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Seite: von 2

Silvia581
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1139 Beiträge

Erstellt  am: 25.10.2016 :  01:22:53 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Silvia581's Homepage  Antwort mit Zitat
Hi Jan,

Zitat:
Das wäre jetzt sozusagen die Methode um "Übersichtsbilder" zu machen (also für Sternzeichen oder andere Konstellationen)mit den jeweils 30 Bildern die gestackt werden oder?


ja

Zitat:
Geht mit dem Kitobjektiv noch mehr? Wie z.B der Orionnebel oder die Andromedagalaxie ?


jain

Die Milchstraße und das Zodiakallicht läßt sich so auch prima dokumentieren. Orionnebel, hmmm, mit Weitwinkeleinstellung ist der blos ein paar Pixel groß. Andromedagalaxie auch. Die müßtest Du schon mit der vollen Brennweite von 55 mm probieren, damit man was erkennt. Dann kannst aber nicht mehr 20 Sekunden belichten. Eher maximal 4 oder 5 Sekunden. Wie viel dann vom Nebel sichtbar wird nach dem Stacken kann ich Dir nicht sagen. Das habe ich nie probiert.

Das sind Motive, die eigentlich 200 mm Brennweite und mehr brauchen. Und dann Belichtungszeiten zwischen 30 Sekunden und mehreren Minuten pro Einzelbild. Und dann 100 oder mehr Bilder. Das geht nur noch auf einer parallaktischen Montierung. Oder mit sehr viel Geduld auf einer Barndoormontierung, weil Fehlerbilder aussortiert werden müssen...

Zitat:
Die Zeitrafferaufnahme könnte man doch theoretisch die ganze Nacht laufen lassen (mit der richtigen Stromversorgung). Aber wie lang wäre der Film dann nach ca. acht Stunden oder halt einer Stunde?



Damit der Film ruckelfrei und flüssig läuft, muß er mit 25 Bildern pro Sekunde abgespielt werden. 1 Stunde hat 3600 Sekunden. Ergibt bei 30 Sekunden Belichtungszeit also einen Zeitrafferfilm mit 120 Bildern, also 4,8 Sekunden Zeitraffer. Bei 20 Sekunden Belichtungszeit 180 Bilder, also 7,2 Sekunden.

Meine Zeitrafferaufnahmen laufen oft die ganze Nacht durch. Das ergibt je nach Jahreszeit 15 Sekunden bis mehrere Minuten...

Im Sommer reicht dafür 1 Akku. Im Winter hab ich 2 Akkus im Batteriegriff. Das reicht knapp für 8 Stunden, sofern ich dran denke, das Display auszuschalten...

CS
Silvia

150/750 Newton, 150/1800 Mak, 100/500 FH Cometcatcher, 60/360 Photoline, Sphinx SXW, EQ-5, NP, NEQ-3-2

Bearbeitet von: am: 25.10.2016 03:50:20 Uhr
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Christoph_Lohuis
Senior im Astrotreff


169 Beiträge

Erstellt  am: 09.11.2016 :  23:34:39 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Christoph_Lohuis's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Jan,

in Niedersachsen entspräche deine Jahresarbeit in etwa einer Seminararbeit. Die von dir geplante Investition von 200 Euro ist für dieses Vorhaben sehr viel Geld!

Zitat:
es geht darum das ich mich mit dem Thema beschäftigt habe und bei der Präsetation auch was Vorzeigen kann.



Eine Präzisierung wäre hier ggf. sinnvoll, denn letztlich thematisierst du zwei Bereiche (Fotografie und Beschreibung der Himmelskörper) - beides zusammen ist viel Arbeit . Schaut mich sich die Beschreibung genau an (ich weiß ja nicht, was du mit deinem/deiner Lehrer/Lehrerin besprochen hast), ist bei dieser Themenformulierung ja nicht zwingend das eigene Erstellen von Bildern notwendig.

Ggf. kannst du das Thema nochmals genau fixieren...

Liebe Grüße

Christoph Lohuis

www.avgb.de (Sternwarte und Planetarium Neuenhaus)

Bearbeitet von: am: 10.11.2016 00:15:15 Uhr
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J4n
Neues Mitglied im Astrotreff


11 Beiträge

Erstellt  am: 16.11.2016 :  22:35:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich kann selber entscheiden wo und wie ich meinen Schwerpunkt legen möchte. Entweder eher praktisch oder theoretisch. Am besten also eine Mischung aus beidem, wobei ich und mein Betreuungslehrer uns eigentlich einig waren das die Arbeit sich mehr mit der Beschreibung der Himmelskörper beschäftigt.
Da ich meine erste Idee für den praktischen Teil (Erstellen einer Sternkarte auf "Deckengröße") mit der Fotografie getauscht habe, kann ich auch hier frei wählen. Allerdings ist es gern gesehen wenn man in dem praktischen Teil etwas selber macht. Klar ist mir ja auch, dass ich mit Sicherheit nicht solche Fotos bekommen werde, wie wenn ich nach Nebeln, Galaxien, usw. googlen würde. Aber es geht halt bei diesem "Waldorf Ding", so nenne ich das jetzt selber einfach mal, darum etwas eigenes zu machen.
Und wenn mir das nicht gelingt (bei eingigen Objekten muss ich wohl so oder so auf "Fremde Bilder" zurück greifen) ist es auch nicht weiter schlimm.

Ich hoffe, du verstehts was ich sagen wollte. Ich kann die Größe der beiden Bereiche selber bestimmen und damit ein bisschen die Ausmaße der Arbeit ändern.

Liebe Grüße

Jan-Henrik

Bearbeitet von: am: 17.11.2016 05:43:18 Uhr
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Christoph_Lohuis
Senior im Astrotreff


169 Beiträge

Erstellt  am: 18.11.2016 :  20:46:38 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Christoph_Lohuis's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Jan-Henrik,

um auf deinen Ursprungsbeitrag zurückzukommen: für dein Vorhaben würde ich keine Kamera kaufen, sondern lediglich eine ausleihen. In der Regel geht dieses auch über die Schule (es gibt bekanntlich unterschiedliche Fachbereiche/Bereiche in denen man schauen kann - Naturwissenschaft, Kunst, Öffentlichkeitsarbeit, usw.). Wie erwähnt, eine Investition von 200 Euro für diese Zwecke ist viel Geld.

Aus Interesse fände ich schon spannend zu wissen, wie das Thema exakt lautet. Ich bin auch ein großer Freund von praktischen Arbeiten. Für die Vorbereitung auf die Universität halte ich persönlich ein konkretes Thema und dessen Bearbeitung aber für sehr sinnvoll. Sprich der Schwerpunkt sollte schon bekannt sein.

Soll dich jetzt aber nicht von deiner Arbeit abhalten ;-).

Viele Grüße und Erfolg

Christoph Lohuis

www.avgb.de (Sternwarte und Planetarium Neuenhaus)

Bearbeitet von: Christoph_Lohuis am: 19.11.2016 08:11:51 Uhr
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wurzelsepp2000
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
23 Beiträge

Erstellt  am: 28.11.2016 :  13:40:05 Uhr  Profil anzeigen  Besuche wurzelsepp2000's Homepage  Antwort mit Zitat
Hi!

Ich weiß nicht, ob das Thema noch aktuell ist, da es ja schon ein paar Wochen her ist. Aber als ich das gelesen habe, ist mir folgendes Video dazu eingefallen:

https://www.youtube.com/watch?v=OI1MADVLp0M

Darin wird kurz gezeigt, wie man die größeren und helleren DeepSky Objekte auch ohne astronomisches Equipment fotografieren kann. Allerdings muss man dazu natürlich noch sagen, dass die Qualität BEI WEITEM nicht dem entspricht, was man mit entsprechender Ausrüstung rausholen kann. Zudem ist einiges an Nachbearbeitung zu leisten, da die Belichtungszeiten ohne Nachführung so kurz sein müssen.

Aber es ging ja auch nicht um die perfekten Bilder. Im Gegenteil! Ich würde sogar sehr dazu raten über Mond- und Planetenfotografie hinaus zu gehen und erste Erfahrungen mit den gezeigten Methoden zu sammeln.
Wie gesagt, es wird dir einiges an Erfahrung bringen, es wird einiges an Eindruck schinden und sicher wird es auch Spaß machen, die ersten Ergebnisse zu erhalten!

Der Use Loewe hat da wohl noch ein paar mehr Videos zu. Außerdem gibt es bei Youtube noch diverse Tutorials zu dem Thema.

Viel Spaß und Erfolg :)

Bearbeitet von: wurzelsepp2000 am: 28.11.2016 20:44:17 Uhr
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Christoph_Lohuis
Senior im Astrotreff


169 Beiträge

Erstellt  am: 19.02.2017 :  20:51:08 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Christoph_Lohuis's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Jan,

wie ist dir die Arbeit gelungen? Kannst du schon etwas berichten?

Liebe Grüße

Christoph Lohuis

www.avgb.de (Sternwarte und Planetarium Neuenhaus)

Bearbeitet von: am: 20.02.2017 13:28:47 Uhr
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J4n
Neues Mitglied im Astrotreff


11 Beiträge

Erstellt  am: 22.02.2017 :  21:09:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christoph,

die Abgabe der fertigen Mappe ist erst am 15.03, also noch gut drei Wochen. Wenn ich mich jetzt selbst einschätzen müsste würde ich sagen, dass ich die Arbeit wohl ein wenig schleifen lies in den letzten Wochen und jetzt wie es so oft ist wird vor Abgabe einiges mehr an Zeit reingesteckt. Aber jetzt habe ich auch mehr Spaß/Interesse an der Theorie. Was wahrscheinlich auch daran liegt das hier in den letzten Wochen unheimlich schlechtes Wetter rumgetrieben hat und es fast nur bewölkt war und immernoch ist. Allerdings kommt stark das Gefühl rüber als würde man "nur" ein großes Referat vorbereiten, da es doch oft auf Wikipedia und eine Menge an Quellenarbeit zurückläuft wenn ich mir die Informationen für die Texte raussuche.

Troztdem habe ich denke ich schon einige akzeptable Fotos schießen können. Also einige Strichspuren, den Mond, einen Zeitrafferfilm habe ich auch ausprobiert (der ist aber eher für die Tonne), die Milchstarße habe ich auch versucht aber naja und worauf ich bis jetzt am stolzesten bin ist der Orionnebel (hier finde ich das Ergebnis wirklich gut => für mich). Und die Andromedagalaxie habe ich auch versucht aber da muss irgendwas mit dem Fokus falsch gelaufen sein, oder es waren zu wenig Bilder die ich gestackt habe, auf jeden Fall erkennt man mehr oder weniger die Galaxie (bloß ohne große Details). Natürlich habe ich auch einige Zeit in die Luft geblasen aus wie ich glaube eigener Dummheit. Vielleicht kann mir ja jemand meinen Fehler erkären. Ich habe probiert den Flammennebel (NGC 2024) und auch den Pferdekopfnebel (IC 434) zu fotografieren. Bei ISO 12800, 2 Sekunden Belichtung und die Blende so offen wie möglich (leider halt nur f5,6) bei 200 mm. Also den Einstellungen die ich sonst auch für den Orionnebel und Andromedagalaxie genommen habe. Man erkennt nur schemenhaft die Umrisse des Flammennebels. Aber ich denke es liegt daran das ich keine Filter/modifizierte Kamera benutzte oder? Bisschen blöd, da ging ein halber Abend bei drauf.

Ich hatte mir eigentlich auch gedacht das ich die Arbeit vielleicht ja online stellen könnte, wenn sie denn fertig und abgegeben ist (bei Interesse). Ich denke dann könnte ich noch mehr drauß lernen wenn die Arbeit sozusagen von Experten "bewertet" werden würde. Falls ich irgendwelche thematischen Fehler engebaut habe oder zu nah an den Quellen hänge. So in etwa sieht es gerade aus.

Grüße
Jan

Bearbeitet von: am: 01.10.2018 15:53:37 Uhr
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