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Frank.V
Meister im Astrotreff
   
Deutschland
280 Beiträge |
Erstellt am: 15.12.2008 : 18:39:35 Uhr
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Ein wichtiger Ort für die friedliche Revolution (bzw. friedlicher Abbruch einer Revolution, die sich aufgehängt hatte) in der DDR im Jahre 1989 war die Nikolaikirche in Leipzig. Am 11.12.08 gingen wir bei Schmuddelwetter über den Leipziger Weihnachtsmarkt an der Nikolaikirche vorbei und es was horrorverbreitende Lichtverschmutzung zu sehen.  Das man diese Lichtverschmutzung veranstaltet, um an die friedliche Revolution zu erinnern, halte ich für nicht sehr wahrscheinlich.  Denn die Siegessäule bekommt kaum etwas davon ab. Außerdem werden auch viele andere Gebäude und Wolken angestrahlt.  Auf dem Kirchendach befindet sich eine Photovoltaik-Anlage, deren Energieproduktion unten live auf einem Display angezeigt wird. Diese Anlage produziert sogar nachts Strom. |
AABS e.V. http://astro.altenburg-netz.de |
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lowrider192
Mitglied im Astrotreff
 
Deutschland
50 Beiträge |
Erstellt am: 20.12.2008 : 22:51:12 Uhr
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| sowas von sinnlos sowas |
Gruß
Steffen
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Kalle66
Altmeister im Astrotreff
    
Deutschland
4825 Beiträge |
Erstellt am: 21.12.2008 : 03:25:10 Uhr
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Hallo Frank, so was nenne ich "hirnverbrannter Klimaschutz".
Gruß |
Kalle - Alles wird gut ! |
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ThomasWest
Altmeister im Astrotreff
    
Deutschland
1272 Beiträge |
Erstellt am: 21.12.2008 : 08:11:39 Uhr
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Bei dem was in Leipzig sonst noch so los ist, macht das auch nicht mehr viel. Erfurt ist noch schlimmer. Die haben doch tatsächlich in der gesamten Innenstadt hunderte von Kugelleichten hin gestellt, die absolut ungeschirmt in den Himmel strahlen. Mindestens 50% der eingesetzten Energie gehen so ungenutzt verloren (Grundprinzip von Kugelleuchten). Schuld daran ist womöglich der ehemalige Oberbürgermeister Ruge, der inzwischen nach Ausscheiden aus seinem Amt einen gut bezahlten Posten bei Stadtwerken hat. Ein Schelm wer dabei Böses denkt ;-). Die Stadtwerke dürften damit das große Geschäft machen, denn auch die ungenutzt verpulverte Energie darf der Erfurter Bürger mit seinen Kommunalabgaben bezahlen und die sind ziemlich happig im gesamtdeutschen Vergleich. Ich habe mal die Stadtverwaltung diesbezüglich vor einem Jahr angeschrieben und mir wurde lapidar mitgeteilt, daß Erfurt sehr wohl ein Konzept zur Vermeidung von Lichtverschmutzung habe und daß man keinen Handlungsbedarf sehe. (Offensichtlich liegt dieses Konzept aber in irgendeiner dunklen Schublade und verottet dort. Die Realität in dieser Stadt sieht anders aus). Die Verantwortlichen sind da ziemlich Erkenntnisresistent. Hier mal ein paar Impressionen.






 Warum muss man eine hässliche Satellitenschüssel von unten anstrahlen? Warum baut man lampen auf dem Messegelände, die nach oben strahlen und dann einen teil des Lichtes per Reflektor wieder nach unten, wenn man doch gleich nach unten strahlen kann und so 100% der Energie nutzen kann? Aber der Hammer kommt noch. Auf dem Gebäude der Messe Erfurt steht ein Stahlgerüst. Diese Pylone tragen per Stahlseil die Dachkonstruktion. Warum aber muss man so etwas Hässliches blau anstrahlen. Man kann den blauen Schein sogar noch aus etlichen Kilometern entfernungam Himmel erstrahlen sehen. Fast 100% des Lichtes gehen dort am eigentlichen Zielobjekt vorbei und erleuchten den Himmel.


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Thomas Westerhoff Volkssternwarte Kirchheim e.V. http://www.astrohome.info http://sternwarte-kirchheim.de |
Bearbeitet von: ThomasWest am: 21.12.2008 10:28:32 Uhr |
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CorCaroli
Altmeister im Astrotreff
    
Deutschland
1412 Beiträge |
Erstellt am: 21.12.2008 : 08:49:59 Uhr
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Hallo,
ich denke, das man sich keine großen Hoffnungen machen kann, das die Lichtverschmutzung in den Köpfen der Öffentlichkeit und der Verantwortlichen in der Politik bewusst wird. Bis jetzt herrscht scheinbar die Meinung, daß das nächtliche Anstrahlen von Gebäuten oder Teilen davon schön ausschauen könnte und zum Stadtbild dazupasst. Selbst hohe Energiepreise lassen die Verantwortlichen nicht davon abhalten sinnlos Energie zu vergeuden. Solange sich kein öffentlicher Wiederstand regt, wird das auch so bleiben. Unsere Lobby ist einfach zu klein, um das Thema Lichtverschmutzung bekannt, oder besser bewusst zu machen. Ich denke am besten kommt man an die Öffentlichkeit an Volkssternwarten, Astronomischen (öffentlichen) Veranstaltungen heran um da auf die Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen.
Aber ich glaube es wird zum größten Teil so ablaufen: Bei einer Führung sind viele entsetzt, weil man ja nicht viel sieht wegen dem ganzen Licht, aber sobald dann wieder ins Auto gestiegen wird und eine halbe Stunde vergangen ist, wird das alles wieder vergessen - und erst mal die 10.000 Watt Weihnachtsbeleuchtung rund ums Haus angeworfen...
Es wird noch viel Überzeugungsarbeit benötigen, um das Thema Lichtverschmutzung bewusst zu machen.
Gruß Gerd |
Sternegucken:
Ruhe, Entspannung, Natur, einfach mal die Seele baumeln lassen... |
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slyv
Altmeister im Astrotreff
    
Schweiz
4435 Beiträge |
Erstellt am: 21.12.2008 : 09:03:58 Uhr
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Hallo.
Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist eine Live-Anzeige für den Energieverbrauch der Flutlichtanlage. Am besten direkt neben der Anzeige der Fotovoltaik-Anlage - und mit einem eigenen Flutlicht angestrahlt...  
Naja, bald ist ja IYA, da können wie Astros vielleicht etwas mehr auf unsere Anliegen aufmerksam machen.
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Orangeblau grüsst Silvio von der MACH1 (Member of Albireo) und wünscht allen klare Sicht |
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ThomasWest
Altmeister im Astrotreff
    
Deutschland
1272 Beiträge |
Erstellt am: 21.12.2008 : 10:18:02 Uhr
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Wenn es nur das Thema Energieverschwendung wäre, dann könnte man es ja notfalls tolerieren, solange man es einen Dummen (die Bürger Erfurts) gibt, der es bezahlt. Es geht aber vielmehr um die negativen Einflüsse auf die Umwelt (Flora, Fauna, CO2-Ausstoß) und insbesondere auch auf den Menschen (Schlafstörungen, Krebserkrankungen, damit verbundene Folgekosten dirch Pflege und Gesundheitssystem). Inzwischen wurde ja schon in mehreren Studien nachgewiesen, daß durch Lichtverschmutzung das Krebsrisiko für hormonell bedingte Krebserkrtankungen wie den Brustkrebs bei Frauen drastisch erhöht wird (Links zu den Studien findet man über die Suche hier im Forum). Während über die schädliche Wirkung von Lärm heute kaum noch jemand diskutiert ist bei der Lichtverschmutzung da immer noch Ignoranz und Verdrängungspolitik an der Tagesordnung. Schade ist nur, daß die Verantwortlichen, trotz der immer häufiger veröffentlichten Publikationen zu diesem Thema, sich dem komplett verschließen. In Erfurt zum Beispiel gibt es bei den Diskotheken auch Skybeamer, die eigentlich nach Thüringer Bauverordnung rechtswidrig sind. Da steht explizit drin, daß Lichtwerbeanlagen nur am Ort Ihrer Bestimmung wirken dürfen. Kümmern tut das die Beamten in den Amtsstuben recht wenig. Meine Briefe werden nicht mal beantwortet. Naja verübeln darf man es Ihnen nicht. Es gibt ja noch den "Easy Way" die Stadtkasse aufzubessern. Die Leute mit Geschwindigkeitsmessungen, hohen Parkgebühren und überhöhten Kommunalabgaben abzuzocken ist halt einfacher als ein Verfahren gegen die Betreiber solchen Anlagen zu erwirken. Schließlich zaheln die ja auch Gewerbesteuer. Da kann man es sich auch als Beamter auch erlauben, bestehende Gesetze und Verordnungen etwas weiter auszulegen. Ich bin jetzt nicht der Rechtsexperte um zu entscheiden, ob sowas schon Rechtsbeugung ist.
Wenn man es genau nimmt, dann würden auch die Skybeamer, die den Erfurter Dom von unten beleuchten nach eben genau dieser Bauordnung rechtswidrig sein. Aber sowas anzusprechen ist in Erfurt ein absolutes Tabuthema. |
Thomas Westerhoff Volkssternwarte Kirchheim e.V. http://www.astrohome.info http://sternwarte-kirchheim.de |
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slyv
Altmeister im Astrotreff
    
Schweiz
4435 Beiträge |
Erstellt am: 21.12.2008 : 10:33:22 Uhr
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Hallo Thomas.
Zitat: ... Da steht explizit drin, daß Lichtwerbeanlagen nur am Ort Ihrer Bestimmung wirken dürfen.
Wahrscheinlich hat irgend ein Rechtsverdreher diesen Satz dazu missbraucht, auf einfache Weise die "illegalen" SkyBeamer legal zu machen:
Man muss sie nur als Lichtwerbeanlagen deklarieren - deren bestimmeter Wirkungsort (wie's der Name schon sagt) der Nachthimmel ist. Und schon entsprechen sie exakt dem Gesetzestext.
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Orangeblau grüsst Silvio von der MACH1 (Member of Albireo) und wünscht allen klare Sicht |
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Kalle66
Altmeister im Astrotreff
    
Deutschland
4825 Beiträge |
Erstellt am: 21.12.2008 : 10:57:25 Uhr
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Zitat: Erfurt ist noch schlimmer. Die haben doch tatsächlich in der gesamten Innenstadt hunderte von Kugelleichten hin gestellt
Da kannst'e nur auf einen ordentlichen Hagelschlag warten....
Gruß |
Kalle - Alles wird gut ! |
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Frank.V
Meister im Astrotreff
   
Deutschland
280 Beiträge |
Erstellt am: 21.12.2008 : 11:26:29 Uhr
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| Im Lokalteil der Osterländer Volkszeitung (Altenburger Ableger der Leipziger Volkszeitung) ging man der telefonischen Anfrage eines Bürgers nach, der die Bestrahlung historischer Gebäude für Energieverschwendung hielt. Christian Bettels, Pressesprecher der Stadt Altenburg ließ dazu verlauten: "Natürlich versuche auch die Stadtverwaltung zu sparen. Aber kaum vorstellbar sei doch, die Stadt würde abends in Dunkelheit versinken. Es sei auch eine politische Entscheidung, die Sehenswürdigkeiten der Stadt ins rechte Licht zu rücken." Dem folgt eine Aufrechnung, wie billig die Funzelei ist. |
AABS e.V. http://astro.altenburg-netz.de |
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ThomasWest
Altmeister im Astrotreff
    
Deutschland
1272 Beiträge |
Erstellt am: 21.12.2008 : 23:30:27 Uhr
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Zitat: Christian Bettels, Pressesprecher der Stadt Altenburg ließ dazu verlauten: "Natürlich versuche auch die Stadtverwaltung zu sparen. Aber kaum vorstellbar sei doch, die Stadt würde abends in Dunkelheit versinken. Es sei auch eine politische Entscheidung, die Sehenswürdigkeiten der Stadt ins rechte Licht zu rücken.
Nun das sind gleich mehrere Diskussionspunkte auf einmal, die leider von den Verantwortlichen immer irgendwie aus einem andern Blickwinkel betrachtet werden. Kein Mensch will, daß es in unseren Städten nachts dunkel wird. Es soll ja beleuchtet werden, aber sinnvoll! Dazu gehört halt, daß nur nach unten auf die Straße gerichtete Lichtquellen eingesetzt werden. Licht am Himmel nutzt keinem was und ist egal wie es die Herren Stadtväter auch schönreden wollen schlichtweg energieverschwendung. Das schlimme ist ja daß es schon seit Jahren sehr geeignete Straßenbeleuchtungen gibt, aber immer noch teilweise purer Schrott aus dem beleuchtungstechnischen Mittelalter Verbaut wird. Daß es auch anders geht zeien Städte wie Augsburg, welche ja immer als positives Beispiel genannt wird. Dort wird einfach nachts jede 2 Lampe ausgeschaltet. Halbe Stromkosten und dennoch nicht zappenduster. Das ist eine simple Rechnung, die man schon mit 2. Klasse Mathematik verstehen kann! Ich wohne zum Beispiel in einem Dorf südlich von Erfurt. Auch hier sind alle Straßen nachts hell erleuchtet. Ich habe mal vor kurzem (Dank CHDK) mit meiner IXUS ein experiment gemacht. Die Kamera reagiert dank Motion Detection auf Bewegungen. Die ganze Woche löste sie nachts zwischen 23 und 4 Uhr nicht ein einziges mal aus was bedeutet, daß sich auf der Straße nichts bewegt hat. Dennoch werden diese etwa 120m von 6 Natriumdampflampen erleuchtet. Die laufen also jede Nacht 5 Stunden umsonst. Leider kenne ich die Leistung der Lampen nicht. Sonst könnte man mal eine Energiebilanz aufstellen und ausrechnen wieviel CO2 da in die Luft geblasen wird.
Nun und die politischen Entscheidungen sind auch immer recht zweifelhaft. Bei uns in Thüringen wird jede Dorfkirche angestrahlt. Damit sollen angeblich Touristen angelockt werden. Leider schnödes Wunschdenken was die Besucherstatistiken belegen. Kein Tourist kommt nach Kleinkleckersdorf weil dort die Kirche in schönes Licht getaucht ist. Da müssen schon andere Reize geboten werden.
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Thomas Westerhoff Volkssternwarte Kirchheim e.V. http://www.astrohome.info http://sternwarte-kirchheim.de |
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lowrider192
Mitglied im Astrotreff
 
Deutschland
50 Beiträge |
Erstellt am: 22.12.2008 : 00:11:59 Uhr
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jetzt an weihnachten wird unser Kirchtum auch angestrahlt von 2 oder 3 Orangen scheinwerfern. Zum Glück ist das nur in der Weihnachtszeit so, denn das ist auch ne üble lichtverschmutzung und interessieren tuts keinen.
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Gruß
Steffen
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Frank.V
Meister im Astrotreff
   
Deutschland
280 Beiträge |
Erstellt am: 22.12.2008 : 00:14:42 Uhr
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Für Orte, die auf historisch machen, wäre es vielleicht sogar vorteilhaft, auf Fassadenbestrahlung zu verzichten. In den historischen Zeiten gab es keine Scheinwerfer und das Stadtbild sieht durch sie völlig falsch aus. Im November war ich einmal in Göttingen. In der Altstadt haben sie dort relativ niedrige Leuchten und die Türme stecken im Dunkeln. Das sah echter und romantischer aus, als unsere Lichtdomeszenerie. In Altenburg funktioniert zur Zeit ein Teil der Bestrahlung des Schlosses nicht. Man sieht das Gebäude auch im Dunkeln. Für Touristen werden nächtliche Stadtführungen mit Fackeln veranstaltet. In einer oben dunklen Stadt geht das bestimmt besser. |
AABS e.V. http://astro.altenburg-netz.de |
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Kalle66
Altmeister im Astrotreff
    
Deutschland
4825 Beiträge |
Erstellt am: 22.12.2008 : 03:21:56 Uhr
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Hi Thomas, Hi Frank, wann der letzte Fussgänger durch die Stadt zieht, ist doch relativ einfach zu ermitteln: Einfach mal schauen, wann die letzten Kneipen schließen. Problematischer ist da der erste Fussgänger: Nachtwächter, Polizei und andere Berufsgruppen (u.a. Leuchtmittel-Wartungsdienst ) sind da schon wieder unterwegs.
Was den Tourismus anbelangt: Wann gehen denn die Touristen ins Bed? In welches? Also einfach die Hotels und die Taxi-Fahrer mal fragen. Ich könnte mir vorstellen, dass das nächtliche Schließen der Stadttore (wie im Mittelalter) mehr Touristen anlocken würde. (Da wären "Schlagbäume" auf den Stadtkern-Straßen, die um 23:00h für "Ruhe" sorgen würden, sinnvoller.) Zwecks Nachtruhe, wäre es u.U. sogar wünschenswert, es würde mal dunkel, damit nach Feierabend mal jeder endlich nach Hause geht. Letztendlich ist da jedes Einkaufszentrum und mancher Bahnhof schlauer: Die schließen ihre Hallen dann einfach mal ab (leider nicht die Beleuchtung).
Ansonsten mal die "Stadtväter" fragen, ob sie bei der Beleuchtung vielleicht das hier meinten: http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=79912 ? |
Kalle - Alles wird gut ! |
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Oldenburg
Neues Mitglied im Astrotreff

16 Beiträge |
Erstellt am: 22.12.2008 : 10:10:00 Uhr
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Hallo,
der Oberbürgermeister und die Stadtväter von Leipzig wurden auf die unsinnige Leipziger- Stadtbeleuchtung aufmerksam gemacht und ihnen auch Lösungsvorschläge unterbreitet. Diese Vorschläge wurden vom Oberbürgermeister abgelehnt, seine Fachleute hätten da selber bessere Ideen. Jetzt werden überall neue Straßenlaternen aufgestellt, die über einen Spiegel auch in den Himmel strahlen. Leipzig soll mittels einer besonderen Lichtglocke bereits über hunderte Kilometer erkennbar sein, so die Vorstellung der "Fachleute". Weitere Diskussionen über die Leipziger Stadtbeleuchtung werden von den Stadtvätern strikt verweigert.
Nur so viel zum Thema von Michael aus Leipzig |
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ThomasWest
Altmeister im Astrotreff
    
Deutschland
1272 Beiträge |
Erstellt am: 22.12.2008 : 11:09:44 Uhr
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Das ist jetzt aber ein Witz, oder? Wer so dumm ist kann doch unmöglich zum Oberbürgermeister einer Stadt werden? Also die "Fachleute" möcht eich gern mal zu einer Fachkonferenz einladen. Das sind bestimmt Vertreter eines Energieunternehmens. |
Thomas Westerhoff Volkssternwarte Kirchheim e.V. http://www.astrohome.info http://sternwarte-kirchheim.de |
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