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Seite: von 28

wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3729 Beiträge

Erstellt  am: 26.05.2008 :  06:16:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Jürgen ! Danke für deine göttliche "Ahnen-Gallerie" ! Einfach toll !

Übrigens kann man noch heute bei der Firma Heidenhain nachfragen und mit etwas Glück bekommt man dort noch per mail eine Bedienanleitung für den 150/1000er als PDF ! Hatte letztes Jahr das Glück, dann aber die Datei durch einen HDD-Crash verloren !

CS Michi

Freund klassischer Astro-Gerätschaft. Restaurierung und Reparatur ( nicht nur ) klassischer Astro-Gerätschaft

Lieblings-Song: Johnny Cash - Hurt

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Astrohardy
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
7520 Beiträge

Erstellt  am: 26.05.2008 :  08:47:38 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Astrohardy's Homepage  Antwort mit Zitat
Mein 1. Klassiker, noch im Einsatz:

C8 (orange, ca. 1985) auf Witte und Nehls Regulus Monti (alte Bauart, 70er Jahre, mit Synchronmotor)

Und hier mein 2. Klassiker, auch noch oft im Einsatz:

C8 auf Original-Gabel, allerdings mit dem "Topf" des C11

Hartwig


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hasebergen
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3143 Beiträge

Erstellt  am: 26.05.2008 :  10:17:14 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hasebergen's Homepage  Antwort mit Zitat
Moinsen,

hier mein Senf dazu Mit diesem Gerätetyp - allerdings von "Tasco" (Modell 66-T) hatte ich meine ersten Schritte am Himmel gemacht .. unvergesslich wars!









War wohl 1979 oder so ...

Grüsse Hannes

Diverses klassisches Zeugs - Klassikerseite: http://amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Klassiker

Facebook - Gruppe Klassische Teleskope https://www.facebook.com/groups/1101191130018058/

Bearbeitet von: am:
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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3413 Beiträge

Erstellt  am: 26.05.2008 :  17:07:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Hannes,

das koennte meiner sein ! Gekauft 1983 (gebraucht), spaeter verkauft um den 60er Tasco zu finanzieren. Ja, so einen suche ich auch noch ... genau den: Helles Holzstativ, Tubus und Taukappe weiss, Stellraeder silbern und H20, H12, H5 nebst 1.5x-Umkehrlinse, so waren dann auch 180x bei Venus drin - allerdings ohne Zenitspiegel.


Ein Update zum Prinz 500, das ich heute abholte. Baugleich mit dem Bresser 60/900er. Leider ein ziemlicher Griff ins Klo: Offenbar hat jemand damit versucht, Einbrecher in die Flucht zu schlagen - so siehts jedenfalls aus. Die Objektivlinse sah irgendwie dreckig aus - ich schraubte sie ab und erhielt einen Sonnenfokus in ca. 35cm Entfernung - das Flintelement fehlt ! Naja, immerhin tuts der 6x30 Sucher und Stativ/Montierung sind auch zu retten ... irgendwo habe ich auch noch einen 60/900er Linsenstapel, den gilts jetzt zu finden ...
okay, waren ja nur 20 Pfund, trotzdem aergerlich wenn der Typ nicht schreibt, dass das Rohr nicht funktioniert !



Best wishes,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

Bearbeitet von: JSchmoll am: 14.04.2010 13:00:28 Uhr
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wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3729 Beiträge

Erstellt  am: 26.05.2008 :  19:32:22 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo, hier ist noch ein Mini-Klassiker : der Tasco 4VTE Refraktor mit 40 mm Öffnung und Zoom-Optik in den Stufen 25x 30x 35x 40x 45x und 50x. Eignet sich auch gut als Such-/Leitrohr, nur ist er mir dafür schon fast zu gross.
Ich suche eher so einen klassischen 10x40 Sucher ( kurz ) oder 8x30 mm. Wer so etwas hat und tauschen möchte, kann sich gerne melden. Der 4VTE ist übrigens tatsächlich ein vergüteter Achromat ( gekittet ).



CS Michi

Freund klassischer Astro-Gerätschaft. Restaurierung und Reparatur ( nicht nur ) klassischer Astro-Gerätschaft

Lieblings-Song: Johnny Cash - Hurt

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wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3729 Beiträge

Erstellt  am: 30.05.2008 :  06:27:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: JSchmoll

Die Marke "Prinz" ist in England eine Marke wie in Deutschland "Revue", "Weltblick" etc gewesen. Es gab z.B. die "Prinzflex"-SLR-Kamera, wie es in Deutschland die Revueflex gab.

Diesen Refraktor erwarb ich fuer wenig Geld in einem erbaermlichen Zustand vor etwa fuenf Jahren. Ich wollte es restaurieren und einer Schule spenden ... Restauration ja, Schule nein: Kein Interesse. So ists meins.



Es ist ein ausserordentlich langer Tubus, nicht wie beim Tasco-10K ein kuerzerer Tubus mit "Posaunen"-OAZ. Auch hat der Refraktor eine unueblich hohe Brennweite, es ist ein 76/1250mm.



Na gut, 76.2mm - Praezision ist hier wichtig, die 0.2mm machens bestimmt. Uebrigens hat dieser OAZ eine 36.4mm-Einschraubhuelse, wie man sie von Vixen kennt. Sehr praktisch, da man die 24.5mm-Steckhuelse einfach durch eine 31.8er substituieren kann (man versuche das mal beim 10K ohne den Tubus verlaengern zu muessen - nicht wahr, Michi ?). Warum die Japaner diese praktische Loesung zugunsten der Schmalspurbahnloesung "reiner 24.5mm-OAZ" aufgegeben haben ?

Die Montierung ist auch einen Blick wert.



Sie sieht irgendwie "wertig" aus, aber man sollte sich nicht taeuschen lassen. Sie ist (noch) wackliger als die Tasco-10K-Montierung, und sie hat auch schon die "Billig-Klemmungen", sprich Schraube drueckt auf Welle anstatt saubere Rundum-Schlitzblockklemmloesungen a la Unitron.

Der Sucher ist ein achromatischer 6x30 mit Schwalbenschwanz, ein Design das heute wieder ueblich ist.






Hallo Jürgen,

sollte Dir dieser Refraktor jemals zu sperrig werden - denk' bitte an mich *sabber*. Er würde bestimmt hübsch zu meiner Mizar-Montierung passen.Dass ich kürzlich meinen Royal Astro 76/1200 verkaufen muste, tut mir heute noch weh und gerne würde ich wieder so ein Teil mal haben.

CS Michi

Freund klassischer Astro-Gerätschaft. Restaurierung und Reparatur ( nicht nur ) klassischer Astro-Gerätschaft

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Bearbeitet von: wambo am: 30.05.2008 06:37:16 Uhr
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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3413 Beiträge

Erstellt  am: 30.06.2008 :  17:51:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo allerseits,

hier nun endlich der "neue" bereits angekuendigte Greenkat 60/900 (nicht "Prinz", das war die Schrottgurke vor einigen Wochen - fehlendes Flintelement, Tubus offenbar als Hammer benutzt ...).

Fuer um die 60 Pfund (inklusive Versand) bekam ich einen GREENKAT 60/900mm Refraktor in Originalverpackung. Das Geraet wurde haeufiger benutzt, aber gut gepflegt. Ein Fotoadapter wurde nachtraeglich hinzugeholt, mehr siehe unten.

Erstmal ein paar Totalbilder von dem guten Stueck, das in seiner Ausfuehrung mit Reflexsucher an die REVUE-Version (Foto Quelle) erinnert.




Neben dem Sonnenfilter liegt fuer den, ders weniger abenteuerlich mag, ein Sonnenprojektionsschirm bei.



Allerdings gibt es zwei Konstruktionsfehler: Erstens ist das Grobauszugsrohr des Okularauszuges nicht klemmbar, es verrutscht leicht. Dann wird der Schirm am dickeren Teil des Auszugs befestigt - das Rohr, das sich ueber Zahn und Trieb feinverstellen laesst. Leider muss man das duenne Rohr so weit herausziehen, dass das Sonnenbild das Zentrum des Schirms deutlich verfehlt ...

Interessant der Reflexsucher. Ich kannte bislang lediglich den des 114/1000er Katadiopts: Eine Edelvariante des verrufenen 5x24-Einlinsers mit Blende, das aus dem planparallelen Frontfenster des Catadiopts herauspeilt, unbenutzbar. Hier jedoch nutzt der Sucher das komplette 60mm-Objektiv, und das Bild ist hell und klar. Man kann das Sucher uebrigens auch an einem Nahobjekt justieren, da jegliche Parallaxe fortfaellt.



Hier nochmal der OAZ mit dem leicht durchrutschenden Grobauszugsrohr. Inzwischen habe ich es zerlegt und mit etwas Klebeband die Friktion erhoeht.



Nun der Kameraadapter - standesgemaess habe ich eine alte (zeitgenoessische ?) Kamera angehaengt. Da ein gaengiger Fokal- oder Projektionsadapter das Auszugsrohr herunterreissen wuerde, da dieses ja nicht klemmbar ist, wurde diese komplizierte Loesung gewaehlt. Die Halterung ist mit der SLR bereits ueberlastet - wahrscheinlich eher fuer Nicht-SLR gedacht: Mond scharfstellen, Kamera auf unendlich dranflanschen und abdruecken ...





Soweit hierzu. Weitere Klassiker erwuenscht ...

PS: Der 6"-Heidenhainspiegel ist gerade beim Aluminisieren.

Best wishes,

Juergen

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Bearbeitet von: JSchmoll am: 30.06.2008 17:55:54 Uhr
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wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3729 Beiträge

Erstellt  am: 30.06.2008 :  19:18:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Jürgen ! Ist das nicht eine schöne alte Exakta VX 1000, die Du da dran gehängt hast ? Wunderbar !

CS Michael

Freund klassischer Astro-Gerätschaft. Restaurierung und Reparatur ( nicht nur ) klassischer Astro-Gerätschaft

Lieblings-Song: Johnny Cash - Hurt

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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3413 Beiträge

Erstellt  am: 30.06.2008 :  19:44:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Michael,

ja, das ist die Exakta 1000. Habe gerade auch noch eine 100%ige Exakta Varex 2b geschenkt bekommen. Habe schon so einige Klassikerkameras - die will halt keiner mehr, so sammeln sie sich nun an ...


Best wishes,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

Bearbeitet von: am:
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wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3729 Beiträge

Erstellt  am: 01.07.2008 :  05:18:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Klassiker-Freunde,

nachstehend möchte ich noch einen klassischen Schiefspiegler vorstellen. Das Gerät wurde mitsamt der abgebildeten Säule und Montierung in den 60er Jahren von einem holländischen Werkzeugmacher gebaut. Durch Erkrankung wurde das Gerät dann nicht mehr ganz fertig gestellt und fristete anschliessend einen jahrzehntelangen Dornröschenschlaf in einem Schuppen - mit entsprechenden Korrosions- und sonstigen Zerfallserscheinungen. Die Optik ist ein 110 mm Spiegel mit ca. 2000 mm Brennweite. Alles irrsinnig schwer ( Stahl, Eisen, Messing Alu ). Ein Bekannter hatte dieses Teleskop kürzlich übernommen und mich gebeten, "etwas draus zu machen ". Mit der Restaurierung war ich über 80 Arbeitsstunden beschäftigt. Links im Bild der Ur-Zustand ( ungefähr so sahen auch Montierung und Säule aus !) - rechts das fertig restaurierte Gerät ( auf dem Foto fehlt nur das Leitrohr ).



CS Michi

Freund klassischer Astro-Gerätschaft. Restaurierung und Reparatur ( nicht nur ) klassischer Astro-Gerätschaft

Lieblings-Song: Johnny Cash - Hurt

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slyv
Altmeister im Astrotreff

Schweiz
5161 Beiträge

Erstellt  am: 01.07.2008 :  06:41:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Klassikerfreunde.


Er gehöhrt zwar nicht mehr mir,
aber dieser 60/900 ist auch was schönes:

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=51790

Orangeblau grüsst Silvio von der MACH1 (Member of Albireo) und wünscht allen klare Sicht

Bearbeitet von: am:
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haley
Meister im Astrotreff

Deutschland
490 Beiträge

Erstellt  am: 23.07.2008 :  15:39:39 Uhr  Profil anzeigen  Besuche haley's Homepage  Antwort mit Zitat
Aloha Leute,

schön, daß ich den Klassikerthread wieder gefunden habe, denn ich habe unlängst mal Bilder meines ersten Teleskops digitalisiert. Das ist ein 60mm Schiefspiegler, die Optik habe ich mir damals lose gekauft, war das Einzige, was das gesparte Taschengeld hergab. Der ganze Rest wurde selbstgebaut. Der allseits beliebte Tasco 114er war seinerzeit weit jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten, da bin ich damals manchmal sabbernd vorm Quelle Katalog gesessen.

Hier mal eine Collage des Schiefspieglers in seiner Urversion Ende der Siebziger:


Der Antrieb erfolgte anfangs über einen alten Wecker mit Gleichstrommotor und Blechschneckenrad aus einem Metallbaukasten (!). Hat sogar leidlich funktioniert. Anfang der Achtziger wurde das Gerät verbessert, das Papprohr und die Sperrholzspiegelzellen wurde gegen ein Kunststoffrohr und Metallteile getauscht, die Montierung verstärkt und als Primärtrieb diente der Antrieb einer Waschmaschine. Für die Untersetzungsstufen dahinter blieb ich dem alten Wecker und dem Gleichstrommotor treu. Mit dieser Konfiguration konnten erfolgreich Mond, Planeten und Übersichtsaufnahmen gemacht werden.

Hier mal ein paar Impressionen dieses damals aufgemotzten 60ers:






Eine Besonderheit war auch eine erste Version einer verstellbaren Leitrohrhalterung, das Leitrohr war ein Selbstbau Farbwerfer mit Einfachlinse (!) Grandios war auch der Sucher aus Einfachlupenlinsen und Klorollentubus. Der Überhammer ist aber das Zenitprisma mit selbstgezimmertem Holzgehäuse, was für ein Kontrast zu dem richtig luxuriösem Lichtenknecker Focuser, den ich mir von erstem Selbstverdientem geleistet habe. Dieses Teleskop ist heute immer noch im Einsatz, die Montierung allerdings daheim eingemottet, zuletzt während der letzten Mondfinsternis im Februar:



Der Klorollensucher wurde mittlerweile in Rente geschickt, aber das Zenitprisma ist immer noch im Einsatz, enthält es doch ein Rodenstock Prisma, welches mir mal geschenkt worden ist. Leisten hätte ich mir das nie können. Bis ich die erste Autobatterie hatte, wurde die Stromversorgung über einen Legotrafo bewerkstelligt, das Kabel vom Keller in die Wiese raus verlegt, das hat erstaunlich gut funktioniert. Der Urfocuser, den gibts auch noch, wurde mittlerweile als Höhenverstellung der Messerschneide im Focoulttester verbaut .

Gruß und CDS

Haley

"Öffnung ist durch nix zu ersetzen, außer durch mehr Öffnung und besseren Himmel!"

Webpräsenz: www.christophundgabi.de und meine Astroseiten:
www.usm.lmu.de/people/cries/christoph/htt.html

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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3413 Beiträge

Erstellt  am: 23.07.2008 :  16:35:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Haley,

was soll ich sagen - einfach nur genial !

Reich muss man nicht sein, man muss sich nur zu helfen wissen ...

Ob diese hohe Kunst der Improvisation in der heutigen Szene mit den guenstig erhaeltlichen Teleskopen Bestand hat ?

Ich kann mir vorstellen, dass Du Schnecke und Schneckenrad vom "Maerklin Metall"-Baukasten verwendet hast.
Da hatte ich auch mal so eine Gabelmontierung mit gebaut ...

Das Stativ ist interessant ... eine Saeule mit vier Abstuetzungen, sozusagen ein Fuenfbein.
Das liebe ich so am Amateurselbstbau, dass einfach mal kuriose neue Wege beschritten werden.

Best wishes,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

Bearbeitet von: JSchmoll am: 23.07.2008 16:41:02 Uhr
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Jens_Averbeck
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1608 Beiträge

Erstellt  am: 23.07.2008 :  18:33:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,

hier noch der Klassiker der bei mir Hauptgerät ist, inzwischen mit Motoren in RA und DEK aufgemöbelt:





Ein Vixen NP-R114S, mit 36,4mm OAZ der sich erstaunlich leicht und genau bedienen lässt. Es wird aber entweder ein Motor-Fokus oder eine Untersetzung noch angebaut. In Rente wird dieser 114er noch lange nicht geschickt, vorher gibts eine "Frischzellenkur" :D

Gruss
Jens

"Es gibt nur ein Licht der Wissenschaft, und es irgendwo zu entzünden heißt, es überall zu entzünden." - Isaac Asimov (1920 - 1992)

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haley
Meister im Astrotreff

Deutschland
490 Beiträge

Erstellt  am: 23.07.2008 :  18:46:15 Uhr  Profil anzeigen  Besuche haley's Homepage  Antwort mit Zitat
Aloha Jürgen,

dieser Geldmangel damals hat meinen Erfindungsreichtum stark gefördert. Ich mußte mir alles aus den Fingern saugen und hatte mir doch vom Anfang weg ein parallaktisch montiertes Fernrohr mit Nachführung eingebildet. Die kleine Lichtenknecker Schiefspiegler Optik, wirklich vom Mund abgespart, ist auch heute noch konkurrenzfähig und versägt bestimmt jeden Lidl Torpedo. Den Metallbaukasten hatte ich auch mal gebraucht geschenkt gekriegt, er enthielt richtige Maschinenschrauben, Blechwinkel mit Löchern und ebenfalls reichlich gelochte Flachbleche und eben dieses Schneckenrad aus 1mm Blech(!) mit zugehöriger Schnecke, die mir unlängst wieder in einer Schraubenkiste zwischen die Finger gekommen ist. Die vier Zusatzbeine kamen recht schnell hinzu, nachdem ich feststellte, daß die hohe Säule, ruhend auf einer dreieckigen Platte mit Gewindestiften als Füßen, herrlich hin- und herschwankte .

Hier mal ein Mondfoto, gemacht etwa 1981 oder 82 herum, fokal durch den Schiefspiegler bei 1.32m Brennweite:


Anfang der Achtziger Jahre war mein absolutes Traumfernrohr der 10" Meade Newton, den Kosmos seinerzeit vertrieben hatte, der mit dem Rotationssystem und einer Montierung, die in ähnlicher Form viel später dann, soweit ich mich erinnere, als Starfinder2 verkauft wurde. Die Ähnlichkeit vom Bismarck mit diesem Gerät kommt nicht von ungefähr. Obwohl der Sprung zum Bismarck gigantisch erscheint, war ich immer noch dem Diktat des knappen Etats unterworfen. Keimzelle der Montierung waren immerhin vor dem Schrott gerettete Steckachsen eines Opel Diplomat, ein supernetter Inhaber einer kleinen Metallwerkstatt, der mir sagenhaft günstig Teile fertigte, ein Arbeitskollege meines Vaters und schließlich nette Chefs bei diversen Praktika, die mich selber an die Maschinen ließen. Obwohl heute alles eigentlich leichter ist, kommt manchmal weniger raus, weil man so viel andere Sachen um die Ohren hat. Da warten noch so manche Projekte....

Gruß und CDS

Haley

"Öffnung ist durch nix zu ersetzen, außer durch mehr Öffnung und besseren Himmel!"

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