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 Zeiss C-63/840 vs. AS 63/840
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Seite: von 3

donadani
Meister im Astrotreff


714 Beiträge

Erstellt  am: 28.12.2018 :  08:55:15 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Die AS Optiken, die ich kenne bilden alle sehr gut ab - von der Aussage des Sternfreunds bzgl. AS63 war ich da auch etwas überrascht. Gerade im Fokus hat mich insbesondere der AS80 richtiggehend von den Socken gehauen, glaube ich habe bisher mit keinem anderen Refraktor eine so schöne Airydisc gesehen was aber natürlich nur mein subjektives Empfinden ist und das kann täuschen. Jedenfalls hat mich diese Optik richtig begeistert und der AS63 stand da nicht viel nach. Lediglich der AS100 kann dann nicht mehr auf diesem Niveau mithalten - auch schön (vor allem mechanisch) aber der Farbfehler wird da leider schon deutlich.

(==>)Ernst Christian - die Version im Koffer mit Zeiss Aufdruck ist für mich die schönste! aber heute muss man ja froh sein überhaupt noch ein solches Gerät zu einem annehmbaren Preis zu bekommen.

Bearbeitet von: am:
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asyx77
Senior im Astrotreff

Österreich
155 Beiträge

Erstellt  am: 28.12.2018 :  10:27:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christoph,

Das sehe ich genauso, die AS Objektive haben mMn allesamt eine sehr gute bis hervorragende Abbildung, das AS100/1000 hat zwar, wie auch du schreibst, einen etwas ausgeprägteren Farbfehler, aber bezüglich Abbildungsschärfe und Kontrastleistung immer noch eine Spitzenoptik. Bei meinem Vergleich mit der Tak TS Serie, darf man nicht vergessen, dass es sich bei den Taks um hervorragend korrigierte Triplets handelt. Ich bin reiner Beobachter und welche Werte irgendwo auf einem Papier gedruckt sind, interessiert mich relativ wenig, da verlass ich mich lieber auf meine Augen und dem direkten Vergleich unter gleichen Bedingungen. Ich kann mich an kein Zeiss Teleskop erinnern, welches eine sogenannte "Gurke" war, wichtig ist mMn auch, dass man ein entsprechendes Zeiss Prisma verwendet und mit den Zeiss Ortho Okularen sollte einer hevorragenden Abbildung nichts mehr im Wege stehen. Auch bezüglich Okulare finde ich bei den 0,96" die Tak und Zeiss Okulare eine Klasse für sich, weder meine Unitrons, noch meine Vixen Okulare können da mithalten, die Unitrons kommen noch am ehersten ran. Das absolute Maximum an Details holt man bei der Planetenbeobachtung meiner Erfahrung nach mit den M-6 und M-10 Okularen, sowie dem Pentax XO 5.1 raus. Die C63 Objektve haben aber auch eine sehr feine Abbildung und ausser den AS63 und TS65 kenne ich kaum Objektive welche da mithalten können. (Ich hatte aber noch kein Unitron/Polarex für einen Vergleichstest zur Verfügung).
Der Telementor im Holzkoffer gefällt mir auch am besten und ja die Sachen werden immer rarer, ich bin wirklich froh, dass ich mir bis auf das C110 meine Wünsche nach Zeiss Teleskopen erfüllen konnte. Bei den alten Takahashi Teleskopen verhält es sich mittlerweilen leider ähnlich.

Viele Grüße
Ernst Christian

Bearbeitet von: asyx77 am: 28.12.2018 12:14:09 Uhr
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3765 Beiträge

Erstellt  am: 28.12.2018 :  12:41:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,
hab mal die Rechnung für mein AS 100/1000 Objektiv rausgesucht. Auf dem Bestellschein vom 30.03.1990 steht noch Kombinat VEB Carl Zeiss Jena.
Auf der Rechnung vom 25.09.1990 schon Jenoptik Carl Zeiss Jena GmbH.
Auf der Verkaufspreisliste "Amateurastronomie" gültig ab Januar 1992 steht dann Zeiss Germany.
Also in diesem Zeitraum fand die Umwandlung vom DDR-VEB zur GmbH und dann zu Zeiss Germany statt.

Viele Grüße
Armin

Bearbeitet von: am:
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donadani
Meister im Astrotreff


714 Beiträge

Erstellt  am: 28.12.2018 :  16:26:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Telementor, Telemator, Teletubby

Bearbeitet von: donadani am: 10.01.2021 18:22:34 Uhr
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asyx77
Senior im Astrotreff

Österreich
155 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2018 :  14:49:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christoph,

Sehr schöner Telemator, Gratulation !

Viele Grüße
Ernst Christian

Bearbeitet von: am:
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donadani
Meister im Astrotreff


714 Beiträge

Erstellt  am: 02.01.2019 :  14:51:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Eine sich durchkämpfende Sonne verlockte heute Mittag doch endlich mal wieder durch das ein oder andere Röhrchen durchzuschauen.

Bearbeitet von: donadani am: 10.01.2021 18:22:56 Uhr
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5925 Beiträge

Erstellt  am: 02.01.2019 :  18:18:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Servus Christoph,
danke für Deinen interessanten Vergleich. Ich habe zwar erwartet, dass das Kontrastverhalten und die Schärfe fast gleich sind, bin aber etwas überrascht, dass man den Blausaum beim AS63 doch noch so gut sieht, aber es ist natürlich schon ein harter Test.
Auf jeden Fall viel Spaß mit den beiden Klassikern.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: am:
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Avier50
Altmeister im Astrotreff


1147 Beiträge

Erstellt  am: 03.01.2019 :  07:42:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christoph,
alles Gute noch zum Neuen Jahr und immer den Durchblick bei deinen vielen Teleskopen!
Zu deinem Test kann ich ich nicht viel sagen, ich habe nur das C 63/840 in einem Eigenbautubus. Aber schon Paul Ahnert schrieb, dass es sich praktisch nicht vom AS 63/840 unterscheidet.
Etwas anderes ist mir aufgefallen. Warum machst du es dir mit der TM Montierung so schwer? Man kann und sollte das Rohr so auf der Monti klemmen, dass die Klemm- und Nachführungsschrauben in Richtung Okular zeigen. So wie du es gemacht hast, musst du jedesmal bei Klemmung und Feinbewegung in Deklination um den Montierungskopf herumgreifen. Also einfach das Rohr in der Klemmung um 180° drehen und dem Willen des Konstrukteurs ist Genüge getan!
Die T bzw. TM ist eine schöne und vielseitig einsetzbare Montierung (Teilkreise!), wenn man sie richtig benutzt!
Viele Gruesse
Andreas

Bearbeitet von: am:
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FrankZ
Senior im Astrotreff


131 Beiträge

Erstellt  am: 26.02.2021 :  16:11:55 Uhr  Profil anzeigen  Besuche FrankZ's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,
die letzten Tage war es ja durchgehend klar. Eigentlich benutze ich immer meine größeren Geräte - die kleinen Fernröhrchen verstauben bei mir eher - aber diesmal habe ich immer das Fernrohr mit Telementorobjektiv, das AS63/840, ein verbessertes Lidl 70/700 und das AS 80/1200 rausgestellt. Bei verschiedenen Mondphasen habe ich mit verschiedenen Okularen beobachtet.
Wie ich schon geschrieben hatte, fand ich im ES 6,7mm, 82° Okular keine wahrnehmbaren Unterschied zwischen Telementorobjektiv und AS beim Mond.
Letztens habe ich günstig ein ES 6,5mm, 52° Okular bekommen (auf Cloudy Nights wird die ausserordentliche Schärfe gelobt - das musste ich ausprobieren). Mit diesem Okular fand ich, dass das AS etwas besser abbildete. Insgesamt fand ich die Schärfe des 6,5mm Okulars bei beiden Optiken tatsächlich etwas besser als beim 6,7mm. Ich habe auch das Zeiss-Ortho 6mm getestet. Das fand ich nicht so scharf und detailreich, was aber an der Übervergrößerung, der kleineren Pupille (fliegende Mücken waren deutlicher), und daran, daß ich kein Brillenglas zur Korrektur des Augenastigmatismus benutzt hatte, liegen könnte.
Interessant fand ich, dass ein Fransenkiller den Schärfeeindruck bei beiden Fernrohren deutlich erhöhte, bei der Detailsichtbarkeit war ich mir nicht ganz sicher. Dieser höhere Schärfeeindruck war umso großer, je größer die Mondphase (und damit die Bildhelligkeit) war.
Überrascht hat mich bei allen Fernrohren ein älteres ED 7,5mm Okular. Dieses Okular hatte ich vor vielen Jahren mal billig gekauft. Das Ding hat ziemlich viel Kidney Bean, womit ich aber umgehen kann. Der Designer dieses Okulars hat wahrscheinlich die Pupillenabbildung vernachlässigt, aber dafür die Objektabbildung optimiert. Das Okular war an allen Fernrohren wahrnehmbar subjektiv schärfer, und detailreicher.
Für mich haben die Beobachtungen gezeigt, das beide Objektive offenbar ziemlich gleichwertig in der Abbildungsgüte sind. Auch ist die gesamte Abbildunskette bildgüteentscheident.
Interessant war für mich auch der Gewinn an Öffnung. Im 70/700 habe ich deutlich mehr Details als in den 63mm Objektiven gesehen. Auch wenn ich ein 63mm mit Fransenkiller mit dem 70mm verglichen habe, zeigte das 70mm mehr, obwohl das Bild deutlich farbiger und subjektiv nicht so scharf war.

C.S. Frank

Bearbeitet von: FrankZ am: 26.02.2021 16:14:34 Uhr
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FrankZ
Senior im Astrotreff


131 Beiträge

Erstellt  am: 27.02.2021 :  12:16:18 Uhr  Profil anzeigen  Besuche FrankZ's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,
zum Telementorobjektiv noch eine Frage. Bei Zeiss-Jena Feldstechern mit 50mm Objektiven gab es in den 80-ziger Jahren Kittprobleme. Ist jemandem ein verkittestes Astroobjektiv (entweder 63/840 oder 50/540) bekannt, das einen Kittfehler aufweist?
Lichtenknecker hatte seine AK-Objektive ja auch verkittet. Bei den 125mm Objektiven gibt es wohl welche, die entkitten - wobei Lichtenknecker mit 125mm den Durchmesser für eine Verkittung mit Kanadabalsam wohl doch etwas überreizt hatte. Wenn ich mich recht erinnere, galt ein Durchmesser von 80mm als Grenze problemloser Kittbarkeit (natürlich nur bei entsprechenden Glaspaarungen, es lässt sich ja nicht alles verkitten).

C.S.Frank

Bearbeitet von: am:
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Avier50
Altmeister im Astrotreff


1147 Beiträge

Erstellt  am: 27.02.2021 :  18:03:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Frank,
ich habe seit Anfang der neunziger Jahre ein C 63/840 im Eigenbautubus häufig im Gebrauch und ein C 50/540 (als Reserve für mein täglich seit
1978 an der Sonne genutztes E 50/540) im Schrank liegen.
Beide zeigen keine Auffälligkeiten in der Kittschicht.
Hoffentlich bleibt es noch lange so!
Gruesse
Andreas

Bearbeitet von: am:
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FrankZ
Senior im Astrotreff


131 Beiträge

Erstellt  am: 27.02.2021 :  21:37:45 Uhr  Profil anzeigen  Besuche FrankZ's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,
ich hoffe, daß ich hier keine Panik verbreitet habe. Bisher habe ich auch noch nichts von Kittschäden bei den Zeiss-Astroobjektiven gehört. Für wahrscheinlich halte ich diese auch nicht. Zeiss-Jena war zwar ein typischer, sozialistischer Großbetrieb, in der Astroabteilung gab es allerdings einige Mitarbeiter, die haben nichts auf Parteibefehle gegeben, und haben stur eine hohe Qualitätsarbeit bis zum Ende durchgezogen.
Ich habe hier nur aus Interesse mal gefragt, da es hier offenbar einige Nutzer solcher Opkiken gibt, und es könnte ja doch Einzelfälle geben.

C.S. Frank

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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5925 Beiträge

Erstellt  am: 27.02.2021 :  22:11:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Frank,
was ist denn ein Fransenkiller? Meinst Du Fringekiller?
Klar, dass mehr Öffnung mehr Auflösung und mehr Details bringen.
Allerdings wundert mich schon, dass die 7 mm bei dem relativ kurzen 70/700 FH einen echten Detailgewinn am Mond bringen.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3765 Beiträge

Erstellt  am: 28.02.2021 :  08:48:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Roland,
einer unserer Sternfreunde bei uns hatte den 70/700 Refraktor und der war erstaunlich gut in der Abbildung!
Ich hatte damals zwar nur den Vergleich zwischen dem 50/540 mm und nicht gegen 63/840, aber der Unterschied war sehr auffällig!
Ich kann mir schon vorstellen, dass der 70ziger eindeutig erkennbar mehr Details zeigt.

Was ein Fransenkiller ist, würde mich auch interessieren.

Viele Grüße
Armin

Bearbeitet von: am:
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FrankZ
Senior im Astrotreff


131 Beiträge

Erstellt  am: 28.02.2021 :  11:10:54 Uhr  Profil anzeigen  Besuche FrankZ's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,
natürlich ist der Fransenkiller der Fringekiller, ich mag halt keine Anglizismen.
Bei einem 63mm Objektiv ist der Winkeldurchmesser etwa 1,8", bei 70mm Öffnung etwa 1,63". Das ist schon ein Unterschied, bei Doppelsternen sieht man das auch deutlich. Da nach gängigem Optikmodell Bilder im Ortsraum als Überlagerung von Punktbildern angesehen werden können, ist auch theoretisch zu erwarten, daß sich die Detailsichtbarkeit verbessert. Besonders kleinere Öffnungen sind ja nicht so seeingbegrenzt, dadurch geht auch der Auflosungsvorteil nicht in der Luftunruhe unter.
Überrascht hat mich der deutliche Effekt des Fransenkillers hinsichtlich der subjektiven Schärfe bei diesen Fernrohren. Nach einer alten Erfahrungsregel sollen Achromate ja ein Öffnungsverhältnis von 1,2 mal Öffnung(cm) haben, damit sie alle Details zeigen. Bei 6,3 cm wäre das etwa f/7,6, bei 7cm 8,4. Damit sind diese Fernrohre mit ihren langsameren Öffnungsverhältnissen gut achromatisch.

C.S. Frank

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