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kopfgeist
Altmeister im Astrotreff
    
Deutschland
3268 Beiträge |
Erstellt am: 12.10.2008 : 21:52:44 Uhr
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Hallo miteinander,
ich wollte testen, ob das Reinigen des Spiegels auch was gebracht hat. Also richtete ich die Teleskope auf den Mond. Zur Vorsorge schraubte ich die Kamera schon an den Vixen NP-80L, da ziemlich viele Flugzeuge unterwegs waren. Und siehe da, es flog doch tatsächlich eines über den Mond...:
 EOS 40D, NP-80L f= 1200 mm, f/15 t= 1/125 sec (==>) 400 ISO
Aus Interesse legte ich die Bilderserie (es waren neun Aufnahmen) übereinander. Zu meiner Verwunderung kam das dabei raus...:

Ich erwartete eigentlich, dass sich das Flugzeug geradlinig fortbewegt. Allen Anschein nach "driftet" es jedoch vorwärts. Man sieht auch an den Kondensstreifen, dass es wohl mit Wind "von rechts" zu kämpfen hatte. Kann das die Ursache sein? Oder liegt es irgendwie an der Perspektive?
Zum Übereinanderlegen brachte ich die Mondkrater zur Deckung. Die Eigenbewegung des Mondes kann für die kurze Transitdauer von etwa 1,5 Sekunden vernachlässigt werden.
Grüße,
Jens
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www.kopfgeist.com --- www.sternwarte-weikersheim.de --- "Zeit ist etwas, das verhindert, dass alles auf einmal passiert." |
Bearbeitet von: Sternli am: 23.03.2009 13:48:18 Uhr
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Karsten
Senior im Astrotreff
  
Deutschland
118 Beiträge |
Erstellt am: 12.10.2008 : 22:13:12 Uhr
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Hallo Jens
Für eine Drift ist mir das alles zu gerade, ich denke es liegt an der Perspektive, warum auch immer, vieleicht hat noch jemeand eine andere Idee.
Gruß und CS Karsten |
Bearbeitet von: am: |
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RomanBreisch
Meister im Astrotreff
   
Deutschland
542 Beiträge |
Erstellt am: 12.10.2008 : 22:19:02 Uhr
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Hallo Jens,
bei Seitenwind fliegt man immer "mit Vorhalt". Das Flugzeug bewegt sich dabei natürlich in seinem Element weiterhin geradlinig, nur die Luft wird samt Flugzeug seitlich bewegt, was Deine versetzten Bilder bewirkt.
Früher - noch gar nicht soo lange her ;-) - musste man bei Instrumentenflügen aufpassen, daß man im Anflug auf das nächste eingeloggte VOR nicht seitlich "weggeweht wurde", das merkte man erst mal nicht, weil die Nase ja nach wie vor in Richtung Funkdrehfeuer ausgerichtet war... erst der Anschiß des Fluglotsen weckte einen da wieder unsanft auf ;-))
Heute mit Navigation per GPS sind die Zeiten vorbei, da hält der Autopilot schön seinen Kurs, egal woher der Wind weht ;-)) |
Gruß Roman DG2MFC
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Bearbeitet von: am: |
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radeberger
Meister im Astrotreff
   
Deutschland
800 Beiträge |
Erstellt am: 12.10.2008 : 23:32:37 Uhr
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Hallo Jens!
Ich denke auch: vom Winde verweht, überprüfe doch mal, wie stark der jetstream war und in welche Richtung er ging (ev. über meteoblue o.ä.)
Gruß und CS!
Volker |
Bearbeitet von: am: |
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