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Seite: von 2

Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5500 Beiträge

Erstellt  am: 22.03.2020 :  15:22:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Gerd,
das C9,25 hat f/10 und das C8 hat auch f/10? Bestimmt ist das C9,25 durch die größere Öffnung leistungsstärker. Allerdings ist das Gewicht für die kleine Montierung schon ähnlich grenzwertig wie ein 8" Newton.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

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Wilfried Jourdan
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
13 Beiträge

Erstellt  am: 22.03.2020 :  15:42:36 Uhr  Profil anzeigen  Sende Wilfried Jourdan eine AOL Message  Antwort mit Zitat
Hallo,
ja das C9,25 ist schon ein ordentlicher Brocken, OHNE Sucher, Zenitspiegel usw. ca. 9,4 kg.
Das dürfte für die genannte Montierung schon zuviel sein. Ein C8 sollte visuell auf jeden Fall möglich sein bei dieser Montierung.
Mit der Leistung an Mond und Planeten bin ich mit meinem C9,25 schon sehr zufrieden, auch bei Deep Sky ist einiges zu sehen.
Zwar nicht in der kompletten Ausdehnung bei manchen Objekten, dafür habe ich noch meine beiden Refraktoren.

Gruß
Wilfried

Celestron SC 9.25 Evolution,
SW 120/600,
Mak 102/1300

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Frank70
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
97 Beiträge

Erstellt  am: 22.03.2020 :  16:58:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

leise fleißig mit zu meiner Frage MAK oder SC!
Sage aber noch nichts dazu, da ich überhaupt keine MAK bzw. SC Erfahrung habe.
Meine EQ-500 ist von Omegon! Und der nette Berater eines "Teleskop-Speziallisten" Seelsorge Telefons (verlinke extra nicht!) hat sie degradiert zu einer eher EQ-3 meinte er!
Schade, wer hat mich den da übers Ohr gehauen?
Aber egal eine neue Montierung müsste eh her wenn es ernst wird!


Ich schreib jetzt mal in meinem Parallel-Chat:
Aufstieg 8" zu 12".
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=240202

weiter zu der Beobachtung von gestern Abend!

Schreibt ihr mal ruhig weiter zu MAC/SC. Vielleicht kommt mir ja sowas dann auch mal ins Haus!


Gruß,
Frank


Bresser Messier 90/500, Orion 90/910 auf Omegon EQ-500 mit Motor Nachführung, SkyWatcher 150/750 auf GSO-ATZ, Omegon N 153/900, SkyWatcher 200/1200 Dobson, Meade Lightbridge 304/1524 Dobson, Nikon Prostaff 7S 8×42

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Paddy777
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1396 Beiträge

Erstellt  am: 22.03.2020 :  18:13:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Gerd,

ich hatte bereits C8, C9,25, C11 und einen 6" Mak.

Bei der Fertigung gibt es ja durchaus Streuung - bei SCs vielleicht mehr, als bei anderen Teleskopen. Was ich gehört habe, ist, dass es beim C9,25 wohl häufiger sehr gute Spiegel gibt, als beim C8 oder C11. Ein selektiertes Gerät sollte es da schon sein.

Mit meinem C9,25 war ich äußerst zufrieden. Wenn ich da Stefan mit seinem Weichzeichner lese, muss ich lachen, sorry.
Ich habe es zur Planetenfotografier sogar auf einer Vixen Super Polaris betrieben. Das war war zwar grenzwertig, aber bei weitgehender Windstille noch möglich!

Das C11 ist schon ein deutlich größerer Brocken. Auch dieses hat eine sehr gute Abbildung, steht jetzt auf einer GP-DX. Das ist bis max. 8 Knoten Windgeschwindigkeit stabil genug...

Der Skywatcher Maksutov 150mm ist schon ein bischen her. Durch die dickere Linse vorne braucht der schon länger fürs Auskühlen. Das Gerät ist noch sehr handlich, ich wollte damals aber schnell mehr Öffnung. Optisch fand ich ihn ähnlich gut wie das C8, was ja immerhin 5cm mehr Öffnung hat.

Patrick

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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5500 Beiträge

Erstellt  am: 22.03.2020 :  18:24:42 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Frank,
ich habe mir die Bilder von der EQ-500 angeschaut. Das Stativ ist dasselbe wie bei der EQ5. Das ist schon sehr gut. Auch sonst schaut es wie ein Clone der EQ5 aus und nicht wie ein EQ3 Nachbau. Hmm, ich weiß net wer der Teleskop Spezialist ist und ich weiß net wie dieser ungenannte Teleskopspezialist auf die EQ3 kommt?
Also es ist diese EQ-500 Montierung

Und das die EQ5. Da sehe ich auf ersten Blick keinen gravierenden Unterschied.

Hier zum Vergleich die EQ3.
Wenn ich nur nach den Bildern urteilen müsste, dann würde ich sagen, dass die EQ500 ein Nachbau der EQ5 ist. Mag sein, dass sie Schwächen hat, die man auf ersten Blick nicht sieht. Aber wenn Dein Spezialist keine weitere Begründung dazu sagt, würde ich mal von einer sehr ähnlichen Leistung wie die EQ5 ausgehen.
Es macht auf jeden Fall keinen Sinn jetzt eine EQ5 zusätzlich zu kaufen und dann zu sehen. Hoppala, der Spezialist ist vielleicht in dem Bereich doch kein Spezialist und beide sind gleich gut ;)

Die nächste Stufe wäre die HEQ5. Diese wäre auch in der Lage, visuell Deinen 8" f/6 Newton brauchbar zu tragen.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

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BeatK
Senior im Astrotreff

Schweiz
120 Beiträge

Erstellt  am: 22.03.2020 :  18:41:47 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Frank

Frage SC versus Mak, da gibt es keine einfachen Antworten. Konkret und übersichtlich ist das Thema z.B. in "Telescopes, Eyepieces Astrographs" von Smith et al abgehandelt, ein Buch, welches von mir aus gesehen in die Sammlung von Interessierten (die wir ja sind) gehört.

In der Regel wird es ein Mak mit sphärischen Oberflächen der abbildenen Elemente sein wollen oder müssen: Da ist die Oeffung auf 100 bis 150 mm limitiert. Das Instrument aber kompakt, robust und wohl wenig anfällig auf Kollimationsfehler (habe selber nur ein Teleobjektiv).

Beim SC sind die Spiegel bei den üblichen Instrumenten sphärisch, die Korrektionsplatte natürlich nicht.
Bei der Oeffnung gibt es weniger Limitationen als beim Mak. Die Instrumente, welche ich testen konnte waren aber meist nicht gut kollimiert und vor allem hielten sie die Kollimation beim Transport, Auskühlen, Umschwenken nicht. Das ist bei Planetenbeobachtung sehr schade. Beim Beobachten zu kollimieren finde ich bei diesem Instrumententyp unpraktisch bis schwierig.

Gruss, Beat

BeatK: The Perfect Telescope is the Yolo Reflector

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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5500 Beiträge

Erstellt  am: 23.03.2020 :  00:07:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Beat,
danke für Deinen interessanten Beitrag. Das spricht eher für einen Mak. Warum aber soll ein Mak auf 100 bis 150 mm begrenzt sein? Es werden ja auch 7" Maks angeboten z.B. dieser hier.
Hmm, habe gerade einen etwas ernüchternden Bericht gelesen:
http://mystarrynights.at/tst/Skywatcher180Mak/

Daraus wird ersichtlich, dass man idealerweise eine aktive Lüftung einbaut und eventuell auch den Tubus isoliert. Wenn man wenigstens die aktive Lüftung hinbekommt, dann sollte der 180ger Mak durchaus ein interessantes Planetengerät sein. Offenbar hat da der Armin (Arminius) seinen Mak optimiert (siehe Bericht von da).

Hallo Armin,
kannst Du etwas zu Deiner aktiven Kühlung schreiben?
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

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BeatK
Senior im Astrotreff

Schweiz
120 Beiträge

Erstellt  am: 23.03.2020 :  17:21:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Roland

Danke für den interessanten Link.

Wenn der Gregory Mak (und das wird es in der Regel sein) gegen 200mm Oeffnung geht muss er langbrennweitig werden, damit die Qualität akzeptabel bleibt. Bei 1:15 wird das korrigierte Gesichtsfeld klein und er kommt knapp auf 90 Strehl. Für visuell wäre ich nicht zufrieden, umso mehr als die Obstruktion auch noch stört. Für Planeten Fotographie dürfte es gehen, da hab ich aber keine Erfahrung. Für Deep Sky Foto wäre das Instrument sowieso kaum geeignet. Bei 100 mm Oeffnung sieht das alles besser aus.

Da ist zwar der RuMak relevant besser. Der braucht aber einen speziell geschliffenen Sekundär -"Fleck" auf dem Meniscus. Das ist nicht mehr Routine Arbeit und schlägt sich im Preis nieder und lässt damit Alternativen attraktiv werden.

Gruss, Beat


BeatK: The Perfect Telescope is the Yolo Reflector

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arminius
Altmeister im Astrotreff


1894 Beiträge

Erstellt  am: 24.03.2020 :  09:41:03 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Roland und die, welche es interessiert.
Zur Kühlung des Promak habe ich mir einen 2" Einsatz gedreht welcher eine Innenbohrung für ein Einsteckrohr hat
und ringsherum Bohrungen um die Luft welcher ein Lüfter in den Tubus bläst wieder heraus zubekommen.
Damit die Luft sauber bleibt ist ein Ansaugfilter vor dem Lüfter. Der Lüfter ist auf einem Rohr montiert welches
so lang gewählt ist das es bis in den Tubus hinein ragt. Vorn ist das Rohr verschlossen und zu Seite hat es 4 Öffnungen
damit die Luft nicht direkt auf den Fangspiegel geblasen wird sondern sich gleichmäßig im Tubusinnern verteilen kann.
Auskühlzeit bei Temperaturgefälle von etwa 15 °C war damals ca. 1Std.
Hier ein paar Fotos dazu.










Hier einmal die Wirkung.





Gruß,
Armin

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Frank70
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
97 Beiträge

Erstellt  am: 26.03.2020 :  20:33:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Armin,
sehr gute Idee mit dem Lüfter!
Vor allem der Luftfilter!
Wenn ich einen MAK oder SC mal besitzen sollte, kann ich die Idee aufgreifen!

Viel Grüße,
Frank

Bresser Messier 90/500, Orion 90/910 auf Omegon EQ-500 mit Motor Nachführung, SkyWatcher 150/750 auf GSO-ATZ, Omegon N 153/900, SkyWatcher 200/1200 Dobson, Meade Lightbridge 304/1524 Dobson, Nikon Prostaff 7S 8×42

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Frank70
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
97 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2020 :  14:26:10 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

also Roland hat Recht, dass es hier um Newton, MAK oder SC geht!
Aber Michaels Beitrag zum APO gefällt mir trotzdem recht gut!

Ich hatte nicht an APO's gedacht, und sage euch auch warum:

Meist sehen APO's so aus : 102/703 als Beispiel!

703:3mm Okular z.B.= 210-fach! Ziemlich wenig Vergrösserung am Planeten?

Ich bitte hier mal die APO Beobachter am Planeten zu ihrer Erfahrung (Barlow?)
Nur visuell bitte!

Ziel ist eher kurz und kompakt, kontrastreich, scharf am Planeten!

Entschuldigt, dass ich an APO's nicht gedacht habe!

viele Grüße,
Frank








Bresser Messier 90/500, Orion 90/910 auf Omegon EQ-500 mit Motor Nachführung, SkyWatcher 150/750 auf GSO-ATZ, Omegon N 153/900, SkyWatcher 200/1200 Dobson, Meade Lightbridge 304/1524 Dobson, Nikon Prostaff 7S 8×42

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HeikoW
Neues Mitglied im Astrotreff


12 Beiträge

Erstellt  am: 05.04.2020 :  19:26:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo, meine ganz persönlichen Erfahrungen zu diesem Thema. Ich hatte etliche Jahre ein Vixen VMC 200L, IMO für deep-sky trotz der langen Brennweite gut brauchbar, für Mond/Planeten meist eher weniger da aufgrund des offenen Tubus sehr anfällig für local seeing, habe ich bei diesem OTA nie in den Griff bekommen. Aktuell habe ich einen kleinen portablen 5" Mak speziell für Mond und Planeten und bin mit dem sehr zufrieden. Der MAK hat eine Taukappe erhalten und ist isoliert, eine lange "Auskühlzeit" ist da kein Thema mehr. Aber, im direkten Vergleich, meinem 120/900 ED/APO kann er nicht das Wasser reichen. Das Bild im Mak bleibt unruhiger aufgrund des gefalteten Strahlenganges und aufgrund der Obstruktion zeigt er nicht ganz die Details die ich im 120 ED sehen kann. Dafür trägt meine Vixen Porta den kleinen Mak ohne Probleme, der 120 ED braucht schon eine GP-DX oder ähnlich. Grüße, Heiko

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