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Seite: von 28

nother
Senior im Astrotreff

Deutschland
152 Beiträge

Erstellt  am: 20.01.2009 :  22:00:38 Uhr  Profil anzeigen  Besuche nother's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Caro

Johannes,

wieso steht das alte Kuppelfernrohr der Sternwarte bei dir im Keller? Das Teil galt als verschollen.

Guggst du



Caro



Das ist doch mal eine spannende Geschichte. Auch wenn das Teleskop auf dem s/w-Foto größer wirkt (es fehlt der vergleich zu einem Menschen auf dem Kellerfoto) findet man auf Anhieb keine Unterschiede (Ist fast wie "Fehlersuchen" im Quizteil :) ).


Gruß Christian

TS ED 80mm f/7
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Canon EOS 50D (unmod.)
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Bearbeitet von: nother am: 20.01.2009 22:02:10 Uhr
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hasebergen
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3143 Beiträge

Erstellt  am: 20.01.2009 :  23:24:26 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hasebergen's Homepage  Antwort mit Zitat
Hi all,

jo dann tue ich meinen Spiegelklassiker auch noch hinzu ... einen Butenschön 100/1000er Newton auf Originalmontierung






Macht ein feines Bild, der "Olle"

Grüsse Hannes

Diverses klassisches Zeugs - Klassikerseite: http://amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Klassiker

Facebook - Gruppe Klassische Teleskope https://www.facebook.com/groups/1101191130018058/

Bearbeitet von: am:
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wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3729 Beiträge

Erstellt  am: 21.01.2009 :  05:30:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: JohannesHL

Hallo Freunde,
ich habe gerade diesen Thread entdeckt.
Bei mir im Keller schlummert auch noch ein Oldtimer.
Der Tubus wurde von Georg Butenschön aus Hamburg gebaut,
über die Montierung habe ich keine Angaben.
Geschätzt wiegt das Ganze bestimmt um die 120 kg
(Ja, der Keller ist unaufgeräumt ;-) )


Die Montierung:


Viele Grüße
Johannes




Hallo Johannes,

sieht ja riesig aus und würde bestimmt einen Riesenspass machen, das alles zu restaurieren !
Ich hatte letztes Jahr auch mal einen alten Selbstbau-Kutter zum Restaurieren reinbekommen - siehe hier : vorher / nachher



Gruss Michael

Freund klassischer Astro-Gerätschaft. Restaurierung und Reparatur ( nicht nur ) klassischer Astro-Gerätschaft

Lieblings-Song: Johnny Cash - Hurt

Bearbeitet von: wambo am: 21.01.2009 05:33:58 Uhr
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JohannesHL
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
13 Beiträge

Erstellt  am: 21.01.2009 :  22:48:16 Uhr  Profil anzeigen  Sende JohannesHL eine AOL Message  Sende JohannesHL eine ICQ Message  Antwort mit Zitat
Das wird bestimmt spaßig ;-)
(==>) Michael, da ahst du dich aber mächtig ins Zeug gelegt, hast du andere Hobbies? *duk und weg*

(==>) nother, nun der Tubus ist ohne Spiegelzelle c.a. 1,7 m lang, also ein ganz schöner Trümmer. Die Montierung wiegt gefühlt so viel wie einen Waschmaschine. Die Säule ist so zwischen 1 und 1,2 m lang.

Dieses Fernrohr hat im gegensatz zum aktuellen Fernrohr der Sternwarte Lübeck einen riesigen Vorteil, es hat Wartungsluken. So kann man, wenn beispielsweise etwas nachgeschwärzt werden muss, ganz entspannt reinangeln und Pinseln.
Leider ist bei diesem Rohr die Nachführung ein bischen ungünstig konstruiert, das Schneckenrad, dass beim weißen Kabel zu sehen ist, reicht für c.a. 6 Stunden Nachführung (weil 1/4 der Rektaszensionsachse) jedoch wird die Schnekcenwelle von einen Federmechanismus gegen das Schneckenrad gedrückt. Wenn ich nun nachführen will, muss ich die Rektaszensionsachse lösen, was zu folge hat, dass die gesamte Fernrohrlast auf Schneckenwelle und Schneckenrad lastet. Im Idealfall, sprich bei sehr guter austarierung sollte diese Kraft überschaubar sein, aber wenn nicht...
Die Nachführung selbst erfolgt mit einem aufziehbaren Antrieb über eine flexible Welle, technik die begeistert, nix Mikroschritt.
Ansonsten ist der Feintrieb in Ra und Dekl. dadurch dass er als Tangetialtrieb ausgeführt ist, in der bewegung eingeschränkt.
Dafür wird die Montierung vermutlich den mächsten Atomkrieg überstehen, falls denn einer kommen sollte ;-)

Schönen Gruß
Johannes

Bearbeitet von: am:
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Caro
Astrophysikerin

Deutschland
5998 Beiträge

Erstellt  am: 22.01.2009 :  00:07:14 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Caro's Homepage  Antwort mit Zitat
Etwas OT, aber für all diejenigen, die die Auflösung der "spannenden Geschichte" interessiert:
Besagtes Fernrohr samt Montierung wurde schon in den 70er Jahren in der Kuppel der Lübecker Sternwarte durch einen 48cm-Newton umbaubar auf Cassegrain mit schwerer Wachter-Montierung ersetzt. Für das Butenschön-Fernrohr gab es nun keinen Platz mehr, und so wurde es bei der Volkshochschule, zu der die Sternwarte damals gehörte, eingelagert. Anfang der 90er Jahre fand ein Sternwartenmitarbeiter, der seine Mitarbeiterschaft aber für viele Jahre ruhen ließ, es dort in erbärmlichem Zustand vor und kaufte es der Stadt Lübeck ab. Die Nachricht vom Verkauf drang aber offenbar nicht bis zur Sternwarte selber vor und das Fernrohr galt plötzlich als unaufindbar. All das geschah viele Jahre bevor Johannes und ich mit der Sternwarte in Berührung kamen. Ich selber kenne das Fernrohr also nur aus den Geschichten der anderen Mitarbeiter und von Bildern. Inzwischen ist besagter Mitarbeiter wieder mit vollem Einsatz bei der Sternwarte tätig. Das Fernrohr lagerte die ganze Zeit bei ihm, zur Wiederherstellung ist er selber aber nicht gekommen. Das wollte Johannes gerne übernehmen, und ohne zu ahnen, daß die meisten anderen Mitarbeiter es für verschollen hielten, wechselte es seinen Besitzer erneut. Für die restlichen Sternwartler also ein mehr als freudiges Ereignis, daß mit dem verschwundengeglaubten Gerät ein Stück Sternwartengeschichte wieder aufgetaucht ist und eigentlich nie weg war. Hinzu kommt, es ist bei Johannes in sehr guten Händen. Also, gebt ihm fleißig Tips, wie er das gute Stück wieder in Schuß bekommt.

Caro

Bearbeitet von: am:
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nother
Senior im Astrotreff

Deutschland
152 Beiträge

Erstellt  am: 22.01.2009 :  09:00:53 Uhr  Profil anzeigen  Besuche nother's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Caro

Etwas OT, aber für all diejenigen, die die Auflösung der "spannenden Geschichte" interessiert:
Besagtes Fernrohr samt Montierung wurde schon in den 70er Jahren in der Kuppel der Lübecker Sternwarte durch einen 48cm-Newton umbaubar auf Cassegrain mit schwerer Wachter-Montierung ersetzt. Für das Butenschön-Fernrohr gab es nun keinen Platz mehr, und so wurde es bei der Volkshochschule, zu der die Sternwarte damals gehörte, eingelagert. Anfang der 90er Jahre fand ein Sternwartenmitarbeiter, der seine Mitarbeiterschaft aber für viele Jahre ruhen ließ, es dort in erbärmlichem Zustand vor und kaufte es der Stadt Lübeck ab. Die Nachricht vom Verkauf drang aber offenbar nicht bis zur Sternwarte selber vor und das Fernrohr galt plötzlich als unaufindbar. All das geschah viele Jahre bevor Johannes und ich mit der Sternwarte in Berührung kamen. Ich selber kenne das Fernrohr also nur aus den Geschichten der anderen Mitarbeiter und von Bildern. Inzwischen ist besagter Mitarbeiter wieder mit vollem Einsatz bei der Sternwarte tätig. Das Fernrohr lagerte die ganze Zeit bei ihm, zur Wiederherstellung ist er selber aber nicht gekommen. Das wollte Johannes gerne übernehmen, und ohne zu ahnen, daß die meisten anderen Mitarbeiter es für verschollen hielten, wechselte es seinen Besitzer erneut. Für die restlichen Sternwartler also ein mehr als freudiges Ereignis, daß mit dem verschwundengeglaubten Gerät ein Stück Sternwartengeschichte wieder aufgetaucht ist und eigentlich nie weg war. Hinzu kommt, es ist bei Johannes in sehr guten Händen. Also, gebt ihm fleißig Tips, wie er das gute Stück wieder in Schuß bekommt.

Caro



Vielen Dank. Eine schöne Geschichte, die das Leben schrieb: Ein ganzer Verein guckt sich s/w-Bilder eines alten Telskops an und in Astrotreff postet jemand: "... ach und das verrostete Teil steht übrigens bei mir im Keller herum ..." ... köstlich!

Gruß Christian

TS ED 80mm f/7
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Bearbeitet von: nother am: 22.01.2009 09:03:07 Uhr
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Steff_
Meister im Astrotreff

Deutschland
720 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2009 :  22:19:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Der Thread ist schon etwas älter, aber dann will ich auch mal:

Mein Klassiker ist ein 60/900 Unitron, von dem aber nur noch Objektiv, -fassung und Taukappe übrig waren, als ich den bekam. Mittlerweile hat er einen neuen Tubus bekommen und liefert erstaunlich gute Bilder. Mein absoluter Liebling in meiner Refraktorsammlung für Sonne und Planeten.

Zu sehen gibts den hier, als er gebaut wurde: klick
und hier ist dann das fertige Teleskop zu sehen (der lange Weiße):klick.

Gruß und CS

Stefanie

Bearbeitet von: am:
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Rieger
Meister im Astrotreff

Deutschland
499 Beiträge

Erstellt  am: 02.10.2009 :  23:02:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Ihr lieben Klassiker-Freunde,

nachdem ich fast 2 Jahre warten musste, bis die erforderlichen Teile gefertigt waren, konnt ich meinen Doppelklassiker in Betrieb nehmen. Es handelt sich um einen fantastischen 150x2300er Lichtenknecker-Halbapo, der nun eskortiert wird von einem 60x500er Unitron-Sucher, ein echter Fraunhofer mit Luftabstand (nix verkittetes!). Diese Sucher gehörten ursprünglich an die großen Unitron- (bzw. baugleichen ENURO-) Fraunhofer-Refraktoren mit 155x2500 bzw. 205x3000mm. Nun sitzt der kleine Unitron ja wieder auf etwas sehr ähnlichem.
Die Bilder entstanden am vorletzten Wochenende, als ich mit Schülern meiner Astro-AG. Jupiter ins Visier nahm.




Glaubt nicht, dass son´ langer Lümmel keine 480fache Vergrößerung verträgt, wie in einem benachbarten Thema von einem Fraunhofer-Refraktor von 1824 bezweifelt worden ist. Okey, ein exzellenter, vergleichbarer Halbapo von etwa 1970 mag da schon bedeutend farbreiner und kontrastreicher sein.

Viel Spass am angucken und besonderen Gruß an Hannes Hase-Bergen, dem ich den Unitron auf einem früheren HATT vor der Nase weggeschnappt hatte.

Gruß,

Hubertus

Bearbeitet von: Rieger am: 02.10.2009 23:09:40 Uhr
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Birki
Altmeister im Astrotreff

Österreich
2458 Beiträge

Erstellt  am: 03.10.2009 :  01:02:59 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Birki's Homepage  Antwort mit Zitat
hallo!
bin fast überrascht, dass so ein teil nicht da ist...


zur geschichte: meine uromi hat mir, im alter von 12, ein sparbuch mit 40.000 schilling vererbt. ich bin darauf in begleitung meiner eltern nach penzing (bezirk von wien) zur firma bima gefahren, und hab für 7.000 schilling das ding gekauft. seitdem ist auch zeit vergangen - und das ist mein klassiker, mit zenitprisma und 25 mm und 16 mm okular...

lg
wolfi

Bearbeitet von: am:
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Marc
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3367 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2009 :  00:40:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,Hubertus
Darf ich fragen,auf welcher Monti dein langer Lümmel sitzt ?

ich hatte mal fast 700x beim Saturn in den Alpen(wo ich leider nur selten hinkomme )-natürlich bei 1A-Seeing .
freilich keine sinnvolle Vergrößerung,aber trotzdem Genuß pur
Grüzi

1990: Vixen 4"f10 mit GP Montierung 7 Jahre !
2001:D&G FH D 125 f 2250 mm

2018:
APM APO 140 f7 SD
2019:Istar FH 204 f8,8 ATM projekt
Hyperion 8-24 Zoom Oku. MarkIV,ES f6,7 82° Oku.

Bearbeitet von: am:
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Rieger
Meister im Astrotreff

Deutschland
499 Beiträge

Erstellt  am: 03.11.2009 :  02:01:10 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Marc,

(Ey der Daus; Der Präsi unter den Freunden langer Refris widmet seine Aufmerksamkeit meiner bescheidenen Hütte ... "Schleim"!)
Spaß beiseite: Die Monti ist ein Selbstbau von Richard Bünder aus der Nähe von Euskirchen, die ich vor Jahren günstig erwarb. Das Achsenkreuz wiegt ohne alles einen Zentner und ist mit dem HA-Refri + Sucher + 2 Laufgewichten (oben noch nicht im Bild) von insgesammt ca. 25 kg schon annähernd ausgelastet.

Grüße,

Hubertus

Bearbeitet von: Rieger am: 03.11.2009 02:03:04 Uhr
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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3413 Beiträge

Erstellt  am: 03.11.2009 :  12:06:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo allerseits,

wo wir bei den "langen" sind, hier mein Grosser:



Luton Instruments, hergestellt in den 1960er Jahren als Leitrohr zu einem 310mm Newton/Cassegrain in schwerer Gabel. Das Geraet war auf dem Dach unseres Instituts und sollte verschrottet werden !

Zusammen mit einem lokalen Astroverein retteten wir das Geraet. Das Leitrohr wollte keiner haben: Schaebiger silberner Hammerschlaglack, Spinnweben im Tubus, Linse blind vor Staub und offenbar gebrochen.

Es hat 117mm Oeffnung bei ca. 1650 mm Brennweite (65 Zoll).

Ich habe den Tubus etwas eingekuerzt, um 2"-Zubehoer am Zenitspiegel zu verwenden. Dann wurde das Rohr von den Spinnweben und dem Staub befreit, gereinigt und lackiert. Letzteres nicht ohne Probleme, da ein Windstoss nach dem Lackieren den Tubus umfallen liess und er ueber den Hof rollte - Resultat weisser Hof und panierter Tubus.

Letztendlich bekam ich dann doch alles wieder hin. Die Linse hatte seitlich einen kleinen Abplatzer, der sich optisch nicht bemerkbar macht, da er durch die Fassung verdeckt wird. Das Objektiv ist eine damals sehr kostenguenstige Variante nach Littrow: Die Innenradien sind gleich, und eine Linse liegt auf der anderen. Wenn man die Newtonringe beobachtet, lassen sich die Linsen sehr gut aufeinander zentrieren und einmal gefasst, halten sie ihren Justierzustand recht gut. Andererseits eine Kombination von Nachteilen - keine Freiheitsgrade unterschiedlicher Radien und Luftspaltgroesse wie beim Fraunhofer, und keine Reflexminderung wie beim verkitteten Achromaten. Die Linse ist unverguetet, also ca. 16% Fresnelverluste. Wohl deswegen hat sich das Littrow-Objektiv nicht durchgesetzt.

Das Objektiv als Ganzes ist justierbar. Die Originalschrauben habe ich durch neue ersetzt, inklusive Federunterlegscheiben. Das haelt die Justage sehr gut - vorher verstellten sich die Schrauben bei jedem Transport. Einmal richtig justiert, sind die Bilder knackscharf, wenngleich etwas Farbe zu sehen ist - aus dem Bauch raus zeigt das f/15-Geraet etwa so viel Farbe wie ein f/6 ED-Apo - nagelt mich aber nicht drauf fest.

Das Geraet war zunaechst auf einer EQ5 montiert - sehr wacklig. Auch eine eilends beschaffte GPDX war nicht besser. Schliesslich kam eine EQ6 drunter - den wahren Durchbruch machte jedoch der Hargreave-Strut, eine aus einem Badezimmer-Handtuchhalter geformte Stange, die das Frontende des Rohrs mit der Spitze der Gegengewichtsstange verbindet. Gerade die Blattfederwirkung des Schwalbenschwanzes sowie der Fernrohrwiege (recht duenne Metallplatte) wird hierdurch abgestellt.

Der Sucher ist ein 6x30 Skywatcher, die Halterung ist Original. Nach einer passenden Taukappe habe ich lange suchen muessen - schliesslich fand ich ein passendes Abflussrohr, das ich hammerschlag-dunkelgrau lackierte wie auch die Rohrschellen, die Fockelpinne und den Sucherhalter. Vorbild war ein bisschen ein Butenschoen-Refraktor mit seiner wuchtigen Taukappe, wie ich ihn aus einer Werbeanzeige in einer Uralt-SuW kannte.

Schliesslich kam noch das DobsMounts-Stativ darunter - fertig ist der "geklonte" Klassiker.


Best wishes,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

Bearbeitet von: JSchmoll am: 03.11.2009 12:10:08 Uhr
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Odin
Meister im Astrotreff

Deutschland
386 Beiträge

Erstellt  am: 25.11.2009 :  13:21:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Leute,
interessant, was da alles zusammengekommen ist.

Ich habe noch die Bedienungsanleitung meines ersten Teleskops.
Das war ein 60mm Refraktor von Quelle, der Ende der 60iger
auf den Markt kam. 2 Jahre später bekam er eine schwere Stahl-
säule, die in einem Betonwürfel steckte. Das ganze war dann
noch durch dicke Nivellierschrauben justierbar.
Leider habe ich kein Foto mehr als Gesamtansicht.









Viele Grüße aus dem vorigen Jahrhundert
Burkhard


Bearbeitet von: am:
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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3413 Beiträge

Erstellt  am: 25.11.2009 :  13:51:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Burkhard,

schoene Bilder - und auch die Anleitung laesst sich sehen (im Vergleich zu manchen Zetteln, die heute billigen Importgeraeten beiliegen). Die Montierung war anscheinend der Vorlaeufer der "Kaufhausmontierung", die heute als EQ2 bekannter ist. Hier in England wurde das gleiche Geraet unter den Labeln "Prinz" und "Greenkat" verkauft.

Auch ist schoen zu sehen, welchen Stellenwert solche Geraete damals hatten. Da hat man fuer einen 60mm-Refraktor extra eine Saeule angefertigt (hatte auch eine fuer meinen parallaktischen 60/700er), das war halt schon ein "grosses" Instrument. Heute wuerde man ein 60mm-Geraet als "transportables Schnellspechtelgeraet" einstufen.




Best wishes,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

Bearbeitet von: am:
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Michael_Wilkes
Meister im Astrotreff

Deutschland
438 Beiträge

Erstellt  am: 25.11.2009 :  14:09:42 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Michael_Wilkes's Homepage  Sende Michael_Wilkes eine ICQ Message  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

dann will ich dieser Stelle auch mal meinen Klassiker vorstellen.

Es handelt sich um einen Vixen 80L (80/1200, f/15) auf einer New Polaris Montierung (NP-80L).

Neu gekauft habe ich ihn im Jahr 1991 bei Baader Planetarium.

Der alte OAZ war leider sehr schwergängig geworden und die Fokussierwelle schon krumm, daher habe ich den Tubus
nachträglich mit einem 2" TS Crayford Okularauszug mit 1:10 Mikrofokussierung versehen. Das massive Holzstativ
wurde gegen ein höhenverstellbares aus Aluminium ausgetauscht.

Das Gerät ist mittlerweile mit einem 8x50 Sucherfernrohr ausgestattet (auf den Fotos nicht zu sehen).

Den 80L verwende ich hauptsächlich für die Sonnenbeobachtung mit Herschelprisma sowie für die Mond- und Planetenbeobachtung,
oftmals auch in Verbindung mit meinem Bino-Ansatz.

Gruss, Michael









http://www.michaelwilkes.de/
http://picasaweb.google.com/macabros69


Bearbeitet von: Michael_Wilkes am: 25.11.2009 14:10:52 Uhr
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