der venus am himmel vor. so meinte ich das "zufällig" nicht, ich dachte eher an sowas wie "der abstand der räder deines fahrrades in relation zur luftpunpe" oder so. :) aber nicht blos einmal sondern in reihen...

  • Quote
    das pentagramm kommt außerdem in verbindung mit der venus am himmel vor.


    Wow, wo denn? Muss ich bisher wohl übersehen haben. Oder kann man das nur via Radio "Sphärenmystik" hören?


    Mal ganz ehrlich, außer bei ein paar Kornkreisen, und einigen Leuten, die aus allem, was irgendwo bei 1,6 liegt, einen "goldenen Schnitt" machen, ist das keine besondere natürliche Größe. Wenn man mit Sinus und Cosinus rechnet, gibt es noch bestimmte "glatte" Winkelzahlen, wo man - wie beim "goldenen Schnitt" mit Wurzel(5)-Werten arbeitet. Wer sich aber mit Mathe auskennt, wundert sich nicht, denn das sind genau die Winkelwerte, die man zum Konstruieren des goldenen Schnitts braucht.


    Ansonsten ist der goldene Schnitt ein Teilungsverhältnis mit präziser mathematischer "Selbstähnlichkeit". Setze einfach zwei Spiegel vor Deinen "goldenen Drahtesel" und du hast sofort drei goldene Schnitte als Spiegelbild im Spiegelbild (... und noch viel mehr.)


    Aber versuch nicht, irgendwelche Symbolik/Harmonie in die Planetenbahnen hinein zu interpretieren. Schon bei einem Universum aus nur drei Himmelskörpern würdest Du - mathematisch betrachtet - scheitern. Dort oben gilt nur das Gravitationsgesetz (je nach Fragestellung erweitert um die allg. Relativitätstheorie). Und das wurde von I.Newton (bzw. Einstein) zum ersten Mal formuliert.


    Und mit Deiner Pentagrammstory und Venus, wirst Du hier im Forum - im besten Fall Ignoranz - wahrscheinlich ein paar unschöne Astrologen-Witze ernten. Zur Klarstellung: Mit astrologischen Thesen (im weitesten Sinne) bist Du hier völlig falsch.


    Gruß

  • Ich hab' die Planetenbahnen der Übersicht halber mal aus
    Celestia rauskopiert. Weder goldener Schnitt, noch Kreise,
    sondern herrlich natürliche Unordnung und Selbstregulierung
    durch Gravitation.


    Viele Grüße


    Peter


  • Hi Andreas


    Sehe ich genauso.


    Abgesehen davon sind die Planeten ja nicht alleine. Schau Dir in Celestia mal an, wieviele Asteroiden zwischen Jupiter und Mars rumturnen. Auf den kunterbuntesten Bahnen.


    Astrologie hat glaube ich letztendlich alles mit Menschen und sehr wenig mit dem Weltall zu tun.


    Grüße


    Peter

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!