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Seite: von 2

catatafish
Senior im Astrotreff

Österreich
101 Beiträge

Erstellt  am: 03.12.2017 :  19:34:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Mika,

danke fürs Kompliment. :)

Ich wohne und beobachte außerhalb einer Stadt mit knapp 8.000 Einwohnern, wohl eher 9.000 inzwischen, weis es aber nicht so genau, da inzwischen überall LEDs in unseren Straßenlaternen sind und diese das Licht nicht so arg Streuen habe ich außer an Dunstigen Tagen einen Ausgezeichneten Himmel, Milchstraße und Andromeda sind hier absolut kein Problem mit freiem Auge.

Der Unterschied zwischen "normaler" Sicht und meinen Fotos ist dennoch enorm, zugegeben habe ich sehr schlechte Augen, habe aber dennoch an den Fotos viel mehr Freude, M42 sieht für mich durch meinen 6" Newton aus wie eine Langgezogene Wolke mit "Details" drin, auf einem Foto ist bereits nach wenigen sec dann aber schon einiges zu erkennen(ohne das ich mich anstrengen muss).

Für viele Objekte ist für mich die Fotografie lohnender, einige, wie zum Beispiel der Ring-nebel in der Leier, konnte ich aber noch auf keinem Bild so schön erwischen wie dieser durch meinen 12" ausgesehen hat.

Sollte hier aber auch erwähnen das ich in der visuellen Astronomie absolut nicht viel Erfahrung habe, da ich fast direkt mit der Fotografie begonnen habe.

Hätte ich mehr Zeit, hätte ich meinen 12" Dobson bestimmt nicht verkauft, aber leider hab ich noch mehr als 40 Jahre zur Pension.


lg Lukas

http://www.astrobin.com/users/catatafish/

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BenN
Meister im Astrotreff


414 Beiträge

Erstellt  am: 03.12.2017 :  19:36:24 Uhr  Profil anzeigen  Besuche BenN's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Mika,

zusätzlich zu den hier bereits genannten Beobachtungstipps fallen mir noch einige sehr lohnende offene Sternhaufen ein - da spielt die Dunkelheit des Himmels i.A. auch nicht ganz so eine große Rolle wie bei den meisten Galaxien. Erstmal zwei große Highlights: Ganz besonders eindrucksvoll finde ich den Doppelhaufen h+Chi im Sternbild Perseus (NGC 869/884) sowie M37 im Fuhrmann - jeweils sehr sternreich, und schon bei kleiner Vergrößerung wunderbar aufgelöst !

Zitat:
... aber wenn ich bei mir aufs Land gehe ist es schon ziemlich krass, was man alles sieht.


Dann dürftest du dort h+Chi auch bequem mit den bloßen Augen erkennen, als Lichtfleck zwischen den Sternbildern Cassiopeia und Perseus. Desgleichen sollte dann auch die Andromedagalaxie M31 zu erkennen sein.

Und weitere lohnende, sternreiche Haufen entlang der Herbst-Winter-Milchstraße:

Cassiopeia: NGC 7789, NGC 457, NGC 663
Perseus: NGC 1528
Fuhrmann: M36, M38
Zwillinge: M35

Servus
Ben

http://cougar.bakonyi.de/~ben/astro/index.html

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Canis lupus
Mitglied im Astrotreff

Österreich
26 Beiträge

Erstellt  am: 07.12.2017 :  18:44:07 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Grüß dich Mika,

Für Deep Sky Beobachtungen bist du mit einem Acht Zoll Dobson auf jeden Fall schon sehr gut unterwegs.

Was du noch dazu brauchst , zum interessanten visuellen Beobachten mit einem Acht Zoll Dobson neben dem ganzen Kram und Zubehör über Suchhilfen ( wie Telrad) und verschiedene gute Okulare bis einige Filter, ( und das musst du dir eben nach und nach erst zulegen) - am besten du vergißt die mitgelieferten Okulare zum Teleskop gleich , ebenfalls wichtig ist dann noch ein möglichst guter Beobachtungsplatz unter halbwegs dunkler Himmel mit so wenig künstlichen störenden Lichtquellen wie möglich.

Und ein guter Atlas dazu natürlich.

Sind all diese "Bedingungen" erfüllt und hast du auch Geduld genug dazu - das Beobachten unter echten Sternenhimmel , erfordert sowas nunmal, kannst du mit einem Acht- Zoll Dobson weit in die Deep Sky Beobachtung einsteigen...falls du diese Geduld aufbringst

Ich beobachte derzeit mit einem Zwölfer Dobson und bin damit auch sehr zufrieden - aber überlege auch schon einige Zeit mir ein kleineres Acht-Zoll Dob , als eine Art Zweitteleskop oder "Reiseteleskop" mir noch dazu anzuschaffen, da es weit besser transportabel ist mit einem Achtzöller bessere dunklere Beobachtungsorte in der Nähe damit aufsuchen zu können.

Mit dem 12er ist das mehr als umständlich..der Tubus und die Rockerbox sind zwar noch so gerade so zum transportieren - aber eben doch mit einigen Aufwand - mit einem Achter Dob , wäre es viel einfacher zum "Auswärts-Spechteln".

Vor allem nur für zwei bis drei Stunden Beobachtunsgzeit.

Musst du eben auch abwägen- auch ein Achter Dobson ist schon ein recht stattliches, nicht gerade kleines Teleskop mehr.

Aber mit 200mm Öffnung und dafür noch bessere Beobachtungsbedingungen unter einem guten Platz -lohnt es sich vielleicht durchaus - damit zu "reisen".

Bei einem 300 mm Dob schon weit schwieriger.

Bei Mondlicht, erstes bis letztes Viertel und mittendrin der Vollmond und die Vollmondtage, da bringt dir Deep Sky Beobachtung auch nicht wirklich viel - ganz helle Sternhaufen und Planeten , wie auch der Mond selber gehen zwar immer wieder , ist aber mit der Zeit nicht mehr so ganz interessant.

Am besten die Woche rund um Neumond dazu nutzen für intensivere Deep Sky Beobachtungen.

Freundliche Grüße.




GSO 300/1500, 8x50 Sucher, Telrad, diverse Okulare Filter und Bücher

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