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Seite: von 28

asyx77
Senior im Astrotreff

Österreich
120 Beiträge

Erstellt  am: 06.12.2016 :  01:28:07 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Hannes,

Der Farbfehler beim AS80/840 ist deutlich ausgeprägter als beim AS63/840, dennoch bildet das AS80/840 sehr scharf ab, ich konnte auch noch den originalen Okularrevolver erwerben. Den Kometenfinder
hab ich so erworben wie er am Foto zu sehen ist, es dürfte sich wohl um einen Eigenbau handeln, das Öffnungsverhältnis von F3,8 ist für einen Zweilinser halt schon sehr "heftig". Ich verwende ein Zeiss 25mm Okular mit Eigenfokussierung, somit komme ich auf eine Vergrößerung von knapp 17fach, die Abbildung lässt allerdings schon zu wünschen übrig und die Montierung gehörte ursprünglich zu einem anderen Teleskop. Eine absolute Empfehlung kann ich für das Zeiss AS63/840 aussprechen, tolle Abbildung und eigentlich kaum mehr ein Farbfehler zu sehen, wenn man bedenkt welche Optiken heutzutage teilweise als Apo bezeichnet werden , demnach würde sich das AS 63 diese Bezeichnung allemal verdienen. (obwohl es natürlich nur ein Halbapo ist). Falls man noch irgendwo ein AS63 zu einem vernünftigen Preis erwerben kann, würde ich empfehlen dies zu tun, es zahlt sich mit Sicherheit aus, vorausgesetzt man hat einen Faibel für historische Optiken.

Viele Grüße
Ernst

Bearbeitet von: asyx77 am: 06.12.2016 06:40:24 Uhr
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
4994 Beiträge

Erstellt  am: 06.12.2016 :  09:27:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Ernst,
es ist klar, dass bei einer gleiche Glaspaarung ein 80/840 Refraktor deutlich mehr Farbfehler zeigt wie ein 63/840. Interessant wäre wie der Farbfehler des AS 80/840 im Vergleich zu einem FH mit ähnlicher oder der selben Öffnung ist also z.B. mit einen FH 80/1200 oder einem 76/1250 oder 76/1300. Hast Du da einen Vergleich?
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: am:
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asyx77
Senior im Astrotreff

Österreich
120 Beiträge

Erstellt  am: 06.12.2016 :  20:58:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Roland,

Mit einem Mizar König 80/1200 oder einem Yamamoto 108/1600 könnte ich einen Vergleich anstellen, sobald es sich zeitlich ausgeht werde ich das tun und dann hier darüber berichten.
Viele Grüße
Ernst.

Bearbeitet von: asyx77 am: 06.12.2016 21:11:49 Uhr
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zec
Senior im Astrotreff


230 Beiträge

Erstellt  am: 07.12.2016 :  21:09:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

(==>)Günter: Danke für deine Tipps. Aber in den ersten Versuchstubus werde ich kein Geld mehr reinstecken - das Teil hat einen Innendurchmesser von 148mm und eine äußerst rudimentäre Innenschwärzung ohne Blenden. Der verbaute OAZ war nur von meinem Schiefspiegler geliehen. Bin auch bereits im Gespräch mit Hr. Neumann betreffend eines Hartpapiertubus und der nötigen Adapterringe.

(==>)Roland: Habe ich, wobei der in diesem Zustand absolut nicht zu den Schmuckstücken in diesem Thema passt:



Naja, Glücksgriff - habe die Linse testen lassen und mit einem Strehl von 0,844 ist sie beugungsbegrenzt, aber halt nicht viel mehr. Trotzdem konnte ich mir der Linse meine bisher besten Jupiterbeobachtungen machen was dann schlussendlich der Grund war, das Geld für einen ordentlichen Tubus in die Hand zu nehmen. Farbfehler ist auf jeden Fall sehr deutlich zu sehen, aber das Bild bleibt bei höheren Vergrößerungen trotzdem scharf. Was im Vergleich zu allen meinen anderen Teleskopen aber deutlich auffällt, ist ein ausgesprochen ruhiges Bild. Es ist fast so, als ob das Seeing schlagartig besser werden würde.

LG Michael

Bearbeitet von: am:
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
4994 Beiträge

Erstellt  am: 09.12.2016 :  20:31:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Michael,
danke für das Foto. Mir gefällt Dein Refraktor.
Nun, 0,844 hört sich erst mal nicht so viel an, aber es ist immerhin beugungsbegrenzt. Und mein "Superstrehl" 6" f/8 Newton hat zwar einen Hauptspiegel mit 0,95 Strehl aber da kommt noch der Fangspiegel (Strehl unbekannt) dazu und die Obstruktion und am Ende bleibt auch nicht mehr soviel übrig :( ...
Dazu kommt die Anfälligkeit für Tubusseeing + lokales Seeing, so dass am Ende Dein Achromat mehr Details zeigt wie der hochstrehlige 6" f/8 Newton. So was ich herauslese ist das auch Deine Erfahrung?
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: am:
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zec
Senior im Astrotreff


230 Beiträge

Erstellt  am: 09.12.2016 :  22:27:42 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

danke - richtig schön wird er dann mit dem neuen Tubus, neuen OAZ und ordentlichen Rohrschellen .
Ja, das hast du richtig rausgelesen. Wobei ich keinen Newton als Vergleich habe, sondern einen 100/900 ED, einen 180/2700 MK, einen Mewlon 210 und einen 150/3000 Schiefspiegler. Der ED hat eine super Optik, zeigt an Jupiter auch viel Kontrast aber es fehlt eben die Öffnung um höher vergrößern zu können. Der MK und der Mewlon haben beide eine ordentliche Obstruktion (32-33%) und reagieren auf Temperaturschwankungen sofort mit Tubusseeing. Dafür drehen sie aber am Mond auf, wenn das Seeing passt und der Tubus temperiert ist.
Der Schiefspiegler sollte eigentlich theoretisch das Zeug haben den Achromaten in die Tasche zu stecken, aber wenn ich meine Jupiter-Zeichnungen dieser beiden Teleskope vergleiche, so sehe ich mit dem Achromaten mehr Details. Nur konnte ich die beiden Teleskope noch nicht Seite an Seite testen, was freilich nachgeholt wird und worauf ich schon sehr gespannt bin.

LG Michael

Bearbeitet von: am:
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Avier50
Altmeister im Astrotreff


1005 Beiträge

Erstellt  am: 10.12.2016 :  09:35:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
als fast ausschliesslicher Zeiss Refraktornutzer will ich doch auch mal meinen Senf dazu geben.
Ich kenne und kann vergleichen:
E 50/540, C 50/540, AS 63/840, C 63/840, AS 80/840, AS 80/1200, AS 100/1000, AS 150/2250 (Coude)
Von einem Farbfehler möchte ich nicht sprechen. Das klingt so bunt. In der Praxis sieht man eigentlich nur die mehr oder wenig grossen Reste des Blausaumes. Und das auch nur ganz speziell an hellen Planeten (Venus!) bzw. Mond mit seinen harten Kontrasten.
Die beiden 50er und 63er zeigen in beiden Ausführungen in der Praxis keine Unterschiede. An der Venus ist zwar ein deutlicher Blausaum zu sehen (sie ist aber auch extrem hell!), das Bild aber scharf und kontrastreich. Der 80/840 zeigt nach meinem Gefühl einen etwas größeren Blauhof (immer Venus), schafft aber jeden jeglichen Achromaten (ich vermeide bewusst den Begriff Fraunhofer) 100/1000 um Astronomische Einheiten. Der 80/1200 lässt um Venus noch einen rudimentären Blausaum erkennen, am Mond muss man schon mit der Lupe danach suchen. Auffällig ist das leicht gelbliche Bild im Vergleich zu moderneren Glassorten. Dann kommt der AS 100/1000. Der zeigt von allen bis jetzt genannten den deutlichsten Blausaum, aber immer noch um Welten besser als der Achromat 100/1000.
Der Coude 150/2250 ist natürlich ein Trumm. Sein größter Vorteil liegt natürlich in seiner Montierung, die nicht mal ein Panzer erschüttern kann. Der Blausaum ist moderat, aber zu erkennen.
Erschüttert hat mich aber ein daneben aufgestellter Newton 150/1200 mit russischer Optik.
Bei gleicher Vergroesserung war das Jupiterbild nicht vom AS 150 zu unterscheiden. Es wirkte sogar einen ganz leichten Touch heller und kontrastreicher! Der Coude hat aber auch zwei Planspiegel im Strahlengang. Trotzdem war es sehr beeindruckend, den riesigen Coude neben dem kleinen Newton zu sehen und im Okular keinen Unterschied auszumachen! Dazu zeigt der Newton keinen Hauch von Farbe.Der Refraktor hat aber subjektiv immer eine etwas schärfer wirkende Abbildung.
Es ging ja hier aber um die AS Objektive......
Gruesse
Andreas

Bearbeitet von: am:
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
4994 Beiträge

Erstellt  am: 10.12.2016 :  13:39:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Michael,
statt dem 100/900 ED hab ich das "Äquivalent" von Fixen, der Fluorit Fl102s (102/920 steht aud dem Objektiv). Ja, der 4" APO ist schon fein und zeigt eine sehr gute Farbkorrektur bin den leicht bräunlichen Bändern an Jupiter fast identisxcher Farbton wie im 6" Newton. Es geht aber bei hoher Vergrößerung das "Licht" aus.
Der Schiefspiegler sollte eigentlich den FH übertreffen können. Eigentlich sollte er auch einen klassischen Newton übertreffen, aber da kenn ich mich nicht aus.

Hallo Andreas,
was war das für ein Newton mit russischer Optik? Ein Intes Mak Newton mit < 20% Obstruktion und ohne Fangspiegelspinne?
Die Intes Mak Newton sollen APO mäßig abbilden.
Bei den klassischen Newtons gibt es an Jupiter immer die 4 Strahlen ...
Es muss auf jeden Fall eine hervorragende Optik (Haup- und Fangspiegel) gewesen sein, damit sie mit dem Refraktor mithalten kann. Auch da weiß ich nicht, wie sich die Planspiegel im Refraktor auswirken. Es geht sicher Helligkeit verloren.

Das Hauptproblem am Newton ist aber das Seeing. Meine beste und ruhigste Jupiteraufnahme im 6" f/8 Newton war das:
https://www.youtube.com/watch?v=-UICcESkIHo
Leider sind die Farben in der Kamera verstellt gewesen aber von der Strukrur war das die beste Aufnahme.
Hier mit anderen Farbeinstellungen (eher am Okuklaranblick) leider mit weniger sichtbaren Details.
https://www.youtube.com/watch?v=PE9pK1zCA_k
Die Strahlen an Jupiter sind bei der Kurzbelichtung in der Kamera unsichtbar.

Hier im Vixen 80/1200 mit 2x Barlow aufgenommen. Das Bild wirkt gelblicher wie im Okular.
https://www.youtube.com/watch?v=OBepVQMdJzY
Ohne Barlow:
https://www.youtube.com/watch?v=FYqa-A0cv0I

Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: Niklo am: 10.12.2016 13:42:52 Uhr
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Avier50
Altmeister im Astrotreff


1005 Beiträge

Erstellt  am: 11.12.2016 :  08:47:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Roland,
der Newton war ein lomo Bausatz 150/1200, den der Besitzer vor über 10 Jahren bei Martin Birkmaier erworben hatte und erst vor kurzem in einen Volltubus mit vierstrebiger Fangspiegelspinne eingebaut hatte. Uebrigens eine sehr saubere und professionelle Arbeit! Er war auf einer EQ 5 montiert.
Die Vergleichsbeobachtung fand noch in der tiefen Dämmerung statt, die Strahlen der Spinne nicht zu sehen. An diesem Abend hätte ich diesen Newton dem Zeiss Coude 150 vorgezogen
Ich will nicht die Leistung des Spiegels ueberhoehen, nur die Aversion gegen "kleine" Öffnungen abbauen. Aber wahrscheinlich 8st das sowieso nicht möglich.
Adventsgruesse
Andreas

Bearbeitet von: am:
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3249 Beiträge

Erstellt  am: 11.12.2016 :  09:10:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas und alle,
ein Problem des 150er Coudé, ist wohl auch die mangelnde Streulichtunterdrückung.
Der Coudé, der Rostocker Sternwarte, wurde vor fast 3 Jahren generalüberholt, zeigt aber ein sehr schwammiges, kontrastarmes Bild. Mein, mit schwarzer Velourfolie ausgekleideter AS 100/1000 schlägt ihn da um Längen! Beim Inspizieren sahen wir das glänzende Innenrohr. Auch Streulichtblenden hab ich nicht gesehen. Zunächst vermutete ich blinde Umlenkspiegel, die sehen aber sauber aus.
Einen richtigen Vergleich mit einem gleichgroßen Spiegel, könnte man wohl nur mit einem AS 150/2250 machen, der direkt in einem langen, streulichtminimierten Tubus sitzt.
Viele Grüße
Armin

Bearbeitet von: AS-Fan am: 11.12.2016 09:23:17 Uhr
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
4994 Beiträge

Erstellt  am: 11.12.2016 :  18:39:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Armin,
das könnte sein. Ich hab mit meinem 102/920 Fluorit praktisch dasselbe an Jupiter gesehen wie im 6" f/8 Newton. Man kommt dann immer ins Zweifeln ob der Fangspiegel nichts taugt, oder Tubusseeiing stört... Das einzige war, dass der 6" Newton eine höhere Vergrößerung verträgt (Nachtrag: weil der 6" ein helleres Bild zeigt). Bei guten Bedingungen wird der 6" Newton mehr Details zeigen.

Hallo Andreas,
ja ein Lomo Spiegel (vermutlich auch der Fangspiegel), das ist natürlich die Luxusklasse unter den Spiegeln. Die Lomospiegel bekommt man normal gar nicht angeboten, oder?
Komisch, dass Jupiter keine Strahlen gezeigt hat. Das ist bei mir der Fall.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: Niklo am: 12.12.2016 10:47:02 Uhr
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Avier50
Altmeister im Astrotreff


1005 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2016 :  09:06:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Armin, das mit dem Coude kommt mir bekannt vor.
Nachdem wir bei "unserem" in C das Trapez nur noch vierfach sahen, haben wir auch die Umlenkspiegel inspiziert. Ergebnis: hoch glänzend, kein Belag oder Schlieren. Aber auch keine Reflexe im Rohr. Den Zustand der okularseitigen Zubehörteile müssen wir noch über prüfen.
Interessant wären Erfahrungen anderer Coudebetreiber. Gerade im Osten Deutschlands gibte es ja einige (z.B. Crimmitschau, Chemnitz, Schneeberg, Radebeul, Archenhold, Rostock, Jena usw.).
Gruesse
Andreas

Bearbeitet von: am:
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3249 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2016 :  16:00:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,
wir haben noch ein zweites Problem mit unserem Coudé und zwar ist das AS-Objektiv auf der Vorderseite völlig fleckig. Mit einem Verantwortlichen zusammen versuchten wir mit Spiritus eine vorsichtige Reinigung an einer kleinen Stelle. Solange diese Stelle benetzt war, war der Durchblick klar. Aber nach dem Verdampfen des Spiritus, waren die gleichen Flecken wieder unverändert vorhanden. Da haben wir es erstmal gelassen.
Bei der Generalüberholung wurde alles andere gemacht, die komplette Mechanik,die Kuppelrollen etc. Nur fürs Objektiv reichte wohl das Geld nicht, wie ich inzwischen erfahren habe.
Es scheint wohl nur die Außenfläche des Objektivs betroffen zu sein, sonst wäre esbeim Benetzen nicht klar geworden.
Ob es Glaspilz oder ne zerstörte Vergütung ist...keine Ahnung.
Demnächst kommt evtl. ein Zeisskenner um sich es mal anzuschauen.
Vielleicht hat ja jemand hier noch nen Tipp.

Viele Grüße
Armin

PS. Übrigens...alle anderen Bauteile, wie Okularrevolver, Okulare usw. sind fehlerfrei.
Wir haben auf mein Betreiben jetzt sogar einen nagelneuen 4-fach 1/25" Okularrevolver und ein 20,10 und 7 mm Pentaxokular angeschafft, um den vielen Besuchern einen komfortableren Einblick zu ermöglichen.

Bearbeitet von: AS-Fan am: 12.12.2016 16:50:31 Uhr
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chris86
Senior im Astrotreff

Deutschland
105 Beiträge

Erstellt  am: 14.12.2016 :  22:24:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas, hallo Roland,
zu unserem damaligen "Vergleich" Coudé zu Newton 6" f/8, will ich hinzufügend sagen, dass ich den Newton speziell für die Planetenbeobachtung mit minimaler Obstruktion geplant und gebaut habe. Er besitzt einen mit Velours ausgekleideten Tubus, einen Fangspiegel mit nur 28 mm Durchmesser (kleine Achse) und 0,5 mm Selbstbau-Spinnenarme (4-fach). Der Verlust an Lichtsammelleistung beträgt hierbei 4,2 %.

Viele Grüße
Christoph

Bearbeitet von: chris86 am: 14.12.2016 23:09:41 Uhr
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Avier50
Altmeister im Astrotreff


1005 Beiträge

Erstellt  am: 15.12.2016 :  09:31:47 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Armin,
unser Coude steht nun seit 43 Jahren in seiner Kuppel und ist im Schuleinsatz.
Das (bei Nichtbenutzung immer abgedeckelte) Objektiv sieht noch relativ gut aus. Ein bisschen Staub und Schleier sind schon zu sehen, aber reinigen würde zum jetzigen Zeitpunkt eher schaden als nutzen.
Schaden tun eher die jetzigen Preise der Wartung. Früher von Zeiss regelmäßig durchgeführt, müsste das Schulamt jetzt jedes mal Konkurs anmelden. Also unterbleibt sie. Aber gerade der Coude mit seiner aufwändigen Montierung ist da auf Pflege angewiesen.
Vielleicht ist bei euch die Witterung (Salzluft) Auslöser der Beläge?
Uebrigens habe ich mal als Gast durch einen historischen, über hundert Jahre alten Refraktor 106/1600 (das Entdeckungsteleskop von (433) Eros) beobachtet. Trapez wunderbar kontrastreich auf schwarzem Hintergrund. Beim Blick auf das Objektiv knickten mir die Knie ein! In der Taukappe musste mal halbhoch Wasser gestanden haben, der Rand zerteilte das Objektiv förmlich.Flecken, Beläge und Fussel ohne Ende...
Im Okular war davon nichts zu sehen.
Soll nun nicht heißen, man braucht keine Kuppel mehr. Aber wenn der Dreck nicht in Fokusnaehe ist, hält die Optik einiges aus.
Gruesse
Andreas

Bearbeitet von: am:
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