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Seite: von 28

JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3389 Beiträge

Erstellt  am: 24.07.2008 :  13:13:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christoph,

jetzt habe ich Dich gerade wiedererkannt, Bismarck war das Stichwort !



Das 1mm Maerklin-Metall-Zahnrad mit Schnecke, 80mm Durchmesser, hatte ich in meinem ersten Vakuummembranspiegelversuchsteleskop (tolles Wort) verbaut. Das Teleskop war ein klassisches "Engineering disaster" und wurde baldigst entsorgt, aber ich habe eine Menge gelernt. Wenn ich daran zurueckdenke ! Saeule und Beine waren Rohre vom Klempner, Tubus war ein Ofenrohr, Gabelmontierung aus Spanholz mit per Holzleim eingeklebten Kugellagern, die man sich an einer Fabrik erbettelt hatte. Und Rollschuh-Kugellager zur Lagerung der Schneckenwelle ... das Teleskop hat mich an Teilen so um die 100 DM gekostet, bei 10 DM Taschengeld im Monat musste ich auch fuer jede Schraube saemtliche Baumaerkte der Stadt abklappern, zwecks Preisvergleich. Auch wenn das erste Teleskop ein Desaster war, ich habe so viel dabei gelernt - nicht nur auf technischer Seite, sondern auch Foerdermittelbeschaffung, Recycling, Projektmanagement ...

Der Kosmosnewton (Meade) auf der Typ2-Monti war in der Tat ein Traum. Es gab ja damals den Testbericht in SuW. Grundausstattung kostete um 6500 DM.

Hier im Cleveland & Darlington AS Planetarium haben die so ein Teil in 8 Zoll, wirklich schoen verarbeitet, kaum Plastik. Damals konnten sie es eben noch ...



Best wishes,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3389 Beiträge

Erstellt  am: 24.07.2008 :  13:18:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Jens,

Dein Vixen ist der 114er in seiner Bestform. Das war damals das sinnigste Fernrohr, das es meiner Meinung nach am Markt gab. Die geniale Optik des 114/900 gepaart mit anstaendigem OAZ in 1.25" (--> gescheite Okulare verwendbar), und auf einer brauchbaren Montierung anstelle der altbekannten Kaufhausmonti. Nicht zu vergessen: 6x30 Finder statt 5x24 Sucher! Ende der 1980er Jahre gab es das fuer 998 DM, also gar nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass der klassische Wackel-114er auch schon um 500 DM kostete.


Best wishes,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3389 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2008 :  18:53:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Mein "Teleskop-Museum" wird dieser Tage einen Neuzugang bekommen. Mir ist es gestern gelungen, als einziger Bieter fuer'n Spottpreis ein Tasco 66TR aus der Bucht zu ziehen.

Das ist der 50/600er auf Azimutalmontierung. Die Tascoversion hat ein schwarzes Metallstativ, und als 66T wurde sie in den 1980ern lange verkauft. Die "TR"-Version bezieht sich auf die Farbe, das Teleskop ist rot lackiert.

Ich hatte als 13-jaehriger die Bresserversion des Teils (wie der Refraktor von Hannes weiter oben im Thread), mein erstes "richtiges" astronomisches Fernrohr mit achromatischem Objektiv, Sucher (der seinen Namen verdient!) und Wechselokularem mit Zenitprisma ...

Ich werde nach Erhalt baldmoeglichst ein paar Fotos schiessen und hier einstellen !


Best wishes,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3389 Beiträge

Erstellt  am: 07.08.2008 :  19:14:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
So, hiermit mache ich meine Drohung wahr ...



Tasco 66 TR

Die Kiste ...



Boah, 180-fach !



Doch damit nicht genug - dieser Spezialversion liegt noch eine Extrabarlow bei, somit ... 240x fuer zwei Zoll Oeffnung !



Und eine Warnung: Dieses Teleskop ist ROT !



Zurueck zum Instrument daselbst:



50/600 auf dem ueblichen Tasco-Stahlstativ in Schrumpflackoptik. Azimutal montiert, keine Feintriebe sondern eher Nachschieben a la Dobson.



Ich kaufte mit 13 ein aehnliches Teil (von Bresser) und damals war es riesig fuer mich ! Mein erstes "richtiges" astronomisches Fernrohr. Achromatisch, mit Zenitprisma, Wechselokus (H20, H12.5, H5) und 1.5x-Umkehrprisma, das ohne Zenitprisma verwendet werden musste. Ich erinnere mich noch, wie ich auf Knien Venus bei 180x nachschubste. Schoen bunt ...



Die Okularablage mit den fuer heutige Verhaeltnisse winzigen Loechern.

Ein vergleichsweise winziger, aber gut gearbeiteter Metall-Okularauszug:



Und das beruechtigte 5x24-Sucher mit Einlinser und Blende, sodass 5x8mm besser waere.



Ein Blick auf Jupiter durch die (verguetete ?) Linse ...



liess die Wolkenstreifen kaum erkennen. Auch war das Bild intra- und extrafokal verschieden. Kann es sein, dass der Vorbesitzer das Frontelement falsch herum eingesetzt hat ? Oder sah man durch die Instrumente wirklich so wenig, nur hat man sich an Besseres gewoehnt. Die naechste klare Nacht wird's zeigen !



Best wishes,

Juergen

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wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3723 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2008 :  12:47:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Jürgen,

wie ist dein Prinz 76/1250 mm eigentlich so reon optisch von der Leistung ? Ein brauchbarer Mond-FH ?

CS Michi

Freund klassischer Astro-Gerätschaft. Restaurierung und Reparatur ( nicht nur ) klassischer Astro-Gerätschaft

Lieblings-Song: Johnny Cash - Hurt

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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3389 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2008 :  15:15:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Michi,

entschuldige meine spaete Antwort - sah Deine Frage jetzt erst.

Meine Eindruecke mit dem Prinzen ist nicht frisch - ich habe vor ca. 5 Jahren das letzte Mal durchgeschaut, und auch nur mit den Huygenswellensittichaugen. Ich muss ihn mir nochmal zur Brust nehmen, ich habe inzwischen einen 1 1/4"-Adapter, dann kann ich auch richtige Okulare verwenden.


Best wishes,

Juergen

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wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3723 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2008 :  19:13:36 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: JSchmoll

Hi Michi,

entschuldige meine spaete Antwort - sah Deine Frage jetzt erst.

Meine Eindruecke mit dem Prinzen ist nicht frisch - ich habe vor ca. 5 Jahren das letzte Mal durchgeschaut, und auch nur mit den Huygenswellensittichaugen. Ich muss ihn mir nochmal zur Brust nehmen, ich habe inzwischen einen 1 1/4"-Adapter, dann kann ich auch richtige Okulare verwenden.





Dear Jürgen,

feel free to look here :

http://www.cloudynights.com/ubbthreads/showflat.php/Cat/0/Number/2795426/page/0/view/collapsed/sb/5/o/all/fpart/1

My warmest regards, Michael

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Lieblings-Song: Johnny Cash - Hurt

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Birki
Altmeister im Astrotreff

Österreich
2429 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2008 :  22:50:04 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Birki's Homepage  Antwort mit Zitat
hallo!
hab kein foto zur hand, aber es steht so bei mir daheim, erstanden 1983 vom sparbüchl, das ich von meiner uromi geerbt habe ... manchmal hol ichs raus. einen motor hab ich allerdings nie gehabt...

http://www.astronomie.de/termine/sonstige/2007/atv/abb-8.jpg

lg
wolfi


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NONSENS
Meister im Astrotreff

Deutschland
730 Beiträge

Erstellt  am: 13.12.2008 :  22:02:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo!

Ich kann zwar nicht mit einem Klassiker aufwarten, will aber meinen Oldie trotzdem vorstellen.
Es handelt sich - abgesehen von der Taukappe und der Farbgebung - um einen etwa 80 Jahre alten original Zeiss Refraktor mit einer 130mm-Optik vom B-Typ (lt. Katalog 3-linsiger Apochromat aus Spezialgläsern). Es ist kein echtes Astro-B-Objektiv mit f/15, sondern hat nur f/8.5 und deshalb nicht die legendäre Farbkorrektur der B-Objektive, aber schon sehr viel davon! Die drei Linsen sind in 2 Fassungen untergebracht, die gegeneinander justierbar sind. Tubus, Blenden und Auszug sind ebenfalls original und voll funktionsfähig. Wahrscheinlich wurde das Fernrohr für militärische Erdbeobachtungen gebaut und saß dafür auf einer azimutalen Montierung, wie sie damals für die Zeiss-Aussichtsfernrohre üblich war. Für den astronomischen Gebrauch habe ich das 15kg wiegende Teleskop auf eine WAM-Montierung gesetzt.
Hier noch ein paar Bilder...


...ausgerichtet auf eine Sonnenfinsternis...


...beim IHT 2008 nebst TMB 80/600 die Venus verfolgend...


...und das Objektiv - 9kg Glas und Messing!

Viele Grüße von Michael!

Das Leben bewegt das Lebendige und das Tote unaufhörlich: jede Minute sind Überraschungen möglich. (E. Strittmatter)

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wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3723 Beiträge

Erstellt  am: 17.12.2008 :  06:57:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: JSchmoll

Hi Michi,

entschuldige meine spaete Antwort - sah Deine Frage jetzt erst.

Meine Eindruecke mit dem Prinzen ist nicht frisch - ich habe vor ca. 5 Jahren das letzte Mal durchgeschaut, und auch nur mit den Huygenswellensittichaugen. Ich muss ihn mir nochmal zur Brust nehmen, ich habe inzwischen einen 1 1/4"-Adapter, dann kann ich auch richtige Okulare verwenden.





Hallo lieber Jürgen und andere Klassik-Freunde,

mittlerweile konnte ich einen fast identischen Klassiker wie deinen Prinz erwerben ! Es handelt sich um einen Japaner mit dem Label "YAMATAR". Die Optik ist ein 76.2/1250 mm Fraunhofer, also f/16.4. Das Gerät besitzt zwar einen 0.96" Zenitspiegel, aber das Schöne ist, dass am Auszugsrohr ein 36.4 mm Gewinde vorhanden ist. Somit konnte ich einen handelsüblichen Adapter 36.4 auf 31.8 mm anschrauben und kann nun ganz normales 1,25" Zubehör verwenden.
Das Gerät stammt laut Aussage des Vorbesitzers von 1968 und hat KEINE Vergütung ( soweit ich das beurteilen kann ). Der Tubus ist, wie auch bei Jürgens Prinz, wirklich lang. Das heisst man muss nicht ein elend langes Posaunenrohr auskurbeln, um in den Fokus zu kommen ! Alles an dem Teleskop ist solide und wertig gefertigt. Es gibt kein Plastik - auch der Sucherhalter ist aus Metall. Die original Montierung ist ebenfalls solide gefertigt, aber würde von der Dimension eher zu einem 60 mm Refraktor passen. Ebenso das Stativ. Hier werde ich bei der praktischen Beobachtung eine etwas andere "klassische" Montierung einsetzen. Ich arbeite aber noch daran und werde dann ggf. noch ein anderes Bild hier einstellen. Vor einigen Tagen konnte ich leider nur sehr kurz zwischen 2 Regenschauern, vielleicht 10 min. schnell mal den Mond ins Visier nehmen. Dabei nutzte ich das TS-Zoom 7-21 mm und hatte bei V 178X noch ein schönes, scharfes und kontratsreiches Bild. Nach diesem super Kurz-Eindruck bin ich schon recht zufrieden und werde die nun folgenden Schlecht-Wetter-Tage zu weiteren Restaurations- und Bastel-Arbeiten nutzen.

Schönen Gruss in die Runde der Klassik-Freunde !
Euer Michi



P.S. : (==>) Michael

Ein wunderschöner Zeiss ! Gratulation !

Freund klassischer Astro-Gerätschaft. Restaurierung und Reparatur ( nicht nur ) klassischer Astro-Gerätschaft

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Bearbeitet von: wambo am: 17.12.2008 07:02:39 Uhr
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JohannesHL
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
13 Beiträge

Erstellt  am: 20.01.2009 :  08:12:52 Uhr  Profil anzeigen  Sende JohannesHL eine AOL Message  Sende JohannesHL eine ICQ Message  Antwort mit Zitat
Hallo Freunde,
ich habe gerade diesen Thread entdeckt.
Bei mir im Keller schlummert auch noch ein Oldtimer.
Der Tubus wurde von Georg Butenschön aus Hamburg gebaut,
über die Montierung habe ich keine Angaben.
Geschätzt wiegt das Ganze bestimmt um die 120 kg
(Ja, der Keller ist unaufgeräumt ;-) )


Die Montierung:


Viele Grüße
Johannes

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Caro
Astrophysikerin

Deutschland
5960 Beiträge

Erstellt  am: 20.01.2009 :  08:17:01 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Caro's Homepage  Antwort mit Zitat
Johannes,

wieso steht das alte Kuppelfernrohr der Sternwarte bei dir im Keller? Das Teil galt als verschollen.

Guggst du



Caro

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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3389 Beiträge

Erstellt  am: 20.01.2009 :  14:00:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Michi,

ja, das ist ganz genau meine Klampfe !

Der Auszug hat das 36.4mm-Schraubgewinde, sodass sich neben der vorhandenen 0.965"-Einschraubhuelse optional ein 1 1/4"-Adapter vignettierungsfrei anbringen laesst. Die haben halt damals noch mitgedacht ... nicht wie spaeter bei der "Posaunenloesung", die einen Flaschenhals darstellt.


Best wishes,

Juergen

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Jackson-4
Meister im Astrotreff

Deutschland
583 Beiträge

Erstellt  am: 20.01.2009 :  14:47:20 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Jackson-4's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Freunde,

wie "jung" darf das Teleskop sein um gerade noch unter die Kategorie "Klassiker" zu fallen?

ich habe ein neues Spielzeug - im Zusammenhang mit einem größeren Kauf habe ich ein Vixen 60L als Zugabe bekommen. Das ist ein 60mm Achromat mit 900mm Brennweite. Kein Lidl hat so eine Abbildung hinbekommen wie dieses Ding - der Wahnsinn sage ich nur. Habe mal Mond, Jupiter, ha+chi und M31 damit angepeilt und war absolut sprachlos. Das Teleskop ist 20 Jahre alt und bringt eine unwahrscheinlich knackscharfe Abbildung. Ein tolles Ding was bei mir in der Sternwarte doch eher als "Trophäe" an der Wand hängt.



Hier das gute alte Stück an einem uralten selbstgebauten 8" f/10 Newton drangeschnallt (so habe ich ihn erworben)



Und hier in seinem neuen Domizil

Damit er sich nicht einsam fühlt, wurde ein Vixen R114M dazugehängt. Der ist allerdings nicht so alt, aber wahnsinnig neu ist er auch nicht. Ich weiss nicht wann er als neues Gerät über den Ladentisch ging - ich bin ja Zweitbesitzer. Würde aber schätzen, dass er um die 1o Jahre hinter sich hat.

Cheerio,
Sudan

http://sites.google.com/site/jackoastro/

"Any technology distinguishable from magic is insufficiently advanced"
GREGORY BENFORD


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fap
Senior im Astrotreff

Deutschland
113 Beiträge

Erstellt  am: 20.01.2009 :  18:03:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Folks,

hier eines meiner ersten Teleskope: Ein Newton aus Stahl, Gewicht alles in allem ca. 300 kg, Öffnung 270mm, f=2150mm, Horseshoe-Montierung mit Nachführung durch Saitenzug (Klaviersaite), gebaut von Herrn Sänger (Ingelheim) in den 50er Jahren. Der Hauptspiegel lag in einem Topf auf dickem Löschpapier (keine 9-Punkte Auflage o.ä.) und war mit Silber belegt. Als Fangspiegel wurde ein Zeiss Winkelprisma verwendet.



In dieser Form hat das Teleskop bis ca. 1978 (zuletzt in einer Klappdach-Sternwarte) gedient, danach wurde der Tubus zunächst durch einen geteilten Holtubus, später durch ein Kunststoffrohr ersetzt.



Meine heutige Ausrüstung ist leistungsfähiger und handhabbarer, doch glaube ich, dass die wichtigsten Augenblicke meiner persönlichen Entdeckung des Weltalls am Okular dieses alten Teleskops und seines winzigen Vorgängers (Ausziehtelesköpchen 25x30) stattgefunden haben. Sofort fühle ich mich um Jahre jünger

CS,
Frank

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