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 OdM Februar 2018-NGC2261 Hubbles variabler Nebel
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Seite: von 2

Canis lupus
Mitglied im Astrotreff

Österreich
95 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  19:13:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Sorry,

Hab vergessen mich noch zu bedanken für all die guten Tips und Hinweise von den Profis hier im Forum, im Bezug aufs Auffinden und Beobachten von NGC 1499 und NGC 2261, hat mir sehr viel weitergeholfen diese Objekte aufzufinden und zu sehen.

Dankeschön

FG

GSO 300/1500, 8x50 Sucher, Telrad, diverse Okulare Filter und Bücher

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Cleo
Altmeister im Astrotreff


1001 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  20:24:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo FG,

freut mich, dass es jetzt geklappt hat mit den OdMs, das hört sich echt schon ganz gut an. Ich glaub Du bist da wirklich auf einem guten Weg.
Ich bin auch sehr zufrieden mit meiner Fernglasbeobachtung von NGC1499 - und das gute Wetter hält auch noch an! Leider muss ich morgen früh um 5 raus.

Viele Grüße, Holger

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.

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AlexK
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
93 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  23:20:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

ich hab hier http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=221448 mal meine Eindrücke von NGC 2261 geschildert.

Grüße

Alex

http://alexknierer.tumblr.com/

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oliva
Senior im Astrotreff

Deutschland
179 Beiträge

Erstellt  am: 19.02.2018 :  19:17:01 Uhr  Profil anzeigen  Besuche oliva's Homepage  Antwort mit Zitat
Hi Leute,

Bin an 19. Post-Position. Wie übel!

Habe das schöne Teil am 13. Februar auf der Wasserkuppe beobachtet. Anbei meine Beobachtung Notizen:

„NGC 2261 - Hubble’s Veränderlicher Nebel: Recht heller Nebel, der schon bei 65 fach gut zu erkennen ist. Ausgehend von einem Stern zeigt sich eine Fahne, welche die Form eines Wimpels hat. Kanten sind heller, westliche Seite ist deutlich prominenter und mit 3-4 Knoten versetzt. Läuft breit aus. Die andere Seite hingegen ist durch eine helle, fast strichförmige Kante charakterisiert. Dazwischen, im Inneren neblig aber schwächer.

Erstaunlich, dass ich dieses Objekt zuvor nicht beobachtet hatte. Das SQM-L zeigt mittlerweile Werte um 21.6 an. Nicht schlecht.“

Beobachtung mit meinem 14 Zoll Dobson bei 430 facher Vergrößerung und ohne Filter. Seeing 2.



Oliver

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astrobart
Meister im Astrotreff

Deutschland
443 Beiträge

Erstellt  am: 19.02.2018 :  20:26:40 Uhr  Profil anzeigen  Besuche astrobart's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Leute,

den Hubbels Veränderlichen Nebel hatte ich auch kürzlich beobachten können. Den gesamten Bericht dazu findet man hier: Spontaner kurzer Winterzauber

Zitat:
Zu guter Letzt wollte ich noch zum Objekt des Monats NGC2261 Hubbles variabler Nebel. Gespannt, was mich da erwartete, verwendete ich statt mein 30 mm Übersichtsokular das 16mm Okular rein. Wow, der ist ja auffälliger als ich es erwartet hatte. Deutlich ausgehend von R Mon sieht man eine spitze dreieckige Form. Die eine Seite verlief recht glatt und heller, während die andere Seite auch klar definiert, aber etwas schwächer und leicht gebogen lieb. Auf der Gegenkathedenseite endete der Nebel abrupt diffus.


Viele Grüße

Christian

"Schaut zu den Sternen! Schaut zum Himmel!
Erblickt das ganze funkelnde Volk am Firmament,
diese Orte und Zitadellen aus Licht!"
Gerard Manley Hopkins (1844-1889)

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glahn
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1367 Beiträge

Erstellt  am: 20.02.2018 :  20:09:45 Uhr  Profil anzeigen  Besuche glahn's Homepage  Antwort mit Zitat
Wunderbare Auswahl Andreas,

und eine große Motivation die zeitliche Veränderung wirklich mal zeichnerisch festzuhalten. Die Idee dazu ist nicht neu - bereits in den 90'er wurden erste Versuche mit mittleren Öffnungen unternommen. Nach meiner Erfahrung benötigt es dafür aber relativ große Öffnung, um genug Details auflösen zu können, die dann zeitlich gegenübergestellt werden können. Mein eigener Versuch (weiter unten mit 16") diesbezüglich ist nicht wirklich aussagekräftig, zeigt und erinnert mich aber an die Schwierigkeit des Unterfangens.

Angehängt noch ein Auszug von einigen Beobachtungen, die sich die letzten Jahre angesammelt haben:

4" Bino, fst 6m5+
bei 23x noch sehr klein und schnell im sternreichen Feld zu übersehen, trotzdem schon leicht flächig zu erkennen; bei 55x und besser bei 110x ist die konische Form klar zu erkennen; nördlich von R Mon abgehend laufen zwei kleine Flügel, von denen der westliche etwas heller und länger scheint

20x125 Bino, fst 6m5+
unweit (1° SW) des Weihnachtsbaumsternhaufens NGC 2264 ist Hubbles Veränderlicher Nebel als kleine, diffuse Fläche ohne Struktur zu erkennen



8", 160x, fst 6m5+
dreiecksförmige Struktur; westlicher Flügel besser definiert; R Mon direkt zu sehen; innerhalb des Nebels keine Details auszumachen

16", 277x, fst 6m5+
helles Objekt; Strukturen angedeutet




32", 200x, fst 5m5+ (15.2.18)
eine (viel zu) kurze Beobachtung mit zu niedriger Vergrößerung im Lichtkegel einer Pistenbeleuchtung zeigt den westlichen Flügel breiter, länger und heller definiert; von West ragt eine kleine Dunkelnase direkt über R Mon in den keilförmig ausschauenden Nebel; der breite Westflügel zeigt sich leicht strukturiert

www.deepsky-visuell.de

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hajuem
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1186 Beiträge

Erstellt  am: 23.02.2018 :  19:16:17 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hajuem's Homepage  Antwort mit Zitat
Servus

Sehr gute Objektwahl Andreas!

NGC 2261 steht bei mir auf der Beobachtungsliste dieses Winters! Hab den Hubble Nebel 2009 mit 12 Zoll bei -18°C und schlechten Bedingungen beobachtet.


Jetzt hoffe ich erst mal wieder auf besseres Wetter. Bis dato eine Katastrophe in diesem Jahr!

Viele Grüße Hajü
www.astromerk.de

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Andreas72202
Meister im Astrotreff

Deutschland
395 Beiträge

Erstellt  am: 24.02.2018 :  19:26:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

schön, dass diese OdM so gut angenommen wird, inzwischen kann ich endlich ebenfalls mit einer Beobachtung aufwarten

Diese fand am Dienstag vergangener Woche (13.2.18) auf der Hochebene zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb bei Landhimmel mit Bortle 4 und guter Transparenz statt. Das Seeing war relativ gut, Vergrößerungen über 300x waren problemlos einsetzbar.

Hubbles variabler Nebel war im 21"er bereits bei Aufsuchvergrößerung (94x) direkt und einfach inklusive "seines" Sterns R Mon zu sehen. Auch die nach Norden hin sich öffnende fächerförmig-dreieckige Gestalt war bereits erkennbar. Bei mittelhoher Vergößerung (225x - 375x) erkannte man, dass die westliche Kante gerader und etwas länger als die leicht gebogene östliche ist. Nach Norden hin lief der Nebel relativ abrupt in einer etwas ausgefranst erscheinenden Kante aus. Auch wirkte die auf den ersten Blick homogene Fläche dann etwas grizzelig und inhomogen. In der Nähe der Spitze war ein dunkles, rundes "Loch" eindeutig auszumachen. Dieses Detail zeigt sich auch auf den aktuellen Fotos von Micha und Carsten und ich bin gespannt, ob es beim nächsten Besuch noch da ist

Viele Grüße
Andreas

***Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe***

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Werner_B
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
53 Beiträge

Erstellt  am: 03.03.2018 :  08:10:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas

Auch hier hatte ich 2016 schon den Bleistift angesetzt und gezeichnet. Habe aber aus aktuellem Anlass die Zeichnung
nochmals auf meinen neuesten Bildbearbeitungs-Stand gebracht:
NGC2261 / Hubbles Sternschweif
Dreieckiger Schweif schon im Übersichtsokular leicht zu erkennen. Bei Vergrösserung teilen sich die Enden
in ein dünneres und ein breiteres Schweifende. Verdickungen oder Knotenflächen konnte ich damals keine erkennen.
Wäre aber ein erneuter Versuch wert.



Danke fürs einstellen

Grüße

Projekt: OdM
Stammplatz: Hohe Adelegg

Werner

undercover informant by Astromerk

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nemausa
Meister im Astrotreff

Deutschland
311 Beiträge

Erstellt  am: 07.03.2018 :  21:19:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,

diesen schönen fächerförmigen Nebel habe ich am Montag gezeichnet.

11" SCT, 175x/400x, fst 5m3, Kleinstadtrand-Balkon, Transparenz ok, Seeing gut


(Norden ist oben, Westen links)

In der langen, geraden West-Seite konnte ich eine Aufhellung relativ gut sehen.
Bei 400x erschien mir diese Aufhellung zweigeteilt und blickweise leicht ringförmig.
Die kürzere Ost-Seite ist gebogen und am Rand etwas heller.
Näher zur Spitze hin erschien mir der Fächer in der Mitte leicht heller als an den Seiten.

Viele Grüße,
Ronny

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Robin
Meister im Astrotreff

Deutschland
497 Beiträge

Erstellt  am: 10.03.2018 :  20:02:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

in letzter Zeit war ich hier ziemlich inaktiv. Das lag am schlechten Wetter, mein 12-Zöller steht seit Herbst in der Ecke..

Hier ist meine Beobachtungsbeschreibung vom 16.02.2015, zusammen mit einer Zeichnung, die ich später basierend auf meiner ursprünglichen Skizze nachgezeichnet habe.

Dieser vom Stern R Mon angeleuchtete Reflexionsnebel ist ein sehr auffälliges Objekt im 12-Zoll-Dobson. Bei 47x recht klein und mit hoher Flächenhelligkeit aufgefallen. Der Stern R Mon selbst war nicht sichtbar, jedoch war der Nebel um den Stern herum besonders hell. Er befindet sich an der südlichen Spitze des Nebels. Die weitere Beobachtung machte ich mit 275x Vergrößerung, zumal das Seeing nunmehr höhere Vergrößerungen zuließ. Nach Norden hin wird der Nebel immer breiter. Nach Westen wirkte der Nebel scharf abgegrenzt mit einer kleinen Einbuchtung, während er nach Norden/Nordosten hin etwas diffuser zulief und auf der nördlichen Seite eine weitere Einbuchtung hatte. Unmittelbar südlich des Nebels war ein 16.2 mag Stern bei indirektem Sehen erkennbar.




Clear skies

Robin


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Cleo
Altmeister im Astrotreff


1001 Beiträge

Erstellt  am: 15.03.2018 :  10:21:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

ich habe gestern abend mit 12" und 169x beobachtet. Den Schilderungen von oben gibt es nicht so viel hinzuzufügen, allerdings erschien R Mon deutlich durch einen dunklen Bereich vom Rest des Nebels getrennt (vgl. Uwes Zeichnung oebn und die aktuellen Fotos auf Seite 1). Für weitere Details hätte ich wohl noch höher vergrößern können -> nächstes Mal...

Viele Grüße

Holger

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.

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Andreas72202
Meister im Astrotreff

Deutschland
395 Beiträge

Erstellt  am: 15.03.2018 :  21:21:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

gestern hatte ich nach meiner ersten Beobachtung vor einem Monat, wieder Gelegenheit dieses Objekt aufzusuchen. Beobachtet wurde wieder mit meinem 21er an gleicher Stelle bei sehr ähnlichen Bedingungen. Speziell hatte ich es auf ein "Loch" in der Nähe der Spitze abgesehen. Tatsächlich war es noch da, allerdings war es größer geworden und hatte sich etwas von der Spitze und an den östlichen Rand der Nebelfläche verlagert. Faszinierend

Viele Grüße
Andreas

***Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe***

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BenN
Meister im Astrotreff


472 Beiträge

Erstellt  am: 17.03.2018 :  00:40:21 Uhr  Profil anzeigen  Besuche BenN's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo miteinander,

Hubbles Variablen Nebel NGC 2261 hatte ich irgendwann Ende der 80er Jahre zum ersten Mal in meinem 10-Zöller drin, und dieser flächenhelle kleine "Komet" hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen - und seitdem suche ich ihn immer wieder gerne auf.

Während die meisten Wetterberichte in den letzten Tagen für Südbayern eher skeptisch waren, gaben sie sich heute (Freitag) Mittag deutlich optimistischer: Am Alpenrand sah es nach einigen Stunden klaren Himmels aus. So haben sich Ralph und ich zu einem Trip zum Taubenberg entschlossen - mit seinem 20-Zöller. Ab etwa halb neun war es dann auch weitgehend klar, und der Himmel recht passabel. Wir haben NGC 2261 mit verschiedenen Vergrößerungen beobachtet, bei 460x konnten wir die meisten Details ausmachen.

Die Ostkante erschien relativ dünn, und war durch eine markante dunklere Region in zwei Teile gespalten; der äußere Teil der Kante knickte von R Mon aus gesehen nach "innen" (rechts) ab. Die Westkante erschien deutlich heller und breiter, auch mit einer dunkleren Einbuchtung - letztere aber näher an R Mon dran und weniger auffällig. Weiter draußen konnten wir auf der Westseite einen größeren aufgehellten Bereich erkennen, mit mehreren Knoten drin; der äußere Knoten knickte ähnlich dem auf der Ostseite (nur weniger deutlich) auch nach "innen" (links) ein. Ich denke, dass von den Zeichnungen her die von Oliver dem am nächsten kommt, was wir auch erkennen konnten.

Auch nett: Der nahe Doppelstern Struve 953, der für uns beide einen gut erkennbaren Farbkontrast gelb zu bläulich/grünlich zeigte; das Farbsehen ist natürlich individuell verschieden, und wird durch Kontrast- und Komplementärfarben-Effekte verstärkt.

Servus
Ben

http://cougar.bakonyi.de/~ben/astro/index.html

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