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derryx
Mitglied im Astrotreff
 
Deutschland
67 Beiträge |
Erstellt am: 07.02.2010 : 22:47:39 Uhr
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Hallo!
Ich bin gerade dabei meinen 12" (f/5.5) Erstschliff mit 25my Microgrit zu bearbeiten. Ich habe heute mal zwei Bilder vom Sphärentest gemacht und wollte von Euch alten Hasen wissen, ob das soweit OK ist? Das zweite Bild ist nach 1 Minute mit Microgrit 25my (MOT) entstanden.


Ich habe jetzt drei Stunden mit dem Microgrit 25my hinter mir und die Oberfläche ist völlig homogen. Ich würde jetzt auf die nächstkleinere Körnung gehen.
Grüße Thomas |
Celestron C8 auf CAM (200/2032) Skywatcher Heritage Dobson (130/650) Bresser Hunter 10x50 Philips SPC900NC SC1 |
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Birki
Altmeister im Astrotreff
    
Österreich
1890 Beiträge |
Erstellt am: 07.02.2010 : 23:02:30 Uhr
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hi! passt - in der mitte schleifst mehr, das ist aber normal. ich schmier meine rohlinge immer grosszügig mit schwarzem edding an. wenn alle punkterl weg sind - betrachte ich das als ein drittel der schleifzeit ... lg wolfi |
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Kalle66
Altmeister im Astrotreff
    
Deutschland
4945 Beiträge |
Erstellt am: 08.02.2010 : 00:25:26 Uhr
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Hi Thomas, auf den ersten Blick scheint es zu passen.Generell lässt sich folgendes sagen,dass das Gesamtpaket passen muss, als da wären: Man überwacht den Krümmungsradius per Taschenlampentest und läppt (=schleift) so, dass dieser gleich bleibt.
Man überprüft die Pits mit einem umgedrehten ~15mm Okular als 16xLupe und stellt sicher, dass die Löcher gleichmäßig groß sind. Im Zweifel sucht man sich ein großes Pit, markiert die Koordinate (Strich am Rand, Abstand auf Zettel) und schleift dieses Pit raus, bis man es nicht wiederfindet. Dann weiß man, dass man idR. durchgeschliffen hat.
Man macht einen Eddingtest, bei dem der Edding gleichmäßig verschwindet.
Stimmt eines der drei Dinge nicht, dann hat das automatisch Folgen für die anderen Erscheinungen. Wer z.B. MOT läppt und viel Überhang hat, der verkürzt konsequent den Krümmungsradius. Dann können aber die Pits innen und außen nicht gleichmäßig runtergeschliffen sein, da ja eigentlich nur innen eine vertiefende Abtragung stattfindet (oder man läppt eine kleine Ewigkeit). Wäre dann der Edding dennoch gleichmäßig verbblasst, kann was nicht stimmen und man sollte hellhörig werden ob man die Methoden richtig einsetzt bzw. richtig misst.
Du kennst ja den Spruch: "Wer misst, misst Mist". Fehlerquellen gibt es schließlich zu viele, um sie alle vorwegzunehmen. Beispielsweise könnte ein Fließentool bröseln, das Korn kontaminiert sein, Du einen ungleichen Schleifuntergrund haben, der einen Astigmatismus in der Scheibe hineindrückt etc. pp. (Will ja nicht den Teufel an die Wand malen.)
Den Eddingtest mach ich immer "zweiseitig" nicht nur auf dem Spiegel, sondern gleichzeitig auch auf dem Tool. Dort muss die Verblassung auch gleichmäßig sein. |
Kalle - Alles wird gut ! |
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derryx
Mitglied im Astrotreff
 
Deutschland
67 Beiträge |
Erstellt am: 08.02.2010 : 13:24:55 Uhr
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Hallo !
Zitat:
auf den ersten Blick scheint es zu passen.Generell lässt sich folgendes sagen,dass das Gesamtpaket passen muss, als da wären: Man überwacht den Krümmungsradius per Taschenlampentest und läppt (=schleift) so, dass dieser gleich bleibt.
Das passt soweit. Der Krümmungsradius hat sich seit dem 180er Carbo nur noch minimal verändert. Er liegt jetzt bei 3330mm (Ziel: 3300mm). Da werde ich aber nicht mehr dran rumpfuschen. Eine Toleranz von 1% für den Erstschliff halte ich für akzeptabel. 
Zitat:
Man überprüft die Pits mit einem umgedrehten ~15mm Okular als 16xLupe und stellt sicher, dass die Löcher gleichmäßig groß sind. Im Zweifel sucht man sich ein großes Pit, markiert die Koordinate (Strich am Rand, Abstand auf Zettel) und schleift dieses Pit raus, bis man es nicht wiederfindet. Dann weiß man, dass man idR. durchgeschliffen hat.
Habe ich gemacht. Alle Pits sind weg.
Zitat:
Du kennst ja den Spruch: "Wer misst, misst Mist". Fehlerquellen gibt es schließlich zu viele, um sie alle vorwegzunehmen. Beispielsweise könnte ein Fließentool bröseln, das Korn kontaminiert sein, Du einen ungleichen Schleifuntergrund haben, der einen Astigmatismus in der Scheibe hineindrückt etc. pp. (Will ja nicht den Teufel an die Wand malen.)
Ich habe ein dünnes Spültuch zum Ausgleich von Unebenheiten drunter und drehe alle 10-20 Striche was unten liegt nach links und das was oben ist nach rechts. Reicht das? Das Tool ist aus Granit. Bis jetzt hat nix gebröselt. Erstaunlicherweise bin ich bisher von Kratzern völlig verschont geblieben (auf Holz klopf).
Zitat:
Den Eddingtest mach ich immer "zweiseitig" nicht nur auf dem Spiegel, sondern gleichzeitig auch auf dem Tool. Dort muss die Verblassung auch gleichmäßig sein.
Das habe ich noch nicht gemacht. Das werde ich heute abend mal checken. Danke für den Hinweis!
Gruß Thomas |
Celestron C8 auf CAM (200/2032) Skywatcher Heritage Dobson (130/650) Bresser Hunter 10x50 Philips SPC900NC SC1 |
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