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astrobart
Meister im Astrotreff

Deutschland
444 Beiträge

Erstellt  am: 01.01.2018 :  14:46:16 Uhr  Profil anzeigen  Besuche astrobart's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo!

Zitat:
Original erstellt von: Lakritzium

Den Mond wird man unter 2m Spiegeldurchmesser kaum nachweisen können.
Für die Sonne braucht man so einen großen Aufwand nicht treiben.


Oha, das hätte ich nicht gedacht. Ich dachte mit 1m Durchmesser einer Sat-Schüssel könnte man bei dem Emissionslinienspektrum des neutralen Wasserstoffs im 21 cm Wellenlängenbereich was erreichen. Im obigen Video fand ich die Darstellung unserer eigenen Milchtstraße sowohl durch Radialgeschwindigkeit vs. Galaktischen Koordinatensystem als auch die die 2D Rekonstruierung der Galaxiestrukturen recht spannend.

Viele Grüße

Christian

"Schaut zu den Sternen! Schaut zum Himmel!
Erblickt das ganze funkelnde Volk am Firmament,
diese Orte und Zitadellen aus Licht!"
Gerard Manley Hopkins (1844-1889)

Bearbeitet von: am:
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Lakritzium
Mitglied im Astrotreff


93 Beiträge

Erstellt  am: 01.01.2018 :  19:36:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich empfehle hierzu den "EME Calculator" von VK3UM.
Gehostet wird die Software bei VK5DJ.

Damit kann man vorab sein Setup berechnen lassen.

Gruß
Arkadius

Bearbeitet von: am:
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Chertan
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
55 Beiträge

Erstellt  am: 01.01.2018 :  19:57:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lakritzium

Den Mond wird man unter 2m Spiegeldurchmesser kaum nachweisen können.


Also mit 1,2m gehts schon mal: http://svenbrauch.de/radiotelescope.pdf
Auch die Wasserstofflinie ist machbar, wenn auch mit größerem Aufwand: http://blog.svenbrauch.de/tag/hydrogen-line/

Clear skies
Nils

Bearbeitet von: am:
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davidundsterne
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
75 Beiträge

Erstellt  am: 01.01.2018 :  20:27:58 Uhr  Profil anzeigen  Besuche davidundsterne's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,
Markus Pauls hat die Wasserstofflinie auch mit einem kleineren Aufbau nachgewiesen :

https://youtu.be/3s-5k64G_uE

Bearbeitet von: am:
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astropeiler
Neues Mitglied im Astrotreff


14 Beiträge

Erstellt  am: 01.01.2018 :  21:42:49 Uhr  Profil anzeigen  Besuche astropeiler's Homepage  Antwort mit Zitat
Noch ein paar Anmerkungen von meiner Seite zu dem Vorhaben von David und den anderen Kommentaren:

Für den LNA gibt es eine Reihe von Optionen. Die beiden bisher erwähnten (G4DDK und LNA4all) gehen sicher und für das Vorhaben (Sonne und HI Emission) sind sie beide ok. Wenn man es ganz billig haben möchte, dann gibt es bei ebay aus chinesischen Quellen noch kleine Boards für ca. 7 EUR. Solche habe ich mal vermessen, die haben etwa 0,9 dB Rauschzahl und eine Verstärkung von ca. 14 dB bei 1420 MHz. Die muss man allerdings noch in ein geeignetes Gehäuse verpacken.
Damit sind wir beim Thema Gehäuse: Wenn es nur um einen einzelnen Versuch geht, dann ist es mehr oder weniger egal. Wenn man aber etwas für dauerhaftere Beobachtungen aufbauen will, dann muss es wetterfest sein. SMA Steckverbindungen sind da nicht die erste Wahl, da sollte man besser N-Stecker nehmen.
Was noch nicht angesprochen wurde, ist das Thema Filter. Normalerweise sollte man nach dem LNA ein Filter haben, welches die unerwünschten Bereiche außerhalb des Empfangsbandes bei 1420 MHz unterdrückt. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die nachfolgenden Elemente (z.B. SDR) durch starke terrestrische Signale übersteuert werden und dadurch "taub" werden. Ob das eine Rolle spielt, hängt von den lokalen Gegebenheiten (andere Sender in der Nähe) ab. Ein geeignetes Filter wäre z.B. von Minicircuits https://www.minicircuits.com/WebStore/dashboard.html?model=VBFZ-1400-S%2B

Es gibt zwei Dinge im Setup von David, die mir noch nicht klar sind:
Du sprichst von einen Dosenfeed und einer Hornantenne. Ich denke, man verwendet entweder eine Schüssel mit einem Dosenfeed oder eine Hornantenne (ohne Schüssel)?
Dann ist mir die vorgesehene Softwarekonfiguration nicht klar: Was wäre der Zusammenhang zwischen SDR# und der RTL-SDR Software?

(==>)Pedda: Ja, das ist das Papier von Matjaz welches ich meine.

Dann noch zum Thema Mond: Bei 1400 MHz und einer kleinen Schüssel wird man den Mond nicht sehen können. Was den Bericht von Sven Brauch angeht: Er hat den Mond mit einem LNB bei ~ 10 GHz nachgewiesen. Da der Mond ein thermischer Strahler ist (wie auch die Sonne), ist die Intensität bei 10 GHz um ein Vielfaches höher als bei 1,4 GHz.

Viele Grüße
Wolfgang

Bearbeitet von: am:
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davidundsterne
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
75 Beiträge

Erstellt  am: 01.01.2018 :  22:43:03 Uhr  Profil anzeigen  Besuche davidundsterne's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Wolfgang,
Die Hornantenne ist in meinem Fall nichts anderes als eine Art Trichter der auf der einen Seite 150mm Ausendurchmesser hat,der kommt in die Dose und auf der anderen Seite 250 mm Ausendurchmesser hat.Die Hornantenne soll eventuell auftretende Störungen abhalten,also das von dem Spiegel kommende Signal besser abschirmen.

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NGC4711
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
65 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2018 :  03:58:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: davidundsterne

Hallo, 

Ich möchte mir gerne ein Radioteleskopauf der Basis einer Satelliten Schüssel bauen.
Im Netz bin Ich dabei nur auf ältere Beiträge gestoßen.
Wer von euch hat diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht ? 
Mein Ziel ist Nachweis der Wasserstofflinie der Milchstraße sowie Sonne und Mond hörbar machen.

Bin auch per Mail erreichbar. 
davidundsterne(==>)googlemail.com

L.G. 
David 

Aus dem ATM-Forum verschoben von Caro



Hallo David,

ich hatte mir im Sommer was gebaut, um Sonne, Milchstraße und um auch später Pulsare monitoren zu können:

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=231537

Ist handwerklich nicht sooo schwierig,; ein 1-Personen Projekt.

Grüße

Volker

110/2720 Schiefspiegler, 105/1470 Maksutov, 200/600 Astrograph, 200/800 Newton, 72/432 APO, 120/600 Refraktor, 35/400 Sonnenteleskop, 500/2240 Newton
4000 / 1150 Radioteleskop
100 mm Wachter

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